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Harter Lockdown im Saarland steht bevor

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Am Donnerstagnachmittag berät sich der Ministerrat zum verschärften Lockdown. Archivfoto: BeckerBredel

Corona-Zahlen im Saarland steigen weiter

Im Saarland steigen die Corona-Zahlen trotz der aktuellen Beschränkungen des öffentlichen Lebens weiter an. Allein in den vergangenen beiden Tagen waren 820 Corona-Neuinfektionen zu beklagen. Die Sieben-Tages-Inzidenzen in den Landkreisen sind weiterhin sehr hoch. Im Regionalverband Saarbrücken und im Landkreis St. Wendel sind sogar Werte von weit über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen zu beklagen.

Saarländische Kommunen fordern harten Lockdown

Aufgrund der alarmierenden Corona-Zahlen werden die Forderungen nach einem harten Lockdown im Saarland immer lauter. Am Abend forderten zunächst die saarländischen Kommunen, dass man die Zeit zwischen den Feiertagen nutzen müsse, um die andauernde Corona-Welle zu brechen: "Saarländische Kommunen fordern harten Lockdown ab 27. Dezember". Man erwarte von der saarländischen Landesregierung ein schnelles Handeln.

Ministerpräsident Tobias Hans kündigte am späteren Abend seinerseits an, dass die aktuellen Corona-Zahlen im Saarland alarmierend seien und dass man für den morgigen Freitag eine Sondersitzung des Ministerrats einberufen habe, um über das weitere Vorgehen zu beraten.  "Wir müssen handeln, damit die Zahlen nicht weiter steigen – das sind wir den Menschen in unserem Land und den Beschäftigten in unserem Gesundheitssystem schuldig", schrieb Hans am Abend auf den sozialen Plattformen.

Der saarländische Ministerpräsident forderte weiterhin ein bundesweit beherztes Handeln: "Um die Lage in den Griff zu bekommen, ist ein harter Lockdown nötig".

Harter Lockdown im Saarland wird immer wahrscheinlicher

Dass ein solch harter Lockdown im Saarland bald kommen wird, gilt nach den jüngsten Entwicklungen als sehr wahrscheinlich, da sich nahezu alle politischen Entscheidungsträger einig sind, dass die bisherigen Corona-Beschränkungen nicht ausreichend sind, um die Lage in den Griff zu bekommen. Ob aber bereits am morgigen Freitag eine Entscheidung getroffen wird, ist bislang noch unklar, da am Wochenende auch noch Beratungen zwischen den Ministerpräsident:innen der einzelnen Bundesländer anstehen.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- eigene Berichte

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"Das perfekte Dinner" nächste Woche im Saarland: Das sind die Kandidat:innen

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"Das perfekte Dinner" auf VOX findet in der kommenden Woche (14. - 18. Dezember 2020) im Saarland statt. Fotos: MG RTL D/Pixabay

Bei "Das perfekte Dinner" laden sich bereits seit 14 Jahren Hobbyköche gegenseitig zum Essen ein. In der kommenden Woche stehen auf VOX fünf Abende im Saarland an. 

Die Kandidat:innen richten bei sich zu Hause jeweils ein Drei-Gänge-Menü aus, das ihre Mitstreiter:innen am Ende des Abends mit bis zu 10 Punkten bewerten. Wer am Ende der Woche die meisten Punkte hat, gewinnt 3.000 Euro.

Die Kandidat:innen aus dem Saarland

Diese Hobbyköch:innen aus dem Saarland treten von Montag bis Freitag bei "Das perfekte Dinner" an:

"Das perfekte Dinner" im Saarland wird vom 14. bis 18. Dezember 2020 um 19.00 Uhr auf VOX ausgestrahlt. Alle Folgen gibt es nach der Ausstrahlung auch zum Stream auf TVNOW

Verwendete Quellen:
- TVNOW
- VOX Kommunikation

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Chance für Saar-Firmen: go-digital übernimmt Kosten für Shop oder Website

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Digital neue Geschäftsfelder erschließen: Ein Online-Shop kann zum Beispiel neue Kunden anlocken oder neue Absatzmärkte erschließen. Foto: Jenko Ataman

Die Corona-Krise hat Firmen vor Augen geführt, wie wichtig gute digitale Lösungen sind. Sei es die Online-Terminvergabe, ein Shop, eine informative Website oder ein guter Socialmedia-Auftritt. Damit gelingt es Unternehmen, mit ihren Kunden in Kontakt zu bleiben, Abhol-, Lieferdienste oder Click & Collect zu organisieren und Präsenz zu zeigen.

Mehr Infos zur Förderung

Das Bundeswirtschaftsministerium greift Firmen bei diesen Investitionen unter die Arme. Das Programm go-digital fördert Projekte mit bis zu 50 Prozent der Gesamtsumme. Maximal übernimmt das Ministerium 16.500 Euro.

Im Mittelpunkt von go-digital stehen kleine und mittlere Unternehmen, die jetzt wichtige Digitalisierungsschritte gehen müssen: Die Firmen dürfen maximal 99 Mitarbeiter und nicht mehr als 20 Millionen Euro Umsatz im vergangenen Jahr erzielt haben.

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Beliebter Service: Kunden schätzen die Möglichkeit Termine direkt online buchen zu können. Foto: ra2 studio

Wie können Unternehmen im Saarland profitieren?

Was können Unternehmen im Saarland tun, um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten? Klar ist: Viele müssen digital nachlegen. Ihre Präsenz verbessern, neue Wege gehen. Corona hat vieles beschleunigt. go-digital fördert diese Investitionen.

Mehr Infos zur Förderung

Kunden binden: Eine professionelle Website, ein Shop oder digitales Marketing helfen dabei, mit Kunden in Kontakt zu bleiben. Das sichert langfristig Umsatz.

Neue Kunden gewinnen: 90 Prozent der Kunden in den kaufrelevanten Zielgruppen informieren sich vor einer Kaufentscheidung oder einer Anbietersuche zuerst digital. Eine gut gemachte Website dient hier als wichtiger Erstkontakt.

Konkurrenzfähig bleiben: Für lokale Händler gilt: Attraktiv bleiben, auf sich aufmerksam machen. Online-Marketing, zum Beispiel über Google und Facebook, ist deutlich günstiger und meist effizienter als klassische Werbemaßnahmen.

Förderung für Shop, Website, Marketing

Für die digitale Markterschließung ist im Saarland die Agentur N49 qualifiziert. Die Experten für Webdesign und digitales Marketing sitzen in der Saarbrücker Gutenbergstraße.

Mehr Infos zur Förderung 

"Beratungstermine finden aktuell vor allem unkompliziert per Videokonferenz statt", sagt Christian Lauer, Chef der Digitalagentur. Termine können ganz unkompliziert über die Website gebucht werden. "Die Erstberatung ist selbstverständlich kostenlos", sagt Christian Lauer. "Nach 30 Minuten können wir sagen, ob eine Förderung durch das go-digital-Programm möglich ist und in welche Richtung es gehen kann." Damit möglichst viele Saar-Unternehmen die Chance haben, das Förderprogramm zu nutzen, hat N49 kürzlich auch im Rahmen eines Webinars bei IHK Rgional über go-digital informiert.

Das go-digital-Programm fördert den Aufbau einer professionellen Website, die Einführung eines Online-Shops, Digitales Marketing (z.B. Google, Facebook, Socialmedia etc.) sowie die Entwicklung einer grundsätzlichen Online-Marketing-Strategie.

Mehr als 100 Unternehmen bisher beraten

Seit Januar hat die Saarbrücker Agentur rund 100 Unternehmen zu go-digital beraten. Zu den Kunden der Saarbrücker Agentur gehören kleinere und mittlere Unternehmen, genauso wie saarländische Städte und Gemeinden, Verbände oder Ministerien.

"Wir analysieren gemeinsam mit unseren Kunden den Bedarf und definieren die Schritte für eine erfolgreiche, digitale Umsetzung", sagt Manuel Trutter. Er leitet die Digitalberatung bei N49. Insgesamt kümmern sich 35 Agenturmitarbeiterinnen und -mitarbeiter um die Kunden. "Digitalisierungsideen finden wir eigentlich immer", sagt Manuel Trutter, "wenn wir es schaffen, ein saarländisches Unternehmen ein Stück zukunftsfähiger zu machen, freut uns das besonders."

Mehr Infos zur Förderung 

Damit nicht nur Amazon & profitieren

In der aktuellen Krise profitieren aktuell die großen Online-Händler. Amazon hat kürzlich aktuelle Zahlen veröffentlicht: Der Gewinn von Amazon hat sich während der Corona-Krise verdoppelt. Kunden gewöhnen sich an die Vorteile des Online-Shoppings. 50% der Menschen haben im Jahr 2020 Produkte im Internet gekauft, die sie zuvor noch nie online kauften. Plötzlich liebgewonnene Gewohnheiten legen Kunden wahrscheinlich auch nach der Krise nicht mehr so leicht ab. Das sollte nicht so bleiben. Deshalb unterstützt go-digital insbesondere kleine und mittlere Unternehmen. 

Kontakt:

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N49 Agentur für Konzept und Performance GmbH
Gutenbergstraße 11-23
66117 Saarbrücken

www.n49-beratung.de

hallo@n49.de
Tel. 0681 502-3633

Bürozeiten: Mo - Fr 9:00 - 17:00 Uhr

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Donnerstag

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Die tagesaktuellen Nachrichten vom heutigen Donnerstag (10. Dezember 2020) gibt es auf SOL.DE. Im Bild: der St. Johanner Markt in Saarbrücken. Foto: BeckerBredel

Harter Lockdown im Saarland steht bevor

Im Saarland gilt ein "harter Lockdown" als immer wahrscheinlicher. Aufgrund steigender Corona-Infektionszahlen hat die Landesregierung für den morgigen Freitag (11. Dezember 2020) eine Sondersitzung des Ministerrats einberaumt. Laut Ministerpräsident Hans (CDU) müsse man unbedingt handeln, damit die Corona-Zahlen nicht weiter steigen. Ausführliche Informationen findet ihr unter: "Harter Lockdown im Saarland steht bevor".

Saarländische Kommunen fordern harten Lockdown ab 27. Dezember

Die Kommunen im Saarland wollen geschlossen einen "harten Lockdown" ab 27. Dezember. Sie fordern die saarländische Landesregierung auf, die Zeit zwischen den Feiertagen zu nutzen, um die aktuelle Corona-Welle zu brechen. Da das öffentliche Leben bis Neujahr ohnehin in weiten Teilen ruhe, sei der Zeitpunkt für einen richtigen Lockdown perfekt. Mehr unter: "Saarländische Kommunen fordern harten Lockdown ab 27. Dezember".

366 neue Corona-Fälle im Saarland gemeldet

Im Saarland wurden binnen 24 Stunden 366 neue Corona-Infektionen gemeldet. Alle Zahlen im Überblick: "Corona im Saarland: Aktuelle Zahl der Infizierten, Geheilten und Toten".

Regionalverband jetzt Super-Hotspot - es drohen härtere Maßnahmen

Im Regionalverband Saarbrücken ist die Corona-Inzidenz auf 233 gestiegen. Noch am Donnerstag beraten ein Krisenstab und der Gemeindeverband über das weitere Vorgehen. Mehr: "Regionalverband jetzt Super-Hotspot".

St. Wendeler Landrat für sofortigen Shutdown auch über Weihnachten

In einem Facebook-Beitrag hat sich der St. Wendeler Landrat Udo Recktenwald (CDU) bezüglich der aktuellen Corona-Lage im Landkreis zu Wort gemeldet: Recktenwald fordert einen sofortigen Shutdown - auch über Weihnachten. Weitere Maßnahmen, für die sich der Politiker aussprach, gibt es in diesem Artikel zu Nachlesen:  "St. Wendeler Landrat für sofortigen Shutdown auch über Weihnachten".

116 Corona-Fälle in Kleinblittersdorfer Einrichtung für behinderte Menschen

Einen Corona-Ausbruch gibt es derzeit in einer Einrichtung für behinderte Menschen in Kleinblittersdorf. Bewohner:innen und Beschäftigte sind infiziert. Weitere Informationen: "116 Corona-Fälle in Kleinblittersdorfer Einrichtung für behinderte Menschen".

Corona-Fälle an 12 weiteren Schulen im Kreis Saarlouis

Wegen weiteren Corona-Fällen an zwölf Schulen im Landkreis Saarlouis befinden sich 89 Menschen in Quarantäne. Die betroffenen Einrichtungen: "Corona-Fälle an 12 weiteren Schulen im Kreis Saarlouis".

RKI-Präsident: Lockerungen über Weihnachten verhindern

Klar gegen Lockerungen der Corona-Maßnahmen über die Feiertage hat sich Lothar Wieler, der Präsident des Robert Koch-Instituts, positioniert. In einem Appell richtete er sich an die Eigenverantwortung aller Bürger:innen: "RKI-Präsident: Lockerungen über Weihnachten verhindern".

Mehr zum Thema Corona:
- Weitere Fälle in Nohfelder Pflegeheim - Lage in Homburger Senioreneinrichtung stabilisiert sich leicht
- Luxemburg lockert über Weihnachten nicht
- Arbeitskammer Saar kritisiert Vorschlag zur Verlängerung der Ladenöffnungszeiten
- Umfrage: Mehrheit der Deutschen für härtere Corona-Maßnahmen
- Corona-Krise: Schaumbergbad in Tholey soll erst Ende März wieder öffnen

Saarland bekommt neues Krankenhaus: Nordsaarlandklinik wird gebaut

Wie die Landesgeschäftsstelle der CDU Saarland am heutigen Donnerstagabend (10. Dezember 2020) mitteilte, wird im Nordsaarland ein neues Klinikum gebaut. Mehr Informationen unter: "Saarland bekommt neues Krankenhaus: Nordsaarlandklinik wird gebaut".

Versuchte Tötung: 27-Jähriger verletzt zwei Personen in Lebach mit Messer

In Lebach hat am Donnerstagmorgen (10. Dezember 2020) ein 27-Jähriger zwei Personen mit einem Messer attackiert sowie verletzt. Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Mehr zu dem Fall unter: "Versuchte Tötung: 27-Jähriger verletzt zwei Personen in Lebach mit Messer".

Mann schlägt mit Hammer auf Blitzer in Saarbrücken ein

Mit einem Vorschlaghammer hat ein Unbekannter in Saarbrücken auf einen Blitzeranhänger eingedroschen. Laut Polizei gibt es erste Täterhinweise: "Mann schlägt mit Hammer auf Blitzer in Saarbrücken ein".

Schlägerei zwischen drei Personen in Saarbrücken - Metallkette als Waffe eingesetzt

In Zusammenhang mit einer Schlägerei in Saarbrücken sucht die Polizei derzeit sowohl eine geschädigte Person als auch zwei Täter. Was bislang bekannt ist: "Schlägerei zwischen drei Personen in Saarbrücken".

Weitere Blaulicht-Meldungen:
- Schlägerei zwischen mehreren Jugendlichen in Homburg
- Unfall zwischen fünf Autos auf der A620 bei Völklingen
- Spenden- und Bettelbetrug vor "Rewe"-Markt in Püttlingen

Rekord-Haushalt: Saarland gibt in den nächsten zwei Jahren mehr als 10 Milliarden Euro aus

Die Corona-Pandemie trifft das Saarland zusätzlich zu diversen Problemen der Industriestruktur. Das zeigt auch der Haushalt für die nächsten beiden Jahre. Aber mehr Schulden bedeutet auch mehr Geld, das man ausgeben kann. Mehr: "Saarland gibt in den nächsten zwei Jahren mehr als 10 Milliarden Euro aus".

Saarland unterstützt Klagen gegen Blockade der Rundfunkbeitragserhöhung

Beim Bundesverfassungsgericht unterstützen das Saarland und Bremen die angekündigten Klagen öffentlich-rechtlicher Rundfunksender gegen die Blockade der Beitragserhöhung. Die im Raum stehenden Anhebung: 86 Cent zum 1. Januar 2021. Der ganze Artikel dazu: "Saarland unterstützt Klagen gegen Blockade der Rundfunkbeitragserhöhung".

Spotify 2020: Das waren die 10 beliebtesten Songs in Saarlouis

"Hornbach"-Märkte verkaufen keine Feuerwerkskörper mehr

Ab diesem Jahr sind in den Filialen der Baumarktkette "Hornbach" keine Feuerwerkskörper mehr erhältlich. Auch eine andere Handelskette hat ähnliche Entscheidungen getroffen. Der ganze Artikel: "'Hornbach'-Märkte verkaufen keine Feuerwerkskörper mehr".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Saarland bekommt neues Krankenhaus: Nordsaarlandklinik wird gebaut

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Im Saarland wird ein neues Krankenhaus gebaut, um die medizinische Versorgung auch in Zukunft ausreichend zu sichern. Symbolfoto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Robert Michael

Klinik im Nordsaarland wird gebaut

Nach langen Gesprächen mit den Trägern und den Krankenkassen hat das saarländische Gesundheitsministerium das Interessenbekundungsverfahren zur "Nordsaarlandklinik" am heutigen Donnerstag zum Abschluss gebracht. Laut Angaben der CDU-Landesgeschäftsstelle wird die Saarland Heilstätten GmbH (SHG) demnach ein neues Hochwald-Klinikum bauen. 

Tobias Hans: "Unser Einsatz hat sich gelohnt - Die Nordsaarlandklinik kommt!"

"Unser Einsatz für eine Nordsaarlandklinik hat sich gelohnt. Mit dem Bau eines Hochwald-Klinikums sichern wir die wohnortnahe und qualitativ hochwertige Krankenhausversorgung im Nordsaarland", erklärte Ministerpräsident Tobias Hans am Abend. Man wolle mit dem Bau dafür sorgen, dass die flächendeckende gesundheitliche Versorgung im Saarland gewährleistet bleibt.

Auch Merzig-Waderns Bürgermeister Marcus Hoffeld freute sich über den Bau der neuen Klinik: "Ich bin froh, dass es mit der SHG gelungen ist, ein gutes medizinisches Konzept für das Hochwald-Klinikum zu finden, von dem die Menschen im Hochwald sehr profitieren werden. Außerdem wird es möglich sein, Synergieeffekte mit den weiteren Krankenhäusern in der Umgebung zu nutzen, was für die medizinische Versorgung im Landkreis von Vorteil ist", erklärte Hoffeld.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Landesgeschäftsstelle der CDU Saarland vom 10.12.2020

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Versuchte Tötung: 27-Jähriger verletzt zwei Personen in Lebach mit Messer

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Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Foto: Patrick Seeger/dpa-Bildfunk

Angriff mit Messer

Mit einem Messer hat ein 27 Jahre alter Mann in Lebach einen Mann und eine Frau angegriffen sowie leicht verletzt. Das teilte das Landespolizeipräsidium Saar am Donnerstagabend mit.

Den Ermittlungen zufolge waren der Verdächtige und das Paar am Morgen zu Fuß unterwegs zum Anker-Zentrum, als der Mann seine vor ihm gehenden syrischen Landsleute in der Dillinger Straße unvermittelt angegriffen habe.

Opfer flüchten

Die 20-jährige Frau und ihr 23-jähriger Begleiter konnten in das Zentrum flüchten, der Sicherheitsdienst übergab den Angreifer der Polizei. Der 27 Jahre alte Mann wurde in die Forensik nach Merzig gebracht.

"Hintergründe zur Tat beziehungsweise Motivation des Angreifers sind nicht bekannt", so die Polizei abschließend.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums Saar, 10.12.2020

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Spotify 2020: Das waren die 10 beliebtesten Songs in Saarlouis

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Die Nummer eins in Saarlouis dürfte keine Überraschung sein. Symbolfoto: Rolf Vennenbernd/dpa-Bildfunk

Der Musik-Streamingdienst "Spotify" hat das Jahr 2020 Revue passieren lassen. In seinem Jahresrückblick "Wrapped" blickte das schwedische Unternehmen auf die meistgestreamten Songs, Künstler:innen und Alben des Jahres.

Das hat das Saarland gehört

Ein letztes Mal schauen wir uns heute eine Stadt an: Saarlouis. In den vergangenen Tagen hatten wir euch schon die Top 10 aus Saarbrücken, St. Wendel, Merzig, Neunkirchen und Homburg präsentiert. Am Freitag gibt's die ultimative Liste mit den beliebtesten Songs 2020 des gesamten Saarlandes.

Das waren die meistgestreamten Lieder in Saarlouis 2020

Das waren die beliebtesten Songs Deutschlands 2020

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche

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Rekord-Haushalt: Saarland gibt in den nächsten zwei Jahren mehr als 10 Milliarden Euro aus

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Der Landtag hat den Haushalt für 2021 und 2022 beschlossen. Foto: BeckerBredel

Der saarländische Landtag hat mit den Stimmen der Regierungskoalition von CDU und SPD am Mittwoch (9. November 2020) einen Rekord-Landeshaushalt für die Jahre 2021 und 2022 beschlossen. Der Doppelhaushalt sieht Ausgaben von 5,0 und 5,1 Milliarden Euro pro Jahr vor. In den beiden Vorjahren lagen die Ausgaben noch bei 4,6 und 4,8 Milliarden Euro. Die Oppositionsparteien Linke und AfD stimmten gegen den Haushalt.

Debatte im Zeichen von Corona

Die zweitägige Budgetdebatte stand ebenso wie der Haushalt selbst im Zeichen der Corona-Pandemie. Dies bedeutet vor allem mehr Schulden. Zusätzlich zu den "normalen", konjunkturbedingten Schulden von 85 beziehungsweise 62 Millionen Euro kommen noch neue Kredite für ein sogenanntes "Corona-Sondervermögen". Es schlägt mit zusätzlichen Schulden von 409 beziehungsweise 296 Millionen Euro zu Buche. Größter Einzeletat ist der Bereich Bildung mit rund 1,2 Milliarden Euro pro Jahr, gefolgt vom Wirtschafts- und dem Gesundheitsressort mit jeweils rund 450 bis 460 Millionen Euro jährlich.

Hans: Zwei essenzielle Herausforderungen im Land

Zu Beginn der Debatte hatte Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) erklärt, das Land stehe vor zwei essenziellen Herausforderungen: "Zum einen die Corona-Krise und zum anderen der beschleunigte Strukturwandel, in dem sich unsere heimische Saarwirtschaft befindet." Dieser Strukturwandel werde "durch die Pandemie noch einmal beschleunigt". Der Haushalt spiegele den "absoluten Willen dieser Landesregierung wider, diese Krise nicht nur zu bewältigen, sondern am Ende gestärkt daraus hervorzugehen".

Rehlinger: Strukturwandel ist Chance

"Dieser Doppelhaushalt ist eine hervorragende Grundlage, die Herausforderungen der Zukunft zu beantworten", sagte die stellvertretende Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD). "Der Strukturwandel ist nichts, was einfach über einen kommt, was man erdulden oder erleiden muss." Er sei vielmehr "eine Gestaltungsmöglichkeit und eine Gestaltungschance für dieses Land": "Wir wollen dies als Chance zum Aufbruch nutzen." Die saarländischen Schlüsselindustrien Automobil, Stahl und Maschinenbau sollten durch Innovationen wettbewerbsfähig gemacht werden.

Strobel: Gutes Ergebnis

Finanzminister Peter Strobel (CDU) sagte zum Abschluss der Debatte, es habe ein Ringen um den besten Weg "mit einem guten Ergebnis" gegeben. Er bedanke sich für "den fairen Umgang und die demokratische Debattenkultur in unserem Parlament".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Corona-Fälle an 12 weiteren Schulen im Kreis Saarlouis

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An zwölf weiteren Bildungseinrichtungen im Kreis Saarlouis gibt es Corona-Fälle. Foto: Sebastian Gollnow/dpa-Bildfunk

Der Landkreis Saarlouis meldet weitere Corona-Fälle an Schulen. Betroffen sind nach Angaben vom heutigen Donnerstag (10. Dezember 2020) zwölf Bildungseinrichtungen. Insgesamt gibt es 14 Infektionen, 89 Menschen sind in Quarantäne.

Neue Fälle an Schulen gemeldet

Neue Fälle gibt es hier:
- Bous: Bisttalschule (2 Fälle, 14 Personen in Quarantäne)
- Dillingen: KBBZ (1 Fall)
- Dillingen: Schule am Römerkastell (1 Fall)
- Dillingen: TGBBZ (1 Fall)
- Dillingen: TWG (1 Fall)
- Lebach: Johannes-Keppler-Gymnasium (1 Fall)
- Lebach: Verbundschule (1 Fall, 1 Person in Quarantäne)
- Saarlouis: Gymnasium am Stadtgarten (1 Fall, 30 Personen in Quarantäne)
- Saarlouis: TSBBZ (1 Fall, 28 Personen in Quaratnäne)
- Saarwellingen: Schule an der Waldwies (1 Fall, 3 Personen in Quarantäne)
- Schwalbach: Johannes-Gutenberg-Schule (2 Fälle, 9 Personen in Quarantäne)
- Wallerfangen: Schule am Limberg (1 Fall, 4 Personen in Quarantäne)

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landkreises Saarlouis, 10.12.2020

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"Hornbach"-Märkte verkaufen keine Feuerwerkskörper mehr

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Bei "Hornbach" gibt es ab diesem Jahr kein Feuerwerk mehr zu kaufen. Foto: dpa-Bildfunk/Robert Jaeger

Kein Feuerwerk bei "Hornbach"

"Hornbach" hält an einer früheren Ankündigung fest: Man habe entschieden, ab 2020 kein Feuerwerk mehr anzubieten. Das teilte eine Sprecherin auf der Webseite des Unternehmens mit. Die Entscheidung beruhe insbesondere auf Gründen des Tier- und Umweltschutzes.

Zum Thema Feuerwerk habe es in der Vergangenheit Anregungen von Umweltverbänden, Tierschutzvereinen und Kund:innen gegeben. Damit habe man sich beschäftigt, erklärte die Sprecherin. Die grundsätzliche Entscheidung hatte das Unternehmen bereits vor einem Jahr getroffen.

Kein Feuerwerk bei "Bauhaus"

Andere Handelsketten haben nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur ("dpa") ähnliche Entscheidungen getroffen. So bekräftigte das Unternehmen "Bauhaus" vor kurzem, dass man ab 2020 kein Feuerwerk und keine feuerwerksähnlichen Produkte mehr verkaufe.

Regelungen für Silvester

Nach Angaben des Saar-Gesundheitsministeriums sind die Ortspolizeibehörden hierzulande befähigt, an Silvester das Zünden von Pyrotechnik auf belebten Plätzen und Straßen zu untersagen.

Verwendete Quellen:
- Webseite "Hornbach"
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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Umfrage: Mehrheit der Deutschen für härtere Corona-Maßnahmen

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Eine Mehrheit der Deutschen ist für strengere Regeln im Lockdown. Foto: Jan Woitas/dpa-Bildfunk

Fast jeder zweite Deutsche ist für strengere Regeln im Kampf gegen das Coronavirus. Obwohl die Regelungen zuletzt weiter verschärft wurden, sind 49 Prozent der Meinung, die Maßnahmen müssten "härter ausfallen".

13 Prozent findet Regeln übertrieben

Das sind 18 Prozentpunkte mehr als noch vor zwei Wochen, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten ZDF-"Politbarometer" hervorgeht. 13 Prozent halten die Vorschriften demnach aktuell für "übertrieben", 35 Prozent finden sie "gerade richtig".

Merkel und Wissenschaftler:innen für strengere Regeln

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Mittwoch im Bundestag eindringlich für strengere Corona-Maßnahmen geworben. Sie bekannte sich ausdrücklich zu den Vorschlägen der Leopoldina. Die Nationale Wissenschaftsakademie hatte gefordert, Weihnachten und den Jahreswechsel für einen harten Lockdown zu nutzen. Zudem sollten Kinder schon ab dem 14. Dezember nicht mehr zur Schule gehen müssen.

Bund-Länder-Gipfel wohl am Wochenende

Bund und Länder wollen nach Angaben von Niedersachsens Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) vom Donnerstag wahrscheinlich noch an diesem Wochenende zu erneuten Beratungen zusammenkommen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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St. Wendeler Landrat für sofortigen Shutdown auch über Weihnachten

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Landrat Udo Recktenwald (CDU). Screenshot:Youtube/Landkreis St. Wendel

Unter dem Titel "Aktuelles zur Corona-Pandemie" hat der St. Wendeler Landrat Udo Recktenwald Stellung zum Infektionsgeschehen im Landkreis genommen.

Recktenwald: "Lage spitzt sich weiter zu"

Auf Facebook schrieb Recktenwald: "Die Lage spitzt sich weiter zu, stimmt bedenklich und macht nachdenklich". Der Versuch, mit geringeren Einschränkungen durch die Pandemie zu kommen, scheine nicht zu gelingen. In diesem Zusammenhang verwies der CDU-Politiker auf die jüngsten Infektionszahlen. Die "200er-Grenze" komme im Landkreis St. Wendel näher.

Mit Blick auf die Zahlen sagte Recktenwald: "Es sind heute (Mittwoch, Anm. d. Red.) nicht die Seniorenheime, es gibt kein Muster, kein Cluster". Laut Landrat gehen die Fälle "quer durch die Altersgruppen und Kommunen". Es seien "private Fälle".

Mögliche Maßnahmen

"Angesichts der dramatischen Entwicklung", so Recktenwalds Worte, befürwortet der CDU-Politiker folgende Maßnahmen:
- Harter Shut- und Lockdown sofort und auch über Weihnachten
- Vorziehen der Fastnachtsferien und Hybridunterricht ab Klassenstufe 8
- Stärkerer Schutz von Seniorenheimen, von Pflegepersonal, älteren Menschen auch außerhalb von Einrichtungen durch regelmäßige Testung und Schutzmaßnahmen
- Erneute Vorhalteprämie für Kliniken, um zusätzliche Bettenkapazitäten im Intensivbereich zu schaffen

In diesem Zusammenhang sagte Recktenwald: "Es hilft jetzt nur noch der vorübergehende vollständige Shutdown, auch an Weihnachten".

Verwendete Quellen:
- Udo Recktenwald auf Facebook

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Arbeitskammer Saar kritisiert Vorschlag zur Verlängerung der Ladenöffnungszeiten

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Um den Andrang zu entzerren und mehr Kund:innen zu ermöglichen, schlug die IHK im Saarland vor, die Ladenöffnungszeiten auszuweiten. Die Arbeitskammer ist dagegen. Foto: BeckerBredel

"Der Vorschlag der IHK, in der jetzigen Situation die Ladenöffnungszeiten auszuweiten, mag aus rein wirtschaftlichen Gründen nachvollziehbar sein, aus Perspektive der im Einzelhandel Beschäftigten ist er jedoch sehr kritisch", so Jörg Caspar, Vorstandsvorsitzender der Arbeitskammer des Saarlandes.

Hohe Belastung der Mitarbeiter:innen im Einzelhandel

Die Pandemie zeige zwar täglich die Wichtigkeit der Mitarbeiter:innen im Einzelhandel. Allerdings spiegele sich dies nicht in der Entlohnung wider. Auch die Belastung in der Corona-Krise werde bei der Bezahlung nicht berücksichtigt. Einige Arbeitgeber allerdings hätten diese Faktoren bereits erkannt. Als Lebensmittelläden im Frühjahr die Möglichkeit bekamen, länger zu öffnen, nahmen nicht alle Supermärkte daran teil.

Längere Ladenöffnungszeiten auf Kosten der Beschäftigten

"Die Belastungen der Corona-Krise dürfen nicht durch Ausweitung der Arbeitszeiten und Erhöhung des Gesundheitsrisikos auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden", erklärkt Caspar. Dem Applaus müsse endlich die angemessene gesellschaftliche und finanzielle Wertschätzung folgen. 

Staat sei gefragt, die Unternehmen zu unterstützen

Die Arbeitskammer habe zwar Verständnis für die Existenzsorgen der Unternehmer:innen, allerdings sei hier der Staat gefragt, die Einschränkungen mit entsprechenden Hilfen zu kompensieren. Dazu gehöre etwa auch die generelle Aufstockung des Kurzarbeitergeldes von Anfang an.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Arbeitskammer des Saarlandes

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Mann schlägt mit Hammer auf Blitzer in Saarbrücken ein

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Auf einen Anhänger wie diesen schlug der Unbekannte ein. Foto: Bernd Thissen/dpa-Bildfunk

Ein unbekannter Mann hat in Saarbrücken auf einen Blitzeranhänger eingedroschen. Die Tat ereignete sich laut Polizei am Mittwochabend (9. Dezember 2020) in der Hubert-Müller-Straße im Distrikt Rastpfuhl.

Blitzer geht noch

Der Täter wurde von Zeugen dabei gestört, als er mit einem Vorschlaghammer auf das Gerät einschlug. Er flüchtete anschließend mit einer weiblichen Person in einem Auto. Der Blitzer wurde nur äußerlich beschädigt und ist weiterhin funktionstüchtig.

Laut Polizei gibt es erste Hinweise auf den Täter. Weitere Zeug:innen sollen sich melden, Tel. (0681)97150.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Burbach, 10.12.2020

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Saarland unterstützt Klagen gegen Blockade der Rundfunkbeitragserhöhung

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Der Rundfunkbeitrag soll sich um 86 Cent pro Monat erhöhen. Foto: Nicolas Armer/dpa-Bildfunk

Der Rundfunkbeitrag von 17,50 Euro soll um 86 Cent erhöht werden. Dieses Vorhaben droht allerdings an einem Veto aus Sachsen-Anhalt zu scheitern. Gegen diese Blockade haben öffentlich-rechtliche Rundfunksender Klagen angekündigt. Unterstützung beim Bundesverfassungsgericht gibt es dabei vom Saarland und Bremen.

Laut "dpa" kündigten die Regierungschefs beider Länder am Donnerstag (10. Dezember 2020) eine Stellungnahme zu dem Verfahren an. Das Saarland sowie Bremen wenden sich somit explizit gegen die Haltung Sachsen-Anhalts, das die Anhebung um 86 Cent zum 1. Januar de facto blockiert.

Hans: "Rubikon überschritten"

Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) bedauerte das Scheitern des ersten Medienänderungsstaatsvertrags in Sachsen-Anhalt. "Mit diesem Vorgang ist in der föderalen Medienpolitik in Deutschland der Rubikon überschritten. Es bedarf nun dringend einer rechtlichen Klarstellung", betonte er in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Saarländischer Rundfunk "existenziell bedroht"

Der Saarländische Rundfunk hofft auf eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags und einen besseren ARD-Finanzausgleich. Andernfalls wäre der Sender laut Verwaltungsrat "existenziell bedroht". Weitere Informationen und Statements dazu: "SR hofft auf Erhöhung des Rundfunkbeitrags".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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Schaumbergbad in Tholey soll erst Ende März wieder öffnen

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Das Erlebnisbad am Schaumberg in Tholey soll erst Ende März 2021 wieder öffnen. Archivfoto: Schaumbergbad Tholey GmbH

Bereits seit Anfang November werden aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung keine Badegäste ins Schaumbergbad in Tholey eingelassen. Nun beschloss der Gemeinderat am Mittwoch (9. Dezember 2020), dass das Spaßbad bis zum 26. März 2021 geschlossen bleiben soll.

Bei Lockerungen auch frühere Öffnung des Spaßbades möglich

Sollten die Hygienevorschriften gelockert werden und eine höhere Besucherzahl erlaubt werden, könnte das Bad bereits früher wieder öffnen. Der Werksausausschuss Freizeit- und Fremdenverkehrsbetrieb und Abwasserbetrieb der Gemeinde Tholey ist ermächtigt, dann über das weitere Vorgehen zu entscheiden.

Besucherrückgang in der Corona-Krise

"Wir waren eines der wenigen saarländischen Hallenbäder, die bereits im Sommer den Badebetrieb wieder aufgenommen haben", so Bürgermeister Hermann Josef Schmidt. Es sei der Stadt ein Anliegen gewesen, Freizeitangebote aufrechtzuerhalten, da viele Saarländer:innen auf Urlaub verzichten mussten. "Doch wir haben mit enormen Besucherrückgängen und damit einhergehend mit hohen Einnahmeeinbußen zu kämpfen".

Deutlicher weniger Badegäste im Erlebnisbad am Schaumberg

Von Juli bis November, als die Pandemiebedingungen galten, besuchten nur 34.275 Gäste das Erlebnisbad. Möglich wären 54.826 Eintritte gewesen. Das entspricht einer Auslastung von 62 Prozent, bei ohnehin stark reduzierten Besucherzahlen. Zwei Jahre zuvor waren es im selben Zeitraum 61.322 Personen. Damit ist die Besucherzahl um 44 Prozent gesunken. Auch der Umsatz hat sich fast halbiert. 

Auch in der Sauna Vicus blieben Gäste aus

Auch in der Sauna Vicus blieben die Gäste aus. Während der einmonatigen Öffnung im Oktober wurden 1.960 Saunagäste verzeichnet. 3.720 Eintritte wären unter Coronabedingungen möglich gewesen. Nur 53 Prozent davon wurden verkauft. 2018 waren es im selben Zeitraum 3.443 Tickets. Der Umsatz ist damit um 51 Prozent gesunken. 

"Die Menschen sind derzeit sehr vorsichtig"

Trotz der ohnehin reglementierten Besucherzahlen habe das Erlebnisbad Schaumberg die Grenzen nicht erreicht, so Schmidt. "Die Menschen sind derzeit sehr zurückhaltend und vorsichtig, was Freizeitaktivitäten angeht." Insbesondere ältere Gäste verzichteten auf Schwimmbad- oder Saunabesuch. Man gehe davon aus, dass die Auflagen die Menschen von einem Aufenthalt abhielten.

Schwimmbad soll zu den Osterferien wieder eröffnen

"Pünktlich zum ersten Wochenende der Osterferien möchten wir das Erlebnisbad Schaumberg und den Sauna Vicus wieder öffnen. Wir hoffen sehr, dass die Regelungen bis dato gelockert und wieder mehr Gäste den Weg zu uns finden werden“, so der Bürgermeister. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Schaumbergbades Tholey

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Weitere Fälle in Nohfelder Pflegeheim - Lage in Homburger Senioreneinrichtung stabilisiert sich leicht

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In einem Homburger Seniorenheim gelten noch 60 Bewohner:innen als infiziert. Foto: Daniel Karmann/dpa-Bildfunk

In einem Pflegeheim in Nohfelden haben sich weitere Personen mit dem Coronavirus infiziert. Inzwischen gibt es 24 Fälle unter den Bewohner:innen und elf unter den Beschäftigten, meldete der Landkreis St. Wendel am Mittwoch (9. Dezember 2020).

Seit Sonntag 18 neue Fälle

Seit Sonntag sind damit 18 weitere Infektionen in der Einrichtung aufgekommen. Laut Landkreis wird das Pflegeheim regelmäßig abgestrichen. Die Corona-Fälle beschränken sich auf einen Wohnbereich.

Stabilere Lage in Homburg

Leicht stabilisiert hat sich die Lage in einer Homburger Senioreneinrichtung. Von 101 infizierten Bewohner:innen sind aktuell 60 infiziert, 51 gelten laut Saarpfalz-Kreis als genesen. Aktuell werden zwei Bewohner:innen im Krankenhaus behandelt. Auch eine Pflegekraft ist in stationärer Behandlung.

Im Moment sind 30 Beschäftigte aufgrund eines positiven Tests zu Hause, fünf sind aus der Quarantäne wieder heraus und gehen nach einem negativen Schnelltest wieder ihrer Arbeit nach. Die Quarantäne-Anordnungen der verbleibenden Mitarbeiter:innen laufen in den nächsten Tagen sukzessive aus. Die Heimleitung geht davon aus, dass auch diese Personen wieder ihrer Arbeit nachgehen können und bestätigt, dass die Versorgung der Bewohner:innen gewährleistet ist. Das Personal werde nach wie vor täglich abgestrichen, so die Kreisverwaltung.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landkreises St. Wendel, 09.12.2020
- Mitteilung des Saarpfalz-Kreises, 09.12.2020

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Luxemburg lockert über Weihnachten nicht

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Ein Haushalt darf sich in Luxemburg maximal mit zwei weiteren Personen treffen. Foto: Cedric Letsch/Unsplash

In Luxemburg wird es über Weihnachten keine Lockerungen geben. Die derzeit geltende Beschränkung, dass nur maximal zwei Personen aus einem anderen Haushalt zu Besuch kommen dürfen, bleibe bis zum 15. Januar bestehen, kündigte Luxemburgs Premierminister Xavier Bettel am Mittwoch (9. Dezember 2020) an. "Es ist keine Zeit für Lockerungen." Die Zahl der Neuinfektionen sei weiterhin zu hoch.

Gaststätten und Kultureinrichtungen bleiben zu

Auch die anderen, seit knapp zwei Wochen geltenden verschärften Corona-Maßnahmen sollten bis Mitte Januar verlängert werden. Dazu gehöre die Schließung von Restaurants, Kneipen sowie zahlreichen Kultur- und Freizeiteinrichtungen. Bettel kündigte zudem eine schärfere Gangart in Einkaufszentren an: Essen und Getränke zum Mitnehmen dürften dort nicht mehr konsumiert werden.

Parlament muss Gesetz noch zustimmen

Für die Verlängerung der Corona-Regeln, die derzeit bis zum 15. Dezember in Kraft sind, werde es noch ein Gesetz geben, sagte Bettel nach der Sitzung des Regierungsrates. Der Entwurf werde dem Parlament zugeleitet. Dieses werde Anfang nächster Woche beschließen. Nach wie vor sei Luxemburg bestrebt, "einen kompletten Lockdown wie im März" verhindern zu wollen.

Familien sollen unter sich feiern

Die strengen Maßnahmen auch über die Weihnachtsfeiertage seien wichtig, um die derzeit noch hohen Zahlen nach unten zu bekommen. Gesundheitsministerein Paulette Lenert sagte, jede Familie sollte möglichst unter sich feiern. Dass zwei Besucher aus einem zweiten Haushalt empfangen werden dürften, sei vor allem für Alleinstehende gedacht. "Eigentlich wollen wir, dass es keine Besuche gibt." Man sollte die Regel nicht maximal ausreizen.

Ausgangssperre nachts bleibt

Bettel sagte: "Es ist nicht die Zeit für Unvorsichtigkeiten, die wir später teuer bezahlen müssen." Auch die seit Ende Oktober geltenden nächtliche Ausgangssperre von 23.00 bis 6.00 Uhr laufe weiter. Auf Einkäufe in Form eines Familienausflugs solle verzichtet werden. Lenert betonte, die meisten Neuinfektionen passierten im familiären Raum.

Land hart getroffen

Die neue Corona-Welle hat das zweitkleinste Land der EU mit gut 600.000 Einwohnern hart getroffen. Nach Angaben des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) liegt Luxemburg bei der 14-Tage-Inzidenz, also der Zahl der Neuinfektionen binnen 14 Tagen pro 100.000 Einwohner, mit 1199,7 derzeit in Europa weiter an der Spitze (Stand 9. Dezember).

369 Corona-Tote

Für die hohen Zahlen macht Luxemburg auch ein hohes Testaufkommen verantwortlich. 369 Menschen sind in Luxemburg bislang in Zusammenhang mit einer Infektion gestorben (Stand 8. Dezember). 203 Menschen befinden sich in Kliniken, davon 43 auf Intensivstationen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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RKI-Präsident: Lockerungen über Weihnachten verhindern

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Lothar Wieler hat sich gegen eine Lockerung der Coron-Regeln über Weihnachten ausgesprochen. Foto: dpa-Bildfunk/Tobias Schwarz

RKI-Präsident gegen Lockerungen über Feiertage

RKI-Präsident Lothar Wieler hat sich klar gegen Lockerungen der Corona-Maßnahmen über die Feiertage ausgesprochen. "Ich denke, die wichtige Maßnahme ist die, dass wirklich verhindert wird, dass die Lockerungen über Weihnachten kommen", wird Wieler von "dpa" zitiert.

Die Begründung des RKI-Präsidenten: Solche Lockerungen gäben dem Infektionsgeschehen eine schwer zu kontrollierende Dynamik. "Das ist ein wichtiger Aspekt, dass man das wirklich nicht tut."

Appell an Bürger:innen

Unabhängig von den Entscheidungen der Politik könne er nur an jede:n Bürger:in appellieren, Kontakte möglichst einzuschränken und sich selbst zu schützen, sagte Wieler "dpa" zufolge ebenso. Der Bildungsstand in Deutschland sei hoch, "wir sind ein cleveres Volk".

Er könne nur dazu ermutigen, das Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Das könnten nicht alle in der Gesellschaft, aber sehr, sehr viele Menschen. Leugner der Krankheit werde wahrscheinlich niemand belehren können, so der RKI-Präsident.

Wieler für "harten Lockdown"

Wieler hatte auch die Empfehlungen der Nationalen Wissenschaftsakademie Leopoldina mitunterzeichnet, wonach Weihnachten und der Jahreswechsel für einen "harten Lockdown" genutzt werden sollten.

Hintergrund

Nach dem Bund-Länder-Beschluss von Ende November soll es möglich sein, dass sich vom 23. Dezember bis zum 1. Januar "im engsten Familien- oder Freundeskreis" maximal zehn Personen treffen. Einige Bundesländer weichen von dieser Regelung bereits ab, sie wollen die geltenden strengeren Kontaktbeschränkungen auch während der Feiertage nicht lockern.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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Saarländische Kommunen fordern harten Lockdown ab 27. Dezember

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Die saarländischen Kommunen fordern geschlossen einen harten Lockdown ab 27. Dezember. Symbolfoto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Britta Pedersen

Kommunen im Saarland fordern harten Lockdown

Die Kommunen im Saarland sprechen sich geschlossen für einen "harten Lockdown" ab dem 27. Dezember aus. "Wir fordern von der Landesregierung einen ‚harten Lockdown‘ vom 27. Dezember bis 10. Januar" heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung des Saarländischen Städte- und Gemeindetags (SSGT) und des Landkreistags Saarland (LKT)  vom heutigen Donnerstag (10. Dezember 2020).

Der Anfang November beschlossene "Lockdown light" habe der zweiten Corona-Welle "allenfalls die Schaumkrone genommen, sie aber nicht gebrochen" bemängeln die saarländischen Landkreise und Gemeinden. Deswegen müsse man nun dringen gegensteuern.

Landesregierung soll sich an Regeln des ersten Lockdowns orientieren

"Ein ‚harter Lockdown‘ muss vorbereitet, kommuniziert werden und landesweit erfolgen. Regelungen nur für einzelne Landkreise werden nicht helfen. Wir müssen die Menschen in diesem Prozess mitnehmen. Sie müssen die Möglichkeit haben, ihre Besorgungen zu machen", heißt es weiter in der Mitteilung von SSGT und LKT. Man solle sich an den Regeln des ersten Lockdowns aus dem Frühjahr orientieren.

"Zeitpunkt eines harten Lockdowns günstiger denn je"

Nach Ansicht der Vorsitzenden der beiden kommunalen Spitzenverbände ist der Zeitpunkt, um die Corona-Welle mit einem harten Lockdown zu brechen günstiger denn je. "Bis Neujahr ruht das öffentliche Leben ohnehin in weiten Teilen: Schulen und Kitas sind geschlossen, die Großindustrie hat ohnehin Betriebsferien, viele Mittelständler auch. Das Zeitfenster erscheint geradezu wie ein ‚Gratis-Lockdown‘. Die Folgewirkungen werden nie geringer sein.

Diese Chance dürfen wir nicht liegenlassen", so Patrik Lauer, Vorsitzender des LKT Saarland, Udo Recktenwald, stellvertretender Vorsitzender des LKT Saarland, Hermann Josef Schmidt, SSGT-Präsident und Jörg Aumann, stellvertretender SSGT-Präsident.

Verwendete Quellen:
- Gemeinsame Mitteilung des Saarländischen Städte- und Gemeindetags (SSGT) und des Landkreistags Saarland (LKT) vom 10.12.2020

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116 Corona-Fälle in Kleinblittersdorfer Einrichtung für behinderte Menschen

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In zwei Einrichtungen im Landkreis Neunkirchen ist es zu Corona-Fällen gekommen. Foto: dpa-Bildfunk/Sebastian Gollnow

Mit Stand von Mittwoch (9. Dezember 2020, 16.00 Uhr) hat das Gesundheitsamt des Regionalverbands Saarbrücken die jüngste Fallzahl-Statistik veröffentlicht. In diesem Zusammenhang wurde auf einen großen Corona-Ausbruch in einer Einrichtung hingewiesen.

116 Fälle in Einrichtung für behinderte Menschen

Nach Angaben des Gesundheitsamts handelt es sich bei 107 der neu gemeldeten Corona-Fälle um Einwohner:innen einer Einrichtung für behinderte Menschen in Kleinblittersdorf. Ebenso seien neun Beschäftigte positiv getestet worden. Laut "SR" ist die betroffene Einrichtung die Wohnanlage Rexroth-Höhe der Lebenshilfe Obere Saar.

Testungen der Betroffenen

Wie das Gesundheitsamt meldet, wurden in den vergangenen beiden Tagen alle Bewohner:innen sowie das Personal unter Mithilfe der Bundeswehr abgestrichen. Bereits in der zurückliegenden Woche seien bei acht Bewohner:innen sowie drei Beschäftigten positive Testergebnisse zum Vorschein getreten. Weitere Testergebnisse stünden aus. Laut "SR" steht die Anlage bereits seit vergangener Woche unter strikter Quarantäne.

Regionalverband jetzt Super-Hotspot

Auf 233 ist die Corona-Inzidenz im Regionalverband Saarbrücken gestiegen. Ein Krisenstab und der Gemeindeverband beraten noch am Donnerstag über das weitere Vorgehen. Weitere Informationen: "Regionalverband jetzt Super-Hotspot - es drohen härtere Maßnahmen".

Verwendete Quellen:
- Pressestelle des Regionalverbands Saarbrücken/Gesundheitsamt Saarbrücken, 09.12.2020
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Bericht

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454 neue Corona-Fälle im Saarland gemeldet

Im Saarland sind zurzeit 2.617 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Mittwoch (9. Dezember 2020), 16.00 Uhr, veröffentlicht hat. 

454 neue Corona-Fälle

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 454 auf jetzt 15.068 Fälle. Am Mittwoch davor waren es 195 neue Fälle gewesen.

Neun weitere Corona-Tote im Saarland

Neun weitere Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet worden waren, sind verstorben. Die Zahl der Todesfälle erhöht sich demnach auf 318. 

Als geheilt gelten inzwischen 12.133 Menschen (+65). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 271 stationär behandelt (+4). Davon liegen 50 auf der Intensivstation (-5).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
Saarbrücken: 5.801 (+258 gegenüber dem Vortag)
Merzig-Wadern: 1.377 (+24)
Neunkirchen: 1.817 (+48)
Saarlouis: 2.855 (+57)
Saarpfalz: 1.949 (+36)
St. Wendel: 1.269  (+31)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 09.12.2020
- eigene Recherche

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Die aktuellen Corona-Zahlen im Saarland. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Mohammed Talatene

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Regionalverband jetzt Super-Hotspot - es drohen härtere Maßnahmen

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In Saarbrücken und Umland ist die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen besonders hoch. Foto: Fabian Scholl/SOL.DE

Der Regionalverband Saarbrücken hat den Inzidenzwert von 200 Corona-Neuinfektionen überschritten. Gerechnet auf 100.000 Einwohner:innen steckten sich in den vergangenen sieben Tagen rund 233 Menschen mit dem Virus an, so das saarländische Gesundheitsministerium am Mittwoch (9. Dezember).

Wie geht es jetzt weiter?

Der Krisenstab der Landesregierung soll laut "SR" am Donnerstag mit Vertreter:innen des Regionalverbands zusammenkommen, um über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Bund und Länder hatten sich darauf geeinigt, dass es ab einer 200er Inzidenz zu Verschärfungen der Corona-Regeln kommen soll. Denkbar sind nächtliche Ausgangssperren, Wechselunterricht in den Schulen und strengere Kontaktbegrenzungen.

Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) schrieb am Abend auf Twitter auch mit Blick auf den Höchstwert bei den Neuinfektionen im Land: "Wir müssen und werden reagieren - Sars-CoV-2 verzeiht keine Nachlässigkeit."

168 Tote im Regionalverband

Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 5.801 Leute im Regionalverband Saarbrücken mit Sars-CoV-2 angesteckt. Aktuell infiziert sind 1.079 Menschen. Die meisten Fälle gab es bisher in Saarbrücken (3.281), Völklingen (666) und Püttlingen (370), die wenigsten in Riegelsberg (203), Großrosseln (125) sowie in Friedrichsthal (117). Insgesamt sind 168 Frauen und Männer im Saarbrücker Umland an oder mit Corona gestorben. Ihr Durchschnittsalter beträgt 80,9.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 09.12.2020
- Saarländischer Rundfunk
- Mitteilung des Regionalverbands Saarbrücken, 09.12.2020
- eigene Recherche

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