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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Mittwoch

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Im Bild zu sehen: Spaziergänger und Co. an der Saar in Saarbrücken. Foto: BeckerBredel

144 Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Das saarländische Gesundheitsministerium hat 144 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Hier die aktuellen Zahlen aus dem Saarland im Überblick: "Corona im Saarland: Aktuelle Zahl der Infizierten, Toten und Geheilten".

Neue Corona-Mutationsfälle im Saarland registriert

Im Saarland sind weitere Fälle von Corona-Mutationen registriert worden. Sie gelten als ansteckender als der Wildtyp des Virus. Die Übersicht: "Weitere Corona-Mutationsfälle im Saarland registriert".

Corona-Selbsttests noch nicht in Apotheken im Saarland zu haben

Die gerade zugelassenen Corona-Tests zur Eigenanwendung durch Laien sind noch nicht in Apotheken zu bekommen. Derweil soll ein mögliches Corona-Mittel aus dem Saarland in Form eines Nasensprays vor dem Ausverkauf stehen. Weitere Informationen: "Corona-Selbsttests noch nicht in Apotheken im Saarland zu haben".

Landkreis St. Wendel: Corona-Fälle an Kindergarten und Schule

Das Gesundheitsamt hat über Corona-Fälle an zwei Einrichtungen im Landkreis St. Wendel informiert. In einem Fall müsse noch geprüft werden, ob eine Mutationsvariante vorliegt. Mehr: "Landkreis St. Wendel: Corona-Fälle an Kindergarten und Schule".

Weitere News zum Thema Corona:
- Diese Lockerungen gibt es in Rheinland-Pfalz zum 1. März
- Klagewelle gegen Lockdown rollt: Geduld des Handels ist am Ende
- Corona-Tests für zu Hause bald beim Discounter

Weitere 600 Jobs im Ford-Werk Saarlouis stehen wohl auf dem Spiel

Womöglich kommt es im Ford-Werk Saarlouis zu einem noch größeren Stellenabbau. Der Grund: eine reduzierte Produktion. Mehr dazu: "Weitere 600 Jobs im Ford-Werk Saarlouis stehen wohl auf dem Spiel".

170.000 Liter Wasser: Kita Klarenthal nach Wasserrohrbruch geschlossen

Die Kita Klarenthal muss nach einem Wasserrohrbruch geschlossen bleiben. Darüber informierte die Landeshauptstadt Saarbrücken am Mittwochnachmittag (24. Februar 2021). Mehr unter: "170.000 Liter Wasser: Kita Klarenthal nach Wasserrohrbruch geschlossen".

Tödlicher Unfall auf A620 bei Klarenthal: Gericht bestätigt Urteil gegen Frau

Bei der Neuauflage des Prozesses um den tödlichen Auffahrunfall auf der A620 bei Klarenthal hat das Landgericht Saarbrücken das Urteil aus der Vorinstanz bestätigt. Für die Unfallverursacherin bedeutet das Folgendes: "Tödlicher Unfall auf A620 bei Klarenthal: Gericht bestätigt Urteil gegen Frau".

Polizei sucht vermissten 12-Jährigen - Hält er sich im Saarland auf?

Die Polizei in Kaiserslautern sucht aktuell den zwölf Jahre alten Leon Allein. Nach Angaben der Einsatzkräfte hat der Vermisste auch Bezüge ins Saarland. Es sei etwa nicht auszuschließen, dass sich der Junge in Neunkirchen aufhält. Weitere Informationen: "Polizei sucht vermissten 12-Jährigen - Hält er sich im Saarland auf?"

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Diese Aufnahme des Vermissten hat die Polizei veröffentlicht. Foto: Polizei RLP

Angeklagter rastet nach Urteil zu tödlicher Messerattacke in Zweibrücken aus

Das Landgericht in Zweibrücken hat einen 35-Jährigen zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Nach dem Richterspruch rastete der Mann raus. Der ganze Artikel: "Angeklagter rastet nach Urteil zu tödlicher Messerattacke in Zweibrücken aus".

Öffentlichkeitsfahndung nach versuchter Brandstiftung in Saarbrücken - Mann gesucht

Per Öffentlichkeitsfahndung bittet das Landespolizeipräsidium Saar aktuell um Hinweise zu einer unbekannten Person. Diese soll für eine versuchte Brandstiftung an einer Tankstelle in Saarbrücken verantwortlich sein. Was bislang bekannt ist: "Öffentlichkeitsfahndung nach versuchter Brandstiftung in Saarbrücken - Mann gesucht".

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Diese Aufnahmen des Gesuchten hat die Polizei veröffentlicht. Fotos: Polizei

Autofahrerin überschlägt sich auf L130 bei Urexweiler

Auf der L130 bei Urexweiler hat es einen Unfall gegeben. Dabei kippte ein Fahrzeug um und blieb auf dem Dach liegen. Mehr dazu: "Autofahrerin überschlägt sich auf L130 bei Urexweiler".

Weitere Blaulicht-Meldungen:
Ladendiebe auf frischer Tat im Saarpark-Center ertappt

"Sternenregen" sammelt 435.000 Euro für saarländische Kinder in Not

Im vergangenen Jahr hat die Aktion "Sternenregen" 435.000 Euro gesammelt. Das Geld geht an saarländische Familien und Kinder in Not. Der ganze Artikel: "'Sternenregen' sammelt 435.000 Euro für saarländische Kinder in Not".

So googeln Menschen nach dem Saarland

Suchmaschinen gehören längst zu unserem Alltag dazu. Umso spannender ist die Frage: Wie googeln die Menschen eigentlich nach dem Saarland?

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Tödlicher Unfall auf A620 bei Klarenthal: Gericht bestätigt Urteil gegen Frau

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Ein 23-Jähriger verstarb noch am Unfallort in seinem Kleinwagen. Archivfoto: Feuerwehr Völklingen

Gericht bestätigt Urteil wegen fahrlässiger Tötung

Der Revisionsprozess gegen eine Frau, die vor mehr als vier Jahren einen tödlichen Unfall auf der A620 in Höhe Klarenthal verursacht hatte, ist zu Ende gegangen. Wie der "SR" berichtet, bestätigte das Landgericht Saarbrücken das Urteil aus der Vorinstanz.

Das Amtsgericht Saarbrücken hatte die Unfallverursacherin ursprünglich zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung wegen fahrlässiger Tötung verurteilt. Laut "SR" bleibe das auch nach dem Revisionsprozess bestehen. Darüber hinaus müsse die Frau 4.800 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen sowie für die Verfahrenskosten aufkommen.

Keine Hinweise auf Krampfanfall 

Auch nach der Anhörung weiterer Sachverständiger gebe es keine Hinweise darauf, "dass die Angeklagte zum Zeitpunkt des Unfalls einen kurzen Krampfanfall gehabt und damit den Unfall unverschuldet verursacht habe", so der Medienbericht weiter. Damit habe das Landgericht Saarbrücken die Bestätigung des Urteils aus der Vorinstanz begründet.

Vorfall im August 2016

Die Unfallverursacherin raste im August 2016 mit überhöhter Geschwindigkeit mit ihrem Geländewagen in das Ende eines Staus. Dabei kollidierte ihr Fahrzeug mit dem Kleinwagen eines 23-jährigen Mannes, der dabei ums Leben kam. Fünf weitere Personen wurden verletzt.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigene Berichte

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Das Saarland im Home Office - Zeit für mehr schöne Dinge

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© Marina Andrejchenko – stock.adobe.com

Über viele Jahre hinweg schwebte das Wort Home-Office über der Arbeitswelt, doch nur die wenigsten Unternehmen in Deutschland zogen es großflächig in Betracht. Auch bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern stieß der Begriff nicht selten auf Vorbehalte. Die Pandemie hat diese Sichtweise auf das Arbeiten von zuhause aus radikal verändert. Seit vielen Monaten befinden sich zahlreiche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nun schon im Home-Office und lernen die Vorteile, die damit einhergehen, kennen. Durch positive Erfahrungen steht für viele Arbeitgeber schon jetzt fest: Das Home-Office wird und soll auch nach der Pandemie weiterhin ein Bestandteil des Berufsalltags bleiben. Bestimmte Voraussetzungen sind dafür jedoch essenziell: Für das Arbeiten im Home-Office ist eine gute Internetverbindung das A und O. Mit dem richtigen Netz sind die Vorzüge des Internets nahezu grenzenlos und können das Familienleben sogar bereichern.

Highspeed-Internet

Zeit für die Familie- Trotz Pandemie nah sein

Familien haben es während der Corona-Pandemie nicht leicht. Neben der beruflichen Tätigkeit müssen die Eltern während des Home-Schoolings oftmals auch die Rolle der Lehrerin oder des Lehrers einnehmen. Das Home-Office kann deshalb auch nach Ende der Pandemie zu einer enormen Entlastung führen. Eltern können sich ihr Pensum besser einteilen und haben somit mehr Zeit für ihre Liebsten. Durch Videokonferenzen haben die Menschen außerdem gelernt, dass Distanz kein Hindernis ist, um miteinander zu kommunizieren. Auch wenn Oma & Opa nicht in die Arme geschlossen werden können, sind Sie durch Videokommunikation stets nah. 

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Foto: energis

Zeit für entspanntes Arbeiten- Stress durch Home-Office ersparen 

Home-Office bedeutet entspannteres Arbeiten: Durch den Verzicht auf die Fahrt zur Arbeit, spart man nicht nur CO2 sondern auch Zeit, die man für andere Dinge nutzen kann. Ob Kinderbetreuung, Sport am Morgen oder längeres Ausschlafen: Durch das Arbeiten von zuhause kann Stress vermieden werden  und es lässt sich entspannt in den Tag starten. 

energis Highspeed
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Foto: energis

Zeit zum Freunde treffen- Mit Videokonferenzen die Distanz überwinden

An größere Treffen mit Freunden ist zurzeit nicht zu denken. Wie gut, dass auch hier Videokonferenzen Abhilfe schaffen können. Der Spiele- oder Cocktailabend kann somit problemlos online stattfinden. Zwar ersetzt dies nicht die persönliche Nähe, hilft uns aber dennoch, soziale Kontakte zu pflegen. Nach dem Ende der Pandemie können auf diese Art und Weise zudem die entferntesten Freunde mit uns in Kontakt bleiben. 

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Foto: energis

Zeit für Fellnasen- Tierische Begleiter als Seelentröster 

Für Tierliebhaber bietet das Home-Office besonders viele Vorzüge. Während die Begleiter auf vier Pfoten vor der Pandemie alleine zuhause bleiben mussten, dürfen Sie sich zurzeit über mehr Aufmerksamkeit durch ihr Herrchen oder Frauchen freuen. So bietet die Heimarbeit Haustierbesitzern die Möglichkeit, zwischendurch Gassi zu gehen oder schlicht eine kurze Schmuseeinheit zu genießen. Das kann sogar dabei helfen, das Stresslevel zu senken und die Produktivität zu steigern. In der nicht ganz einfachen Zeit können Tiere der perfekte Seelentröster sein! 

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Foto: energis

Zeit für gemeinsame Hobbys- Musik und Sport von zuhause 

Auch die neu gewonnene Freizeit lässt sich mit einer guten Internetverbindung von zu Hause aus gestalten. Warum nicht die Zeit nutzen, um seinem Körper etwas Gutes zu tun? Egal ob Fitness, Yoga oder digitaler Kochkurs- im Netz findet jeder eine geeignete Freizeitbeschäftigung. Am schönsten sind dabei die Hobbys, die man mit der gesamten Familie betreiben kann. Wie wäre es beispielsweise mit einem Wohnzimmer- oder Gartenkonzert? Digital ein Instrument lernen ist mit schnellem Internet schließlich kein Problem. 

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Foto: energis

Heimarbeit - für viele eine Errungenschaft

Selbstverständlich bietet das Home-Office nicht nur Vorteile. Erhöhte Arbeitsbelastung und die Kombination aus Kinderbetreuung und Arbeit können die Laune durchaus vermiesen. Dennoch ist die Heimarbeit für viele eine Errungenschaft. Zu diesem Ergebnis kommt auch die LinkedIn-Studie: “Wie es den Deutschen im Homeoffice geht”. Demnach genießen 44,9 Prozent der Befragten mehr Quality-Time mit der Familie. Zudem ernähren sich 28,4 Prozent der Frauen und 22 % der Männer gesünder. Knapp 30 Prozent der Deutschen geben an, eine größere Produktivität erlangt zu haben. 

Schlechte Internetverbindung vermiest vielen das Home-Office

Ein großes Problem bei der Arbeit im Home-Office oder der digitalen Kommunikation ist für viele Menschen allerdings die Internetverbindung. Schlechtes Internet und häufig auftretende technische Probleme haben bei vielen Saarländerinnen und Saarländern die Stimmung bei der Heimarbeit regelmäßig vermiest. Bei der Lösung dieser Problematik kann energis Highspeed einen wichtigen Beitrag leisten. 

energis Highspeed

energis Highspeed als zuverlässiger Anbieter

Zu Beginn der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr reagierte energis schnell auf die wachsenden Bedürfnisse und erhöhte im April kostenfrei die Bandbreite für ihre FTTC-Glasfaser-Kunden im Tarif „Internet & Phone 25“ bis Ende Juni 2020 auf bis 50 Mbit/s. „Diese Maßnahme hatten wir im April 2020 ergriffen, da durch den schnellen Wechsel ins Homeoffice und das parallel laufende Homeschooling bei vielen Kunden die gebuchte Bandbreite zu bestimmten Zeiten an die Grenzen kam. So konnten die Kunden mit ausreichender Bandbreite arbeiten und die schulpflichtigen Kinder zeitgleich am digitalen Schulunterricht teilnehmen. Zu diesem Schritt hatten wir uns entschieden, da die Gesamtsituation für viele Arbeitnehmer und Schüler ohnehin schon sehr viele organisatorische Herausforderungen mit sich brachten, da wollten wir hier zumindest eine schnelle und unbürokratische Hilfe anbieten. Das Feedback der Kunden war durchweg positiv und man hatte so ausreichend Zeit, seinen bisherigen Tarif an die zukünftigen Bedürfnisse anzupassen.“ so Jochen Strobel, Leiter Privat-und Gewerbekunden der energis GmbH.

Highspeed im Homeoffice mit dem Testsieger

Für energis hat sich über die letzten Monate herausgestellt, dass der Tarif Internet & Phone 100 der bevorzugte Tarif für Kunden ist, die im Homeoffice arbeiten und zeitgleich Homeschooling über den Anschluss laufen lassen. Mit Downloadgeschwindigkeiten bis zu 100 Mbit/s ist man laut energis, damit gut aufgestellt, um beispielsweise an einer Microsoft Teams Sitzung teilzunehmen und parallel den Unterricht oder die Vorlesung zu verfolgen.

Entscheidend für die Geschwindigkeit, die über WLAN am Laptop oder Tablet ankommt, ist ein entsprechender WLAN-Router. Hier hat energis den Stiftung Warentest Testsieger „Fritz!Box 7590“ im Angebot.

Verfügbarkeit von bis zu 300 Mbits/s prüfen

Interessierte Kunden und ihre Familie können auf der Website von energis Highspeed zwischen verschiedenen, genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Tarifen wählen. Die Verfügbarkeit von bis zu 300 Mbit/s kann sofort geprüft und gebucht werden. Auch zu häufig gestellten Fragen finden potenzielle Kunden auf der Website zahlreiche Informationen. Falls weitere Hilfe benötigt wird, stehen die Experten von energis zudem per Mail und Telefon zur Verfügung. 

Verfügbarkeit prüfen
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Grafik: energis

Kundenservice: 

energis GmbH
Heinrich-Böcking-Str. 10-14
66121 Saarbrücken

Telefon: +49 681/9069-2440
Mail: service@energis-highspeed.de
Online-Service: www.meine.energis.de

Servicezeiten telefonisch:
Mo - Fr 7:00 bis 21:00 Uhr
Sa 8:00 bis 18:00 Uhr

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170.000 Liter Wasser: Kita Klarenthal nach Wasserrohrbruch geschlossen

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Die Kita Klarenthal muss nach einem Wasserrohrbruch vorerst geschlossen bleiben. Symbolfotos: Philipp von Ditfurth, Armin Weigel/dpa-Bildfunk

Wasserrohrbruch in Kita Klarenthal

Nach einem Wasserrohrbruch in der Kita Klarenthal ist eine Nutzung der Einrichtung vorerst nicht mehr möglich. Laut Angaben der Landeshauptstadt Saarbrücken seien insgesamt 170.000 Liter Wasser in das Gebäude eingedrungen.

Dieses sei nach dem Rohrbruch zwar nicht einsturzgefährdet, eine Nutzung der Einrichtung sei aufgrund des immensen Wasserschadens im hinteren Teil der Kita derzeit aber nicht möglich. 

Ausmaß des Schadens und der notwendigen Reparaturen wird derzeit überprüft

So habe man bei entsprechenden Messungen festgestellt, dass alle Räume der Kita noch feucht seien. Da auch die Decken und Trockenbauwände inklusive der Dämmung der hinteren Räume durchnässt sind, bestehe akute Schimmelgefahr. Aktuell prüfen Bauexperten den weiteren Umfang der notwendigen Reparaturen. Unter anderem wird die Elektrotechnik im Gebäude überprüft.

Kinderbetreuung soll schnellstmöglich weiterlaufen

Die Landeshauptstadt hat angekündigt, dass die Kinderbetreuung schnellstmöglich weiterlaufen solle. Betroffen von der Schließung der Kita sind insgesamt 76 Kinder. Diese verteilen sich auf insgesamt vier Gruppen. Laut Angaben der Stadt sind drei Kindergartengruppen mit je 20 Kindern und eine altersgemischte Gruppe mit 16 Kindern betroffen. Für diese hat man bereits nach Lösungen gesucht.

Landeshauptstadt bietet bislang folgende Lösungen an

In einer aktuellen Mitteilung der Landeshauptstadt Saarbrücken vom heutigen Mittwoch heißt es: "Das städtische Amt für Kinder und Bildung hat zusammen mit dem Gebäudemanagementbetrieb der Landeshauptstadt mehrere Ausweichmöglichkeiten geprüft. In der Kita 'In den Hanfgärten' stehen zwei Gruppenräume mit angegliederten Funktions- und Waschräumen zur Verfügung. Hier werden zur Entlastung berufstätiger Eltern ab Mittwoch, 24. Februar, zwei Gruppen mit insgesamt 43 Kindern untergebracht".

Weiter heißt es: "Darüber hinaus hat die evangelische Kirchengemeinde Räume im Untergeschoss des Gemeindezentrums zur Nutzung angeboten. Dort gibt es zwei Gruppenräume mit Küchenbereich und Anbindung zu sanitären Anlagen. Nach Einschätzung des Landesjugendamts, des städtischen Bauaufsichtsamts und der Feuerwehr können in den Räumen zwei Kindergartengruppen mit den verbleibenden 33 Kindern untergebracht werden. Aktuell werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, die Kinder in den Räumen der evangelischen Kirchengemeinde zu betreuen. Dafür sind vorab verschiedene Arbeiten notwendig".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Landeshauptstadt Saarbrücken vom 24.02.21

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So googeln Menschen nach dem Saarland

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Wie googeln die Menschen nach dem Saarland? Symbolfoto: Pixabay, bearbeitet von SOL.DE

Nahezu jeder Internetnutzer bedient sich regelmäßig der Hilfe von Suchmaschinen. Mit "Google Suggest" hat der weltweit größte Suchmaschinenbetreiber Google vor einigen Jahren eine Erweiterung geschaffen, die bereits während des Tippens in das Suchfenster beliebte Stichwörter zu dem eingegebenen Wort vorschlägt. Dadurch lassen sich gewisse Suchtrends zu den jeweiligen Suchbegriffen erkennen. Welche Suchanfragen mit dem Saarland zusammenhängen wollten wir für euch herausfinden.

So suchen die Menschen auf Google nach dem Saarland:

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche

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Landkreis St. Wendel: Corona-Fälle an Kindergarten und Schule

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Unter anderem an einem Kindergarten im Landkreis St. Wendel gibt es einen weiteren Corona-Fall. Foto: Caroline Seidel/dpa-Bildfunk

Corona-Fall an Grundschule in Gonnesweiler

"Ein Kind, das die Grundschule in Gonnesweiler besucht, wurde positiv auf das Coronavirus getestet", hat das Gesundheitsamt am heutigen Mittwoch (24. Februar 2021) mitgeteilt.

Für acht Schüler:innen und zwei Beschäftigte der Einrichtungen sei vorsorglich Quarantäne angeordnet worden, "trotz eingehaltener Abstands- und Hygieneregeln". Ein Labor müsse nun prüfen, ob womöglich eine Virusmutation vorliegt. "Das endgültige Laborergebnis wird in den kommenden Tagen erwartet", so die weiteren Angaben.

Corona-Fall an Kindergarten in St. Wendel

Laut Gesundheitsamt wurde zudem ein Kind, das einen Kindergarten in der Kreisstadt St. Wendel besucht, positiv auf das Coronavirus getestet. Eine Mutation könne in diesem Fall jedoch ausgeschlossen werden.

"Acht Kinder und vier Mitarbeiter der Einrichtung gelten als Kontaktpersonen ersten Grades", so das Gesundheitsamt weiter. Auch für sie sei Quarantäne angeordnet worden.

Verwendete Quellen:
- landkreis-st-wendel.de

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Öffentlichkeitsfahndung nach versuchter Brandstiftung in Saarbrücken - Mann gesucht

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Diese Aufnahmen des Gesuchten hat die Polizei veröffentlicht. Fotos: Polizei

Versuchte Brandstiftung in Saarbrücken

Nach Angaben der Polizei hat sich der Vorfall bereits am 26. September 2020, gegen 01.20 Uhr, zugetragen. Zu diesem Zeitpunkt habe ein Mann versucht, an der "HEM"-Tanstelle in der Gersweiler Straße in Saarbrücken ein Feuer zu legen. Das sei ihm allerdings misslungen.

Flucht nach Tat

Im Anschluss an die Tat flüchtete der Unbekannte in Richtung Messegelände, so die Polizei. Ermittler:innen schließen nicht aus, "dass der Gesuchte im näheren Umfeld der Tankstelle wohnen könnte".

Öffentliche Suche

Am heutigen Mittwoch (24. Februar 2021) hat das Landespolizeipräsidium Saar eine öffentliche Suche nach dem Unbekannten initiiert. Dazu liegen zwei Aufnahmen des Gesuchten vor.

Hinweise an den Kriminaldauerdienst, Tel. (0681)962-2133.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums Saar, 24.02.2021

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Corona-Tests für zu Hause bald beim Discounter

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Die Tests liefern ein schnelles Ergebnis. Foto: Marijan Murat/dpa-Bildfunk

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat die ersten drei Sonderzulassungen für Corona-Tests zur Eigenanwendung durch Laien erteilt. Das teilte ein Sprecher am Mittwoch (24. Februar 2021) mit. Bei allen drei Tests würden die Proben durch einen Abstrich im vorderen Nasenbereich entnommen. Dieser könne nach den von den Herstellern vorgelegten Studien jeweils durch Laien sicher durchgeführt werden, erklärte das Bundesinstitut weiter.

Anleitung muss verständlich sein

Vor der Erteilung einer Sonderzulassung prüft das Bundesinstitut nicht nur das technische Funktionieren des Tests. Es geht auch um die Frage, ob der Test sicher von Laien angewendet werden kann. Dazu gehört unter anderem auch eine verständliche Bedienungsanleitung, hieß es im Vorfeld.

Fast 30 Anträge auf Sonderzulassung

Bei dem Bundesinstitut waren mit Stand 12. Februar fast 30 Anträge auf eine Sonderzulassung entsprechender Tests gestellt worden. Die Anträge werden nach damaligen Angaben mit höchster Priorität geprüft, um solche Schnelltests so schnell wie möglich verfügbar zu machen. Damit die Tests von Laien sicher angewendet werden können und einen wirksamen Beitrag zur Pandemiebekämpfung leisten, sei Sorgfalt das oberste Prinzip in den Prüfverfahren, erklärte das Bundesinstitut.

Tests beim Discounter kaufen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte am Mittwochmorgen im ZDF: "Ich gehe davon aus, dass wir schon nächste Woche weitere genehmigen können, Sonderzulassungen aussprechen können." Die Tests solle es in den nächsten Tagen in den Geschäften geben, zum Beispiel bei Discountern.

Weitere Tests wohl auf regulärem Weg

Den regulären Weg, Medizinprodukte auf den Markt zu bringen, stellt hingegen die CE-Kennzeichnung durch Zertifizierungsstellen dar. Unabhängig von den Sonderzulassungen erwartete das Bundesinstitut auch auf dem regulären Weg weitere Antigen-Tests zur Laienanwendung.

Schnelltests wichtig bei Eindämmung

Schnelltests gelten neben den Impfungen als ein wichtiger Baustein bei der Eindämmung der Pandemie. Das Thema hat durch die rasante Ausbreitung der als noch ansteckender geltenden Corona-Variante, die zuerst in Großbritannien entdeckt worden war, sowie die erfolgten Öffnungsschritte bei Kitas und Schulen weiter an Bedeutung gewonnen.

Bund und Länder reden über kostenlose Schnelltests

Die bisher verfügbaren Corona-Schnelltests sind seit dem 2. Februar auch zur Anwendung durch nicht medizinisches Personal nach einer Schulung zugelassen. Gesundheitsminister Spahn hatte zunächst angekündigt, dass ab 1. März das Angebot für alle Bürger kommen soll, sich kostenlos von geschultem Personal mit Antigen-Schnelltests testen zu lassen - etwa in Testzentren, Praxen oder Apotheken. Darüber soll nun aber erst bei den nächsten Bund-Länder-Beratungen zur Pandemie am 3. März gesprochen werden.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- ZDF-Morgenmagazin vom 24.02.2021

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Polizei sucht vermissten 12-Jährigen - Hält er sich im Saarland auf?

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Der Junge ist wieder da. Foto: Polizei (unkenntlich gemacht von der Redaktion)

12-Jähriger vermisst

Seit Dienstag (23. Februar 2021) wird ein Zwölfjähriger aus Kaiserslautern vermisst. "Der Junge hielt sich bis zu seinem Verschwinden in der Wohnung seines Vaters [...] auf", teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Kontakt ins Saarland

Das Polizeipräsidium Westpfalz ist nach eigenen Angaben auf der Suche nach Kontaktpersonen, Freunden und Bekannten des Jungen. Laut den Beamt:innen hat er auch Bezüge nach Neunkirchen und Trier. Demgemäß "könnte er sich auch dort aufhalten oder zumindest Kontakt gehabt haben".

Update: "Vermisster Zwölfjähriger wohlbehalten aufgefunden".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Polizeipräsidiums Westpfalz, 24.02.2021

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Corona-Selbsttests noch nicht in Apotheken im Saarland zu haben

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In Apotheken im Saarland gibt es Corona-Selbsttests aktuell noch nicht. Fotos: (Hintergrund) dpa-Bildfunk/Michael Reichel | (Test) dpa-Bildfunk/Britta Pedersen

Corona-Selbsttests noch nicht in Apotheken erhältlich

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat kürzlich die ersten drei Sonderzulassungen für Corona-Tests zur Eigenanwendung durch Laien erteilt. Bereits in den nächsten Tagen solle es die Tests in Geschäften geben. Doch wie sieht es in den Apotheken im Saarland aus?

"Es gibt noch gar nichts beim Großhandel", so die Vorsitzende des Saarländischen Apothekervereins, Susanne Koch, zur Deutschen Presse-Agentur. Die Apotheken hätten demnach auch noch keine Informationen, "auf welchem Weg wir da was beziehen können", sagte Koch.

Neuigkeiten wohl am 3. März

Die Vorsitzende des Saarländischen Apothekervereins gehe davon aus, dass bei den nächsten Bund-Länder-Beratungen am 3. März "wohl entschieden wird, ob es die flächendeckend und für jedermann auch kostenlos" geben werde. 

Pollival vor Ausverkauf

Derweil soll Pollival, ein mögliches Corona-Mittel aus dem Saarland in Form eines Nasensprays, vor dem Ausverkauf stehen. Der Grund: die Berichterstattung der "SZ" über die etwaige Wirkung des Mittels, berichtete die Zeitung selbst am heutigen Mittwoch. Am Dienstag sei Pollival nicht mehr beim Großhandel lieferbar gewesen; Apotheken hätten Kund:innen abweisen müssen.

Eine geplante Studie soll klären, ob das Mittel tatsächlich bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie helfen kann. Es gebe erste Hinweise, dass das im Nasenspray enthaltene Azelastin gegen Sars-CoV-2 wirke, so der saarländische Hersteller "URSAPHARM".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Saarbrücker Zeitung
- eigene Berichte

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Weitere 600 Jobs im Ford-Werk Saarlouis stehen wohl auf dem Spiel

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Weiterhin gibt es keine klare Perspektive für das Ford-Werk in Saarlouis. Foto: BeckerBredel

Wohl weitere 600 Stellen in Gefahr

Wohl weitere 600 Stellen sind im Saarlouiser Ford-Werk in Gefahr. Wie "SR" und "SZ" übereinstimmend berichten, habe die Geschäftsführung laut Betriebsrat eine reduzierte Produktion des "Ford Focus" angekündigt. Das führe zu einem Personalüberhang zum Jahresende.

Weiterhin keine klare Zukunftsperspektive

Derzeit gibt es für das Saarlouiser Werk noch keine klare Zukunftsperspektive (wir berichteten). Die Sorge: Wie geht es nach der Produktion der "Focus"-Modelle, die noch bis Mitte 2025 läuft, weiter? Der Saarlouiser Oberbürgermeister Peter Demmer (SPD) sagte dazu: "Die Belegschaft in Saarlouis wird weiter im Unklaren gelassen. Wir brauchen dringend Planungssicherheit für die Menschen und für das Werk [...]".

Entscheidung erst 2022

Laut "SR" will man bei Ford eine Entscheidung über die künftige Modellplanung am Standort Saarlouis nicht vor dem Jahr 2022 treffen. Rund 5.000 Beschäftigte arbeiten im Werk. Neben diesen Stellen in Saarlouis sind auch etwa 2.000 Jobs aus Zulieferfirmen von dem Standort abhängig.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Saarbrücker Zeitung
- eigener Bericht

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Angeklagter rastet nach Urteil zu tödlicher Messerattacke in Zweibrücken aus

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Im Gerichtssaal schrie der Mann herum und warf einen Tisch um. Symbolfoto: dpa-Bildfunk

Weil er einen Mann mit einem Messerstich in die Brust getötet hat, ist ein 35-Jähriger in Zweibrücken/Rheinland-Pfalz zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Der Richterspruch fiel wegen Totschlags in einem minderschweren Fall.

Mann in Zweibrücken getötet

Das 40-jährige spätere Opfer war im Sommer 2020 in die Wohnung des Angeklagten gekommen, um einen Streit zwischen dem Täter und seiner Mutter zu schlichten. Der Beschuldigte stach daraufhin zu. Die Attacke ging nach Ansicht der Staatsanwaltschaft über das Maß hinaus, das zur Verteidigung nötig war. Der tödliche Stich sei nicht durch eine Notwehrsituation gerechtfertigt gewesen.

Verurteilter rastet aus

Nach der Urteilsverkündung rastete der 35-Jährige aus: Er warf die Anklagebank um, schrie herum und bewaffnete sich mit einem Stuhl. "Scheiß Widerstand!" rief er laut "Rheinpfalz" zum Anführer des rechtsextremen Nationalen Widerstands Zweibrücken. "Dich Drecksau kriege ich auch noch, du Verrätersau, dich mache ich noch kalt!", so der Verurteilte. Justizvollzugsbeamte rangen ihn nieder und führten ihn aus dem Gerichtssaal. Bis mindestens 2019 war der 35-Jährige auf Aufmärschen des Nationalen Widerstands.

Urteil noch nicht rechtskräftig

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe von sechs Jahren gefordert. Hingegen hatte der Verteidiger des Angeklagten Freispruch beantragt oder maximal eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Rheinpfalz

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Diese Lockerungen gibt es in Rheinland-Pfalz zum 1. März

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Öffnen dürfen unter anderem Blumenläden. Foto: dpa-Bildfunk/Armin Weigel

Lockerungen in Rheinland-Pfalz zum 1. März

Erste Lockerungen der Corona-Beschränkungen hat die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am gestrigen Dienstag (23. Februar 2021) bekannt gegeben. Ein Entwurf für eine neue Landesverordnung sieht ab dem 1. März folgende Öffnungsschritte vor:

- Baumärkte (nur "gartencenter-typisches Sortiment"; draußen)
- Blumenläden
- Fahrschulen (praktischer Unterricht)
- Friseur-Betriebe
- Fußpflege-Betriebe (mit Abstand und Terminvereinbarung)
- Gartenmärkte (nur "gartencenter-typisches Sortiment"; draußen)
- Musikschulen (Einzelunterricht; kein Gesang sowie Spielen auf Blasinstrumenten)
- Tierparks und Zoos (Außenanlagen)

Leichte Lockerungen soll es zudem für "Click-and-Collect" in Läden geben. Hier sei ab dem 1. März erlaubt, dass Einzelpersonen nach Terminvereinbarung ein Geschäft betreten können. So soll es beispielsweise möglich sein, in einem Brautmodeladen ein Kleid zu probieren. Wie es mit der Gastronomie weitergeht, steht derzeit noch nicht fest. Mit den Öffnungen passt sich Rheinland-Pfalz an seine Nachbarbundesländer an.

Weitere Maßnahmen

Ab nächster Woche sind in Rheinland-Pfalz Corona-Schutzimpfungen auch für Erzieher:innen, Tageseltern, Grundschul- und Förderschullehrer:innen sowie eine Reihe anderer Berufsgruppen möglich.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Weitere Corona-Mutationsfälle im Saarland registriert

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Bislang wurden 263 Mutationsfälle im Saarland nachgewiesen. Foto: Niaid/dpa-Bildfunk

Im Saarland sind mit Stand von Dienstag (23. Februar 2021) 263 Corona-Mutationsfälle aufgetreten. Das sind 78 mehr als vergangene Woche, wie aus Angaben des Gesundheitsministeriums hervorgeht.

Varianten ansteckender als Ursprungs-Typ

Bei den meisten Fällen (207) handelt es sich um die sogenannte britische Variante (B.1.1.7). Die südafrikanische Variante (B.1.351) wurde bislang 56 Mal nachgewiesen. Die beiden gelten laut Expert:innen als ansteckender als der Wildtyp des Coronavirus, verbreiten sich also schneller von Mensch zu Mensch. Die Variante aus Brasilien (B.1.1.28.P.1) wurde im Saarland bislang noch nicht nachgewiesen.

So sieht es in den Kreisen aus

Die Mutationsfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise im Saarland und den Regionalverband auf:
- Saarbrücken: 88 Fälle von B.1.1.7 | 23 Fälle von B.1.351
- Merzig-Wadern: 20 Fälle von B.1.1.7
- Neunkirchen: 15 Fälle von B.1.1.7 | 4 Fälle von B.1.351
- Saarlouis: 23 Fälle von B.1.1.7 | 9 Fälle von B.1.351
- Saarpfalz: 21 Fälle von B.1.1.7 | 6 Fälle von B.1.351
- St. Wendel: 40 Fälle von B.1.1.7 | 14 Fälle von B.1.351

Inzidenz leicht gefallen

Derweil fiel die 7-Tages-Inzidenz aller Corona-Fälle im Saarland zur Vorwoche leicht. Sie liegt derzeit bei rund 62 (Dienstag vergangene Woche: 66). Alle aktuellen Zahlen aus dem Saarland hier.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 23.02.2021
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 16.02.2021
- Robert-Koch-Institut: Übersicht und Empfehlungen zu besorgniserregenden SARS-CoV-2-Virusvarianten (VOC)
- eigene Berichte

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Ladendiebe auf frischer Tat im Saarpark-Center ertappt

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Die Diebe hatten es auf Parfums abgesehen. Symbolfoto: Ralf Hirschberger/dpa-Bildfunk

Die Polizei hat in Neunkirchen zwei Männer (23 und 25 Jahre alt) festgenommen, die aus einer Drogerie im Saarpark-Center Parfüm stehlen wollten. Dem 25-Jährigen rechnen die Beamt:innen außerdem zwei weitere Diebstähle in dem Laden zu, teilten sie am heutigen Mittwoch (24. Februar 2021) mit.

Mitarbeiter bemerkt Diebstahl

Der Lebacher soll bei Taten am 18. und 22. Februar Waren im Wert von 1.000 Euro geklaut haben. Bei dem Diebstahl am gestrigen Dienstagmorgen wollten er und sein Komplize aus Nonnweiler außerdem 17 Parfüms der Marken "Paco Rabane" und "Lacoste" im Gesamtwert von 911 Euro mitgehen lassen. Ein Mitarbeiter bemerkte die beiden; die mutmaßlichen Täter wurden auch von einer Überwachungskamera aufgezeichnet.

25-Jähriger in Gefängnis

Der 25-Jährige wurde mit Haftbefehl in Saarbrücker Gefängnis gebracht. Die Polizei ließ seinen Komplizen nach Abschluss der Ermittlungen wieder frei.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Neunkirchen, 24.02.2021

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"Sternenregen" sammelt 435.000 Euro für saarländische Kinder in Not

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Das Geld geht an Familien und Kinder in Not. Foto: Christoph Soeder/dpa-Bildfunk

Die Aktion "Sternenregen" von "Radio Salü" und den Kirchen hat im vergangenen Jahr mehr als 435.000 Euro Spenden für saarländische Kinder in Not gesammelt. Das ist die zweithöchste Summe, die seit dem Start im Jahr 2004 erzielt wurde, so der Sender am heutigen Mittwoch (24. Februar 2021).

"Welle der Hilfsbereitschaft"

"Gerade jetzt, in Zeiten der Corona-Pandemie, ist die Welle der Hilfsbereitschaft der Saarländerinnen und Saarländer ungebrochen", sagte Geschäftsführer Michael Mezödi. Dass sich so viele Hörerinnen und Hörer durch ihre Spende mit in Not geratenen Familien solidarisch zeigten, berühre den Sender sehr, so Mezödi.

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Mezödi (links) und Wolfgang Glitt (Vorsitzender des Vereins RADIO SALÜ Wir helfen e.V.) bei der symbolischen Scheckübergabe. Foto: Radio Salü

Geld geht an Kinder in Not

Insgesamt habe "Sternregen" seit 2004 mehr als 4,2 Millionen Euro gesammelt. Die Spenden werden laut "Salü" in voller Höhe durch die Beratungsstellen der Caritas und Diakonie an bedürftige Familien und Kinder im Saarland verteilt. Dabei werde jeder Bedarfsfall individuell geprüft. Die Familien sollen nach Möglichkeit langfristig begleitet werden.

Hans freut sich über Spendenbereitschaft

Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) freute sich über die Spendenbereitschaft der Saarländer:innen. Sternregen zeige, "wie durch eine tatkräftige Initiative und die Übernahme von freiwilliger Verantwortung im Umfeld des eigenen Lebens- und Erfahrungsbereichs ein gelungenes Ganzes zusammenwachsen kann. Hier ist 'Großes im Kleinen' entstanden."

Kooperationspartner von "Salü" sind das Evangelische Rundfunkreferat Saar und die Privatfunkredaktion des Bistums Trier.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung von Radio Salü, 24.02.2021

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Merkel spricht von dritter Welle und will schrittweise Lockerungen

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Die Kanzlerin hat ihre Öffnungsstrategie konkretisiert. Foto: Annegret Hilse/dpa-Bildfunk

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ihre Vorstellungen für vorsichtige Öffnungsschritte in Kombination mit vermehrten Testmöglichkeiten in der Corona-Pandemie konkretisiert. Es gebe drei Stränge, bei denen man Schritt für Schritt öffnen wolle, sagte Merkel nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur von Teilnehmer:innen am Dienstag (23. Februar 2021) in einer Online-Sitzung der Unionsfraktion im Bundestag. Die Kanzlerin nannte die persönlichen Kontaktbeschränkungen sowie den Bildungs- und den Wirtschaftsbereich. Die Öffnungsschritte sollten klug mit den erweiterten Testmöglichkeiten zusammengebracht werden.

Merkel: Es gibt dritte Welle

Die Tatsache, dass es eine dritte Corona-Welle gebe, könne nicht wegdefiniert werden, sagte Merkel demnach weiter. Man müsse mit der Mutation leben. Man tue alles, auch im Gespräch mit Frankreich und den Grenzkontrollen zu Tirol, um die in Deutschland noch sehr untergeordnet vorkommende südafrikanische Virusvariante nicht ins Land zu bekommen. Sonst bestehe die Gefahr, dass bestimmte Impfstoffe darauf nicht mehr reagieren würden.

Laschet: Vorsicht weiterhin richtig

CDU-Chef und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet sagte nach weiteren Angaben in der Fraktionssitzung, nachdem sich die britische Mutante des Virus weiter ausbreite, sei Vorsicht weiterhin das Richtige. Trotzdem gebe es die Erwartung nach einer Öffnungsstrategie. Aus diesem Grund sei das Testen so wichtig.

Perspektiven ausarbeiten

Merkel erinnerte nach Teilnehmerangaben daran, dass man bei der jüngsten Ministerpräsidentenkonferenz beschlossen habe, dass bei einer Inzidenz von 35 - also 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:innen innerhalb einer Woche - die Geschäfte aufmachen könnten. Nun müsse man "Perspektiven ausarbeiten, in welchen Schritten kann man weitere Öffnungen dann machen und was soll dazu gehören". Bei der nächsten Runde am 3. März solle vereinbart werden, unter welchen Umständen diese Schritte gemacht werden könnten.

Weg bis in den Sommer soll gefunden werden

Bei jedem Öffnungsschritt müsse es das Ziel sein, ein wieder exponentielles Wachstum der Infektionszahlen auch angesichts der verschiedenen Mutationen zu verhindern, sagte Merkel weiter. Man wolle einen Pfad bis in den Sommer hinein finden, bei dem man auch die Wirkung des Impfens deutlich sehen werde. Und bei dem möglichst nichts wieder geschlossen werden müsse, was geöffnet worden sei.

Wie Merkels Plan aussieht

Bei den drei Strängen gehe es um persönliche Kontaktbeschränkungen und Möglichkeiten, sich in bestimmten Gruppen zu treffen, sagte Merkel demnach weiter. Beim zweiten Strang gehe es um Bildungsfragen - nach den Grundschulen die höheren Klassen, die weiterführenden Schulen, die Berufsschulen sowie die Universitäten. Der dritte Strang habe zu tun mit den Wirtschaftsfragen - Geschäfte, Restaurants sowie eines Tages Hotels, sagte Merkel. Sie zählte dazu auch den Sport in Gruppen und kulturelle Veranstaltungen.

Am besten könne man sich Pakete vornehmen, bei denen man nicht nur aus einem Strang etwas nehme, sondern wo man sinnvoll versuche, aus den verschiedenen Lebensbereichen Dinge zusammenzuführen, schlug Merkel demnach vor. Nach den einzelnen Öffnungsschritten müsse überprüft werden, dass man nicht wieder in ein exponentielles Wachstum komme. Sollte dies geschehen, werde man sehr schnell wieder in einer Situation sein, in der das Gesundheitswesen überlastet sein könne. Bei einem Verdopplungszyklus von zehn oder 14 Tagen sei man dann sehr schnell bei sehr hohen Zahlen.

Merkel unterstützt Spahns Vorschlag nach mehr Tests

Man sei einerseits weiterhin in einer schwierigen Situation und müsse vorsichtig agieren, sagte Merkel nach diesen Informationen weiter. Andererseits gebe es aber Mittel und Wege, um schrittweise voranzukommen. Der Druck auf die Geschwindigkeit sei sehr groß. Sie glaube, "wir würden uns keinen Gefallen tun, wenn wir in eine Situation kommen, wo wir dann etwas, was wir jetzt schon mal geöffnet haben, anschließend wieder zumachen", wurde die Kanzlerin zitiert.

Ausdrücklich unterstützte Merkel den Vorschlag von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für häufigere und kostenlose Tests. Aus ihrer Sicht solle dies aber noch mal mit den Ländern besprochen werden, damit hinterher nicht wieder gesagt werde, der Bund habe sich mit den Ländern nicht abgestimmt. Spahn war aus den Reihen von SPD und Grünen kritisiert worden, nachdem die von ihm zum 1. März angekündigte neue Teststrategie bis nach der Ministerpräsidentenrunde mit Merkel verschoben worden war.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Klagewelle gegen Lockdown rollt: Geduld des Handels ist am Ende

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Immer mehr Händler versuchen, vor Gericht ein Ende der Ladenschließungen zu erzwingen. Foto: dpa-Bildfunk/Nir Alon/ZUMA Wire

Klagewelle kommt

Egal ob MediaMarktSaturn, Obi oder der Modehändler Breuninger: Bei immer mehr Einzelhändlern in Deutschland reißt nach Monaten des Lockdowns der Geduldsfaden. Die Folge: Auf die deutschen Gerichte rollt derzeit eine Klagewelle zu, mit der die Elektronikhändler, Baumärkte und Modegeschäfte ein Ende der Ladenschließungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie erzwingen wollen.

Beispiel MediaMarktSaturn

Beispiel MediaMarktSaturn: Deutschlands größter Elektronikhändler hat beim Oberverwaltungsgericht Münster einen Eilantrag auf Aufhebung der Betriebsschließungen in Nordrhein-Westfalen gestellt. Anträge in weiteren Bundesländern sollen folgen.

Weitere Einzelhändler

Doch MediaMarktSaturn ist nicht allein. Auch die Baumarktkette Obi, sowie die Textilketten Peek&Cloppenburg (Düsseldorf) und Breuninger ziehen vor Gericht. "Wir haben Klagen vor den Verwaltungsgerichtshöfen in Baden-Württemberg, in Hessen, in Nordrhein-Westfalen, in Thüringen und Sachsen eingereicht - überall dort, wo wir Häuser haben. Ziel ist die sofortige Aussetzung der Lockdown-Maßnahmen, "weil sie nicht verhältnismäßig sind und eine Ungleichbehandlung gegenüber dem Lebensmittelhandel bedeuten", sagte ein Breuninger-Sprecher.

Sammelklage in Vorbereitung

Der Einkaufsverbund Unitex unterstützt nicht nur in Bayern und Rheinland-Pfalz Eilanträge zweier Händler auf Wiedereröffnung ihrer Geschäfte. Er bereitet parallel zusammen mit der Rechtsanwaltskanzlei Nieding+Barth eine Sammelklage Hunderter Einzelhändler auf Schadenersatz vor. "Weit über 300 Händler beteiligen sich daran", berichtete Unitex-Marketing-Chef Xaver Albrecht.

Es ist unübersehbar: Der Handel rückt im Kampf gegen den Lockdown enger zusammen. Das spürte auch das schwäbische Modehaus Riani, das vor dem Verwaltungsgerichtshof Mannheim auf Gleichstellung mit den Friseuren klagt und seine Geschäfte zum 1. März öffnen will.

Öffnungsperspektive gefordert

Die neue Einigkeit im Handel wird aber auch an anderer Stelle sichtbar. Handelsketten, Shopping-Center-Betreiber und Mode-Macher forderten am Mittwoch gemeinsam eine zeitnahe Öffnungsperspektive für den Handel. Der Eigentümer des größten deutschen Schuhhändlers Deichmann, Heinrich Deichmann, warnte, immer mehr Einzelhändler kämen in eine bedrohliche Lage.

Alexander Otto, Chef des Shopping-Center-Betreibers ECE, sagte, viele Händler stünden schon jetzt mit dem Rücken zur Wand: "Es drohen zahlreiche Insolvenzen und Pleiten, das Verschwinden hunderter Handelsunternehmen, die Schließung tausender Geschäfte und der Verlust zigtausender Arbeitsplätze."

Verwendete Quelle:
- Deutsche Presse-Agentur

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124 Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Im Saarland sind zurzeit 1.104 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Dienstag (23. Februar 2021), 16.00 Uhr, veröffentlicht hat.

124 neue Corona-Infektionen im Saarland

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 124 auf jetzt 28.355. Am Dienstag der vergangenen Woche waren es 92 Neuinfektionen gewesen.

Fünf weitere Todesfälle

Im Saarland sind fünf weitere Corona-Todesfälle zu verzeichnen. Darunter drei Personen aus dem Landkreis Neunkirchen und zwei aus dem Landkreis Saarlouis. Die Zahl der Menschen, die im Saarland im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, stieg damit auf 865.

160 Personen im Krankenhaus

Als geheilt gelten inzwischen 26.386 Menschen (+93). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 160 stationär behandelt (-6). Davon liegen 46 auf der Intensivstation (-3).

So sieht es aktuell in den Kreisen aus

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
- Saarbrücken: 10.966 (+39 gegenüber dem Vortag)
- Merzig-Wadern: 2.435 (+9)
- Neunkirchen: 3.463 (+14)
- Saarlouis: 5.927 (+43)
- Saarpfalz: 3.237 (+14)
- St. Wendel: 2.327 (+5)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

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Im Saarland sind auch Dienstag (23.02.2021) weitere Corona-Neuinfektionen zu verzeichnen. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Moritz Frankenberg

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 23.02.2021
- Mitteilung des Regionalverbands Saarbrücken, 23.02.2021
- Website des saarländischen Gesundheitsministeriums

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