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Bundespolizei in Saarbrücken schnappt aus Psychiatrie entflohenen Straftäter

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Die Beamt:innen wurden bei einer Kontrolle auf den flüchtigen Straftäter aufmerksam. Symbolfoto: Bundespolizei/Presseportal

Die Beamt:innen wurden bei einer Streifentätigkeit auf den Mann aufmerksam. Als sie ihn ansprachen, um eine Kontrolle durchzuführen, ergriff dieser jedoch sofort die Flucht

35-Jähriger wegen Raub und Waffenbesitz verurteilt

Nach einer kurzen Verfolgung gelang es den Bundespolizist:innen, den Flüchtigen zu stellen. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte die Polizei fest, dass gegen den 35-Jährigen zwei Haftbefehle vorlagen. Zum einen war er wegen Raubes und unerlaubten Führens einer Schusswaffe zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken hatte einen Vollstreckungsbefehl erwirkt.

Nach Ausgang nicht in Psychiatrie zurückgekehrt

Drei Jahre dieser Strafe hatte der 35-Jährige bereits in der saarländischen Klinik für forensische Psychiatrie in Merzig verbracht, da er unter Drogenabhängigkeit leidet. Nach einem Ausgang im September 2020 war er jedoch nicht dorthin zurückgekehrt. Daraufhin wurde ein weiterer Vollstreckungshaftbefehl erlassen. Gegen die Person lag zudem ein Abschiebehaftbefehl der zentralen Ausländerbehörde Lebach vor. 

Bundespolizei findet Betäubungsmittel 

Als die Beamt:innen der Bundespolizei den Mann verhafteten und durchsuchten, fanden sie darüber hinaus Betäubungsmittel. Hierfür kassierte der 35-Jährige eine weitere Strafanzeige. Im Anschluss wurde er wieder in die saarländische Klinik für forensische Psychiatrie in Merzig eingeliefert. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Bundespolizei in Saarbrücken

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