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Saarland: Möbel Martin reicht Klage gegen Corona-Regeln ein und fordert Wiedereröffnung

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Derzeit sind die Möbel-Martin-Filialen noch geschlossen. Das soll sich nach Ansicht des Unternehmens ändern. Archivfoto: BeckerBredel

Möbel Martin klagt gegen Corona-Regeln

Das Saarbrücker Unternehmen Möbel Martin hat am heutigen Donnerstag (25. Februar 2021) Klage gegen die aktuellen Corona-Regeln eingereicht. Das geht aus einer entsprechenden Pressemitteilung hervor. Dort heißt es im Wortlaut: "Möbel Martin hat am Donnerstag Klage gegen die derzeitige Verbotspolitik der Bundesregierung mit den Ländern im Zuge der Corona-Pandemie eingereicht."

Das wird gefordert

Die Forderungen des saarländischen Unternehmens: die sofortige Öffnung der Einrichtungshäuser im Saarland und in Rheinland-Pfalz. Den Angaben der Pressestelle zufolge gehört Möbel Martin "zu einem Zusammenschluss von zehn Unternehmen in sieben Bundesländern, die parallel klagen". Die Klageschrift sei dem jeweils zuständigen Verwaltungsgericht zugestellt worden.

Die Begründung

Zur Begründung der Klage hieß es: "Die Unternehmen sehen die Verhältnismäßigkeit der derzeitig gültigen Verordnungen als nicht mehr gegeben an und klagen insbesondere gegen die Ungleichbehandlung auf der Fläche gegenüber anderen Branchen." Man wolle mit anderen Betroffenen "an einem Strang ziehen". Laut Möbel Martin gehe es "um die Zukunft des Landes".

Umfangreiches Hygienekonzept

Sollte es für die Einrichtungshäuser zu einer Öffnung kommen, werde sich Möbel Martin nach eigener Aussage auf ein "umfangreiches Hygienekonzept einschließlich der Erprobung einer Eingangskontrolle durch eine Filterschleuse mit Schnelltests" verpflichten.

In der Umsetzung bedeute die Strategie: "Die Einrichtungshäuser richten den Probebetrieb einer Filterschleuse mittels  Schnelltests ein, die gemeinsam mit dem örtlichen Gesundheitsamt und dem Gesundheitsministerium betrieben werden kann." Nur wer also einen negativen Test nachweisen kann, erhalte Zugang zum jeweiligen Markt.

Klage in Vergangenheit

Bereits in der Vergangenheit hatte Möbel Martin gegen die Corona-Regeln geklagt - und das auch erfolgreich. Hierzulande mussten im April vergangenen Jahres größere Läden (über 800 Quadratmeter) geschlossen bleiben. Dagegen hatte das Unternehmen Klage eingereicht. Die damalige Begründung des Gerichts: Anders als etwa Einkaufszentren seien die Möbel-Martin-Filialen in ihrem Sortiment beschränkt. Infolgedessen gab es grünes Licht für eine Öffnung.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Möbel Martin GmbH & Co. KG, 25.02.2021
- eigene Berichte
- Wikipedia: Möbel Martin

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Saarland bereitet Impf-Modellprojekt für Arztpraxen vor

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Den Impfstoff sowie das Impfzubehör erhalten die Praxen über die KV, hieß es. Foto: dpa-Bildfunk/Andreas Arnold

Impf-Modellprojekt für Arztpraxen im Saarland

Das Saarland bereitet ein Impf-Modellprojekt für Arztpraxen vor: Vorgesehen sind Corona-Schutzimpfungen durch niedergelassene Ärzt:innen. Daran sollen sieben spezialisierte Hausarztpraxen quer durchs Land verteilt teilnehmen, wie das Ministerium am heutigen Donnerstag (25. Februar 2021) mitteilte. Beteiligt sind die Kassenärztliche Vereinigung (KV), die Ärztekammer und der Hausärzteverband.

Wöchentlich 100 Personen

Bei dem Projekt sollen jeder Praxis aus einer Warteliste wöchentlich 100 Personen der höchsten Priorisierungsstufe zugeteilt werden, die in der Nähe wohnen. Die Hausärzt:innen vereinbaren mit den zugeteilten Personen einen Termin zur Erst- und Zweitimpfung. Den Impfstoff sowie das Impfzubehör erhalten die Praxen über die KV. Die organisatorischen Vorbereitungen laufen den Angaben zufolge bereits. Nach deren Abschluss soll es dann bald die ersten Impfungen geben.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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PinkGloves-Gate & eine neue Impfhoffnung

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Willkommen zum fruehstart Millennial-Update!
Ab jetzt fassen wir jeden Donnerstag die wichtigsten News des Tages hier kurz & prägnant für Euch zusammen. Dabei setzen wir den Schwerpunkt auf das, was Millennials wissen MÜSSEN: Das Neuste in Sachen Social Media & Big Tech.

Unsere heutigen Themen:
Söder & Laschet gaben gestern zur Abwechslung mal Ruhe. Daher widmen wir uns heute dem großen Skandal um die Pink Gloves. Und es gibt gute Nachrichten: Eventuell kommen wir bald doch noch an ausreichend Impfstoff. 

Außerdem ...
... haben wir uns Verstärkung geholt: Vanessa. Sie ist Social Media Beraterin, Social Media Junkie und lebt in Kalifornien. Also nahe am Puls von Big Tech.

Von Ihr ...
... erfahren wir ab sofort die neuesten Trends in puncto Clubhouse, Insta, TikTok, Influencer Insights etc.. Und zwar jeden Donnerstag in "Vanessas Kolumne".

Zum Auftakt ...
... erklärt sie gleich mal, warum Uber im Amiland ein so großes Thema ist. Hier nutzt man das ja doch eher selten.

 

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Alle Infos dazu findet Ihr HIER.

IRGENDWELCHE Fragen?
Dann schreibt sie uns jederzeit gerne an crew@fruehstart-newsletter.de 

CORONA

 

Curevac - Eine neue Hoffnung?Die Impfstoff-Bestellung hat die EU ja bekanntlich vermasselt.
Aber eventuell gilt bald: Neuer Stoff - neues Glück!

Denn mit Curavec geht ein weiteres Vakzin an den Start.
Und zwar vom Typus rMNA. Das sind "die ohne Thrombose".

Hallelujah!
Die Jungs sitzen in Tübingen, also haben wir da ganz gute Karten. 300 Millionen Dosen könnten sie in diesem Jahr noch liefern. Und das wäre fast schon die Hälfte des gesamten EU-Bedarfs. 

Vielleicht ...
... hören wir diesmal auch einfach gleich auf den Lauterbach. Denn am Ende müssen wir das ja erfahrungsgemäß dann ja sowieso immer tun. 

Sein Vorschlag:
Eine Notfallzulassung für Deutschland. Eine EU-Prüfung dauert ihm nämlich zu lange.

Und wer die EU kennt, ...
... kann sich das sicher sehr "lebhaft" vorstellen.

THEMA DES TAGES

 

#PinkGloves-Gate!

In der Höhle der Löwen ...
... präsentierten zwei (männliche) Gründer am Dienstag eine nobelpreisverdächtige Idee: Einen Einweghandschuh zur Entsorgung von Damenhygieneartikeln.

Problem:
Ignorante Naturen könnten ihn eventuell mit dem gemeinen Plastikhandschuh verwechseln.

Doch selbst daran hatten sie gedacht!
Zur Unterscheidung setzten sie zunächst einen extrem hohen Preis dafür an. Und um ganz sicher zu gehen, statten sie ihn auch noch mit einer Signalfarbe aus: Pink. Das Ergebnis nannten sie dann - äußerst treffend - "Pink Glove".

Genial!
Aber konnte diese verheißungsvolle Innovation auch Ralf Dümmels berüchtigte Due Diligence überstehen? Mit Argusaugen überprüfte er, ob das Produkt in ein Großmarktregal hineinpasst.

Und auch diese Hürde wurde gemeistert!
Damit war die A-Runde perfekt!

Die Geburt eines deutschen Unicorns?
Alles schien möglich. Wäre da nur nicht die störrische Zielgruppe: Obwohl ausschließlich zu ihrem Wohle erdacht, zog sie tagelang verbissen gegen die #PinkGloves zu Felde.

Aber Mann kennt das ja.
Da kümmert man sich mal. Und dann ist auch wieder nicht Recht.

Oder ...
... ist der Pink Glove seiner Zeit einfach nur zu weit voraus?

In diesem Fall besteht Hoffnung!
Die nächste Pandemie kommt ja bestimmt. Und vielleicht investiert dann wieder jemand in zu viele Plastikhandschuhe, die er dann einfach nicht mehr los wird ...

GEWINNER DES TAGES:

 

Bernard Arnault. Denn Europas Reichster hat im letzten Jahr ca. 95 Milliarden Dollar verdient. Netto.

Coinbase. Denn die Krypto-Plattform ging gestern an die Börse. Erste Bewertung: 85,8 Milliarden Dollar. Das ist das 16-Fache der Deutschen Bank.

VERLIERER DES TAGES:

 

Fox News. Denn der brachialkonservative Nachrichtensender hatte eine tolle Idee: Eine Comedy-Show, die sich über alles woke amüsiert. Lebensdauer: Ein halber Scaramucci. (Diese Zeiteinheit wurde einst eingeführt, um die Amtszeiten von Trumps Beratern zu vergleichen. Sie entspricht in etwa vier Wochen.)

Gewerkschaften. Denn sie haben ihre große Schlacht gegen Amazon - zumindest vorerst - sehr deutlich verloren. 

 

VANESSAS KOLUMNE:

 

Uber ist hier eine Offenbarung.


Amis laufen nicht.
Sie fahren auch kein Fahrrad. Und schon gar nicht mit Bus und Bahn. Soweit das Klischee.

In LA stimmts!
Als ich vor 13 Jahren hergezogen bin, war meine allererste Investition ein Gebrauchtwagen. Um genau zu sein: Ein VW Jetta.

Fun fact:
Das ist zwar ein echter VW - in Deutschland hab ich aber noch keinen Jetta gesehen. Daher würde ich ihn mal als "Polo-Limousine" umschreiben.


 

Mein größter Alptraum ...
... war lange, dass ich irgendwann in meinen Jetta steige - und er springt nicht mehr an. Während meines Studiums konnte ich mir einen Ersatz nämlich kaum leisten. Und ohne den Jetta war mein Leben im Prinzip gar nicht denkbar.

Vor ein paar Monaten war es dann soweit.
Der Jetta gab auf. Und es passierte: Gar nichts. Ich habe mich seitdem um kein neues Auto mehr bemüht. Dank Uber war das auch gar nicht nötig: Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit, ein Uber ist fast immer in wenigen Minuten verfügbar. Und auf Vorbestellung sowieso.

Ist das nicht teuer?
Jein. Denn in einer Stadt voller Ubers, kann man die Nutzung optimieren: Ein Uber X (ein beliebiges Auto mit Amateur-Chauffeur) kostet in etwa halb so viel, wie ein normales Taxi. Das hängt auch von der Tageszeit bzw. der Auslastung der Fahrer ab.

Wer ein bisschen Zeit hat ...
... kann sich aber auch für ein "Uber Pool" entscheiden. Lustigerweise folgt das dem gleichen Prinzip, wie das "Sammeltaxi" in Schwellenländern. Nur halt per AI: Die App findet - auf Wunsch - ein Sammel-Uber, dessen Route einigermaßen zum eigenen Start- und Zielort passt. Und dann steigt man einfach zu und fährt  mit. Im Zweifel mit Zwischenstopps. Und nicht auf dem direktesten aller Wege. Dafür aber ziemlich günstig.

Im Schnitt ...
... kann ich wegen Corona noch nicht so recht sagen, ob sich die Uberei auch unter normalen Umständen noch lohnt. Aber gefühlt ist es momentan doch sehr erleichternd.

Denn die Mobilität in LA hat ihre Tücken.
Die Parkregeln sind oftmals kryptisch. Die Strafen hingegen garantiert und drakonisch: Vor Hydranten parken ist z.B. eine Todsünde. Sie wird durch zeitnahes Abschleppen bestraft. Dann gibt noch es gewisse Wochen- bzw. Uhrzeiten, zu denen die Straßenreinigung anrückt. Und das tut sie mit einer Armee von Abschlepp-Trucks: Wenn aus irgendeinem Schild hervorgeht, dass Donnerstags zwischen 8:00 und 9:00 das Parken verboten ist, dann hängen die dortigen Autos um 8:01 schon am Haken.

In beiden Fällen ...
... muss man sein Auto dann in einem äußerst unangenehmen Verfahren wieder auslösen. Preis: Ab 1.000 Dollar aufwärts.

Und dann ist da noch das DUI.
Verglichen mit Deutschland ist das mit Alk hier etwas diffuser: Eine reine Alkoholkontrolle findet eher selten statt. Aber gnade Dir Gott, die Polizei erwischt Dich bei einem ungeschickten Manöver. Oder ein Rücklicht ist kaputt. Kommen die "Cops" dann zu dem Schluss, dass ein Fall von "Driving under Influences" vorliegt, wandert man im Zweifel sogar erstmal in die Zelle. "Mugshot" inklusive. 

Dafür ist dann sogar egal, ...
... wieviel Promille man hat. Denn in Kalifornien ist das "Driving under Influences" (stellenweise) einfach generell verboten. Eventuell muss man für ein DUI noch nicht einmal fahren: Es kursieren Geschichten, dass man nur "die Kontrolle" über ein Fahrzeug haben muss. Also im geparkten Auto auf dem Fahrersitz sitzen, oder so. 

Logischerweise war das DUI hier eine ständige Bedrohung.
Seit Kurzem gibt es hier zwar sogar eine U-Bahn. Aber spätestens wenn es dunkel wird, ist sowas kein Thema mehr. Vor Uber hieß das meist: Fahren und hoffen. Insofern ist Uber für Viele eine echte Offenbarung: Man will mal was trinken, das Auto war ist gerade kaputt oder ähnliches: Sowas war früher ein mittleres Drama. Jetzt swipt man dreimal übers Handy, wartet ein paar Minuten - und das Problem ist gelöst.

Post Scriptum:
Neben Uber ist auch Lyft sehr beliebt. Ich nutze gewohnheitsmäßig aber meist Ersteres, daher kenne ich mich beim Anderen nicht ganz so gut aus.

GRAFIK DES TAGES:

 

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13-jähriges Mädchen aus Kleinblittersdorf vermisst: Öffentlichkeitsfahndung im Saarland

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Die 13-jährige Ayleen G. aus Kleinblittersdorf wird vermisst. Foto: Polizei

 

+++ UPDATE (5. März 2021): Das Mädchen ist wohlbehalten zurückgekehrt.

13-jähriges Mädchen aus Kleinblittersdorf wird vermisst

Die 13-jährige Ayleen G. aus Kleinblittersdorf wird seit dem 20. Februar 2021 vermisst. Zuletzt gesehen wurde das Mädchen in Kleinblittersdorf, "eventuell in Begleitung eines weiteren Mädchens", wie es in einer aktuellen Mitteilung der Polizei heißt.

Aktuelle Öffentlichkeitsfahndung im Saarland: Wo ist Ayleen G.?

Die vermisste Ayleen G. wird wie folgt beschrieben:
- etwa 1,68 Meter groß
- von schlanker Gestalt
- hat schulterlanges, brünettes, lockiges Haar mit blonden Strähnen

Ihr scheinbares Alter ist 15. Als sie zuletzt gesehen wurde, war sie vermutlich mit einer Jeans, einer schwarzen Strumpfhose, einem weißen T-Shirt und einer braunen Jacke bekleidet. Wo sie sich derzeit aufhält, sei nicht bekannt.

Hinweise an Polizei

Hinweise zum Aufenthalt der Vermissten nimmt die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, unter der Telefonnummer (0681)9321-233, oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Verwendete Quellen:
- Öffentlichkeitsfahndung der Polizei vom 25.02.21

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Saar-Polizei sucht vermisste Anastasia Z. (15)

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Diese Aufnahme der Vermissten hat die Polizei veröffentlicht. Foto: Polizei

+++ UPDATE (5. März 2021): Das Mädchen ist wohlbehalten zurückgekehrt.

Vermisst: Anastasia Z. (15) aus Saarbrücken

Die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt hat eine öffentliche Suche nach der 15 Jahre alten Anastasia Z. initiiert. Darüber informierte die Polizei am heutigen Donnerstagnachmittag (25. Februar 2021).

Nach Angaben der Beamt:innen wird Anastasia seit dem vergangenen Samstag (20. Februar 2021) vermisst. "Zuletzt gesehen wurde sie in Kleinblittersdorf, eventuell in Begleitung eines weiteren Mädchens", so die Polizei.

Die Personenbeschreibung der Vermissten:
- etwa 160 cm groß
- schlanke Gestalt
- trägt schulterlanges brünettes Haar (vorne zwei blonde Strähnchen)
- trug zuletzt eine graue Jogginghose und einen schwarzen Pullover

Hinweise an die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, Tel. (0681)9321-233, oder jede andere Dienststelle.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 25.02.2021

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Corona-Schnelltestzentrum in Saarbrücken eröffnet

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Auch in Saarbrücken gibt es jetzt ein Corona-Schnelltestzentrum. Foto: dpa-Bildfunk/Hendrik Schmidt

Corona-Schnelltestzentrum in Saarbrücken

Auch in Saarbrücken können sich Menschen jetzt gegen Geld auf eine Corona-Infektion testen lassen. Das private Schnelltestzentrum wurde am heutigen Donnerstag (25. Februar 2021) offiziell eröffnet, teilten die Verantwortlichen mit.

Zu finden ist das Corona-Schnelltestzentrum im "Filmhaus"-Innenhof in der Mainzer Straße 8. Testungen werden von montags bis freitags, 10.00 bis 18.00 Uhr, und samstags, 10.00 bis 13.00 Uhr, durchgeführt.

So viel kosten die Tests

Der Service richtet sich demnach an alle Personen ab drei Jahren. Ein Antigen-Schnelltest kostet 35 Euro, ein Antikörper-Schnelltest ebenfalls 35 Euro und ein RT-PCR-Test 61,36 Euro. Wer wissen will, ob er mit dem Virus infiziert ist, muss sich vorher online registrieren. Der eigentliche Rachenabstrich vor Ort dauert nur wenige Sekunden; das Ergebnis bei Schnelltests ist nach 15 bis 45 Minuten da. Die Auswertung der PCR-Tests - das Ergebnis muss man beispielsweise bei Reisen ins Ausland vorlegen - dauert längstens 36 Stunden.

Drei Schnelltestzentren im Saarland

Im Saarland gibt es somit drei Schnelltestzentren. Die weiteren Standorte: St. Wendel und Saarlouis. Im Gegensatz zu den bisherigen Covid-Testzentren im Saarland sind die Schnelltestzentren nicht aus öffentlichen Mitteln finanziert.

Betreiber und verantwortlich für den labormedizinischen Bereich ist die Arminlabs GmbH. Verantwortlich für die Organisation und Durchführung ist die Deumic/Ziegler GbR.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Deumic/Ziegler GbR, 25.02.2021
- eigene Berichte

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Saarbrücken führt wieder Maskenpflicht im Freien ein

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Die Maskenpflicht gilt vorerst bis kommende Woche Freitag. Foto: Stadt Saarbrücken

Saarbrücken führt erneut eine Maskenpflicht im Freien ein. In der Zeit von 11.00 bis 00.00 Uhr müssen Personen ab sechs Jahren in der Kaltenbachstraße ab der Kreuzung Bahnhofstraße bis zur Kreuzung Gerberstraße eine Maske tragen, sofern gesundheitliche Gründe nicht entgegenstehen, teilte die Pressestelle am heutigen Donnerstag (25. Februar 2021) mit.

Regelung gilt bis nächste Woche

Eine einfache Mund-Nasen-Bedeckung ist ausreichend. Plakate weisen auf die neue Regelung hin. Sie gilt zunächst bis Freitag, 5. März.

Viel los in der Kaltenbachstraße

Die Kaltenbachstraße ist aufgrund der sich dort befindenden Betriebe, die überwiegend Speisen und Getränke zum Mitnehmen anbieten, stark frequentiert. Im gesamten Tagesverlauf, insbesondere um die Mittagspausenzeit und in den Abendstunden, bilden sich hier Warteschlangen. Oftmals werden Speisen und Getränke dann in unmittelbarer Nähe verzehrt. In den späten Abendstunden werden häufig auch alkoholische Getränke konsumiert, wodurch sich Personenansammlungen in der Kaltenbachstraße ergeben. Die neue Regelung zum Tragen einer Maske soll Passant:innen daran erinnern, Speisen und Getränke nicht vor Ort zu konsumieren, so die Stadt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Stadt Saarbrücken, 25.02.2021

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Donnerstag

139 Corona-Neuinfektionen gemeldet

Das Gesundheitsministerium hat 139 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Hier die aktuellen Zahlen im Überblick: "139 Corona-Neuinfektionen gemeldet".

Lockerungen der Corona-Regeln im Saarland beschlossen

Der saarländische Ministerrat hat heute Lockerungen der Corona-Beschränkungen beschlossen. Was sich ändert: "Lockerungen der Corona-Regeln im Saarland beschlossen".

Frankreich verschärft Einreiseregeln an Grenze

Frankreich verschärft seine Einreiseregeln. Wer in das ans Saarland grenzende Département Moselle will, muss einen negativen PCR-Test vorlegen. In dem Verwaltungsbezirk breitet sich die südafrikanische Corona-Variante aus. Mehr: "Frankreich verschärft Einreiseregeln an Grenze".

Saarland: Möbel Martin reicht Klage gegen Corona-Regeln ein und fordert Wiedereröffnung

Erneut hat das Saarbrücker Unternehmen Möbel Martin Klage gegen die Corona-Regeln eingereicht. Gefordert wird die sofortige Öffnung der Filialen im Saarland und in Rheinland-Pfalz. Mehr unter: "Saarland: Möbel Martin reicht Klage gegen Corona-Regeln ein und fordert Wiedereröffnung".

Mehr Corona-Nachrichten

- Saarbrücken führt wieder Maskenpflicht im Freien ein
- Saar-Regierung bestellt 2,5 Millionen Laientests
- Corona-Schnelltestzentrum in Saarbrücken eröffnet
- Tourismusbeauftragter rechnet mit Sommerferien im Ausland
- Saarland bereitet Impf-Modellprojekt für Arztpraxen vor

Weitere Migranten-Familien aus Griechenland gelandet - Aufnahme auch im Saarland

Weitere 155 Migranten aus Griechenland sind am Flughafen Hannover angekommen. Die Familien werden unter anderem im Saarland aufgenommen: "Weitere Migranten-Familien aus Griechenland gelandet - Aufnahme auch im Saarland".

Zahl der Verkehrstoten so niedrig wie nie

Die Zahl der Verkehrstoten im Saarland ist im vergangenen Jahr auf einen historischen Tiefstand gesunken. Auch bundesweit wurden noch nie so wenig Verstorbene gezählt. Statistiker:innen führen das insbesondere auf Corona zurück. "Zahl der Verkehrstoten so niedrig wie nie".

Dorf nahe Saar-Grenze nach Erdrutsch noch Wochen abgeschnitten

Das Dorf Hochmarkt bleibt noch einige Zeit abgeschnitten. Die einzige Verbindungsstraße dorthin war bei einem Erdrutsch gekappt worden: "Dorf nahe Saar-Grenze nach Erdrutsch noch Wochen abgeschnitten".

Stadt Neunkirchen setzt Belohnung von 1.000 Euro aus

In der vergangenen Woche haben bislang unbekannte Täter:innen verschiedene Denkmäler, Wände und Kunstwerke in Neunkichen mit Farbe besprüht. Neunkirchens Oberbürgermeister Aumann zeigte sich empört über die Farbschmierereien. Die Stadt setzt eine Belohnung von 1.000 aus, die zur Ergreifung der Täter:innen führen. Mehr dazu unter: "Stadt Neunkirchen setzt Belohnung von 1.000 Euro aus".

Vermisster Zwölfjähriger wohlbehalten aufgefunden

Die Polizei hat die Öffentlichkeitsfahndung nach einem zuvor vermissten Zwölfjährigen eingestellt. Der Junge ist wohlbehalten aufgefunden worden: "Vermisster Zwölfjähriger wohlbehalten aufgefunden".

13-jähriges Mädchen aus Kleinblittersdorf vermisst: Öffentlichkeitsfahndung im Saarland

Die Polizei im Saarland sucht aktuell per Öffentlichkeitsfahndung nach der 13-jährigen Ayleen G. aus Kleinblittersdorf. Das Mädchen wird seit fünf Tagen vermisst. Mehr Informationen unter: "13-jähriges Mädchen aus Kleinblittersdorf vermisst: Öffentlichkeitsfahndung im Saarland"

Rollerfahrer bei Frontalzusammenstoß mit Pkw in Kirkel-Limbach schwer verletzt

In der Hauptstraße in Kirkel-Limbach hat sich ein Verkehrsunfall ereignet. Dabei erlitt ein Rollerfahrer (59) schwere Verletzungen. Warum die Polizei nun gegen den Mann ermittelt: "Rollerfahrer bei Frontalzusammenstoß mit Pkw in Kirkel-Limbach schwer verletzt".

Weitere Blaulicht-News

- Mettlach: Polizei stoppt schrottreifes Schrottsammelfahrzeug
- St. Wendel: Verkehrsunfall zwischen Traktor und Linienbus

Saar-Heli "Christoph 16" fast viermal am Tag im Einsatz

Wegen Corona sind die Luftretter:innen des ADAC im vergangen Jahr seltener zu Einsätzen ausgerückt. Dennoch bleibt das Niveau hoch, auch bei "Christoph 16", der in Saarbrücken stationiert ist: "Saar-Heli "Christoph 16" fast viermal am Tag im Einsatz".

Kunststoffteile in Hackfleisch möglich: Produktrückruf auch im Saarland

Aufgrund möglicher blauer Kunststoffteile in den Packungen ruft Edeka Südwest derzeit zwei Sorten abgepacktes Hackfleisch zurück. Das Produkt wurde auch im Saarland angeboten. Mehr: "Kunststoffteile in Hackfleisch möglich: Produktrückruf auch im Saarland".

Es wird wieder kühler

Zum Wochenende müssen sich die Menschen im Saarland auf niedrigere Temperaturen einstellen. Die Wettervorhersage der kommenden Tage: "Es wird wieder kühler".

Entspannung auf Saarländisch: die Saarland-Meditationen von "Ungekocht Geniessbar"

Die Macher von "Ungekocht Geniessbar" haben sich für den Abbau von Corona-Stress etwas ganz besonderes einfallen lassen: die Saarland-Meditationen. So geht Entspannung auf Saarländisch: "Entspannung auf Saarländisch: die Saarland-Meditationen von 'Ungekocht Geniessbar'".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Foto: dpa-Bildfunk

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Frankreich verschärft Einreiseregeln an Grenze

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Die Einreise nach Frankreich wird verschärft. Foto: dpa-Bildfunk

Wegen der besorgniserregenden Corona-Lage im französischen Département Moselle an der deutschen Grenze verschärft Frankreich seine Einreiseregeln für diese Region. Für Grenzgänger, die nicht aus beruflichen Gründen reisen, entfällt die Befreiung einer Vorlage eines negativen PCR-Tests bei der Einreise, hieß es am Donnerstagmorgen in einer Mitteilung der französischen Regierung.

Test bei nicht-beruflichen Reisen

"Grenzgänger, die aus anderen Gründen als der Arbeit reisen, müssen daher an der Grenze einen negativen PCR-Test vorlegen." Der Test darf nicht älter als 72 Stunden sein. Die neue Regelung soll ab dem 1. März gelten.

Man habe in den vergangenen Tage enge Konsultationen mit deutschen Partnern geführt, hieß es weiter in der Mitteilung von Gesundheitsminister Olivier Véran und Europa-Staatssekretär Clément Beaune. "Auf beiden Seiten der Grenze teilen wir das Ziel, die Freizügigkeit zu erhalten und Grenzgängern die Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit zu ermöglichen."

Wohl mehr gemeinsame Patrouillen

Gemeinsame Patrouillen der französischen und deutschen Polizei könnten nun in dem Gebiet verstärkt werden, um die Maßnahmen zu kontrollieren. Bisher gilt eigentlich generell bei der Einreise nach Frankreich die Pflicht zur Vorlage eines Corona-Tests - es gibt aber eine Reihe von Ausnahmen. Es solle nun außerdem die Möglichkeit verstärkt werden, von zu Hause aus zu arbeiten.

Das Département Moselle grenzt an das Saarland und Rheinland-Pfalz. In den vergangenen Wochen hatte sich dort die Corona-Lage verschärft - Sorge herrschte besonders wegen des verstärkten Auftretens der Corona-Varianten. Zuletzt hatte eine Taskforce, der unter anderem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und sein französischer Amtskollege Olivier Véran, Vertreter der Außenministerien sowie regionale Vertreter angehören, über die Situation an der Grenze beraten. Deutschland hatte von Mitte März bis Mitte Mai 2020 wegen der Pandemie Grenzkontrollen eingeführt und teils Übergänge geschlossen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Zahl der Verkehrstoten im Saarland so niedrig wie nie

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21 Menschen verloren 2020 auf saarländischen Straßen ihr Leben. Archivfoto: BeckerBredel

Im Saarland sind seit Beginn der Erfassung noch nie so wenig Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen wie im vergangenen Jahr. Laut Angaben des Statistischen Bundesamts vom heutigen Donnerstag (25. Februar 2021) wurden hierzulande 21 Tote gezählt, das sind vier weniger als im Jahr 2019.

Zahl der Verletzten sinkt

Auch die Gesamtzahl der Verletzten sank um fast 16 Prozent auf 4.016 (2019: 4.761). Den Großteil davon machen Leichtverletzte (3.337) aus; 658 Menschen im Saarland wurden im vergangenen Jahr bei Unfällen schwer verletzt.

Bislang vier Verkehrstote dieses Jahr

In diesem Jahr verloren bislang vier Personen auf Saarlands Straßen ihr Leben. Anfang Januar war ein Quad-Fahrer nach einem Unfall in Wadern-Lockweiler gestorben, Ende des Monats ein 53-jähriger Autofahrer in Neunkirchen. Am 16. Februar kamen zwei Personen bei einem Crash auf der A6 bei Homburg um.

Corona hat Einfluss

Auch deutschlandweit ging die Zahl der Verkehrstoten zurück. Im Jahr 2020 starben bundesweit 2.724 Menschen nach Unfällen, das ist der niedrigste Stand seit Beginn der Statistik vor mehr als 60 Jahren. Die Statistiker:innen führen den Rückgang insbesondere darauf zurück, dass wegen der Corona-Pandemie auf den Straßen deutlich weniger Kilometer zurückgelegt wurden als im Vorjahr. 

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Verschiedene Gesetze waren in den vergangenen Jahrzehnten neben der verbesserten Sicherheit von Fahrzeugen dafür verantwortlich, dass die Zahl der Getöteten gesunken ist. Grafik: Statistisches Bundesamt

Verwendete Quellen:
- Statistisches Bundesamt
- eigene Berichte

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Weitere Migranten-Familien aus Griechenland gelandet - Aufnahme auch im Saarland

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Im September 2020 hatten mehr als 300 Menschen in Saarbrücken für Aufnahme von Geflüchteten demonstriert. Archivfoto: Vivien Huss Fotografie/Vivien Huß

Weitere Migranten-Familien angekommen

Am Flughafen Hannover sind weitere 155 Migranten aus Griechenland angekommen. Gelandet seien 33 Familien mit 70 Erwachsenen und 85 Minderjährigen, teilte das Bundesinnenministerium in Berlin am heutigen Donnerstag (25. Februar 2021) mit. Damit habe Deutschland seit April insgesamt 1.954 Menschen aus Griechenland aufgenommen.

Aufnahme auch im Saarland

Die 33 Familien werden von den Bundesländern Saarland, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen aufgenommen. Vor der Einreise nach Deutschland müssen alle Betroffenen negativ auf das Coronavirus getestet worden sein. Von den neu Angekommenen sind 144 laut Bundesinnenministerium als Flüchtlinge anerkannt.

Hintergrund: Brand in Lager Moria

Die Bundesregierung hatte nach dem Brand des Lagers Moria auf Lesbos/Griechenland die Aufnahme von 1.553 anerkannten Flüchtlingen zugesagt. 150 unbegleitete Minderjährige, deren Aufnahme Deutschland nach dem Brand ebenfalls zugesagt hatte, sind bereits hier. Elf der Neuankömmlinge gehören zu einer Gruppe, deren Aufnahme die Koalition aus CDU/CSU und SPD im März beschlossen hatte: Im Rahmen einer europäischen Hilfsaktion gewährt Deutschland 243 kranken Kinder mit engen Familienangehörigen aus Griechenland Zuflucht.

Hilfe aus dem Saarland

Nach dem Brand hatte auch das Saarland Hilfe angekündigt. Hierzulande stehe man den Menschen zur Seite, sagte Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) in diesem Kontext. Im September 2020 hatten mehr als 300 Menschen in Saarbrücken für die Aufnahme von Geflüchteten demonstriert.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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Stadt Neunkirchen setzt Belohnung von 1.000 Euro aus

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Neunkirchens Oberbürgermeister Jörg Aumann zeigte sich empört über illegale Farbschmierereien in der Neunkircher Innenstadt. Archivfoto: BeckerBredel

Farbschmierereien in Neunkirchen sorgen für Empörung

Bislang unbekannte Täter:innen haben in der vergangenen Woche mehrere Denkmäler, Kunstwerke und Wände in der Neunkircher Innenstadt mit Farbe besprüht.

Der Neunkircher Oberbürgermeister Jörg Aumann (SPD) zeigte sich empört über die Farbschmierereien: "Es ist wirklich ärgerlich, dass einige Vandalen unsere Innenstadt dermaßen verschandeln. Und sogar vor Denkmälern nicht Halt machen. Es gibt Graffiti als Kunst, dafür gibt es auch legale Flächen in Neunkirchen. Aber in diesem Fall ist das einfach nur gemeinschädliche Sachbeschädigung", erklärte Aumann am Donnerstag.

Stadt setzt Belohnung für Hinweise aus

Die Kreisstadt Neunkirchen hat inzwischen Anzeige erstattet und setzt eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung der Täter:innen führen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeidienststelle Neunkirchen unter der Telefonnummer (06821)2030 entgegen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Stadt Neunkirchen vom 25.02.2021

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Rollerfahrer bei Frontalzusammenstoß mit Pkw in Kirkel-Limbach schwer verletzt

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An dem Roller des 59-Jährigen (links zu sehen) entstand laut Polizei Totalschaden. Fotos: BeckerBredel

Unfall in Kirkel-Limbach

Am gestrigen Mittwoch (24. Februar 2021), gegen 20.40 Uhr, hat sich in der Hauptstraße in Kirkel-Limbach ein Unfall ereignet. Nach Angaben der Polizei kam es zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Roller und einem Pkw.

Zuvor war der 59 Jahre alte Rollerfahrer in der Hauptstraße in Richtung Altstadt unterwegs, so die Einsatzkräfte. In einer leichten Rechtskurve sei der Mann auf die Gegenfahrbahn geraten. "Hierbei kollidierte er mit dem ihm entgegenkommenden schwarzen Mercedes", teilte die Polizei mit.

Rollerfahrer schwer verletzt

Den Beamt:innen zufolge erlitt der 59-jährige Rollerfahrer bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte ihn in die Homburger Uniklinik. "Der Fahrer des Mercedes blieb unverletzt", so die Polizei. Am Roller entstand Totalschaden, an dem Pkw "erheblicher Sachschaden".

Hinweise auf Alkohol

Nach Angaben der Polizei konnten bei dem Rollerfahrer "Hinweise auf das Vorliegen einer alkoholischen Beeinflussung festgestellt werden". Gegen den 59-Jährigen werde nun unter anderem wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung ermittelt. Derweil sucht die Polizei Zeugen des Vorfalls.

Hinweise an die Homburger Inspektion, Tel. (06841)1060.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Homburg, 25.02.2021

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Vermisster Zwölfjähriger wohlbehalten aufgefunden

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Der Junge ist wieder da. Foto: Polizei (unkenntlich gemacht von der Redaktion)

Seit dem frühen Mittwochnachmittag hatte die Polizei in Kaiserslautern einen zwölf Jahre alten Jungen per Öffentlichkeitsfahndung gesucht - auch im Saarland.

Nun ist klar: Der Junge ist wieder da. Nach Angaben der Polizei konnte er wohlbehalten aufgefunden werden. Wo sich der Zwölfjährige während seines Verschwindens aufgehalten hatte, stehe nicht fest.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Polizeipräsidiums Westpfalz, 24.02.2021
- eigener Bericht

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Dorf nahe Saar-Grenze nach Erdrutsch noch Wochen abgeschnitten

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Bei dem Erdrutsch wurden zwei Fahrer verletzt. Archivfoto: Harald Tittel/dpa-Bildfunk

Die nach einem Erdrutsch weggebrochene Straße bei Kordel/Rheinland-Pfalz nördlich von Trier soll voraussichtlich am 9. März wieder befahrbar sein. Die Arbeiten seien trotz teils schwieriger Witterungsverhältnisse wegen Frostes "sehr gut vorangekommen", teilte der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Rheinland-Pfalz in Koblenz der Deutschen Presse-Agentur mit.

Erdrutsch auf K29

Die Sanierung hatte am 8. Februar begonnen, nachdem die K29 nach heftigen Regenfällen über eine Länge von rund zehn Metern etwa vier Meter tief eingebrochen war.

Straße ist einziger Verbindungsweg zu Dorf

Seit dem Erdrutsch am 1. Februar ist die einzige Verbindungsstraße zum Ortsteil Hochmark mit rund 40 Einwohner:innen gekappt. Die Bewohner:innen können nur mit Geländewagen über Waldwege von der Anhöhe ins Tal gelangen. Bei Einkäufen sprechen sie sich untereinander ab und bilden Fahrgemeinschaften.

Zwei Fahrer verletzt

"Man ist schon eingeschränkt, aber es geht", sagte Einwohnerin Sonja Reuter-Höling. Man freue sich aber sehr, wenn man die Straße wieder nutzen könne. Bei dem Unfall waren ein Auto und ein unbeladener Holztransporter an dem Steilhang in den Krater gerutscht, die Fahrer wurden verletzt.

Kosten im sechsstelligen Bereich

Bis Anfang März soll der Erdbetonrandbalken im Straßenbereich stehen. Der Bau der eigentlichen Stützkörper im Hang sei bereits beendet, teilte der LBM weiter mit. In der ersten Märzwoche stünden dann noch Asphaltoberbau- und Entwässerungsarbeiten an, dann würden noch die Schutzplanken geschlossen. Die Reparaturkosten hat der LBM mit einem "niedrigen, sechsstelligen Euro-Betrag" beziffert.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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Saar-Regierung bestellt 2,5 Millionen Corona-Laientests

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Die Tests sollen von Laien angewendet werden können. Foto: Anja Oberkofler/dpa-Bildfunk

Das Saarland hat von den gerade zugelassenen Corona-Selbsttests 2,5 Millionen Stück bestellt. "Testungen sind von entscheidender Bedeutung für die Eindämmung der Corona-Pandemie", sagte die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) am Donnerstag (25. Februar 2021) in Saarbrücken.

Antigen-Tests seien insbesondere für eine frühe Diagnose vorgesehen: Durch das rechtzeitige Erkennen einer Infektion trage der Test dazu bei, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

Tests für Laien zugelassen

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hatte am Mittwoch die ersten drei Sonderzulassungen für Corona-Tests zur Eigenanwendung durch Laien erteilt. Bei allen drei Tests werden die Proben durch einen Abstrich im vorderen Nasenbereich entnommen.

Auch Testungen in Apotheken geplant

Die Testungen im Saarland würden in den nächsten Wochen ausgeweitet, teilte das Ministerium weiter mit. Auch Apotheken, Gesundheitsämter, Arzt- und Zahnarztpraxen sollten Schnelltests zum Nachweis von SARS-CoV-2 anbieten. 57 saarländische Apotheken hätten sich bereits bereiterklärt, Schnelltests zunächst beim Personal in Kitas zu machen. 16 Apotheken böten Schnelltests für Bürger an.

Öffnungszeiten werden erweitert

In der vergangenen Woche seien in Alten- und Pflegeeinrichtungen rund 58.000 Schnelltests gezählt worden. Um Testmöglichkeiten für Bürger:innen auszudehnen, würden die Öffnungszeiten des Testzentrums erweitert, hieß es. Ab dem 1. März solle es von montags bis freitags zwischen 7 und 20 Uhr sowie am Wochenende zwischen 9 und 15 Uhr geöffnet sein.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Es wird wieder kühler im Saarland

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Am Wochenende sollen sich im Saarland Sonne und Wolken abwechseln. Symbolfoto: Bernd Weißbrod/dpa-Bildfunk

Wetter am Donnerstag

Am heutigen Donnerstag (25. Februar 2021) gibt es im Saarland noch sonniges und warmes Wetter, teilten die Meteorolog:innen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mit. Die Höchstwerte kratzen laut Prognose weiterhin an der 20-Grad-Marke. Vereinzelte Wolken seien gegen Abend zu erwarten; in der Nacht könne es regnen.

Wetter am Freitag

Richtung Wochenende soll es zu niedrigeren Temperaturen im Saarland kommen. Laut DWD startet der morgige Freitag überwiegend bewölkt und regnerisch. Am Nachmittag zieht der Regen der Vorhersage zufolge nach Südosten ab und es lockert auf. Die Höchstwerte: zwischen 7 und 12 Grad.

Wetter am Wochenende

Am Wochenende wechseln sich Sonne und Wolken ab, so die weitere Prognose. Regnen soll es laut DWD nicht. Die Temperaturen erreichen hierzulande 8 bis 13 Grad. In der Nacht zu Montag ist bei Tiefstwerten von minus 2 bis 3 Grad leichter Bodenfrost möglich, hieß es abschließend.

Verwendete Quellen:
- Deutscher Wetterdienst
- Deutsche Presse-Agentur

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Kunststoffteile in Hackfleisch möglich: Produktrückruf auch im Saarland

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Von dem Rückruf sind zwei Sorten abgepacktes Hackfleisch betroffen. Symbolfotos: Pixabay

Rückruf von abgepacktem Hackfleisch

Lebensmittelwarnung im Saarland: Die Produkte "Hofglück Hackfleisch gemischt" (400 Gramm, Verbrauchsdatum 25. Februar) sowie "Edeka Bio Bioland Hackfleisch" gemischt (400 Gramm, Verbrauchsdatum 26. Februar) werden aktuell von Edeka Südwest zurückgerufen. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens vom gestrigen Mittwoch (24. Februar 2021) hervor.

Grund für den Rückruf sind nach Angaben von Edeka Südwest mögliche blaue Kunststoffteile in den Packungen. Das Hackfleisch sei in den Lebensmittelmärkten Edeka und Marktkauf angeboten worden. Kund:innen, die einen entsprechenden Artikel gekauft haben, sollten diesen nicht essen und in die jeweilige Filiale zurückbringen. Auch ohne Vorlage eines Kassenbons erhalte man den Kaufpreis zurück.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung von Edeka Südwest
- Deutsche Presse-Agentur

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Entspannung auf Saarländisch: die Saarland-Meditationen von "Ungekocht Geniessbar"

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Die Saarland-Meditationen von "Ungekocht Geniessbar" sorgen für Entspannung auf Saarländisch. Screenshot: Ungekocht Geniessbar/YouTube

In Zeiten der Corona-Krise verfallen die meisten von uns immer wieder in Stressphasen. Kein Wunder: So darf man doch seit vielen Monaten nicht das tun, was man tun möchte, und nicht mehr seine Freunde, Familie und Bekannten in gewohntem Maße sehen. Hinzu kommen bei vielen existenzielle Sorgen.

Um den Corona-Stress abzubauen, werden oft die folgenden Tipps empfohlen:
- Sport und Bewegung
- Spaziergänge an der frischen Luft
- Entwickeln von Routinen und einer Tagesstruktur
- rechtzeitige Inanspruchnahme von psychologischer Hilfe
- Vermeiden von exzessiver Mediennutzung
- Aktive Entspannung durch Yoga und Meditation.

"Ungekocht Geniessbar" entwickelt Saarland-Meditationen

Den letzten Baustein, die Meditation, haben die Saarländer von "Ungekocht Geniessbar" nun mit einer ordentlichen Portion Humor verbunden und die Saarland-Meditationen entwickelt. Mit herrlich saarländischen Gedankenbildern und einer sehr entspannten Stimme führt euch "Schorsch" durch eine Meditation, die ganz viel Heimat beinhaltet.

Ihr werdet viel lachen und gleichzeitig aber auch abschalten können, versprochen! So geht Entspannung auf Saarländisch:

Saarland-Meditation "Saarschleife":

In der Meditation "Saarschleife" betont Schorsch gleich zu Beginn, dass es auch im Alltag wichtig ist, dass man "sich auch mol Zeit für sich holt un dene ganze Huddel drumerum vergesst". Danach zeichnet er ein schönes Bild von Gedanken, die "wie ein Schwenker" sind: mal gehen sie in die eine und mal in die andere Richtung. Passend dazu folgt die positive Affirmation: "Du bischd wie der Schwenker uffm Roschd: Genau rischdisch!".

Dann ist es auch schon so weit: Schorsch entführt uns zu einem Spaziergang an die Saarschleife. Er beschreibt die still und friedlich fließende Saar in ihrem unendlichen "batschbraun". Auch das Wetter ist hervorragend: "Die Sonn brasselt uff dich runner und du spürschd e angenehmie Wärme wie nom siebte Bockbier". Spätestens da kann man sie fühlen: die totale Entspannung!

Saarland-Meditation: "Utweiler"

In der Meditation "Utweiler" erklärt Schorsch zunächst, wo er seine innere Ruhe herhat. Er war kurz davor, Beamter zu werden: "Do musche eine innere Ruh an de Daa lehe, das schaffsche annersch garnet!". Durch ein falsches Abbiegen landet man mit Schorsch jetzt in Utweiler. Man begleitet ihn durch den idyllischen Bliesgau: "Barfuß spürsche die Wärme im Gras. Das kühle Nass zwische deine Zehe, als sich der frische Kuhflaade an dei Fußsohl anschmiegt".

Zum Ende entdeckt man zusammen eine Wolke, deren Form an einen leckeren "Fleichfäsweck" erinnert. Horschd beschreibt, wie einem das Wasser im Munde zusammenläuft. Das sorgt abschließend für neue Energie und Lebenslust!

Verwendete Quellen:
- Saarland-Meditationen von "Ungekocht Geniessbar"

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Saar-Heli "Christoph 16" fast viermal am Tag im Einsatz

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"Christoph 16" ist am Saarbrücker Winterberg stationiert. Foto: AIO ADAC Saarland

Fast viermal am Tag ist im vergangenen Jahr der Rettungshubschrauber "Christoph 16" zu Einsätzen geflogen. Der ADAC zählte 1.283 Notrufe, zu denen der am Saarbrücker Winterbergklinikum stationierte Helikopter alarmiert wurde, teilte der Verein am heutigen Donnerstag (25. Februar 2021) mit.

Deswegen flog "Christoph 16" am häufigsten aus

Insgesamt flog der Hubschrauber damit rund 4,5 Prozent weniger Einsätze als noch 2019. Den Rückgang führt der ADAC auf die durch Corona verursachte geringere Mobilität zurück. Hauptgrund für Einsätze im Saarland waren im vergangenen Jahr Notfälle des Herz-Kreislauf-Systems wie Herzinfarkte und Herzrhythmusstörungen (35 Prozent). In 29 Prozent der Fälle wurden die Lebensretter:innen wegen Verletzungen nach Freizeit-, Sport- und Verkehrsunfällen gerufen. In rund jedem sechsten Fall ging es um neurologische Notfälle, zum Beispiel Schlaganfälle.

Spezielle Corona-Einsätze

Insgesamt bewegt sich das Einsatzgeschehen deutschlandweit weiter auf "höchstem Niveau", so der ADAC. 141 Notfälle am Tag wurden im 50. Jahr des Bestehens der Luftrettung gezählt. Wegen Corona-Einsätzen rückten die Crews rund 800 Mal aus, darunter waren rund 100 Spezial-Verlegungstransporte von schwer kranken Covid-Patient:innen. Die meisten davon übernahm "Christoph 112". Auch grenzüberschreitend halfen die Luftretter:innen (Verlegung von Patient:innen von Metz nach Homburg) und beim Einsatz der Bundeswehr bei deren Italien-Hilfe.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des ADAC Saarland, 25.02.2021

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Saarland lockert ab Montag

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Foto: Sebastian Gollnow/dpa-Bildfunk

Landesregierung einigt sich auf Erleichterungen

Wie aus einer aktuellen Mitteilung hervorgeht, hat sich die Saar-Landesregierung am heutigen Donnerstag (25. Februar 2021) auf Erleichterungen der Corona-Regeln verständigt. Was sich ändert, geben wir nachfolgend im Wortlaut wieder. "Unter entsprechenden Hygienemaßnahmen und Einhaltung der vorgegebenen Abstandsregeln dürfen folgende Bereiche öffnen":

Körpernahe Dienstleistungen

Körpernahe Dienstleistungen, die hygienischen und pflegerischen Zwecken dienen, insbesondere Friseurdienstleistungen sowie die nichtmedizinische Fuß-, Hand-, Nagel- und Gesichtspflege unter Beachtung der geltenden Hygienemaßnahmen.

Gärtnereien, Gartenmärkte und Co.

Außenbereiche von Gärtnereien, Gartenbaubetrieben, Gartenmärkten und ähnlichen Einrichtungen, soweit sich der Verkauf auf das für den Gartenbau oder Pflanzenverkauf typische Angebot beschränkt.

Einzelhandel

Ladengeschäfte des Einzelhandels oder Ladenlokale, deren Betreten zur Entgegennahme einer Dienst- oder Werkleistung erforderlich ist, wenn nach vorheriger Vereinbarung Einzeltermine vergeben werden (Termin-Shopping), bei denen höchstens einem Kunden/Kundin sowie einer weiteren Person aus dessen/deren Hausstand zeitgleich Zutritt gewährt wird (1 zu 1) und weitere Hygienemaßnahmen berücksichtigt werden.

Neue Rechtsverordnung ab 1. März

Die Erleichterungen treten mit der neuen Rechtsverordnung des Saarlandes zum 1. März 2021 in Kraft, hieß es in der Mitteilung weiter. Die Rechtsverordnung soll ab dann für vorerst sieben Tage gültig bleiben. Mit den Öffnungen passt sich das Saarland auch an das Nachbarbundesland Rheinland-Pfalz an.

Statement von Tobias Hans

Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) dazu: "Es ist nicht die Zeit für großangelegte Öffnungen, aber wir waren uns einig, dass es an der Zeit ist, erste kleinere Erleichterungen zu wagen. Allerdings muss weiterhin größte Vorsicht geboten sein. Wir dürfen es nicht riskieren, dass die Zahlen wieder in gefährliche Höhen ansteigen und wir damit die Fortschritte der letzten Wochen und Monate zunichtemachen". Insbesondere die Mutationen würden eine Gefahr darstellen, so Hans weiter. "Darum ist es weiterhin essenziell wichtig, die vorgegebenen Maßnahmen konsequent einzuhalten und Zusammenhalt zu demonstrieren, um der Normalität Schritt für Schritt näherzukommen."

Statement von Anke Rehlinger

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) erklärte: "Es ist höchste Zeit, dass wir eine Perspektive für den Einzelhandel schaffen." Nun werde ein erster Schritt gemacht. "Unser Ziel muss es sein, den Dauer-Lockdown verantwortlich aufzulösen." Die Teststrategie sei dabei "ein wichtiges Instrument, um insbesondere die Mutation des Virus auch in den Grenzregionen im Griff zu behalten".

Verwendete Quellen:
- saarland.de
- Deutsche Presse-Agentur

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Tourismusbeauftragter rechnet mit Sommerferien im Ausland

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Im Bild: der aktuell noch leere Strand von Magaluf auf der spanischen Insel Mallorca. Foto: dpa-Bildfunk/Clara Margais

Tourismusbeauftragter rechnet mit Sommerferien im Ausland

Sind in diesem Jahr Sommerferien im Ausland möglich? Das schließt zumindest Thomas Bareiß, der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, nicht aus. Der "Bild"-Zeitung sagte er: "Ich hoffe, dass bis Sommer die meisten Deutschen geimpft sind und auch ins Ausland verreisen können".

Bareiß sehe keinen Grund, warum man beispielsweise nicht auf Mittelmeerinseln reisen könne, wenn der Sieben-Tage-Inzidenzwert dort unter 35 liege. Er warnte davor, Reisen unnötig schwer zu machen. "Wir können die Menschen ja nicht dauerhaft zu Hause festhalten."

Mallorca unter 50er-Inzidenz

Auf den spanischen Balearen - zu denen auch die von Deutschen besonders geschätzte Insel Mallorca gehört - war der Sieben-Tage-Inzidenzwert zu Beginn der Woche unter die Marke von 50 gefallen. Dies bedeutet, dass binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner:innen weniger als 50 neue Infektionen gemeldet wurden.

Die 50er-Marke ist eines der Kriterien für die Einstufung als Risikogebiet durch das Robert Koch-Institut. Seit Mitte August vergangenen Jahres gilt auf dieser Grundlage für Spanien mit den Balearen eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Sportpark in Perl geplant - Gemeinde erhält 150.000 Euro für Naturrasenplatz

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Innenminister Klaus Bouillon (links) und der Bürgermeister der Gemeinde Perl, Ralf Uhlenbruch. Foto: MIBS/ K. Thomas

Geplanter Sportpark in Perl

In der Gemeinde Perl soll ein Sportpark am Schengen-Lyzeum entstehen. Wie aus einer Mitteilung der Pressestelle des Saar-Innenministeriums hervorgeht, sei der Neubau für "ein breites Spektrum verschiedener Sportarten und sportlicher Aktivitäten für alle" gedacht.

Bedarfszuweisung von 150.000 Euro

Für den Neubau des Sportparks rechne die Gemeinde Perl mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 710.000 Euro. Unterstützt werde das Projekt mit einer Bedarfszuweisung von 150.000 Euro. Diese sei für den Neubau des gemeindeeigenes Naturrasenplatzes gedacht.

Innenminister Klaus Bouillon (CDU) dazu: "Der geplante Sportpark ist ein großartiges Projekt, um den grenzüberschreitenden sportlich-freundschaftlichen Austausch zu fördern. Außerdem erhält der FC Perl damit gleichzeitig eine neue, moderne Trainingsbasis."

Weitere Förderungen

Die Pressestelle des Saar-Innenministeriums hat auch über weitere Förderungen informiert. Demnach erhält die Stadt Dillingen für Umbau- und Sanierungsmaßnahmen der Sporthalle 125.470 Euro. Insgesamt 808.000 Euro Fördergelder fließen darüber hinaus in den Erwerb von Grundstücken für den Neubau eines Feuerwehrhauses in Mettlach-Orscholz.

Verwendete Quellen:
- Pressestelle des saarländischen Ministeriums für Inneres, Bauen und Sport, 24.02.2021

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144 Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Im Saarland sind zurzeit 1.177 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Mittwoch (24. Februar 2021), 16.00 Uhr, veröffentlicht hat.

144 neue Corona-Infektionen im Saarland

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 144 auf jetzt 28.499. Am Mittwoch der vergangenen Woche waren es 117 Neuinfektionen gewesen.

Fünf weitere Todesfälle

Im Saarland sind fünf weitere Corona-Todesfälle zu verzeichnen. Darunter sind eine 63-jährige Patientin aus dem Regionalverband Saarbrücken, zwei Personen aus dem Landkreis Neunkirchen und jeweils eine Person aus den Kreisen Saarlouis und Merzig-Wadern. Die Zahl der Menschen, die im Saarland im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, stieg damit auf 870.

157 Personen im Krankenhaus

Als geheilt gelten inzwischen 26.452 Menschen (+66). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 157 stationär behandelt (-3). Davon liegen 43 auf der Intensivstation (-3).

So sieht es aktuell in den Kreisen aus

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
- Saarbrücken: 11.027 (+61 gegenüber dem Vortag)
- Merzig-Wadern: 2.442 (+7)
- Neunkirchen: 3.487 (+24)
- Saarlouis: 5.951 (+24)
- Saarpfalz: 3.246 (+9)
- St. Wendel: 2.346 (+19)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

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Das Gesundheitsministerium hat weitere Corona-Infektionen im Saarland gemeldet. Symbolfoto: picture alliance/dpa/BELGA | Bernard Gillet

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 24.02.2021
- Mitteilung des Regionalverbands Saarbrücken, 24.02.2021
- Website des saarländischen Gesundheitsministeriums

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