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Saarbrücken führt Maskenpflicht in der Innenstadt ein

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In Saarbrücken gilt ab dem morgigen Samstag (5.12.2020) eine Maskenpflicht in hoch frequentierten öffentlichen Bereichen. Symbolfoto: BeckerBredel

Die Landeshauptstadt Saarbrücken hat eine Allgemeinverfügung erlassen, die die bestehende Maskenpflicht auf die Saarbrücker City ausweitet. Sofern keine gesundheitlichen Gründe entgegenstehen, sollen auf den stark frequentierten Plätzen und Straßen im öffentlichen Raum Masken getragen werden. 

Hier gilt in Saarbrücken vorerst die Maskenpflicht

Mit Ausnahme von Sonn- und Feiertagen gilt von 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr in folgenden Fußgängerbereichen eine Maskenpflicht:
- Bahnhofstraße einschließlich der Fußgängerüberwege an Ampelanlagen (Viktoriastraße, Dudweilerstraße, Betzenstraße)
- Reichsstraße bis zur Einmündung der Trierer Straße/Faktoreistraße
- Vorplatz der Europagalerie und bis zur Saarbahn-Haltestelle am Hauptbahnhof
- Kaltenbachstraße im Bereich zwischen der Kreuzung Bahnhofstraße und der Kreuzung Gerberstraße

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Der Lageplan zeigt, wo in der Innenstadt von Saarbrücken ab Samstag (5. Dezember 2020) Maskenpflicht gilt. Bild: Landeshauptstadt Saarbrücken

Auch Kinder ab sechs Jahren sind in die Regelung eingeschlossen. Sie gilt vorerst bis zum Sonntag, dem 13. Dezember 2020. Weitere Informationen auf der Homepage der Landeshauptstadt. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Landeshauptstadt Saarbrücken

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Nach vier Wochen am Beatmungsgerät: 27-jähriger Covid-Patient erzählt von schwerer Erkrankung

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Nikolaus Graf, Oberarzt der Intensivmedizin, behandelte den 27-Jährigen schwerst erkrankten Corona-Patienten Albi Bami. Foto: Klinikum Saarbrücken

Albi Bami ist 27 Jahre alt, hat keine Vorerkrankungen oder erkennbare Risikofaktoren. Dennoch kämpfte der junge Mann aus Albanien im Oktober im Klinikum Saarbrücken um sein Leben. Er hatte sich mit dem Coronavirus infiziert und war schwerst erkrankt.

Albi mit schwerer Covid-Erkrankung auf Winterberg verlegt

Nach seiner Covid-Diagnose war der 27-Jährige eine Woche lang in einem anderen Krankenhaus in Behandlung bis er auf den Winterberg verlegt werden musste. Dort sollten seine Überlebenschancen zur Not mit einer extrakorporalen Membranoxygenierung (ECMO) gesteigert werden. Dabei übernimmt eine Maschine teilweise oder vollständig die Atemfunktion des Patienten.

Bei seiner Einlieferung seien die ECMO-Kriterien bei Albi beinahe erfüllt gewesen. "Aber nach einer Woche war klar, dass wir ihn mit konventionellen Therapietechniken, wie Lagerungstherapie, behandeln können“, so Nikolaus Graf, der Oberarzt der Anästhesiologie und Intensivmedizin.

Oberarzt: "Das nimmt man auch in Gedanken mit nach Hause"

Der Mediziner war federführend bei der erfolgreichen Behandlung des vergleichsweise jungen Covid-Patienten. "Ein schwerer Krankheitsverlauf und das ohne für uns erkennbare schwere Risiken und bei einem relativ jungen Patienten – das nimmt man auch in Gedanken nach dem Dienst mit nach Hause", sagt Oberarzt Graf.

Nach vier Wochen Intensivstation aus dem Koma erwacht

Einen Monat lang wurde Albi beatmet. Am 10. November erwachte der 27-Jährige nach vier Wochen auf der Intensivstation aus dem Koma. Kaum dass er wieder ansprechbar war, habe er ein Foto an seine Familie geschickt. Er wollte zeigen, dass er sich auf dem Winterberg gut aufgehoben fühlte.

Ärzte und Familie überwinden Sprachbarriere

Vor allem Albis Bruder stand mit dem Ärzteteam in engem Kontakt. Die Kommunikation mit der Familie aus Albanien erwies sich allerdings als schwierig. Im Dialog galt es auch die Sprachbarriere zu überwinden. Feste Ansprechpartner am Klinikum und engagierte Familienmitglieder schöpften alle Kommunikationsmöglichkeiten aus, damit der Informationsfluss gelang.

"Mein zweites Leben": Albi muss vieles wieder lernen

"Jetzt beginnt mein zweites Leben", sagt Albi. Ein Freund habe dem Amazon-Mitarbeiter prognostiziert, dass er nun bestimmt 100 Jahre alt wird. Allerdings ist es bis zur Normalität noch ein weiter Weg. "Ich muss vieles jetzt erst wieder lernen – fast wie ein Baby", erklärt der 27-Jährige. Durch den schweren Krankheitsverlauf sind Muskelschwäche und Erschöpfung geblieben. Diese müssen therapiert werden.

Das Team Winterberg wünscht ihm dabei weiterhin viel Kraft und alles Gute.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Klinikums Saarbrücken

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Haarprobleme oder Haarausfall? Damit muss man sich nicht abfinden

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Foto: Anfisa Eremina/Pexels

Schönes, gesundes und volles Haar ist ein Schönheitsmerkmal – vor allem für Frauen. Haarausfall bei Männern wird üblicherweise als „normal“ angesehen, deshalb erscheint es den Mitmenschen nicht ungewöhnlich und auch nicht unbedingt unangenehm. Doch viele Männer leiden trotzdem unter der lichter werdenden Haarpracht, für die es unterschiedliche Gründe gibt:

- Stress
- Krankheit
- Ernährungsfehler
- hormonelle Schwankungen 
- genetische Faktoren

In allen Fällen liegt eine gravierende Schwächung der Haarwurzeln vor, bei der die Wachstumsphase des Haares verkürzt wird und das Haar schließlich vorzeitig ausfällt. Der erblich bedingte – sogenannte androgenetische – Haarausfall zeigt sich vor allem an Oberkopf und Stirn („Geheimratsecken“) und ist die Folge erblich bedingter Veränderung der sogenannten Haarfollikel. Diese sind eigene Kleinstorgane, die verschiedenste Zellarten in sich vereinen.

Professionelle Hilfe auch für Frauen

Aber auch Frauen sind immer öfter von Haarausfall betroffen – bei ihnen tritt er eher gleichmäßig über den Kopf verteilt auf („diffus“). Die Ursachen für weiblichen Haarausfall sind ähnlich wie beim Mann:

- Ernährungsfehler
- Krankheit
- extreme Diäten
- Stress 
- Hormone (zum Beispiel nach der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren)
- Probleme mit der Schilddrüse

Doch auch wenn es sich nicht direkt um Haarausfall, sondern „nur“ um fehlendes Volumen bzw. sehr dünnes, feines Haar handelt – gerade für Frauen ist das niederschmetternd fürs Selbstbewusstsein. Zum Glück gibt es Experten, die hier weiterhelfen können. Die Haarpraxis Dietsch in Riegelsberg beispielsweise bietet Männern und Frauen mit Haarproblemen eine ausgiebige, individuelle Beratung mit verschiedensten Lösungsvorschlägen an. Das sechsköpfige Team arbeitet hier z. B. mit:

- Haarintegration
- Haarersatz
- Bonding

Mit Echthaar-Produkten die Natürlichkeit bewahren

Die Haarintegration ist die natürlichste Lösung und wird vor allem bei flach anliegendem, volumenlosem Haar angewandt. Dabei werden echte menschliche Haare auf schonende Weise in das eigene, ursprüngliche Haar eingearbeitet und füllen es auf diese Weise auf. Die Haarverdichtung wird punktuell dort angewandt, wo sie am dringendsten benötigt wird – und das ist meistens der Oberkopf- und Deckhaarbereich.

Liegt eine Krankheit wie der kreisrunde Haarausfall vor, kann ein Haarteil oder eine Vollperücke aus Echthaar als Ergänzung zum eigenen Haar sinnvoll sein. Was viele nicht wissen: Nur Echthaar-Perücken oder -haarteile können sich mit den eigenen Haaren der Patientin oder des Patienten verbinden und so deren natürliches Aussehen bewahren.

Beim Haarbonding oder Bonding werden Haarteile oder Perücken auf der Kopfhaut verklebt. Das Verkleben  von Haaren und Kopfhaut mit einem hautverträglichen, medizinischen Kleber erfolgt über einen Zeitraum von drei bis vier Wochen. Träger oder Trägerin können während dieser Zeit uneingeschränkt arbeiten, Sport treiben und sonstigen Aktivitäten nachgehen.

Individuelle Maßanfertigungen nach ausführlicher Beratung

Die neue Generation von Haarersatz-Möglichkeiten kann auf Frauen, Männer und Kinder individuell hergestellt werden. Es handelt sich dabei stets um Maßanfertigungen, die der eigenen Kopfform und -Größe genau angepasst werden. Duschen, Sport treiben, in die Sauna gehen oder einfach schlafen sind mit einem modernen Haarersatz, Haarauffüllung oder Bonding selbstverständlich. Das Team der Haarpraxis Dietsch berät gerne und umfassend.

DAS TEAM

Uta Dietsch: Friseurin & dipl. Kosmetikerin
Expertin für Haut, Kopfhaut & Laserbehandlungen

Carolin Ulrich: geprüfte Fachkraft
für Zweithaar. Expertin für Haarersatz und Haarverdichtungen

Brigitte Winkler: Spezialistin für Haarverlängerungen, Haarverdichtungen & Perücken

Lea Schneider: Friseurin und Spezialistin für Haarverdichtung, Perücken und Haarintegrationen

Helena Kachler: 2. Lehrjahr, wird ebenfalls in allen Bereichen ausgebildet.

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Logo: Haarpraxis Dietsch

KONTAKT: 

Haarpraxis Dietsch
Saarbrückerstraße 184 a
66292 Riegelsberg 
Telefon: +49 (0) 6 806 - 86 01 47-0
Mail: service@haarpraxis-dietsch.de
Website: www.haarpraxis-dietsch.de 

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Autofahrer fährt 90-jährigen Mann an in Quierschied-Göttelborn und flüchtet

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In Göttelborn wurde ein 90-jähriger Mann angefahren. Der Autofahrer flüchtete, statt sich um den Verletzten zu kümmern. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Boris Roessler

90-jähriger Mann wird in Göttelborn angefahren

Zwischen 10.45 Uhr und 11.00 Uhr kam es am heutigen Freitagmorgen zu einer dreisten Verkehrsunfallflucht in der Hauptstraße in Quierschied-Göttelborn. Ein 90-jähriger Mann wurde beim Überqueren eines Fußgängerüberweges in Höhe des Anwesens Nummer 152 von einem Auto erfasst. Der 90-Jährige wurde zunächst auf die Motorhaube des Fahrzeugs aufgeladen und anschließend wuchtig zu Boden geschleudert, wodurch der Mann diverse Prellungen erlitt.

Unfallverursacher flüchtet

Statt sich um den verletzten 90-Jährigen zu kümmern, flüchtete der Unfallverursacher einfach vom Unfallort. Der Geschädigte konnte noch erkennen, dass es sich bei dem flüchtigen Fahrzeug um einen weißen Kleinwagen mit NK-Kreiskennzeichen handelte. Zudem sollen die Scheiben des Fahrzeugs teilweise getönt gewesen sein.

Polizei sucht Zeugen des Unfalls

Ein Ermittlungsverfahren gegen den bislang unbekannten Fahrer wurde eingeleitet. Während des Unfalls sollen mehrere Personen an einer nahegelegenen Bushaltestelle gestanden haben, die den Unfallhergang gesehen haben müssten. Die Polizei Sulzbach bittet diese Personen, sich als Zeugen zu melden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Sulzbach 

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Neue Erkenntnisse: Amokfahrer von Trier hatte laut Polizei Munition, aber keine Waffe dabei

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Vor der Porta Nigra haben Menschen zum Gedenken an die Opfer einer Amokfahrt Kerzen aufgestellt. Foto: dpa-Bildfunk/Oliver Dietze

Scharfe Munition gefunden

Nach der Amokfahrt in Trier hat die Polizei in dem Auto scharfe Munition gefunden. Es sei aber bislang keine dazu passende Waffe entdeckt worden, berichtete der Polizeivizepräsident von Trier, Franz-Dieter Ankner, am Freitag (4. Dezember 2020) in einer Sondersitzung des Innenausschusses des rheinland-pfälzischen Landtags.

Weil sich Kartons in dem Wagen befanden, seien Sprengstoffexperten eingeschaltet worden, die dann aber Entwarnung gegeben hätten. Auf Mittäter:innen oder unterstützende Personen bei der Tat gebe es nach Angaben der Polizei weiterhin keine Hinweise.

Neue Details zu Tatverdächtigem

Laut Polizeivizepräsident Ankner gilt der in Trier geborene 51-Jährige als Einzelgänger. Er sei kinderlos und ledig. Der Deutsche sei nach den bisherigen Erkenntnissen arbeitslos und zuletzt auch ohne festen Wohnsitz gewesen. 

Offenbar habe der Mann in dem Wagen übernachtet. Einträge in polizeiliche Register oder die des Staatsschutzes habe es keine gegeben. Der Geländewagen, der für die Tat benutzt wurde, sei dem Mann von einem Bekannten aus Gefälligkeit überlassen worden, sagte der Polizeivizepräsident.

Mittlerweile 24 verletzte Menschen

Mittlerweile hat sich die Zahl der verletzten Personen auf 24 erhöht. "Es haben sich nachträglich noch Leute gemeldet", sagte ein Sprecher der Polizei am Freitag in Trier. Dabei handele es sich um Menschen, die nach der Tat nicht in einem Krankenhaus waren und erst später zum Arzt gegangen seien. Die Zahl der Schwerverletzten darunter sei bei sechs geblieben. Zudem gebe es weiterhin fünf Todesopfer, sagte der Sprecher.

Mit 81 km/h durch Innenstadt

Bei der Amokfahrt in Trier ist der Täter in seinem Auto mit 81 km/h durch die Fußgängerzone in der Simeonstraße gefahren. Das habe eine Wegzeitberechnung anhand von sichergestellten Videos für diesen Teil der Strecke ergeben, sagte der Sprecher der Polizei Trier am Freitag. Das schließe nicht aus, dass der 51 Jahre alte Tatverdächtige an anderer Stelle noch schneller gewesen sei. Die 81 km/h seien nachweisbar erreicht worden.

Den aktuellen Übersichtsartikel zu der Tat in Trier gibt es hier: "Aktueller Stand zu Amokfahrt in Trier: Über 200 Hinweise von Zeug:innen".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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Corona-Ausbruch in Pflegeheim in Nohfelden

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16 Bewohner:innen sind zurzeit mit dem Virus infiziert. Foto: Oliver Berg/dpa-Bildfunk

In einem Pflegeheim in Nohfelden gibt es einen Corona-Ausbruch. Insgesamt sind 16 Bewohner:innen infiziert, teilte der Landkreis St. Wendel am heutigen Freitag (4. Dezember 2020) mit.

16 Corona-Fälle

Zunächst war ein Bewohner positiv getestet worden, nachdem er ins Krankenhaus gebracht worden war. Wenige Tage später gab es dann bei einem anderen Bewohner wieder einen positiven Test. Alle Bewohner:innen der betroffenen Station wurden daraufhin am Mittwoch isoliert und abgestrichen. Davon waren 15 Testergebnisse Corona-positiv. Außerdem meldete ein Arzt einen weiteren positiven Fall.

Keine Besucher:innen in Pflegeheim

Das Pflegeheim hat laut Landkreis einen Belegungsstopp angeordnet. Am Freitag sollen alle Mitarbeiter:innen und Bewohner:innen auf Corona getestet werden, ab kommender Woche soll es regelmäßig Schnelltests geben. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, tragen alle Beschäftigten im Pflegeheim FFP2-Masken und Schutzanzüge. Besucher:innen sind derzeit nicht erlaubt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landkreises St. Wendel, 04.12.2020

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Vollsperrung der A620 bei Völklingen wegen Instandsetzungsarbeiten

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Die A620 bei Völklingen wird ab kommendem Freitagabend (11.12.2020) wegen Instandsetzungsarbeiten voll gesperrt. Symbolfoto: Foto: Axel Heimken/dpa

Vollsperrung der A620 bei Völklingen

Die A620 wird in der Zeit von Freitag (11. Dezember 2020, 20.00 Uhr) bis Montag (14. Dezember 2020, 5.00 Uhr) ab der Anschlussstelle Völklingen-City in Fahrtrichtung Saarlouis wegen Instandsetzungsarbeiten voll gesperrt. Das teilt die Pressestelle der Stadt Völklingen unter Berufung auf Angaben des Landesbetriebs für Straßenbau mit.

Verkehr wird umgeleitet

Der Verkehr wird während der Arbeiten an der Ausfahrt Völklingen-City abgeleitet und über den Kreisverkehr Karolingerstraße (L136) nach Fürstenhausen und die L165 nach Geislautern und über die L271 zur Anschlussstelle Wehrden umgeleitet. Die Ampeln werden im Bereich der L165 und der L271 dem Umleitungsverkehr angepasst.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Stadt Völklingen

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Große Suchaktion in St. Ingbert: Einsatzkräfte finden extrem unterkühlte Vermisste

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Die Einsatzkräfte gingen davon aus, dass die Frau in Lebensgefahr war. Foto: BeckerBredel

Einsatzkräfte haben am frühen Freitagmorgen (4. Dezember 2020) in St. Ingbert nach einer vermissten Frau gesucht. Die 40-Jährige konnte schließlich in einem Wald gefunden werden, teilte die Polizei mit.

Frau verlässt Wohnung in Hassel

Die Beamt:innen waren zunächst gegen 05.15 Uhr darüber informiert worden, dass die Frau ihre Wohnung im Stadtteil Hassel verlassen hatte. Sie sei dabei zu Fuß und nur mit einem Schlafanzug unterwegs gewesen. Die Polizei leitete daraufhin intensive Fahndungsmaßnahmen ein, weil sie davon ausgehen musste, dass für die 40-Jährige Lebensgefahr bestand.

Vermisste in Wald gefunden

Eine Polizeidrohne brachte die Einsatzkräfte schließlich auf die richtige Spur. Gegen 08.45 Uhr fanden sie die 40-Jährige extrem unterkühlt in einem nahe gelegenen Waldgebiet. Rettungskräfte brachten sie ins Krankenhaus, wo die Frau intensivmedizinisch versorgt wird. Lebensgefahr besteht laut Polizei nicht. Warum die Frau ihre Wohnung verlassen hatte, muss noch geklärt werden.

Große Suchaktion in St. Ingbert

An der Suche nach der Frau waren Beamt:innen der Polizeiinspektionen St. Ingbert, Homburg, Saarbrücken-Stadt, Sulzbach und St. Wendel beteiligt. Außerdem halfen die Diensthundestaffel der Polizei, die Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes und die Bundespolizei. Auch war die Technische Einsatzeinheit der Bereitschaftspolizei des Saarlandes involviert.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion St. Ingbert, 04.12.2020

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Trier trauert: Tausende Menschen zeigen Anteilnahme in Innenstadt

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In Trier haben Tausende Menschen ihre Anteilnahme nach der schrecklichen Amokfahrt in der Innenstadt ausgedrückt. Foto: Harald Tittel/dpa

Trier trauert: Bilder der Anteilnahme nach Amokfahrt

Nach der schrecklichen Amokfahrt von Trier, bei der fünf Menschen ihr Leben verloren, haben Tausende Menschen ihre Anteilnahme in der Trierer Innenstadt ausgedrückt. Zahlreiche Kerzen und Blumen an dem früheren römischen Stadttor sollen an die Opfer erinnern.

In einer Gedenkveranstaltung an der Porta Nigra und einer Schweigeminute demonstrierten die Trierer Solidarität mit den Opfern und trauerten mit deren Angehörigen. Die bewegenden Bilder aus Trier:

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- Bilder der Deutschen-Presseagentur

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Bis Ende März Krankschreibung per Telefon bei Erkältungen möglich

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Die Menschen in Deutschland dürfen sich bei leichten Atemwegserkrankungen bis zum 31. März 2021 am Telefon krankschreiben lassen. Foto: dpa-Bildfunk/Karl-Josef Hildenbrand

Telefonische Krankschreibungen bis Ende März

Am gestrigen Donnerstag (3. Dezember) hat der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzt:innen, Krankenkassen und Kliniken beschlossen: Bis zum 31. März 2021 wird die Sonderregelung der telefonischen Krankschreibung fortgeführt.

Demnach können sich Patient:innen mit leichten Erkältungsbeschwerden weiterhin auch ohne Praxisbesuch telefonisch krankschreiben lassen. Hintergrund der Verlängerung sind die hohen Corona-Infektionszahlen. Kontakte und Infektionsrisiken sollen vermieden werden.

Prüfung, ob Untersuchung notwendig

Ärzt:innen müssten sich aber "durch eine eingehende telefonische Befragung" persönlich vom gesundheitlichen Zustand überzeugen und prüfen, ob doch eine körperliche Untersuchung nötig sein könnte.

Bis zu sieben Tage möglich

Die telefonischen Krankschreibungen sind bis zu sieben Tage möglich und können telefonisch für weitere sieben Kalendertage verlängert werden. Die Sonderregelung war bisher bis Jahresende befristet gewesen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Saarbrücker Internet-Plattform "UrCook": Köche für Zuhause mieten

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Die Köche von "urcook.de" bereiten die Speisen in den eigenen vier Wänden der Gäste zu. Symbolfoto: Unsplash

Aufgrund der Corona-Verordnung sind die Restaurants im Saarland weiterhin geschlossen. Betreiber:innen haben lediglich die Möglichkeit, Lieferservice oder Selbstabholung anzubieten. Wer nicht selbst kochen möchte und den größtmöglichen Wert auf die Frische der Speisen legt, findet in der Saarbrücker Internet-Plattform "UrCook" eine geeignete Lösung.

Köche für Zuhause mieten

Interessierte können sich über die Webseite Köche nach Hause bestellen. Die einfachen Schritte:
- Koch und Gericht wählen (Beispielgerichte oder individuelle Wünsche)
- Termin und Details abstimmen
- Bekochen lassen
- Kochutensilien spült der Koch, Rest der Kunde

Die Beispielmenüs mit mehreren Gängen für vier Personen liegen laut Webseite bei einem Preis von 150 Euro - also etwa 38 Euro pro Person, wenn man sich den Preis teilt. Aktuell besteht die Möglichkeit, aus vier Köchen zu wählen.

Hintergrund

Laut "SZ" sind der Projektentwickler Venoth Nagarajah und der Versicherungsangestellte Nouredine Benaissa Gründer der Plattform. Erst einmal werde auf Umsatzbeteiligungen verzichtet. Man wolle den Köch:innen und Gastronom:innen in der aktuell schwierigen Situation helfen.

Das gesamte Gespräch mit Nagarajah und weitere Hintergründe gibt es auf saarbruecker-Zeitung.de (Hinweis: Der Beitrag gehört zum "SZ+"-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch gegebenenfalls registrieren oder eine Bezahloption wählen).

Verwendete Quellen:
- urcook.de
- Saarbrücker Zeitung

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Größtes saarländisches Impfzentrum öffnet am 15. Dezember

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Das Impfzentrum soll Mitte Dezember an den Start gehen. Foto: BeckerBredel

Zentrales Impfzentrum in Saarbrücken

Das zentrale Impfzentrum des Saarlandes entsteht nach Angaben der Pressestelle des Regionalverbands in den Hallen des alten Messegeländes in Saarbrücken. Am 15. Dezember soll der Betrieb dort aufgenommen werden. Um die Koordination und Teile der Errichtung kümmere sich kurzfristig die Feuerwehr. Darüber hinaus arbeiten bereits "Messebauer, Bodenleger und Elektriker in den Hallen", sagte Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU).

Regionalverbandsdirektor Peter Gillo (SPD) bezeichnete den Standort als "ideal". Der Politiker begründete diese Aussage mit Verweis auf "eine hervorragende Verkehrsanbindung", ausreichend Platz in den Hallen und vielen Parkplätzen vor Ort.

Bis zu 2.000 Impfungen pro Tag

Laut Regionalverband-Pressestelle soll das Saarbrücker Impfzentrum "das größte der insgesamt drei vom Gesundheitsministerium vorgesehenen Zentren werden". Nach einer Anlaufphase sollen hier im Vollbetrieb bis zu 2.000 Impfungen am Tag durchgeführt werden. Das sei die Hälfte der laut Impfkonzept vorgesehenen täglichen Impfungen im Saarland.

Derzeit Erarbeitung der Abläufe

Derzeit werde die Organisation der konkreten Abläufe im späteren Betrieb in Abstimmung zwischen der Stadt und dem Regionalverband erarbeitet. Über Details wollen beide die Öffentlichkeit "rechtzeitig und ausführlich informieren", teilte die Pressestelle des Regionalverbands ebenso mit.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Pressestelle des Regionalverbands Saarbrücken, 03.12.2020

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Freitag

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Die aktuellen Nachrichten aus dem Saarland gibt es auf SOL.DE im Überblick. Foto: BeckerBredel

Der aktuelle Stand zur Amokfahrt in Trier

Nach der Amokfahrt in Trier, bei der mehrere Menschen starben oder verletzt wurden, sind über 100 Hinweise von Zeugen auf einem Online-Portal der Polizei eingegangen. Für die Opfer wird ein Langzeit-Hilfesystem und ein Spendenkonto eingericht. Mehr dazu: Aktueller Stand zu Amokfahrt in Trier: Über 100 Hinweise von Zeug:innen 

Neue Erkenntnisse: Amokfahrer von Trier hatte laut Polizei Munition, aber keine Waffe dabei

In Menschengruppe gefahren: 51-Jähriger in Pirmasens verurteilt

Am 14. Juni fuhr ein betrunkener Mann in Pirmasens in eine Menschengruppe. Ein 39-Jähriger starb. Das Amtsgericht hat den 51-jährigen Fahrer nun wegen fahrlässiger Tötung zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Mehr dazu: Todesfahrer von Pirmasens muss ins Gefängnis 

27-Jähriger mit schwerer Corona-Erkrankung am Winterberg beatmet 

Ein 27-Jähriger wurde Anfang Oktober mit einer schweren Covid-Erkrankung ans Klinikum Saarbrücken verlegt. Der junge Mann lag vier Wochen auf der Intensivstation und wurde beatmet. Erst im November erwachte er aus dem Koma. Die ganze Geschichte: Nach vier Wochen am Beatmungsgerät: 27-jähriger Covid-Patient erzählt von schwerer Erkrankung

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Nikolaus Graf, Oberarzt der Intensivmedizin, behandelte den 27-Jährigen schwerst erkrankten Corona-Patienten Albi Bami. Foto: Klinikum Saarbrücken

Drei Corona-Fälle an Bildungseinrichtungen im Kreis Saarlouis

Im Kreis Saarlouis kam es zu drei weiteren Corona-Fällen an Bildungseinrichtungen. 73 Personen wurden in Quarantäne geschickt. Betroffen sind jeweils eine Kita in Bous und Saarwellingen, sowie eine Schule in Schwalbach. Mehr dazu: Neue Corona-Fälle an zwei Kitas und einer Schule im Kreis Saarlouis 

18 Schüler:innen aus Schule in St. Wendel in Quarantäne

An einer weiterführenden Schule in St. Wendel wurde ein:e Zwölftklässler:in positiv auf das Coronavirus getestet. Da die Person zu 18 Mitschüler:innen Kontakt ohne Maske und Abstand hatte, müssen diese nun in Quarantäne. Mehr dazu: Kontakt ohne Maske und Abstand: 18 Schüler:innen aus St. Wendel in Quarantäne 

Impfzentrum auf Saarbrücker Messegelände öffnet am 15. Dezember

Am 15. Dezember soll das Impfzentrum am Messegelände in Saarbrücken seinen Betrieb aufnehmen. Es wird das größte der drei vorgesehenen Zentren sein. Bis zu 2.000 Corona-Impfungen am Tag sollen dort erfolgen. Mehr dazu: Größtes saarländisches Impfzentrum öffnet am 15. Dezember

Mehr Meldungen rund um das Coronavirus:
Saarbrücken führt Maskenpflicht in der Innenstadt ein
Bis Ende März Krankschreibung per Telefon bei Erkältungen möglich
Corona-Ausbruch in Pflegeheim in Nohfelden16 Bewohner:innen infiziert
Kontrollen am Montag: Aktion zur Einhaltung der Maskenpflicht im Saar-ÖPNV

Wegen infiziertem Spieler: FC Homburg in Quarantäne

Ein Spieler des FC Homburg wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Er hatte zuvor über starke Erkältungssymptome geklagt. Nun ist die ganze Mannschaft in Quarantäne. Dem infizierten Fußballer geht es inzwischen besser. Mehr dazu: Homburg-Spieler mit Corona infiziert: Ganze Mannschaft in Quarantäne 

Exhibitionist entblößt sich an Tankstelle in Saarbrücken

Auf einem Saarbrücker Tankstellengelände hat ein 30-Jähriger am gestrigen Donnerstagmorgen (4. Dezember 2020) eine exhibitionistische Tat begangen. Er soll seinen Penis entblößt und "wild damit herumgewedelt" haben. Mehr dazu: Exhibitionist wedelt mit Penis auf Saarbrücker Tankstellengelände

Weitere Blaulicht-Meldungen:
Autofahrer fährt 90-jährigen Mann an in Quierschied-Göttelborn und flüchtet
Große Suchaktion in St. Ingbert: Einsatzkräfte finden extrem unterkühlte Vermisste

"UrCook" bietet Köche zum Mieten an

Über die neue Internet-Plattform "UrCook" können Saarländer:innen sich einen Profi-Koch nach Hause bestellen. An einem Wunschtermin kocht dieser dann ein Wunschmenü zu Hause bei den Gastgeber:innen. So wird auch Gastronom:innen in der Corona-Krise geholfen: Saarbrücker Internet-Plattform "UrCook": Köche für Zuhause mieten 

Weitere Meldungen des Tages:
Das sind die aktuellen Preise für Benzin und Diesel in Luxemburg

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Homburg-Spieler mit Corona infiziert: Ganze Mannschaft in Quarantäne

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Der FC Homburg soll sein nächstes Spiel nach der Corona-Unterbrechung am Samstag kommender Woche bestreiten. Grafik: FC Homburg

Ein Spieler des FC Homburg ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der Verein am heutigen Freitag (4. Dezember 2020) auf seiner Website mit. Um welchen Fußballer es sich handelt, ließ der FCH offen.

Spieler entwickelt starke Symptome

Die Person aus der ersten Mannschaft habe demnach in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch starke Erkältungssymptome entwickelt und das dem Verein mitgeteilt. Die Homburger hätten dann in Abstimmung mit der medizinischen Abteilung beschlossen, das Mannschaftstraining vorsorglich auszusetzen und sich freiwillig in Quarantäne zu begeben.

Die Spieler und das Trainerteam befinden sich in Quarantäne. Die nächsten Schritte erfolgen in enger Abstimmung mit den...

Gepostet von FC 08 Homburg am Freitag, 4. Dezember 2020

Es geht ihm wieder besser

Der Spieler wurde daraufhin getestet, das positive Ergebnis lag laut Verein am Donnerstagabend vor. Der Fußballer habe sich wohl im familiären Umfeld angesteckt. Inzwischen gehe es ihm wieder "deutlich besser".

Mannschaft in Quarantäne

Die Mannschaft bleibt derweil weiter in Quarantäne. Der Verein will die nächsten Schritte zusammen mit den zuständigen Behörden abstimmen. Der FCH spielt zurzeit in der Regionalliga Südwest. Nach einer Unterbrechung soll die Saison am Freitag kommender Woche fortgesetzt werden. Die Homburger machen ihr erstes Spiel nach der coronabedingten Pause am Samstag gegen den SC Freiburg II.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des FC Homburg, 04.12.2020
- Deutscher Fußball-Bund

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Todesfahrer von Pirmasens muss ins Gefängnis

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Vor dieser Gaststätte kam es zum tödlichen Unfall. Archivfoto: BeckerBredel

Knapp ein halbes Jahr nach einem Verkehrsunfall mit einem Toten und sechs Verletzten in Pirmasens hat das Amtsgericht einen 51 Jahre alten Mann zu drei Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt. Die Entscheidung fiel unter anderem wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung und sei noch nicht rechtskräftig, wie ein Justizsprecher am Donnerstag (3. Dezember 2020) mitteilte.

Mehr als zwei Promille im Blut

Der Anklage zufolge soll der Mann am 14. Juni nachts mit seinem Wagen in eine Gruppe vor einem Lokal in Pirmasens gefahren sein. Ein 39 Jahre alter Mann starb. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft deutet nichts auf Absicht hin. Bei dem 51-Jährigen war ein Alkoholwert von mehr als zwei Promille gemessen worden. Er ist nicht vorbestraft.

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In Pirmasens fuhr ein Betrunkener in eine Menschengruppe. Dabei wurde ein Mann getötet. Archivfoto: Polizei

Führerschein fünf Jahre weg

Bei dem Prozess traten die sechs Verletzten als Nebenkläger auf. Das Gericht habe zudem den Entzug des Führerscheins angeordnet sowie eine fünfjährige Sperre zur erneuten Erteilung, sagte der Justizsprecher.

Fahrer entschuldigt sich

Wie die "Bild" berichtet, hatte sich der Täter vor Gericht entschuldigt. "Es tut mir alles so sehr leid, ich kann es nicht mehr gutmachen", zitiert das Blatt den 51-Jährigen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Bild
- eigene Bericht

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Neue Corona-Fälle an zwei Kitas und einer Schule im Kreis Saarlouis

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Weitere Corona-Fälle im Kreis Saarlouis wurden an zwei Kitas und einer Schule registriert. Symbolfoto: Caroline Seidel/dpa-Bildfunk

In drei Bildungseinrichtungen im Landkreis Saarlouis hat es in den vergangenen Tagen Corona-Fälle gegeben. Das Gesundheitsamt schickte insgesamt 73 Menschen in Quarantäne, teilte die Kreisverwaltung am Donnerstagabend (3. Dezember 2020) mit.

Corona-Fälle an Kitas

Betroffen ist demnach die Kita Kinderhaus in Bous. Wegen eines Falls müssen dort 43 Personen in Quarantäne. Auch die Kita Kinderhand in Saarwellingen traf es. Hier wurde nach einem positiven Test häusliche Isolation für 25 Menschen angeordnet.

Schule in Schwalbach betroffen

Eine Infektion gibt es des Weiteren an der Johannes-Gutenberg-Gemeinschaftsschule in Schwalbach. Fünf Kontaktpersonen schickte das Gesundheitsamt in Quarantäne.

Corona im Landkreis Saarlouis

Im Landkreis Saarlouis gab es seit Beginn der Pandemie 2.634 Corona-Fälle. Als genesen gelten 2.209 Menschen, 38 Personen verstarben mit oder an dem Virus. Zurzeit sind 387 Personen akut mit Sars-CoV-2 infiziert. In den vergangenen sieben Tagen hat es gerechnet auf 100.000 Einwohner:innen ("7-Tages-Inzidenz") 91,6 neue Corona-Fälle in Saarlouis und Umland gegeben.

Verwendete Quellen:
- Corona-Ticker Dezember 2020 des Landkreises Saarlouis

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Exhibitionist wedelt mit Penis auf Saarbrücker Tankstellengelände

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In Saarbrücken hat die Polizei am Donnerstagmorgen (03.12.2020) einen Exhibitionisten gestellt. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Karl-Josef Hildenbrand

Exhibitionist entblößt Penis an Tankstelle in Saarbrücken

Am Donnerstagmorgen hat ein 30 Jahre alter Mann auf einem Tankstellengelände in Saarbrücken durch eine exhibitionistische Handlung für Ärger gesorgt. Gegen etwa 08.30 Uhr kontaktierte ein Lkw-Fahrer die Polizei und schilderte den Beamt:innen, dass der Exhibitionist seinen Penis entblößt und "wild damit herumgewedelt habe", wie es in dem Bericht der Polizei heißt. Anschließend sei der 30-Jährige in dieser Pose über den Parkplatz der Tankstelle gelaufen.

30-jähriger Mann ist Wiederholungstäter

Die alarmierten Polizist:innen konnten den Exhibitionisten stellen und erkannten den Mann wieder, da er bereits in der Vergangenheit wegen ähnlicher Fälle in Erscheinung getreten war. Er gab gegenüber der Polizei an, dass er "sich lediglich erleichtern wollte" und deswegen die Hose geöffnet habe.

Da die Zeugen die Tat allerdings eindeutig anders schilderten, erwartet den 30-Jährigen nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts einer exhibitionistischen Handlung.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Saarbrücken-Stadt vom 04.12.2020

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Kontakt ohne Maske und Abstand: 18 Schüler:innen aus St. Wendel in Quarantäne

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Neben der infizierten Person müssen 17 Mitschüler:innen in Quarantäne. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Bildfunk

Ein:e Schüler:in der Dr. Walter-Bruch-Schule in St. Wendel ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das hat der Landkreis am Donnerstag (3. Dezember 2020) mitgeteilt.

In Pausen Kontakt gehabt

Die Person besuche demnach die Klassenstufe zwölf des Berufsbildungszentrums. Das Gesundheitsamt identifizierte 17 Mitschüler:innen als Kontaktpersonen ersten Grades. Der:die Infizierte habe in den Pausen längeren Kontakt zu ihnen ohne Mund-Nasenschutz und ohne Abstand gehabt. Die Betroffenen müssen jetzt in Quarantäne.

Corona im Landkreis St. Wendel

Im Landkreis St. Wendel gab es seit Beginn der Pandemie 1.115 Corona-Fälle. Am meisten betroffen waren die Stadt St. Wendel (370 Infektionen), Marpingen (200), Tholey (121) und Nohfelden (101). Bislang sind 25 Menschen an oder mit dem Virus gestorben, 973 gelten als geheilt. Damit sind zurzeit 117 Personen akut mit Sars-CoV-2 infiziert. In der vergangenen Woche haben sich gerechnet auf 100.000 Einwohner:innen ("7-Tages-Inzidenz") nach SOL.DE-Berechnungen rund 87 Menschen aus dem Landkreis mit dem Virus angesteckt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landkreises St. Wendel, 03.12.2020
- Aktuelle Fallzahlen im Landkreis St. Wendel, 03.12.2020
- eigene Recherche

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237 neue Corona-Infektionen im Saarland

Im Saarland sind zurzeit 2.268 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Donnerstag (3. Dezember 2020), 16.00 Uhr, veröffentlicht hat. 

237 neue Corona-Fälle

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 237 auf jetzt 13.627 Fälle. Am Donnerstag davor waren es 207 Neuinfektionen gewesen. Bislang sind 294 Menschen im Saarland in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben. Das sind vier mehr als am Vortag. Dabei handelt es sich um zwei Frauen (83 und 75 Jahre alt) sowie zwei Männer (79 und 76 Jahre alt) aus dem Regionalverband Saarbrücken.

Als geheilt gelten inzwischen 11.065 Menschen (+189). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 229 stationär behandelt (+/-0). Davon liegen 65 auf der Intensivstation (+3).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
Saarbrücken: 5.133 (+97 gegenüber dem Vortag)
Merzig-Wadern: 1.285 (+18)
Neunkirchen: 1.687 (+16)
Saarlouis: 2.634 (+43)
Saarpfalz: 1.773 (+54)
St. Wendel: 1.115 (+9)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 03.12.2020
- eigene Recherche

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Die Zahl der Corona-Infektionen im Saarland steigt. Foto: Niaid/dpa-Bildfunk

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Aktueller Stand zu Amokfahrt in Trier: Über 200 Hinweise von Zeug:innen

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Am Dienstag war ein 51-jähriger Mann mit einem Geländewagen durch die Trier Fußgängerzone gerast und hatte dabei fünf Menschen getötet. An mehreren Stellen in der Fußgängerzone haben Menschen zum Gedenken an die Opfer Kerzen aufgestellt. Foto: dpa-Bildfunk/Oliver Dietze

Über 200 Hinweise eingegangen

Laut Polizei sind zu der Tat bislang über 200 Hinweise eingegangen. Auf dem eigens eingerichteten Hilfsportal der Polizei hätten Augenzeugen Fotos sowie Videos hochgeladen. Zudem steht laut Polizei eine Anlaufstelle auf dem Hauptmarkt bereit.

Update: Amokfahrer von Trier hatte laut Polizei Munition, aber keine Waffe dabei

Die Polizei gehe davon aus, dass es noch viele weitere Zeugen und möglicherweise einige weitere verletzte Personen gebe. Es sei wichtig, dass diese sich meldeten, um Angaben zu den Geschehnissen zu machen. Jede Information bei der Aufklärung der schrecklichen Tat könne von Bedeutung sein, hieß es in einer Mitteilung.

twitter.com / Morgen sind wir wieder ab 9 Uhr für euch auf dem #Hauptmarkt in #Trier vor Ort & ansprechbar! #TR0112 #wirsindtrier *mf https://t.co/ovLPnHQ5Lu— Polizei Trier (@PolizeiTrier) December 3, 2020

Langfristige Hilfe für Opfer

Einen Bedarf für ein langfristiges Hilfssystem für die Opfer der Amokfahrt in Trier sieht Detlef Placzek (SPD), Oberbeauftragter des Landes Rheinland-Pfalz. Das berichtet der "SWR". Wichtig sei, dass sich die betroffenen Personen austauschen könnten. Placzek suche derzeit den direkten Kontakt zu Angehörigen, Zeugen und Opfern in Kliniken. Es finde eine Zusammenarbeit mit der "Stiftung Katastrophen Nachsorge" statt.

Trier bedankt sich für Anteilnahme

Im Namen der Menschen in Trier hat sich OB Wolfram Leibe (SPD) nach der Amokfahrt für die große Anteilnahme bedankt, so "dpa". In diesem Zusammenhang teilte Leibe mit: "Es hilft uns allen sehr, zu sehen, wie groß die Hilfsbereitschaft innerhalb und außerhalb der Stadt Trier ist".

Spendenkonto für Opfer

Mehr als 200 Schreiben aus aller Welt hätten das Rathaus seit der Tat am Dienstag erreicht, hieß es. Zudem seien auf dem Spendenkonto für die Opfer mehr als 100.000 Euro eingegangen. "Angesicht einer so mörderischen Tat stehen die Menschen zusammen", sagte Oberbürgermeister Leibe.

Schweigeminute vier Minuten lang

Am gestrigen Donnerstag, um 13.46 Uhr, dauerte die Gedenkminute vier Minuten. So lange hielten die Menschen in Trier inne, um der Opfer der tödlichen Amokfahrt vor zwei Tagen zu gedenken. Genauso lange hatte der Täter gewütet.

Innenausschuss beschäftigt sich mit Thema

Am heutigen Freitag (4. Dezember 2020), ab 10.00 Uhr, beschäftigt sich laut "dpa" der Innenausschuss des rheinland-pfälzischen Landtags in einer Sondersitzung mit dem Thema. Innenminister Roger Lewentz (SPD) will die Abgeordneten über die Geschehnisse und den aktuellen Ermittlungsstand informieren.

Arbeitsgruppe zur Früherkennung angeregt

Lewentz hat laut "dpa" eine bundesweite Arbeitsgruppe zur Früherkennung von Gefahren angeregt. Es gehe darum, Anhaltspunkte für eine Planung und Vorbereitung von Amokfahrten und Anschlägen früher wahrzunehmen, sagte er am Freitag. "Ich habe diese Thematik zur Erörterung der Innenministerkonferenz nächste Woche eingebracht."

Der SPD-Politiker erinnerte an vergleichbare Gewalttaten in Münster, Bottrop und Volkmarsen. Vor diesem Hintergrund werde vermehrt hinterfragt, ob die Sicherheitsbehörden in der Lage sein müssten, solche Menschen mit einem erheblichen Gefahrenpotenzial frühzeitiger zu identifizieren. Gleichzeitig sollte gesagt werden, dass "ein absoluter Schutz vor irrational handelnden Einzeltätern leider nicht möglich" sei. "So schwer es einem Innenminister fällt, so etwas sagen zu müssen."

Tatverdächtiger in U-Haft

Der dringend Tatverdächtige fuhr ersten Erkenntnissen zufolge in der Trier Inenstadt extra zick-zack, um "so viele Menschen wie möglich zu töten oder zumindest zu verletzen", so der Vorwurf. Der Mann sitzt seit Mittwoch in Untersuchungshaft, ihm wird unter anderem mehrfacher Mord vorgeworfen.

24 verletzte Personen

Die Zahl der verletzten Personen hat sich mittlerweile auf 24 erhöht. Dazu klärte ein Sprecher der Polizei in Trier: "Es haben sich nachträglich noch Leute gemeldet". Dabei handele es sich um Menschen, die erst später zum Arzt gegangen sind oder nach der Tat zunächst nicht in einem Krankenhaus waren.

Darunter sei die Zahl der schwerverletzten Menschen bei sechs geblieben. Weiterhin gebe es zudem fünf Todesopfer, so der Polizeisprecher.

Tatverdächtiger betrunken

Einen weiteren Tatort oder Hinweise auf Mittäter:innen beziehungsweise Kompliz:innen des Festgenommenen gibt es nach Angaben der Polizei nicht. Der Verdächtige ist Deutscher, er war zur Tatzeit betrunken, bei ihm wurden 1,4 Promille festgestellt.

Fahrer stellte nach Amokfahrt Auto ab

Nach der Amokfahrt hat der Täter nach Angaben der Polizei das Auto abgestellt und eine Zigarette geraucht. Polizisten hätten den 51-Jährigen stehend am Heck des Wagens angetroffen, berichtete der Polizeivizepräsident von Trier, Franz-Dieter Ankner, am Freitag in einer Sondersitzung des Innenausschusses des rheinland-pfälzischen Landtags in Mainz. "Dort sah er den Einsatzkräften grinsend entgegen."

Mit 81 km/h durch Simeonstraße

Bei der Amokfahrt ist der Täter in dem Wagen mit 81 Kilometern pro Stunde durch die Fußgängerzone in der Simeonstraße gefahren. Anhand sichergestellter Videos habe das eine Wegzeitberechnung für diesen Teil der Strecke ergeben. Das sagte ein Polizeisprecher am Freitag.

Motiv noch unbekannt

In den Vernehmungen habe der Beschuldigte laut Staatsanwaltschaft "wechselnde und in Teilen nicht nachvollziehbare Angaben, aus den sich bisher weder ein nachvollziehbares Motiv für die Tat noch Einzelheiten zum Tathergang herleiten lassen", gemacht.

Verwendete Quellen:
- swr.de
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Artikel
- Polizei Trier auf Twitter

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