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Urlaubsreisen in Osterferien wohl nicht möglich

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Größere Reisen werden auch in den Osterferien nur sehr eingeschränkt möglich sein. Symbolfoto: picture alliance/dpa/Bodo Marks

Wohl keine größeren Urlaubsreisen in den Osterferien möglich

Urlaubsreisen in den Osterferien werden aus Sicht des Tourismusbeauftragten der Bundesregierung, Thomas Bareiß (CDU), wegen Corona weiterhin nur sehr eingeschränkt möglich sein. "Ich glaube, dass Reisen etwas ist, dass die nächsten zwei, drei Monate noch sehr schwer vorstellbar ist", sagte er am Montag in der Sendung "Frühstart" von "RTL" und "NTV". Mit Besserung rechne er erst im zweiten Vierteljahr. "Ab den Pfingstferien wird es wieder besser. Und ich hoffe, dass dann der Sommer ein ganz großer Reisezeitraum wird".

Für den Sommer rechnet Bareiß damit, dass Urlaub nicht nur in Deutschland, sondern - je nach Lage - sogar auch im fernen Ausland wieder möglich sein könnte. "Wenn wir im zweiten Quartal in Deutschland wirklich die meisten Menschen geimpft haben, wird es im Sommer eine Sicherheit geben fürs Reisen", erklärte er.

Keine Privilegien für Geimpfte geplant

Die Bundesregierung habe dabei klargemacht, dass es beim Reisen keine Zweiklassengesellschaft geben dürfe, etwa im Flugzeug, so Bareiß. "Wir wollen, dass jeder ganz normal behandelt wird, egal ob geimpft oder nicht geimpft".

Zunächst plant die Regierung laut Bareiß allerdings eine Verschärfung der Einreiseregeln für Rückkehrer aus Gebieten mit besonders hohen Fallzahlen oder Coronavirusmutationen. Eine Änderung der entsprechenden Verordnung könnte das Kabinett bereits am Mittwoch (13. Januar 20201) beschließen, sagte Bareiß.

Strengere Regeln für Einreisen aus Risikogebieten geplant

So gilt weiterhin eine Quarantänepflicht bei der Rückkehr aus Ländern oder Regionen mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen. Eine zusätzliche Testpflicht soll es dazu für die Einreise aus Hochrisikogebieten mit mehr als 200 neuen Fällen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen geben. Für Regionen mit gefährlichen Virusmutationen, wie sie etwa in Großbritannien und Südafrika aufgetreten sind, sollen die verbliebenen Ausnahmeregeln für Einreisende "stark reduziert" werden, kündigte Bareiß an.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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