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Bachmann: "Virus-Mutationen sind eine große und sehr reale Gefahr"

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Im Bild: Ministerin Monika Bachmann. Foto (Archiv): BeckerBredel

Coronavirus-Mutation im Saarland

Der Saar-Ministerrat hat am Dienstag ein umfangreiches Monitoring des Coronavirus SARS-CoV-2 beschlossen. Hintergrund sind vier festgestellte Fälle einer Coronavirus-Mutation im Saarland. Dabei soll es sich um positive Proben aus dem Bereich St. Wendel - nach ersten Erkenntnissen nicht aus Kliniken oder Altenheimen - handeln.

Bachmann: "Große und sehr reale Gefahr"

In diesem Zusammenhang sagte Monika Bachmann: "Die Virus-Mutationen sind eine große und sehr reale Gefahr. Die gemeinsame Entscheidung der Landesregierung zum Monitoring der PCR-Tests ist der notwendige Schritt, um die Lage von Beginn an im Blick zu haben."

Ziel müsse es sein, "derartige Mutations-Infektionsketten schnell zu identifizieren und einzudämmen". Mit dem Beschluss des Monitorings habe man entsprechende Voraussetzungen dafür geschaffen, so Bachmann. Ihr Appell: weiterhin die Abstands- und Hygieneregeln einhalten sowie einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Familie betroffen

Wie die "SZ" berichtet, soll es sich bei den Infektionsfällen mit der Mutationsvariante um drei Mitglieder einer Familie aus St. Wendel sowie einen Bekannten handeln. Das habe der St. Wendeler Landrat Udo Recktenwald (CDU) erfahren.

Weitere Informationen sowie Hintergründe dazu gibt es im Bericht der "Saarbrücker Zeitung" (Hinweis: Der Beitrag gehört zum „SZ+“-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch gegebenenfalls registrieren oder eine Bezahloption wählen). 

Hans: "Lockerungen unmöglich"

Auch Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat sich gestern zu der festgestellten Coronavirus-Mutation geäußert. Es sei notwendig, sehr vorsichtig zu sein, so Hans. Deshalb sei es aus seiner Sicht "völlig unmöglich, angesichts dieser Bedrohung, die wir durch die Mutation des Virus haben, von Lockerungen zu reden."

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Staatskanzlei Saar, 26.01.2021
- eigener Bericht
- Saarbrücker Zeitung

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