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Autofahrer attackiert Müllabfuhr in Saarbrücken

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In Saarbrücken ist ein Arbeiter der Müllabfuhr von einem Autofahrer angegriffen worden. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Patrick Seeger

Attacke auf Müllabfuhr in Saarbrücker

In Saarbrücken wurde am gestrigen Donnerstag (18. Februar 2021) ein Arbeiter der Müllabfuhr von einem ungeduldigen Autofahrer tätlich angegriffen. Wie die Pressestelle der saarländischen Landeshauptstadt am heutigen Freitag (19. Februar 2021) mitteilte, ereignete sich die Attacke beim Entleeren der gelben Tonne in der Forbacher Straße in Alt-Saarbrücken.

Als der Müllwerker der "Arbeitsgemeinschaft Leichtverpackungen-Saarbrücken" wie gewohnt seiner Arbeit nachgehen wollte, fuhr der Autofahrer zunächst mit seinem Fahrzeug hinter dem Müllwagen her. Der Autofahrer soll danach versucht haben, das Müllauto zu überholen.

Autofahrer verliert Nerven und greift Müllwerker an

Da der Platz zum Überholen allerdings nicht ausreichte, verlor der Autofahrer komplett die Nerven. Er stieg plötzlich aus seinem Fahrzeug aus und attackierte den zu diesem Zeitpunkt arglosen Müllwerker. Der Fahrer entriss dem Arbeiter der Müllabfuhr in der Folge die Mülltonne aus der Hand und warf sie ihm entgegen.

Arbeiter wird beim Überholen touchiert und knickt um

Im Anschluss drückte der Mann dann einfach den Not-Aus-Schalter des Müllwagens, stieg wieder zurück in sein Auto, um das Müllfahrzeug zu überholen. Beim Überholvorgang streifte der Autofahrer dann auch noch den Arbeiter der Müllabfuhr mit seinem Wagen. Dieser kam dadurch ins Taumeln und knickte mit seinem Fuß um.

Anzeige gegen Autofahrer erstattet

Die Arbeitsgemeinschaft Leichtverpackungen-Saarbrücken hat den Vorfall inzwischen an die Polizei übermittelt und eine entsprechende Anzeige gegen den Autofahrer gestellt. Diese hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

Stadt Saarbrücken bittet um Rücksicht und Verständnis

Die Landeshauptstadt Saarbrücken bittet aufgrund der jüngsten Attacke auf den Arbeiter der Müllabfuhr um Rücksicht im Straßenverkehr. Müllwerker:innen zeigen mit ihrer Arbeit großen Einsatz für unser Gemeinwesen und sind darum bemüht, die nicht vermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen durch das große Müllfahrzeug in Grenzen zu halten. 

Bernd Selzner, der Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Leichtverpackungen-Saarbrücken appelliert an die Menschen in der Landeshauptstadt: "Stress und Zeitdruck bewegen Autofahrer häufig zu gewagten Überholmanövern oder zu dichtem Auffahren. Das gefährdet unsere Mitarbeiter. Trotz der körperlich schweren Arbeit und Zeitdruck bemühen sich die Müllwerker immer, die Beeinträchtigungen für den Verkehrsfluss so gering wie möglich zu halten. Die ARGE-LVP und der ZKE bitten deshalb die Verkehrsteilnehmer, Rücksicht auf die Müllabfuhr zu nehmen, um sich und andere nicht zu gefährden".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Landeshauptstadt Saarbrücken vom 19.02.2021

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Wetter im Saarland: 18 Grad und Sonne erwartet

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Das Wochenende im Saarland wird sonnig. Es werden Temperaturen bis zu 18 Grad erwartet. Symbolfoto: Felix Kästle/dpa-Bildfunk

Nachdem in der vergangenen Woche im Saarland noch zweistellige Minusgrade geherrscht hatten, können sich die Menschen in der Region nun auf ein freundlicheres Wetter freuen. Laut Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) werden milde Temperaturen und Sonnenschein erwartet.

Milde Temperaturen und Sonne im Saarland erwartet

"Eine richtig schöne Frühlingswoche" stehe bevor, sagte ein Meteorologe des DWD am heutigen Freitag (19. Februar 2021). Bereits am Freitag werden bis zu 14 Grad in der Spitze im Saarland erwartet, bevor die Temperaturen am Samstag sogar auf bis zu 17 Grad klettern. Der Samstagmorgen startet laut DWD wolkig und mit etwas Nebel, im Laufe des Tages zeige sich dann aber die Sonne, und es bleibe trocken. 

Auch am Sonntag rechnet der Wetterdienst mit Sonnenschein im Saarland. Dann liegen die Höchstwerte der Prognose zufolge sogar zwischen 14 und 18 Grad. Niederschlag sei nicht zu erwarten. 

Verwendete Quellen:
- Bericht des Deutschen Wetterdienstes vom 19.02.21
- Deutsche Presse-Agentur

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Politik auf den Punkt gebracht - Inspirierende Menschen im Interview

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Foto: Will Francis | Unsplash

Seit ihrer Gründung im Jahr 1959 ist die Union Stiftung eine beliebte Adresse für Vorträge, Seminare, Podiumsdiskussionen und vieles mehr. Mit dem Podcast „Politik auf den Punkt gebracht“ erweitert die Stiftung nun ihr Angebot und lässt ab sofort renommierte Gäste auf Spotify und Apple Music zu Wort kommen.  

Jeden Sonntag stellen Michael Scholl und Dominik Holl ihren Gästen Fragen zu aktuellen Themen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur. Der Podcast ist via Spotify und Apple Podcasts sowie www.unionstiftung.de/podcast abrufbar.

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Foto: Union Stiftung

Podcast als Ergänzung zu Veranstaltungen der Stiftung 

„In ‚Politik auf den Punkt gebracht‘ sprechen wir mit Experten über politische Themen und versuchen komplexe Sachverhalte verständlich zu erklären. In der ersten Folge war der Unternehmer Walter Kohl zu Gast und hat mit uns darüber gesprochen, wie Deutschland seine Zukunftsfähigkeit verbessern kann“, erklärt der Geschäftsführer der Union Stiftung, Michael Scholl. Schwerpunktmäßig beschäftigt sich der Podcast mit den Themen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur

Der Podcast soll die bestehenden Veranstaltungen der Union Stiftung ergänzen. Gäste, die für Vorträge und Podiumsdiskussionen bei der Stiftung zu Gast sind, werden im Podcast nochmals interviewt. „Damit geben wir auch denen, die vielleicht keine Zeit hatten, zu uns zu kommen, oder die Streams zu verfolgen, die Möglichkeit, an unseren Veranstaltungen teilzunehmen“, ergänzt Dominik Holl, der stellvertretende Geschäftsführer der Union Stiftung. „Egal ob Sie gerade Geschirr spülen, im Stau stehen, oder joggen, ‚Politik auf den Punkt gebracht‘ können Sie überall und jederzeit hören.“

Der Podcast ist via Spotify und Apple Podcasts sowie www.unionstiftung.de/podcast abrufbar.
Jeden Sonntag erscheint eine neue Folge.

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Foto: Union Stiftung

Kontakt:

Union Stiftung
Steinstraße 10
66115 Saarbrücken
Telefon: 0681/70945-0

Internet: www.unionstiftung.de
Facebook: https://www.facebook.com/UnionStiftung
Twitter: https://twitter.com/UnionStiftung

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Patryk Kubek

Verwirrung um Maskenpflicht im Auto: Wer jetzt Mundschutz tragen muss und wer nicht

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Wann im Auto Maske getragen werden muss, erklären wir hier. Foto: dpa-Bildfunk

Das Saarland führt ab Montag (22. Februar 2021) eine Maskenpflicht im Auto ein. Doch wie genau sie ausgestaltet wird, hat in den vergangenen Tagen für große Verwirrung gesorgt. Nicht zuletzt, weil sich die Behörden untereinander offenbar nicht einig waren oder unterschiedliche Auffassungen kommunizierten.

Neue Rechtsverordnung regelt Maskenpflicht

SOL.DE hatte am Mittwoch mit Berufung auf die Staatskanzlei berichtet, jede:r Beifahrer:innen in einem Auto müsse künftig eine Maske anziehen. Doch das ist nach der neuen Rechtsverordnung nicht der Fall.

Unterschiede zwischen privat und geschäftlich

Dort heißt es, Personen ab sechs Jahren, die nicht das Fahrzeug führen und nicht unter Paragraf 6 Absatz 1 Satz 1 fallen, müssen bei der Nutzung von Kraftfahrzeugen Mund-Nasen-Schutz tragen. Unter die in Paragraf 6 Absatz 1 Satz 1 genannten Menschen fallen alle Personen aus einem Haushalt und eine nicht in diesem Haushalt lebende Person. Diese Regelung gilt aber nur für den privaten Kontext. Geschäftlich, zum Beispiel bei Fahrgemeinschaften auf dem Weg zur Arbeit, sieht es nochmal anders aus.

Wann Maske getragen werden muss

Was bedeutet das jetzt konkret? Wir haben einige Szenarien hier beschrieben:

a) privat und geschäftlich: 2 Personen (1 Person aus Haushalt A, 1 aus Haushalt B): keine muss Maske tragen

b) privat und geschäftlich: 3 Personen aus 2 Haushalten (1 Person aus Haushalt A, 2 aus Haushalt B): keine muss Maske tragen

c) privat und geschäftlich: 4 Personen aus 2 Haushalten (1 Person aus Haushalt A, 3 aus Haushalt B): keine muss Maske tragen

d) privat: 4 Personen aus 2 Haushalten (2 Personen aus Haushalt A, 2 aus Haushalt B): nicht erlaubt

e) privat: 3 Personen aus 3 Haushalten (1 Person aus Haushalt, A, 1 aus Haushalt B, 1 aus Haushalt C): nicht erlaubt

f) geschäftlich: 3 Personen aus 3 Haushalten (1 Person aus Haushalt, A, 1 aus Haushalt B, 1 aus Haushalt C): Maskenpflicht für alle Beifahrer:innen

g) geschäftlich: 4 Personen aus 4 Haushalten (1 Person aus Haushalt, A, 1 aus Haushalt B, 1 aus Haushalt C, 1 aus Haushalt D): Maskenpflicht für alle Beifahrer:innen

h) geschäftlich: 5 Personen aus 5 Haushalten (1 Person aus Haushalt, A, 1 aus Haushalt B, 1 aus Haushalt C, 1 aus Haushalt D, 1 aus Haushalt E): Maskenpflicht für alle Beifahrer:innen

Fahrer:innen von Maskenpflicht ausgenommen

Fahrer:innen müssen übrigens in keinem Fall Maske tragen. Für zusätzliche Verwirrung sorgt zurzeit ein Post, den die offiziellen Social-Media-Accounts des Saarlandes teilen. Darin heißt es, Beifahrer:innen, die nicht zum eigenen Haushalt gehören, müssen Maske tragen. Doch das ist - wie oben erläutert - nicht immer korrekt.

Verwendete Quellen:
- Verordnung zur Änderung infektionsrechtlicher Verordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie
- eigene Berichte
- eigene Recherche
- Facebook-Post von Saarland.de, 18.02.2021

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Corona-Mutationsfälle im Saarland nach Landkreisen aufgeschlüsselt

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Das saarländische Gesundheitsministerium hat über die aktuellen Corona-Mutationsfälle im Saarland informiert. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Tom Weller

204 Corona-Mutationsfälle im Saarland

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Freitagabend sind im Saarland bisher 204 Mutationsfälle des Coronavirus aufgetreten. 169 Mal handele es sich dabei um die britische Variante, in 35 Fällen liegen Mutationen aus Südafrika vor, so die weiteren Informationen. 

Corona-Mutationsfälle im Saarland nach Landkreisen

Laut Angaben des Gesundheitsministeriums des Saarlandes verteilen sich die Corona-Mutationen im Saarland wie folgt auf die Landkreise:
- Regionalverband Saarbrücken: 84 Fälle von B.1.1.7 | 18 Fälle von B.1.351
- Landkreis Merzig-Wadern: 13 Fälle von B.1.1.7
- Landkreis Neunkirchen: 15 Fälle von B.1.1.7 | 4 Fälle von B.1.351
- Landkreis Saarlouis: 19 Fälle von B.1.1.7 | 4 Fälle von B.1.351
- Saarpfalz-Kreis: 17 Fälle von B.1.1.7 | 6 Fälle von B.1.351
- Landkreis St. Wendel: 21 Fälle von B.1.1.7 | 3 Fälle von B.1.351

Alle Corona-Zahlen im Saarland

Das saarländische Gesundheitsministerium hat am Freitag insgesamt 114 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Einen kompletten Überblick über die aktuellen Corona-Zahlen im Saarland findet ihr in unserer Tagesübersicht unter: "Corona im Saarland: Aktuelle Zahl der Infizierten, Toten und Geheilten".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 19.02.2021

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114 Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Im Saarland sind zurzeit 1.246 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Freitag (19. Februar 2021), 16.00 Uhr, veröffentlicht hat.

114 neue Corona-Infektionen im Saarland

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 114 auf jetzt 28.061. Am Freitag der vergangenen Woche waren es 123 Neuinfektionen gewesen.

Elf weitere Todesfälle

Im Saarland sind elf weitere Corona-Todesfälle zu verzeichnen. Darunter drei Patient:innen aus dem Regionalverband Saarbrücken im Alter von 84, 91 und 95 Jahren sowie jeweils drei Personen aus den Landkreisen Neunkirchen und St. Wendel und zwei Personen aus dem Kreis Saarlouis. Die Zahl der Menschen, die im Saarland im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, liegt damit mittlerweile bei 857.

163 Personen im Krankenhaus

Als geheilt gelten inzwischen 25.958 Menschen (+187). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 163 stationär behandelt (-9). Davon liegen 49 auf der Intensivstation (-3).

So sieht es aktuell in den Kreisen aus

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
- Saarbrücken: 10.867 (+33 gegenüber dem Vortag)
- Merzig-Wadern: 2.411 (+11)
- Neunkirchen: 3.421 (+21)
- Saarlouis: 5.849 (+25)
- Saarpfalz: 3.212 (+10)
- St. Wendel: 2.301 (+14)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

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Das Gesundheitsministerium hat am Freitag (19. Februar 2021) weitere Corona-Infektionen im Saarland gemeldet. Symbolfoto: picture alliance/dpa/PA Media | John Cairns/University Of Oxford

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 19.02.2021
- Mitteilung des Regionalverbands Saarbrücken, 19.02.2021
- Website des saarländischen Gesundheitsministeriums

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Freitag

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Die wichtigsten Nachrichten aus dem Saarland findet ihr bei SOL.DE. Symbolfoto: BeckerBredel

Die aktuellen Corona-Zahlen im Saarland 

Das saarländische Gesundheitsministerium hat 114 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Hier die aktuellen Zahlen aus dem Saarland im Überblick: Die aktuellen Corona-Zahlen im Saarland 

Bislang 180 Corona-Mutationsfälle im Saarland festgestellt

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Donnerstagnachmittag sind im Saarland bisher 180 Mutationsfälle des Coronavirus aufgetreten. 154 Mal handele es sich dabei um die britische Variante, in 26 Fällen liegen Mutationen aus Südafrika vor. Eine Aufschlüsselung nach Landkreisen findet ihr unter: Bislang 180 Corona-Mutationsfälle im Saarland festgestellt

Bachmann gibt Fehler nach Aufregung um geplatzte Impftermine zu

Im Gesundheitsausschuss des saarländischen Landtags hat Ministerin Bachmann heute Kommunikationsfehler eingeräumt. Sie hatte Ärzt:innen, die nicht zu einem Sonder-Impftermin erschienen waren, als "unsolidarisch" bezeichnet. Das tue ihr leid: Bachmann gibt Fehler nach Aufregung um geplatzte Impftermine zu

Testzentrum für Pendler:innen an französischer Grenze geplant

An der deutsch-französischen Grenze soll ein Corona-Testzentrum für Pendler:innen gebaut werden. Das Saarland will Grenzgänger:innen zudem in Unternehmen flächendeckend gegen das Virus testen lassen. Mehr unter: Testzentrum für Pendler:innen an französischer Grenze geplant

Verwirrung um Maskenpflicht im Auto: Wer jetzt Mundschutz tragen muss und wer nicht

Im Saarland gibt es ab Montag eine Maskenpflicht im Auto. Wann genau Mundschutz getragen werden muss, hat seit der Ankündigung für Verwirrung gesorgt. Wir spielen einige Szenarien durch: Verwirrung um Maskenpflicht im Auto: Wer jetzt Mundschutz tragen muss und wer nicht

Autofahrer attackiert Müllabfuhr in Saarbrücken

In Saarbrücken ist ein Arbeiter der Müllabfuhr am Donnerstag von einem ungeduldigen Autofahrer angegriffen worden. Laut Angaben der Pressestelle der Landeshauptstadt soll der Angreifer den Müllwerker im Anschluss an die Attacke dann sogar noch leicht mit seinem Fahrzeug gestreift haben. Mehr zu dem Vorfall unter: Autofahrer attackiert Müllabfuhr in Saarbrücken

Polizei ermittelt wegen organisierter Schwarzarbeit

Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen organisierter Schwarzarbeit haben Einsatzkräfte der Polizei kürzlich über 30 Wohnungen und Geschäftsräume durchsucht - darunter auch Objekte im Saarland. Gegen drei Beschuldigte wurden Haftbefehle vollstreckt: Polizei ermittelt wegen organisierter Schwarzarbeit - Razzia auch im Saarland

Bewaffneter überfällt "Netto" in Fechingen

Ein Maskierter mit Waffe hat am Donnerstag (18. Februar 2021) eine "Netto"-Filiale im Saarbrücker Stadtteil Fechingen überfallen: Bewaffneter überfällt "Netto" in Fechingen

Weitere Blaulichtmeldungen:
- Völklingen: Unbekannte Personen bedrohen Frau (54) mit Axt und erbeuten Handy
- Geklaute Motorsäge auf eBay entdeckt - Polizei durchsucht Wohnung in Burbach

Nächstes FCS-Spiel findet in Völklingen statt

Nicht etwa im heimischen Ludwigsparkstadion in Saarbrücken, sondern im Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen trifft der FCS am Samstag (20. Februar 2021) auf den TSV 1860 München. Den Antrag auf eine Verlegung hatten die Saarbrücker gestellt. Der Grund dafür: Nächstes FCS-Spiel findet in Völklingen statt

Wetter im Saarland: 18 Grad und Sonne erwartet

Die Menschen im Saarland können sich am Wochenende auf milde Temperaturen und Sonne einstellen. Laut Angaben des Deutschen Wetterdienstes wird es sogar bis zu 18 Grad warm: Wetter im Saarland: 18 Grad und Sonne erwartet

Darin ist das Saarland Spitzenreiter - Wohnen, Wetter, Weltrekorde und mehr

Das Saarland ist zwar das kleinste Flächenland Deutschlands. Doch "Großes entsteht immer im Kleinen", so das Motto hierzulande. Wir verraten euch, in welchen Fällen das Saarland im bundesweiten Vergleich Spitzenreiter ist:

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Darin ist das Saarland Spitzenreiter - Wohnen, Wetter, Weltrekorde und mehr

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Worin das Saarland Spitzenreiter ist, verraten wir euch hier. Fotos: Pixabay

Beim Warten auf einen Zug müssen Reisende in Deutschland meist ohne WLAN auskommen - insbesondere im Saarland. Denn nur am Saarbrücker Hauptbahnhof ist bislang das kostenlose Netz verfügbar. Nachholbedarf gibt es beispielsweise ebenso in Sachen Ladepunkte für E-Mobilität.

Dann aber wiederum ist das Saarland in so einigen Bereichen im bundesweiten Vergleich Spitzenreiter. In welchen Fällen das kleinste Flächenland der Bundesrepublik die Nase vorn hat, verraten wir euch hier:

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Bachmann gibt Fehler nach Aufregung um geplatzte Impftermine zu

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Im Bild zu sehen: Monika Bachmann. Foto: BeckerBredel

Saarlands Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) hat sich für ihre Kommunikation um die geplatzten Impftermine von medizinischem Personal entschuldigt. Es tue ihr leid, dass sie die nicht erschienen Ärzt:innen als "unsolidarisch" bezeichnet habe, sagte die Politikerin laut "SR" am heutigen Freitag (19. Februar 2021) im Gesundheitsausschuss des Landtags. Einige Beschäftigte hätten wegen eines Fehlers bei einem Dienstleister des Ministeriums nicht von ihrem Impftermin erfahren.

Bachmann: Ärzt:innen zweifeln an Wirksamkeit

Bachmann verteidigte laut Medienbericht ihre Aussage, Ärzt:innen würden an der Wirksamkeit des AstraZeneca-Impfstoffes zweifeln und seien deswegen nicht zu den Terminen erschienen.

Niedrige Impfquote wegen Problemen bei Terminvergabe

Die Politikerin hatte am Montag im Landtag als "unsolidarisch" kritisiert, dass am Wochenende bei einer "Sonderimpfung im medizinischen Bereich" 54 Prozent von 200 zur Impfung angemeldeten Personen nicht erschienen waren, ohne den Termin abzusagen. Dies habe offenbar damit zu tun, dass dieser Impfstoff nur einen Wirkungsgrad von 70 Prozent habe, sagte sie. Später stellte sich heraus, dass das Problem vielmehr bei der Terminvergabe gelegen hatte - die Termine waren nach Angaben des Ministeriums sehr kurzfristig vergeben worden.

Linke fordern Konsequenzen

Laut "SR" forderte die Linken-Politikerin Astrid Schramm Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) am heutigen Freitag im Gesundheitsausschuss dazu auf, über Konsequenzen nachzudenken - auch über einen Austausch von Bachmann. Schramm sagte, es sei nicht die erste Panne des Gesundheitsministeriums gewesen. SPD-Politiker Magnus Jung nannte die Aussagen der Gesundheitsministerin laut Rundfunksender "unglücklich".

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigene Berichte
- Deutsche Presse-Agentur

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Bewaffneter überfällt "Netto" in Fechingen

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Mit einer Waffe bedrohte der Maskierte die Kassiererin des Geschäfts. Symbolfotos: Pixabay | Jens Kalaene/dpa-Bildfunk

Ein Maskierter mit Waffe hat am Donnerstag (18. Februar 2021) eine "Netto"-Filiale im Saarbrücker Stadtteil Fechingen überfallen. Der Unbekannte erbeutete Bargeld, teilte die Polizei mit.

Kassiererin bedroht

Demnach war der Mann vermutlich mit einem Schal maskiert und hatte sich gegen 08.45 Uhr mit einem Artikel an die Kasse begeben. Dort bedrohte er die Kassiererin mit einer Schusswaffe und forderte Geld. Da es dem Täter offensichtlich nicht schnell genug ging, griff er schließlich selbst in die Kasse, so Polizeisprecher Marc Fischer.

Hatte Täter Komplizen?

Anschließend flüchtete der Mann vom "Netto" in der Provinzialstraße zu Fuß in Richtung Bischmisheim. Laut den Ermittler:innen des Dezernats für Eigentumskriminalität besteht die Möglichkeit, dass vor der Filiale eine Person auf den Täter wartete. Die Höhe der Beute ist bislang nicht bekannt.

Drohne bei Fahndung genutzt

Die Polizei leitete nach eigenen Angaben unverzüglich eine Fahndung ein. Dabei wurde auch eine Drohne eingesetzt. Der Täter konnte bislang aber nicht aufgespürt werden.

Hinweise zum Täter oder zum möglichen Komplizen an den Kriminaldauerdienst, Tel. (0681)9622133.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums Saar, 19.02.2021

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Testzentrum für Pendler:innen an französischer Grenze geplant

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Die Inzidenz im Départment Moselle liegt bei 282. Foto: Sina Schuldt/dpa-Bildfunk

Trotz der angespannten Corona-Lage im französischen Département Moselle hat sich der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) gegen erneute Grenzkontrollen ausgesprochen. Stattdessen setzt er auf regelmäßige Tests. Das teilte die Staatskanzlei am Donnerstagabend (19. Februar 2021) nach einem digitalen Gipfel der Großregion mit. In der Moselle treten verstärkt die Virusvarianten auf.

Tests in Unternehmen

Die Landesregierung werde gemeinsam mit den großen saarländischen Unternehmen, in denen viele französische Mitarbeitende als Grenzpendler:innen beschäftigt sind, ein flächendeckendes Testkonzept erarbeiten. Ziel seien regelmäßige freiwillige Tests, um Infektionen am Arbeitsplatz möglichst zu verhindern.

Land unterstützt mögliches Testzentrum

Das Land unterstütze zudem gemeinsam mit den französischen Partnern die Einrichtung eines deutsch-französischen Testzentrums durch den Eurodistrict SaarMoselle. Dort soll zukünftig Grenzgänger:innen aus beiden Richtungen ein kostenloses und freiwilliges Testangebot gemacht werden.

Das Département Moselle ist eine der Regionen Frankreichs, die am heftigsten vom Coronavirus getroffen worden sind. Die 7-Tages-Inzidenz liegt dort im Moment bei etwa 282, im Saarland bei 57.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Website des saarländischen Gesundheitsministeriums
- escri France

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Polizei ermittelt wegen organisierter Schwarzarbeit - Razzia auch im Saarland

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Eine Razzia hat es am Donnerstag unter anderem im Saarland gegeben. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Thomas Banneyer

Razzia auch im Saarland

Am frühen Donnerstagmorgen (18. Februar 2021) haben etwa 400 Einsatzkräfte der Polizei Wohnungen und Geschäftsräume im Saarland, in Rheinland-Pfalz und in Hessen durchsucht. Darüber informierte das Hauptzollamt Koblenz. Bei den Razzien seien umfangreiche Beweismittel sichergestellt worden. Die Auswertung werde noch einige Zeit in Anspruch nehmen, hieß es.

Organisierte Schwarzarbeit

Nach Angaben des Hauptzollamts stehen die Razzien im Zusammenhang mit einem Ermittlungsverfahren wegen organisierter Schwarzarbeit. Ein "Verdacht des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt beziehungsweise der Beihilfe hierzu" bestehe gegen zwölf Männer sowie drei Frauen im Alter von 21 bis 73 Jahren.

Zudem werde ein 51-jähriger Unternehmer im Sicherheitsgewerbe verdächtigt, "mittels Nutzung sogenannter Servicefirmen und Abdeckrechnungen Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von über einer Million Euro hinterzogen zu haben".

Hierzu soll er sich mehrerer Servicefirmen bedient haben, die an sein Unternehmen Rechnungen für nie geleistete Arbeiten ausstellten. Der Beschuldigte soll diese Rechnungen bezahlt und die Rechnungsbeträge sodann abzüglich einer Provision in bar zurückerhalten haben. Hierdurch soll er in seinem Unternehmen sogenanntes Schwarzgeld erzeugt haben, mit dem dann nicht oder nicht ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldete Schwarzarbeiter:innen bezahlt worden sein sollen.

Die weiteren Beschuldigten sind der Polizei zufolge eingetragene und faktische Geschäftsführer:innen der Servicefirmen sowie Angestellte des 51 Jahre alten Mannes. Sie sollen ihn bei der "Generierung des Schwarzgeldes und der Auszahlung der Schwarzlöhne unterstützt haben".

Haftbefehle vollstreckt

Gegen drei Personen, darunter den 51-jährigen Unternehmer, wurden Haftbefehle des Amtsgerichts Koblenz vollstreckt, teilte das Hauptzollamt mit. "Die Beschuldigten befinden sich seit heute in Untersuchungshaft", hieß es abschließend.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Hauptzollamts Koblenz, 18.02.2021

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Nächstes FCS-Spiel findet in Völklingen statt

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Hier zu sehen: das Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen. Archivfoto: BeckerBredel

FSC gegen TSV 1860 am Samstag

Die Drittliga-Partie zwischen dem 1. FC Saarbrücken und dem TSV 1860 München ist für diesen Samstag, ab 14.00 Uhr, angesetzt. Eigentlich sollten die Saarbrücker im heimischen Ludwigsparkstadion auf ihren Gegner treffen. Doch daraus wird (erneut) nichts.

Verlegung nach Völklingen

Auf die Münchner soll der FCS nun im Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen treffen. Der Saarbrücker Verein hatte einen Antrag auf Verlegung gestellt, weil der Rasen im Ludwigsparkstadion zuletzt aufgrund des vielen Regens unbespielbar war. Dies teilten der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Saarländer am Donnerstagabend mit. 

Bereits mehrere Absagen

Zuletzt waren aus demselben Grund die Spiele gegen Duisburg (8. Februar) und Zwickau (17. Februar) abgesagt worden. Sportdirektor Toni Wachsmuth von FSV Zwickau hatte nach dem kurzfristigen Ausfall des Nachholspiels beim 1. FC Saarbrücken die Vorgänge rund um die Absage kritisiert: "'Nicht professionell': FCS-Gegner übt Kritik nach Spielabsage".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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Bislang 180 Corona-Mutationsfälle im Saarland festgestellt

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Bis dato wurden im Saarland 180 Corona-Mutationsfälle festgestellt. Foto: dpa-Bildfunk/Marijan Murat

180 Corona-Mutationsfälle im Saarland

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Donnerstagnachmittag sind im Saarland bisher 180 Mutationsfälle des Coronavirus aufgetreten. 154 Mal handele es sich dabei um die britische Variante, in 26 Fällen liegen Mutationen aus Südafrika vor, so die weiteren Informationen. Die Übersicht:
- Regionalverband Saarbrücken: 72 Fälle von B.1.1.7 | 15 Fälle von B.1.351
- Landkreis Merzig-Wadern: 12 Fälle von B.1.1.7
- Landkreis Neunkirchen: 15 Fälle von B.1.1.7 | 4 Fälle von B.1.351
- Landkreis Saarlouis: 16 Fälle von B.1.1.7
- Saarpfalz-Kreis: 20 Fälle von B.1.1.7 | 4 Fälle von B.1.351
- Landkreis St. Wendel: 19 Fälle von B.1.1.7 | 3 Fälle von B.1.351

Corona im Saarland

Das saarländische Gesundheitsministerium hat am Donnerstagnachmittag insgesamt 93 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Hier die aktuellen Zahlen im Überblick: "Corona im Saarland: Aktuelle Zahl der Infizierten, Toten und Geheilten".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Gesundheitsministeriums Saar, 18.02.2021

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93 Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Im Saarland sind zurzeit 1.330 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Donnerstag (18. Februar 2021), 16.00 Uhr, veröffentlicht hat.

93 neue Corona-Infektionen im Saarland

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 93 auf jetzt 27.947. Am Donnerstag der vergangenen Woche waren es 162 Neuinfektionen gewesen.

Fünf weitere Todesfälle

Im Saarland sind fünf weitere Corona-Todesfälle zu verzeichnen. Darunter sind drei Patienten aus dem Regionalverband Saarbrücken (65, 78 und 79 Jahre alt) sowie jeweils eine Person aus den Landkreisen Saarlouis und St. Wendel. Die Zahl der Menschen, die im Saarland im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, liegt damit mittlerweile bei 846.

172 Personen im Krankenhaus

Als geheilt gelten inzwischen 25.771 Menschen (+68). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 173 stationär behandelt (-12). Davon liegen 52 auf der Intensivstation (-5).

So sieht es aktuell in den Kreisen aus

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
- Saarbrücken: 10.834 (+25 gegenüber dem Vortag)
- Merzig-Wadern: 2.400 (+8)
- Neunkirchen: 3.400 (+14)
- Saarlouis: 5.824 (+21)
- Saarpfalz: 3.202 (+9)
- St. Wendel: 2.287 (+16)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

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Das Gesundheitsministerium hat weitere Corona-Infektionen im Saarland gemeldet. Symbolfoto: picture alliance/dpa/BELGA | Bernard Gillet

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 18.02.2021
- Mitteilung des Regionalverbands Saarbrücken, 18.02.2021
- Website des saarländischen Gesundheitsministeriums

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