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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Mittwoch

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An einer Einrichtung im Landkreis Neunkirchen gibt es weitere Corona-Fälle. Foto: Jens Büttner/dpa-Bildfunk

Die aktuellen Corona-Zahlen im Saarland

Das saarländische Gesundheitsministerium hat am Mittwoch (3. Februar 2021) 297 neue Corona-Fälle im Saarland gemeldet. Zudem sind sieben weitere Personen an oder mit dem Virus gestorben. Alle aktuellen Zahlen: Weitere 297 Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Aufnahmestopp am Diakonie-Klinikum Neunkirchen wegen weiteren Corona-Fällen

Das Diakonie-Klinikum in Neunkirchen nimmt wegen weiteren Corona-Fällen derzeit keine Patient:innen mehr auf. Die Details: "Aufnahmestopp am Diakonie-Klinikum Neunkirchen".

Corona-Fälle in sieben Kitas und drei Schulen im Regionalverband Saarbrücken

Das Gesundheitsamt des Regionalverbands Saarbrücken hat über weitere Corona-Fälle in Einrichtungen informiert. Betroffen sind unter anderem sieben Kindertagesstätten, zwei Gemeinschaftsschulen und eine Grundschule. Mehr: "Corona-Fälle in sieben Kitas und drei Schulen im Regionalverband Saarbrücken".

Zwei weitere Corona-Mutationen im Regionalverband Saarbrücken nachgewiesen

Im Regionalverband Saarbrücken ist bei zwei weiteren Corona-Proben die mutierte britische Variante festgestellt worden. Infolgedessen hat das Gesundheitsamt nach eigenen Angaben die sofortige Testung aller Kontaktpersonen angeordnet. Der ganze Artikel: "Zwei weitere Corona-Mutationen im Regionalverband Saarbrücken nachgewiesen".

Merziger Bürgermeister fordert: Einzelhandel und Dienstleister ab Mitte Februar öffnen

Weil sich Kundenströme auf wenige Geschäfte begrenzen und private Dienstleister vermehrt im privaten Bereich arbeiten, fordert Merzigs Bürgermeister Hoffeld Öffnungen ab Mitte Februar. Dazu hat er sich an die Kanzlerin und Länderchef:innen gewandt. Weitere Informationen: "Merziger Bürgermeister fordert: Einzelhandel und Dienstleiter ab Mitte Februar öffnen".

Acht Saar-Apotheken führen jetzt Schnelltests durch

Menschen können sich jetzt in acht Apotheken im Saarland gegen das Coronavirus testen lassen. Ein Ergebnis gibt es innerhalb von 15 bis 30 Minuten. Mehr: "Acht Saar-Apotheken führen jetzt Schnelltests durch".

Weitere Nachrichten zum Thema Corona:
- Auch Saar-Friseur klagt gegen Corona-Schließung
- Etwa 40 Millionen Euro Novemberhilfen ins Saarland geflossen
- Saarländische "Task Force Corona" soll Arbeitsschutz-Vorgaben überwachen
- Corona-Fälle an Einrichtungen im Kreis Saarlouis: 115 Menschen in Quarantäne
- Drei Kitas in Wadgassen können nach Corona-Fällen im Umfeld wieder öffnen

Wetterdienst warnt: Hier im Saarland kann es heute gefährlich werden

Im Saarland sind heute Sturmböen möglich. Besonders im Norden sollten die Menschen aufpassen. Mehr: "Wetterdienst warnt: Hier im Saarland kann es heute gefährlich werden".

Polizei stoppt in Beckingen Schrottsammelfahrzeug - mehrere Tonnen überladen

Wegen mehreren Verstößen müssen sich eine 28-Jährige und ein 39 Jahre alter Mann verantworten. Zuvor hatte die Polizei die Fahrt der beiden Personen in einem deutlich überladenen Schrottsammelfahrzeug gestoppt. Die ganze Geschichte: "Polizei stoppt in Beckingen Schrottsammelfahrzeug - mehrere Tonnen überladen".

Öffentlichkeitsfahndung: Saarbrücker Polizei sucht diese beiden Frauen

Mit einer Öffentlichkeitsfahndung bittet die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt aktuell um Mithilfe der Bevölkerung: Gesucht werden zwei unbekannte Frauen. Diese sollen für eine unbefugte Bargeldabhebung mit einer zuvor entwendeten EC-Karte verantwortlich sein. Die Details: "Öffentlichkeitsfahndung: Saarbrücker Polizei sucht diese beiden Frauen".

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Diese Aufnahme der gesuchten Frauen hat die Polizei veröffentlicht. Foto: Polizei

 

Selbstgebaute Bombe nahe Saar-Grenze gefunden

Arbeiter.innen haben im Kreis Birkenfeld eine selbstgebaute Rohrbombe entdeckt. Die Hintergründe sind noch unklar. Der ganze Artikel: "Selbstgebaute Bombe nahe Saar-Grenze gefunden".

Weitere Meldungen zum Thema Blaulicht:
- Prozess wegen versuchten Mordes: Angeklagter raste in Fraulautern absichtlich in Paketkurier
- Haus nach Feuer in Quierschied unbewohnbar
- 44-Jähriger aus Neunkirchen ist der erste Drogentote 2021 im Saarland
- Illegaler Bäckerei-Betrieb in Homburg stillgelegt

Einwohnerin von abgeschnittenem Ort nahe Saar-Grenze: "Wir sind ziemlich hilflos"

Nach dem Einbruch der einzigen Verbindungsstraße wegen eines Erdrutsches fühlen sich die Einwohner:innen des abgeschnittenen Ortsteils Kordel-Hochmark "ziemlich hilflos". Derzeit prüft der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz, wie man den Ortsteil schnellstmöglich wieder anbinden kann. Mehr: "Einwohnerin von abgeschnittenem Ort nahe Saar-Grenze: 'Wir sind ziemlich hilflos'".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Auch Saar-Friseur klagt gegen Corona-Schließung

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Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, haben derzeit unter anderem Friseurbetriebe geschlossen. Foto: dpa-Bildfunk/Sebastian Gollnow

Saar-Friseur klagt gegen Corona-Schließung

Als einer von mehreren bundesweit hat ein Inhaber eines Friseursalons im Saarland gegen die coronabedingte Zwangsschließung seines Friseursalons geklagt. Nach Angaben des Oberverwaltungsgerichts des Saarlandes (OVG) ist der entsprechende Eilantrag am Montag (1. Februar 2021) eingegangen.

Wie die Pressestelle des OVG mitteilte, beziehe sich der Eilantrag auf die "vorläufige Außervollzugsetzung von Paragraf 7 Absatz 4 der Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie", soweit darin die "Erbringung von Friseurdienstleistungen untersagt wird".

Weitere Klagen

Nach Angaben vom Landesverband Friseure und Kosmetik Rheinland in Prüm sind mindestens acht weitere Klagen von Friseur:innen aus verschiedenen Bundesländern in Vorbereitung oder bereits eingereicht. Darunter auch eine Klage von Friseur Guido Wirtz in Körperich/Rheinland-Pfalz.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Oberverwaltungsgerichts des Saarlandes, 03.02.2021
- eigener Bericht

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Stets die passende Antwort: Die 30 besten Techniken für mehr Schlagfertigkeit

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Foto: Vera Arsic/Pexels

Fast jeder kennt es: Das Gefühl, schlagfertig auf eine Frage antworten zu wollen, aber plötzlich nicht die passenden Worte zu finden. Vielmehr wäre erst Stunden später eine Antwort parat. Keine Antwort mehr schuldig bleiben, andere in ihre Schranken weisen und selbstbewusst den eigenen Standpunkt verteidigen: Hier kann Schlagfertigkeits-Training die richtige Lösung sein. Denn es gibt bestimmte rhetorische Techniken, die man diesbezüglich einfach lernen kann. 

Kurse sind bis zum 28. Februar kostenlos

Im Rahmen der Online-Akademie der Union Stiftung präsentiert der renommierte Rhetorik-Experte Wladislaw Jachtchenko genau zu diesem Thema einen Workshop. Unter dem Titel “Schlagfertigkeit - die 30 besten Techniken” können Teilnehmer mithilfe von 30 praktische Übungen Techniken zu besserer Schlagfertigkeit trainieren.

Bis zum 28. Februar 2021 sind alle Kurse der Akademie kostenlos!

Schlagfertigkeit- die 30 besten Techniken
Kostenlos sichern noch bis 28.Februar

„Die meisten Menschen haben zwar eine Antwort auf eine Frage, meistens fällt ihnen diese aber viel zu spät ein. Das Problem ist, dass die meisten nicht die Schlagfertigkeits-Techniken zur Hand haben, mit denen man eine Antwort ganz schnell generieren kann“, erklärt Wladislaw Jachtchenko. Der Rhetorik-Trainer weiß dabei, wovon er spricht, denn als absoluter Schlagfertigkeits- und Rhetorik-Profi gehört er zu den erfolgreichsten Turnier-Rednern Europas und war TOP-Speaker bei der Debattier-Europameisterschaft 2015. In 71 kurzen Lektionen und Übungen führt in die 30 besten Techniken für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis ein.

Die 6 Kerninhalte des Kurses sind:

- Was ist Schlagfertigkeit und warum sind viele Menschen nicht schlagfertig?
- 10 Schlagfertigkeits-Techniken für Einsteiger
- 10 Schlagfertigkeits-Techniken für Fortgeschrittene
- 10 Schlagfertigkeits-Techniken für Profis
- Gleich 30 praktische Übungen zum Ausprobieren der Techniken
- Antworten auf häufigste Schlagfertigkeits-Frage

Schlagfertigkeit- die 30 besten Techniken
Kostenlos sichern noch bis 28.Februar
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Foto: Union Stiftung

Zahlreiche Kurse im Bereich Rhetorik und Kommunalpolitik 

Neben dem Schlagfertigkeits-Kurs bietet die Union Stiftung im Rahmen Ihrer Online-Akademie noch zahlreiche weitere Kurse in den Bereichen Rhetorik und Kommunalpolitik an. „Wir wollen den Lockdown dazu nutzen, den Menschen auf digitalem Wege eine Möglichkeit zu bieten, sich und ihre Fähigkeiten stetig zu verbessern. Es ist uns als Union Stiftung darüber hinaus ein Anliegen, Bürgerinnen und Bürgern die sprachlichen Werkzeuge an die Hand zu geben, sich aktiv an Debatten und Diskussionen in unserer Demokratie zu beteiligen, sie dadurch mitzugestalten und sich gleichzeitig auch gegen Populismus oder Verschwörungstheorien zu Wehr zu setzen“, so JR Hans-Georg Warken, Vorstandsvorsitzender der Union Stiftung.

Das Kursangebot der Akademie wird stetig erweitert. Alle Kurse sind bis zum 28. Februar 2021 kostenlos. 

Infos zu weiteren Kursen der Online-Akademie finden Sie hier: www.unionstiftung.de/online-akademie

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Kontakt:
Union Stiftung
Steinstraße 10
66115 Saarbrücken
Telefon: 0681/70945-0

Internet: www.unionstiftung.de
Facebook: https://www.facebook.com/UnionStiftung
Twitter: https://twitter.com/UnionStiftung
  

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Illegaler Bäckerei-Betrieb in Homburg stillgelegt

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Bei der Kontrolle wurden zahlreiche Verstöße festgestellt. Foto: Pressestelle der Stadt Homburg

Bäckerei-Betrieb ohne Genehmigung

Ohne Genehmigung für einen Betrieb hat eine Bäckerei in Homburg über mehrere Wochen Waren produziert. Das teilte die Pressestelle der Kreisstadt am heutigen Mittwoch (3. Februar 2021) mit. Daher gab es in der Bäckerei nun unangekündigten Besuch - unter anderem vom Hauptzollamt Saarbrücken und dem Homburger Ordnungsamt.

Kontrolle des Betriebs

"Beim Betreten durch die Ordnungskräfte in den Abendstunden lief der Betrieb auf Hochtouren, insgesamt konnten sieben Personen festgestellt werden", so die Pressestelle der Kreisstadt Homburg. Unter anderem sei eine große Backstraße aktiv gewesen. "Die Hygienemaßnahmen entsprachen nicht den Vorgaben, die in einem Lebensmittelgewerbe herrschen sollten", hieß es weiter.

Bei einer Betretung der übrigen Räumlichkeiten sei zudem festgestellt worden, dass sämtliche Beschäftigte "auch in dem Betrieb wohnten und übernachteten". Unter anderem soll Wäsche am Fließband der Backstraße zum Trocknen aufgehängt worden sein.

Verdacht der illegalen Einschleusung

Bei drei Beschäftigten bestehe derzeit der Verdacht der Schwarzarbeit. "Bei einer anwesenden Person zudem der Verdacht des unerlaubten Aufenthalts in der Bundesrepublik Deutschland". In diesem Zusammenhang sei es zu einer Festnahme gekommen. Ebenso gehe die Polizei dem Verdacht der illegalen Einschleusung von Ausländern nach.

Sofortige Schließung

"Der Geschäftsführer des Betriebs konnte nicht festgestellt werden, jedoch gab sich eine weitere Person als 'Chef' des Betriebs aus, welche die Bäckerei als Subunternehmen betreibe", so die Pressestelle weiter. Diese 41 Jahre alte Person sei über die sofortige Schließung informiert worden. Aufgrund einer fehlenden Baugenehmigung hätte die Bäckerei gar nicht erst betrieben werden dürfen, hieß es seitens der Stadt.

Wohin die Waren geliefert wurden und wie viele davon bis zur Schließung in Umlauf waren, konnte nach Angaben der Pressestelle der Kreisstadt bislang nicht festgestellt werden.

Verwendete Quelle:
- Pressestelle der Kreisstadt Homburg, 03.02.2021

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Öffentlichkeitsfahndung: Saarbrücker Polizei sucht diese beiden Frauen

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Diese Aufnahme der gesuchten Frauen hat die Polizei veröffentlicht. Foto: Polizei

Unbefugte Bargeldabhebung

Nach Angaben der Polizei hat sich der Vorfall bereits am 18. September 2020 zugetragen. An diesem Tag "setzten zwei unbekannte Frauen eine zuvor entwendete EC-Karte an einem Geldautomaten der Sparkassenfiliale am Burbacher Markt in Saarbrücken ein, um sich unbefugt Bargeld abzuheben".

Zeug:innen gesucht

Bei der Tatbegehung wurden die zwei Frauen von den Überwachungskameras der Sparkasse aufgezeichnet. Eine Aufnahme daraus hat die Polizei nun veröffentlicht und fragt: "Wer kann Angaben zur Identität der abgebildeten Personen machen?"

Hinweise an die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, Tel. (0681)9321233, oder jede andere Polizeidienststelle.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 02.02.2021

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Einwohnerin von abgeschnittenem Ort nahe Saar-Grenze: "Wir sind ziemlich hilflos"

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Einen Erdrutsch hat es am Montag in Kordel/Rheinland-Pfalz gegeben. Zwei Männer wurden verletzt. Foto: Florian Blaes/Newstr

"Wir brauchen eine Lösung"

Infolge des Erdrutsches, der für einen Einbruch der einzigen Verbindungsstraße gesorgt hat, fühlen sich die Einwohner:innen des abgeschnittenen Ortsteils Kordel-Hochmark (Kreis Trier-Saarburg/Rheinland-Pfalz) "ziemlich hilflos".

Am heutigen Mittwoch (3. Februar 2021) sagte die Bewohnerin Sonja Reuter-Höling: "Wir brauchen eine Lösung". Ein paar Tage könne man mit Vorräten aus dem Kühlschrank überbrücken und den fünf Kilometer langen Waldweg auch mal zu Fuß gehen. "Aber das ist natürlich keine Dauerlösung", schilderte sie in dem 40-Einwohner-Ort.

Straße eingebrochen

Nach Regenfällen war am Montag eine Straße zwischen Kordel und dem Hochmark nördlich von Trier über eine Länge von rund zehn Meter eingebrochen. Ein Auto und ein unbeladener Holztransporter rutschten an dem Steilhang in den Krater. Die Fahrer wurden teils schwer verletzt. Es war zunächst unklar, wie lange die Reparaturarbeiten dauern könnten.

Unter den Verletzten ist auch ihr 18-jähriger Sohn, der das Auto fuhr, sagte Reuter-Höling. Er werde am Donnerstag das Krankenhaus verlassen. Die Fahrt sei seine erste Fahrt alleine zur Arbeit gewesen.

"Wir greifen auf Nachbarschaftshilfe zurück"

Aktuell könne man die Waldwege nur mit einem Geländewagen befahren, sagte Reuter-Höling. Die Anwohner:innen würden sich nun untereinander unterstützen: "Wir greifen auf Nachbarschaftshilfe zurück", sagte die Leiterin der Grundschule in Zemmer-Rodt. Zum Glück gebe es ein paar Menschen mit Geländewagen. Für Einkäufe müsse man sich absprechen.

Der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz prüft derzeit, wie man schnellstmöglich den Ortsteil wieder anbinden kann. "Die Herrichtung der Waldwege über rund fünf Kilometer würde einen zeitlichen Vorlauf von bis zu drei Wochen benötigen", sagte eine Sprecherin.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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Drei Kitas in Wadgassen können nach Corona-Fällen im Umfeld wieder öffnen

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In der Gemeinde Wadgassen mussten vier Kitas wegen einer unklaren Corona-Lage schließen. Drei davon können ab Donnerstag (4. Februar 2021) wieder öffnen. Symbolfoto: Philipp von Ditfurth/dpa-Bildfunk

Die Kitas in Differten, Friedrichsweiler und Schaffhausen können ab dem morgigen Donnerstag (4. Februar 2021) wieder öffnen. Wegen einer unklaren Corona-Lage waren insgesamt vier Einrichtungen in Wadgassen vorübergehend dicht

Alle Mitarbeiter:innen nach Ausbruch im Kita-Umfeld getestet

"Durch das schnelle und beherzte Eingreifen konnten weitere Infektionsketten unterbrochen werden", berichtet die Gemeinde Wadgassen in einem Post auf Facebook. In den vergangenen Tagen seien alle Mitarbeiter:innen im Umfeld der Kitas Corona-Tests unterzogen worden. Nun lägen sämtliche Ergebnisse vor. Zuvor war es am Bauhof zu einem starken Ausbruch gekommen, weshalb Ansteckungen im Umfeld der Kitas nicht ausgeschlossen werden konnten. 

Kita in Hostenbach und Krippe Pfiffikus öffnen nächste Woche

Der Umzug der Kita in Hostenbach verzögere sich derweil wegen vieler Infektionen in der Bau- und Gebäudeverwaltung. Zudem seien mehrfach Quarantänen angeordnet worden. Voraussichtlich kann die Kita erst am kommenden Montag (8. Februar 2021) wieder öffnen. Die Krippe Pfiffikus, die ebenfalls wegen positiver Tests geschlossen wurde, nimmt wohl am 9. Februar wieder die Betreuung auf. 

In dem Post dankt die Gemeinde Wadgassen allen Beteiligten für die schnelle Hilfe und auch den Mitarbeiter:innen und Eltern für das Verständnis. Den Erkrankten wünsche man gute Besserung und einen milden Verlauf. 

Verwendete Quellen:
- eigener Artikel
- Facebook-Beitrag der Gemeinde Wadgassen

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Aufnahmestopp am Diakonie-Klinikum Neunkirchen wegen weiteren Corona-Fällen

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Der Aufnahmestopp gilt für eine weitere Woche. Foto: BeckerBredel

Das Gesundheitsamt des Landkreises Neunkirchen hat am gestrigen Dienstagnachmittag (2. Februar 2021) über das aktuelle Infektionsgeschehen informiert. In diesem Zusammenhang wurde auch das Diakonie-Klinikum in der Kreisstadt erwähnt.

Aufnahmestopp am Diakonie-Klinikum Neunkirchen

Nach Angaben des Gesundheitsamts gibt es "weitere positive Covid-19 Fälle vor allem bei Mitarbeitern". Die Konsequenz: ein sofortiger Aufnahmestopp am Diakonie-Klinikum in Neunkirchen bis einschließlich kommenden Dienstag (9. Februar 2021).

Aktuelle Fallzahlen im Landkreis

Im Landkreis Neunkirchen sind aktuell 330 Personen mit dem Coronavirus infiziert, die meisten in der Kreisstadt mit 102 Fällen, gefolgt von Eppelborn mit 83 und Merchweiler mit 37 Akut-Infizierten. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 2.999 Menschen positiv getestet. Davon sind 2.599 Personen genesen. 69 Menschen, die mit dem Virus infiziert waren, sind verstorben. (Stand: 2. Februar 2021)

Verwendete Quellen:
- Landkreis-Neunkirchen.de

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Wetterdienst warnt: Schwere Sturmböen im Saarland erwartet

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Am Mittwoch wird's im Saarland windig. Foto: Bernd Thissen/dpa-Bildfunk

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt am heutigen Mittwoch (3. Februar 2021) vor Wind im gesamten Saarland. Im Norden kann es schwere Sturmböen geben.

Hier sind starke Böen möglich

So rechnen die Expert:innen in den Landkreisen Merzig-Wadern und St. Wendel oberhalb von 600 Metern mit Windgeschwindigkeiten zwischen 75 und 90 Kilometern pro Stunde. Vereinzelt könnten Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Bürger:innen sollten besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände aufpassen.

Vereinzelt kann es gewittern

Im Rest des Saarlandes ist mit Windböen bis 60 Kilometern pro Stunde zu rechnen. In exponierten Lagen gibt es Sturmböen bis 70 km/h. Dazu soll es laut Wetterdienst regnen. Ab dem späten Vormittag bis zum Abend sind auch einzelne Gewitter möglich. Es wird sehr mild mit Temperaturen von 8 bis 14 Grad.

Auch Donnerstag mild

Auch am Donnerstag sind zweistellige Temperaturen möglich. Vereinzelt gibt es starke Böen. Die Meteorologen erwarten einen Mix aus Sonne und Wolken. Dabei ist es meist niederschlagsfrei.

Ausblick aufs Wochenende und die neue Woche

Der Freitag wird stark bewölkt bis bedeckt. Gebietsweise gibt es Regen. Die Höchstwerte liegen bei 6 bis 10 Grad. Der Samstag wird ähnlich. Spätestens ab der neuen Woche wird es im Saarland wieder spürbar kälter.

Verwendete Quellen:
- Deutscher Wetterdienst

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Corona-Fälle in sieben Kitas und drei Schulen im Regionalverband Saarbrücken

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100 Kinder befinden sich in Quarantäne. Foto: Caroline Seidel/dpa-Bildfunk

Jüngst hat das Gesundheitsamt des Regionalverbands Saarbrücken 66 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand: 2. Februar 2021, 16.00 Uhr). "Darunter acht Fälle aus Senioreneinrichtungen", hieß es. Ebenso informierte das Gesundheitsamt über zurückliegende Fälle aus Bildungseinrichtungen im Regionalverband.

Corona-Fälle in Kitas und Schulen

"In der zurückliegenden Woche wurden Fälle in sieben Kindertagesstätten, zwei Gemeinschaftsschulen und einer Grundschule gemeldet", so die Angaben. Derzeit seien 32 Lehrkräfte beziehungsweise Erzieher:innen und 100 Kinder in Quarantäne.

Zahlen für den Regionalverband

Seit Beginn der Pandemie haben sich im Regionalverband 10.163 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Am häufigsten betroffen waren Saarbrücken (5.594 Fälle) sowie Völklingen (1.336) und Püttlingen (545). Aktuell sind im Regionalverband 601 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Als genesen gelten 9.181 Personen. 

Jüngst wurden dem Gesundheitsamt des Regionalverbands zwei weitere Todesfälle gemeldet. Das Durchschnittsalter der insgesamt 381 Todesfälle – 189 Männer und 192 Frauen – liegt bei 81,8 Jahren.

In den vergangenen sieben Tagen haben sich gerechnet auf 100.000 Einwohner:innen (7-Tages-Inzidenz) rund 125 Menschen aus dem Regionalverband Saarbrücken mit Corona angesteckt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Pressestelle des Regionalverbands Saarbrücken, 02.02.2021

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Acht Saar-Apotheken führen jetzt Schnelltests durch

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Wer ein schnelles Corona-Testergebnis braucht, kann jetzt in acht Apotheken im Saarland gehen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa-Bildfunk

Im Saarland bieten jetzt acht Apotheken Corona-Schnelltests an. Sie liefern in 15 bis 30 Minuten ein Ergebnis, so die Apothekerkammer.

Hier kann man sich testen lassen

Diese Apotheken haben das Angebot:
- Beckingen: Engel-Apotheke
- Beckingen-Honzrath: Tal-Apotheke
- Homburg: Bahnhof-Apotheke
- Homburg: Apotheke Am Enklerplatz
- Homburg-Jägersburg: Schloss-Apotheke
- Mandelbachtal-Ommersheim: Mandelbach-Apotheke
- Püttlingen: Apotheke am Markt
- Saarbrücken: Linden-Apotheke

Die Adressen finden sich auf der Website der Apothekerkammer.

Die Apotheken nutzen die sogenannten Antigenschnelltests (auch PoC-Tests). Sie können wichtig werden, wenn Bürger:innen ein schnelles Ergebnis brauchen. Zu den Preisen machte die Kammer keine Angaben. Die Apotheken können sie selbst festlegen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Apothekerkammer des Saarlandes

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Prozess wegen versuchten Mordes: Angeklagter raste in Fraulautern absichtlich in Paketkurier

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Der Angeklagte fuhr im August 2019 absichtlich einen 49-jährigen Mann an. Symbolfotos: Oliver Dietze & Polizei Duisburg/dpa-Bildfunk

Am Tag der Tat habe der heute 29-Jährige mit zwei Familienangehörigen auf einem Parkplatz in Saarlouis-Fraulautern Handzettel verteilt und dazu Passanten angesprochen. Das missfiel dem Kurier eines Paketdienstes. Er forderte die Drei zum Gehen auf. Daraufhin brach ein Streit aus. 

Der Angeklagte fuhr absichtlich ungebremst in den 49-Jährigen

Schließlich begab sich der Angeklagte mit seinen Begleitern zu seinem Pkw. Der Geschädigte allerdings folgte der Gruppe und fotografierte das Fahrzeug. Dann habe er die Örtlichkeit verlassen, so das Landgericht. Als der Kurier die Straße überqueren wollte, fuhr der 29-Jährige ihn jedoch absichtlich ungebremst an. Bei der Kollision erlitt der 49-Jährige schwerste Schädel- und Hirnverletzungen, unter deren Folge er heute noch leide. Der Angeklagte meldete sich nach dem Vorfall selbst bei der Polizei: "Schwere Körperverletzung in Saarlouis: Autofahrer rast absichtlich in 40-jährigen Mann".

29-Jähriger gesteht nach Deal die Tat

Auf Initiative der Verteidigung, die die Spontanität der Tat betont, wurde ein Deal ausgehandelt. Die Beteiligten einigten sich auf eine Höchststrafe von sechseinhalb Jahren und ein Schmerzensgeld von 10.000 Euro. Der Angeklagte gestand daraufhin die Tat. Das berichtet der "SR".

Ob der jahrelange Drogenkonsum des 29-Jährigen bei der Tat eine Rolle spielte, soll noch von einer Sachverständigen geklärt werden. 

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Artikel

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Corona-Fälle an Einrichtungen im Kreis Saarlouis: 115 Menschen in Quarantäne

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Auch an zwei Kitas gab es positive Tests. Foto: Sebastian Gollnow/dpa-Bildfunk

In drei Einrichtungen im Landkreis Saarlouis hat es Corona-Fälle gegeben. Insgesamt wurden mehr als 100 Menschen in Quarantäne geschickt, teilte die Pressestelle am heutigen Mittwoch (3. Februar 2021).

Fälle an drei Einrichtungen

Jeweils ein Mensch wurde demnach hier positiv auf das Virus getestet:
- Dillingen-Diefflen: Kita St. Josef | 50 Personen in Quarantäne
- Überherrn: Kita St. Monika | 50 Personen in Quarantäne
- Wallerfangen: Jugendhilfeeinrichtung Haus Christopherus | 15 Personen in Quarantäne

Corona im Landkreis Saarlouis: Aktuelle Zahlen

In den vergangenen sieben Tagen haben sich im Kreis Saarlouis gerechnet auf 100.000 Einwohner:innen (7-Tages-Inzidenz) rund 134 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Als akut infiziert gelten 335 Personen. Seit Beginn der Pandemie gab es 5.449 Fälle, 113 Menschen sind an oder mit Sars-CoV-2 gestorben.

Verwendete Quellen:
- Corona-Ticker Februar 2021 des Landkreises Saarlouis

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Saarländische "Task Force Corona" soll Arbeitsschutz-Vorgaben überwachen

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Die "Task Force Corona" soll unter anderem Arbeitsschutz-Vorgaben kontrollieren. Foto: dpa-Bildfunk/Britta Pedersen

Seit Inkrafttreten der neuen Corona-Verordnung müssen Betriebe in Pandemie-Zeiten für mehr Homeoffice sorgen. Heimarbeit ist allerdings nicht immer möglich. Ob die Umsetzung von Arbeitsschutz-Vorgaben in solchen Fällen eingehalten wird, kontrolliert die Abteilung Arbeitsschutz im saarländischen Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA).

"Task Force Corona" gegründet

Wie die LUA-Pressestelle mitteilte, wurde nun eine "Task Force Corona" gegründet, "zunächst bestehend aus sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern". Diese sollen unter anderem Anfragen beantworten, Beschwerden nachgehen - und die Umsetzung der Arbeitsschutz-Vorgaben vor Ort kontrollieren.

"Arbeitgeber brauchen gute Gründe, wenn sie ihren Beschäftigten, dort wo es umsetzbar wäre, Heimarbeit verweigern. Wir möchten uns aktuell einen Überblick verschaffen: Wo werden Homeoffice-Angebote gemacht, und sind die Corona-Schutzmaßnahmen in den Betrieben ausreichend?", erklärte der Staatssekretär im Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, Sebastian Thul (SPD), das Konzept "Task Force Corona".

Bereits rund 30 Anfragen und Beschwerden

In den ersten Tagen seit Inkrafttreten der Verordnung habe sich die "Task Force Corona" bereits mit "rund 30 Beschwerden und Anfragen befassen müssen, die teilweise auch einen Besuch in den betroffenen Unternehmen notwendig machten".

Laut Thul zeige das: Kontrolle und Beratung seien notwendig. "Wir werden jeder Beschwerde nachgehen". Allerdings werde die LUA nicht nur reagieren, "sondern auch aktiv Vor-Ort-Kontrollen durchführen". In einem ersten Schritt seien Firmen angeschrieben worden mit der Bitte, Unterlagen zur Gefährdungsbeurteilung im Betrieb und zu Homeoffice-Angeboten zu übermitteln.     

Fragen oder Beschwerden nimmt das LUA als Arbeitsschutzbehörde entgegen, E-Mail: lua@lua.saarland.de,  Telefon: (0681)8500-1344.

Verwendete Quellen:
- Pressestelle des saarländischen Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz. 02.02.2021

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Merziger Bürgermeister fordert: Einzelhandel und Dienstleister ab Mitte Februar öffnen

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Merzigs Bürgermeister fordert eine Öffnung von Einzelhandel und Dienstleistern. Foto: Freddy2001/CC BY-SA 2.0

Merzigs Bürgermeister Marcus Hoffeld (CDU) fordert, dass der Einzelhandel und Dienstleister ab Mitte Februar wieder öffnen dürfen. In einem Schreiben am Dienstag (2. Februar 2021) hat der Politiker sich an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsident:innen der Bundesländer gewandt.

Kundenströme auf wenige Geschäfte begrenzt

Die Betreiber:innen hätten bereits vor dem zweiten Lockdown "sichere Hygienekonzepte" erarbeitet, weswegen es "bei uns in diesen Bereichen bislang keine nachweislichen Ansteckungen" gegeben habe, so Hoffeld. Kundenströme hätten sich jetzt auf wenige Discounter und Warenhäuser begrenzt, wo jetzt "ungewollte 'Hotspots'" entstünden, die die Gefahr der Ansteckung erhöhten und gleichzeitig die Kontakt-Nachverfolgung erschwerten.

Hoffeld: Tätigkeiten verlagern sich in privaten Bereich

Durch die Öffnung der inhabergeführten Geschäfte könnten die Ströme entzerrt werden. Bei den kosmetischen Dienstleistern sei verstärkt festzustellen, dass sich die Tätigkeiten in den privaten Bereich verlagern. Dadurch würden dort ungewollte und nicht nachverfolgbare Kontakte gebildet werden.

Inzidenz steigt im Saarland - nächster Corona-Gipfel kommende Woche

Hoffeld bat in dem Schreiben die Kanzlerin sowie die Mitglieder der Bund- und Landesregierungen, kurzfristig zu agieren und dem lokalen, inhabergeführten Handel sowie den Dienstleistern "mit der Öffnung eine Chance zu geben". Der nächste Corona-Gipfel von Bund und Ländern ist für Mittwoch kommender Woche angesetzt. Während die 7-Tages-Inzidenz in der letzten Woche in Deutschland gefallen ist, ist sie im Saarland gestiegen.

Verwendete Quellen:
- Facebook-Post von Marcus Hoffeld, 02.02.2021
- eigene Berechnungen
- Foto: Freddy2001/CC BY-SA 2.0 (zugeschnitten)

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Zwei weitere Corona-Mutationen im Regionalverband Saarbrücken nachgewiesen

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Insgesamt wurde bislang viermal die britische Corona-Variante im Regionalverband Saarbrücken nachgewiesen. Foto: dpa/ZUMA Wire/Skanda Gautam

Zwei weitere Corona-Mutationen nachgewiesen

"Bei zwei positiv getesteten Personen aus dem Regionalverband wurde die britische Corona-Variante festgestellt", geht aus einer Mitteilung der Pressestelle vom gestrigen Dienstag (2. Februar 2021) hervor. In beiden Einzelfällen soll es keinen Zusammenhang zu den bereits zwei bekannten Fällen geben.

Testung aller Kontaktpersonen

"Das Gesundheitsamt hat die sofortige Testung aller Kontaktpersonen - die sich bereits in Quarantäne befanden - angeordnet", hieß es weiter. Insgesamt wurde damit bislang viermal die britische Corona-Variante im Regionalverband Saarbrücken nachgewiesen.

Weitere Fälle im Saarland

Fälle einer Mutation des Coronavirus sind im Saarland bisher ebenso nachgewiesen worden im:
- Landkreis St. Wendel
- Regionalverband Saarbrücken (30. Januar 2021)
- Saarpfalz-Kreis
- Landkreis Saarlouis

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Pressestelle des Regionalverbands Saarbrücken, 02.02.2021

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Polizei stoppt in Beckingen Schrottsammelfahrzeug - mehrere Tonnen überladen

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Dieses überladene Fahrzeug hat die Polizei gestoppt. Foto: Polizei

Kontrolle des Güterverkehrs

Am gestrigen Dienstag (2. Februar 2021) haben Einsatzkräfte der Verkehrspolizei-Saar in Beckingen eine Kontrolle des gewerblichen Güterverkehrs durchgeführt. Das geht aus einer Mitteilung des Landespolizeipräsidiums Saar hervor.

Bei der Überprüfung stellten die Beamt:innen der Mitteilung zufolge "ein erheblich überladenes Schrottsammelfahrzeug fest". Daraufhin begleitete die Polizei das Fahrzeug nach Merzig zu einer Verwiegung.

Überladung von 90 Prozent

"Im Rahmen der Messung brachte es das Fahrzeug auf 6,68 Tonnen, statt der zulässigen 3,5 Tonnen Gesamtgewicht", teilten die Einsatzkräfte mit. Das ergibt der Polizei zufolge eine Überladung von 90 Prozent - und das nach Toleranzabzug.

Darüber hinaus seien "weitere Verstöße" festgestellt worden. In der Folge untersagten die Beamt:innen zunächst die Weiterfahrt.

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Weitere Aufnahme des Fahrzeugs. Foto: Polizei

Zahlreiche Verstöße

Sowohl die 28-jährige Fahrzeugführerin als auch der 39 Jahre alte Beifahrer müssen sich nach Angaben der Polizei nun wegen "Verstößen gegen das Abfallrecht, das Gewerberecht, die Sozialvorschriften im Straßenverkehr und die berufsgenossenschaftlichen Vorschriften verantworten".

Der Weitertransport sei erst nach Umladung auf ein geeignetes Fahrzeug sowie einer Vorlage von vorgeschriebenen Dokumenten genehmigt worden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums Saar, 02.02.2021

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Selbstgebaute Bombe nahe Saar-Grenze gefunden

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Die Bombe wurde kontrolliert gesprengt. Foto: Polizei

Eine selbstgebaute Rohrbombe ist am Dienstag (2. Februar 2021) in Frauenberg (Kreis Birkenfeld/Rheinland-Pfalz) bei Arbeiten entdeckt worden. Sprengstoffexpert:innen brachten sie kontrolliert zur Detonation, teilte die Polizei mit.

Wer hat sie gebaut?

Die Bombe soll wohl schon länger an dem Fundort gelegen haben. Ermittler:innen sollen jetzt herausfinden, wer sie aus welchen Gründen gebaut hat.

Bombe gesprengt

Die Bombe wurde nach dem Fund zunächst abtransportiert und später auf einem abgelegenen Gelände gesprengt. Die Bahnstrecke zwischen Kronweiler und Idar-Oberstein war am Nachmittag mehrere Stunden für den Zugverkehr gesperrt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Polizeipräsidiums Trier, 02.02.2021

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Etwa 40 Millionen Euro Novemberhilfen ins Saarland geflossen

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Bis zu maximal 5.000 Euro gibt es im Rahmen der Novemberhilfen jeweils für ein Unternehmen. Foto: Pixabay

Rund 40 Millionen Euro Novemberhilfen

Rund drei Viertel der Anträge zur Corona-Novemberhilfe, die das Saarland seit dem 12. Januar bearbeiten kann, sind abgearbeitet. Mit den Abschlagszahlungen des Bundes seien so bislang rund 40 Millionen Euro ins Saarland geflossen, überwiegend für Hotellerie und Gastronomie. Das berichtete Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger am gestrigen Dienstag (2. Februar 2021) in Saarbrücken.

Erledigungsquote über Bundesschnitt

Mit einer Erledigungsquote von rund 75 Prozent liege man deutlich über dem Bundesschnitt von 59,9 Prozent. Insgesamt seien bislang 3.783 Anträge mit einem Volumen von 45 Millionen Euro gestellt worden. "Wir Länder können natürlich nur das bearbeiten, was auch freigeschaltet worden ist zur Bearbeitung", sagte die Ministerin mit Blick auf IT-Probleme des Bundes. Zwar habe man eine ganze Reihe Mitarbeiter:innen bereitstehen gehabt, "aber es gab auch Tage, da haben sie schlicht vor schwarzen Bildschirmen gesessen, weil eben keine Antragsbearbeitung möglich war."

Anträge für Dezemberhilfe seit Montag

Erst seit Montag könne das Land die Anträge für die Dezemberhilfe bearbeiten. Hier seien bislang 2.938 Anträge mit einem Volumen von rund 41,4 Millionen Euro eingegangen. Für Abschlagszahlungen seien bereits 18,9 Millionen ausgezahlt worden. "Zusammenfassend muss man sagen: Unser System in der Bearbeitung funktioniert - dann, wenn wir rankönnen", so Rehlinger.

Überbrückungshilfen III Anlass für viele Klagen

Anders sehe es bei den Überbrückungshilfen III aus, die Anlass für viele Klagen seien. Die inhaltliche Nachjustierung vor zwei Monaten sei richtig und durchaus begrüßenswert gewesen, "aber die beste inhaltliche Ausgestaltung nützt natürlich dann nichts, wenn man bislang nicht einmal einen Antrag stellen kann."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Mitteilung der Pressestelle des Saar-Wirtschaftsministeriums, 03.02.2021

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Weitere Corona-Fälle und -Tote im Saarland gemeldet

Im Saarland sind zurzeit 1.754 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Dienstag (2. Februar 2021), 16.00 Uhr, veröffentlicht hat.

169 neue Infektionen

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 169 auf jetzt 25.810. Am Dienstag der vergangenen Woche waren es 199 Neuinfektionen gewesen.

Acht weitere Corona-Tote

Im Saarland sind acht weitere Corona-Todesfälle zu verzeichnen. Darunter sind drei Menschen aus dem Saarpfalz-Kreis, zwei aus dem Regionalverband Saarbrücken (♂81 und ♀83 Jahre alt), zwei aus dem Landkreis Saarlouis und einer aus dem Kreis St. Wendel. Die Zahl der Personen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, liegt damit bei 763

297 im Krankenhaus

Als geheilt gelten inzwischen 23.462 Menschen (+170). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 297 stationär behandelt (-8). Davon liegen 77 auf der Intensivstation (+2).

So sieht es in den Kreisen aus

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
- Saarbrücken: 10.163 (+66 gegenüber dem Vortag)
- Merzig-Wadern: 2.229 (+6)
- Neunkirchen: 2.999 (+28)
- Saarlouis: 5.449 (+44)
- Saarpfalz: 3.025 (+17)
- St. Wendel: 2.114 (+8)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 02.02.2021
- Mitteilung des Regionalverbands Saarbrücken, 02.02.2021
- Website des saarländischen Gesundheitsministeriums
- eigene Recherche

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Weitere Corona-Fälle sind im Saarland registriert worden. Grafik: Nanographics/dpa-Bildfunk

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