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Hans kritisiert Privilegien für Fußball-Bundesliga

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In der Bundesliga werde weitergemacht, als wäre nichts gewesen, kritisiert Hans. Fotos: Arne Dedert | Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans hat die Privilegien für den Profifußball in der Corona-Krise kritisiert. "Kinder dürfen nicht Fußball spielen, während man in der Bundesliga so weitermacht als wäre nichts gewesen - auch mit der Mutation, die jetzt im Spiel ist", sagte der CDU-Politiker im Interview mit dem "SR". Darüber müsse geredet werden, forderte Hans mit Blick auf das Bund-Länder-Treffen am Dienstag (19. Januar 2021).

Ligen dürfen Betrieb mit Konzepten fortsetzen

Zuletzt hatten Bundesregierung und Ministerpräsident:innen bei der Verschärfung der Corona-Regeln von weiteren Eingriffen in den Profisport abgesehen. Die Fußball-Profiligen dürfen wie auch die Top-Spielklassen im Handball, Eishockey oder Basketball mit Hygienekonzepten und ohne Zuschauer:innen ihren Betrieb fortsetzen. Im ersten Lockdown im vergangenen Frühjahr hatte der Profisport noch seine Wettbewerbe mindestens für einige Wochen unterbrochen.

"Ungereimtheit" beim Homeoffice

Eine Ungereimtheit gebe es auch beim Thema Homeoffice: "Wir haben einen harten Lockdown, der viele trifft, und dennoch trifft man sich an Arbeitsplätzen so wie vorher." Es mache ihm Sorgen, dass sich zurzeit deutlich weniger Menschen im Homeoffice befänden als noch im Frühjahr. Eine Pflicht auf das mobile Arbeiten sei schwer umsetzbar, weil es Wirtschaftsbereiche gebe, in denen das nicht funktioniere. "Es muss aber alles ausgeschöpft werden, was geht", so Hans.

Lockdown-Verschärfung möglich

Die Ministerpräsident:innen der Länder und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) diskutieren am Dienstag ab 14.00 Uhr über die Verschärfung der Corona-Maßnahmen. Zur Diskussion stehen auch Ausgangssperren und eine FFP2-Maskenpflicht.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigene Berichte

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