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Tobias Hans vor Bund-Länder-Beratungen: "Jetzt kein Risiko eingehen"

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Ministerpräsident Tobias Hans (links im Bild) fordert im Vorfeld der Bund-Länder-Beratungen eine offene Diskussion über bundesweit einheitliche Corona-Verschärfungen. Archivfoto: picture alliance/dpa | Oliver Dietze

Nach Ansicht von Ministerpräsident Tobias Hans sollte bei den morgigen Bund-Länder-Beratungen offen über eine "bundesweite und bundeseinheitliche Verschärfung" der bisherigen Corona-Maßnahmen diskutiert werden.

Hans will offene Diskussion über Corona-Verschärfungen

"Gerade im öffentlichen Bereich können wir noch mehr tun, um das Ansteckungsrisiko zu verringern", erklärte Hans am heutigen Montag (18. Januar 2021) in Saarbrücken gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Zur Diskussion stünden demnach das Tragen von FFP2-Masken, mehr Möglichkeiten für Arbeitnehmer für Homeoffice und das Thema Ausgangsbeschränkungen

Corona-Mutationen bereiten Hans Sorgen: Kein Risiko eingehen

Sorgen bereitet dem saarländischen Ministerpräsidenten "die Virusmutation in Deutschland, deren Ausbreitung und Gefährlichkeit wissenschaftlich bislang noch nicht genügend abgeschätzt werden kann", wie Hans erläuterte. Es müssen nun rechtzeitig gehandelt werden, bevor sich das mutierte Virus auch in Deutschland - ähnlich wie in Großbritannien - verbreite. "Vor diesem Hintergrund dürfen wir jetzt kein Risiko eingehen und vorschnell wieder lockern", sagte der saarländische Regierungschef.

"Müssen Virusmutation ernst nehmen"

Als mahnendes Beispiel nennt Hans Irland. Dort habe man gesehen, wie schnell man "Erfolge im Kampf gegen die Corona-Pandemie wieder zunichtemachen kann", wenn man zu früh lockere. "Wir müssen die neue Virusmutation ernst nehmen, denn wir wissen: Mit Impfen allein verhindern wir nicht einen weiteren Lockdown", mahnte Hans weiter.

Die Infektionszahlen seien zwar nach wie vor hoch, "doch wir sehen, unsere Maßnahmen beginnen zu wirken. Sollte die Zahl der Corona-Infizierten weiter abflachen, so erscheint Licht am Ende des Tunnels. Doch damit haben wir die Lage noch nicht endgültig in den Griff bekommen", sagte Hans abschließend.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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