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Tödlicher Angriff in Zweibrücken: Angeklagter gibt Messerstich zu

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Der Angeklagte steht seit Mittwoch vor Gericht. Symbolfoto: Boris Roessler/dpa-Bildfunk

Weil er einen 40-jährigen Mann mit einem Messerstich in die Brust getötet haben soll, steht ein 34 Jahre alter Angeklagter seit Mittwoch (27. Januar 2021) vor dem Landgericht in Zweibrücken. Der Vorwurf lautet auf Totschlag.

40-Jähriger durch Stich getötet

Den Ermittlungen zufolge war der 40-Jährige im Sommer 2020 in die Wohnung des Angeklagten in der Marienstraße gekommen - möglicherweise, um einen Streit des Beschuldigten mit seiner Mutter zu schlichten. Der 34-Jährige soll daraufhin zugestochen haben. Die Attacke ging nach Ansicht der Staatsanwaltschaft über das Maß hinaus, das zur Verteidigung nötig war. Der tödliche Stich sei nicht durch eine Notwehrsituation gerechtfertigt gewesen.

Angeklagter gibt Stich zu

Mehreren Medienberichten zufolge gestand der Angeklagte den Stich vor Gericht. Von seinem Anwalt ließ er sagen, dass er die Tat bereue. Er habe nicht beabsichtigt, jemanden zu töten. Der 34-Jährige ließ mitteilen, dass er sich wegen einer Hirnerkrankung nur noch lückenhaft an die Geschehnisse erinnern könne. Den Angehörigen sprach er sein Mitgefühl aus.

Gutachter soll zu Schuldfähigkeit aussagen

Bis Ende Februar sind mehrere weitere Verhandlungstermine angesetzt. Ein Gutachter soll unter anderem aussagen, wie sehr der Angeklagte durch seine Erkrankung beeinträchtigt ist.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Rheinpfalz
- Pfälzischer Merkur
- Südwestrundfunk

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