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Mann in Saarwellingen durch Schuss schwer verletzt - Verdächtiger Vater festgenommen

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Der Schuss fiel in der Anton-Bruckner-Straße. Foto: BeckerBredel

39-Jähriger durch Schuss verletzt

In Saarwellingen hat ein 39-Jähriger durch einen Schuss in den Oberkörper lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Der mutmaßliche Täter sei festgenommen und die mutmaßliche Waffe sichergestellt worden, sagte am Freitag (8. Januar 2021) ein Sprecher des Landespolizeipräsidiums Saar.

Vater des Opfers ist tatverdächtig

Den Ermittlungen zufolge soll es sich bei dem Tatverdächtigen um den 81 Jahre alten Vater des Opfers handeln. Demnach hatte die Ehefrau des mutmaßlichen Täters die Polizei verständigt.

Auseinandersetzung vor Schuss

Ersten Erkenntnissen zufolge soll es in der gemeinsamen Wohnung aus noch unbekannten Gründen zu einer Auseinandersetzung zwischen Vater und Sohn gekommen sein, in deren Verlauf der Schuss fiel. Der Schwerverletzte wurde per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Ob die Waffe legal im Besitz des Vaters war, werde derzeit geprüft.

Verwendete Quellen:
- Mitteilungen der Polizei
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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Stufenweise Rückkehr: Wann die Abschlussklassen im Saarland zurück in die Schule müssen

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Ab Montag kehren fast 10.000 Schüler:innen in den Präsenzunterricht zurück. Foto: dpa-Bildfunk

Bis Montag übernächster Woche kehren die Schüler:innen der Abschlussklassen im Saarland zum Präsenzunterricht zurück. Fast 10.000 Prüflinge sind ab dem 18. Januar dann wieder in den Schulen, teilte das Bildungsministerium am heutigen Freitag (8. Januar 2021) mit.

Abschlussklassen kehren in Schulen zurück

Am 11. Januar beginnt der Unterricht vor Ort für Schüler:innen, die die Prüfungen zur Allgemeinen Hochschulreife an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen ablegen. Eine Woche später startet der Präsenzunterricht dann für Personen, die den Hauptschul- und Mittleren Bildungsabschluss machen sowie für diejenigen, die an den Berufsbildungszentren ihre Prüfungen ablegen. Dann sind insgesamt circa 9.750 Schüler:innen der Abschlussjahrgänge und damit rund 7,8 Prozent der etwa 125.000 Saar-Schüler:innen wieder in den Schulen, so das Ministerium.

Ministerin: Prüflinge dürfen keine Nachteile haben

"Die Abschlüsse sind für die Jugendlichen und ihre Zukunftsperspektiven immens wichtig. Sie müssen die Möglichkeit haben, eine Ausbildung oder ein Studium aufnehmen zu können, ohne wegen ihrer Schulabschlüsse gegenüber ihren Altersgenoss*innen in anderen Ländern, vorhergehenden oder nachfolgenden Jahrgängen Nachteile zu haben", sagte Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD). Es wäre "unverantwortlich", diesen jungen Menschen und ihren Abschlüssen den Stempel "Corona-Jahrgang" aufzudrücken.

Präsenzpflicht für Lehrkräfte

Für alle Lehrkräfte besteht die Präsenzpflicht im Rahmen der Dienstpflicht und gilt in Absprache mit der Schulleitung immer dort, wo diese notwendig ist, zum Beispiel im Rahmen des Präsenz- beziehungsweise Betreuungsangebots der Schule.

Wer von der Präsenzpflicht befreit werden kann

Die Regelungen für Beschäftigte an den Schulen sowie für Schüler:innen mit einem ärztlich attestierten Risiko für einen schweren Corona-Krankheitsverlauf bleiben bestehen. Vulnerable Lehrkräfte können ihren Dienst auch von zu Hause aus durchführen, so das Ministerium. Schüler:innen mit einem erhöhten Risiko können mit Vorlage eines ärztlichen Attestes weiterhin vom Präsenzunterricht befreit werden. An den Schulen gilt weiterhin eine Maskenpflicht.

Angebot für Kinder bleibt bestehen

Kinder aus den Klassenstufen 1 bis 6 können weiterhin von den Schulen betreut werden, wenn Eltern das beispielsweise aus beruflichen Gründen nicht leisten können. Gibt es kein geeignetes Lernumfeld für das digital gestützte Lernen zu Hause, so können auch Schüler:innen der weiteren Jahrgangsstufen die pädagogischen Angebote der Schulen nutzen. Eltern sollen die Teilnahme ihrer Kinder bis dienstags für die kommende Woche anmelden. Gleichzeitig gilt der Grundsatz, dass Eltern weiterhin aufgefordert sind, ihre Kinder möglichst zu Hause zu betreuen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Bildungsministeriums, 08.01.2021

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Tobias Hans: Kampf gegen Corona "noch ein langer, schwieriger Weg"

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Im Bild: Saar-Ministerpräsident Tobias Hans. Archivfoto: BeckerBredel

Regierungserklärung am heutigen Freitag

Im Rahmen einer Regierungserklärung im Saar-Landtag hat sich Tobias Hans am heutigen Freitag (8. Januar 2021) zur Corona-Lage hierzulande geäußert. "Trotz begonnener Impfungen sind wir ganz weit davon entfernt, Entwarnung geben zu können", sagte der CDU-Politiker laut "dpa".

Dennoch bestehe Zuversicht, dass die Pandemie noch in diesem Jahr bewältigt werden könne. "Dies ist jedoch noch ein langer, schwieriger Weg", so Hans.

Gefahr der neuen Virus-Variante

Nach Ansicht des Saar-Ministerpräsidenten bestehe die Gefahr, dass die neue Corona-Variante B.1.1.7, die bereits in Deutschland angekommen und in Luxemburg nachgewiesen worden sei, die Pandemie-Situation erheblich verschärfe, schilderte Hans. "Damit müssen wir rechnen." Und dagegen müsse Vorsorge getroffen werden.

Angesichts der "ernsten Situation" sei daher eine Lockdown-Verlängerung bis Ende Januar mitsamt einer teilweisen Verschärfung der Maßnahmen beschlossen worden. Hans appellierte an die Menschen hierzulande: "Suchen Sie bitte nicht nach Schlupflöchern in unseren aktuellen Regelungen! Reduzieren Sie freiwillig Ihre Kontakte auf ein absolutes Minimum! Bleiben Sie, wenn es irgend geht, zu Hause!"

Neue Corona-Regeln: Das gilt ab Montag im Saarland

Hans: "So wenig staatlichen Zwang wie möglich"

Der CDU-Politiker wolle keine Regelungen erlassen, die noch härter sind als die jetzigen. "Ich möchte keine Ausgehverbote wie etwa bei unserem Nachbarn Frankreich oder andernorts. Ich möchte so wenig staatlichen Zwang wie möglich", sagte er weiter.

Die Belastungen für die Bürger:innen seien jetzt schon hoch. "Wir wissen aber auch: Je härter wir nun eingreifen, je mehr wir die Impfungen forcieren, desto schneller öffnet sich uns wieder der Weg in die Lockerung, in die Normalität, die wir uns alle so sehr herbeisehnen."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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Lyoner mit Rattengift: Polizei Saarbrücken warnt vor Giftködern

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Mehrere Hundebesitzer:innen haben in Saarbrücken Lyoner mit Rattengift gefunden. Symbolfoto: Polizei Leer/Emden - Presseportal

Am heutigen Donnerstag (8. Januar 2021) fanden mehrere Hundebesitzer:innen in Saarbrücken Giftköder. Die besorgten Halter:innen zeigten dies bei der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt an.

Giftköder auf mehreren Wegen in Saarbrücken gefunden

Bei den Ködern handelte es sich um Lyonerwurst, die mit Rattengift versetzt war. Die Stücke wurden auf Waldwegen am Tabaksweiher, Am großen Hohlweg, Im Almet, dem Sonnenberg und dem Eschberg gefunden.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Dazu wurden Beweismittel sichergestellt. Die Inspektion warnt Besitzer:innen von Hunden, aufmerksam zu bleiben. Wer weitere Giftköder findet, wird gebeten sich mit der örtlichen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken, 08.01.2021

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Freitag

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Am heutigen Freitag (8. Januar 2021) kommt der Saar-Landtag zu einer Sondersitzung zum Thema Corona zusammen. Foto: BeckerBredel

81-Jähriger schießt in Saarwellingen auf Sohn (39)

Ein 39-Jähriger ist nach einer Auseinandersetzung in Saarwellingen von seinem Vater angeschossen worden. Der Mann wurde lebensgefährlich verletzt. Die Polizei nahm den Schützen fest. Mehr dazu: Vater schießt in Saarwellingen auf Sohn: Opfer lebensgefährlich verletzt

249 neue Corona-Infektionen im Saarland

Am Freitag sind im Saarland 249 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Alle aktuellen Zahlen des Gesundheitsministeriums im Überblick: "Corona im Saarland: Aktuelle Zahl der Infizierten, Geheilten und Toten".

Saarland übernimmt Kita-Gebühren für Januar teilweise

Eltern werden zwei Drittel der Januar-Beiträge für Kita und FGTS erstattet. Auch gibt es eine Ausnahme der Kontaktregeln bei der Betreuung von Kindern. Mehr: "Saarland übernimmt Kita-Gebühren für Januar teilweise".

Tobias Hans: Kampf gegen Corona "noch ein langer, schwieriger Weg"

Die Bürger:innen des Saarlandes hat Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) auf weiter harte Zeiten eingestimmt. Man sei "ganz weit davon entfernt", im Kampf gegen Corona Entwarnung geben zu können. Weitere Details zur Regierungserklärung: "Tobias Hans: Kampf gegen Corona 'noch ein langer, schwieriger Weg'".

Saar-Abgeordnete mit Corona infiziert

Mit Corona hat sich eine Abgeordnete des Saar-Landtags infiziert. Sie und Kontaktpersonen aus dem Gesundheitsausschuss nahmen daher an einer Sondersitzung des Parlaments nicht teil. Weitere Informationen: "Saar-Abgeordnete mit Corona infiziert".

Stufenweise Rückkehr: Wann die Abschlussklassen im Saarland zurück in die Schule müssen

Fast 10.000 Schüler:innen im Saarland gehen in den kommenden Wochen wieder in die Schule. Die Rückkehr in den Präsenzunterricht findet stufenweise statt. Die Details dazu: "Stufenweise Rückkehr: Wann die Abschlussklassen im Saarland zurück in die Schule müssen".

Weitere Nachrichten zum Thema Corona:
- Lafontaine: "Es war nicht richtig, Luxemburg Verantwortungslosigkeit vorzuwerfen"
- Ab sofort sechs statt fünf Impfungen pro Biontech-Ampulle möglich
- Abschlussklassen im Landkreis Saarlouis fordern Verlängerung von Homeschooling

Rentner soll Mann in Bexbach mit Machete angegriffen haben

Vor dem Landgericht Saarbrücken muss sich ein 81-Jähriger aus Bexbach verantworten. Er soll einen Mann mit einer Machete angegriffen haben. Eine Augenzeugin schilderte jetzt, wie es zu der blutigen Attacke gekommen sein soll. Mehr: "Rentner soll Mann in Bexbach mit Machete angegriffen haben".

Großeinsatz wegen Brand in Saarbrücker Hochhaus

Aufgrund eines Küchenbrandes in einem Saarbrücker Hochhaus sind am späten Donnerstagabend mehrere Bewohner:innen vorläufig in Sicherheit gebracht werden. Laut Polizei besteht der Verdacht einer fahrlässigen Brandstiftung. Weitere Informationen: "Großeinsatz wegen Brand in Saarbrücker Hochhaus".

Fahrer überschlägt sich in St. Wendel und versteckt sich vor Polizei

Bei einem Crash in St. Wendel hat sich ein Mann mit seinem Auto überschlagen. Als die Polizei an der Unfallstelle eintraf, konnte sie den Fahrer zunächst nicht finden. Später meldete er sich aber doch selbst. Der ganze Artikel: "Fahrer überschlägt sich in St. Wendel und versteckt sich vor Polizei".

Weitere Blaulicht-Meldungen:
- Drei Frauen bei Unfall in Oberthal verletzt
- Zwangsprostitution, Diebstahl und mehr: Polizei nimmt Mann (33) in Saarbrücken fest
-
Lyoner mit Rattengift: Polizei Saarbrücken warnt vor Giftködern
- Polizei entdeckt Cannabis-Indoorplantage in Pirmasens

Verletzungsgefahr durch mögliche Glasstücke: Edeka ruft Babynahrung zurück

Die "Edeka"-Zentrale ruft aktuell einen Babynahrungs-Artikel zurück, da Verletzungsgefahr durch mögliche Glasstücke in einzelnen Gläsern besteht. Das Produkt war auch in Filialen im Saarland verkauft worden. Weitere Informationen: "Verletzungsgefahr durch mögliche Glasstücke: Edeka ruft Babynahrung zurück".

Saarland muss länger auf nächsten Schnee warten

Der Deutsche Wetterdienst sagt niedrige Temperaturen und Wolken für das Wochenende vorher. Der nächste Schnee fällt wohl erst nächste Woche. Die Übersicht: "Saarland muss länger auf nächsten Schnee warten".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Lafontaine: "Es war nicht richtig, Luxemburg Verantwortungslosigkeit vorzuwerfen"

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Hier zu sehen: Oskar Lafontaine (Die Linke). Foto: BeckerBredel

Der Oppositionsführer im saarländischen Landtag, Oskar Lafontaine, hat am Freitag bei einer Sondersitzung des Landesparlaments zu den neuen Corona-Maßnahmen unter anderem zu mehr Zurückhaltung im Umgang mit Luxemburg aufgefordert.

Thema Luxemburg

Am Mittwoch hatte Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) die in Luxemburg geplanten Lockerungen als "verantwortungslos" kritisiert. Darauf antwortete Lafontaine laut "dpa" am heutigen Freitag: "Es war nicht richtig, Luxemburg Verantwortungslosigkeit vorzuwerfen". Man müsse behutsam umgehen den Nachbarn, "die Geschichte verpflichtet uns dazu". Der Linke-Politiker hätte stattdessen zu einer "kleinen relativierenden Bemerkung in Richtung Luxemburg" geraten.

Weitere Kritik

Während der Sondersitzung äußerte Lafontaine weitere Kritik. Seiner Auffassung nach habe es in der Vergangenheit "zu wenig Zahlen" gegeben, um die Epidemie zu steuern. "Das ist immer noch nicht ausreichend, das muss nachgeholt werden", sagte er.

Der Oppositionsführer mahnte, es sei "dringend notwendig, die Bevölkerung auch etwas zu beruhigen". Wenn man beispielsweise wisse, dass im Saarland jährlich 13.500 Menschen sterben, dann könnten die Bürger:innen auch Zahlen von Covid-Todesopfern "vielleicht besser einordnen".

Forderung von Gewinnbeteiligung

Der Vorsitzende der Linksfraktion forderte zudem, der Bund müsse auch an den Gewinnen beteiligt werden, wenn der die Entwicklung von Impfstoffen mit Hunderten von Millionen Euro fördere: "Dann sollte der Steuerzahler auch an den enormen Gewinnen beteiligt werden, die aus solcher Forschungsförderung erwachsen."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Abschlussklassen im Saarland fordern Verlängerung von Homeschooling

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Die Abschlussklassen im Saarland sollen trotz des aktuellen Infektionsgeschehens am Präsenzunterricht teilnehmen. Foto: Matthias Balk/dpa-Bildfunk

Der Lockdown wird im Saarland verlängert. Auch die Schulen sollen geschlossen bleiben. Mit einer Ausnahme: Schüler:innen, die in diesem Jahr ihre Abschlussprüfungen ablegen, sollen ab dem kommenden Montag wieder am Präsenzunterricht teilnehmen. Die Prüflinge wollen sich gegen die Entscheidung wehren. 

Offener Brief und Petitionen gegen Präsenzunterricht

Die Schülervertretung einer Schule im Landkreis Saarlouis hat eine Petition gestartet. Der Abschlussjahrgang des Albert-Schweizer-Gymnasiums (ASG) Dillingen veröffentlichte einen offenen Brief an Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot. Eine weitere Petition der Schülerin Selina Birk hat bereits über 1.000 Unterstützer:innen.

Homeschooling auch in den Abschlussklassen gefordert

Die Prüflinge fordern, dass auch die Abschlussklassen weiter im Homeschooling unterrichtet werden - bis mindestens 31. Januar. Sollte der Schul-Lockdown verlängert werden, auch darüber hinaus. Das aktuell dramatische Infektionsgeschehen lasse es nicht zu, dass für die Schüler:innen Ausnahmen von den harten Maßnahmen gelten - "den erheblichen Risiken zum Trotz".

Wie die Schüler:innen des ASG schreiben, besteht für junge Menschen zwar ein geringes Risiko für einen schweren Verlauf, dennoch könnte eine Infektion etwa für Haushaltsangehörige lebensbedrohlich sein. Zudem gebe es auch Lehrer:innen, die selbst zur Risikogruppe gehören.

Keine Abstände in Klassenräumen, Masken und kalte Luft

Es sei unverantwortlich, so die Prüflinge weiter, dass laut Musterhygieneplan in den Klassenräumen keine Abstände eingehalten werden müssen. Auch beim Schulweg im ÖPNV sei das Risiko erhöht. Unter den gegebenen Umständen mit Masken und Lüften bei Wintertemperaturen sei die Unterrichtsqualität in den Schulen niedriger als beim Lernen zu Hause. 

Bei Quarantäne können Schüler:innen viel verpassen

Wenn es zu einer Quarantäne kommt, habe dies fatale Folgen für die Prüflinge. "In zwei Wochen Quarantäne kann man bis zu sechs Arbeiten verpassen, für die später keine Zeit mehr besteht", so der ASG-Abschlussjahrgang. Verpasster Stoff sei im Hinblick auf das Abitur zudem kritisch. Wenn jetzt allerdings die adäquaten Maßnahmen erfolgten, sei vielleicht das Abitur selbst mit geringerem Risiko durchführbar. 

Online-Schule-Saar habe sich bewährt

Der Unterricht müsse aus diesen Gründen weiter online stattfinden. Die Online-Schule-Saar habe sich bewährt. Inzwischen seien alle Beteiligten an die Lernplattform gewöhnt. Für Schüler:innen, bei denen das Lernen von zu Hause durch eine komplizierte familiäre oder häusliche Situation erschwert ist, sollten Räume und Geräte in der Schule bereitgestellt werden. Auch ein "gut organisierter Hybrid-Unterricht" sei denkbar, so die Schülervertretung der zweiten Schule im Landkreis.

Bei Klassenarbeiten seien die Prüflinge bereit vor Ort teilzunehmen, vorausgesetzt der Mindestabstand können eingehalten werden. Dennoch sollte erwägt werden, Arbeiten wegfallen zu lassen oder sie durch benotete Abgaben zu ersetzen.

Präsenzunterricht erst unter bestimmten Voraussetzungen

"Um es klar zu sagen. Wir wären viel, viel lieber im Präsenzunterricht als im Homeschooling, jedoch nicht während eines landesweiten Lockdowns mit solch hohen Fallzahlen", erklären die Prüflinge der Schule im Landkreis Saarlouis. Sobald die Impfungen vorangeschritten, und Filteranlagen installiert sind, seien sie gerne bereit wieder zur Schule zu kommen.

Kritik aus Lehrerverbänden von Elterninitiative nicht akzeptiert

Auch Lehrerverbände im Saarland kritisierten die Entscheidung, Abschlussklassen in den Präsenzunterricht zu schicken. Die Landeselterninitiative für Bildung im Saarland dagegen erklärte, dass "die 'Unisono-Kritik' der Lehrerorganisationen bei ihnen keine Akzeptanz finde. Stattdessen müssten von den Schulleitungen und Lehrkräften konstruktive Vorschläge kommen, wie die Schüler:innen "zu gleichwertigen Abschlüssen kommen und wie bei den anderen Jahrgängen die Defizite aufgearbeitet werden könnten", so die Eltern in einer Mitteilung.

Verwendete Quellen:
- Offener Brief des Abschlussjahrgangs des Albert-Schweizer-Gymnasiums Dillingen
- Petition auf change.org & Mitteilung der Prüflinge
- Petition auf change.org 
- Pressemitteilung der Landeselterninitiative für Bildung

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Zwangsprostitution, Diebstahl und mehr: Polizei nimmt Mann (33) in Saarbrücken fest

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Die Festnahme des Mannes erfolgte in Saarbrücken. Symbolfoto: Landespolizeipräsidium Saar

Festnahme von gesuchter Person

Am gestrigen Donnerstag (7. Januar 2021) haben Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Saarbrücken einen mehrfach gesuchten 33-Jährigen festgenommen. Aufgefallen war die Person in der Kähte-Kollwitz-Straße in der Landeshauptstadt, so die Angaben der Beamt:innen.

Der Versuch des Mannes, sich einer Kontrolle zu entziehen, scheiterte. Stattdessen konnte der 33-Jährige "schnell gestellt werden", teilten die Einsatzkräfte mit.

Diebstahl, Zwangsprostitution und mehr

"Mit insgesamt sechs Fahndungsnotierungen und einem Vollstreckungshaftbefehl von der Staatsanwaltschaft Saarbrücken und dem Landgericht Saarbrücken wurde er wegen Diebstahl, Zwangsprostitution, Betrug und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz gesucht", so die Mitteilung der Polizei.

Die nächsten 51 Tage muss der Mann in der Justizvollzugsanstalt Ottweiler verbringen, teilten die Einsatzkräfte abschließend mit.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Bundespolizeiinspektion Saarbrücken, 08.01.2021

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Saarland übernimmt Kita-Gebühren für Januar teilweise

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Eltern werden zwei Drittel der Beiträge für den Januar erstattet. Foto: Caroline Seidel/dpa-Bildfunk

Das Saarland übernimmt für den Januar zwei Drittel der Elternbeiträge für Kita und Freiwillige Ganztagsschule (FGTS). Familien mit betreuungsbedürftigen Kindern sollen im Lockdown so finanziell entlastet werden, teilte das Bildungsministerium am Donnerstag (7. Januar 2021) mit.

Eltern sollen Geld im Februar bekommen

Konkret werden demnach allen Eltern von Kita-Kindern und Kindern, die zur FGTS angemeldet sind, die Beiträge erstattet. Die Auszahlung soll im Februar über die Träger erfolgen. Ministerin Christine Streichert-Clivot (SPD) kündigte an, die Übernahme der Beiträge solle mit den Trägern möglichst unbürokratisch geregelt werden.

Betreuung in Kitas möglich

In den Kitas im Saarland soll es auch weiterhin eine bedarfsgerechte Betreuung geben. Wer aus beruflichen oder privaten Gründen nicht zu Hause auf das Kind aufpassen kann, für den stünden die Kitas offen. Eltern bleiben aber dennoch aufgerufen, die Betreuung möglichst privat zu organisieren. So soll ein Beitrag zur Kontaktreduzierung im Lockdown geleistet werden.

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Saar-Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot. Foto: BeckerBredel

Ausnahme bei Kontaktbeschränkungen

Im Saarland gilt ab Montag auch eine Ausnahmeregelung bei den Kontaktbeschränkungen: Gleichzeitig können auch mehrere Kinder unter 14 aus zwei Haushalten betreut werden. "Die Beschränkung auf eine weitere Person aus einem anderen Haushalt hätte die angespannte Situation für viele Familien und insbesondere Alleinerziehende deutlich verschärft", so Streichert-Clivot. Das wäre aus ihrer Sicht nicht zumutbar gewesen.

Neue Corona-Regeln: Das gilt ab Montag im Saarland

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Bildungsministeriums, 07.01.2021

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Saarland muss länger auf nächsten Schnee warten

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Bis es im Saarland wieder schneit, wird es noch dauern. Foto: Peter Kneffel/dpa-Bildfunk

Dichte Wolken und winterliche Temperaturen erwartet die Menschen im Saarland in den kommenden Tagen. Am Freitag werde es zwischen -2 und 3 Grad warm, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. In der Nacht zu Samstag fallen die Temperaturen auf bis zu -6 Grad in Hochlagen.

Kaltes Wochenende erwartet

Mütze und Schal sollten dann auch am Wochenende nicht im Schrank bleiben: Die Höchstwerte am Samstag liegen zwischen dem Gefrierpunkt und 3 Grad. Mit vielen Wolken, die sich im Tagesverlauf vereinzelt auflockern können, startet der Samstag. Dazu bleibt es laut DWD meist trocken. In der Nacht zu Sonntag könne dann gebietsweise Glätte durch überfrierende Nässe aufkommen.

Mit bedecktem Himmel rechnet der Wetterdienst am Sonntag. Wenn sich die Sonne zeigt, steigen die Temperaturen auf maximal drei Grad. Im Bergland gibt es der Prognose zufolge weiterhin Dauerfrost. Die Nacht auf Montag wird voraussichtlich klirrend kalt mit Temperaturen zwischen -3 und -7 Grad, bei längerem Aufklaren über Schnee örtlich werden es sogar unter -10 Grad.

Leichter Schnee wohl erst nächste Woche

Auch die neue Woche startet wolkig. Mit geringem Schneefall ist möglicherweise erst wieder in der Nacht auf Dienstag zu rechnen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- DWD: Vorhersage für Rheinland-Pfalz und Saarland, 08.01.2021

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Saar-Abgeordnete mit Corona infiziert

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Die Abgeordnete blieb zusammen mit weiteren Mitgliedern des Gesundheitsausschusses der Sondersitzung fern. Archivofoto: BeckerBredel

Eine Abgeordnete des saarländischen Landtags hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Das sagte Parlamentspräsident Stephan Toscani (CDU) am heutigen Freitag (8. Januar 2021) bei einer Sondersitzung.

Kontaktpersonen nehmen nicht an Sitzung teil

Um wen es sich handelt, ließ Toscani offen. Die Politikerin habe am Mittwoch an einer Sitzung des Gesundheitsausschusses teilgenommen. Alle weiteren Mitglieder des Gremiums hätten sich nach dem positiven Test der Kollegin spontan bereit erklärt, nicht an der Landtagssitzung am Freitag teilzunehmen. "Das ist eine Geste und eine Maßnahme zum Schutz der Institution, der Arbeitsfähigkeit des Landtages und natürlich zum Gesundheitsschutz von uns allen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern", so Toscani zu den Abgeordneten. "Wir wünschen der betroffenen Kollegin gute Besserung."

Verwendete Quellen:
- Sitzung des Landtags, 08.01.2021

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Großeinsatz wegen Brand in Saarbrücker Hochhaus - Pommes frittiert und Herd angelassen

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Die Feuerwehr war mit etwa 40 Einsatzkräften vor Ort. Symbolfoto: BeckerBredel

Am Donnerstagabend (7. Januar 2021) hatten zwei Bewohner eines Hochhauses in Dudweiler Pommes auf dem Herd zubereitet - und anschließend vergessen, den Topf mit dem Frittieröl von der heißen Herdplatte zu nehmen. Das teilte die Polizeiinspektion Sulzbach mit.

Mehrere Bewohner:innen in Sicherheit gebracht

Wahrscheinlich geriet daraufhin das Fett in Brand. Zwar gelang es den Männern, das Feuer zu löschen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten jedoch mehrere Bewohner:innen des Gebäudes zunächst in Sicherheit gebracht werden. Eine Person kam leicht verletzt in ein Krankenhaus; weitere Menschen erlitten nach Angaben der Polizei keine Verletzungen.

Verdacht einer fahrlässigen Brandstiftung

"Abgesehen von der betreffenden Wohnung selbst, blieben alle anderen Wohnungen im Haus weiterhin bewohnbar", teilten die Beamt:innen zudem mit. Die Polizei ermittelt derzeit wegen des Verdachts einer fahrlässigen Brandstiftung.

Im Einsatz: die Feuerwehr mit rund 40 Kräften und zehn Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit acht Personen und vier Fahrzeugen sowie die Polizei mit mehreren Kommandos. Nach Angaben der Feuerwehr dauerte der Einsatz etwa zwei Stunden an.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Sulzbach, 07.01.2021
- Deutsche Presse-Agentur
- Mitteilung der Feuerwehr Saarbrücken, 07.01.2021

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Rentner soll Mann in Bexbach mit Machete angegriffen haben

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Der 81-Jährige muss sich vor dem Landgericht Saarbrücken verantworten. Foto: BeckerBredel

Bedrückende Details eines blutigen Angriffs in Bexbach am Donnerstag (8. Januar 2021) vor dem Landgericht Saarbrücken. Im Juli soll Friedrich B. (81) auf einen Gast seiner Nachbarin mit einer Machete eingeschlagen und ihn fast umgebracht haben.

Hund läuft auf Nachbarsgrundstück

Mehrere Zeugen schilderten vor Gericht die Ereignisse aus ihrer Sicht. Die Nachbarin des Angeklagten: "Wir wollten in den 30. Geburtstag meines Sohnes hineinfeiern. Es war wirklich schön. Bis plötzlich der Hund einer unserer Gäste auf das Nachbargrundstück lief. Dazu muss man sagen, dass vor sechs Jahren unser eigener Hund einmal zu ihm rübergelaufen war. Da wollte er das Tier mit einer Schaufel erschlagen. Jetzt bei der Geburtstagsfeier stand nicht nur der Hund, sondern plötzlich auch noch sein Frauchen auf der anderen Seite des Gartenzauns, um das Tier zu retten."

Mann zieht langen Gegenstand

Weiter schildert die Augenzeugin, dass der Nachbar plötzlich einen langen Gegenstand gegen die Frau auf seinem Grundstück erhob: "Wir dachten, das wäre ein Brett oder eine Dachlatte. Wir wussten ja nicht, dass das ein Messer war. Er wollte schon auf die Frau einschlagen. Nicht auszudenken, wenn er es getan hätte."

Zeugin: Rentner greift Mann mit Machete an

Dann aber habe ihr Schwager dem Nachbarn zugerufen: "Lass die Frau in Ruhe und komm zu mir, wenn du was willst." Daraufhin habe der Angeklagte nur gerufen: "Das kannscht du hann!" Die Augenzeugin: "Mit drei großen Schritten ist er auf meinen Schwager zugestürmt und hat mehrfach auf ihn eingeschlagen. Mein Schwager wollte ihm das Teil aus der Hand reißen und hat dabei erst gemerkt, dass es gar kein Brett war, sondern ein Messer."

Opfer sackt blutend zusammen

Das Opfer sei blutend zusammengesackt. Die Schwägerin: "Seine Hände, mit denen er in die Klinge gegriffen hatte, sahen furchtbar aus. So was Schlimmes hab ich noch nie gesehen. Deshalb haben wir erst gar nicht gemerkt, dass er auch aus den Armen blutete. Erst als alles vorbei war hab ich realisiert, dass überall Blut war."

Verletzungen potenziell lebensbedrohlich

Glück für den Angegriffenen: Seine ebenfalls anwesende Tochter ist im Rettungsdienst tätig, lässt sich sofort Gürtel und Verbandszeug bringen. Und rettet dem Vater damit womöglich das Leben. Eine Rechtsmedizinerin: "Der Blutverlust war potenziell lebensbedrohlich." Auch Glück: Ein Polizeikommando ist ganz in der Nähe, als der Vorfall gemeldet wird. Die Beamt:innen sind schon nach zwei Minuten vor Ort, der 81-jährige Angeklagte wieder in seinem Haus.

"Schieß doch, schieß doch!"

Ein Polizeibeamter: "Wir haben das Gebäude umstellt und den Mann beim Erblicken aufgefordert, herauszukommen." Da habe er nur gerufen: "Schieß doch, schieß doch!" Schließlich sei er dann doch überwältigt worden.

Prozess wird fortgesetzt

Die Anklageseite stellt den Vorfall anders dar, der Schwerverletzte sei womöglich in die Machete hineingefallen. Das wies die Rechtsmedizinerin zurück: "Eine der Verletzungen durchtrennte sogar den Knochen. Das wäre bei einem Sturz ins Messer eher wenig wahrscheinlich." Der Prozess wird fortgesetzt.

Verwendete Quellen:
- Presse-Agentur BeckerBredel

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Fahrer überschlägt sich in St. Wendel und versteckt sich vor Polizei

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Die Polizei konnte den Fahrer vor Ort zunächst nicht finden. Foto: dpa-Bildfunk

Ein Fahrer hat sich in St. Wendel mit seinem Auto überschlagen. Der Unfall ereignete sich laut Polizei in der Nacht auf Donnerstag (7. Januar 2021) auf der L309 zwischen den Stadtteilen Leitersweiler und Urweiler.

Auto überschlägt sich

Der Mann verlor gegen 01.30 Uhr in einer Linkskurve die Kontrolle über seinen Wagen, kam von der Fahrbahn ab und schleuderte eine Böschung hinab. Dabei überschlug sich der Pkw und blieb auf dem Dach liegen.

Polizei trifft Mann nicht an

Die Polizei wurde alarmiert, fand vor Ort aber nicht den Fahrer des Wagens. Weil sie nicht ausschließen konnten, dass der Mann sich in einer hilflosen Lage befand, leiteten die Beamt:innen umgehend eine Suche nach ihm ein.

Live-Ticker: Aktuelle Verkehrsmeldungen aus dem Saarland

Fahrer war alkoholisiert

Kurze Zeit meldete sich der Fahrer dann doch selbst bei der Polizei. Es stellte sich heraus, dass er bei dem Unfall verletzt worden war. Und: Er war alkoholisiert gewesen. Die Polizei leitete entsprechende Maßnahmen ein. Das Auto wurde bei dem Unfall stark beschädigt. Ein Abschleppdienst musste es bergen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion St. Wendel, 08.01.2021

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Verletzungsgefahr durch mögliche Glasstücke: Edeka ruft Babynahrung zurück

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Links im Bild: die vom Rückruf betroffene Babynahrung. Fotos: (Glas) produktwarnung.eu | (Hintergrund) Pixabay

"Edeka" ruft Babynahrung zurück

"Edeka" ruft das Produkt "Edeka Bio-Heidelbeere in Birne nach dem 4. Monat" im 190-Gramm-Glas zurück. Betroffen sei ausschließlich Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 28.07.2022. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne Gläser Glasstücke enthalten. "Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes raten wir daher vom Verzehr des Produktes ab", teilte die Zentrale des Unternehmens mit.

Auch im Saarland verkauft

Die betroffene Babynahrung gab es auch in "Edeka"-Filialen im Saarland zu kaufen. Man habe die Ware allerdings umgehend aus dem Verkauf genommen. Andere Mindesthaltbarkeitsdaten dieses Artikels sowie weitere Babynahrungs-Produkte der Marke "Edeka Bio" seien nicht von einem Produktrückruf betroffen.

Rückgabe möglich

Kund:innen, die die entsprechende Babynahrung erworben haben, können das Produkt gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben, so die weitere Stellungnahme des Unternehmens. Eine Vorlage des Kassenbons sei nicht notwendig.

Verwendete Quellen:
- produktwarnung.eu

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mit dpa

Ab sofort sechs statt fünf Impfungen pro Biontech-Ampulle möglich

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Mit entsprechenden Spritzen könnten sechs Dosen aus einer Ampulle gezogen werden. Foto: dpa-Bildfunk/BELGA/Virginie Lefour

Impfmengen können um bis zu 20 Prozent steigen

Der knappe Corona-Impfstoff soll für mehr Menschen reichen als bisher gedacht. Denn seit Freitagnachmittag (8. Januar 2021) kann aus den gelieferten Ampullen mehr von dem schützenden Serum entnommen werden. Die Mengen könnten sich so voraussichtlich um bis zu 20 Prozent steigern, teilten die europäische Arzneimittelbehörde EMA und ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums mit. EU-weit gibt es zudem eine neue Vereinbarung über bis zu weitere 300 Millionen Dosen Corona-Impfstoff der Mainzer Firma Biontech und seines US-Partners Pfizer.

Um die Zahl der einzelnen Dosen zu steigern, ließ die europäische Arzneimittelbehörde EMA zu, dass sechs statt bisher fünf Dosen aus einer Ampulle von Biontech/Pfizer gezogen werden dürfen, wie der Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums mitteilte. Diese Möglichkeit wird bereits seit Tagen diskutiert und geprüft.

Das Verfahren ist allerdings in der Umsetzung an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. So seien entsprechende Spritzen nötig, um sechs Dosen aus einer Ampulle zu ziehen, sagte der Sprecher. Man könne in mehreren Ampullen verbleibenden Impfstoff nicht einfach zusammengießen.

Weitere bis zu 300 Millionen Dosen Impfstoff

Die EU kann im laufenden Jahr zudem auf weitere bis zu 300 Millionen Dosen Corona-Impfstoff der Mainzer Firma Biontech und ihres US-Partners Pfizer zurückgreifen. 75 Millionen Dosen davon sollten bereits bis Ende des zweiten Quartals zur Verfügung stehen, sagte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen in Brüssel. Von den bereits zugelassenen Mitteln von Biontech/Pfizer sowie dem US-Unternehmen Moderna hat die EU sich mittlerweile 760 Millionen Einheiten gesichert. Damit könnten mehr als 80 Prozent der EU-Bevölkerung geimpft werden, sagte von der Leyen.

Aus den EU-Verträgen erhalte Deutschland rund 60 Millionen Dosen von Biontech/Pfizer, aus den bilateralen Vereinbarungen 30 Millionen. Dazu komme das Präparat des US-Konzerns Moderna in einem Volumen von 50 Millionen Dosen. Diese rund 140 Millionen Dosen reichten aus, um eine Herdenimmunität in Deutschland zu erreichen, hieß es.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Weitere 16 Corona-Todesfälle im Saarland gemeldet

Im Saarland sind zurzeit 2.156 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Donnerstag (7. Januar 2021), 16.00 Uhr, veröffentlicht hat.

292 neue Infektionen

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 292 auf jetzt 21.730 Fälle. Am Donnerstag davor waren es 158 Neuinfektionen gewesen.

16 Tote gemeldet

Bislang sind laut Ministerium 542 Menschen im Saarland in Verbindung mit SARS-CoV-2 gestorben. Das sind 16 mehr als am Vortag. Dabei handelt es sich um neun Menschen aus dem Regionalverband Saarbrücken (♂76, ♂68, ♀91, ♀69, ♀84, ♀85, ♀88, ♀89 und ♂85 Jahre alt), drei aus dem Landkreis Neunkirchen, zwei aus dem Kreis St. Wendel und jeweils einen aus Merzig-Wadern und Saarlouis.

258 weitere Menschen geheilt

Als geheilt gelten inzwischen 19.032 Menschen (+258). Von den am Virus erkrankten Patient:innen werden momentan 295 stationär behandelt (+3). Davon liegen 65 auf der Intensivstation (-3).

So sieht es in den Kreisen aus

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
- Saarbrücken: 8.515 (+104 gegenüber dem Vortag)
- Merzig-Wadern: 1.900 (+26)
- Neunkirchen: 2.515 (+38)
- Saarlouis: 4.448 (+80)
- Saarpfalz: 2.623 (+27)
- St. Wendel: 1.729 (+17)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 07.01.2021
- Website des saarländischen Gesundheitsministeriums
- Mitteilung des Regionalverbandes Saarbrücken, 07.01.2021
- eigene Recherche

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Die Corona-Zahlen im Saarland steigen weiterhin. Symbolfoto: Jens Büttner/dpa-Bildfunk

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Vater schießt in Saarwellingen auf Sohn: Opfer lebensgefährlich verletzt

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Der Schuss fiel in der Anton-Bruckner-Straße. Foto: BeckerBredel

UPDATE (17:08 Uhr): Bei dem Schützen handelte es sich um einen 81-Jährigen. Das Opfer ist sein 39-jähriger Sohn. Dieser wurde lebensgefährlich verletzt. Das meldet die Polizei in Saarwellingen. 

In Saarwellingen ist am heutigen Freitagmittag (8. Januar 2021) gegen 11:50 Uhr ein Mann von seinem Vater angeschossen worden. Die Ehefrau des Schützen informierte die Polizei per Notruf über den Vorfall. 

Ein Rettungshubschrauber brachte den Sohn ins Krankenhaus, teilte das Landespolizeipräsidium auf SOL.DE-Anfrage mit. Der 39-Jährige hat durch den Schuss lebensgefährlichen Verletzungen am Oberkörper erlitten.

Schütze festgenommen

Der Tatverdächtige wurde widerstandslos festgenommen. Nach ersten Erkenntnissen sei es in der gemeinsamen Wohnung aus unbekannten Gründen zu einer Auseinandersetzung zwischen Vater und Sohn gekommen. In deren Verlauf fiel der Schuss. 

Auch die Tatwaffe wurde sichergestellt. Es handelt sich um eine Kleinkaliberwaffe. Ob sie legal im Besitz des Mannes war, wird derzeit geprüft. 

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- Deutsche Presse-Agentur

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