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Bester Hofladen Deutschlands steht im Saarland

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Freude auf dem Gerlfanger "Marienhof". Foto: Bioverlag

Deutschlands bester Hofladen ist der "Marienhof" in Gerlfangen (Gemeinde Rehlingen-Siersburg). Das hat eine Abstimmung der Leser:innen des Naturkost-Magazins "Schrot und Korn" ergeben, teilte Verband Bioland am Freitag (18. Februar 2021) mit.

Betrieb seit 1965

Seit 1965 betreibt Familie Zenner den Hof in dem 700-Einwohner:innen-Dorf. Zum Sortiment gehören Getreide, Backwaren, Milch, Konfitüre, Apfelsaft sowie Fleisch- und Wurstwaren aus eigener Erzeugung beziehungsweise Herstellung. 1992 stellte die Familie auf ökologischen Landbau um, seit 2008 ist der "Marienhof" ein Bioland-Betrieb.

Zum zweiten Mal ausgezeichnet

Verbandsvizepräsidentin Stephanie Strotdrees gratulierte den Besitzer:innen Karin und Stefan Zenner zum Preis und lobte die "vorbildliche Wertschöpfungskette" des "Marienhofs". Sie schaffe Nähe zu Kundinnen und Kunden und gewinne so deren Vertrauen. Schon 2018 hatte der Hof den "Schrot und Korn"-Preis gewonnen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung von Bioland, 19.02.2021
- eigene Recherche

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dpa

Angst vor Verschärfung der Pandemie durch Corona-Mutationen in Deutschland wächst

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Die Sorge wegen Corona-Mutationen in Deutschland wächst immer mehr. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow

Sorge um Verschärfung der Pandemie wächst

In Deutschland mehren sich die Hinweise auf eine mögliche neue Verschärfung der Corona-Pandemie. Nachdem die sogenannte Reproduktionszahl des Coronavirus über Wochen hinweg unter eins lag, hat sie nach Angaben des Robert Koch-Instituts diese wichtige Schwelle jetzt erstmals wieder überschritten.

Das RKI gab den bundesweiten Sieben-Tage-R-Wert am Freitagabend mit 1,01 an. Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 101 weitere Menschen anstecken. Dies könnte darauf hindeuten, dass sich die ansteckenderen Virusvarianten trotz des Lockdowns rascher ausbreiten.

Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland dem RKI 9.164 Corona-Neuinfektionen. Das sind 9,7 Prozent mehr als im Vergleich zum Samstag vergangener Woche (8.354). Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 3.10 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich. Außerdem wurden 490 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet.

RKI-Präsident Wieler: "Stehen möglicherweise erneut an einem Wendepunkt"

RKI-Präsident Lothar Wieler hatte am Freitag erklärt, der Anteil der Virusvariante B 1.1.7., die nach konservativen Schätzungen 35 Prozent ansteckender ist, steige in Deutschland rasant an. "Wir stehen möglicherweise erneut an einem Wendepunkt. Der rückläufige Trend der letzten Wochen setzt sich offenbar nicht mehr fort", sagte Wieler.

Trotz strengem Lockdown stagniert die Sieben-Tage-Inzidenz

Bei den Neuinfektionen und der Sieben-Tage-Inzidenz hatte es in den vergangenen Tagen kaum Veränderungen gegeben - trotz des anhaltend strengen Lockdowns. Der Anstieg des R-Werts lässt nun aufhorchen. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Liegt er über 1, gewinnt es an Dynamik. Noch am Mittwoch hatte das RKI den R-Wert mit 0,85 angegeben.

Arbeitsminister Heil warnt vor voreiligen Lockerungen

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil warnte angesichts der Gefahren durch die Virusmutationen vor einer vorschnellen Lockerung der Corona-Auflagen in Deutschland. "Bund und Länder müssen gemeinsam ein vernünftiges Öffnungskonzept entwickeln", sagte der SPD-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Samstag). "Das muss so sicher sein, dass wir nicht nach ein paar Wochen wieder alles schließen müssen, was wir gerade erst geöffnet haben."

Bei einer Öffnungsstrategie gelte es, vorsichtig Schritt für Schritt voranzugehen. "Alle Maßnahmen müssen mit einer guten Teststrategie einhergehen und wir müssen den Impffortschritt im Auge behalten", sagte Heil. "Nur weil wir alle vom Lockdown genervt sind, können wir ihn nicht Knall auf Fall beenden."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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PinkGloves-Gate & eine neue Impfhoffnung

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Willkommen zum fruehstart Millennial-Update!
Ab jetzt fassen wir jeden Donnerstag die wichtigsten News des Tages hier kurz & prägnant für Euch zusammen. Dabei setzen wir den Schwerpunkt auf das, was Millennials wissen MÜSSEN: Das Neuste in Sachen Social Media & Big Tech.

Unsere heutigen Themen:
Söder & Laschet gaben gestern zur Abwechslung mal Ruhe. Daher widmen wir uns heute dem großen Skandal um die Pink Gloves. Und es gibt gute Nachrichten: Eventuell kommen wir bald doch noch an ausreichend Impfstoff. 

Außerdem ...
... haben wir uns Verstärkung geholt: Vanessa. Sie ist Social Media Beraterin, Social Media Junkie und lebt in Kalifornien. Also nahe am Puls von Big Tech.

Von Ihr ...
... erfahren wir ab sofort die neuesten Trends in puncto Clubhouse, Insta, TikTok, Influencer Insights etc.. Und zwar jeden Donnerstag in "Vanessas Kolumne".

Zum Auftakt ...
... erklärt sie gleich mal, warum Uber im Amiland ein so großes Thema ist. Hier nutzt man das ja doch eher selten.

 

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Mit dabei:
Ein fruehstart Zoom-Call pro Monat. Da besprechen wir die aktuell heißesten Themen (Clubhouse, #Gamestop, Dogecoin, QAnon ...) mit einem Experten. Und Ihr könnt jederzeit Fragen stellen! Außerdem erhaltet Ihr Zugang zu unserem Premium-Content (Guides zu Themen wie Smartphone-Banken, Bitcoins, Tinder etc.).

Es wird sogar noch besser:
Wenn Ihr Patrons werdet und uns eine Nachricht mit dem Inhalt "SOL.DE" schreibt, dann erstatten wir Euch den ersten Monatsbeitrag wieder zurück! Ihr könnt den fruehstart-Newsletter also in Ruhe testlesen: Patreon-Abos kann man nämlich zu jeder Zeit wieder kündigen.

Also: Haut Rein!
Alle Infos dazu findet Ihr HIER.

IRGENDWELCHE Fragen?
Dann schreibt sie uns jederzeit gerne an crew@fruehstart-newsletter.de 

CORONA

 

Curevac - Eine neue Hoffnung?Die Impfstoff-Bestellung hat die EU ja bekanntlich vermasselt.
Aber eventuell gilt bald: Neuer Stoff - neues Glück!

Denn mit Curavec geht ein weiteres Vakzin an den Start.
Und zwar vom Typus rMNA. Das sind "die ohne Thrombose".

Hallelujah!
Die Jungs sitzen in Tübingen, also haben wir da ganz gute Karten. 300 Millionen Dosen könnten sie in diesem Jahr noch liefern. Und das wäre fast schon die Hälfte des gesamten EU-Bedarfs. 

Vielleicht ...
... hören wir diesmal auch einfach gleich auf den Lauterbach. Denn am Ende müssen wir das ja erfahrungsgemäß dann ja sowieso immer tun. 

Sein Vorschlag:
Eine Notfallzulassung für Deutschland. Eine EU-Prüfung dauert ihm nämlich zu lange.

Und wer die EU kennt, ...
... kann sich das sicher sehr "lebhaft" vorstellen.

THEMA DES TAGES

 

#PinkGloves-Gate!

In der Höhle der Löwen ...
... präsentierten zwei (männliche) Gründer am Dienstag eine nobelpreisverdächtige Idee: Einen Einweghandschuh zur Entsorgung von Damenhygieneartikeln.

Problem:
Ignorante Naturen könnten ihn eventuell mit dem gemeinen Plastikhandschuh verwechseln.

Doch selbst daran hatten sie gedacht!
Zur Unterscheidung setzten sie zunächst einen extrem hohen Preis dafür an. Und um ganz sicher zu gehen, statten sie ihn auch noch mit einer Signalfarbe aus: Pink. Das Ergebnis nannten sie dann - äußerst treffend - "Pink Glove".

Genial!
Aber konnte diese verheißungsvolle Innovation auch Ralf Dümmels berüchtigte Due Diligence überstehen? Mit Argusaugen überprüfte er, ob das Produkt in ein Großmarktregal hineinpasst.

Und auch diese Hürde wurde gemeistert!
Damit war die A-Runde perfekt!

Die Geburt eines deutschen Unicorns?
Alles schien möglich. Wäre da nur nicht die störrische Zielgruppe: Obwohl ausschließlich zu ihrem Wohle erdacht, zog sie tagelang verbissen gegen die #PinkGloves zu Felde.

Aber Mann kennt das ja.
Da kümmert man sich mal. Und dann ist auch wieder nicht Recht.

Oder ...
... ist der Pink Glove seiner Zeit einfach nur zu weit voraus?

In diesem Fall besteht Hoffnung!
Die nächste Pandemie kommt ja bestimmt. Und vielleicht investiert dann wieder jemand in zu viele Plastikhandschuhe, die er dann einfach nicht mehr los wird ...

GEWINNER DES TAGES:

 

Bernard Arnault. Denn Europas Reichster hat im letzten Jahr ca. 95 Milliarden Dollar verdient. Netto.

Coinbase. Denn die Krypto-Plattform ging gestern an die Börse. Erste Bewertung: 85,8 Milliarden Dollar. Das ist das 16-Fache der Deutschen Bank.

VERLIERER DES TAGES:

 

Fox News. Denn der brachialkonservative Nachrichtensender hatte eine tolle Idee: Eine Comedy-Show, die sich über alles woke amüsiert. Lebensdauer: Ein halber Scaramucci. (Diese Zeiteinheit wurde einst eingeführt, um die Amtszeiten von Trumps Beratern zu vergleichen. Sie entspricht in etwa vier Wochen.)

Gewerkschaften. Denn sie haben ihre große Schlacht gegen Amazon - zumindest vorerst - sehr deutlich verloren. 

 

VANESSAS KOLUMNE:

 

Uber ist hier eine Offenbarung.


Amis laufen nicht.
Sie fahren auch kein Fahrrad. Und schon gar nicht mit Bus und Bahn. Soweit das Klischee.

In LA stimmts!
Als ich vor 13 Jahren hergezogen bin, war meine allererste Investition ein Gebrauchtwagen. Um genau zu sein: Ein VW Jetta.

Fun fact:
Das ist zwar ein echter VW - in Deutschland hab ich aber noch keinen Jetta gesehen. Daher würde ich ihn mal als "Polo-Limousine" umschreiben.


 

Mein größter Alptraum ...
... war lange, dass ich irgendwann in meinen Jetta steige - und er springt nicht mehr an. Während meines Studiums konnte ich mir einen Ersatz nämlich kaum leisten. Und ohne den Jetta war mein Leben im Prinzip gar nicht denkbar.

Vor ein paar Monaten war es dann soweit.
Der Jetta gab auf. Und es passierte: Gar nichts. Ich habe mich seitdem um kein neues Auto mehr bemüht. Dank Uber war das auch gar nicht nötig: Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit, ein Uber ist fast immer in wenigen Minuten verfügbar. Und auf Vorbestellung sowieso.

Ist das nicht teuer?
Jein. Denn in einer Stadt voller Ubers, kann man die Nutzung optimieren: Ein Uber X (ein beliebiges Auto mit Amateur-Chauffeur) kostet in etwa halb so viel, wie ein normales Taxi. Das hängt auch von der Tageszeit bzw. der Auslastung der Fahrer ab.

Wer ein bisschen Zeit hat ...
... kann sich aber auch für ein "Uber Pool" entscheiden. Lustigerweise folgt das dem gleichen Prinzip, wie das "Sammeltaxi" in Schwellenländern. Nur halt per AI: Die App findet - auf Wunsch - ein Sammel-Uber, dessen Route einigermaßen zum eigenen Start- und Zielort passt. Und dann steigt man einfach zu und fährt  mit. Im Zweifel mit Zwischenstopps. Und nicht auf dem direktesten aller Wege. Dafür aber ziemlich günstig.

Im Schnitt ...
... kann ich wegen Corona noch nicht so recht sagen, ob sich die Uberei auch unter normalen Umständen noch lohnt. Aber gefühlt ist es momentan doch sehr erleichternd.

Denn die Mobilität in LA hat ihre Tücken.
Die Parkregeln sind oftmals kryptisch. Die Strafen hingegen garantiert und drakonisch: Vor Hydranten parken ist z.B. eine Todsünde. Sie wird durch zeitnahes Abschleppen bestraft. Dann gibt noch es gewisse Wochen- bzw. Uhrzeiten, zu denen die Straßenreinigung anrückt. Und das tut sie mit einer Armee von Abschlepp-Trucks: Wenn aus irgendeinem Schild hervorgeht, dass Donnerstags zwischen 8:00 und 9:00 das Parken verboten ist, dann hängen die dortigen Autos um 8:01 schon am Haken.

In beiden Fällen ...
... muss man sein Auto dann in einem äußerst unangenehmen Verfahren wieder auslösen. Preis: Ab 1.000 Dollar aufwärts.

Und dann ist da noch das DUI.
Verglichen mit Deutschland ist das mit Alk hier etwas diffuser: Eine reine Alkoholkontrolle findet eher selten statt. Aber gnade Dir Gott, die Polizei erwischt Dich bei einem ungeschickten Manöver. Oder ein Rücklicht ist kaputt. Kommen die "Cops" dann zu dem Schluss, dass ein Fall von "Driving under Influences" vorliegt, wandert man im Zweifel sogar erstmal in die Zelle. "Mugshot" inklusive. 

Dafür ist dann sogar egal, ...
... wieviel Promille man hat. Denn in Kalifornien ist das "Driving under Influences" (stellenweise) einfach generell verboten. Eventuell muss man für ein DUI noch nicht einmal fahren: Es kursieren Geschichten, dass man nur "die Kontrolle" über ein Fahrzeug haben muss. Also im geparkten Auto auf dem Fahrersitz sitzen, oder so. 

Logischerweise war das DUI hier eine ständige Bedrohung.
Seit Kurzem gibt es hier zwar sogar eine U-Bahn. Aber spätestens wenn es dunkel wird, ist sowas kein Thema mehr. Vor Uber hieß das meist: Fahren und hoffen. Insofern ist Uber für Viele eine echte Offenbarung: Man will mal was trinken, das Auto war ist gerade kaputt oder ähnliches: Sowas war früher ein mittleres Drama. Jetzt swipt man dreimal übers Handy, wartet ein paar Minuten - und das Problem ist gelöst.

Post Scriptum:
Neben Uber ist auch Lyft sehr beliebt. Ich nutze gewohnheitsmäßig aber meist Ersteres, daher kenne ich mich beim Anderen nicht ganz so gut aus.

GRAFIK DES TAGES:

 

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Fragen?
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Kitas im Saarland öffnen: Diese Vorkehrungen sollen Sicherheit geben

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Im Saarland kehren die Kitas am Montag (22.02.2021) zurück in den Regelbetrieb. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Frank Rumpenhorst

Kitas im Saarland kehren in Regelbetrieb zurück

Im Saarland kehren die Kindertageseinrichtungen am Montag (22. Februar 2021) wieder in den Regelbetrieb zurück. Eltern können ihre Kinder damit wieder wie gewohnt in die Kitas bringen.

Zahlreiche Hygiene-Vorkehrungen in den Kitas

Das saarländische Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie betont allerdings, dass der Regelbetrieb "unter Pandemiebedingungen" stattfinden wird. Deshalb werden zahlreiche Vorkehrungen getroffen, die einem bestmöglichen Schutz vor Infektionen dienen sollen. "Zur Sicherstellung des bestmöglichen Gesundheitsschutzes für alle Beteiligten sind daher weiterhin das Tragen medizinischer Masken für Beschäftigte, regelmäßiges Lüften, feste Gruppen und weitere Hygienemaßnahmen in den Einrichtungen notwendig", heißt es in einer aktuellen Mitteilung des Ministeriums.

Beschäftigte in Kitas erhalten zusätzliches Testangebot

Neben den Hygiene-Vorkehrungen gibt es für Kita-Beschäftigte nun ein zusätzliches Testangebot. So hat der saarländische Ministerrat am vergangenen Dienstag (16. Februar 2021) in seiner Sitzung beschlossen, dass die Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen die Möglichkeit erhalten sollen, sich bis zu zweimal wöchentlich mittels Antigen-Schnelltest auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen zu lassen. Dabei soll es zunächst ein Angebot von Antigen-Schnelltests mittels Nasenabstrich geben, bis einfach zu handhabende Schnelltests zur Selbstanwendung zugelassen sind.

Dazu erklärte Familien- und Gesundheitsministerin Monika Bachmann am Freitagabend (19. Februar 2021): "Es ist uns wichtig Familien weiterhin zu entlasten und die Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche aufrechtzuerhalten. Gleichwohl nehmen wir die Ängste und Unsicherheiten bei den Beschäftigten sehr ernst. Mit der Erweiterung der freiwilligen, anlassfreien Testangebote möchten wir alle Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen weiterhin bei ihrer wertvollen Arbeit unterstützen und ihnen wie auch den Familien zusätzliche Sicherheit geben".

Kostenfreie Tests in Testzentrum bleibt ebenfalls erhalten

Neben dem neuen, zusätzlichen Testangebot können sich die Beschäftigten der Kitas weiterhin auch kostenfrei am Saarbrücker Testzentrum testen lassen, wie Ministerin Bachmann betont. "Zusätzlich besteht weiterhin die Möglichkeit für Beschäftigte in Bildungseinrichtungen sich nach eigenem Ermessen am Testzentrum in Saarbrücken kostenfrei testen zu lassen. Zum Schutze aller, ist es wichtig, dass diese Angebote in Anspruch genommen werden, um Infektionen frühzeitig zu erkennen und die Infektionsketten entsprechend zu unterbrechen", so Ministerin Bachmann abschließend.

Informationen des Gesundheitsministeriums zum Testangebot für Kita-Beschäftigte

Die Kassenärztliche Vereinigung Saarland sowie die Apothekerkammer des Saarlandes unterstützen das Testangebot in Kindertageseinrichtungen durch medizinisch geschultes Personal. Die Durchführung der Testung erfolgt nach Abstimmung durch die Leitungen der Kindertageseinrichtung beziehungsweise deren Träger entweder unmittelbar in der Einrichtung oder in einer nahegelegenen Arztpraxis oder Apotheke. Hierzu wird das Landesjugendamt den Kindertageseinrichtungen und deren Trägern bis kommenden Mittwoch (24. Februar 2021) eine entsprechende Adressliste zukommen lassen. Die Teilnahme am Testangebot ist freiwillig. Das Land übernimmt die anfallenden Kosten.

Verwendete Quellen:
- Angaben des saarländischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie 

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Zerschlagung von Bäckerhaus Ecker: AfA erhebt Vorwürfe gegen Edeka Südwest

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Die Pläne von Edeka Südwest, das Bäckerhaus Ecker zu zerschlagen, stößt von mehreren Seiten auf Kritik. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Daniel Karmann

Bäckerhaus Ecker vor Zerschlagung

Wie am vergangenen Mittwoch bekannt wurde, gibt es konkrete Pläne von Edeka Südwest, seine Tochterunternehmen K&U Bäckerei GmbH und das Bäckerhaus Ecker zu zerschlagen: "Bäckerhaus Ecker vor dem Aus: rund 460 Beschäftigte im Saarland betroffen".

So sollen die 56 Filialen von Bäckerhaus Ecker im Saarland und der Westpfalz in den kommenden beiden Jahren allesamt veräußert werden. Da sich die Bäckerfilialen größtenteils in Edeka-Märkten befinden, sollen sie den jeweiligen Marktinhabern zur Übernahme angeboten werden. Das sorgte für Kritik seitens der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Gewerkschaft NGG befürchtet Verschlechterung der Arbeitsbedingungen

Diese befürchtet, dass dies eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für die Angestellten zur Folge haben könnte, da viele der potenziell übernehmenden Einzelhändler:innen weder tarifgebunden seien noch über einen Betriebsrat verfügten. Zudem drohen laut NGG Jobverluste. Deshalb sprach sich die Gewerkschaft klar gegen eine Zerschlagung der Unternehmen aus.

AfA Saarpfalz-Kreis erhebt Vorwürfe gegen Edeka Südwest

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) des Saarpfalz-Kreises schließt sich dieser Position an und fordert Edeka Südwest auf, von seinen Zerschlagungsplänen Abstand zu nehmen. Dabei wirft die AfA des Saarpfalz-Kreises Edeka Südwest vor, dass die Zerschlagung einzig das Ziel verfolge, die Mitbestimmung und die Tarifbindung zu unterlaufen. "Es ist das gute und verbriefte Recht von Beschäftigten, Betriebsräte zu gründen und ihre Interessen von diesen vertreten zu lassen. Dass der Betriebsrat in für die Beschäftigten so zentralen Fragen von Arbeitsbedingungen, Schichtplangestaltung oder Filialwechseln ein Mitbestimmungsrecht hat, scheint der Geschäftsleitung offensichtlich ein Dorn im Auge zu sein" heißt es in einer aktuellen Mitteilung der AfA

Es könne laut AfA nicht angehen, dass ökonomische Interessen auf dem Rücken und zulasten der Beschäftigten maximiert werden sollen. "Wenn gesunde Unternehmen ohne Not Restrukturierungspläne verfolgen, um die betriebliche Mitbestimmung zu unterlaufen, Löhne und Arbeitsstandards zu drücken, nur um damit Kosten zu
sparen, dann müssen diese Pläne mit allen Mitteln verhindert werden!", betont die Arbeitsgemeinschaft aus dem Saarpfalz-Kreis weiter.

AfA lehnt Zerschlagungspläne entschieden ab

Da gute Arbeits- und faire Entlohnungsbedingungen in erheblichem Maße zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung beitrügen, lehnt die AfA die Zerschlagungspläne entschieden ab: "Eine Zerschlagung bewirkt das Gegenteil und ist der falsche Weg! Wir fordern Edeka Südwest auf, mit den Betriebsräten und den Beschäftigten zusammenzuarbeiten, statt sie zu bekämpfen, und die Zerschlagungspläne mit sofortiger Wirkung zu stoppen. Vor diesem Hintergrund steht die AfA Saarpfalz solidarisch und geschlossen hinter den Beschäftigten der K&U Bäckerei und von Bäckerhaus Ecker", so die Arbeitsgemeinschaft abschließend.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) des Saarpfalz-Kreises vom 20.02.21

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dpa

Weiter Diskussion über frühere Impfung von Lehrkräften und Erzieher:innen

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Lehrer:innen und Erzieher:innen sollen nach dem Wunsch vieler in der Impfreihenfolge vorgezogen werden. Symbolfoto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Waltraud Grubitzsch

Diskussion über Impfpriorisierung von Lehrkräften und Kita-Personal

In der Diskussion über Corona-Impfungen für Lehrkräfte und Kita-Personal haben sich Vertreter mehrerer Bundesländer für ein Vorziehen dieser Berufsgruppen in der Impfreihenfolge ausgesprochen. "Alle Öffnungsszenarien sehen völlig zurecht eine hohe Priorität für den Bildungsbereich vor. Da ist es nur folgerichtig, auch die Lehrerinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher mit einer höheren Priorität als bisher zu impfen", sagte Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (Samstagsausgabe).

Der MDR berichtete unter Berufung auf Aussagen der sächsischen Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD), dass allen Beschäftigten dieser Bereiche in Kürze ein Impfangebot mit dem Vakzin von Astrazeneca gemacht werden könne. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hatte in einem am Freitag bekanntgewordenen Schreiben an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) um eine Prüfung gebeten, inwieweit diejenigen aus der dritten Gruppe der Impfreihenfolge bereits jetzt mit dem ausreichend vorhandenen Präparat von Astrazeneca geimpft werden könnten. "Dies würde auch eine schnellere Impfung von Lehrerinnen und Lehrern sowie Erzieherinnen und Erziehern ermöglichen", heißt es darin.

Auch Gesundheitsminister Spahn will frühere Impfung ermöglichen

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) unterstützt die Forderung einer früheren Impfung ebenfalls. Berlin bereite sich auf eine entsprechende Anpassung der Impfverordnung vor, sagte sie am Freitag. Spahn hatte ebenfalls am Freitag erkennen lassen, dass er eine frühere Priorisierung von Grundschullehrern und Kita-Personal bei Impfungen ermöglichen will, da Abstandsregeln für sie nicht durchgehend einzuhalten seien. Dem Minister zufolge zeichnet sich ein "relativ großer Konsens" in dieser Frage ab. Für den Fall einer Einigung stellte er eine zügige Änderung der Impfverordnung in Aussicht.

Nach der aktuellen Corona-Impfverordnung sind Erzieher und Lehrkräfte erst in der dritten Gruppe (erhöhte Priorität) an der Reihe. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der Länder hatten das Gesundheitsministerium bei ihrer jüngsten Beratung gebeten, eine höhere Priorisierung von Grundschullehrern und Kita-Erziehern zu prüfen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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Zwei Verletzte bei Unfall in St. Wendel-Bliesen

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In St. Wendel-Bliesen kam es am Freitag (19.02.2021) zu einem Unfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Monika Skolimowska

Unfall in Bliesen

Gegen etwa 15.10 Uhr kam es am gestrigen Freitagnachmittag zu einem Verkehrsunfall in der St. Wendeler Straße in St. Wendel-Bliesen. Bei regem Verkehrsfluss fuhren mehrere Fahrzeuge aus St. Wendel kommend. Als ein vorausfahrendes Auto verkehrsbedingt anhalten musste, wurde das von der nachfolgenden Autofahrerin zu spät bemerkt, sodass es zu einem Auffahrunfall kam. 

Zwei Frauen verletzt

Bei dem Crash wurden beide Autofahrerinnen verletzt. Ihre Fahrzeuge wurden beide derart stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Wegen des Unfalls kam es am Freitag zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in dem Bereich um den Unfallort.

Verwendete Quellen:
- Bericht der Polizei St. Wendel vom 20.02.21

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Sperrung der A6 bei Homburg wegen Vermessungsarbeiten

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Auf der A6 bei Homburg kommt es am Wochenende (20. und 21. Februar 2021) zu einer Teilsperrung. Symbolfoto: picture alliance / dpa | Carsten Rehder

Sperrung auf A6 bei Homburg

An diesem Wochenende wird die A6 bei Homburg in Fahrtrichtung Saarbrücken teilweise gesperrt. Die Niederlassung West der Autobahn GmbH wird am 20. und 21. Februar 2021 auf der A6 zwischen den Anschlussstellen Waldmohr und Homburg eine Bestandsvermessung der Stand- und Normalspur in Fahrtrichtung Saarbrücken durchführen. Hierfür ist jeweils in der Zeit von 7.00 bis 18.00 Uhr die Sperrung einer Fahrspur notwendig.

Autofahrer:innen sollen vorsichtig sein

Die Niederlassung West der Autobahn GmbH hat die Verkehrsmessung mit Rücksicht auf den Berufsverkehr bewusst auf ein verkehrsarmes Wochenende gelegt und rechnet daher nicht mit erheblichen Verkehrsstörungen. Autofahrer:innen werden aber gebeten, im Vermessungsbereich vorsichtig zu fahren. Erst vor wenigen Tagen hat es auf der A6 bei Homburg einen schweren Unfall gegeben, der zwei Menschen das Leben kostete: "Tödlicher Unfall auf A6 bei Homburg".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Autobahn GmbH 

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Die Corona-Mutationsfälle im Saarland nach Landkreisen aufgeschlüsselt

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Das Gesundheitsministerium hat insgesamt 223 Corona-Mutationen im Saarland gemeldet. Symbolfoto: picture alliance/dpa/KEYSTONE | Jean-Christophe Bott

223 Corona-Mutationsfälle im Saarland

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Freitagabend sind im Saarland bisher 223 Mutationsfälle des Coronavirus aufgetreten. 185 Mal handele es sich dabei um die britische Variante, in 38 Fällen liegen Mutationen aus Südafrika vor, so die weiteren Informationen. 

Corona-Mutationsfälle im Saarland nach Landkreisen

Laut Angaben des Gesundheitsministeriums des Saarlandes verteilen sich die Corona-Mutationen im Saarland wie folgt auf die Landkreise:
- Regionalverband Saarbrücken: 84 Fälle von B.1.1.7 | 18 Fälle von B.1.351
- Landkreis Merzig-Wadern: 16 Fälle von B.1.1.7
- Landkreis Neunkirchen: 15 Fälle von B.1.1.7 | 4 Fälle von B.1.351
- Landkreis Saarlouis: 19 Fälle von B.1.1.7 | 7 Fälle von B.1.351
- Saarpfalz-Kreis: 18 Fälle von B.1.1.7 | 6 Fälle von B.1.351
- Landkreis St. Wendel: 33 Fälle von B.1.1.7 | 3 Fälle von B.1.351

Alle Corona-Zahlen im Saarland

Das saarländische Gesundheitsministerium hat am Samstag insgesamt 118 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Einen kompletten Überblick über die aktuellen Corona-Zahlen im Saarland findet ihr in unserer Tagesübersicht unter: "Corona im Saarland: Aktuelle Zahl der Infizierten, Toten und Geheilten".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 20.02.2021

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Quiz: Wie gut kennst du die Hits der Künstler:innen aus dem Saarland?

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Im Bild (von links nach rechts): Tshawe Baqwa/Madcon, Nicole und Bausa. Fotos (von links nach rechts): dpa-Bildfunk/Uli Deck, dpa-Bildfunk/Oliver Dietze, dpa-Bildfunk/Soeren Stache

Saarländische Exportschlager der Musikszene haben nicht nur in der Vergangenheit für Erfolge gesorgt. Auch zeitgenössische Interpret:innen beweisen immer wieder, was das Saarland zu bieten hat. Wir haben einen tieferen Blick in die Musiklandschaft hierzulande geworfen und dazu ein Quiz vorbereitet. Wie gut kennst du die Hits der Künstler:innen aus dem Saarland? Teste dein Wissen hier:

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Samstag

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Die wichtigsten Nachrichten aus dem Saarland findet ihr bei SOL.DE. Symbolfoto: BeckerBredel

Die aktuellen Corona-Zahlen im Saarland

Das saarländische Gesundheitsministerium hat 114 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Hier die aktuellen Zahlen aus dem Saarland im Überblick: Die aktuellen Corona-Zahlen im Saarland

Angst vor Verschärfung der Pandemie durch Corona-Mutationen in Deutschland wächst

Wochenlang schien es so, als zeige der Lockdown in Deutschland endlich Wirkung. Alle Kurven zeigten nach unten. Doch nun gibt es immer mehr Hinweise, dass sich das wieder ändern könnte. Mehr unter: Angst vor Verschärfung der Pandemie durch Corona-Mutationen in Deutschland wächst

Kitas im Saarland öffnen: Diese Vorkehrungen sollen Sicherheit geben

Am kommenden Montag (22. Februar 2021) kehren die Kitas im Saarland in den Regelbetrieb zurück. "Ein Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen", wie das saarländische Gesundheitsministerium betont. Zahlreiche Vorkehrungen - wie beispielsweise zusätzliche Testangebote für die Beschäftigten der Einrichtungen - sollen den Kita-Betrieb möglichst sicher machen. Ausführliche Informationen unter: Kitas im Saarland öffnen: Diese Vorkehrungen sollen Sicherheit geben

Weiter Diskussion über frühere Impfung von Lehrkräften und Erzieher:innen

Angesichts der Öffnung von Grundschulen und Kitas am kommenden Montag (22. Februar 2021) melden sich vermehrt Stimmen zu Wort, die Lehrkräften und Erzieher:innen eine höhere Priorität bei der Impfreihenfolge einräumen möchten: Weiter Diskussion über frühere Impfung von Lehrkräften und Erzieher:innen

Corona-Mutationsfälle im Saarland nach Landkreisen aufgeschlüsselt

Laut Angaben des saarländischen Gesundheitsministeriums sind im Saarland (bis zum Stand Freitagabend 19. Februar 2021) bislang 204 Corona-Mutationsfälle festgestellt worden. Wir zeigen euch, in welchen Landkreisen die Mutationen nachgewiesen worden sind: Corona-Mutationsfälle im Saarland nach Landkreisen aufgeschlüsselt

Zerschlagung von Bäckerhaus Ecker: AfA erhebt Vorwürfe gegen Edeka Südwest

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) des Saarpfalz-Kreises fordert Edeka Südwest auf, seine Zerschlagungspläne, von denen auch das Bäckerhaus Ecker betroffen wäre, mit sofortiger Wirkung zu stoppen. Dabei erhebt die AfA den Vorwurf, dass Edeka mit der Zerschlagung das Mitbestimmungsrecht seiner Beschäftigten aushöhlen wolle. Ausführliche Infos unter: Zerschlagung von Bäckerhaus Ecker: AfA erhebt Vorwürfe gegen Edeka Südwest

Sperrung der A6 bei Homburg wegen Vermessungsarbeiten

An diesem Wochenende (20. und 21. Februar 2021) wird die A6 zwischen Homburg und Waldmohr in Fahrtrichtung Saarbrücken teilweise gesperrt: Sperrung der A6 bei Homburg wegen Vermessungsarbeiten

Zwei Verletzte bei Unfall in St. Wendel-Bliesen

In St. Wendel-Bliesen kam es am gestrigen Freitag (19. Februar 2021) zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden: Zwei Verletzte bei Unfall in St. Wendel-Bliesen

Bester Hofladen Deutschlands steht im Saarland

Der "Marienhof" in Gerlfangen ist zum besten Hofladen Deutschlands gewählt worden. Der Betrieb ist seit mehr als 50 Jahren in Familienhand: Bester Hofladen Deutschlands steht im Saarland

Quiz: Wie gut kennst du die Hits der Künstler:innen aus dem Saarland?

Das Musik-Business hat dem kleinen Saarland ganz Großes zu verdanken - darunter Millionen-Verkäufe und Welthits. Zu bekannten Songs aus der Feder von Saar-Künstler:innen haben wir ein Quiz vorbereitet. Kannst du alle Fragen richtig beantworten?

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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118 Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Im Saarland sind zurzeit 1.237 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Samstag (20. Februar 2021), 16.00 Uhr, veröffentlicht hat.

118 neue Corona-Infektionen im Saarland

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 118 auf jetzt 28.179. Am Samstag der vergangenen Woche waren es 81 Neuinfektionen gewesen.

Zwei weitere Todesfälle

Im Saarland sind zwei weitere Corona-Todesfälle zu verzeichnen. Darunter eine 80-jährige Patientin aus dem Regionalverband Saarbrücken sowie eine Person aus dem Landkreis Saarlouis. Die Zahl der Menschen, die im Saarland im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, liegt damit mittlerweile bei 859.

159 Personen im Krankenhaus

Als geheilt gelten inzwischen 26.083 Menschen (+125). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 159 stationär behandelt (-4). Davon liegen 49 auf der Intensivstation (keine Veränderung gegenüber dem Vortag).

So sieht es aktuell in den Kreisen aus

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
- Saarbrücken: 10.907 (+40 gegenüber dem Vortag)
- Merzig-Wadern: 2.419 (+8)
- Neunkirchen: 3.447 (+26)
- Saarlouis: 5.870 (+21)
- Saarpfalz: 3.221 (+9)
- St. Wendel: 2.315 (+14)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

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Das Gesundheitsministerium hat am Samstag (20.02.2021) 118 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Daniel Bockwoldt

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 20.02.2021
- Mitteilung des Regionalverbands Saarbrücken, 20.02.2021
- Website des saarländischen Gesundheitsministeriums

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