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Tiere verenden bei Brand in Tholey

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Der Brand war gegen 03.00 Uhr ausgebrochen. Foto: Dirk Schäfer/Feuerwehren im Landkreis St. Wendel/Facebook

Bei einem Scheunenbrand im Tholeyer Ortsteil Scheuern sind in der Nacht auf den heutigen Dienstag (16. Februar 2021) mehrere Tiere verendet. Die Feuerwehr konnte die Flammen nach etwa zwei Stunden kontrollieren, ist aber immer noch im Einsatz, teilte sie mit.

Große Scheune brennt

Ausgebrochen war der Brand in einem Unterstand, in dem Tiere, Strohballen und landwirtschaftliche Maschinen untergebracht sind. Als die Einsatzkräfte vor Ort ankamen, stand die rund 2.000 Quadratmeter große Scheune schon in Vollbrand.

Hühner und Ziegen verenden

Laut "SR" waren unter den verendeten Tieren Hühner und Ziegen. Wie viele getötet wurden und wie viele sich vor dem Brand retten konnten, steht noch nicht fest. Menschen blieben unverletzt.

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In der Scheune kamen mehrere Tiere ums Leben. Foto: Dirk Schäfer/Feuerwehren im Landkreis St. Wendel/Facebook

Feuerwehr hat Schwierigkeiten mit Löschwasser

Die Feuerwehr hatte bei ihrem Einsatz das Problem, dass auf dem Hof nicht ausreichend Wasser zum Löschen zur Verfügung stand. Sie musste Wasser aus einem 700 Meter entfernten Hydraten entnehmen. Außerdem konnten die Einsatzkräfte auf Wasser aus einem Löschteich zurückgreifen. Dieser war anfangs zugefroren, die Eisschicht wurde dann von ihnen entfernt.

+++ Einsatz +++ 16.2.21 2:54 Uhr Akazienhof Scheuern Wir unterstützen letzte Nacht bei einem Großbrand in Scheuern. #feuerwehrtholey #tholey #ehrenamt

Gepostet von Freiwillige Feuerwehr Tholey, Löschbezirk Tholey am Montag, 15. Februar 2021

Ursache noch unklar

Brandermittler:innen der Polizei sollen jetzt die Ursache für das Feuer herausfinden. Die Schadenshöhe ist noch unklar. Die Feuerwehr ist auch am Morgen nach dem Brand noch mit Löscharbeiten beschäftigt, diese könnten bis in die Mittagsstunden andauern.

120 Personen im Einsatz

Neben Löschbezirken (Scheuern-Neipel, Tholey, Bergweiler-Sotzweiler, Hasborn-Dautweiler, Lindscheid, Theley, Schmelz, Limbach und Freisen) war auch das Deutsche Rote Kreuz, die Polizei, der Energieversorger, die Notfallseelsorge und ein Veterinär vor Ort. Die Feuerwehr spricht von rund 120 Einsatzkräften.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Feuerwehren im Landkreis St. Wendel, 16.02.2021
- Saarländischer Rundfunk

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