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Maskenpflicht, Homeoffice: Worüber Bund und Länder heute beraten

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Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsident:innen der Länder beraten heute über den Corona-Lockdown. Archivfoto: Michael Kappeler/dpa-Bildfunk

Die Menschen in Deutschland müssen sich auf eine Fortsetzung des Lockdowns bis in den Februar hinein einstellen. Auch verschärfte Corona-Regeln sind möglich, wenn Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsident:innen der Länder am heutigen Dienstag ab 14.00 Uhr erneut über das weitere Vorgehen beraten.

Bund und Länder beraten über Homeoffice und verschärfte Maskenpflicht

Im Gespräch waren zum Beispiel neue Vorgaben zu besser schützenden Masken im öffentlichen Raum und für mehr Arbeit von zu Hause aus. Auch über Ausgangssperren wird voraussichtlich gesprochen. Bund und Länder wollen noch mehr die Zahl von Kontaktgelegenheiten verringern. Die größten Sorgen bereiten derzeit neue, wohl deutlich ansteckendere Varianten des Coronavirus.

Lockdown mindestens bis Mitte Februar?

Wie der "Focus" aus Regierungskreisen erfahren haben will, sollen die heute beschlossenen Regeln zunächst für drei Wochen gelten. Wenn sie am Montag in Kraft treten, wäre das neue Enddatum also der 14. Februar. Allerdings ist nicht ausgeschlossen, dass der Lockdown erneut verlängert wird.

Expert:innen für härtere Maßnahmen

In einer Expert:innen-Anhörung vor den Beratungen plädierten laut Medienberichten am Montagabend mehrere Wissenschaftler:innen für härtere Lockdown-Maßnahmen. Sie hätten die drohende Gefahr durch das mutierte Virus beschrieben, berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) nach der Expert:innenrunde. Die einzige hilfreiche Konsequenz sei die weitere Reduzierung der Kontakte und Einschränkung der Mobilität. Auch der "Spiegel" berichtete darüber.

Mehrheit der Deutschen will Verschärfung

Eine deutliche Mehrheit der Deutschen unterstützt eine Verlängerung des Corona-Lockdowns über den 31. Januar hinaus. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sprachen sich 40 Prozent sogar für eine Verschärfung der bestehenden Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie aus, weitere 21 Prozent sind für eine Beibehaltung der bisherigen Beschränkungen. Nur 13 Prozent plädierten für ein Ende des Lockdowns, 17 Prozent für eine Lockerung. 8 Prozent machten keine Angaben.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Focus

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