{k}/{n}
Artikel {k} von {n}
7°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
7°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
thl

Zukunft von Ford-Werk Saarlouis ungewiss: 7.000 Jobs stehen auf dem Spiel

image

Weiterhin gibt es keine klare Perspektive für das Ford-Werk in Saarlouis. Foto: BeckerBredel

Der Autohersteller Ford investiert rund eine Milliarde Euro in die Modernisierung seines Kölner Werks. Dort sollen künftig Elektroautos gebaut werden. Ford-Deutschland-Chef Gunnar Hermann erklärte am gestrigen Mittwoch (17. Februar 2021) im Rahmen einer Pressekonferenz, dass das Werk in Köln damit eine Zukunftsperspektive erhalte.

Zukunft von Ford-Werk Saarlouis bleibt ungewiss

Eine derart klare Perspektive gibt es für das Werk in Saarlouis hingegen immer noch nicht. Bis 2024 soll dort noch der "Ford Focus" gebaut werden. Wie es danach weiter geht, ist bislang noch unklar. Dies sorgt bei Oberbürgermeister Peter Demmer (SPD) für großen Unmut: "Die Belegschaft in Saarlouis wird weiter im Unklaren gelassen. Wir brauchen dringend Planungssicherheit für die Menschen und für das Werk inklusive des Industrieparks in Saarlouis", forderte der Verwaltungschef am Donnerstag.

Oberbürgermeister Demmer: Es geht um Existenzen

Es geht um nicht weniger als rund 7.000 Arbeitsplätze. Neben den rund 5.000 Stellen im Werk selbst sind auch rund 2.000 Jobs aus Zulieferfirmen vom Standort Saarlouis abhängig. Die Fordwerke mit dem angegliederten Industriepark sichern folglich die Existenz von tausenden Familien in der Region. "Daher ist die Zukunft des Standortes enorm wichtig für die Stadt, den Landkreis und das gesamte Land", betont Demmer.

Ford-Betriebsrat und IG-Metall fordern Perspektive

Die IG Metall und der Betriebsrat des Saarlouiser Ford-Werks fordern eine schnelle Zukunfts- und vor allem Beschäftigungsperspektive für das saarländische Werk. Es müsse endlich handfeste Zusagen für die Zeit ab 2025 geben. Markus Thal, der Betriebsratsvorsitzende des Werks Saarlouis betonte in diesem Zusammenhang, dass die Belegschaft in der Kreisstadt in der vergangenen Zeit große Opfer erbracht und damit wesentlich zum Einsparziel beigetragen habe. Nun müsse es für das Saarlouiser Werk endlich eine Modellzusage geben. 

OB Demmer fordert Zukunftsgespräche

Das sieht auch Oberbürgermeister Demmer so und unterstützt den Vorstoß des Betriebsratsvorsitzenden. Er fordert das Unternehmen daher auf, die bereits für Dezember angekündigten Zukunftsgespräche über den Standort Saarlouis zeitnah zu beginnen.

Belegschaft in Saarlouis hat große Opfer erbracht

Laut Demmer seien die Mitarbeiter:innen in Saarlouis nicht nur hochqualifiziert und motiviert, "sie haben in den vergangenen Jahren auch große Kraftanstrengungen unternommen, um die Kosten am Produktionsstandort gering zu halten", so Demmer. Man habe harte Einschnitte wie den Wegfall der Nachtschicht oder den Produktionsstopp des "C-Max" mitgetragen. Angesichts dessen, sei es kein ehrlicher Umgang mit der Belegschaft, diese weiterhin im Unklaren über die Zukunft des Werkes zu lassen.

Vielmehr müsse man den Einsatz der Mitarbeiter:innen nun mit einem klaren Bekenntnis zum Werk würdigen. "Wir brauchen ein Nachfolgemodell für den Focus in Saarlouis mit zukunftsorientierter Technologie, gleich, ob Elektroantrieb oder Hybrid. Und wir brauchen ein klares Bekenntnis zum Standort Saarlouis über 2025 hinaus", so Demmer abschließend.

Ford will erst 2022 eine Entscheidung treffen

Laut einem Bericht des "SR" will man bei Ford eine Entscheidung über die künftige Modellplanung am Standort Saarlouis allerdings nicht vor dem Jahr 2022 treffen. Dies soll eine Ford-Sprecherin geäußert und dabei aber gleichzeitig erklärt haben, dass Saarlouis nach wie vor eine sehr wichtige Produktionsstätte für das Unternehmen in Europa sei.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- eigene Berichte
- Mitteilung von Oberbürgermeister Peter Demmer vom 18.02.21
- Bericht des "SR"

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
Patryk Kubek

Tests und Masken für Schulen im Saarland

image

Der Wechselunterricht an den Saar-Grundschulen startet am 22. Februar. Foto: dpa-Bildfunk/Hauke-Christian Dittrich

Die Schüler:innen und Beschäftigten an Schulen im Saarland sollen sich künftig freiwillig auf eine Corona-Infektion testen lassen können. Das hat das Bildungsministerium am Mittwoch (17. Februar 2021) mitgeteilt.

Medizinisches Personal führt Tests durch

Durchgeführt werden die Schnelltests - bis zu zwei pro Person pro Woche sind möglich - durch geschultes medizinisches Personal. Wenn Laientests zugelassen sind, sollen sich Schüler:innen und Beschäftigte auch selbst testen können. Minderjährige Schüler:innen brauchen eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten. Wird jemand positiv getestet, so soll dieses Antigen-Schnelltest-Ergebnis mit einem PCR-Test abgesichert werden. Das Gesundheitsamt könne dann gegebenenfalls weitere Maßnahmen ergreifen. Lehrer:innen können sich zudem weiterhin im Landestestzentrum Saarbrücken testen lassen.

Ministerin: mehr Tests sorgen für "zusätzliche Sicherheit"

"Mit der Ausweitung des Testangebots sorgen wir für zusätzliche Sicherheit an unseren Schulen", sagte Ministerin Christine Streichert-Clivot (SPD). Klar sei, dass es "immer wieder" Corona-Fälle mit Schulbezug geben werde, solange man sich in der Pandemie befände.

Behörde will Masken für Kinder anschaffen

In Schulen sind künftig medizinische Masken, also OP-Masken oder FFP2-Masken, Pflicht. Sie müssen während des gesamten Schulbetriebes getragen werden. Das Bildungsministerium kündigte an, Schüler:innen kurzfristig Masken in Kindergröße zur Verfügung zu stellen.

Tragepausen während der Schulzeit

"Natürlich" seien auch Tragepausen vorgesehen, so die Behörde. Den Schüler:innen soll die Möglichkeit zu Pausen im Freien und bei Bedarf auch während der Unterrichtsstunde sowie während des Lüftens gegeben werden. Während der Tragepausen im Unterricht dürfen Schüler:innen weiterhin am Platz etwas trinken, heißt es.

Grundschulen gehen in Wechselunterricht

Die Grundschulen im Saarland gehen ab Montag in den Wechselunterricht. Für Schüler:innen weiterführender Schulen bleibt die Präsenzpflicht mit Ausnahme der Abschlussklasse ausgesetzt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Bildungsministeriums, 18.02.2021
- eigene Berichte

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
Anzeige

"Social Media Briefing": Saarländische Politik und die sozialen Netzwerke

image

Foto: Pexels/Pixabay

Soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram & Co. bieten Menschen die Möglichkeit, mit anderen, ihnen bekannten Personen aber auch völlig Unbekannten in Kontakt zu treten, sich auszutauschen und an ihrem Leben digital „teilzunehmen“. Doch nicht nur Freunde lassen uns in ihr Leben: Auch immer mehr Künstler:innen, Musiker:innen, Filmstars und sogar Politiker:innen präsentieren sich und ihren Alltag fleißig per Posting  und geben uns das Gefühl, hautnah dabei zu sein.

Gerade in der Politik ist das soziale Netzwerk aber auch ein effektives Instrument, um die Ideen und Vorstellungen von Parteien, Politiker:innen, oder auch Städten und Gemeinden in Umlauf zu bringen. Wegen der digitalen Vielfalt kann da eine objektive und verantwortungsvolle Auswahl für den/die Einzelnen schwer fallen.

image

Grafik: Union Stiftung

"Social Media Briefing" von Bürgerinnen und Bürgern

Die Union Stiftung in Saarbrücken hat nun ein neues Informationsangebot für politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger ins Leben gerufen. „Unser Social Media Briefing hilft Bürgerinnen und Bürgern in einer sich wandelnden Medienwelt zu orientieren und zu wissen, welche politischen Akteure im Saarland die größten Reichweiten auf Social Media Plattformen erzielen und welche Themen auf Facebook, Instagram und Co gerade diskutiert werden“, so JR Hans-Georg Warken, der Vorstandsvorsitzende der Union Stiftung.

Die Daten werden anhand des Analyse Dienstes „fanpagekarma.de“ monatlich ermittelt und veröffentlicht. Analysiert werden ausschließlich öffentliche Profilen in den Sozialen Netzwerken unter folgenden Kriterien:

- Gesamtzahl der Fans
- Anzahl der Likes
- Anzahl der Posts
- Gesamtzahl der Reaktionen, Kommentare, Shares
- Wachstum der Follower in absoluten Zahlen
- Engagement/Interaktion: Durchschnittliche Anzahl der Interaktionen pro Tag und Posts eines Tages im Verhältnis zur Anzahl der Fans desselben Tages.

image

Grafik-Union Stiftung

Analyse von Reichweite und Innovativität

Das Briefing beinhaltet z.B. eine Analyse der Reichweiten saarländischer Politikerinnen und Politiker, Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, der Landtagsfraktionen, der politischen Nachwuchsorganisationen, der Städte und Gemeinde sowie der saarländischen Ministerien. Außerdem werden in den Kategorien #Newcomer und #Durchstarter monatlich wechselnd Profile vorgestellt, die als besonders innovativ eingestuft werden. Das Social Media Briefing der Union Stiftung erscheint monatlich und ist kostenlos auf der Internetseite www.unionstiftung.de abrufbar.

20 Landtagsmitglieder mit öffentlichem Facebook-Profil 

Facebook ist übrigens Hauptkommunikationskanal der Landtagsmitglieder auf Social Media: 20 der 51 Landtagsabgeordneten im Saarland haben beispielsweise ein öffentliches Facebook-Profil. Das hat der erstmals erschienene Report ergeben. Außerdem nutzen 25 weitere Abgeordnete ein privates Profil für die politische Kommunikation. Nur sechs Abgeordnete haben gar keinen Facebook-Auftritt.

image

Grafik: Union Stiftung

Spitzenreiter, Newcomer und  Durchstarter 

#Influencer: Wer hätte das gedacht? Oskar Lafontaine ist mit 79.000 Likes  der reichweitenstärkste saarländische Spitzenpolitiker auf Facebook! Dicht auf den Fersen folgt ihm Heiko Maas mit beachtlichen 59.000 Likes.

#Newcomer im Monat Januar ist Jeanne Dillschneider, stellvertretende Landesvorsitzende der Grünen. Ihr folgen über Instagram 3.800 Personen. Anhand eines Video-Talkformates (IG.TV) geht sie politische Themen an – und das tiefgehend und nah an der Zielgruppe.

#Durchstarter des Monats Januar ist …taraaaa: die Gemeinde Gersheim. Die gelungene Mischung aus regelmäßigen Posts, hoher Interaktion mit den Fans und Videoformaten hat der Gemeinde eine hohe Reichweite auf Facebook beschert.

Das Social Media Briefing der Union Stiftung erscheint monatlich und ist kostenlos auf der Internetseite  >>> www.unionstiftung.de abrufbar.

image

Kontakt:
Union Stiftung
Steinstraße 10
66115 Saarbrücken
Telefon: 0681/70945-0

Internet: www.unionstiftung.de
Facebook: https://www.facebook.com/UnionStiftung
Twitter: https://twitter.com/UnionStiftung

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
thl

Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Donnerstag

image

Bei SOL.DE findet ihr die wichtigsten Nachrichten aus dem Saarland. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Oliver Dietze

Die aktuellen Corona-Zahlen im Saarland

Das saarländische Gesundheitsministerium hat am Donnerstag 93 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Hier die aktuellen Daten im Überblick: Aktuelle Corona-Zahlen im Saarland

Krebskranke Saarländerin scheitert mit Antrag auf sofortige Corona-Impfung

Eine vorerkrankte Frau aus St. Ingbert hat keinen Anspruch auf eine sofortige Impfung gegen das Coronavirus. Das hat das Verwaltungsgericht jetzt entschieden. Dennoch gibt es Hoffnung für die 69-Jährige: Krebskranke Saarländerin scheitert mit Antrag auf sofortige Corona-Impfung

Corona-Kontrollen am Fastnachtswochenende im Saarland - über 200 Verfahren eingeleitet

Am Fastnachtswochenende hat das Innenministerium auf verstärkte Corona-Kontrollen im Saarland gesetzt. Über 200 zusätzliche Kräfte seien im Einsatz gewesen. Nun informierte Innenminister Klaus Bouillon (CDU) über die Bilanz der Maßnahmen. Es soll zu über 200 Verstößen gekommen sein: Corona-Kontrollen am Fastnachtswochenende im Saarland - über 200 Verfahren eingeleitet

Tests und Masken für Schulen im Saarland

Wenn der Wechselunterricht an Grundschulen am Montag startet, sollen sich Schüler:innen und Beschäftigte bis zu zweimal pro Woche freiwillig auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen lassen können. Das Bildungsministerium will außerdem Masken anschaffen. Mehr unter: Tests und Masken für Schulen im Saarland

Weitere News zum Thema Corona:
- Werbeverbot im Saarland massiv in der Kritik
Maas freut sich auf Friseurbesuch

Zukunft von Ford-Werk Saarlouis ungewiss: 7.000 Jobs stehen auf dem Spiel

Während Ford in das Werk in Köln rund eine Milliarde Euro investiert, gibt es für das Werk in Saarlouis weiterhin keine klare Zukunftsperspektive. Rund 7.000 Jobs im Saarland stehen dadurch auf der Kippe. Der Saarlouiser Oberbürgermeister Peter Demmer fordert daher ein klares Bekenntnis vom Autobauer. Ausführliche Informationen findet ihr unter: Zukunft von Ford-Werk Saarlouis ungewiss: 7.000 Jobs stehen auf dem Spiel

Fall von Hasenpest im Saarland nachgewiesen: Gefahr für Menschen und Hunde

Im Saarland ist ein Fall von Hasenpest nachgewiesen worden. Da die Krankheit auch auf den Menschen und viele Haustierarten übertragbar ist, mahnt der saarländische Umweltminister Reinhold Jost zur Vorsicht. Mehr Informationen unter: Fall von Hasenpest im Saarland nachgewiesen: Gefahr für Menschen und Hunde

Gewaltsamer Tod von 80-Jähriger in Herrensohr - Urteil gegen Sohn steht fest

Am Saarbrücker Landgericht ist der Prozess um einen gewaltsamen Tod einer 80-Jährigen in Dudweiler-Herrensohr zu Ende gegangen. Auf der Anklagebank: der 58 Jahre alte Sohn der Verstorbenen. Gegen ihn wurde eine Haftstrafe verhängt: Gewaltsamer Tod von 80-Jähriger in Herrensohr - Urteil gegen Sohn steht fest

Fall Gregorius: Kronzeuge belastet Angeklagte schwer

Im Prozess um den knapp 30 Jahre zurückliegenden Todesfall Peter Gregorius hat ein Zeuge die beiden Angeklagten schwer belastet. Ein früherer Freund des Angeklagten Ralf W. erklärt, dass dieser ihm die Tat mehrmals geschildert habe: Fall Gregorius: Kronzeuge belastet Angeklagte schwer

Saarlouis: Erneute Wohnungsdurchsuchung im Mordfall Yeboah

Nach Angaben des Landespolizeipräsidiums Saar hat es am Mittwoch im Zusammenhang mit dem Mordfall Yeboah eine weitere Wohnungsdurchsuchung in Saarlouis gegeben. Mehr dazu unter: Saarlouis: Erneute Wohnungsdurchsuchung im Mordfall Yeboah

Rollerfahrer (17) bei Unfall in Großrosseln schwer verletzt

Schwere Verletzungen hat ein 17-jähriger Rollerfahrer bei einem Unfall in Großrosseln erlitten. Die Polizei stellte fest, dass der Jugendliche nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war: Rollerfahrer (17) bei Unfall in Großrosseln schwer verletzt

"Nicht professionell": FCS-Gegner übt Kritik nach Spielabsage

Nach der Absage des Drittliga-Spiels zwischen Saarbrücken und Zwickau hat FSV-Sportchef Wachsmuth die Vorgänge rund um den Ausfall kritisiert. Das Spielfeld hatte so unter Wasser gestanden, dass das Match nicht stattfinden konnte: "Nicht professionell": FCS-Gegner übt Kritik nach Spielabsage

"Ungewöhnlich mildes" Wochenende im Saarland erwartet

Zum Start des Wochenendes können sich die Menschen im Saarland auf zweistellige Temperaturen einstellen. Die Vorhersage der kommenden Tage: "Ungewöhnlich mildes" Wochenende im Saarland erwartet

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
thl

Fall von Hasenpest im Saarland nachgewiesen: Gefahr für Menschen und Hunde

image

Im Saarland wurde gestern (17.02.2021) ein Fall von Hasenpest nachgewiesen. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Boris Roessler

Fall von Hasenpest in Saarwellingen-Reisbach

Im Saarland ist am gestrigen Mittwoch (17. Februar 2021) ein Fall von Hasenpest nachgewiesen worden. Ein in Saarwellingen-Reisbach aufgefundener Hasenkadaver wurde laut Angaben des Ministeriums für Umwelt- und Verbraucherschutz positiv auf die Hasenpest getestet.

Hasenpest auch für Menschen und andere Tiere gefährlich

Es handelt sich bei der Hasenpest um eine hochansteckende "Zoonose". Darunter versteht man eine Infektionskrankheit, deren Erreger auf den Menschen und andere Tiere übertragbar ist. Im Falle der Hasenpest sind zahlreiche Haustiere wie beispielsweise Hunde und Katzen gefährdet. Hundebesitzer sollten daher genau wie Spaziergänger, Jäger oder andere Personen, die draußen unterwegs sind, besonders vorsichtig sein. 

Das saarländische Umweltministerium warnt: "Tularämie (Anmerkung der Redaktion: Das ist der Fachbegriff für die Hasenpest) führt zu grippeähnlichen Symptomen und kann ohne Behandlung zu schwerwiegenden Erkrankungen beim Menschen führen", heißt es in einer aktuellen Mitteilung des Ministeriums.

Tote oder erkrankte Tiere ans LAV

Tot aufgefundene oder krank erlegte Feldhasen und Wildkaninchen sollten laut Angaben des Umweltministeriums im Landesamt für Verbraucherschutz (LAV) zur Untersuchung abgegeben beziehungsweise eingesandt werden. Insbesondere Landwirte und Jäger werden in diesem Zusammenhang um Unterstützung gebeten. "Um die eigene Gesundheit nicht zu gefährden, sollte der Finder in jedem Fall Handschuhe tragen. Ein direkter, ungeschützter Kontakt mit den toten Tieren ist unbedingt zu vermeiden", warnt der saarländische Umweltminister Jost (SPD).

Wer den Kadaver von einem Hasen oder Wildkaninchen findet, kann den Fund unter tiergesundheit@lav.saarland.de oder unter der Telefonnummer (0681)99784500 melden.

Wissenswertes zur Hasenpest beim Menschen

Hasenpest-Infektionen beim Menschen sind insgesamt eher selten. Im Jahr 2019 wurden in ganz Deutschland lediglich 72 Erkrankungen des Menschen mit dem Erreger der Tularämie gemeldet, davon nur eine im Saarland. Die Krankheit verläuft in Abhängigkeit vom Übertragungsweg sehr unterschiedlich. Ohne antibiotische Behandlung kann es allerdings zu schwerwiegenden Erkrankungen kommen.

Sollten im zeitlichen Zusammenhang mit dem Kontakt zu Feldhasen, Wildkaninchen oder Wildnagern Krankheitsanzeichen auftreten (zum Beispiel grippeähnliche Symptome, Fieber, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen, Lymphknotenschwellungen, etc.) sollte umgehend ein Arzt oder eine Ärztin aufgesucht werden.  

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Ministeriums für Umwelt- und Verbraucherschutz vom 18.02.2021

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
Patryk Kubek

Krebskranke Saarländerin scheitert mit Antrag auf sofortige Corona-Impfung

image

Laut Gericht ist das Alter der entscheidende Risikofaktor für einen schweren Corona-Verlauf. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Bildfunk

Das Verwaltungsgericht des Saarlandes hat am heutigen Donnerstag (18. Februar 2021) den Antrag einer 69-Jährigen zurückgewiesen. Die Frau habe keinen Anspruch auf eine sofortige Impfung gegen das Coronavirus, teilte das Gericht mit.

Frau sieht sich als besonders gefährdet

Die St. Ingberterin sieht sich als besonders Corona-gefährdet an, da ihr Immunsystem durch Krebs erheblich geschwächt sei. Sie ist der Ansicht, dass die Priorisierung in der Impfverordnung Personen wie sie nicht hinreichend berücksichtigt. Das stellt aus Sicht der Antragstellerin eine nicht zu rechtfertigende Ungleichbehandlung dar.

Gericht: Alter größerer Risikofaktor als Vorerkrankung

Das Gericht wies ihren Eilantrag mit der Begründung ab, die Impfpriorisierung sei nicht zu beanstanden. Besonders überzeuge laut den Richter:innen, dass sich Menschen ab 80 Jahren vorrangig impfen lassen können, da so in größtmöglicher Zahl schwere Erkrankungen und Todesfälle verhindert werden könnten. Nach den bisherigen Erkenntnissen sei das zunehmende Alter der "alles entscheidende Risikofaktor für einen schweren bis hin zu einem tödlichen Verlauf der Erkrankung", so das Gericht. Vorerkrankungen wie die der Antragstellerin spielten nur eine "untergeordnete Rolle". So sei etwa das Risiko für eine an Krebs erkrankte Person, schwer an Corona zu erkranken oder gar an Covid-19 zu sterben, deutlich geringer als das Risiko für Menschen ab 80 Jahren.

Laut dem Gericht sei die derzeit praktizierte Impfreihenfolge sachlich gerechtfertigt. Eine unzulässige Ungleichbehandlung der Antragstellerin gegenüber Personen, die derzeit bereits eine Impfung erhielten, liege nicht vor.

Frau kann Härtefall-Antrag stellen

Hoffnung auf eine schnelle Impfung könnte der 69-Jährigen die neue Härtefall-Regelung geben: Sie erlaubt seit Dienstag, dass Menschen ihren Einzelfall von der Saarländischen Impfkommission überprüfen lassen können. So kann es möglich sein, dass die Frau doch noch zeitnah eine Impfung erhält. Laut den Richter:innen werde mit der Regelung ihrer besonderen gesundheitlichen Situation Rechnung getragen. Die Prozessbeteiligten können noch Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht einlegen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Verwaltungsgerichts des Saarlandes, 18.02.2021
- eigener Bericht
- Bild

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Werbeverbot im Saarland massiv in der Kritik

image

Außerhalb ihres Betriebsgeländes sollen Geschäfte im Saarland nicht mehr für Non-Food-Artikel werben dürfen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa-Bildfunk

Gegen das geplante Werbeverbot für Non-Food-Artikel im Saarland gibt es offenbar massiven Widerstand. Der CDU-Wirtschaftsrat fordert von der Saar-Regierung, die Pläne zu kippen, berichtet die "SZ" am heutigen Donnerstag (18. Februar 2021).

Steiger: "Bisher unvorstellbar"

"Für uns war es bisher unvorstellbar, dass so etwas in einer Landesregierung mit CDU-Beteiligung beschlossen wird", sagte demnach der Generalsekretär des Wirtschaftsrates, Wolfgang Steiger. Er sieht Werbeverbote als fundamentalen Eingriff in die unternehmerische Freiheit. Der Sonderweg sei zudem nicht rechtssicher. "Die Landesregierung sollte das Werbeverbot daher schleunigst zurücknehmen, um eine peinliche juristische Niederlage zu vermeiden", sagte Steiger dem Blatt.

Werbeverbot im Saarland

SB-Warenhäuser, Vollsortimentsgeschäfte, Discounter und Supermärkte im Saarland dürfen nach der neuen Rechtsverordnung ab Montag keine Werbung mehr für Produkte machen, die nicht dem täglichen Bedarf dienen. Das Land ist das erste bundesweit, das ein solches Werbeverbot einführt.

Neue Corona-Verordnung im Saarland: Das ändert sich

Ministerium: Viele Geschäfte unsolidarisch

Nach vorheriger Mitteilung des Wirtschaftsministeriums müssen Warenhäuser, die dennoch für ihr Angebot werben, mit einem Bußgeld zwischen 1.000 und 10.000 Euro rechnen. Eine vorherige freiwillige Selbstverpflichtung hatte laut Behörde nicht bei allen zu einem Umdenken geführt. Viele Geschäfte und Warenhäuser, die nach dem Schwerpunktprinzip weiter öffnen dürften, hätten weiter nicht auf teils umfangreiche Werbemaßnahmen verzichtet. Das habe nicht nur zu größeren Kundenströmen geführt, es sei auch unsolidarisch gegenüber den Fachgeschäften, die derzeit geschlossen bleiben müssten, hieß es.

FDP: Verbot geht "an der Lebensrealität" vorbei

Auch aus Sicht der FDP sollte das Werbeverbot gekippt werden. "Die Gefahr ist groß, dass andere Bundesländer unter Führung von CDU und SPD mitziehen werden", sagte Wirtschaftsexperte Reinhard Houben am Donnerstag in der "SZ". Das Verbot gehe "völlig an der Lebensrealität der Menschen vorbei" und entbehre jeder Vernunft.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- eigene Berichte
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Gewaltsamer Tod von 80-Jähriger in Herrensohr - Urteil gegen Sohn steht fest

image

In diesem Haus soll es zu dem Vorfall gekommen sein. Foto: BeckerBredel

58-Jähriger wegen Totschlag zu Haftstrafe verurteilt

Totschlag lautet das Urteil des Landgerichts Saarbrücken gegen einen 58 Jahre alten Mann. Die Folge: eine Haftstrafe von acht Jahren sowie eine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus. Wie unter anderem der "SR" berichtet, kam das Landgericht Saarbrücken am heutigen Donnerstag (18. Februar 2021) zu dieser Entscheidung.

Gericht geht von verminderter Schuldfähigkeit aus

Nach Rundfunksender-Angaben ging das Gericht in dem Fall von verminderter Schuldfähigkeit aus. Als Begründung sei angeführt worden, dass der 58-Jährige nicht vorbestraft sei und seit Jahrzehnten unter einer psychischen Krankheit leide.

58-Jähriger ist geständig

Bereits zu Prozessbeginn hatte der nun Verurteilte gestanden, seine Mutter (80) in deren Wohnung in Dudweiler-Herrensohr getötet zu haben, so der "SR". Nach Angaben der Polizei vom September vergangenen Jahres hatte der 58-Jährige auch schon damals (kurz nach der Tat) angegeben, seine Mutter getötet zu haben.

Opfer durch Messerstiche getötet

Eine Obduktion der Verstorbenen hatte im September ergeben, dass die Frau "durch Gewalteinwirkung gegen Hals und durch mehrere Messerstiche in den Oberkörper getötet wurde". Zu der Tat soll es im Zuge eines Streits gekommen sein.

Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft habe der 58-Jährige seine Mutter aus ihrem Rollstuhl gezogen und die Frau mit mehreren Stichen in den Oberkörper tödlich verletzt. Das geht aus einem Bericht von "Bild Saarland" hervor.

Vorfall im September

Angestellte eines Pflegedienstes hatten am 14. September 2020 gegen 08.00 Uhr der Polizei über Notruf mitgeteilt, dass bei einer zu pflegenden 80-Jährigen auf Klingeln nicht geöffnet wurde. Beim Betreten der Wohnung fanden die Einsatzkräfte die Frau tot vor. "In der Wohnung befand sich auch der zunächst nicht ansprechbare 58-jährige Sohn der Verstorbenen", so die Beamti:innen. Daraufhin kam es zur vorläufigen Festnahme des Mannes sowie einer Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus.

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- Saarländischer Rundfunk
- Bild Saarland
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums Saar, 15.09.2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Fall Gregorius: Kronzeuge belastet Angeklagte schwer

image

Ralf W. soll dem Kronzeugen die Tat geschildert haben. Foto: BeckerBredel

Im Prozess um den knapp 30 Jahre zurückliegenden Todesfall Peter Gregorius hat ein Zeuge die beiden Angeklagten schwer belastet. Ralf W., ein früherer enger Freund des Zeugen, habe ihm die Tat mehrmals geschildert, sagte er am Mittwoch (17. Februar 2021) vor dem Saarbrücker Landgericht. Der Zeuge hatte die Ermittlungen wieder ins Rollen gebracht.

Leiche von Gregorius weiter nicht gefunden

W. (56) und Axel K. (54) wird gemeinschaftlicher Mord vorgeworfen. Sie sollen im September 1991 mit einem Mittäter den 27-jährigen Gregorius aus Völklingen heimtückisch getötet und vergraben haben. Bis heute ist die Leiche des Mannes nicht aufgetaucht.

image

Axel K., der zweite Mordangeklagte im Fall Gregorius. Foto: BeckerBredel

Angeklagter soll von Tat erzählt haben

Dem Zeugen zufolge soll Ralf W. ihm berichtet haben, dass er das Opfer wegen eines angeblichen Drogengeschäftes in einen Wald bei Wadgassen gelockt und mit einem Knüppel von hinten niedergeschlagen habe. Dann seien die beiden Komplizen aus einem Versteck aufgetaucht. Gemeinsam hätten sie den Mann "stundenlang bearbeitet", bis er "Blut gegurgelt" habe. Anschließend hätten sie ihn lebendig in einer vorbereiteten Grube vergraben.

Warum der Zeuge sich jetzt erst meldete

Bereits etwa ein Jahr nach der Tat habe ihm W. davon erzählt, im vergangenen Jahr noch einmal. Weil er bei der Arbeit den Bruder des Opfers kennengelernt habe, hätte er sich entschieden, den Angeklagten anzuzeigen und sich von seinem Wissen zu "befreien". "Ich habe auch Brüder und würde in einem solchen Fall auch wissen wollen, was passiert ist", sagte der Zeuge vor Gericht. Einer der drei mutmaßlichen Täter, die im August 2020 in Untersuchungshaft gekommen waren, hatte sich am 5. Januar im Gefängnis das Leben genommen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Saarlouis: Erneute Wohnungsdurchsuchung im Mordfall Yeboah

image

Bei dem Brand kam Samuel Yeboah ums Leben. Foto: Polizei

Erneute Durchsuchung im Mordfall Yeboah

Nach Angaben des Landespolizeipräsidiums Saar hat es am Mittwoch im Zusammenhang mit dem Mordfall Yeboah eine weitere Wohnungsdurchsuchung in Saarlouis gegeben. Demnach seien am späten Nachmittag Mitarbeiter:innen der Abteilung "Polizeilicher Staatsschutz" des Landespolizeipräsidiums Saar mit einem Durchsuchungsbeschluss an der Adresse erschienen.

Hoffnung auf neue Hinweise

"Von der Durchsuchung bei einer nicht verdächtigten Person erhofft sich der Generalbundesanwalt weitere Hinweise in dem wieder aufgerollten Verfahren", so die weiteren Angaben des saarländischen Landespolizeipräsidiums.

Verdächtiger im Mordfall Yeboah

Tatverdächtig im Mordfall Yeboah gilt laut "Spiegel" offenbar ein 49-Jähriger aus Saarlouis. Der Mann sei seit Jahren in der rechten Szene aktiv. Ende Januar hatte die Polizei die Wohnung und den Arbeitsplatz des Verdächtigen durchsucht.

image

Seit 30 Jahren sucht die Polizei den Brandstifter von Saarlouis. Foto: Polizei

Hintergrund

Im September 1991 war bei einem Anschlag auf das als Asylbewerberheim genutzte ehemalige Gasthaus "Weißes Rößl" in Fraulautern der 27-jährige Flüchtling Samuel Yeboah verbrannt. Zwei Männer wurden schwer verletzt. Schon damals hatte es Hinweise auf einen möglichen rechtsextremen Hintergrund der Brandstiftung gegeben. Anfang der 1990er war es deutschlandweit zu Anschlägen auf Asylbewerberheime gekommen.

image

Zwei Bewohner der Unterkunft wurden schwer verletzt. Foto: Polizei

Eine Sonderkommission nahm im Sommer 2020 erneut die Arbeit im Fall Yeboah auf. Warum die Ermittlungen 30 Jahre nicht zu einem Ergebnis führten, soll zudem eine interne Arbeitsgruppe klären.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums Saar, 18.02.2021
- eigene Berichte

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Corona-Kontrollen am Fastnachtswochenende im Saarland - über 200 Verfahren eingeleitet

image

Innenminister Bouillon (rechts) zeigte sich zufrieden mit dem "solidarischen und besonnenen Verhalten" der Mehrheit der Menschen im Saarland. Fotos: BeckerBredel

Verstärkte Corona-Kontrollen am Fastnachtswochenende

Die Polizei im Saarland hatte am Wochenende vor Fasching ihre Kontrollen verstärkt. Die Begründung: möglichen Verstößen gegen die Corona-Verordnung "gerade auch im privaten Bereich entgegenzutreten", so die Pressestelle des Saar-Innenministeriums. Über 200 zusätzliche Kräfte seien im Einsatz gewesen.

Das ist die Bilanz

Die Bilanz der Kontrollen: Von Donnerstag (11. Februar 2021) bis einschließlich Montag (15. Februar 2021) mussten laut Pressestelle 202 Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung eingeleitet werden. Die Mehrzahl der Verstöße habe sich auf den privaten Bereich bezogen. Insgesamt sei es zu knapp 3.200 Kontrollen gekommen.

"Einen konkreten Fastnachtsbezug hatten dabei die wenigsten Verstöße", hieß es weiter. Die Bandbreite reichte nach Angaben der Pressestelle des Innenministeriums von "unzulässigen Zusammenkünften im privaten Raum über eine nicht angemeldete religiöse Feier". Darüber hinaus kam es auch zu einer Durchsuchung bei den "Hells Angels" (wir berichteten).

Zudem mussten Einsatzkräfte in St. Wendel am Samstag und Sonntag "jeweils die Bildung eines nicht zulässigen Autokorsos verhindern", so die weiteren Angaben. Am Sonntag habe die Polizei auch eine unzulässige Ansammlung auf dem Schlossplatz in St. Wendel aufgelöst.

Innenminister Bouillon zufrieden

Innenminister Bouillon zeigte sich zufrieden mit dem "solidarischen und besonnenen Verhalten" der Mehrheit der Menschen im Saarland. Er danke auch weiterhin der Polizei "für ihren engagierten Einsatz in diesen schwierigen Zeiten".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Pressestelle des Saar-Innenministeriums, 17.02.2021
- eigener Bericht

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

"Ungewöhnlich mildes" Wochenende im Saarland erwartet

image

Im Saarland wird Frühlingswetter erwartet. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Wetter am Donnerstag

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) startet der Donnerstag im Saarland zunächst mit vielen Wolken und etwas Regen. Die Höchstwerte: zwischen 8 und 13 Grad.

Wetter am Freitag

Laut Vorhersage beginnt der Freitag zunächst stark bewölkt, gegen Nachmittag heitert es aber auf. Bei Temperaturen zwischen 8 und 13 Grad bleibe es weitgehend trocken, nur im Südosten könne es anfangs etwas regnen.

Wetter am Samstag und Sonntag

Wie die DWD-Meteorolog:innen weiter prognostizieren, zieht am Samstag dann Sonne über das Saarland. Es werde mit "ungewöhnlich milden" Höchstwerten zwischen 13 und 17 Grad gerechnet. Auch am Sonntag setze sich das Frühlingswetter mit Temperaturen bis zu 18 Grad fort.

Verwendete Quellen:
- Deutscher Wetterdienst
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Rollerfahrer (17) bei Unfall in Großrosseln schwer verletzt

image

Der Rollerfahrer musste schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Foto: Presseportal/Polizei

Laut Polizei hat sich der Unfall in der Nacht zum Mittwoch (17. Februar 2021) in der Ludweilerstraße in Großrosseln ereignet.

17-Jähriger prallt gegen Verkehrszeichen

Zuvor war hier ein 17-jähriger Rollerfahrer aus Richtung der Straße Rotweg kommend unterwegs gewesen. In Höhe der Hausnummer 50 habe der Jugendliche die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Den Beamt:innen zufolge prallte er in der Folge gegen ein Verkehrszeichen auf einer Mittelinsel.

Schwere Verletzungen

Bei dem Zusammenprall erlitt der Rollerfahrer schwere Verletzungen in Form einer Schulterfraktur und eines Schädelbasisbruchs, so die weiteren Angaben der Einsatzkräfte. Rettungskräfte brachten den Jugendlichen ins Winterbergklinikum; es bestehe keine Lebensgefahr.

Verstöße festgestellt

Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde laut Polizei festgestellt, "dass der Roller nicht versichert war". Zudem war der 17-Jährige "nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis", hieß es abschließend.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Völklingen, 17.02.2021

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

"Nicht professionell": FCS-Gegner übt Kritik nach Spielabsage

image

Der Platz war so nass, dass das Spiel des FCS gegen Zwickau abgesagt werden musste. Screenshot: @ersterfcs/Instagram

Sportdirektor Toni Wachsmuth von Fußball-Drittligist FSV Zwickau hat nach dem kurzfristigen Ausfall des Nachholspiels beim 1. FC Saarbrücken die Vorgänge rund um die Absage kritisiert. "Das ist nicht professionell. Genau das, was am Mittwoch passiert ist, sollte eigentlich vermieden werden", sagte Wachsmuth auf der Pressekonferenz des FSV am heutigen Donnerstag (18. Februar 2021).

Beschäftigt sich DFB mit Absage?

Er hofft zudem, dass sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit der Absage beschäftigen wird: "Ich glaube, dass der DFB mal nachfragen wird, woran es gelegen hat. Da bin ich mir ziemlich sicher."

Spielfeld unter Wasser: FCS-Spiel abgesagt

Die Partie in Saarbrücken musste am Mittwochabend etwa 75 Minuten vor dem Anpfiff abgesagt werden. Zu dieser Entscheidung waren die zuständige Platzkommission und das Schiedsrichtergespann in Abstimmung mit beiden Teams gekommen, da der Rasen im Ludwigsparkstadion unter Wasser stand.

"Für mich nicht ganz nachvollziehbar"

Am Dienstag hatte die Platzkommission den Rasen noch für bespielbar erklärt. "Uns wurde mitgeteilt, dass das Spiel in keiner Weise gefährdet ist. Jetzt kommen wir hierher und der Platz sieht dann so aus. Das ist für mich nicht ganz nachvollziehbar", hatte Wachsmuth bereits unmittelbar nach der Absage sein Unverständnis über die Vorgänge geäußert.

Schmelzwasser drückt sich offenbar nach oben

Laut einer Mitteilung des 1. FC Saarbrücken hatte sich über Nacht Schmelzwasser aus tieferliegenden und tiefgefrorenen Erdschichten nach oben gedrückt und den Platz unter Wasser gesetzt. "Dieses unvorhersehbare und kurzfristig nicht zu vermeidende Ereignis hat nun zur überraschenden Spielabsage geführt", hieß es auf der Homepage der Saarländer.

FCS in der Vergangenheit in Frankfurt

Der Aufsteiger hatte für seine Heimspiele zuletzt nach Frankfurt ausweichen müssen, weil der Rasen im Ludwigspark nicht bespielbar war. Ein weiterer Nachholtermin für die Partie gegen Zwickau steht noch nicht fest.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Maas freut sich auf Friseurbesuch

image

Maas freut sich über die Öffnung der Friseursalons. Foto: Kay Nietfeld/dpa-Bildfunk

Außenminister Heiko Maas (54) freut sich, dass Friseursalons in der Corona-Pandemie bald nicht mehr geschlossen bleiben müssen. Das verriet er online beim Politischen Aschermittwoch (17. Februar 2021) der SPD Saar.

"Diverse Selbstversuche"

"Nach diversen Selbstversuchen begrüße ich sehr, dass die Friseure am 1. März öffnen können", sagte der Politiker. Dabei sollte er in einer Videobotschaft spontan etwas zum Begriff "Frisur" sagen.

Politiker denkt auch an andere Gewerbetreibende

Maas ergänzte, dass er auch an andere Gewerbetreibende und Fitnessstudios denke, "für die das nicht gilt und bei denen ich hoffe, dass es nicht mehr allzu lange dauert, bis sie endlich auch öffnen können".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
thl

117 Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Im Saarland sind zurzeit 1.310 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Mittwoch (17. Februar 2021), 16.00 Uhr, veröffentlicht hat.

117 neue Corona-Infektionen im Saarland

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 117 auf jetzt 27.854. Am Mittwoch der vergangenen Woche waren es 142 Neuinfektionen gewesen.

Vier weitere Todesfälle

Im Saarland sind vier weitere Corona-Todesfälle zu verzeichnen. Darunter sind ein 90-jähriger Patient aus dem Regionalverband Saarbrücken, zwei Personen aus dem Landkreis Neunkirchen und eine aus dem Landkreis Saarlouis. Die Zahl der Menschen, die im Saarland im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, liegt damit mittlerweile bei 841.

185 Personen im Krankenhaus

Als geheilt gelten inzwischen 25.703 Menschen (+72). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 185 stationär behandelt (-19). Davon liegen 57 auf der Intensivstation (+2).

So sieht es aktuell in den Kreisen aus

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
- Saarbrücken: 10.809 (+52 gegenüber dem Vortag)
- Merzig-Wadern: 2.392 (+10)
- Neunkirchen: 3.386 (+14)
- Saarlouis: 5.803 (+15)
- Saarpfalz: 3.193 (+12)
- St. Wendel: 2.271 (+14)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

image

Das saarländische Gesundheitsministerium hat am Mittwoch (17.02.2021) 117 Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet. Symbolfoto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Robert Michael

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 17.02.2021
- Mitteilung des Regionalverbands Saarbrücken, 17.02.2021
- Website des saarländischen Gesundheitsministeriums

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Teilnahmebedingungen: Gewinnspiel Feinquartier

Die Teilnahme am Gewinnspiel von SOL.DE, nachfolgend "Betreiber" genannt, ist kostenlos und richtet sich ausschließlich nach diesen Teilnahmebedingungen.

Ablauf des Gewinnspiels

Die Dauer des Gewinnspiels erstreckt sich vom 24.03.2021, 00.00 Uhr, bis zum 03.03.2021, 23.59 Uhr. Innerhalb dieses Zeitraums erhalten Nutzer online die Möglichkeit, am Gewinnspiel teilzunehmen.

Teilnahme

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, müssen User a) SOL.DE auf Instagram folgen, b) Ginliebe auf Instagram folgen, c) den Gewinnspiel-Beitrag liken, d) zwei Personen unter dem Post markieren. Die Teilnahme ist nur innerhalb des Teilnahmezeitraums möglich. Nach Teilnahmeschluss eingehende Einsendungen werden bei der Auslosung nicht berücksichtigt. Pro Teilnehmer nimmt nur eine übermittelte Anmeldung am Gewinnspiel teil. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist kostenlos.

Teilnahmeberechtigte

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die ihren Wohnsitz in Deutschland und das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Teilnahme ist nicht auf Kunden des Veranstalters beschränkt und nicht vom Erwerb einer Ware oder Dienstleistung abhängig. Sollte ein Teilnehmer in seiner Geschäftsfähigkeit eingeschränkt sein, bedarf es der Einwilligung seines gesetzlichen Vertreters. Nicht teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle an der Konzeption und Umsetzung des Gewinnspiels beteiligte Personen und Mitarbeiter des Betreibers sowie ihre Familienmitglieder. Zudem behält sich der Betreiber vor, nach eigenem Ermessen Personen von der Teilnahme auszuschließen, wenn berechtigte Gründe vorliegen, beispielsweise (a) bei Manipulationen im Zusammenhang mit Zugang zum oder Durchführung des Gewinnspiels, (b) bei Verstößen gegen diese Teilnahmebedingungen, (c) bei unlauterem Handeln oder (d) bei falschen oder irreführenden Angaben im Zusammenhang mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel.

Gewinn, Benachrichtigung und Übermittlung des Gewinns

Folgende Preise werden vergeben: 1x1 Geschenkschale mit zwei Abfüllungen Gin, zwei korrespondierenden Tonic Watern, einem Flaschenöffner und einer Verzehrempfehlung. Die Ermittlung der Gewinner erfolgt nach Teilnahmeschluss im Rahmen einer auf dem Zufallsprinzip beruhenden Verlosung. Die Gewinner der Verlosung werden zeitnah über den Gewinn informiert. Die Aushändigung des Gewinns erfolgt ausschließlich an den Gewinner. Ein Umtausch sowie eine Barauszahlung des Gewinns sind nicht möglich. Eventuell für den Versand der Gewinne anfallende Kosten übernimmt der Betreiber. Mit der Inanspruchnahme des Gewinns verbundene Zusatzkosten gehen zu Lasten des Gewinners. Für eine etwaige Versteuerung des Gewinns ist der Gewinner selbst verantwortlich. Meldet sich der Gewinner nach zweifacher Aufforderung innerhalb einer Frist von drei Wochen nicht, kann der Gewinn auf einen anderen Teilnehmer übertragen werden.

Beendigung des Gewinnspiels

Der Veranstalter behält sich ausdrücklich vor, das Gewinnspiel ohne vorherige Ankündigung und ohne Mitteilung von Gründen zu beenden. Dies gilt insbesondere für jegliche Gründe, die einen planmäßigen Ablauf des Gewinnspiels stören oder verhindern würden.

Datenschutz

Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Der Teilnehmer versichert, dass die von ihm gemachten Angaben zur Person, insbesondere Vor-, Nachname, Adresse und E-Mail-Adresse wahrheitsgemäß und richtig sind. Der Veranstalter weist darauf hin, dass sämtliche personenbezogenen Daten des Teilnehmers zur Abwicklung an die Firma Ginliebe weitergegeben werden. Im Falle eines Gewinns erklärt sich der Gewinner mit der Veröffentlichung seines Namens und Wohnorts in den vom Veranstalter genutzten Medien einverstanden. Dies schließt die Bekanntgabe des Gewinners auf der Webseite des Betreibers und seinen Social Media-Plattformen mit ein. Der Teilnehmer kann seine erklärte Einwilligung jederzeit widerrufen. Der Widerruf ist schriftlich an die im Impressumsbereich angegebenen Kontaktdaten des Veranstalters zu richten. Nach Widerruf der Einwilligung werden die erhobenen und gespeicherten personenbezogenen Daten des Teilnehmers umgehend gelöscht.

Facebook Disclaimer

Diese Aktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Anwendbares Recht

Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel sind an den Betreiber zu richten. Kontaktmöglichkeiten finden sich im Impressumsbereich. Das Gewinnspiel des Betreibers unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser Teilnahmebedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit dieser Teilnahmebedingungen im Übrigen nicht berührt. Statt der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige gesetzlich zulässige Regelung, die dem in der unwirksamen Bestimmung zum Ausdruck gekommenen Sinn und Zweck wirtschaftlich am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für den Fall des Vorliegens einer Regelungslücke in diesen Teilnahmebedingungen.

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein