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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Donnerstag

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Die aktuellen News aus dem Saarland gibt es auf SOL.DE täglich im Überblick. Foto (Transparent für den verstorbenen Wirt der Brasserie am St. Johanner Markt, Michael Weber): BeckerBredel

Die aktuellen Corona-Zahlen im Saarland

Das Gesundheitsministerium hat 222 Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet. Alle aktuellen Zahlen im Überblick: 222 Corona-Neuinfektionen im Saarland.

Neue Corona-Verordnung für das Saarland gilt ab Montag

Die Minister:innen des Saarlandes haben die neue Rechtsverordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie beschlossen. Die neuen Regeln haben wir hier zusammengefasst: Neue Corona-Regeln beschlossen: Das gilt im Saarland ab Montag

Verordnung geändert: Kontaktbeschränkungen gelten auch in Familien

Nach der Entscheidung des saarländischen Oberverwaltungsgerichts, einen Paragrafen zu Kontaktbeschränkungen für Familien außer Vollzug zu setzen, hat die Regierung reagiert. In der neuen Verordnung ist festgehalten, dass die Kontaktbeschränkungen auch für Familien gelten. Doch es gibt Ausnahmen. Mehr dazu: Kontaktbeschränkungen im Saarland gelten auch für Familien

Heizkessel explodiert in Nonnweiler: 14-Jähriger schwer verletzt 

Bei einer Explosion eines Heizkessels im Nonnweiler Ortsteil Kastel ist ein 14-Jähriger schwer verletzt worden. Er wurde mit Verbrennungen in ein Krankenhaus gebracht, schwebt jedoch nicht in Lebensgefahr. Mehr dazu: Explosion in Nonnweiler: Junge schwer verletzt

Mädchen (13) aus Saarlouis vermisst gemeldet

Ein 13-jähriges Mädchen aus Saarlouis wird aktuell vermisst. Sie kehrte am gestrigen Mittwoch (20. Januar 2021) nicht in ihre Wohngruppe zurück. Die Polizei sucht nun öffentlich nach der Jugendlichen. Mehr dazu: 13-Jährige aus Saarlouis vermisst

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28-Jährige wegen versuchten Totschlags an Tochter (1) verurteilt

Eine 28-Jährige aus Homburg wurde vom Landgericht in Saarbrücken zu einer dauerhaften Unterbringung in der Psychiatrie verurteilt. Der Mutter wurde versuchter Totschlag ihrer einjährigen Tochter vorgeworfen. Sie habe dem Kind Dämonen austreiben wollen. Mehr dazu: Nach "Dämonenaustreibung": Mutter (28) aus Homburg wegen versuchten Totschlags verurteilt

Über 18.000 Saarländer:innen wurden bislang geimpft

Seit mehreren Wochen können sich Saarländer:innen gegen das Coronavirus impfen lassen. Bislang haben mehr als 18.000 eine Spritze erhalten. Darunter sind überwiegend Hochbetagte. Etwa 42.000 Menschen stehen auf der Warteliste. Mehr dazu: Wie viele Saarländer:innen bisher gegen Corona geimpft wurden

Warnung vor überhöhten Preisen bei medizinischen Masken

In Geschäften, Bussen und Bahnen müssen bald verpflichtend medizinische Masken getragen werden. Der Verband der deutschen Hausärzt:innen hat jetzt vor überhöhten Preisen gewarnt. Mehr dazu: Hausärzt:innen warnen vor Wucherpreisen von medizinischen Masken

Weitere Meldungen rund um das Corona-Virus:
Bundeskanzlerin Merkel warnt vor einer dritten, noch heftigeren Corona-Welle
Laden bleibt geschlossen: Telekom-Shop-Betreiberin aus St. Wendel scheitert vor Verwaltungsgericht
IHK-Umfrage im Saarland: 27 Prozent der Beschäftigten arbeiten bereits im Homeoffice

Mieten im Saarland sind deutlich teurer geworden

Die Mietpreise im Saarland sind in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. In nur fünf Jahren betrug der Anstieg über 13 Prozent. In einigen Landkreisen ist die Quote sogar noch höher. Mehr dazu: Mietpreise im Saarland stark angestiegen

Verwendete Quellen:
- Eigene Artikel

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Neue Corona-Regeln beschlossen: Das gilt im Saarland ab Montag

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Die Maskenpflicht im Saarland wird verschärft. Foto: Tobias Hase/dpa-Bildfunk

Die Saar-Regierung hat am heutigen Donnerstag (21. Januar 2021) die neuen Corona-Regeln beschlossen. Darin sind die Vereinbarungen gegossen, auf die sich Bund und Länder bei ihrer Sitzung am Dienstag geeinigt hatten.

Ab wann gelten die neuen Regeln?

Die neue Rechtsverordnung tritt am Montag, dem 25. Januar 2021, in Kraft. Sie gilt zunächst voraussichtlich bis zum 8. Februar. Dann will das Saar-Kabinett die Regeln auf ihre Verhältnismäßigkeit überprüfen. Laut Staatskanzlei ist es wahrscheinlich, dass die Regeln länger Bestand haben werden. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsident:innen der Bundesländer hatten sich auf eine Lockdown-Verlängerung bis mindestens zum 14. Februar geeinigt.

Was ändert sich?

Verschärft wird die Maskenpflicht. Dann müssen Menschen ab sechs Jahren immer eine medizinische Maske (heißt: meist türkisfarbene oder hellblaue OP-Maske oder Maske der Standards KN95, N95 oder FFP2) tragen, und zwar hier:
- öffentliche Verkehrsmittel
- Geschäfte
- Märkte
- Messen
- Krankenhäuser
- Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen
- Arztpraxen
- Psychotherapeuten- sowie Kinder- und Jugendpsychotherapeuten-Praxen
- Zahnarztpraxen

Auch während Gottesdiensten und für ambulante Pflegedienste gilt ab Montag die Verpflichtung, eine medizinische Maske zu tragen. Die Regierung rät dazu, die Masken auch zu nutzen, wenn engerer oder längerer Kontakt zu anderen Personen in geschlossenen Räumen nicht zu vermeiden ist.

Wie ist der Kontakt mit der Familie geregelt?

Grundsätzlich gilt weiterhin: Private Zusammenkünfte werden auf einen Haushalt plus eine nicht in diesem Haushalt lebende Person beschränkt. Wie Regierungssprecher Alexander Zeyer auf SOL.DE-Anfrage präzisierte, wird aus "zwingend persönlichen Gründen" wie der Betreuung Minderjähriger oder pflegebedürftiger Personen auch der gemeinsame Aufenthalt mit mehreren Personen eines anderen Haushalts gestattet. Allerdings nur, "wenn dies unter Ausschöpfung anderer zumutbarer Möglichkeiten nicht anders sichergestellt werden kann". Kinder unter 14 Jahren können weiterhin in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften betreut werden, wenn es um Kinder aus maximal zwei Haushalten geht.

Was ist mit Schulen?

Die Präsenzpflicht bleibt mit Ausnahme der Abschlussklassen bis zum 14. Februar ausgesetzt. Die Betreuung in Kitas sowie für Schüler:innen bis zur sechsten Jahrgangsstufe und für Förderschüler:innen ist laut Staatskanzlei sichergestellt.

Neue Regel für Alten- und Pflegeheime

Wer in den Einrichtungen Kontakt mit Bewohner:innen hat, muss eine FFP2-Maske tragen.

Regelungen für Gottesdienste

Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen werden nur dann gestattet, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird. Es gilt die Pflicht, eine medizinische Maske zu tragen. Gesang ist verboten. Zusammenkünfte von mehr als zehn Personen müssen bis spätestens zwei Werktagen vor dem Ereignis beim zuständigen Ordnungsamt angemeldet werden, sofern es keine generellen Absprachen mit der entsprechenden Behörde gibt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Staatskanzlei des Saarlandes, 21.01.2021
- eigene Recherche

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Erfolgreich durch die Krise- Mit Crashkursen und Vorträgen bei der Villa Lessing

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Foto: Villa Lessing

 Die Schlüsselwörter für ein erfolgreiches berufliches oder ehrenamtliches Wirken lauten derzeit  „Digitalisierung“, „Work-Life-Balance“, „Webmeeting“. Denn es gilt weiterhin, den Anschluss zu Bildung und Weiterbildung zu erhalten, “Privates” und “Offizielles” richtig zu trennen sowie online professionell aufzutreten. Auch ohne Corona-Hintergrund sind das Herausforderungen, die regelmäßig bewältigt werden müssen. Gerade jetzt sind deshalb besondere Strategien und Ideen gefragt.

Die Villa Lessing in Saarbrücken zum Beispiel bietet zu den Themen Digitalisierung, Work-Life-Balance und  Gesellschaft im Wandel interessante und nützliche Online-Crashkurse und -Vorträge an, die ihre Teilnehmer in kürzester Zeit fit machen für Netzwerkstrategien, Zeitmanagement und erfolgreiches Auftreten in Videomeetings – auch nach der Pandemie. 

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Foto: Villa Lessing

Bildung und Digitalisierung: Muss unser Bildungssystem neu aufgestellt werden?

Das höchste Gut und allein nützliche ist die Bildung“. Das sagte schon Friedrich Schlegel (1772 - 1829), deutscher Kulturphilosoph, Schriftsteller und Literaturwissenschaftler und Mitbegründer der deutschen Romantik. Der gebildete Mensch ist in der Lage, selbstständig seinen Weg zu gehen und zu verteidigen und in einer immer komplexer werdenden Gesellschaft liberal und weltoffen zu bleiben. Und das sollte er möglichst digital, sonst wird er keinen Erfolg haben und nicht bestehen.

Online-Veranstaltung: Hochkarätige Gäste in der Villa Lessing

Eine Online-Veranstaltung der Saarbrücker Villa Lessing am Dienstag, 9. März 2021 um 19:00 Uhr dreht sich um das Thema Bildung und hochkarätige Gäste sind wieder per Live Stream zugeschaltet:

FRONTAL – SMART – DIGITAL?
Das Bildungssystem auf dem Prüfstand 

Die Referenten sind

Ministerin Christine Streichert-Clivot

Prof. Dr. Berthold U. Wigger

Dr. h.c. Thomas Sattelberger MdB

Lennart-Elias Seimetz

MODERATION: Dr. Andreas Kindel, Chef vom Dienst der SR-Hörfunk-Nachrichten

Die Veranstaltung findet NUR ONLINE statt.

Live auf: Facebook: >> Facebook Villa Lessing
YouTube Kanal: >> YouTube Villa Lessing
Zoom: >> Zoom-Webinar

Bessere Bildung, individuelleres Lernen, innovative Lehrmethoden und aktuellere Lehrmittel sind gerade jetzt, in der Pandemie-Phase, akuter denn je. Allerdings haben vor allem die direkt Betroffenen (also Lehrer:innen, Schüler:innen, Eltern) schnell gemerkt, dass zwischen dem vielbeschworenen „lebenslangen Lernen“ in einer dann verheißungsvollen digitalen Zukunft und der Realität in den Bildungssystemen und im Klassenzimmer jedoch große Lücken klaffen. Denn vieles hat so gar nicht funktioniert. Und das lag nur teilweise an den eingesetzten Finanzmitteln.

Bildungssystem am Ende?

Sollte vielmehr das Bildungssystem mit seiner Unterrichtsform und den eingesetzten Unterrichtsmaterialien gänzlich in Frage gestellt und strategisch und operativ neu ausgerichtet werden? Denn es sollte ja gerade wegen des digitalen Wandels immer in der Lage sein, gute Voraussetzungen für individuellen wie gesellschaftlichen Wohlstand und Innovationsfähigkeit zu schaffen. Das Lernen neu lernen kann hier die Devise lauten – und die Beantwortung folgender Fragen aufschlussreich sein:

- Welche konkreten Maßnahmen müssen hier ergriffen werden, um erfolgreich zu sein? 
- Wie können Bildungsinstitutionen und der Unterricht bestmöglich auf die sich durch Corona noch rascher verändernden Anforderungen einer digitalen Lern- Lebens- und Arbeitswelt vorbereitet werden und vorbereiten? 
- Welche Strukturen muss die Politik schaffen? 
- Wie lassen sich Anreize für die gewinnbringende Nutzung digitaler Technologien und Innovationen in der Bildung setzen? 
- Braucht es mehr Raum für dezentrales Experimentieren oder eher einen strategischen Masterplan?

Reinklicken und mitdiskutieren:

FRONTAL – SMART – DIGITAL? 
Das Bildungssystem auf dem Prüfstand 

ONLINE-Veranstaltung Saarbrücker in der Villa Lessing am Dienstag, 9. März 2021 um 19:00 Uhr 

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YouTube Kanal: >> YouTube Villa Lessing 
Zoom: >> Zoom-Webinar

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Foto: Villa Lessing

Zeitmanagement : Berufs- und Privatleben optimieren, Stress vermeiden

Im Webinar Work-Life/ Life-Work-Balance- Optimales Zeitmanagement- “nicht nur” im Homeoffice sollen Teilnehmer einen Überblick über wichtige Zeitmanagement-Tools und Arbeitsmethoden erhalten und so Qualität und Effizienz der eigenen Arbeit steigern können.

Es ist der tägliche Drahtseilakt: Arbeit, Freizeit und Familie müssen von jedem Einzelnen Tag für Tag unter einen Hut gebracht werden. Nicht selten entwickeln sich dabei individuelle Bedürfnisse und die täglichen zu erfüllenden Anforderungen zu unvereinbaren Gegenpolen, die uns zu zerreißen drohen.

Sich selbst führen heißt hier die Devise – das sagt der Experte Klaus Schmidt. Der Kommunikationstrainer und Geschäftsführer von schmidt gramoll partner arbeitet mit Führungskräften und Teams in den Themenbereichen Rhetorik und Kommunikation, Gesprächs- und Verhandlungsführung, Konfliktmanagement, Führung, Personalentwicklung und Recruitment, Organisationsentwicklung und Marketing. Der Film- und Fernsehwissenschaftler berät Politiker und Mandatsträger, ihre Auftrittssituationen und Medienkompetenz zu professionalisieren. 

Den Webinar-Teilnehmern will er in seinem Crashkurs am 12. März zeigen, wie durch richtige Zielsetzung und effektive Planung wertvolle Zeit und Energie gespart werden können. Und wie die Ressourcen, die so geschaffen werden, auch das Privatleben positiv beeinflussen.

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Foto: Villa Lessing

Moderation in digitalen Formaten- Webmeetings erfolgreich leiten

Seit etwa einem Jahr sieht sich die Welt nun schon mit dem Coronavirus konfrontiert. Auch die Wirtschaft und die Politik haben sich im Zuge dessen verändert. Videomeetings sind zum unverzichtbaren Kommunikationsweg geworden, der uns auch nach der Pandemie weiter erhalten bleiben wird. Egal ob es darum geht, Entscheidungen zu treffen, Meinungen einzuholen oder Probleme zu sprechen- Videokonferenz bieten eine schnelle Möglichkeit, sich standortübergreifend auszutauschen. Auch wenn sich jeder nach Präsenzveranstaltungen sehnt, werden Videoformate daher als ergänzender Kommunikationsweg wichtig bleiben.

Wertvolle Infos zur virtuellen Kommunikation

Aber was ist nötig, um erfolgreich durch Online-Formate und Webmeetings zu führen? Wie sollte man virtuelle Meetings gestalten und moderieren? Auf diese Fragen möchte die Kommunikationsexpertin Ina-Carola Enseroth im Crashkurs “Moderation von (virtuellen) Teams” am 2. März bei der Villa Lessing antworten geben. Sie ist selbständige Beraterin und Trainerin bei schmidt gramoll partner und verfügt unter anderem über langjährige Erfahrungen im Bereich Auftrittsstrategien und Personal Branding. Neben Tipps zur Leitung und Moderation erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch wertvolle Infos, was es bei der Organisation von Webmeetings zu beachten gilt und welche Tools eingesetzt werden können. 

Alle Veranstaltungen beginnen um 8 Uhr, sind kostenlos und finden ausschließlich online statt. Um schriftliche Anmeldung zu den Veranstaltungen wird unter: veranstaltungen@villa-lessing.de gebeten. Im Anschluss erhältst du eine Anmeldebestätigung. Die entsprechenden Zugangsdaten für das Zoom-Webinar bekommst du ca. 48 Stunden vor Beginn der Veranstaltung per Mail zugesandt.

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Foto: Villa Lessing

Die neue Aufklärung – Zeit für einen neuen Humanismus?

Die Corona-Pandemie hat die Gesellschaften und Ökonomien in die tiefste Krise seit dem Zweiten Weltkrieg gestürzt. Gleichzeitig hat sie zu einem neuen moralischen Bewusstsein geführt, denn gerade jetzt ist der Zusammenhalt der Gemeinschaft und die Rücksicht der Stärkeren auf die Schwächeren gefragt.

Online-Veranstaltung mit Marcel Fratzscher

Freiheit, Gerechtigkeit und Humanismus, die drei Ideale der Aufklärung, werden entscheiden, wie die Welt und wir als Gesellschaft aus dieser Pandemie herauskommen werden. Das sagt Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und Professor für Makroökonomie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sein tiefgreifendes Gesellschaftsporträt und engagiertes Plädoyer, die Krise als Chance für Gesellschaft, Staat und Wirtschaft zu nutzen, ist am Donnerstag, 18. März 2021 um 19:00 Uhr Thema der Online-Veranstaltung "Die neue Aufklärung – Zeit für einen neuen Humanismus!"

Moderiert wird die Veranstaltung - die wie gewohnt live und nur ONLINE stattfindet - von Finanz- und Wirtschaftsjournalist Stefan Wolff

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Der neue Humanismus – also der Respekt vor der Würde und Persönlichkeit des Einzelnen verbunden mit Gewaltfreiheit und Toleranz - erfordert Reformen des Sozialstaats, um allen Menschen Chancen und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Denn die Gefahr, dass sich innerhalb der Gesellschaften tiefe Gräben bilden, ist akut. Marcel Fratzscher spricht über dieses Thema am Donnerstag, 18. März 2021 um 19:00 Uhr in der Online-Veranstaltung der Villa Lessing in Saarbrücken.

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Fratzscher ist Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und Professor für Makroökonomie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist u. a. Mitglied des Highlevel Advisory Board der Vereinten Nationen zu den Nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs) und engagiert sich für Chancengleichheit von Kindern. Er ist Kolumnist bei Zeit Online und veröffentlicht regelmäßig Kommentare in deutschen und internationalen Medien, wie z.B. der Financial Times.

Weitere Infos zu den Veranstaltungen der Villas Lessing findest du auf der Website https://www.villa-lessing.de/

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Foto: Villa Lessing

Villa Lessing online:
» zu YouTube
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KONTAKT:

Villa Lessing
Lessingstraße 10

66121 Saarbrücken
Telefon: (0681) 967080
Internet: www.villa-lessing.de
E-Mail: info@villa-lessing.de

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Kontaktbeschränkungen im Saarland gelten auch für Familien

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Auch für Familien gelten die Kontaktbeschränkungen im Saarland. Foto: Caroline Seidel/dpa-Bildfunk

Die saarländische Landesregierung hat in der neuen Corona-Verordnung klargestellt, dass die Kontaktbeschränkungen auch für Personen aus dem Familienkreis gelten. Damit reagierte sie auf eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes (OVG) des Saarlandes vom Mittwoch, das wegen eines Widerspruchs in der bisherigen Verordnung die Kontaktbeschränkungen im Familienkreis vorläufig außer Kraft gesetzt hatte (Az.: 2 B 7/21).

Es gibt auch Ausnahmen

In der neuen Corona-Verordnung, die ab diesem Montag (25. Januar) gilt, heißt es nun: "Private Zusammenkünfte im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken werden auf einen Haushalt und eine nicht in diesem Haushalt lebende Person beschränkt." Ausnahmen könne es bei der Betreuung von Minderjährigen oder pflegebedürftiger Personen geben, "wenn dies unter Ausschöpfung anderer zumutbarer Möglichkeiten nicht anders sichergestellt werden kann".

OVG kippte Regelung

Das OVG in Saarlouis hatte wegen zweier widersprüchlicher Vorschriften in der bisherigen Verordnung die Landesregierung zur Klärung aufgefordert. Eine Regelung der Verordnung sieht vor, dass private Treffen auf einen Haushalt und eine nicht in diesem Haushalt lebende Person beschränkt sind. Eine andere Regelung dagegen nennt als Ausnahme vom Kontaktverbot den familiären Bezugskreis.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Recherche

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Mietpreise im Saarland stark angestiegen

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Die Mietpreise im Saarland sind von 2015 bis 2019 um 13,4 Prozent gestiegen. Foto: Pexels

Der Deutsche Bundestag hatte im Jahr 2015 beschlossen, eine Mietpreisbremse in Deutschland einzuführen. Dadurch sollte der Anstieg in angespannten Wohnungsmärkten verlangsamt und so die Belastung durch Wohnkosten reduziert werden. "Diese wurde allerdings im Saarland nicht umgesetzt", so die FDP-Fraktion im Saarland in einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung. 

Mieten im Saarland um 13,4 Prozent gestiegen

Aus der Antwort geht nun hervor, dass die Angebotsmieten im Saarland innerhalb von wenigen Jahren um 13,4 Prozent gestiegen sind. Zahlte man 2015 noch durchschnittlich 5,90 Euro pro Quadratmeter, waren es im Jahr 2019 bereits 6,70 Euro. 

Vor allem im Landkreis Merzig-Wadern war ein starker Anstieg der Mietpreise zu verzeichnen. Dort betrug die Entwicklung 19,3 Prozent. Es folgt der Saarpfalz-Kreis mit 16,3 und Saarlouis mit 14,4 Prozent. Neunkirchen liegt mit 13,1 Prozent bereits unter dem saarländischen Durchschnitt. Der geringste Anstieg wurde im Regionalverband Saarbrücken (12,3 Prozent) und im Kreis St. Wendel (12,0 Prozent) festgestellt. 

Höchste Quadratmeterpreise in Merzig-Wadern und Saarbrücken

Trotz des vergleichsweise niedrigen Anstiegs ist Wohnen im Regionalverband mit einer durchschnittlichen Netto-Kaltmiete von 6,87 Euro pro Quadratmeter mitunter am teuersten. Nur in Merzig-Wadern zahlen Mieter:innen mit 7,06 Euro noch mehr. Im Mietpreis-Ranking folgen der Saarpfalz-Kreis (6,78 Euro/Quadratmeter) und Saarlouis (6,65 Euro/Quadratmeter). Am günstigsten wohnt es sich im Saarland in St. Wendel (6,08 Euro/Quadratmeter) und Neunkirchen (5,94 Euro/Quadratmeter). 

In diesen Gemeinden sind Immobilien im Saarland am teuersten

Wer eine Immobilie kaufen möchte, muss laut Statistischem Bundesamt in Perl, Losheim am See, Merzig, Wadern, Saarlouis, Nonnweiler, Mettlach, Schwalbach, Kirkel und Riegelsberg pro Quadratmeter am meisten hinblättern. Dort waren die Preise im Jahr 2019 am höchsten. Die Baupreise sind deutschlandweit zwischen 2015 und 2019 um etwa 10 Prozentpunkte gestiegen. 

Bestand an Sozialwohnungen halbiert

Der Bestand an Sozialwohnungen im Saarland hat sich zudem seit 2015 halbiert. Während es damals noch 1.100 Wohnungen mit Mietpreis- und Belegungsbindung waren, wurden 2019 nur noch 560 gezählt. Im betrachteten Zeitraum wurden zudem nur 2017 und 2019 neue Sozialwohnungen gebaut. Die insgesamt 112 Neubauten können den Wegfall allerdings kaum ausgleichen.

Verwendete Quellen:
- Antwort der Bundesregierung auf Kleine Anfrage der FDP-Fraktion

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Nach "Dämonenaustreibung": Mutter (28) aus Homburg wegen versuchten Totschlags verurteilt

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Die 28-Jährige soll ihrer einjährigen Tochter mit einem Brett auf den Kopf geschlagen haben. Symbolfoto:Patrick Pleul/dpa-Bildfunk

Im Juni des vergangenen Jahres soll die Homburgerin in einem psychotischen Wahn ihrer einjährigen Tochter ein Brett auf den Kopf geschlagen haben. Das Baby wurde dabei lebensgefährlich verletzt.

Mutter wollte Mädchen Dämonen austreiben

Die Verurteilte gab an, dass sie dem Mädchen Dämonen habe austreiben wollen. Dabei habe sie auf Befehl eines Youtube-Predigers gehandelt. Das berichtet der SR. Die 28-Jährige glaubte, dass das Kind nach der "Austreibung" neu geboren wird. Sie gestand die Tat, stritt aber ab, versucht zu haben, ihre Tochter zu töten. Die Frau wird nun dauerhaft in einer Psychiatrie untergebracht. Laut Staatsanwaltschaft leidet sie unter paranoider Schizophrenie.

Der Einjährigen drohen dauerhafte gesundheitliche Schäden

Die damals einjährige Tochter hatte bei dem Angriff schwere Hirnverletzungen erlitten. Laut SR kann das Mädchen noch immer nicht selbstständig essen oder normal gehen. Ihr Zustand bessere sich zwar jede Woche, dennoch sei mit langfristigen Folgen zu rechnen.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Eigener Bericht

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Laden bleibt geschlossen: Telekom-Shop-Betreiberin aus St. Wendel scheitert vor Verwaltungsgericht

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Das Verwaltungsgericht hat den Eilantrag einer Telekom-Shop-Betreiberin zurückgewiesen. Symbolfoto: picture alliance/dpa/dpa Pool | Frank Molter

Verwaltungsgericht weist Eilantrag einer Telekom-Shop-Betreiberin zurück

Mit Beschluss vom heutigen Donnerstag (21. Januar 2021) hat das Verwaltungsgericht des Saarlandes den Eilantrag einer GmbH & Co. KG, die einen Telekom-Shop in St. Wendel betreibt, zurückgewiesen. Das Unternehmen hatte eine Ausnahmegenehmigung zur Öffnung ihres Geschäfts erwirken wollen.

Eine solche Ausnahmegenehmigung ist nach Paragraf 7 Absatz 9 der aktuellen saarländischen Corona-Verordnung lediglich in sogenannten "atypischen Einzelfällen" möglich, soweit dies aus Sicht des Infektionsschutzes unbedenklich ist und der Zweck dieser Verordnung gewahrt wird. Der Bürgermeister von St. Wendel lehnte einen entsprechenden Antrag der Telekom-Shop-Betreiberin mit der Begründung ab, dass die Öffnung eines Telekom-Shops nicht essenziell notwendig sei.

Gericht: Keine Ausnahmegenehmigung für Telekom-Shop

Nach Auffassung des Verwaltungsgerichts sei diese Ablehnung rechtlich nicht zu beanstanden. Eine atypische Einzelfallkonstellation, die die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung rechtfertigen würde, liege nicht vor. Zudem sei nicht ersichtlich, dass von dem Betrieb des Shops generell keine Infektionsgefahren ausgehen könnten.

Eine Gleichstellung des Telekom-Shops mit Geschäften, die wesentlich der Versorgung der Bevölkerung mit Waren des täglichen Bedarfs dienen oder zur Befriedigung der Grundbedürfnisse der Bevölkerung benötigt werden, lehnt das Gericht ab. Die Offenhaltung von Servicestellen eines Kommunikationsunternehmens zur Versorgung der Bevölkerung im Bereich der Telekommunikation sei nicht zwingend geboten. 

So könne der Bedarf an Geräten zur elektronischen Kommunikation durch telefonische Kundenbestellungen oder solche mittels E-Mail mit anschließender Terminvergabe zwecks Abholung oder Lieferung gedeckt werden. Gleiches gelte hinsichtlich Beratungsgesprächen bei Störfällen und dem diesbezüglichen Aufzeigen von Lösungsmöglichkeiten, die ebenfalls telefonisch erfolgen könnten.

Gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts kann die Betreiberin des Telekom-Shops noch zwei Wochen lang Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht des Saarlandes erheben.

Verwendete Quellen:
- Beschluss des Verwaltungsgerichts des Saarlandes vom 21.01.2021

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Explosion in Nonnweiler: Junge schwer verletzt

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Ein Heizkessel ist in Nonnweiler-Kastel explodiert. Foto: Feuerwehren im Landkreis St. Wendel/Facebook

Ein 14-Jähriger ist bei einer Explosion in Nonnweiler-Kastel schwer verletzt worden. Nach SOL.DE-Informationen wurde er in die Homburger Uni-Klinik gebracht.

Kessel fliegt in die Luft

Der Unfall ereignete sich am Mittwoch (20. Januar 2021) gegen 20.00 Uhr in der Straße "In der Meß". Der Junge begab sich ersten Erkenntnissen zufolge in den Keller, weil die Heizung ausgefallen war. Dort befand sich eine Ölheizung mit einem angebauten Feststoff-Brennkessel. Bei dem Kessel handelt es sich um eine alte Koksheizung, die nicht mehr betrieben wird und an der die abfließenden Wasserleitungen zugedreht sind. Der 14-Jährige versuchte, die alte Heizung mit Holz zu befeuern. Da das erhitzte Wasser aber nicht entweichen konnte, kam es zu einem Überdruck in dem Kessel, der in Folge explodierte.

Junge ins Krankenhaus gebracht

Der Rettungsdienst brachte den verletzten 14-Jährigen in die Klinik. Er erlitt Verbrennungen bis zum dritten Grad im Gesicht, am Oberkörper und an den Armen. Der Junge schwebt nicht in Lebensgefahr. Weitere Verletzte gab es nicht. Notfallseelsorger:innen kümmerten sich um die Angehörigen.

Feuerwehr im Einsatz

Die Feuerwehr kontrollierte den Keller mit einer Wärmebildkamera auf Glut- und Brandnester, blies das Gebäude mithilfe eines Hochdrucklüfters rauchfrei und leuchtete die Einsatzstelle aus. Ihr Einsatz war nach rund eineinhalb Stunden beendet.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- Facebook-Post der Feuerwehren im Landkreis St. Wendel, 21.01.2021
- Mitteilung der Polizeiinspektion Nordsaarland, 21.01.2021

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Bundeskanzlerin Merkel warnt vor einer dritten, noch heftigeren Corona-Welle

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Bundeskanzlerin Angela Merkel warnt vor einer dritten Corona-Welle. Archivfoto: picture alliance/dpa | Michael Kappeler

Kanzlerin Merkel verteidigt Verlängerung des Lockdowns

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Fortsetzung des Corona-Lockdowns in Deutschland bis zum 14. Februar 2021 verteidigt. Auch wenn die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland aktuell zurückgehe, seien die täglichen Todeszahlen erschreckend hoch: "Das sind nicht einfach Zahlen, das sind Menschen, die in Einsamkeit gestorben sind, das sind Schicksale, das sind Familien, die um sie trauern", betonte die Kanzlerin am Donnerstag in Berlin.

Merkel warnt vor dritter Corona-Welle

Besonders große Gefahr berge aktuell die Mutation des CoronavirusAlles deute derzeit darauf hin, dass das mutierte Virus um ein Vielfaches ansteckender sei als das bekannte. Deshalb müsse man entschieden handeln, um die Ausbreitung dieser Mutation so weit wie möglich verlangsamen. Wenn man jetzt warte, könne eine dritte, möglicherweise noch heftigere Welle der Pandemie vielleicht nicht verhindert werden, warnte Merkel eindringlich.

"Wir können das noch verhindern"

Gleichzeitig betonte die Kanzlerin: "Wir können das noch verhindern. Es ist noch etwas Zeit, um der Gefahr, die in diesem mutierten Virus steckt, vorzubeugen". Die zusätzlich beschlossenen Corona-Einschränkungen dienten demnach der Vorsorge für das Land, für die Gesundheit der Bürger:innen und auch der Wirtschaft, Arbeitswelt und Kultur. "Alles dient dem Ziel, in diesem Jahr die Pandemie in den Griff zu bekommen und schließlich auch zu überwinden", erklärt Merkel.

Verwendete Quellen:
- Pressekonferenz von Angela Merkel vom 21.01.2021
- Deutsche Presse-Agentur

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IHK-Umfrage im Saarland: 27 Prozent der Beschäftigten arbeiten bereits im Homeoffice

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Etwa 27 Prozent der Beschäftigten im Saarland nutzen laut einer IHK-Umfrage bereits Homeoffice. Symbolfoto: Fabian Strauch/dpa-Bildfunk

Es gebe noch Spielräume bei der Ausweitung von Homeoffice im Saarland, so IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Thomé im Anschluss an den Gipfel. Mehr Heimarbeit sei wünschenswert, es gebe jedoch auch Grenzen.

Nicht für alle Beschäftigten ist Homeoffice geeignet

So seien viele Tätigkeiten nicht fürs Homeoffice geeignet, in anderen Fällen biete das häusliche Umfeld nicht den notwendigen Gegebenheiten für eine Umsetzung. Neben etwa beschränktem Wohnraum mache so oftmals die technische Ausstattung die Arbeit von zu Hause schwierig bis unmöglich. Auch Datenschutz und IT-Sicherheit seien dabei eine große Herausforderung. 

97 Prozent der Saar-Betriebe bieten Möglichkeit bereits an

Die saarländische Wirtschaft habe sich in der Pandemie verantwortungsbewusst verhalten und schnell reagiert. "Sie haben umfangreiche Hygienekonzepte umgesetzt, in die digitale Infrastruktur investiert und nicht zuletzt flexibles und mobiles Arbeiten ausgeweitet, damit in den Betrieben möglichst wenig Personen zusammentreffen", so Thomé.

Dies belege auch eine "Blitz-Umfrage" der IHK unter 94 Unternehmen mit rund 45.000 Beschäftigten. Demnach gaben 97 Prozent der Betriebe an, dass sie bereits Homeoffice ermöglichen. 92 Prozent wollen die Möglichkeit auch nach der Pandemie anbieten. Zwei Drittel davon jedoch in geringerem Umfang. 

27 Prozent im Homeoffice: Große Unterschiede in Branchen

Allerdings machen im Schnitt nur 27 Prozent der Mitarbeiter:innen von der Homeoffice-Möglichkeit Gebrauch. Dabei gibt es auch branchenspezifisch große Unterschiede.

In der Industrie wird laut den Umfrageergebnissen rund 26 Prozent der Beschäftigten Homeoffice ermöglicht. Das Baugewerbe liegt mit 23 Prozent knapp dahinter. In der Logistik sind es jedoch nur 10 Prozent. Bei Dienstleister:innen liegt der Anteil dagegen bei 37 Prozent. Wegen des Lockdowns sind für Einzelhandel, Gastronomie und Hotellerie kaum valide Zahlen verfügbar.

Nur wenig Heimarbeit bei Geschäftsführung und Sekretariat

Auch in den einzelnen Unternehmensbereichen gehen die Quoten weit auseinander (Mehrfachnennungen möglich):

Großteil der Unternehmen sieht keinen Leistungsabfall

Die IHK hatte die Betriebe auch auf die Auswirkungen von Homeoffice befragt. Dabei gaben 73 Prozent der Unternehmen an, dass sie keinen Unterschied in der Leistung der Beschäftigten feststellen können. 16 Prozent sehen eine Verschlechterung im Vergleich zur Arbeit vor Ort, 11 Prozent schätzen die Performance sogar besser ein.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der IHK

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Hausärzt:innen warnen vor Wucherpreisen von medizinischen Masken

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In Geschäften sind medizinische Masken künftig Pflicht. Foto: Sven Hoppe/dpa-Bildfunk

Der Deutsche Hausärzteverband hat vor überhöhten Preisen für OP- und FFP2-Masken im Onlinehandel gewarnt und Festpreise gefordert. "Sinnvoll wäre, sicherzustellen, dass die Masken zu fairen Preisen verkauft werden", sagte der Vorsitzende Ulrich Weigeldt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Donnerstag (21. Januar 2021).

Wucherpreise müssen verhindert werden

Es müsse verhindert werden, dass es - wie beim ersten Lockdown im vergangenen Frühjahr bei Schutzmasken, Desinfektionsmitteln und Toilettenpapier - zu Wucherpreisen komme. "Hierzu könnte beispielsweise ein Festpreis festgelegt werden, der nicht überschritten werden darf", sagte Weigeldt.

Verschärfte Maskenpflicht in Geschäften und ÖPNV

Bund und Länder hatten sich am Dienstag darauf verständigt, dass in Bussen, Bahnen und Geschäften künftig Masken getragen werden müssen, die besser schützen als Alltagsmasken aus Stoff. Das können OP-Masken sein, FFP2-Masken oder auch KN95-Masken, die einen vergleichbaren Standard haben.

Die wichtigsten Beschlüsse im Überblick

Forderung nach kostenlosen Masken

Im Saarland wurden derweil Forderungen laut, wonach Haushalte mit niedrigem Einkommen und Empfänger:innen von Arbeitslosengeld II medizinische Masken kostenlos erhalten sollen. Aus Sicht der Arbeitskammer des Saarlandes belaste die verschärfte Maskenpflicht ärmere Haushalte.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Mitteilung der Arbeitskammer des Saarlandes, 20.01.2021

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Wie viele Saarländer:innen bisher gegen Corona geimpft wurden

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Mehr als 18.000 Menschen im Saarland wurden bislang gegen Corona geimpft. Foto: BeckerBredel

18.617 Saarländer:innen haben nach Angaben des Gesundheitsministeriums bislang eine Impfdosis gegen das Coronavirus erhalten. Das ist eine Steigerung von 853 im Vergleich zum Vortag. In die Zahl wurden Meldungen einbezogen, die bis Mittwoch (20. Januar 2021), 20.00 Uhr, von den Impfzentren an das Ministerium mitgeteilt wurden.

So teilen sich die Impfungen auf

Unter der Gesamtzahl waren 6.264 Bewohner:innen von Pflegeheimen. 3.503 Personen im Saarland erhielten die Impfung aus beruflichen Gründen. Darunter fällt medizinisches Personal mit sehr hohem Ansteckungsrisiko sowie Personal in der Altenpflege. Insgesamt 8.847 Menschen wurden wegen ihres hohen Alters über 80 Jahre geimpft.

42.000 Einträge auf Impfliste

Laut Gesundheitsministerium haben sich bisher 42.465 Personen auf der Impfliste registriert. Dabei sind 79 Prozent der Einträge online erfolgt und 21 Prozent über die Corona- und Impfhotline.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 21.01.2021
- Robert-Koch-Institut: Digitales Impfquotenmonitoring zur COVID-19-Impfung
- Deutsche Presse-Agentur

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13-Jährige aus Saarlouis vermisst

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Mit einem Foto hatten die Ermittler:innen die Bevölkerung um Hinweise gebeten. Foto: Polizei

Update: Inzwischen ist die 13-Jährige wieder aufgetaucht.

 

Ein Mädchen aus Saarlouis wurde am gestrigen Mittwoch als vermisst gemeldet.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der PI Saarlouis, 21.01.2021

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14 weitere Corona-Todesfälle im Saarland gemeldet

Im Saarland sind zurzeit 1.814 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Mittwoch (20. Januar 2021), 16.00 Uhr, veröffentlicht hat.

203 neue Infektionen

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 203 auf jetzt 23.894. Am Mittwoch der vergangenen Woche waren es 178 Neuinfektionen gewesen.

14 weitere Corona-Tote - Viele Nachmeldungen

Im Saarland sind 14 weitere Corona-Todesfälle zu verzeichnen, teilte das Ministerium weiter mit. Die Zahl der Personen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind, stieg damit auf 671. Unter den neuen Todesfällen sind elf Menschen aus dem Regionalverband Saarbrücken. Am heutigen Mittwoch verstarben dort eine 86-Jährige und ein 82-Jähriger. In den übrigen neun Fällen im Regionalverband handelt es sich um Nachmeldungen, die bis zum 4. Januar zurückgehen. Alle betroffenen Patient:innen waren über 80 Jahre alt. Die weiteren gemeldeten Toten aus dem Saarland stammen aus den Landkreisen Saarlouis und St. Wendel sowie aus dem Saarpfalz-Kreis.

289 im Krankenhaus

Als geheilt gelten inzwischen 21.409 Menschen (+86). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 289 stationär behandelt (-1). Davon liegen 86 auf der Intensivstation (+4).

So sieht es in den Kreisen aus

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
- Saarbrücken: 9.395 (+89 gegenüber dem Vortag)
- Merzig-Wadern: 2.053 (+8)
- Neunkirchen: 2.727 (+33)
- Saarlouis: 5.008 (+37)
- Saarpfalz: 2.796 (+17)
- St. Wendel: 1.915 (+19)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

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Im Saarland wurden 14 weitere Corona-Todesfälle gemeldet. 86 Menschen liegen auf der Intensivstation. Foto: Jens Büttner/dpa-Bildfunk

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 20.01.2021
- Website des saarländischen Gesundheitsministeriums
- Mitteilung des Regionalverbands Saarbrücken, 20.01.2021
- eigene Recherche

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Nach Urteil zu Familien: Saar-Regierung will Corona-Verordnung anpassen

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Die 1-Personen-Kontaktregel ist für Familien im Saarland vorerst außer Vollzug. Foto: Pixabay

Die saarländische Landesregierung will nach der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts die Corona-Rechtsverordnung anpassen. Das teilte Staatskanzlei am Mittwoch (20. Januar 2021) mit.

Gericht kippt Kontaktbeschränkungen für Familien

Die Richter:innen hatten die Kontaktbeschränkungen für Familien vorerst aufgehoben. In der Rechtsverordnung gebe es widersprüchliche Angaben, begründete das Gericht seine Entscheidung und forderte eindeutigere Formulierungen. Konkret bedeutet das zurzeit, dass die 1-Personen-Kontaktregel im familiären Bezugskreis nicht mehr gilt.

Bachmann: Kontakte weiterhin reduzieren

Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) appellierte an die Saarländer:innen, Kontakte weiterhin zu reduzieren. Von vermeidbaren Treffen solle abgesehen werden. "Jeder zwischenmenschliche Kontakt birgt ein Infektionsrisiko", so die Politikerin.

Ab wann die neuen Corona-Regeln im Saarland gelten

In der neuen Rechtsverordnung sollen auch die Beschlüsse von Bund und Ländern aufgenommen werden. Die neuen Regeln werden voraussichtlich ab Montag gelten.

Die wichtigsten Beschlüsse im Überblick

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Staatskanzlei des Saarlandes, 21.01.2021
- eigene Berichte
- eigene Recherche

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Teilnahmebedingungen: Gewinnspiel Saar-Lor-deLuxe

Die Teilnahme am Gewinnspiel von SOL.DE, nachfolgend "Betreiber" genannt, ist kostenlos und richtet sich ausschließlich nach diesen Teilnahmebedingungen.

Ablauf des Gewinnspiels

Die Dauer des Gewinnspiels erstreckt sich vom 26.01.2021, 00.00 Uhr, bis zum 02.02.2021, 23.59 Uhr. Innerhalb dieses Zeitraums erhalten Nutzer online die Möglichkeit, am Gewinnspiel teilzunehmen.

Teilnahme

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, müssen User a) SOL.DE auf Instagram folgen, b) Saarlordeluxe auf Instagram folgen, c) den Gewinnspiel-Beitrag liken, d) eine Person unter dem Post markieren. Die Teilnahme ist nur innerhalb des Teilnahmezeitraums möglich. Nach Teilnahmeschluss eingehende Einsendungen werden bei der Auslosung nicht berücksichtigt. Pro Teilnehmer nimmt nur eine übermittelte Anmeldung am Gewinnspiel teil. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist kostenlos.

Teilnahmeberechtigte

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die ihren Wohnsitz in Deutschland und das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Teilnahme ist nicht auf Kunden des Veranstalters beschränkt und nicht vom Erwerb einer Ware oder Dienstleistung abhängig. Sollte ein Teilnehmer in seiner Geschäftsfähigkeit eingeschränkt sein, bedarf es der Einwilligung seines gesetzlichen Vertreters. Nicht teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle an der Konzeption und Umsetzung des Gewinnspiels beteiligte Personen und Mitarbeiter des Betreibers sowie ihre Familienmitglieder. Zudem behält sich der Betreiber vor, nach eigenem Ermessen Personen von der Teilnahme auszuschließen, wenn berechtigte Gründe vorliegen, beispielsweise (a) bei Manipulationen im Zusammenhang mit Zugang zum oder Durchführung des Gewinnspiels, (b) bei Verstößen gegen diese Teilnahmebedingungen, (c) bei unlauterem Handeln oder (d) bei falschen oder irreführenden Angaben im Zusammenhang mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel.

Gewinn, Benachrichtigung und Übermittlung des Gewinns

Folgende Preise werden vergeben: 1x1 Korb mit saarländischen Leckereien. Die Ermittlung der Gewinner erfolgt nach Teilnahmeschluss im Rahmen einer auf dem Zufallsprinzip beruhenden Verlosung. Die Gewinner der Verlosung werden zeitnah über den Gewinn informiert. Die Aushändigung des Gewinns erfolgt ausschließlich an den Gewinner. Ein Umtausch sowie eine Barauszahlung des Gewinns sind nicht möglich. Eventuell für den Versand der Gewinne anfallende Kosten übernimmt der Betreiber. Mit der Inanspruchnahme des Gewinns verbundene Zusatzkosten gehen zu Lasten des Gewinners. Für eine etwaige Versteuerung des Gewinns ist der Gewinner selbst verantwortlich. Meldet sich der Gewinner nach zweifacher Aufforderung innerhalb einer Frist von drei Wochen nicht, kann der Gewinn auf einen anderen Teilnehmer übertragen werden.

Beendigung des Gewinnspiels

Der Veranstalter behält sich ausdrücklich vor, das Gewinnspiel ohne vorherige Ankündigung und ohne Mitteilung von Gründen zu beenden. Dies gilt insbesondere für jegliche Gründe, die einen planmäßigen Ablauf des Gewinnspiels stören oder verhindern würden.

Datenschutz

Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Der Teilnehmer versichert, dass die von ihm gemachten Angaben zur Person, insbesondere Vor-, Nachname, Adresse und E-Mail-Adresse wahrheitsgemäß und richtig sind. Der Veranstalter weist darauf hin, dass sämtliche personenbezogenen Daten des Teilnehmers zur Abwicklung an die Firma Saarlordeluxe weitergegeben werden. Im Falle eines Gewinns erklärt sich der Gewinner mit der Veröffentlichung seines Namens und Wohnorts in den vom Veranstalter genutzten Medien einverstanden. Dies schließt die Bekanntgabe des Gewinners auf der Webseite des Betreibers und seinen Social Media-Plattformen mit ein. Der Teilnehmer kann seine erklärte Einwilligung jederzeit widerrufen. Der Widerruf ist schriftlich an die im Impressumsbereich angegebenen Kontaktdaten des Veranstalters zu richten. Nach Widerruf der Einwilligung werden die erhobenen und gespeicherten personenbezogenen Daten des Teilnehmers umgehend gelöscht.

Facebook Disclaimer

Diese Aktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Anwendbares Recht

Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel sind an den Betreiber zu richten. Kontaktmöglichkeiten finden sich im Impressumsbereich. Das Gewinnspiel des Betreibers unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser Teilnahmebedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit dieser Teilnahmebedingungen im Übrigen nicht berührt. Statt der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige gesetzlich zulässige Regelung, die dem in der unwirksamen Bestimmung zum Ausdruck gekommenen Sinn und Zweck wirtschaftlich am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für den Fall des Vorliegens einer Regelungslücke in diesen Teilnahmebedingungen.

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