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Neue Corona-Verordnung im Saarland: Diese Regeln gelten ab morgen

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Im Saarland gelten ab Montag (25.01.2021) neue Corona-Regelungen. Wir haben die wichtigsten Änderungen der neuen Corona-Verordnung der saarländischen Landesregierung für euch zusammengefasst. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Neue Corona-Verordnung im Saarland

Nachdem sich Bund und Länder am vergangenen Dienstag (19. Januar 2021) auf eine Verlängerung und Verschärfung des Corona-Lockdowns geeinigt haben, hat die saarländische Landesregierung die vereinbarten Regelungen am Donnerstag (21. Januar 2021) in eine neue Corona-Verordnung gegossen. Diese tritt am morgigen Montag (25. Januar 2021) in Kraft und beinhaltet die folgenden Neuregelungen:

Verschärfung der Maskenpflicht

Die Maskenpflicht im Saarland wird verschärft. So müssen an den folgenden Orten beziehungsweise in den folgenden Einrichtungen ab Montag medizinische Masken getragen werden:
- in öffentlichen Verkehrsmitteln
- in Geschäften
- aus Märkten und Messen
- in Krankenhäusern
- in Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen
- in Arztpraxen und Zahnarztpraxen
- bei Psychotherapeuten sowie in Kinder- und Jugendpsychotherapeuten-Praxen
- während Gottesdiensten
- bei ambulanten Pflegediensten.

Unter medizinische Masken fallen OP-Masken oder Masken der Standards KN 95, N 95 oder FFP2. Die Pflicht zum Tragen der medizinischen Masken gilt ab dem sechsten Lebensjahr.

FFP2-Maskenpflicht in Alten- und Pflegeheimen

In den Alten- und Pflegeheimen im Saarland gilt sogar eine FFP2-Maskenpflicht für alle Personen, die Kontakt mit den Bewohner:innen haben.

Kontaktbeschränkungen auch unter Angehörigen

Nachdem das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes die Kontaktbeschränkungen unter engen Familienangehörige in der vergangenen Woche gekippt hatte, hat die saarländische Landesregierung reagiert, um dem Bestimmtheitsgrundsatz Rechnung zu tragen. Es bleibt grundsätzlich bei den vorherigen Kontaktbeschränkungen im Saarland. Eine Ausnahmeregelung für Familienangehörige gibt es damit nicht. Dafür gibt es nun Ausnahmen für die Betreuung Minderjähriger oder pflegebedürftiger Personen.

In der neuen Corona-Verordnung im Saarland heißt es nun konkret:
"Private Zusammenkünfte im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken werden auf einen Haushalt und eine nicht in diesem Haushalt lebende Person beschränkt.

Soweit es zwingende persönliche Gründe erfordern, insbesondere die Betreuung Minderjähriger oder pflegebedürftiger Personen, wenn dies unter Ausschöpfung anderer zumutbarer Möglichkeiten nicht anders sichergestellt werden kann, ist auch der gemeinsame Aufenthalt mit mehreren Personen eines anderen Haushalts gestattet. Unbeschadet dessen ist die unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung für Kinder unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften zulässig, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst".

 

Keine Präsenzpflicht an Schulen

Die Präsenzpflicht an den Schulen im Saarland bleibt mit Ausnahme der Abschlussklassen bis zum 14. Februar 2021 ausgesetzt. Eine Betreuung bleibt laut Angaben der saarländischen Landesregierung sowohl in Kitas als auch für Schüler:innen bis zur 6. Jahrgangsstufe sowie für Förderschüler:innen sichergestellt.

Regelungen für Gottesdienste

Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen werden nur dann gestattet, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt wird. Es gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske und das Verbot des Gemeindegesanges. Zusammenkünfte von mehr als 10 Personen müssen bis spätestens zwei Werktagen Tagen vor dem Ereignis beim zuständigen Ordnungsamt angemeldet werden, sofern keine generellen Absprachen mit der entsprechenden Behörde getroffen wurden.

Sonstige Lockdown-Regelungen verlängert

Die sonstigen bislang geltenden Lockdown-Regelungen werden bis mindestens 7. Februar 2021 verlängert. Das Saarland will damit bei der bisherigen Systematik bleiben, dass die neuen Verordnungen grundsätzlich nach 14 Tagen auf ihre Verhältnismäßigkeit überprüft werden. Eine weitere Verlängerung des Lockdowns gilt allerdings als sehr sicher, da sich Bund und Länder bereits auf eine bundesweite Lockdown-Verlängerung bis zum 14. Februar 2021 geeinigt hatten.

Verwendete Quellen:
- saarländische Corona-Verordnung
- eigene Berichte

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Sonntag

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Die wichtigsten Nachrichten aus dem Saarland findet ihr bei SOL.DE. Symbolfoto: BeckerBredel

Aktuelle Corona-Zahlen im Saarland 

Das saarländische Gesundheitsministerium hat am Sonntag (24. Januar 2021) 50 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Alle aktuellen Zahlen im Überblick: Aktuelle Corona-Zahlen im Saarland

 

Neue Corona-Verordnung im Saarland: Diese Regeln gelten ab morgen

Ab dem morgigen Montag (25. Januar 2021) gilt im Saarland eine neue Corona-Verordnung. Wir haben die neuen Regelungen in einer Übersicht für euch zusammengefasst: Neue Corona-Verordnung im Saarland: Diese Regeln gelten ab morgen

Forderungen nach Ende des Corona-Lockdowns werden lauter

Nachdem die Corona-Beschränkungen in Deutschland gerade erst verschärft worden sind, mehren sich bereits die Stimmen, die sich für ein Ende des Lockdowns Mitte Februar aussprechen. Auch der Präsident der Bundesärztekammer verlangt von der Politik Perspektiven für die Bevölkerung. Mehr dazu unter: Forderungen nach Ende des Corona-Lockdowns werden lauter

Polizei löst "Corona-Party" in Kneipe in Friedrichsthal auf

In der vergangenen Nacht von Samstag auf Sonntag (24. Januar 2021) hat die Polizei eine illegale Zusammenkunft von mehreren Leuten in einer Kneipe in Friedrichsthal aufgelöst. Der Gastronomiebetreiber hatte seine Gaststätte nicht zum ersten Mal trotz der bestehenden Corona-Beschränkungen einfach geöffnet. Ihn und seine Gäste erwarten nun hohe Bußgelder: Polizei löst "Corona-Party" in Kneipe in Friedrichsthal auf

Bundesregierung befürchtet Angriffe auf Impfzentren

Bisher gibt es zwar noch keine konkreten Hinweise, dennoch bereitet sich die Bundesregierung auf Angriffe auf Impfzentren, Impfstofftransporte oder auch Hersteller von Corona-Impfstoffen ein. Sie spricht von einer "abstrakten Gefährdung" durch Impfgegner, Corona-Skeptiker und Verschwörungstheoretiker. Mehr unter: Bundesregierung befürchtet Angriffe auf Impfzentren

30-Jähriger fährt mit Auto in Prims: Spektakulärer Rettungseinsatz am Samstagabend

Am Samstagabend sind ein 30-jähriger Mann und sein 40-jähriger Beifahrer mit einem Geländewagen in der Prims gelandet. Der Fahrer hatte zuvor versucht, eine Furt zu überqueren und dabei die Strömung völlig unterschätzt. Es kam zu einem aufwendigen Rettungseinsatz. Mehr zu dem Vorfall: 30-Jähriger fährt mit Auto in Prims: Spektakulärer Rettungseinsatz am Samstagabend

Max Ophüls Preis 2021: Die Preisträger:innen im Überblick

Der rote Teppich und die Promis fehlten zwar, doch die Freude der Gewinner:innen war groß wie in den Jahren zuvor. Erstmals fand das 42. Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken online statt. Wir haben für euch die Preisträger:innen in der Übersicht: Max Ophüls Preis 2021: Die Preisträger:innen im Überblick

Blitzer im Saarland: Hier steht die Polizei diese Woche (25. bis 31. Januar 2021)

Die Polizei hat für diese Woche (25. bis 31. Januar 2021) Geschwindigkeitskontrollen an mehreren Orten im Saarland angekündigt: Blitzer im Saarland

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Corona-Lockerungen: Mehr Bürokratie wagen!

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Willkommen zum fruehstart Millennial-Update!
Ab jetzt fassen wir jeden Donnerstag die wichtigsten News des Tages hier kurz & prägnant für Euch zusammen. Dabei setzen wir den Schwerpunkt auf das, was Millennials wissen MÜSSEN: Das Neuste in Sachen Social Media & Big Tech.

Unsere heutigen Themen:
Wir schauen uns die neuesten Corona-"Lockerungen" an. Und Googles Kehrtwende in Sachen Tracking. 

Und im heutigen Lesetipp ...
... beschäftigen wir uns mit einem Mann, den wir bislang gerne verspottet haben. Seine Kolumne ist hier nämlich auf einmal gesetzt.

 

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Mit dabei:
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Dann schreibt sie uns jederzeit gerne an crew@fruehstart-newsletter.de 

NEWS

  

Corona-Lockerungen: Mehr Bürokratie wagen!

Die Flugschulen dürfen wieder öffnen!
Na bitte - dann haben wir das Schlimmste ja überstanden! 

Und sonst so?
Die Lage sah bei der gestrigen "Corona-Schalte" wohl so aus: Die Fallzahlen steigen, die Impfungen stocken. Mit den Schnelltests ist das so eine Sache. Und auch sonst hatte niemand eine gute Idee.

Aber irgendetwas musste man tun.
Denn "No Covid" wagen Merkel & Co. ja bekanntlich auch nicht. Entsprechend sinnlos wäre eine bloße Verlängerung des - inzwischen sowieso halbherzigen - Lockdowns gewesen. Echte Öffnungen könnten aber in die Katastrophe führen ...

Und nun?
Man besann sich auf "deutsche Tugenden". Wie z.B. Bürokratie.

Vorteil:
Das macht die Sache so kompliziert, dass keiner mehr weiß, was das ursprüngliche Problem war ... 

Also Herrschaften:
Taschenrechner raus - und Konzentration! Denn die Frage "was ändert sich denn jetzt für mich" ist dank dem neuen Stufenplan eine Art Abi-Aufgabe für den Mathe LK.

 

BIG TECH

 

Google schwört dem Cookie ab!

Wir erinnern uns:
Ein „Cookie“ ist (in diesem Fall) kein Keks, sondern ein Codeschnipsel. Er wird Web-Usern angehängt, um sie auf ihrem Weg durchs Netz zu beobachten.

Bildlich gesprochen:
Stellt Euch vor, man würde Euch eine Kamera aufpflanzen. Und sich sich anschauen, in welche Schaufenster Ihr guckt, durch welche Geschäfte Ihr bummelt, welche Produkte Ihr dort in die Hand nehmt ...

Und dann …
… würde man jede Litfaßsäule, an der Ihr vorbeikommt, speziell für Euch bekleben. Mit Plakaten über genau die Dinge, für die Ihr Euch kürzlich interessiert habt.

Könnt Ihr testen!
Recherchiert mal ein Weilchen über ein bestimmtes Produkt. Z.B. eine Smartwatch. Und auf wundersame Weise werden Euch diese Dinger anschließend auf den Werbebannern verschiedenster Websites begegnen.

Noch!
Denn ab 2022 will Google seinen Chrome-Browser entlausen: Keine Cookies mehr!

Interessanter Schritt!
Und es wird spannend zu sehen, wozu er führt. Mehr Privatsphäre? Oder hecken findige Marketers einfach etwas anderes aus? Wird Werbung dann teurer und ineffizienter? Und vor allem: Was bedeutet das für Facebook? Denn Mark Zuckerbergs "Facebook-Pixel" ist inzwischen die Mutter aller Cookies ... 

 

GEWINNER DES TAGES:

 

BANKSY. Denn nun hat er Krypto, Kunst & Chaos vereint

Elon Musk. Denn er wartet nicht, bis man irgendwann mal eine Straße nach ihm benennt. Er baut sich lieber eine Stadt - und benennt sie nach seinem Gusto.

VERLIERER DES TAGES:

 

SuperVPN. Denn die App hat sich das Prädikat "delete it immediately" erarbeitet.

Ethereum. "Kann mehr als Bitcoin". Das ist der Claim to fame dieser Krypto-Währung. Das Gütesiegel "dezentral" könnte sie, dank Amazon, aber bald verlieren. 

Dogecoin. Elon twittert Memes, der Preis brennt durch die Decke - und niemand fragt "warum?" oder "wieso?". Das waren die großen Zeiten der Hunde-Coin. Davon ist aber nichts mehr übrig: Musk twitterte letzte Woche - und nichts passierte. Deswegen hat er es wohl aufgegeben. Dafür stellt nun die US-Börsenaufsicht Fragen ...

Robinhood. Denn die meisten Trader, die dort angeheizt werden, können sich diese Aktivität nicht wirklich leisten. 

 

READ THIS TODAY:

 

Wenn man Heidegger auf Wish bestellt ...
... bekommt man Sascha Lobo geliefert.

Wir erinnern uns:
Der Erste war ein Jahrhundertphilosoph. (Und ein Charakterschwein. Aber das ist eine andere Geschichte).

Er hat den Sinn des Seins gefunden!
Den Teil habe ich aber nie kapiert.

Später hat er dann noch gezeigt ...
... wie die Technik unseren Blick auf die Welt verändert. Und zwar erfrischend verständlich. Auch wenn er - nerviger Weise - für alles erstmal einen eigenen Begriff erfand (z.B. das "Gestell", das "stellt" und "verstellt".)

Sascha Lobo ...
... hat im Prinzip ganz ähnliches vor. Bei seinen Ausführungen, wie uns "das Digitale" doch prägt, gerät er aber oft ins Schwafeln. 

Bei der deutschen Corona-Politik ...
... trifft Meister Lobo den Nagel aber auf den Kopf. Hier "heideggert" er zwar auch, indem er einen "Grollbürger" einführt und ihn vom "Wutbürger" abgrenzt ...

Im Prinzip ...
... hat er aber Recht: Man muss nicht querdenken, um frustriert zu sein.

Nicht wegen des Lockdowns an sich.
Aber wegen der behäbigen - und oftmals auch kleingeistigen - Art, mit der man derzeit nach Auswegen sucht.

Beispiel: Schnelltests.
Hiervon bräuchte man - logischerweise - möglichst viele. Und zwar kostenlos. Denn eine "Verschwendung" wäre der Idealfall: Sobald sich jeder Einwohner fünf mal täglich testet, hat sich Corona nämlich auch ohne Impfung erledigt. Das ist unserer Regierung aber zu teuer.

Sparsamkeit in allen Ehren.
Aber die Opportunitätskosten sind tausend mal höher: Ein Shutdown ist der teuerste Spaß aller Zeiten. Und nachdem man "das mit dem Impfen" verbockt hat, bleibt außer testen ja nicht mehr viel. 

Apropos impfen:
Hier achten wir anscheinend penibel auf die Einhaltung der 35-Stunden-Woche. Ergebnis: Wir bekommen noch nicht einmal unsere kläglichen Vorräte verimpft. 

Daher bin ich jetzt Lobo-Fan-Boy.
Und empfehle die Kolumne der "Jahrhundertfrisur" nun zum zweiten Mal in Folge.

WERDET PATRONS!

 

Denn Ihr werdet sehen, wie toll das ist ;)

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- Den fruehstart Bonus-Content
- Und ein cooles Handy Wallet

All das ...
... gibt es für nur €3,99 pro Monat (jederzeit kündbar). Und sobald Ihr uns eine Nachricht mit dem Inhalt "Sol.de" schreibt, erstatten wir Euch die erste Monatsgebühr gleich wieder zurück!

Fragen?
Einfach an crew@fruehstart-newsletter.de schreiben! Ansonsten: Haut rein - und guckt Euch die Sache mal an! 

 

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Blitzer im Saarland: Hier steht die Polizei diese Woche (25. bis 31. Januar 2021)

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Die Polizei im Saarland wird an verschiedenen Punkten Geschwindigkeitskontrollen durchführen. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Daniel Reinhardt

Zwischen Montag (25. Januar 2021) und Sonntag (31. Januar 2021) stellt die saarländische Polizei an folgenden Stellen Blitzer auf:

Montag, 25.01.2021

- B51 zwischen Völklingen und Saarlouis
- Brebach, Saarbrücker Straße
- A620 zwischen Autobahndreieck Saarbrücken und Autobahndreieck Saarlouis

Dienstag, 26.01.2021

- B268 zwischen Nunkirchen und Lebach
- B269 zwischen Saarlouis und Lebach
- A623 zwischen Anschlussstelle Saarbrücken-Herrensohr und Autobahndreieck Friedrichsthal

Mittwoch, 27.01.2021

- B51 zwischen Saarhölzbach und Merzig
- A1 zwischen Anschlussstelle Eppelborn und Autobahndreieck Nonnweiler
- Merzig

Donnerstag, 28.01.2021

- A1 zwischen Anschlussstelle Eppelborn und Autobahnkreuz Saarbrücken
- Heinitz, Grubenstraße
- B51 zwischen Saarbrücken und Kleinblittersdorf

Freitag, 29.01.2021

- B41 zwischen Neunkirchen und St. Wendel
- Neunkirchen
- A8 zwischen Landesgrenze Luxemburg und Anschlussstelle Merzig

Samstag, 30.01.2021

- A8 zwischen Autobahnkreuz Saarbrücken und Landesgrenze Rheinland-Pfalz
- Quierschied

Sonntag, 31.01.2021

- Losheim, B268
- L163 zwischen Klarenthal und Velsen

Warum blitzt die Polizei dort?

Bei den angekündigten Messstellen handelt es sich um Unfallörtlichkeiten, die nach Unfallhäufung, Unfallfolgen und Unfallursachen ausgewählt wurden.

Über die angekündigten Kontrollen hinaus sind weitere Geschwindigkeitskontrollen möglich. Aus einsatztechnischen Gründen können auch angekündigte Kontrollen entfallen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums des Saarlandes

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Mann (33) bei Unfall in Heusweiler schwer verletzt

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Ein 33-jähriger Mann wurde bei einem Verkehrsunfall in Heusweiler schwer verletzt. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Boris Roessler

Schwerer Unfall in Heusweiler

Gegen etwa 18.30 Uhr kam es am Freitagabend zu einem Verkehrsunfall in Heusweiler. Ein 33-jähriger Mann war mit seinem Kleinkraftrad auf der Trierer Straße in Richtung Lebach unterwegs und wurde von einem Autofahrer übersehen, der von der Autobahnausfahrt nach links in die Trierer Straße abbiegen wollte.

33-jähriger Mann schwer verletzt

Es kam zu einem heftigen Zusammenprall, durch den der Kraftradfahrer schwer verletzt wurde. Der 33-Jährige wurde umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert. Der 29-jährige Autofahrer blieb unverletzt. Sowohl das Auto als auch das Kleinkraftrad waren infolge des Zusammenstoßes nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. 

Wie die Polizei weiter mitteilte, sei das 33-jährige Unfallopfer weder im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis gewesen, noch habe das Kleinkraftrad über eine gültige Versicherung verfügt. 

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Völklingen vom 24.01.2021 

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DPA

Bundesregierung befürchtet Angriffe auf Impfzentren

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Die Bundesregierung befürchtet Angriffe auf Impfzentren. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Felix Kästle

Bundesregierung stellt sich auf Angriffe auf Impfzentren ein

Die Bundesregierung stellt sich auf mögliche Angriffe auf Impfzentren, Impfstofftransporte oder auch Hersteller von Corona-Impfstoffen ein. Zwar gebe es bisher keine konkreten Hinweise darauf, aber es bestehe wegen "der großen medialen Präsenz sowie der hohen Dynamik und Emotionalität" des Themas eine "abstrakte Gefährdung" der genannten Einrichtungen, heißt es in einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuerst hatten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe darüber berichtet.

"In diesem Zusammenhang sind insbesondere Proteste von Impfgegnern, Corona-Skeptikern und Verschwörungstheoretikern auch an Standorten der Produktionsfirmen, der Impfzentren und der Impfstoff-Lagerstätten einzukalkulieren", heißt es in dem Schreiben des Ministeriums. Personen könnten versuchen, in die Einrichtungen einzudringen, um ihrem Protest Nachdruck zu verleihen. "Dies könnte eskalierend mit Sachbeschädigungen in den Gebäuden einhergehen. In Einzelfällen könnte es bei Aufeinandertreffen mit dem beschäftigten Personal oder den Impfempfängern zu auch strafrechtlich relevanten physischen Übergriffen kommen."

Bundesregierung sieht auch Gefahr von Cyberangriffen

Die Bundesregierung stuft zudem die Gefahr von Cyberangriffen auf die Impf-Einrichtungen als hoch ein. "Bis die Corona-Pandemie nicht global eingedämmt worden ist, bleiben sie ein attraktives Ziel für Angriffe, denen sowohl wirtschaftliche als auch staatliche Interessen zugrunde liegen können", heißt es in der Antwort auf die Grünen-Anfrage.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Forderungen nach Ende des Corona-Lockdowns werden lauter

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Mehrere Stimmen aus der Politik fordern ein Ende des Lockdowns im Februar. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Julian Stratenschulte

Auch wenn die Corona-Maßnahmen in Deutschland gerade erst verschärft worden sind, mehren sich die Stimmen, die ein Ende des Lockdowns im Februar fordern. 

Union-Vizevorsitzender fordert Ende des Lockdowns im Februar

So fordert der Vizevorsitzende der Unionsbundestagsfraktion, Georg Nüßlein, die bestehenden Corona-Maßnahmen bis zum 14. Februar definitiv zu beenden. "Es ist wegen der massiven Auswirkungen nicht verantwortbar, solange einen flächendeckenden Lockdown zu verordnen, bis die Inzidenz-Zahl unter 50 oder unter 35 sinkt", sagte der CSU-Politiker der "Augsburger Allgemeinen".

"Wenn nicht in den nächsten Wochen noch etwas passiert, was wir jetzt nicht vorhersehen können, also beispielsweise eine massive Ausbreitung von mutierten Viren, dann müssen wir spätestens ab Mitte Februar einen anderen Weg gehen als den bisherigen", erklärt Nüßlein weiter.

Auch Sachsens Ministerpräsident fordert Lockerungen der Corona-Maßnahmen

Auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) will nach dem Ablauf des 14. Februar Lockerungen durchsetzen. Dies allerdings nur Schritt für Schritt und wenn es verantwortbar ist, wie er der Zeitung "Welt" sagte - zunächst in Schulen und Friseurläden. "Im März können wir dann über den Einzelhandel sprechen. Und nach Ostern auch über die Gastronomie", erklärte Kretschmer.

Armin Laschet dämpft Hoffnungen auf langfristiges Corona-Konzept

Der neue CDU-Chef Armin Laschet dämpfte hingegen Hoffnungen auf ein langfristiges Corona-Konzept. "Ein langfristiges Konzept ist schwierig, da sich die konkrete Entwicklung der Pandemie gerade mit der hochansteckenden neuen Mutation nur schwer vorhersagen lässt", sagte der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Aktuell sinkt die Inzidenz zwar. Aber das neue mutierte Virus ist unberechenbar".

Präsident der Bundesärztekammer fordert Perspektiven für Bevölkerung

Klaus Reinhardt, der Präsident der Bundesärztekammer - eigentlich ein Unterstützer des Lockdowns - verlangte von der Politik gleichwohl Perspektiven für die Bevölkerung. "Es ist nachvollziehbar, dass die Menschen nach zehn Monaten Pandemie ermüdet sind und die Corona-Schutzmaßnahmen als belastend empfinden", sagte der Präsident der Bundesärztekammer der "Rheinischen Post". Zu den Perspektiven gehöre auch eine klare Kommunikation zu den Impfkapazitäten.

Verwendete Quellen:
- Bericht der "Augsburger Allgemeinen"
- Bericht der "Rheinischen Post"
- Bericht der "Welt"
- Deutsche Presse-Agentur

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Max Ophüls Preis 2021: Die Preisträger:innen im Überblick

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"Fuchs im Bau" von Regiesseur Arman T. Riahi zählte zu den Hauptgewinner:innen des Max Ophüls Preises 2021. Foto: picture alliance/dpa/Filmfestival Max Ophüls Preis | Oliver Dietze

Max Ophüls Preisverleihung findet online statt

Das Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken gilt als wichtigstes Festival für den jungen deutschsprachigen Film. Wegen der Corona-Pandemie fand die 42. Ausgabe zum ersten Mal komplett als Online-Edition statt. 

In diesem Jahr wurden insgesamt 98 Filme gezeigt, davon starteten 50 in den vier Wettbewerben Spielfilm, Dokumentarfilm, mittellanger Film und Kurzfilm. Für sie wurden 16 Preise in einer Gesamthöhe von 118.500 Euro verliehen. Die Abschlussveranstaltung wurde am gestrigen Samstagabend kostenlos auf der Streaming-Plattform und dem Youtube-Kanal des MOP übertragen. 

"Borga" und "Fuchs im Bau" räumen mehrfach ab

Die größten Gewinner:innen waren die Filme "Borga" und "Fuchs im Bau". "Borga" erhielt sowohl den mit 36.000 Euro dotierten Max Ophüls Preis für den besten Spielfilm als auch den Publikumspreis Spielfilm und den Preis der ökumenischen Jury. Darüber hinaus wurde Hauptdarsteller Eugene Boateng der Preis für den gesellschaftlich relevanten Film verliehen. "Fuchs im Bau" sahnte den Preis für die beste Regie, den Fritz-Raff-Drehbuchpreis und den Preis der Jugendjury ab.

Alle Gewinner:innen im Überblick:

Alle Gewinner:innen des Max Ophüls Preises 2021 im Überblick:

- Bester Spielfilm: "Borga"

- Beste Regie: Arman T. Riahi für "Fuchs im Bau"

- Preis für den gesellschaftlich relevanten Film: Eugene Boateng für seine Leistung als Associate Producer und Schauspieler in "Borga"

- Bester Schauspielnachwuchs: Sara Fazilat für "Nico" und Jonas Holdenrieder für "Trübe Wolken"

- Preis der ökumenischen Jury: "Borga"

- Bestes Drehbuch (Fritz-Raff-Drehbuchpreis): Arman T. Riahi für "Fuchs im Bau"

- Preis der Jugendjury: "Fuchs im Bau"

- Publikumspreis Spielfilm: "Borga"

- Bester Dokumentarfilm: "Stollen"

- Beste Musik in einem Dokumentarfilm: Dascha Dauenhauer und Alison Kuhn für "The Case You"

- Publikumspreis Dokumentarfilm: "Dear Future Children"

- Bester mittellanger Film: "Tala'vision"

- Publikumspreis mittellanger Film: "Tala'vision"

- Bester Kurzfilm: "Fische"

- Publikumspreis Kurzfilm: "Trumpet"

Verwendete Quellen:
- Filmfestival Max Ophüls Preis
- Deutsche Presse-Agentur

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Polizei löst "Corona-Party" in Kneipe in Friedrichsthal auf

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In einer Kneipe in Friedrichsthal wurde trotz der geltenden Corona-Beschränkungen verbotswidrig gefeiert. Symbolfoto: Pixabay

Kneipe in Friedrichsthal öffnet erneut verbotswidrig

Gegen 00.50 Uhr, wurden Einsatzkräfte der Polizei Sulzbach/Saar auf einen möglichen Gaststättenbetrieb in Friedrichsthal aufmerksam. Trotz des aktuellen coronabedingten Betriebsverbots soll die Kneipe einfach geöffnet und Gäste mit Alkohol versorgt haben. Wie die Polizei mitteilt, habe die besagte Kneipe in der Vergangenheit schon einmal gegen die Corona-Verordnung verstoßen, in dem sie geöffnet war und verbotswidrig betrieben wurde.

Auch am gestrigen Abend hat der Betreiber der Kneipe das Gaststättengewerbe unzulässigerweise ausgeübt. Die Polizeibeamt:innen stellten im Rahmen ihrer Kontrolle fest, dass in der Kneipe kurz zuvor geraucht wurde und einige leere Bierflaschen herumstanden. 

Gäste verstecken sich im Hinterhof

Der Inhaber der Kneipe versuchte die Polizei zunächst zu belügen, während sich seine Gäste im Hinterhof der Kneipe versteckten. Er gab gegenüber der Polizei an, dass er sich nur mit einem Bekannten in der Gaststätte aufhalte, der auch angetroffen wurde. Im Zuge der Kontrolle entdeckten die Polizeikräfte allerdings die weiteren Personen, die versucht hatten, sich zu verstecken.

Hohe Bußgelder für die Corona-Verstöße

Insgesamt wurden sieben Personen aus sieben unterschiedlichen Haushalten angetroffen, die allesamt keine Mindestabstände eingehalten hatten und ohne Masken trotz der entgegenstehenden Kontaktbeschränkungen zusammen mit Alkohol feierten. Die Polizei leitete gegen alle Personen Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung ein. Die Gäste der Kneipe erwartet nun allesamt ein Bußgeld im dreistelligen Bereich. Eine besonders hohe Geldbuße erwartet den Inhaber der Kneipe, der diese zum wiederholten Male verbotswidrig geöffnet hatte. Laut Polizei kommt ein Bußgeld im vierstelligen Bereich auf den Mann zu.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei vom 24.01.2021

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30-Jähriger fährt mit Auto in Prims: Spektakulärer Rettungseinsatz am Samstagabend

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Am Samstagabend (23. Januar 2021) ist ein Mann mit seinem Geländewagen in der Prims gelandet. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Uli Deck

Geländewagen landet in Prims

Am gestrigen Samstagabend mussten THW und Feuerwehr in der Nähe der Kläranlage in Wadern-Dagstuhl zwei Männer und ihren Geländewagen aus der Prims bergen. Zuvor hatte der 30-jährige Fahrer mit seinem Fahrzeug versucht, eine Furt zu überqueren, die normalerweise für landwirtschaftliche Fahrzeuge gedacht ist.

Da die Prims aufgrund der Schneeschmelze aktuell Hochwasser führt und die Strömung dadurch deutlich stärker als sonst ist, ging das geplante Manöver des 30-Jährigen mächtig in die Hose. Der Geländewagen wurde von der Strömung mitgerissen und etwa 50 Meter abgetrieben. Die Männer befanden sich in der Folge in einer hilflosen Lage.

Feuerwehr und THW bergen Männer und Fahrzeug

Gegen etwa 21.45 Uhr wurden die Rettungskräfte der Feuerwehr und des THW alarmiert. Die Feuerwehr rettete die beiden Insassen, die unverletzt blieben, schnell aus dem Fluss. Deutlich schwieriger und aufwendiger gestaltete sich die Bergung des Fahrzeugs. Hierfür musste ein Teleskoplader des THW eingesetzt werden. 

Polizei leitet Ermittlungsverfahren gegen Fahrer ein

Wie die Polizei Nordsaarland mitteilte, wurde dem 30-jährigen Fahrer wegen des Verdachts eines Rauschzustandes eine Blutprobe entnommen. Gegen ihn wurde zudem ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. 

Verwendete Quellen:
- Angaben der Polizei Nordsaarland vom 24.01.2021

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