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"In welcher Welt leben die?": Saar-Bürgermeister schießt gegen Kanzlerin und Ministerpräsident:innen

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Greiber kritisiert die Bundes- und Landesregierungen. Foto: BeckerBredel

Wadgassens Bürgermeister Sebastian Greiber (SPD) hat die Bundesregierung und Länderchef:innen für die Verschärfung des Lockdowns kritisiert. "So langsam frage ich mich, in welcher Welt die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten eigentlich leben. Anscheinend in einer ohne Kinder!?", so der Politiker in einem Facebook-Post am heutigen Mittwoch (6. Januar 2021).

Ein Haushalt darf nur eine Person empfangen

Greiber stört sich darin vor allem an den härteren Kontaktregeln. Ab Montag soll ein Haushalt maximal eine weitere Person empfangen dürfen. Das könnte aber bei der Betreuung von Kindern zu Problemen führen. Um die Pandemie zu bekämpfen, sollen Kinder nicht in die Kita gebracht werden. "Soweit nachvollziehbar", findet der 40-Jährige.

"Jetzt darf nur noch Oma oder Opa"

Bisher hätten bei vielen Familien insbesondere Oma und Opa helfen können, die schwierige Betreuungssituation zu meistern. "Das ist aber spätestens seit gestern (als die neuen Corona-Regeln verkündet wurden, Anm. d. Red.) auch nicht mehr ganz so einfach - jetzt darf nur noch Oma oder Opa", schreibt Greiber.

Neue Corona-Regeln: Das gilt im Januar

Greiber: Großeltern wichtige Bezugspersonen

Für viele Kinder sei die engste Familie ein Anker, an dem sie sich festhielten und der ihnen helfe, die Einschränkungen der vergangenen Monate zu ertragen. Oma und Opa seien daher zurzeit mit die wichtigsten Bezugspersonen. "Ab jetzt heißt es dann zu den Kindern: 'Oma darf ncht kommen!' oder "Entscheide dich, ob du Oma oder Opa sehen willst?'", befürchtet Greiber.

Bürgermeister stocksauer

Es gebe aber auch Lösungen, so der Politiker vermutlich ironisch. "Mama oder Papa dürfen ja die Kinder samt Gepäck gerne zu Oma und Opa bringen (so lange man nur ein Kind hat, sonst wird's wieder schwieriger)", schreibt Greiber mit Blick auf die Ein-Haushalt-plus-eine-Person-Regel. "Oder sie bringen ihre Kinder doch einfach wieder in die Kita, denn der Beitrag wird ja auch weiter bezahlt und (bisher) nicht vom Land erstattet. Problem gelöst und Kitas wieder voll". Der Bürgermeister: stocksauer: "Immerhin hat es zwei Arbeitstage im neuen Jahr gebraucht, bis ich mich wieder aufrege!"

Nachtrag: In einem Update seines Facebook-Posts schlägt Greiber eine konkrete Lösung vor: "Ein weiterer Haushalt mit familiärem Bezug in gerader Linie und ersten Grades oder nur eine Person".

Verwendete Quellen:
- Facebook-Post von Sebastian Greiber, 06.01.2020
- eigene Berichte

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Bewegungsradius: Was die neue Regel für das Saarland bedeutet

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Mithilfe von Online-Tools lässt sich der Radius um einen Ort anzeigen. Screenshot: Calc-Maps

Bund und Länder haben entschieden: Wer in einem Corona-Hotspot lebt, der darf sich voraussichtlich ab kommender Woche nur noch in einem Radius von 15 Kilometern um seinen Wohnort bewegen. Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) kündigte an, dass die neue Regelung auch im Saarland gelten wird.

Bewegungsradius von 15 Kilometern

Unklar ist noch, wie das Ganze praktisch genau umgesetzt werden soll. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte bei einer Pressekonferenz, dass nicht die genaue Adresse etwa in einer Großstadt wie Berlin mit dem Wohnort gemeint sei. Man fange nicht an, den Weg von Mitte nach Spandau oder Marzahn abzumessen. Dies sei nicht praktikabel, so die Politikerin.

Radius berechnen

Bürger:innen eines Hotspots müssen also künftig den Radius wohl ab den Stadtgrenzen messen. Mithilfe von Online-Tools wie etwa "Calc-Maps" lässt sich der Radius um einen bestimmten Ort anzeigen.

Neue Corona-Regeln: Das gilt im Januar

Hotspots im Saarland

Als Corona-Hotspot gilt nach der neuen Regelung ein Landkreis dann, wenn dort in den vorangegangenen sieben Tagen auf 100.000 Menschen gerechnet (7-Tages-Inzidenz) mindestens 200 Neuinfektionen gezählt wurden. Im Saarland liegen alle Gemeindeverbände noch unter diesem Wert, zeigen Berechnungen von SOL.DE. Doch mit Saarlouis, Merzig-Wadern und dem Regionalverband Saarbrücken liegen von ihnen zurzeit (Stand: Mittwoch, 6. Januar 2021, 13.00 Uhr) drei über einem 100er-Inzidenzwert.

Und: Wegen der Feiertage sind zusätzliche Nachmeldungen denkbar. Ministerpräsident Hans sagte im "SR", die Saarländer:innen müssten damit rechnen, dass die Infektionszahlen weiter steigen.

Radius-Regel: Ausnahme bei triftigen Gründen

Die neue Radius-Regel soll bei "triftigen Gründen" nicht gelten. Was als "triftig" definiert wird, ist allerdings noch nicht klar. Denkbar sind zum Beispiel Reisen für Einkäufe oder bei medizinischen Notfällen. Tagestouristische Ausflüge hingegen gehören ausdrücklich nicht zu diesen Gründen, stellten Kanzleramt und Länderchef:innen klar. Es soll wohl vermieden werden, dass es erneut zu Szenarien wie am Wochenende kommt. Tausende Leute hatten Wintersportorte gestürmt. Auch im Saarland reisten viele dorthin, wo Schnee lag, zum Beispiel auf den Peterberg.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- eigene Berichte
- Mitteilung der saarländischen Staatskanzlei, 05.01.2021
- Pressekonferenz nach dem Bund-Länder-Gipfel, 05.01.2021
- Calc-Maps
- Saarländischer Rundfunk

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Gewinne Karten für HOLIDAY ON ICE in Saarbrücken!

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SOL.DE verlost Tickets für Holiday on Ice!

Holiday on Ice kehrt zurück auf die großen Eisbühnen dieser Welt und macht auf seiner Deutschlandtour auch Halt in Saarbrücken. Vom 19. bis 20. Januar 2022 dürfen sich die Fans dann auf eine brandneue Show und Entertainment der Extraklasse in der Saarlandhalle freuen.

Der Vorverkauf ist gestartet – sichere dir schon jetzt die besten Plätze für diese atemberaubende Eisshow unter www.holidayonice.de!

Für die Show Holiday on Ice am Mittwoch, dem 19. Januar 2022, 16.30 Uhr, verlost SOL.DE 4x2 Tickets! Einfach das unten stehende Formular ausfüllen und mit etwas Glück dabei sein. Die Gewinner werden benachrichtigt. Viel Glück!

Teilnahmebedingungen

Die Teilnahme am Gewinnspiel von SOL.DE, nachfolgend "Betreiber" genannt, ist kostenlos und richtet sich ausschließlich nach diesen Teilnahmebedingungen.

Ablauf des Gewinnspiels

Die Dauer des Gewinnspiels erstreckt sich vom 29.03.2021, 00.01 Uhr, bis zum 30.04.2021, 23.59 Uhr. Innerhalb dieses Zeitraums erhalten Nutzer online die Möglichkeit, am Gewinnspiel teilzunehmen.

Teilnahme

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, ist das Ausfüllen des Gewinnspielformulars auf SOL.DE notwendig. Die Teilnahme ist nur innerhalb des Teilnahmezeitraums möglich. Nach Teilnahmeschluss eingehende Einsendungen werden bei der Auslosung nicht berücksichtigt. Pro Teilnehmer nimmt nur eine übermittelte Anmeldung am Gewinnspiel teil. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist kostenlos.

Teilnahmeberechtigte

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die ihren Wohnsitz in Deutschland und das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Teilnahme ist nicht auf Kunden des Veranstalters beschränkt und nicht vom Erwerb einer Ware oder Dienstleistung abhängig. Sollte ein Teilnehmer in seiner Geschäftsfähigkeit eingeschränkt sein, bedarf es der Einwilligung seines gesetzlichen Vertreters. Nicht teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle an der Konzeption und Umsetzung des Gewinnspiels beteiligte Personen und Mitarbeiter des Betreibers sowie ihre Familienmitglieder. Zudem behält sich der Betreiber vor, nach eigenem Ermessen Personen von der Teilnahme auszuschließen, wenn berechtigte Gründe vorliegen, beispielsweise (a) bei Manipulationen im Zusammenhang mit Zugang zum oder Durchführung des Gewinnspiels, (b) bei Verstößen gegen diese Teilnahmebedingungen, (c) bei unlauterem Handeln oder (d) bei falschen oder irreführenden Angaben im Zusammenhang mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel.

Gewinn, Benachrichtigung und Übermittlung des Gewinns

Folgende Preise werden vergeben: 4x2 Tickets für die Show "Holiday on Ice" am 19. Januar 2022 um 16.30 Uhr in der Saarlandhalle in Saarbrücken. Die Ermittlung der Gewinner erfolgt nach Teilnahmeschluss im Rahmen einer auf dem Zufallsprinzip beruhenden Verlosung. Die Gewinner der Verlosung werden zeitnah über den Gewinn informiert. Die Aushändigung des Gewinns erfolgt ausschließlich an den Gewinner. Ein Umtausch sowie eine Barauszahlung des Gewinns sind nicht möglich. Eventuell für den Versand der Gewinne anfallende Kosten übernimmt der Betreiber. Mit der Inanspruchnahme des Gewinns verbundene Zusatzkosten gehen zulasten des Gewinners. Für eine etwaige Versteuerung des Gewinns ist der Gewinner selbst verantwortlich. Meldet sich der Gewinner nach zweifacher Aufforderung innerhalb einer Frist von drei Wochen nicht, kann der Gewinn auf einen anderen Teilnehmer übertragen werden.

Beendigung des Gewinnspiels

Der Veranstalter behält sich ausdrücklich vor, das Gewinnspiel ohne vorherige Ankündigung und ohne Mitteilung von Gründen zu beenden. Dies gilt insbesondere für jegliche Gründe, die einen planmäßigen Ablauf des Gewinnspiels stören oder verhindern würden.

Datenschutz

Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Der Teilnehmer versichert, dass die von ihm gemachten Angaben zur Person, insbesondere Vor-, Nachname, Wohnort und E-Mail-Adresse wahrheitsgemäß und richtig sind. Der Veranstalter weist darauf hin, dass sämtliche personenbezogenen Daten des Teilnehmers zur Abwicklung an die Firma "HOI Productions Germany GmbH" weitergegeben werden. Im Falle eines Gewinns erklärt sich der Gewinner mit der Veröffentlichung seines Namens und Wohnorts in den vom Veranstalter genutzten Medien einverstanden. Dies schließt die Bekanntgabe des Gewinners auf der Webseite des Betreibers und seinen Social Media-Plattformen mit ein. Der Teilnehmer kann seine erklärte Einwilligung jederzeit widerrufen. Der Widerruf ist schriftlich an die im Impressumsbereich angegebenen Kontaktdaten des Veranstalters zu richten. Nach Widerruf der Einwilligung werden die erhobenen und gespeicherten personenbezogenen Daten des Teilnehmers umgehend gelöscht.

Facebook Disclaimer

Diese Aktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Anwendbares Recht

Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel sind an den Betreiber zu richten. Kontaktmöglichkeiten finden sich im Impressumsbereich. Das Gewinnspiel des Betreibers unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser Teilnahmebedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit dieser Teilnahmebedingungen im Übrigen nicht berührt. Statt der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige gesetzlich zulässige Regelung, die dem in der unwirksamen Bestimmung zum Ausdruck gekommenen Sinn und Zweck wirtschaftlich am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für den Fall des Vorliegens einer Regelungslücke in diesen Teilnahmebedingungen.

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Lockdown-Verlängerung: Saar-Handelsverband fordert Perspektive für Läden

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Im Einzelhandel im Saarland herrsche aufgrund des Lockdowns aktuell Perspektivlosigkeit. Symbolfoto: BeckerBredel

"Es fehlt jede Planungssicherheit für die Betriebe. Wir wissen nicht, wann es wie weitergeht", erklärte der Geschäftsführer des Handelsverbandes, Fabian Schulz, der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken. 

Manche Läden schließen nun für immer

Durch den Lockdown herrsche in der Handelsbranche Perspektivlosigkeit. Aktuell komme es zur Aufgabe von Geschäften. "Es gibt welche, die müssen jetzt die Reißleine ziehen." Andere zögen ihren Ruhestand und den damit einhergehenden Ausstieg um ein paar Jahre vor

Insbesondere Modegeschäfte betroffen

Insbesondere für Modehändler sei die Schließung der Läden "eine Katastrophe", so Schulz. Während bereits die Frühjahrskollektion vor der Tür steht, hänge in den Geschäften noch die Winterware. "Das Ganze ist für sie ein Drama."

Lockdown bis 31. Januar verlängert

Am gestrigen Dienstag (5. Dezember 2020) hatten Bund und Länder beschlossen, den Lockdown bis Ende Januar zu verlängern. Ursprünglich sollte die Maßnahme bis zum 10. Januar gelten. Bereits seit dem 16. Dezember ist der Einzelhandel geschlossen. Ausgenommen sind Geschäfte des täglichen Bedarfs. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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Neunkircher Polizei sucht vermissten Alexander Schmidt (32)

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Diese Aufnahme des Vermissten hat die Polizei veröffentlicht. Foto: Polizei

Alexander Schmidt vermisst

Laut Polizei wird der 32-jährige Alexander Schmidt aus Neunkirchen seit dem 27. Dezember, 18.00 Uhr, vermisst. Nach einem Aufenthalt in einem Krankenhaus ist der Mann nicht mehr nach Hause zurückgekehrt. Womöglich befindet er sich in einer hilflosen Lage, teilten die Beamt:innen mit.

Personenbeschreibung

Nach Angaben der Polizei liegt folgende Personenbeschreibung des Vermissten vor:
- circa 180 cm groß
- wiegt etwa 85 kg
- dunkelblondes kurzes Haar
- trug zuletzt eine schwarze Kapuzenjacke mit grünem Rückenmotiv, eine dunkelblaue Jeans und schwarze "Nike"-Schuhe

Hinweise an die Polizei in Neunkirchen, Tel. (06821)2030.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Neunkirchen, 06.01.2021

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Umfrage: Nur die Hälfte der Pflegekräfte will sich impfen lassen

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Im Rahmen der Umfrage wurde medizinisches Personal zum Thema Impfungen befragt. Foto: dpa-Bildfunk/Paul Sancya

Umfrage zum Thema Impfungen

Mediziner:innen der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin sowie der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin haben im Dezember eine Umfrage zum Thema Corona-Impfungen initiiert.

Wie "Zeit Online" berichtet, handelt es sich dabei um ein "bundesweites, nicht-repräsentatives Meinungsbild unter 2.305 Menschen aus dem medizinischen Sektor". Veröffentlicht wurden die Ergebnisse bislang nicht; die Arbeit liege "Zeit Online" allerdings vor.

Ergebnisse der Umfrage

Nach Angaben des Medienberichts zeige die Auswertung: Grundsätzlich ist die Skepsis gegenüber dem Corona-Impfstoff größer als erwartet.

Bei der Frage "Würden Sie sich impfen lassen?", gaben lediglich 50 Prozent der Pflegekräfte an, sich selbst auch einer Impfung unterziehen zu wollen (22 Prozent stimmten für "nein", 28 Prozent für "unsicher"). Im Falle der befragten Ärzt:innen fiel das Ergebnis mit einer Impfbereitschaft von 73 Prozent deutlich höher aus (9 Prozent stimmten für "nein", 18 Prozent für "unsicher").

Bei der Frage "Halten Sie die anstehenden Impfungen gegen SARS-CoV-2 für wichtig zur Eindämmung?", liegen die Meinungen von Ärzt:innen und Pflegekräften der Auswertung zufolge näher beieinander. 76 Prozent des Pflegepersonals stimmte für "ja" (7 Prozent für "nein", 17 Prozent für "unsicher"). 91 Prozent der befragten Ärzt:innen sind überzeugt von der Wichtigkeit der Impfungen (3 Prozent gaben "nein" an, 6 Prozent "unsicher").

Schlussfolgerung

Laut "Zeit Online" schließen die Autor:innen aus den Ergebnissen der Umfrage, dass unter anderem über mögliche Nebenwirkungen sowie Wirkmechanismen der Impfstoffe besser aufgeklärt werden müsse. Nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft sei der Faktor Transparenz am wichtigsten.

Verwendete Quellen:
- Zeit Online

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Mittwoch

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Der Münchner Infektiologe Clemens Wendtner hält in der Pandemie nicht nur eine dritte, sondern auch eine vierte und fünfte Welle für möglich. Foto: Oliver Berg/dpa-Bildfunk

Luxemburg lockert Corona-Einschränkungen

Von Montag an lockert Luxemburg seine Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Was sich ändert und was gleich bleibt: "Luxemburg lockert Corona-Einschränkungen".

Update: "Verantwortungslos": Hans kritisiert geplante Corona-Lockerungen in Luxemburg

Sechs weitere Corona-Fälle in Seniorenheim in Merchweiler

In der AWO Seniorenresidenz St. Barbara in Merchweiler breitet sich das Coronavirus weiterhin aus. Das Gesundheitsamt des Landkreises Neunkirchen hat über sechs neue Infektionen informiert. Der ganze Artikel: "Sechs weitere Corona-Fälle in Seniorenheim in Merchweiler".

Bewegungsradius: Was die neue Regel für das Saarland bedeutet

In Corona-Hotspots wird wohl ab Montag eine neue Regel gelten: Bürger:innen dürfen sich ab dann nur noch in einem Radius von 15 Kilometern um ihren Wohnort bewegen. Im Saarland sind drei Kreise zurzeit nicht weit von der Hotspot-Marke entfernt. Mehr: "Bewegungsradius: Was die neue Regel für das Saarland bedeutet".

Weitere Nachrichten zum Thema Corona:
- "In welcher Welt leben die?": Saar-Bürgermeister schießt gegen Kanzlerin und Ministerpräsident:innen
- Saar-Städtetag hält 15-Kilometer-Bewegungsradius nur bedingt für sinnvoll
- Umfrage: Nur die Hälfte der Pflegekräfte will sich impfen lassen
- Tobias Hans: Grünes Licht für Moderna Impfstoff macht Hoffnung
- Lockdown-Verlängerung: Saar-Handelsverband fordert Perspektive für Läden

Mann stirbt bei Brand in Saarbrücken

Ein Mann ist in der Nacht bei einem Brand in Saarbrücken getötet worden. Das Feuer war in der Großherzog-Friedrich-Straße ausgebrochen. Mehr dazu: "Mann stirbt bei Brand in Saarbrücken".

Abschiedsbrief bei Mordverdächtigem (†) im Fall Gregorius gefunden

Der 53-jährige Angeklagte im Fall Peter Gregorius hat seine Komplizen in einem Abschiedsbrief schwer belastet. Er hatte sich im Gefängnis in Saarbrücken das Leben genommen. Weitere Informationen: "Abschiedsbrief bei Mordverdächtigem (†) im Fall Gregorius gefunden".

Update: Fall Gregorius: Waldstück bei Wadgassen wird wieder abgesucht

Neunkircher Polizei sucht vermissten Alexander Schmidt (32)

Mit einer Öffentlichkeitsfahndung nach dem vermissten Alexander Schmidt (32) aus Neunkirchen bittet die Polizei aktuell um Mithilfe der Bevölkerung. Womöglich befindet sich der 32-Jährige in einer hilflosen Lage. Mehr: "Neunkircher Polizei sucht vermissten Alexander Schmidt (32)".

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Diese Aufnahme des Vermissten hat die Polizei veröffentlicht. Foto: Polizei

Weitere Blaulicht-Meldungen:
- Saarbrücken: 27-Jähriger baut unter Alkohol- und Drogeneinfluss Unfall mit gestohlenem Pkw
- Zigarettenautomaten in Gemeinde Tholey entwendet

Wetter im Saarland: Schnee und Glätte in den kommenden Tagen erwartet

In den kommenden Tagen kommen auf das Saarland grauer Himmel und Kälte zu. Auch Schneefälle sind möglich. Die Übersicht: "Wetter im Saarland: Schnee und Glätte in den kommenden Tagen erwartet".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Fall Gregorius: Waldstück bei Wadgassen wird wieder abgesucht

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Die Suche nach der Leiche von Peter Gregorius geht weiter. Archivfoto: BeckerBredel

Auf der Suche nach der Leiche von Peter Gregorius will die Polizei ein Waldstück bei Wadgassen (Kreis Saarlouis) weiter durchforsten. "Es ist eine weitere Absuche geplant, die je nach Witterung in der nächsten Woche abgeschlossen sein sollte", sagte ein Sprecher des Landespolizeipräsidiums am Mittwoch (6. Januar 2021) in Saarbrücken.

Suche nach Gregorius

Das Waldgebiet sei in drei Abschnitte unterteilt, die teils bereits mehrfach durchsucht worden seien. Bisher seien die sterblichen Überreste des seit September 1991 vermissten und mutmaßlich getöteten Mannes aus Völklingen nicht gefunden worden.

Mutmaßlicher Mörder begeht Suizid

Die Suchaktionen hatten im Spätsommer 2020 begonnen, nachdem sich im Zuge von Ermittlungen neue Hinweise ergeben hatten: In den Fokus waren drei Männer geraten, die im Verdacht stehen, den Mann in dem Wald umgebracht und die Leiche anschließend dort vergraben zu haben. Einer der drei, die in Untersuchungshaft kamen, war am Dienstag tot in seiner Zelle gefunden worden. Die Behörden gingen von einem Suizid aus. In einem Abschiedsbrief belastet er die beiden anderen mutmaßlichen Täter schwer.

Prozess soll im Februar beginnen

Trotz des Todesfalls: Der Prozess wegen gemeinschaftlichen Mordes gegen die anderen beiden Angeklagten solle Anfang Februar vor dem Landgericht Saarbrücken wie geplant beginnen, sagte eine Gerichtssprecherin am Mittwoch. Die Männer sollen laut Anklage den damals 27 Jahre alten Mann in das Waldstück gelockt und dort mit einem Stock und Tritten getötet haben.

Suche nach Leiche schwierig

Die Polizei ist weiter zuversichtlich, die sterblichen Überreste des Mannes finden zu können. Die Suche sei aber schwierig: "Bei einer Liegezeit von rund 30 Jahren ist unklar, was von dem Leichnam noch zu finden ist. Hier spielen insbesondere äußere Faktoren eine Rolle. Ferner haben sich in dieser Zeit das Gelände selbst und die Vegetation stark verändert."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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Sechs weitere Corona-Fälle in Seniorenheim in Merchweiler

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Corona-Fälle gibt es in einer Senioreneinrichtung in Quierschied. Foto: Jonas Güttler/dpa-Bildfunk

In der AWO Seniorenresidenz St. Barbara in Merchweiler gibt es weitere Corona-Infektionen. Das hat das Gesundheitsamt des Landkreises Neunkirchen am gestrigen Dienstag (5. Januar 2021) mitgeteilt.

Sechs weitere Fälle

So seien sechs weitere Corona-Fälle bekannt geworden. Infiziert sind nach Angaben des Gesundheitsamts dabei Bewohner:innen der Einrichtung. Zuletzt hatte die Behörde vor etwa zwei Wochen (23. Dezember) über mehrere positive Testergebnisse von Pflegekräften sowie Bewohner:innen informiert. Infolgedessen sei ein Aufnahmestopp bis zum gestrigen Dienstag verhängt worden.

Corona im Kreis Neunkirchen

Seit Beginn der Pandemie haben sich im Kreis Neunkirchen 2.442 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Am häufigsten betroffen waren die Stadt Neunkirchen (876 Fälle), Eppelborn (379 Fälle) und Illingen (272 Fälle). Insgesamt sind 44 Personen an oder durch Sars-CoV-2 gestorben. In den vergangenen sieben Tagen haben sich gerechnet auf 100.000 Einwohner:innen (7-Tages-Inzidenz) rund 91 Menschen aus dem Landkreis Neunkirchen mit Corona angesteckt.

Verwendete Quellen:
- landkreis-neunkirchen.de
- eigener Bericht

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Mann stirbt bei Brand in Saarbrücken

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Der Mann kam in einer Wohnung ums Leben. Foto: BeckerBredel

Bei einem Brand in Saarbrücken ist in Nacht auf den heutigen Mittwoch (6. Januar 2021) ein Mann ums Leben gekommen. Das Feuer brach gegen 04.30 Uhr in einer Wohnung im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Großherzog-Friedrich-Straße aus.

Mann tot aus Wohnung geborgen

Mehrere Bewohner:innen konnten sich demnach bereits vor Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit bringen. Eine Person wurde tot geborgen. Der Mann ist laut Polizei noch nicht identifiziert. Bei einer Obduktion am Donnerstag sollen die Identität und die Todesursache geklärt werden. Weitere Menschen wurden nicht verletzt.

+++ WOHNUNGSBRAND FORDERT EIN TODESOPFER +++ 📟: B2Alarm - Wohnungsbrand m. Menchenrettung ⏰: Mittwoch 06.01.2021 -...

Gepostet von Freiwillige Feuerwehr Saarbrücken am Mittwoch, 6. Januar 2021

Feuerwehr löscht Brand

Die Feuerwehr löschte den Brand nach eigenen Aussagen schnell und entrauchte das Gebäude. Die Bewohner:innen der umliegenden Wohnungen konnten so wieder ihre Wohnungen beziehen. Die Wohnung, in der das Feuer ausgebrochen war, wurde völlig zerstört.

Ursache noch unklar

Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf. Sie versucht jetzt, die Ursache für den Brand herauszufinden. Der Verkehr der Saarbahn war durch das Feuer zwischenzeitlich unterbrochen, ein Ersatzverkehr mit Bussen wurde eingerichtet.

45 Kräfte im Einsatz

Im Einsatz waren 45 Feuerwehr-Kräfte, zehn Fahrzeuge der Feuerwehr, zwei Rettungswagen und ein Notarztauto.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Feuerwehr Saarbrücken, 06.01.2021
- Presse-Agentur BeckerBredel
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums Saarland, 06.01.2021

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Tobias Hans: Grünes Licht für Moderna Impfstoff macht Hoffnung

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Die EMA hat grünes Licht für den Corona-Impfstoff von Moderna gegeben. Symbolfoto: Rogelio V. Solis/dpa-Bildfunk & BeckerBredel

"Das ist ein weiterer Lichtstreifen am Horizont und macht Hoffnung, dass die Pandemie im Laufe des Jahres ihren Schrecken verlieren wird", sagte Hans am Mittwoch in Saarbrücken. "Wir sehen, dass die Impf-Nachfrage sehr groß ist - je mehr Impfstoffe zur Verfügung stehen, desto besser und schneller können wir diese Nachfrage bedienen."

EMA gibt grünes Licht für Corona-Impfstoff von Moderna

Die EMA empfahl am heutigen Mittwoch die bedingte Zulassung des Corona-Impfstoffs von Moderna in der EU. Das Mittel soll für Menschen ab 18 Jahren zugelassen werden. Nun muss die EU-Kommission die endgültige Entscheidung treffen. Dies allerdings könnte sehr schnell erfolgen, da es sich um eine Formsache handelt. 

Nach der Zulassung könnte dann neben dem Impfstoff von Biontech und Pfizer auch das Serum von Moderna eingesetzt werden. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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Saar-Städtetag hält 15-Kilometer-Bewegungsradius nur bedingt für sinnvoll

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Auch im Saarland gilt wohl ab Montag in Landkreisen mit einem Inzidenzwert über 200 ein Bewegungsradius von 15 Kilometern. Foto: Kay Nietfeld/dpa-Bildfunk

"Man muss sich die Infektionslage vor Ort genau anschauen", erklärte der Präsident des SSGT, Bürgermeister Hermann Josef Schmidt (CDU), in Tholey der Deutschen Presse-Agentur. "Wenn das Ausbruchsgeschehen nicht diffus oder verstreut ist, sondern nur in ein oder zwei Pflegeheimen, dann ist das kein Grund, den ganzen Kreis mit diesen 15 Kilometern zu überziehen."

15 Kilometer Bewegungsradius in Hotspots

Bund und Länder hatten am Dienstag (5. Januar 2021) eine neue Einschränkung für Landkreise vereinbart, in denen in sieben Tagen mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gemeldet wurden. Dort dürfen sich Menschen ohne triftigen Grund nur noch maximal 15 Kilometer von ihrem Wohnort entfernen. 

Beschränkung kaum kontrollierbar

Ein Bewegungsradius sei laut Schmidt jedoch kaum kontrollierbar. Die Einhaltung könne nur "anlassbezogen und stichprobenartig" überprüft werden. Zudem könne nur die Vollzugspolizei Kontrollen durchführen. "Die Ortspolizeibehörden haben das Personal gar nicht", so der Bürgermeister. Bis zur neuen Rechtsverordnung müssten noch viele Fragen geklärt werden. 

Derzeit kein Landkreis im Saarland betroffen

Im Saarland ist aktuell kein Landkreis betroffen. Zeitweise wurde der Inzidenzwert von 200 jedoch schon in St. Wendel und dem Regionalverband Saarbrücken überschritten. Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) warnte, dass das schnell erneut passieren könnte. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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Luxemburg lockert Corona-Einschränkungen

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Kommende Woche soll es in Luxemburg zu Lockerungen der Corona-Maßnahmen kommen. Foto: dpa-Bildfunk/Ronald Wittek

Luxemburg lockert von Montag an (11. Januar 2021) die Corona-Regeln. Darüber informierte laut "dpa" Premierminister Xavier Bettel nach einer Sitzung des Regierungsrates am gestrigen Dienstag (5. Januar 2021).

Was sich ändert

Geschäfte dürfen ab Montag unter strengen Auflagen wieder öffnen, so Bettel. Zudem starte in den Schulen wieder der Präsenzunterricht, auch Sport- und Kultureinrichtungen könnten unter Auflagen wieder aufschließen, sagte der Premierminister.

Die nächtliche Ausgangsbeschränkung werde ebenfalls gelockert: Sie solle künftig wieder ab 23.00 Uhr bis 06.00 Uhr und nicht wie derzeit ab 21.00 Uhr bis 6.00 Uhr gelten.

Was gleich bleibt

Restaurants und Kneipen aber blieben bis Ende Januar weiterhin geschlossen. Auch änderten sich die strengen Kontaktbeschränkungen nicht: Nur maximal zwei Personen aus einem anderen Haushalt könnten zu Besuch kommen. Bei Versammlungen von mehr als vier Personen gelte wie bisher eine Maskenpflicht, sagte Bettel. Die Gesetzestexte sollen noch in dieser Woche im Parlament verabschiedet werden.

"Tendenz in richtige Richtung"

Laut Bettel seien die Zahlen der Corona-Neuinfektionen im Vergleich zu Anfang Dezember zurückgegangen. Und zwar von durchschnittlich 550 auf 167 Neuinfektionen pro Tag. "Die Situation stellt sich gemischt dar und bleibt angespannt, aber die Tendenz zeigt in die richtige Richtung", so der Premierminister.

Bei der Entscheidung für neue Regeln habe man auch berücksichtigt, dass immer mehr Menschen psychisch unter den Folgen der Einschränkungen litten, sagte Bettel. "Diese Probleme sollten nicht unterschätzt werden." In den Kliniken gingen derzeit die Zahlen der Covid-19-Patienten zurück, aber die der psychisch Kranken stiegen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Wetter im Saarland: Schnee und Glätte in den kommenden Tagen erwartet

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Im Saarland kann es in den kommenden Tagen erneut schneien. Symbolfoto: BeckerBredel

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) vorhersagt, wird es kalt und grau im Saarland. Vor allem in höheren Lagen kann es immer wieder schneien. Nachts wird es glatt

Bis zu drei Zentimeter Neuschnee am Mittwoch

Am Mittwoch (6. Januar 2021) bleibt der Himmel bedeckt. Gebietsweise schneit es. In Hochlagen können laut DWD bis zu drei Zentimeter Neuschnee fallen. Mit Tageshöchstwerten von ein bis vier Grad wird es jedoch nur mäßig kalt. In der Nacht dagegen sinken die Temperaturen um den Gefrierpunkt. Im Bergland kann es bis zu minus fünf Grad kalt werden. 

Dauerfrost, Glätte und Schneefall am Donnerstag

Auch am Donnerstag (7. Januar 2021) bleibt es trüb. Bei ein bis drei Grad kann gebietsweise Schnee fallen. Oberhalb von 300 Metern warnt der DWD vor leichtem Dauerfrost zwischen null und minus zwei Grad. In der Nacht sind im Bergland bis zu fünf Zentimeter Neuschnee möglich. Es kann verbreitet glatt werden. 

Keine Niederschläge am Freitag

Der Freitag (8. Januar 2021) beginnt meist stark bewölkt, im Bergland noch mit leichtem Schneefall. Im Tagesverlauf ist es jedoch verbreitet niederschlagsfrei bei Höchstwerten zwischen 1 und 3 Grad. In Hochlagen bei minus 2 Grad kann es zu leichtem Dauerfrost kommen. In der Nacht bleiben Schnee und Regen zwar aus, allerdings zieht vereinzelt Nebel auf und es ist verbreitet mit Glätte zu rechnen. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Deutscher Wetterdienst

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"Verantwortungslos": Hans kritisiert geplante Corona-Lockerungen in Luxemburg

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Die geplanten Lockerungen in Luxemburg sind für Hans eine Belastung für die Großregion. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa-Bildfunk

In einem Interview mit dem "SR" hat der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) die geplanten Corona-Lockerungen in Luxemburg kritisiert. "Ich halte das ehrlich gesagt für verantwortungslos, bei solch hohen Virus-Inzidenzzahlen zu lockern", so der Politiker.

Luxemburg lockert Corona-Regeln

Im Großherzogtum haben sich in den vergangenen sieben Tagen gerechnet auf 100.000 Einwohner:innen mehr als 200 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Die Regierung will dennoch ab Montag Schulen, Kitas und Geschäfte öffnen, verkündete sie am Dienstag (5. Januar 2021). Weitere Informationen zu den Lockerungen: "Luxemburg lockert Corona-Einschränkungen".

Lockerungen "echte Belastung"

Für Hans sind die Lockerungen eine "echte Belastung für die Großregion", sagte er dem Rundfunksender. Die luxemburgische Regierung solle die Entscheidung überdenken. "Zumal man auch weiß, dass es enge Verknüpfungen zwischen Luxemburg und Großbritannien gibt, wo die neue Mutation grassiert und zu heftigsten Ausgangssperren im Moment führt", so Hans.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Saarländischen Rundfunks, 06.01.2021
- eigener Bericht

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Saarbrücken: 27-Jähriger baut unter Alkohol- und Drogeneinfluss Unfall mit gestohlenem Pkw

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Bei dem Unfall erlitten der Autofahrer Verletzungen. Foto: Carsten Rehder/dpa-Bildfunk

Nach Angaben der Polizei ist es am gestrigen Dienstagabend (4. Januar 2021) im Bereich der Westspange in Saarbrücken zu einem Unfall gekommen. Im Abfahrtsbereich verlor ein Autofahrer die Kontrolle über den Wagen und kollidierte mit mehreren Schutzplanken.

Fahrer flüchtet

Als Passanten zu Hilfe eilen wollten, setzte die Person ihre Fahrt mit dem stark beschädigten Pkw fort, teilte die Polizei mit. Das Fahrzeug wurde in der Heuduckstraße abgestellt. Anschließend flüchtete der verletzte Fahrer in Richtung der Eisenbahnstraße.

Drogen und Alkohol

Durch Zeugenhinweise gelang es der Polizei, den 27 Jahre alten Mann festzunehmen. Dabei stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Person alkoholisiert war. Nach eigenen Angaben hatte der Mann zudem Drogen konsumiert. Ebenso ergab sich, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.

Fahrzeug entwendet

Bei der Durchsuchung des Beschuldigten fanden die Beamt:innen verbotswidrige Gegenstände, darunter einen Schlagring, ein Einhandmesser und Drogen. Weiterhin stellte sich laut Polizei heraus, dass der Mann das Fahrzeug zuvor entwendet hatte.

Strafverfahren

Die Halterin des Wagens war gerade auf dem Weg zur Polizei, um den Diebstahl ihres Pkw zu anzuzeigen. "Entsprechende Strafverfahren wurden gegen den Mann eingeleitet", so die Beamt:innen abschließend.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 05.01.2021

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Abschiedsbrief bei Mordverdächtigem (†) im Fall Gregorius gefunden

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Die Leiche von Peter Gregorius soll in einem Waldstück bei Wadgassen vergraben sein. Symbolfoto: dpa-Bildfunk

In einem Abschiedsbrief hat der Mordverdächtige im Fall Peter Gregorius, der sich in einem Gefängnis in Saarbrücken das Leben nahm, seine mutmaßlichen Komplizen schwer belastet. Das berichten "SR" und "SZ" übereinstimmend. Wie die Zeitung weiter schreibt, bestreitet der 53-Jährige in dem Schreiben offenbar auch seine eigene Schuld.

Anwalt und Ministerium: Keine Hinweise auf Suizid

Der Mann war am Dienstag (5. Januar 2021) in seiner Zelle in der Justizvollzugsanstalt aufgefunden worden. Dort hatte er sich offenbar selbst getötet. Es habe zuvor keine Hinweise darauf gegeben, dass der Gefangene sich habe umbringen wollen, so das saarländische Justizministerium laut "dpa". Sein Anwalt bestätigt das. Zuletzt habe sein Mandant optimistisch gewirkt, so Verteidiger Michael Rehberger zum "SR".

Trio wegen Mordes in Haft

Der 53-Jährige war zusammen mit zwei anderen Männern wegen Mordes in dem rund drei Jahrzehnte zurückliegenden Fall Peter Gregorius angeklagt worden. Das Trio soll im September 1991 den damals 27 Jahre alten Mann in ein Waldstück bei Wadgassen gelockt und dort mit einem Stock und Tritten getötet haben. Die Leiche des Opfers konnte trotz aufwendiger Suche im vergangenen Jahr bislang nicht gefunden werden. Die Ermittlungen waren im Frühjahr 2020 nach Hinweisen aus dem persönlichen Umfeld eines der Beschuldigten wieder in Gang gekommen. Die drei Männer wurden im August in Untersuchungshaft genommen.

Prozess soll im Februar losgehen

Der Prozess zu dem Fall soll nach Angaben des Justizministeriums im Februar beginnen. Was der Tod des Untersuchungshäftlings für die Hauptverhandlung bedeutet, war unklar. Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken verwies auf das Landgericht, das nun die weitere Vorgehensweise prüfen muss.

Mehr Informationen auf saarbruecker-zeitung.de (Hinweis: Der Beitrag gehört zum „SZ+“-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch gegebenenfalls registrieren oder eine Bezahloption wählen).

Wir berichten normalerweise nicht über Suizide, um keine Nachahmer zu ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn du oder eine Person in deinem Umfeld Selbstmordgedanken hat, wende dich bitte umgehend an Hilfestellen. Informationen findest du hier.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- Saarländischer Rundfunk
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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