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Lockdown-Ausstieg: Städte- und Gemeindebund fordert klare Perspektive

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Der deutsche Städte- und Gemeindetag fordert klare Perspektiven für Corona-Lockerungen. Symbolfoto: BeckerBredel

Auch wenn in Deutschland die Angst vor der Ausbreitung besonders ansteckender Corona-Mutationen groß ist, wächst die Not vieler Menschen, die ein baldiges Ende des Lockdowns herbeisehnen. Vor allem die Ungewissheit darüber, wie es nach dem 14. Februar weitergeht, bedrückt viele Menschen. Die Rufe nach einer klaren Marschroute werden dadurch immer lauter.

Städte- und Gemeindetag fordert klare Corona-Perspektiven

Nachdem bereits am Wochenende einzelne Forderungen nach einem baldigen Ende des Corona-Lockdowns erhoben worden sind, fordert nun auch der deutsche Städte- und Gemeindetag klare Perspektiven für eine Lockerung der Corona-Beschränkungen. So sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung", dass eine "abgestufte Exit-Strategie aus dem Lockdown" dringend nötig sei.

Die Infektionszahlen seien zwar noch zu hoch, aber sie gingen zurück. Deswegen sei die Politik nun gefordert, klarzumachen, ab welchen Werten welche Lockerungen gelten sollten. Aus der Sicht des deutschen Städte- und Gemeindetags gebe es dabei zwar regionale Unterschiede. Im Vordergrund stünden aber überall die Perspektiven für Kitas und Grundschulen.

Kanzlerin Merkel wirbt für längeren Lockdown

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte zuletzt erklärt, dass nach dem Lockdown zuerst Schulen und Kitas wieder geöffnet werden müssten. Zugleich warb sie aber trotz der sinkenden Corona-Zahlen eindringlich für den längeren Lockdown, der bisher bis Mitte Februar befristet ist. Man dürfe nicht warten, bis sich neue, besonders ansteckende Varianten des Coronavirus ausbreiteten. "Dann wäre es zu spät, um eine dritte Welle der Pandemie und gegebenenfalls eine noch heftigere als jemals zuvor zu verhindern", warnte sie.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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