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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Freitag

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Deutschlandweit droht eine erneute Verschärfung der Corona-Beschränkungen. Diese und weitere Nachrichten im SOL.DE-Überblick. Symbolfoto links: Bernd von Jutrczenka/dpa; Symbolfoto rechts: Oliver Dietze/dpa

Die aktuellen Corona-Zahlen im Saarland

Am Freitag (15. Januar 2021) sind im Saarland 217 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Zudem wurden neun Corona-Todesfälle gemeldet. Alle aktuellen Zahlen des Gesundheitsministeriums im Überblick: Die aktuellen Corona-Zahlen im Saarland

Verschärfungen des Lockdowns zeichnen sich ab - Gespräche nächste Woche?

Weiterhin ist die Lage in der Corona-Pandemie angespannt. Der Politik machen insbesondere die aufgetauchten Corona-Mutationen Sorgen. Daher dürften die nächsten Beratungen der Ministerpräsident:innen und Kanzlerin Merkel vorgezogen werden. Mehr unter: Verschärfungen des Lockdowns zeichnen sich ab - Gespräche nächste Woche?

Tobias Hans schließt Verschärfung der Corona-Maßnahmen nicht aus

Die Diskussion über zeitnahe Verschärfungen des Lockdowns hat zunehmend an Fahrt aufgenommen. Auch Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) äußerte sich inzwischen dazu: Tobias Hans schließt Verschärfung der Corona-Maßnahmen nicht aus

Weitere News zum Thema Corona:
- Regionalverband-Gesundheitsamt meldet 32 Corona-Fälle in Senioreneinrichtungen
- Frankreich zieht Ausgangssperre landesweit vor
- Anke Rehlinger lädt zum "Homeoffice-Gipfel"

Krankenpfleger (29) wegen mehrfachen versuchten Mordes in saarländischen Kliniken angeklagt 

Die Staatsanwaltschaft in Saarbrücken hat Anklage gegen einen 29-jährigen Krankenpfleger erhoben. Ihm wird versuchter Mord in fünf Fällen sowie zweifache gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Ausführliche Informationen unter: Krankenpfleger (29) wegen mehrfachen versuchten Mordes in saarländischen Kliniken angeklagt 

Tödliches Feuer in Saarlouis: Hinweistelefon eingerichtet und 10.000 Euro Belohnung

Im Zusammenhang mit einem tödlichen Feuer in Saarlouis im Jahr 1991 geht die Polizei mittlerweile von einer rechtsextremistischen, fremdenfeindlichen Tat aus. Der Grund: neue Hinweise sowie wiederaufgenommene intensive Ermittlungen. Die Sonderkommission "Welle" hat nun ein Hinweistelefon eingerichtet. Zudem gibt es für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, eine Belohnung von 10.000 Euro. Mehr unter: Tödliches Feuer in Saarlouis: Hinweistelefon eingerichtet und 10.000 Euro Belohnung

Tote Frau in Trier: Gewaltverbrechen gegen 63-Jährige

In Trier ist am Donnerstagmorgen (14. Januar 2021) eine 63-jährige Frau tot von einem Passanten aufgefunden worden. Wie die Polizei am Freitagmittag (15. Januar 2021) mitteilte, ist die Frau Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Die Ermittler suchen nun nach Zeugen: Tote Frau in Trier: Gewaltverbrechen gegen 63-Jährige

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Mit diesen Aufnahmen von der 63-jährigen Edith Blum versucht die Polizei, Zeugen zu finden. Fotos: Polizei

Homburg: Notärztin in Krankenwagen bei Unfall verletzt - Autofahrer fährt weg

Bei einem Unfall in Homburg-Einöd hat eine Notärztin Verletzungen erlitten. Nach Angaben der Polizei fuhr der mutmaßliche Verursacher weiter, ohne sich um den Unfall zu kümmern. Aktuell werden Zeugen des Vorfalls gesucht: Homburg: Notärztin in Krankenwagen bei Unfall verletzt - Autofahrer fährt weg

Nach Vorwurf sexueller Belästigung: Supendierung von HNO-Chef in Homburg aufgehoben

Der Direktor der Hals-, Nasen-, Ohrenklinik in Homburg ist ab dem kommenden Montag wieder im Dienst. Er war im Mai 2020 wegen Vorwürfen der sexuellen Belästigung suspendiert worden. Die Uniklinik hat nun ein Schutzkonzept entworfen: Nach Vorwurf sexueller Belästigung: Supendierung von HNO-Chef in Homburg aufgehoben

Glätte und Schnee: Über 70 witterungsbedingte Unfälle im Saarland

Im Saarland haben Schnee und Glätte für zahlreiche Verkehrsunfälle gesorgt. Dabei ist es nach Angaben der Polizei bei Blechschäden geblieben. Mehr dazu: Glätte und Schnee: Über 70 witterungsbedingte Unfälle im Saarland

Mehr Schnee im Saarland: Vorsicht vor glatten Straßen am Wochenende

Laut Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) soll es auch am Wochenende im Saarland weiter schneien. Ab Samstagabend (16. Januar 2021) sei in der gesamten Region mit weiterem Schnee zu rechnen. Autofahrer sollten sich demnach auf glatte Straßen einstellen. Dir Prognose unter: Mehr Schnee im Saarland: Vorsicht vor glatten Straßen am Wochenende

Schneeausflüge im Saarland und Rheinland-Pfalz sollen verhindert werden

Am Wochenende sollen im Saarland und in Rheinland-Pfalz mehrere Ausflugsziele und Parkplätze gesperrt werden, an denen wegen der aktuellen Schneefälle zahlreiche Besucher:innen erwartet werden. Auch Kontrollen wurden angekündigt: Schneeausflüge im Saarland und Rheinland-Pfalz sollen verhindert werden

Besucherströme verhindern: Parkplätze am Losheimer See gesperrt

Nach Angaben der Gemeinde Losheim sind die Parkplätze am See ab sofort für das Wochenende gesperrt. Mit der Maßnahme sollen Gruppenbildungen und verstärkte Besucherströme verhindert werden. Mehr unter: Besucherströme verhindern: Parkplätze am Losheimer See gesperrt

Einstellung der Öffentlichkeitsfahndung: Saar-Polizei ermittelt Identität von Frau

Per Öffentlichkeitsfahndung hatte die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt im vergangenen Jahr eine Frau gesucht. Diese hatte mit einer entwendeten EC-Karte mehrfach dreistellige Geldbeträge abgehoben. Nun stehe die Identität der Person fest: Einstellung der Öffentlichkeitsfahndung: Saar-Polizei ermittelt Identität von Frau

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Schneeausflüge im Saarland und Rheinland-Pfalz sollen verhindert werden

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Etwa am Peterberg im Saarland kam es nach den Schneefällen zu einem großen Besucherandrang. Foto: BeckerBredel

Der Peterberg in Braunshausen und die Parkplätze am Losheimer Stausee im Saarland werden am kommenden Wochenende für Besucher:innen gesperrt. In Rheinland-Pfalz sind Ausflugsziele rund um den Dollberg nicht zugänglich. Das berichtet der SR.

Auch Zufahrtsstraßen zum Dollberg gesperrt

Auch Zufahrtsstraßen können nicht befahren werden. Betroffen sind auf saarländischer Seite die L 149 zwischen Nonnweiler und Hermeskeil und die L 147 aus Otzenhausen Richtung Neuhütten. Sowohl am Samstag, als auch am Sonntag sind diese von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr gesperrt. 

Polizei will verstärkte Kontrollen durchführen

Durch die Sperrungen sollen Ausflüge und Besucherandrang in verschneiten Gebieten verhindert werden. Diese könnten zu Gruppenbildungen führen, die die Verbreitung des Coronavirus begünstigen. Die Polizei in Eifel und Hunsrück hat daher auch verstärkte Kontrollen angekündigt. 

Corona-Verstöße und Verkehrschaos sollen verhindert werden

Nicht nur Corona-Verstößen soll so vorgebeugt werden. Auch chaotische Verkehrsverhältnisse in den Wintersportgebieten sollen verhindert werden. Die Polizei in der Pfalz wolle etwa gegen Falschparken vorgehen.

Am vergangenen Wochenende war es auch im Saarland trotz gesperrter Zufahrt am Freizeitzentrum Peterberg zu einem hohen Verkehrsaufkommen durch Tagesausflügler gekommen.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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Neue Website oder Shop: Staat übernimmt jetzt bis zu 50 Prozent der Kosten

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Eine gut gemachte Website ist die halbe Miete einer erfolgreichen Digitalstrategie. Foto: Brooke Cagle/Unsplash

Die Corona-Krise hat vielen Firmen vor Augen geführt, wie wichtig eine gute digitale Präsenz ist: Sei es ein Shop, eine informative Website oder ein guter Socialmedia-Auftritt. Gerade in Lockdown-Zeiten gelingt es Unternehmen so, mit ihren Kunden in Kontakt zu bleiben, Abhol-, Lieferdienste oder Click & Collect zu organisieren und Präsenz zu zeigen.

Das Bundeswirtschaftsministerium greift Firmen bei diesen Investitionen unter die Arme. Das Programm go-digital fördert Projekte mit bis zu 50 Prozent der Gesamtsumme. Maximal übernimmt das Ministerium 16.500 Euro.

Mehr Infos zur Förderung

Im Mittelpunkt von go-digital stehen kleine und mittlere Unternehmen, die jetzt wichtige Digitalisierungsschritte gehen müssen: Die Firmen dürfen maximal 99 Mitarbeiter und nicht mehr als 20 Millionen Euro Umsatz im vergangenen Jahr erzielt haben.

Die Erwartungen der Kunden steigen

In der aktuellen Krise profitieren vor allem die großen Online-Händler. Amazon hat gerade seine aktuellen Zahlen veröffentlicht: Der Gewinn von Amazon hat sich während der Corona-Krise verdoppelt. Kunden gewöhnen sich an die Vorteile des Online-Shoppings. 50% der Menschen haben im Jahr 2020 Produkte im Internet gekauft, die sie zuvor noch nie online kauften. Plötzlich liebgewonnene Gewohnheiten legen Kunden wahrscheinlich auch nach der Krise nicht mehr so leicht ab. Die Konsequenz: Erwartungen an die digitale Präsenz von Unternehmen steigen. Corona hat diesen Effekt deutlich verstärkt. 

Statistik: Anteil der Befragten, die ihre Einkäufe online getätigt haben statt im Geschäft | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista
Mehr Infos zur Förderung

Was können Unternehmen im Saarland tun, um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten? Klar ist: Viele müssen digital nachlegen. Ihre Präsenz verbessern, neue Wege gehen. Corona hat vieles beschleunigt. 

Kunden binden: Eine professionelle Website, ein Shop oder digitales Marketing helfen dabei, mit Kunden in Kontakt zu bleiben. Das sichert langfristig Umsatz.

Neue Kunden gewinnen: 90 Prozent der Kunden in den kaufrelevanten Zielgruppen informieren sich vor einer Kaufentscheidung oder einer Anbietersuche zuerst digital. Eine gut gemachte Website dient hier als wichtiger Erstkontakt.

Konkurrenzfähig bleiben: Für lokale Händler gilt: Attraktiv bleiben, auf sich aufmerksam machen. Online-Marketing, zum Beispiel über Google und Facebook, ist deutlich günstiger und meist effizienter als klassische Werbemaßnahmen.

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Der Bund übernimmt bei Projekten bis zu 50 Prozent der Kosten

Förderung für Shop, Website, Marketing

Das go-digital-Programm fördert deshalb den Aufbau einer professionellen Website, die Einführung eines Online-Shops, Digitales Marketing (z.B. Google, Facebook, Socialmedia etc.) sowie die Entwicklung einer grundsätzlichen Online-Marketing-Strategie.

Mehr Infos zur Förderung 

Für die digitale Markterschließung ist im Saarland die Agentur N49 qualifiziert. Die Experten für Webdesign und digitales Marketing sitzen in der Saarbrücker Gutenbergstraße. "Beratungstermine finden aktuell vor allem unkompliziert per Videokonferenz statt", sagt Christian Lauer, Geschäftsführer der Digitalagentur. Termine können ganz unkompliziert über die Website gebucht werden. "Die Erstberatung ist selbstverständlich kostenlos", sagt Christian Lauer. "Nach 30 Minuten können wir sagen, ob eine Förderung durch das go-digital-Programm möglich ist und in welche Richtung es gehen kann."

Agentur N49 berät Unternehmen

Zu den Kunden der Saarbrücker Agentur gehören kleinere und mittlere Unternehmen, genauso wie saarländische Städte und Gemeinden, Verbände oder Ministerien. "Wir analysieren gemeinsam mit unseren Kunden den Bedarf und definieren die Schritte für eine erfolgreiche, digitale Umsetzung", sagt Manuel Trutter. Er leitet die Digitalberatung bei N49. Insgesamt kümmern sich 35 Agenturmitarbeiterinnen und -mitarbeiter um die Kunden. "Digitalisierungsideen finden wir eigentlich immer", sagt Manuel Trutter, "wenn wir es schaffen, ein saarländisches Unternehmen ein Stück zukunftsfähiger zu machen, freut uns das besonders."

Kontakt:

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N49 Agentur für Konzept und Performance GmbH
Gutenbergstraße 11-23
66117 Saarbrücken

www.n49-beratung.de

hallo@n49.de
Tel. 0681 502-3633

Bürozeiten: Mo - Fr 9:00 - 17:00 Uhr

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217 Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet

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Im Saarland sind am Freitag 217 weitere Corona-Infektionen gemeldet worden. Symbolfoto: picture alliance/dpa/AP | Daniel Cole

Im Saarland sind zurzeit 2.033 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Freitag (15. Januar 2021), 16.00 Uhr, veröffentlicht hat.

217 neue Infektionen

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 217 auf jetzt 23.218 Fälle. Am Freitag der vergangenen Woche waren es 249 Neuinfektionen gewesen.

Neun weitere Corona-Tote gemeldet

Wie das Gesundheitsministerium mitteilt, sind im Saarland zudem neun weitere Corona-Todesfälle zu verzeichnen gewesen. Die Zahl der Personen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind, steigt demnach auf 634.

Als geheilt gelten inzwischen 20.551 Menschen (+277). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 288 stationär behandelt (+5). Davon liegen 71 auf der Intensivstation (-3).

So sieht es in den Kreisen aus

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
- Saarbrücken: 9.084 (+66 gegenüber dem Vortag)
- Merzig-Wadern: 2.013 (+15)
- Neunkirchen: 2.661 (+18)
- Saarlouis: 4.869 (+55)
- Saarpfalz: 2.736 (+18)
- St. Wendel: 1.855 (+45)

Warum ist die Inzidenz auf dem RKI-Dashboard höher?

Regionalverband Saarbrücken: "Ende des vergangenen Jahres hat das Gesundheitsamt des Regionalverbands die Meldung ans RKI auf eine andere Software umgestellt. Hierbei kam es zu Problemen, die erst nach Ablauf einer Woche behoben waren. Vom 6. bis 8. Januar wurden dann neben den aktuellen Zahlen auch alle weiter zurückliegenden Fälle an das RKI nachgemeldet. Dies hat aktuell aber zur Folge, dass Fälle in die Berechnung der 7-Tage-Inzidenz beim RKI herangezogen werden, die eigentlich schon viel länger als sieben Tage zurückliegen."

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 15.01.2021

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Mehr Schnee im Saarland: Vorsicht vor glatten Straßen am Wochenende

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Im Saarland soll auch am Wochenende Schnee für glatte Straßen sorgen. Symbolfoto: BeckerBredel

Glatte Straßen im Saarland erwartet

Im Saarland ist das Wetter auch am Wochenende von Schnee, Dauerfrost und niedrigen Temperaturen geprägt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor glatten Straßen. So könne es besonders in den Nächten durch Überfrieren, Reif oder Schneegeriesel sehr glatt und damit gefährlich werden.

Bereits am Donnerstagabend (14. Januar 2021) und Freitagmorgen (15. Januar 2021) ist es im gesamten Saarland zu Unfällen und Verkehrsbehinderungen aufgrund von Schneefällen gekommen. Autofahrer sollten daher auch am Wochenende sehr vorsichtig unterwegs sein.

Wetterdienst: Ab Samstagabend Schnee im gesamten Saarland

Mit örtlichen Schneefällen rechnet der DWD ab Samstagabend. In der Nacht von Samstag auf Sonntag soll sich der Schnee dann auf das gesamte Saarland ausbreiten. Auch am Sonntag könne es dann weiter schneien, wobei der Schnee in tieferen Lagen dann auch teilweise in Regen übergehen könne. 

Verwendete Quellen:
- Wetterprognose des Deutschen Wetterdienstes vom 15.01.2021

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Tote Frau in Trier: Gewaltverbrechen gegen 63-Jährige

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Mit diesen Aufnahmen von der 63-jährigen Edith Blum versucht die Polizei, Zeugen zu finden. Fotos: Polizei

Tote Frau in Trier gefunden: neue Erkenntnisse

Nachdem am gestrigen Donnerstagmorgen in Trier eine Frau tot aufgefunden worden ist, gab die Polizei am heutigen Freitagmittag neue Erkenntnisse des Falles bekannt. Nach den polizeilichen Ermittlungen ist die Frau zum Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. 

Identität der Toten inzwischen geklärt

Inzwischen ist auch die Identität der leblosen Frau zweifelsfrei geklärt. Laut Angaben der Polizei handelt es sich bei der toten Person um die 63-jährige Edith Blum aus Trier. Ein Passant hatte die Leiche der Frau gegen 8.50 Uhr zwischen Baucontainern auf dem Platz vor einem Obdachlosenheim in der Luxemburger Straße in Trier-West gefunden.

Getötete Frau wurde zuletzt am Mittwochabend gesehen

Die Ermittler der Trierer Kriminaldirektion konnten inzwischen auch rekonstruieren, dass Frau Blum sich am Mittwochabend (13. Januar 2021) bis etwa 20.30 Uhr in der Treviris-Passage in der Trierer Innenstadt aufgehalten hat. Gegen 22.00 Uhr befand sie sich dann laut Angaben der Polizei in Begleitung eines bisher unbekannten Mannes am späteren Tatort.

Beschreibung von Edith Blum:

Die Getötete ist etwa 1,73 Meter groß und hat hellbraune, gelockte Haare. Frau Blum war bekleidet mit einer blauen Jogginghose mit roten Seitenstreifen, einer blau-roten Trainingsjacke, einer blaugrünen Winterjacke und weißen, offenen Sandalen. Frau Blum führte eine grüne Einkaufstasche mit der Aufschrift "Aldi-Süd" mit sich. Das Foto zeigt die Getötete am Mittwochabend.

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Frau Blum war noch am Mittwochabend in der Trierer Innenstadt unterwegs. Foto: Polizei

Kriminalpolizei sucht Zeugen

Aktuell sucht die Polizei nach Zeuginnen und Zeugen der Tat. Die Kripo fragt: Wer hat Frau Blum am Mittwochabend zwischen 20.30 Uhr und 22.00 Uhr, möglicherweise in Begleitung eines Mannes, gesehen?  Wer kann sonstige Angaben zu der Getöteten oder der Tat machen?

Belohnung von 5.000 Euro für zielführende Hinweise

Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat sowie zur Täterermittlung führen, hat die Staatsanwaltschaft Trier eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgesetzt. Hinweise nimmt die Kriminalinspektion Trier unter der Telefonnummer (0651)9779-2480 entgegen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Trier vom 15.01.2021
- eigener Bericht

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Tobias Hans schließt Verschärfung der Corona-Maßnahmen nicht aus

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Hier zu sehen: Tobias Hans (CDU) beim Besuch der Universitätsklinik in Homburg. Foto: Oliver Dietze/dpa/Archivbild

Gespräche zu Lockdown-Verschärfungen nächste Woche?

Nicht erst wie geplant am 25. Januar, sondern bereits kommende Woche wollen die Ministerpräsident:innen der Länder und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie beraten. Hintergrund sind die aufgetauchten Coronavirus-Mutationen sowie die weiterhin hohen Infektionszahlen. Mögliche Verschärfungen des Lockdowns scheinen sich demnach abzuzeichnen. Zur Lage hat sich auch Saar-Ministerpräsident Tobias Hans im Gespräch mit der "SZ" geäußert.

Hans schließt Verschärfung der Maßnahmen nicht aus

Wie aus dem Medienbericht hervorgeht, schließe Hans eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen nicht aus. In diesem Zusammenhang nannte der CDU-Politiker laut "SZ" den Bereich Homeoffice, bei dem es "Nachholbedarf" gebe. Jedoch wolle Hans noch einige Tage abwarten, um zu sehen, wie sich womöglich die Feiertage auf die Infektionszahlen hierzulande auswirken.

Das gesamte Gespräch mit Tobias Hans sowie weitere Hintergründe gibt es im Bericht der "Saarbrücker Zeitung" (Hinweis: Der Beitrag gehört zum „SZ+“-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch gegebenenfalls registrieren oder eine Bezahloption wählen). 

RKI-Präsident: Bisherige Maßnahmen nicht ausreichend

Der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, machte deutlich, dass die bisherigen Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus aus seiner Sicht nicht ausreichen. In den ARD-"tagesthemen" appellierte er zudem daran, die aktuellen Maßnahmen konsequenter umzusetzen.

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie haben sich in Deutschland bereits über zwei Millionen Menschen mit dem Virus infiziert. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) 22.368 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden, wie das RKI am heutigen Freitagmorgen (15. Januar 2021) bekannt gab.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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Krankenpfleger (29) wegen mehrfachen versuchten Mordes in saarländischen Kliniken angeklagt

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Der Krankenpfleger Daniel B. soll an der SHG Klinik in Völklingen und der Uniklinik in Homburg mehrere Patient:innen vorsätzlich vergiftet haben. Symbolfotos: Dirk Guldner/dpa-Bildfunk & Privat

Der ausgebildete Gesundheits- und Krankenpfleger war von Anfang 2015 bis Frühjahr 2016 in der SHG-Klinik in Völklingen tätig. Im Anschluss arbeitete er in der Uniklinik in Homburg. In beiden Krankenhäusern wurde er auf der Intensivstation eingesetzt. 

Pfleger soll nicht verordnete Medikamente verabreicht haben

Dort soll der 29-Jährige stationär behandelten Patient:innen Herz-Kreislauf-Medikamente verabreicht haben, die nicht ärztlich verordnet und nicht indiziert waren. Dabei sei ihm die Wirkweise jedoch bewusst gewesen. Die Verschlechterung des Gesundheitszustandes und auch den Tod der Patient:innen habe er billigend in Kauf genommen. 

29-Jähriger habe als Held gelten wollen

Der Krankenpfleger habe die Absicht verfolgt, einen reanimationspflichtigen Zustand herbeizuführen. Durch die selbst durchgeführten Wiederbelebungsmaßnahmen habe er sich "emotionale Befriedigung sowie Anerkennung" von Kolleg:innen und Ärzt:innen verschaffen wollen, so die Staatsanwaltschaft. Dementsprechend sei er in einzelnen Fällen an den Reanimationsmaßnahmen beteiligt gewesen. 

Vier Fälle in Völklingen, einer in Homburg

In der SHG-Klinik soll es zu vier solcher Taten gekommen sein, zu einer weiteren in der Uniklinik. Bei den Patient:innen handelte es sich um zwei Frauen im Alter von jeweils 77 Jahren sowie drei Männer im Alter von 31, 58 und 81 Jahren. 

Anklage lautet auf versuchten Mord und Körperverletzung

Eine Patientin und ein Patient überlebten die Taten. In den übrigen Fällen habe sich der Zusammenhang zwischen der Verabreichung der Medikamente und dem Versterben nicht nachweisen lassen. Daher wird dem Krankenpfleger lediglich der Versuch eines Tötungsdeliktes vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft sieht jedoch die Mordmerkmale der Heimtücke und der niedrigen Beweggründe als erfüllt an. Die Anklage lautet demnach auf versuchten Mord.

Bei einer Patientin und einem Patienten soll sich allerdings der Gesundheitszustand durch die Medikamente nachweislich deutlich verschlechtert haben. Daher geht die Staatsanwaltschaft von Tatbestand der gefährlichen Körperverletzung durch Vergiftung sowie Tatbegehung durch lebensgefährliche Behandlung aus. 

Der Angeklagte hat sich bislang nicht geäußert

Der 29-Jährige habe sich nicht zu den Vorwürfen geäußert. Die Taten sollen vor allem durch die Angaben von zahlreichen Zeugen und die Vorlage von Dokumenten, insbesondere aus Personal- und Patientenakten nachgewiesen werden. Zudem sollen Sachverständige aus Toxikologie, Rechtsmedizin und Psychiatrie Gutachten erstatten. 

Krankenpfleger droht eine lebenslange Freiheitsstrafe

Der Beschuldigte verbüßt derzeit eine mehrjährige Haftstrafe in anderer Sache. Mit der Anklageerhebung wurde der Erlass eines Haftbefehls beantragt. Die Entscheidung des Landgerichts steht jedoch noch aus. Sollte der Pfleger verurteilt werden, droht ihm eine lebenslange Freiheitsstrafe sowie die Unterbringung in Sicherheitsverwahrung

29-Jähriger gab sich als Arzt aus - Ermittlungen in Homburg

Die Ermittlungen gegen den Krankenpfleger kamen 2016 in Gang, nachdem sich der Beschuldigte mehrfach in anderen Kliniken als Arzt ausgegeben haben soll. Dadurch kam es zum Kontakt zwischen den Ermittlungsbehörden und der Universitätsklinik in Homburg, wo der heute 29-Jährige erst seit Kurzem beschäftigt war.

Zunächst ermittelte die Staatsanwaltschaft daher in dem Fall an der Uniklinik. Intern war festgestellt worden, dass der betroffenen Patientin Medikamente verabreicht worden waren, die nicht nachvollziehbar waren. Die Ermittlungen wurden darauf auf Fälle ausgeweitet, in denen während oder kurz nach den Dienstzeiten des Krankenpflegers Akutlagen oder der Tod von Patient:innen eintraten. 

Insgesamt zehn Fälle - Sieben Menschen exhumiert

Neben den fünf Fällen, in denen es nun zur Anklage kommt, waren eine weitere Patientin und vier weitere Patienten betroffen. Im Zuge der Ermittlungen wurden die Leichname von insgesamt sieben Menschen exhumiert und Autopsien unterzogen.

Bei drei Patienten reichte der Tatverdacht nicht aus, da sich die Verabreichung der Medikamente nicht nachvollziehen ließ oder diese zwar nachgewiesen wurden, aber möglicherweise auf ärztliche Anordnung eingenommen worden waren. In diesen Fällen wurden die Ermittlungen eingestellt

Hinsichtlich einer Patientin und eines Patienten werden die Ermittlungen in einem gesonderten Verfahren fortgeführt. In den beiden Fällen konnten die maßgeblichen Substanzen zwar festgestellt werden. Es muss jedoch noch abschließend geklärt werden, ob diese ärztlich verordnet worden waren. 

Feuerbestattungen: Weitere Verdachtsfälle nicht nachvollziehbar

In zwei weiteren Verfahren wurden Verdachtslagen bei insgesamt 21 Patient:innen überprüft. Sie mussten jedoch mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt werden. Betroffen sind drei überlebende und 18 verstorbene Patient:innen. Weitergehende Untersuchungen waren in den meisten Fällen aufgrund von Feuerbestattungen nicht mehr möglich. Überwiegend hatten sich die Vorfälle an der SHG-Klinik ereignet, die Übrigen in der Uniklinik. 

Bisherige Berichte zum mordverdächtigen Krankenpfleger

13.08.2020: Saar-Pfleger unter Mordverdacht: Ermittlungen dauern an
05.09.2019: Mordverdächtiger Pfleger Daniel B. wohl psychisch krank
02.09.2019: Krankenpfleger Daniel B. unter Mordverdacht - Neue Ermittlungen in Hessen
01.09.2019: Patientenschützer fordern Konsequenzen
31.08.2019: Weitere Details zu Todesfällen in Klinik Völklingen bekannt
30.08.2019: Mordermittlungen an Völklinger Klinik: Krankenpfleger soll schwerstkranke Patienten getötet haben

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Saarbrücken

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mit dpa

Verschärfungen des Lockdowns zeichnen sich ab - Gespräche nächste Woche?

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Einen Termin für die nächste Runde mit den Regierungschef:innen der Länder nannte Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht. Foto: Michael Kappeler/dpa

Gespräche zu Lockdown-Verschärfungen nächste Woche?

Die Diskussion über zeitnahe Verschärfungen des Lockdowns hat gewaltig an Fahrt aufgenommen. Die Gründe: weiterhin hohe Infektionszahlen und Sorge um die aufgetauchten Coronavirus-Mutationen. Bereits kommende Woche und nicht erst wie geplant am 25. Januar will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsident:innen der Länder über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie beraten.

Merkel machte den Beratungsbedarf am Donnerstagabend (14. Januar 2021) in Sitzungen zur Vorbereitung des Wahlparteitags der CDU am Freitag und Samstag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur von mehreren Teilnehmer:innen deutlich. Es gebe derzeit keinen Spielraum für Öffnungen.

Sorge um Coronavirus-Mutationen

Die in Großbritannien aufgetauchte Variante des Coronavirus verbreite sich viel schneller als die ursprüngliche Form, Wissenschaftler seien in großer Sorge. Die Mutation des Virus sei nach Ansicht aller sehr aggressiv, deren Verbreitung müsse verlangsamt werden. Man müsse jetzt handeln.

Einen Termin für die nächste Runde mit den Regierungschef:innen der Länder nannte Merkel demnach nicht, Montag und Dienstag sind nach weiteren Angaben aber im Gespräch. Merkel wurde mit den Worten zitiert, man sei in einem Wettlauf mit der Zeit und könne nicht bis zum 25. Januar warten.

Weitere Stimmen der Politik

Auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer rechnet mit Beratungen in der kommenden Woche. "Kindergärten komplett runterfahren, Schulen abschließen, wirklich Betretungsverbote in den Pflegeheimen, wenn kein negativer Schnelltest vorliegt - solche Dinge müssen wir besprechen", sagte der CDU-Politiker "dpa" zufolge am Donnerstagabend (14. Januar 2021) in der ZDF-Sendung "maybrit illner".

Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt forderte im "Spiegel" angesichts der Pandemielage eine Sondersitzung des Bundestags in der kommenden Woche. "Solange die Infektionszahlen nicht runtergehen, können die Lockdown-Maßnahmen nicht beendet werden und es werden weitere Maßnahmen nötig sein, besonders in der Arbeitswelt", so die Grünen-Politikerin.

"Wir sollten uns die Frage stellen, ob letztlich nicht ein kompletter Lockdown von zwei bis drei Wochen besser ist als eine endlose Hängepartie", sagte Thorsten Frei, stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag, dem "Spiegel".

RKI-Präsident: Bisherige Maßnahmen nicht ausreichend

Auch der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, machte erneut deutlich, dass die bisherigen Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus aus seiner Sicht nicht ausreichen. In den ARD-"tagesthemen" appellierte er zudem daran, die aktuellen Maßnahmen konsequenter umzusetzen.

Mögliche Zielmarke als Bedingung für Lockerungen?

Der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, brachte in den Zeitungen der Funke Mediengruppe eine mögliche Zielmarke von weniger als 1.000 Covid-19-Intensivpatient:innen als Bedingung für Lockerungen ins Spiel. "In Ampelfarben gesprochen: In 11 von 16 Bundesländern ist die Ampel rot, dort gibt es weniger als 15 Prozent freie Intensivbetten", sagte Marx. Lockerungen dürften erst kommen, wenn sich die Lage deutlich entspannt hätte. "Die Zahl der intensivmedizinisch versorgten Covid-19-Kranken muss dafür bundesweit stabil klar unter 1.000 Patienten liegen." Aktuell werden demnach fast 5.200 Covid-19-Patienten in ganz Deutschland intensivmedizinisch behandelt.

Zahlen für Deutschland

In Deutschland haben sich seit Ausbruch der Corona-Pandemie bereits über zwei Millionen Menschen mit dem Virus infiziert. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) 22.368 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden, wie das RKI am Freitagmorgen bekannt gab. Damit stieg die Zahl der seit Beginn der Pandemie bekanntgewordenen Fälle auf 2.000.958 (Stand: 15. Januar, 00.00 Uhr). Dabei ist zu beachten, dass die tatsächliche Gesamtzahl noch deutlich höher liegen dürfte, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Außerdem wurden 1.113 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet. Der bisherige Höchststand von 1.244 neuen Todesfällen war am gestrigen Donnerstag erreicht worden.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Nach Vorwurf sexueller Belästigung: Supendierung von HNO-Chef in Homburg aufgehoben

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Dem Direktor der HNO-Klinik in Homburg wird sexuelle Belästigung vorgeworfen. Symbolfoto: BeckerBredel

Seit Februar 2020 ermittelt die Staatsanwaltschaft in Saarbrücken gegen den Direktor der Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde an der Uniklinik in Homburg. Zwei Ärztinnen und eine OP-Schwester werfen dem Mediziner sexuelle Belästigung vor. Er soll den Frauen etwa von hinten an die Brüste oder zwischen die Beine gefasst haben. 

Suspendierung von Chefarzt aufgehoben

Im Mai des vergangenen Jahres wurde der Arzt wegen der Vorwürfe suspendiert. Wie die Staatskanzlei vor einigen Tagen bekannt gab, wird diese Suspendierung nun aufgehoben. Ab dem kommenden Montag (18. Januar 2021) ist er wieder als Chefarzt an der HNO-Klinik im Dienst. 

Vorstand der Uniklinik nicht in Entscheidung involviert

"Über die Schuld- oder Unschuldsfrage muss die unabhängige Justiz entscheiden, nicht das UKS", erklärt der Ärzliche Direktor und Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Reith. Die Entscheidungen betreffend der Suspendierung habe die Dienstaufsicht in der Staatskanzlei getroffen, der UKS-Vorstand sei nicht involviert.

Beschuldigter muss regelmäßig Bericht erstatten

Da die Ermittlungen noch andauern, hat dieser nun jedoch Maßnahmen zum Wohle aller Betroffenen in die Wege geleitet. Reith habe die Kolleg:innen persönlich über die aktuelle Situation informiert und auch mit dem Klinikdirektor gesprochen. Der Beschuldigte soll nun dem Vorstandsvorsitzenden nun regelmäßig Bericht erstatten. Weitere Maßnahmen im Sinne des Schutzkonzeptes seien mit dem HNO-Direktor besprochen worden. 

Nach Missbrauchsvorwürfen: Schutzkonzept gegen Gewalt

Das Schutzkonzept wurde im Zuge von Missbrauchsvorwürfen erarbeitet, die nach Vorfällen in der Kinderpsychiatrie auch in der HNO-Klinik laut geworden waren. Dort hatten Eltern gemeldet, dass ihre Kinder nach Operationen Wunden im Intimbereich aufgewiesen hätten. Mehr dazu: Missbrauchsverdacht an Homburger HNO: Untersuchungsauschuss soll jetzt auch diese Fälle prüfen

Maßnahmen sollen alle Betroffenen schützen

"Aus den Erfahrungen der letzten Jahre in unterschiedlichen Fällen hat das Klinikum sehr viele Maßnahmen ergriffen, um sowohl die Patientinnen und Patienten als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen, aber auch um möglicherweise zu Unrecht Beschuldigte zu rehabilitieren", erklärt Reith. Seither können Vorfälle an der Uniklinik etwa auch an externe Beauftragte gemeldet werden. Zudem wurde eine externe Ombudsstelle eingerichtet. 

Das umfassende Schutzkonzept ist auf der Homepage der Universitätsklinik in Gänze einsehbar. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Universitätsklinikums des Saarlandes
- Eigene Berichte

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Tödliches Feuer in Saarlouis: Hinweistelefon eingerichtet und 10.000 Euro Belohnung

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Bei dem Brand kam Samuel Yeboah ums Leben. Foto: Polizei

Brandanschlag auf Asylbewerberheim

Am 19. September 1991 hat sich ein Brandanschlag auf das als Asylbewerberheim genutzte ehemalige Gasthaus "Weißes Rößl" in der Saarlouiser Straße in Fraulautern ereignet. Dabei kam ein 27 Jahre alter Mann aus Ghana ums Leben. Laut Polizei befanden sich zum Zeitpunkt des Anschlags 23 Menschen in dem Gebäude. Dreißig Jahre lang blieben die Hintergründe der Tat ungeklärt.

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Seit 30 Jahren sucht die Polizei den Brandstifter von Saarlouis. Foto: Polizei

Neue Hinweise auf Brand- und Anschlagserie

"Aufgrund neuer Hinweise und wiederaufgenommener intensiver Ermittlungen wird zwischenzeitlich von einer rechtsextremistischen, fremdenfeindlichen Tat ausgegangen", teilte das Landespolizeipräsidium Saar mit. Das Verbrechen reihe sich in eine "Serie von Brand- und Sprengstoffanschlägen auf Asylbewerberunterkünfte Anfang der 90er Jahre im Raum Saarlouis" ein.

Zeugenvernehmungen führen zu weiteren Erkenntnissen

Laut Polizei konnte im Zuge "neuerlicher Zeugenvernehmungen" Folgendes in Erfahrung gebracht werden: In der "Vortatphase" des Brandes wurde ein Mann im Tatanwesen gesehen. Die Personenbeschreibung:

- etwa 20 bis 30 Jahre alt
- hellhäutig
- schlank und hochgewachsen
- etwa 185 bis 190 cm groß

Die Beamt:innen haben nach eigenen Angaben folgende Fragen dazu:

- Wer kann Hinweise zu der Person im Tatanwesen geben? 
- Wer hat in der Tatnacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Saarlouis-Fraulautern bemerkt oder weitere Beobachtungen gemacht? 
- Wem sind am Tatort oder in Tatortnähe verdächtige Personen aufgefallen?
- Wer glaubt, den/die Täter zu kennen?

Denkbar sei, dass sich der:die Täter:in zwischenzeitlich anderen Personen wegen der Tat oder einer Tatbeteiligung anvertraut hat. "Wem gegenüber haben Personen über eine Beteiligung an dem Brandanschlag berichtet?", fragt die Polizei zudem.

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Zwei Bewohner der Unterkunft wurden schwer verletzt. Foto: Polizei

Hinweistelefon eingerichtet

Mittlerweile wurde ein Hinweistelefon eingerichtet. Für Hinweise, auch anonyme Hinweise, steht die hierzu geschaltete Telefonnummer (0681)962-5555 oder das Postfach "101809" in 66018 Saarbrücken zur Verfügung. Alternativ kann für Hinweise kann auch die Rubrik "Hinweis aufgeben" in der Onlinewache der saarländischen Polizei unter onlinewache.saarland.de genutzt werden.

10.000 Euro Belohnung

Die Sonderkommission "Welle" bittet um die Mithilfe der Bevölkerung und sucht Zeugen. "Für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, ist eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums Saar, 15.01.2021

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Besucherströme verhindern: Parkplätze am Losheimer See gesperrt

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Die Parkplätze sind ab sofort gesperrt, so die Mitteilung der Gemeinde Losheim am See. Symbolfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa-Bildfunk

Parkplätze in Losheim gesperrt

Für das Wochenende sperrt die Gemeinde Losheim nach eigenen Angaben die Parkplätze am See. Die Maßnahme sei ab sofort gültig, hieß es am Freitagmittag (15. Januar 2021). Mit der Sperrung der Parkplätze wolle man bei winterlichem Wetter Gruppenbildungen und verstärkte Besucherströme verhindern.

Kontrollen angekündigt

In den Ortsteilen Scheiden und Waldhölzbach sei es auf den gemeindeeigenen Straßen nur noch Anwohner:innen erlaubt, am Wochenende zu parken. "Die Ortspolizeibehörde wird entsprechende Beschilderungen anbringen und verstärkt kontrollieren", hieß es zudem.

Appell des Bürgermeisters

Bürgermeister Helmut Harth (parteilos) appellierte: "Unser schöner Stausee und unsere Wanderwege sind beliebte Ausflugsziele für viele auswärtige Erholungssuchende [...]. In der aktuellen Situation appelliere ich jedoch an die Vernunft jedes Einzelnen: Bitte bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause und berücksichtigen Sie die derzeitigen Verhaltensvorgaben zu unser aller Wohl."

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Gemeinde Losheim am See, 15.01.2021

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Frankreich zieht Ausgangssperre landesweit vor

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Frankreich will im Kampf gegen das Coronavirus die abendliche sowie nächtliche Ausgangssperre auf dem gesamten Festland vorziehen. Foto: dpa-Bildfunk/Nicolas Tucat

Frankreich zieht Ausgangssperre vor

In Frankreich soll die abendliche und nächtliche Ausgangssperre auf dem gesamten Festland um zwei Stunden auf 18.00 Uhr vorgezogen werden. Laut Ankündigung von Premierminister Jean Castex soll die Regelung ab Samstag (16. Januar 2021) für mindestens 15 Tage gelten. "Es ist nicht möglich, das Haus aus persönlichen Gründen zu verlassen", wird er von "dpa" zitiert. Ab 18.00 Uhr sollen ebenso Geschäfte schließen.

Zuvor war das ursprünglich von 20.00 Uhr bis 6.00 Uhr geltende Ausgehverbot bereits in einzelnen besonders betroffenen Départements vorverlegt worden. Während dieser Zeit ist es den Menschen nicht mehr gestattet, an der frischen Luft spazieren zu gehen, Sport zu machen oder einzukaufen. Sie dürfen aber zum Beispiel weiterhin zur Arbeit fahren oder wegen zwingender familiärer Gründe das Haus verlassen.

Castex: Situation besorgniserregend

Zwar habe sich die Situation in den letzten Tagen stabilisiert, sagte Castex. Sie bleibe aber besorgniserregend. Etwa 16.000 nachgewiesene Fälle gebe es im Schnitt am Tag. Keines der französischen Départements liege derzeit unter der Zielmarke von einem Schnitt von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner:innen innerhalb von sieben Tagen.

Verschärfung von Grenzkontrollen

Aufgrund der neuen Coronavirus-Varianten sollen auch die Grenzkontrollen verschärft werden. Bei der Einreise nach Frankreich von Ländern außerhalb der Europäischen Union wird ein negativer Corona-Test fällig. Gesundheitsminister Olivier Véran sagte, man werde alles tun, um eine weitere Ausbreitung der ansteckenden in Großbritannien aufgetretenen Virus-Mutation in Frankreich zu vermeiden. Derzeit gebe es täglich etwa 200 bis 300 neue Fälle der britischen Variante.

Hintergrund

Die Pandemie hat Frankreich mit seinen rund 67 Millionen Einwohner:innen schwer getroffen. Mehr als 2,8 Millionen Menschen infizierten sich mit dem Coronavirus, etwa 69.000 starben im Zusammenhang mit einer Infektion. Mit Stand Mittwochabend (13. Januar 2021) wurden knapp 250.000 Menschen in Frankreich gegen das Virus geimpft. Ab Montag sollen auch Menschen mit besonders hohem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf Impfungen erhalten, wie Castex ankündigte.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Anke Rehlinger lädt zum "Homeoffice-Gipfel"

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Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD). Foto: Harald Tittel/dpa/Archivbild

Bei einem Treffen mit Vertreter:innen von Gewerkschaften, Kammern, Verbänden und Arbeitgebern will Saar-Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger am kommenden Mittwoch (20. Januar 2021) für mehr Homeoffice werben. Die SPD-Politikerin wolle dabei unter anderem Arbeitgeber bewegen, mehr Beschäftigte von zu Hause aus arbeiten zu lassen, sagte ein Sprecher des Ministeriums am heutigen Freitag (15. Januar 2021).

Bei dem "Homeoffice-Gipfel" sollen auch Beispiele von Unternehmen gezeigt werden, in denen dies gut läuft. "Falls es Hindernisse gibt, schauen wir, wo wir helfen können", sagte der Sprecher. Über das Treffen hatte zuvor die "Saarbrücker Zeitung" berichtet.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Homburg: Notärztin in Krankenwagen bei Unfall verletzt - Autofahrer fährt weg

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Bei dem Unfall in Einöd wurde eine Notärztin so schwer verletzt, dass sie mit einem anderen Krankenwagen in eine Klinik gebracht werden musste. Symbolfoto: BeckerBredel

Rettungswagen mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs

Laut Polizei war ein Rettungswagen mit Blaulicht und Martinshorn am gestrigen Donnerstag (14. Januar 2021) auf der B423 in Richtung Homburg unterwegs. Als das Fahrzeug in die per Ampel geregelte Kreuzung fuhr, ging der Fahrer des Rettungswagens davon aus, dass die übrigen Pkw den Weg freimachen und ihn passieren lassen.

Notärztin schwer verletzt - Autofahrer fährt weg

Ein Autofahrer sei jedoch weitergefahren, so die Angaben der Polizeiinspektion Homburg. Der Rettungswagenfahrer habe nur durch ein starkes Bremsmanöver einen Zusammenstoß mit dem Auto verhindern können. Dabei wurde eine Notärztin so schwer verletzt, dass sie mit einem anderen Krankenwagen in eine Klinik gebracht werden musste. Nach ersten Erkenntnissen blieb der Patient im Rettungswagen unverletzt. Laut Polizeiangaben fuhr der mutmaßliche Verursacher weiter, ohne sich um den Unfall zu kümmern.

Zeugen gesucht

Die Einsatzkräfte suchen derzeit Zeugen des Unfalls: "Insbesondere sind die Insassen der Fahrzeuge angesprochen, welche im Rückstau an den Ampeln der B423 und Homburger Straße standen". Bei dem flüchtigen Wagen soll es sich um einen dunklen Mercedes handeln.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Homburg, 15.01.2021
- Deutsche Presse-Agentur

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Regionalverband-Gesundheitsamt meldet 32 Corona-Fälle in Senioreneinrichtungen

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Im Saarland kam es zu weiteren Corona-Ausbrüchen in Pflegeheimen. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow

Corona-Fälle in Senioreneinrichtungen

Mit Stand vom Donnerstag (14. Januar 2021, 16.00 Uhr), hat das Gesundheitsamt des Regionalverbandes Saarbrücken 105 neue Corona-Fälle gemeldet. Darunter befinden sich 32 Bewohner:innen von Senioreneinrichtung im Regionalverband, teilte das Gesundheitsamt zudem mit. Welche Einrichtungen konkret betroffen sind, wurde nicht angegeben.

Fälle in Kitas und Schulen

"In der zurückliegenden Woche wurden Fälle in vier Kindertagesstätten und zwei Grundschulen gemeldet", hieß es zudem seitens des Gesundheitsamts. Den Angaben zufolge befinden sich derzeit 30 Kinder und 24 Lehrkräfte beziehungsweise Erzieher:innen in Quarantäne.

Zahlen für den Regionalverband

Seit Beginn der Pandemie haben sich im Regionalverband 9.018 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Am häufigsten betroffen waren Saarbrücken (4.917 Fälle) sowie Völklingen (1.162) und Püttlingen (509). Aktuell sind im Regionalverband 706 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Davon leben 361 in Saarbrücken, 102 in Völklingen, 61 in Quierschied, 47 in Sulzbach sowie summiert 135 in den sechs weiteren Umland-Kommunen.

Jüngst wurden dem Gesundheitsamt des Regionalverbands 5 Todesfälle gemeldet. Das Durchschnittsalter der insgesamt 315 Todesfälle – 157 Männer und 158 Frauen – liegt bei 81,5 Jahren.

In den vergangenen sieben Tagen haben sich gerechnet auf 100.000 Einwohner:innen (7-Tages-Inzidenz) rund 153 Menschen aus dem Regionalverband Saarbrücken mit Corona angesteckt. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hingegen gibt einen Wert von knapp 185 an.

Verwendete Quellen:
- regionalverband-saarbruecken.de
- RKI-Dashboard

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Glätte und Schnee: Über 70 witterungsbedingte Unfälle im Saarland

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Schnee und Glätte haben im Saarland für zahlreiche Unfälle gesorgt. Foto: Jens Büttner/dpa-Bildfunk

Mehr als 70 Unfälle im Saarland

Vom Donnerstagabend bis zum Freitagnachmittag (15. Januar 2021) hat es laut Polizei mehr als 70 witterungsbedingte Unfälle (Schnee sowie Glätte) im Saarland gegeben. Nach Angaben eines Sprechers sei es bei Blechschäden geblieben. Demnach gab es keine verletzten Personen. Die Zahl sei vergleichbar mit den vergangenen Tagen.

Einschränkungen der Saarbahn

Die Saarbahn GmbH hatet am frühen Freitagmorgen informiert: "Einige Höhenlagen können derzeit noch nicht angefahren werden". Folgende Übersicht wurde dazu veröffentlicht:
- Altenkessel                                                                                                  
- Nachtweide                                                                                                
- Ensheim                                                                                                        
- Wackenberg                                                                                              
- Dudweiler nur über die Beethovenstraße 
- Dudweiler Friedhof
- Bübinger Berg
- Schenkelberg
- Matzenberg Endstelle
- Klarenthal nur noch bis Weidenstraße, nicht über Springshaus
- Gersweiler Markt bis Weidenstraße, nicht über Springshaus
- Universität nur über die Schnellstraße (L252)
- Rußhütte nur bis Ludwigsberg
- Funkhaus Halberg  
- Rodenhof nur über die Heinrich-Köhl-Straße                                      
- Eschberg (Eschberger Weg)                                                                                                      
- Bischmisheim nur auf der Hauptstraße

Wetterdienst warnt erneut vor Glätte

Der Deutsche Wetterdienst warnt auch am Wochenende weiter vor Glättegefahr durch Schnee, Reif und teils überfrierendes Schmelzwasser.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Mitteilungen der Polizeiinspektion St. Ingbert
- Saarbahn GmbH auf Facebook
- eigener Bericht

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Gesamtzahl der Corona-Fälle im Saarland steigt auf über 23.000

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Das Gesundheitsministerium im Saarland hat weitere Corona-Infektionen und Todesfälle gemeldet. Symbolfoto: Sina Schuldt/dpa-Bildfunk

Im Saarland sind zurzeit 2.102 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Donnerstag (14. Januar 2021), 16.00 Uhr, veröffentlicht hat.

218 neue Infektionen

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 218 auf jetzt 23.001 Fälle. Am Donnerstag der vergangenen Woche waren es 292 Neuinfektionen gewesen.

Elf weitere Corona-Tote gemeldet

Wie das Gesundheitsministerium mitteilt, sind im Saarland zudem elf weitere Corona-Todesfälle zu verzeichnen gewesen. Die Zahl der Personen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind, steigt demnach auf 625.

Als geheilt gelten inzwischen 20.274 Menschen (+284). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 283 stationär behandelt (+7). Davon liegen 74 auf der Intensivstation (+3).

So sieht es in den Kreisen aus

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
- Saarbrücken: 9.018 (+105 gegenüber dem Vortag)
- Merzig-Wadern: 1.998 (+17)
- Neunkirchen: 2.643 (+22)
- Saarlouis: 4.814 (+54)
- Saarpfalz: 2.718 (+11)
- St. Wendel: 1.810 (+9)

Warum ist die Inzidenz auf dem RKI-Dashboard höher?

Regionalverband Saarbrücken: "Ende des vergangenen Jahres hat das Gesundheitsamt des Regionalverbands die Meldung ans RKI auf eine andere Software umgestellt. Hierbei kam es zu Problemen, die erst nach Ablauf einer Woche behoben waren. Vom 6. bis 8. Januar wurden dann neben den aktuellen Zahlen auch alle weiter zurückliegenden Fälle an das RKI nachgemeldet. Dies hat aktuell aber zur Folge, dass Fälle in die Berechnung der 7-Tage-Inzidenz beim RKI herangezogen werden, die eigentlich schon viel länger als sieben Tage zurückliegen."

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 14.01.2021
- Mitteilung des Regionalverbands Saarbrücken, 14.01.2021
 

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Einstellung der Öffentlichkeitsfahndung: Saar-Polizei ermittelt Identität von Frau

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Die Polizei konnte mittlerweile die Identität der Frau klären. Foto: Polizei (von der Redaktion unkenntlich gemacht)

Im Mai vergangenen Jahres hatte der Kriminaldienst Saarbrücken eine Öffentlichkeitsfahndung initiiert. Darin war um Mithilfe bei der Suche nach einer Frau gebeten worden, die mit einer entwendeten EC-Karte mehrfach dreistellige Geldbeträge abgehoben hatte.

Am gestrigen Donnerstag (14. Januar 2021) teilten die Beamt:innen mit: "Die Identität der Täterin konnte geklärt werden". Infolgedessen wurde die Öffentlichkeitsfahndung eingestellt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 14.01.2021
- eigener Bericht

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