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Corona-Lockerungen im Saarland: Ausnahmeregelung für Fahrschulunterricht

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Für Fahrschulunterricht soll es im Saarland eine Ausnahmeregelung geben. Foto: dpa-Bildfunk/Roland Weihrauch

Ausnahmeregelung für Fahrschulunterricht im Saarland

Wie aus den Angaben des Ministeriums hervorgeht, besteht im Saarland mit Inkrafttreten der neuen Corona-Verordnung zum 1. März eine Ausnahmeregelung für Fahrschulunterricht.

"Neben der Fahrausbildung in den Lkw- und Bus-Fahrerlaubnisklassen sowie für Angehörige der Feuerwehr, des Rettungsdienstes etc., darf die zuständige Ortspolizeibehörde nun auch in begründeten Fällen fahrschulische Bildungsmaßnahmen erlauben", teilte die Pressestelle des Saar-Gesundheitsministeriums mit.

Wann liegen Ausnahmefälle vor?

Doch wann liegen solche Ausnahmefälle vor? Zum Beispiel "wenn durch die Nichtdurchführbarkeit des Fahrschulunterrichts für den Betroffenen, ein Unternehmen oder eine Organisation ein erheblicher Nachteil einzutreten droht". Ebenso liege ein Ausnahmefall vor, wenn "die Abhaltung des praktischen Unterrichts notwendig ist, um die praktische Fahrfertigkeit zu erhalten oder Prüfungsstaus zu vermeiden".

Nach Angaben des Ministeriums handele es sich "bei der ins Auge gefassten Problemgruppe" um "Prüfungskandidatinnen und –kandidaten, die vor Eintritt der Beschränkungen ihre Ausbildung bereits abgeschlossen haben, aufgrund der Beschränkungen jedoch keine Prüfung mehr absolvieren konnten".

Neue Rechtsverordnung ab 1. März

Die Erleichterungen treten mit der neuen Rechtsverordnung des Saarlandes zum 1. März 2021 in Kraft. Die Rechtsverordnung soll ab dann für vorerst sieben Tage gültig bleiben. Mit den Öffnungen passt sich das Saarland auch an das Nachbarbundesland Rheinland-Pfalz an.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Pressestelle des Saar-Gesundheitsministeriums, 26.02.2021
- eigener Bericht

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Auch Media Markt klagt beim Oberverwaltungsgericht Saar auf Öffnung

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Auch Media Markt wehrt sich gegen eine coronabedingte Betriebsuntersagung. Foto: dpa-Bildfunk/Armin Weigel

Media Markt klagt gegen Betriebsuntersagung

Am heutigen Freitag (26. Februar 2021) ist beim Oberverwaltungsgericht des Saarlandes ein Eilantrag des Unternehmens Media Markt eingegangen. Das geht aus einer Mitteilung des Gerichts hervor. In dem Eilantrag klagt Media Markt gegen die coronabedingte Betriebsuntersagung.

Auch Klage von Möbel Martin

Das saarländische Unternehmen Möbel Martin hatte am Tag zuvor einen Eilantrag gestellt, so die weiteren Angaben. "Die Antragstellerinnen wehren sich gegen die Schließung ihrer Filialen und verweisen unter anderem auf umfangreiche Hygienevorkehrungen in ihren Einzelhandelsgeschäften", teilte das Oberverwaltungsgericht mit.

Konkret gehe es in den Eilanträgen um den Paragraf 7 Absatz 3 der Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie (VO-CP).

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Oberverwaltungsgerichts Saar, 26.02.2021
- eigener Bericht

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Neues Apple-Produkt verändert (mal wieder) die Welt

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Willkommen zum fruehstart Millennial-Update!
Ab jetzt fassen wir jeden Donnerstag die wichtigsten News des Tages hier kurz & prägnant für Euch zusammen. Dabei setzen wir den Schwerpunkt auf das, was Millennials wissen MÜSSEN: Das Neuste in Sachen Social Media & Big Tech.

Heute erfahren wir ...
... warum unser Leben von nun an nie wieder so sein wird, wie zuvor: Apple hat die "AirTags" gelauncht. 

Außerdem ...
... geht es heute ums Bio Hacking.

Im Ami-Land ...
... ist das nämlich ein Volkssport: Fast Jeder versucht, sein System zu manipulieren: Mehr Energie, mehr Konzentration, mehr Leistung, mehr Wohlbefinden ...

Die Maßnahmen sind schier unendlich.
Pillen, Kuren, Nahrungsergänzung, Mantras ...

Und Dank Big Tech ...
... betrifft das höchstwahrscheinlich auch uns.

Warum & wieso?
Das erfahren wir heute in Vanessas Kolumne "Fresh from LA".

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BIG TECH



Apple AirTags


Apple schreibt Geschichte.
Mal wieder. Diesmal mit den AirTags. Das sind kleine Peilsender, die man auf allen möglichen Gegenständen befestigen kann. Und wenn man die besagten Gegenstände einmal verlegt, kann man sie per App einfach orten.

Sowas gabs schon vorher.
Aber die AirTags sind schließlich von Apple. Daher sind sie natürlich historisch.

NEWS

 

Bundesnotbremse

So langsam ...
... bekommen wir Corona in den Griff.

Die Infektionszahlen steigen zwar weiter.
Aber nicht mehr einfach so. Sondern streng nach Vorschrift. Denn dank Bundesnotbremse löst fast jede Inzidenzzahl eine andere Regelung aus: 100 = Ausgangsbeschränkungen ab 22 Uhr (denn 21 Uhr wäre ja gegen die Grundrechte; Joggen und Spazierengehen bis 24 Uhr). 150 = Terminshopping verboten. 165 = Präsenzunterricht (inkl. Wechselunterricht) wird gestoppt.

Alles klar?
Heute liegen wir deutschlandweit übrigens bei 160.

Und bitte beachten:
Im jeweiligen Bundesland können schärfere Regeln gelten (in Bayern geht Präsenzunterricht z.B. nur bis zu einer Inzidenz von 100). Unter dem Wert von 100 gilt (vermutlich) weiterhin das übersichtliche DIN A0 Blatt, das wiederum alles bis runter zu einer Inzidenz von 35 regelt.

Fazit:
Es steht zwar immer noch nicht zu erwarten, dass die Zahlen dadurch sinken. Aber regeltechnisch wären wir auf diesen Fall nun bestens vorbereitet. Und was bei Inzidenzen von 165 - 231 geschieht, das klären wir, sobald wir die 300 reißen.

 

 

GEWINNER DES TAGES:

 

Jerry Seinfeld. Denn sein Apartment steht über den Gesetzen der Physik!

 

VERLIERER DES TAGES:

 

Big Tech. Denn die US-Behörden haben eine neue Strategie im Vorgehen gegen die Kartelle: Sie wollen viele kleine Nadelstiche setzen. Aktuellste Offensive: Man fragt mal genauer nach, ob die Product Development Abteilungen von Google und Apple nicht mit Daten aus den App Stores versorgt werden. Da hat man doch sicher einen guten Überblick, welche Ideen sich eventuell lohnen ...

 

VANESSAS KOLUMNE:



Fresh from LA: Bio Hacking

Daheim in Deutschland …
… hält man sowas eher für „Schmarrn“. In Mitteleuropa gilt nämlich die Devise: Lass die Finger von deinen Neurotransmittern! Entweder sie funktionieren im Rahmen des Vertretbaren. Oder eben nicht. Aber dann sollte man (nach deutscher Lesart) schleunigst zum Neurologen. Und auf gar keinen Fall selbst daran rumpfuschen.

Nicht so in „Cali“.
Bio-Hacking betreibt man hier routinemäßig. Gemütszustände reguliert man z.B. über das "Mischpult" im Badezimmerschrank: Es gibt jede Menge Pillen. Für mehr Energie, gegen Stress und zum Schlafen sowieso. Hinzu kommt noch eine Reihe von Symptomen, für die wir gar kein Wort kennen. Die „Anxiety“ ist zum Beispiel. Die vermag es nämlich, Trägheit und Aufgekratztsein zu vereinen. Und u.U. kommt noch sehr viel mehr dazu. So ganz habe ich das bis heute noch nicht kapiert. 

Macht aber nichts.
Denn wenn ich jemals einen Anfall von „Anxiety“ erleiden sollte, gäbe es überall Abhilfe: Eine Xanax findet sich hier – gefühlt – in jeder dritten Hand- oder Hosentasche. Und obwohl es sich dabei m. E. um hartes Psychopharmaka handelt, wird es hier auch gerne mal geschnorrt: „Hat mir jemand ne´ Xanax?“ hört man hier öfter, als Bitten um Zigaretten (die sind sozial nämlich geächtet). Nach deutschen Maßstäben wäre hier mindestens jeder Zehnte "tablettensüchtig."

Und das ist erst die Spitze des Eisbergs.
Man unterhält sich hier z.B. auch gerne über Sportarten mit „psychoaktiven“ Komponenten: Das „Rowers High“ der Rudermaschine, Erleuchtung durch „Hot Yoga“ (bei über 40°C Raumtemperatur), Reinigungs-Kuren in Eistonnen etc.. Hinzu kommt noch eine schier endlose Palette an Nahrungsergänzungsmitteln.

Seitdem Marihuana legal ist …
… hat sich die allgemeine „Systembeeinflussung“ auch noch weiter potenziert. In den Verkaufsstellen gibt es ca. eine Million Haschisch-Sorten: Zur Entspannung, zur Appetitanregung, für mehr Konzentration, zur Stimmungsaufhellung – und alle weiteren denkbaren Wirkweisen sowie alle möglichen Kombinationen.

Manche tragen auch Brillen …
… die „blaue Farbtöne“ aus sämtlichen Displays herausfiltern (oder so), bestrahlen sich mit irgendwelchen energiespendenden Strahlern – und zur Verhaltens- und/oder Psychoanalyse geht am Ende sowieso fast Jeder. Die gesamte spirituelle Schiene (von Meditation über Kabbala bis zu Harre Krishna) habe ich jetzt übrigens noch gar nicht erwähnt. 

Für mich persönlich ...
... hört das Bio-Hacking zwar schon beim Cappuccino auf. Aber selbst damit hätte ich noch ziemlich viele Möglichkeiten: Milch(ersatz) aus Superfood, verschiedene Koffeinstufen ...

Das „Dopamin Fasten“ …
… hat mich aber nachdenklich gemacht. Nicht die Idee an sich. Die klingt eher banal. Zumindest wenn man das Latein mal weglässt: Verzichte eine Weile auf Reize, dann spürst Du sie danach wieder stärker. (Das Gleiche funktioniert ja auch mit Kaffee). Diesen „Reizverzicht“ kann man ins Extreme treiben: Nicht reden, nicht essen, nicht bewegen, weniger atmen etc.. Im Kern geht es aber um „Digital Detox“ – also alles rund um Social Media etc..

Und interessanter Weise …
… wird das hier meist von den Jungs aus LAs „Silicon Beach“ gepredigt. Je nach Zählweise ist das der zweit-, dritt- oder viertgrößte Tech Hub der Welt (nach dem Silicon Valley). Auf jeden Fall ist er ziemlich groß. Und alles, was Rang und Namen hat, ist hier auch groß vertreten: Facebook, Google, Snap (Letzteres ist hier sogar entstanden). 

Die Techies sind nun der Meinung:
So ziemlich alle Apps sind vollgestopft mit Bio Hacking. Sie sollen Dopamin triggern bis zum Gehtnichtmehr. Denn wir vergessen es manchmal, aber werbefinanzierte Apps haben ein eingebautes „Taxometer“: Jede Minute, die wir damit verbringen, wird über Werbeanzeigen monetarisiert. Also sollen wir scrollen, posten und liken bis der Arzt kommt.

Und die Pay-Angebote ...
... sind wohl auch nicht besser: Der Wahnsinn, mit dem man sich weltweit auf neue Apple-Produkte u.ä. stürzt, kommt angeblich auch nicht ganz von ungefähr.

Was mich dabei nachdenklich macht:
Die hiesigen Prediger des „Digital Detox“ sollten es eigentlich wissen. Denn oftmals verdienen sie ihren Lebensunterhalt damit, dieses Zeugs in solche Apps hineinzuprogrammieren. 

Und sie könnten verdammt gut darin sein.
Denn wie gesagt: Mit Bio Hacking hat man hier seeeeehr viel Erfahrung. 

GRAFIK DES TAGES:

 


Liegt es an der Corona-Variante B.1.617?

Diese Grafik präsentieren wir Dir zusammen mit unserem Partner chartr.co

  

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Merkel: Keine Grenzkontrollen zu Frankreich - Hans für ähnliche Einreiseregeln auf deutscher Seite

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Grenzkontrollen sind laut Merkel und Hans nicht geplant. Archivfoto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Trotz der besorgniserregenden Corona-Lage in der französischen Grenzregion Moselle rechnet Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht mit verschärften Kontrollen wie an den Grenzen zu Tschechien oder zum österreichischen Bundesland Tirol. "Grenzkontrollen stehen zurzeit nicht auf der Tagesordnung", sagte die CDU-Politikerin am Donnerstag (26. Februar 2021) nach dem ersten Tag des EU-Videogipfels.

Verschärfte Lage in Moselle

Das Département Moselle grenzt an das Saarland und Rheinland-Pfalz. In den vergangenen Wochen hatte sich dort die Corona-Lage verschärft, die Inzidenz liegt bei 308 (Saarland: 70, Rheinland-Pfalz: 52,9). Sorge bereitet besonders das verstärkte Auftreten gefährlicher Corona-Varianten. Frankreich hat seine Einreiseregeln für diese Region in Absprache mit der deutschen Seite bereits leicht verschärft. Grenzgänger:innen, die nicht aus beruflichen Gründen einreisen wollen, müssen ab 1. März einen negativen PCR-Test vorlegen.

 

Hans: Ähnliche Maßnahmen von deutscher Seite

Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) sagte am Donnerstag im "ARD"-"Mittagsmagazin", dass es auch von deutscher Seite ähnlich wirkende Maßnahmen geben müsse. Grenzkontrollen soll es hingegen nicht geben. "Wir kontrollieren im Hinterland, ob die Maßnahmen eingehalten werden, aber nicht an der Grenze", so der Politiker.

Merkel: Lage ist anders als bei Tschechien und Österreich

Merkel wies darauf hin, dass die Lage in diesem Grenzgebiet eine ganz andere sei als an den Grenzen zu Tschechien und Österreich. Dort hätten die Bundesländer Bayern und Sachsen ausdrücklich um Grenzkontrollen gebeten. "Das ist hier überhaupt nicht der Fall, das Gegenteil ist der Fall", betonte Merkel.

Taskforce berät Lage

Über die Situation an der Grenze hatte zuletzt eine Taskforce beraten, der unter anderem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und sein französischer Amtskollege Olivier Véran, Vertreter der Außenministerien sowie regionale Vertreter angehören. Deutschland hatte von Mitte März bis Mitte Mai 2020 wegen der Pandemie Grenzkontrollen eingeführt und teils Übergänge geschlossen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Esri France
- Website des saarländischen Gesundheitsministeriums
- Website des rheinland-pfälzischen Landesuntersuchungsamts
- ARD-Mittagsmagazin vom 25.02.2021

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Öffentlichkeitsfahndung im Saarland nach vermisstem Mann (46)

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Der zuvor Vermisste konnte laut Polizei angetroffen werden. Foto: Polizei (von der Redaktion unkenntlich gemacht)

Mann vermisst

Der 46 Jahre alte Mann wird seit Donnerstag (25. Februar 2021), 18.00 Uhr, vermisst. Darüber informierte die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt. 

Update: "Einstellung der Öffentlichkeitsfahndung - 46-Jähriger aus Kleinblittersdorf angetroffen".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 26.02.2021

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kub

Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Freitag

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Die wichtigsten Nachrichten aus dem Saarland gibt's immer auf SOL.DE. Unser Bild zeigt Heusweiler. Archivfoto: atreyu/CC BY-SA 3.0

128 Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Das saarländische Gesundheitsministerium hat 128 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Hier die aktuellen Zahlen aus dem Saarland im Überblick: "128 Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet".

Corona-Lockerungen im Saarland: Ausnahmeregelung für Fahrschulunterricht

Die Saar-Landesregierung hat sich auf Erleichterungen der Corona-Regeln verständigt. Wie es mit den Fahrschulen hierzulande aussieht, warf gestern noch Fragen auf. Die Antworten dazu veröffentlichte die Pressestelle des Gesundheitsministeriums jetzt in einer Mitteilung: "Corona-Lockerungen im Saarland: Ausnahmeregelung für Fahrschulunterricht".

Hans gegen Sonderrechte für Geimpfte

Saar-Ministerpräsident Hans hat sich gegen einen sogenannten grünen Impfpass  - und somit gegen Sonderrechte für Geimpfte - ausgesprochen. Beim EU-Videogipfel gingen die Vorstellungen über das Thema weit auseinander: "Hans gegen Sonderrechte für Geimpfte".

Merkel: Keine Grenzkontrollen zu Frankreich - Hans für ähnliche Einreiseregeln auf deutscher Seite

Die Corona-Lage im Grenzgebiet Moselle verschärft sich: Die Inzidenz liegt derzeit bei über 300. Dennoch stehen Kontrollen wie an den Grenzen zu Tschechien und Tirol derzeit nicht auf dem Plan, sagt Kanzlerin Merkel. Ministerpräsident Hans sprach sich derweil für ähnliche Einreiseregeln wie in Frankreich aus: "Merkel: Keine Grenzkontrollen zu Frankreich - Hans für ähnliche Einreiseregeln auf deutscher Seite".

Auch Media Markt klagt beim Oberverwaltungsgericht Saar auf Öffnung

Beim Oberverwaltungsgericht des Saarlandes ist erneut ein Eilantrag gegen eine coronabedingte Betriebsuntersagung gestellt worden. Diesmal wehrt sich das Unternehmen Media Markt: "Auch Media Markt klagt beim Oberverwaltungsgericht Saar auf Öffnung".

Weitere Corona-News

- Kita-Personal und Grundschul-Lehrkräfte im Saarland werden früher geimpft
- Corona-Fälle an zwei Schulen im Kreis Saarlouis
- Kreis Neunkirchen: Weitere Corona-Fälle in Haus Hubwald in Eppelborn
- 34 Kinder wegen Corona an Völklinger Grundschule in Quarantäne
- Impfzentrum der Bundeswehr in Lebach ab Montag in Betrieb

Öffentlichkeitsfahndung nach vermisstem Sylwester Myslinski (46)

Die Polizei im Saarland bittet aktuell um Hinweise zum Aufenthaltsort des vermissten Sylwester Myslinski (46). Dazu haben die Einsatzkräfte am heutigen Freitag eine Öffentlichkeitsfahndung nach dem Mann initiiert: "Öffentlichkeitsfahndung nach vermisstem Sylwester Myslinski (46)".

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Im Bild zu sehen: Sylwester Myslinski (46). Foto: Polizei

33-Jähriger droht Mann in Dillingen mit Schusswaffe

Im Dillinger Stadtteil Diefflen hat ein 25-Jähriger die Polizei alarmiert, weil ihm durch einen 33 Jahre alten Mann ein Besuch mit einer Schusswaffe angedroht wurde. Nach Angaben der Beamt:innen sind beide Männer polizeibekannt. Mehr: "33-Jähriger droht Mann in Dillingen mit Schusswaffe".

Pflegekräfte besonders oft krankgeschrieben

Pflegekräfte im Saarland sind öfter krankgeschrieben und gehen früher in Rente als Beschäftigte in anderen Berufen. Die Krankenkasse "Barmer" führt das vor allem auf die Arbeitsbedingungen zurück: "Pflegekräfte besonders oft krankgeschrieben".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- Foto: atreyu, Heusweiler Kreuzung Trierer, Saarbrücker und Saarlouiser Straße, zugeschnitten, CC BY-SA 3.0

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Hans gegen Sonderrechte für Geimpfte

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Im Bild: Saar-Ministerpräsident Tobias Hans. Foto: dpa-Bildfunk/Bernd von Jutrczenka

Hans gegen grünen Impfpass

Gegen einen sogenannten grünen Impfpass hat sich Tobias Hans ausgesprochen. Mit Blick auf den EU-Sondergipfel am Donnerstag (25. Februar 2021) erteilte er im ARD-"Mittagsmagazin" laut Mitteilung dem Ruf nach Sonderrechten für Geimpfte eine Absage.

In diesem Zusammenhang sagte Hans: "Dafür sind wir bei dem Impferfolg gar nicht weit genug". Es gehe derzeit darum, einen möglichst großen Teil der Bevölkerung überhaupt zu impfen. "Solange verbieten sich aus meiner Sicht Debatten", so der saarländische Regierungschef.

Debatte über grünen Impfpass

Der Impfpass war Thema beim EU-Videogipfel von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihren Kolleg:innen. Die Vorstellungen darüber gingen aber noch weit auseinander. Merkel äußerte Bedenken, ihr österreichischer Kollege Sebastian Kurz hingegen machte Druck. Ein digitaler grüner Pass für Geimpfte, Getestete und Genesene wäre der richtige Schritt, ein großes Stück Normalität zurückzugewinnen, so Kurz am Donnerstag.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Kreis Neunkirchen: Weitere Corona-Fälle in Haus Hubwald in Eppelborn

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An einer Einrichtung im Landkreis Neunkirchen gibt es weitere Corona-Fälle. Foto: Adel Eissa/dpa-Bildfunk

Weitere Corona-Fälle in Haus Hubwald in Eppelborn

Mit Stand vom gestrigen Donnerstagnachmittag (25. Februar 2021) hat das zuständige Gesundheitsamt über das aktuelle Infektionsgeschehen im Kreis Neunkirchen informiert. In diesem Kontext wurden erneut Corona-Infektionen im Haus Hubwald in Eppelborn gemeldet: "Im Haus Hubwald in Eppelborn wurden zwei weitere Covid-Fälle bekannt", hieß es demnach. Informationen zu Kontaktpersonen und ob es sich bei den Infizierten um Beschäftigte oder Bewohner:innen handelt, liegen nicht vor.

Corona im Landkreis Neunkirchen

Im Landkreis Neunkirchen haben sich in der vergangenen Woche gerechnet auf 100.000 Einwohner:innen (7-Tages-Inzidenz) rund 80 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. Seit Beginn der Pandemie sind 3.505 Corona-Fälle registriert worden, 90 Menschen sind mit oder an dem Virus gestorben. Die Zahl der aktiv Infizierten: 261. Als genesen gelten insgesamt 3.155 Personen.

Verwendete Quellen:
- landkreis-neunkirchen.de

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34 Kinder wegen Corona an Völklinger Grundschule in Quarantäne

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Zwölf Kinder der Grundschule Lauterbach müssen jetzt in Quarantäne. Foto: Peter Kneffel/dpa-Bildfunk

An der Grundschule Bergstraße/Röchlinghöhe in Völklingen gibt es einen Corona-Fall. Das hat die Stadtverwaltung am heutigen Freitag (26. Februar 2021) mitgeteilt.

34 Kinder in Quarantäne

34 Kinder aus der vierten Klassenstufe müssen demnach jetzt in Quarantäne. Lehrkräfte seien nicht betroffen, so die Stadt.

Kita-Gruppe zu

Komplett geschlossen wurde zudem eine Kindergarten-Gruppe der Kita Schubertstraße. Auch hier hat es einen positiven Test gegeben. Die Gruppe bleibt bis zum 10. März zu. Wegen einer Infektion mit dem Coronavirus waren am Montag auch zwei Gruppen der Kita Haydnstraße geschlossen worden.

Corona in Völklingen

In der gesamten Stadt sind derzeit 87 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. Seit Beginn der Pandemie gab es hier 1.512 Fälle.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Stadt Völklingen, 26.02.2021
- Mitteilung des Regionalverbands Saarbrücken, 25.02.2021
- eigener Bericht

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Saarländer Marvin und Kevin bei DSDS-Recall auf Mykonos: Songs und Gruppen der Teilnehmer

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Links im Bild: Marvin Frederic Ventura Estradas aus Homburg, rechts zu sehen: Kevin Jenewein aus Sulzbach. Fotos: TVNOW/Stefan Gregorowius

DSDS 2021: Saarländer bei Auslands-Recall auf Mykonos

In der letzten Folge von DSDS 2021 ließen die Anwärter:innen auf den diesjährigen Titel des "Superstars" das karge Klosterleben hinter sich. Für die übriggebliebenen Top-27 geht es nun nach Mykonos/Griechenland. Dort beginnt für die Teilnehmer:innen die nächste Runde - in Form des sogenannten Auslands-Recalls. Mit dabei: Marvin Frederic Ventura Estradas aus Homburg und Kevin Jenewein aus Sulzbach.

Traumvilla mit Haken

Auf Mykonos residieren die Teilnehmer:innen nach Angaben der RTL-Pressestelle "in einer Traumvilla mit Infinity-Pool und Meerblick". Das klingt zwar zunächst durchaus positiv, birgt allerdings einen kleinen Haken. "Die Schlafzimmer reichen nicht für alle", hieß es vorab. Einige Kandidat:innen müssten auf Matratzen im Gruppen-Schlafzimmer schlafen - getreu dem Motto, "wer zuerst kommt, mahlt zuerst".

Liebespaar Katharina und Marvin mit eigenem Zimmer

Ebenso vorab verriet die RTL-Pressestelle: "Das DSDS-Liebespaar Katharina und Marvin hat sich in der Villa ein gemeinsames Zimmer sichern können". Seitens Katharina müssen sich die Zuschauer:innen am Samstag übrigens wieder auf Zoff einstellen. Allerdings nicht gegen Marvin gerichtet.

"Wackler"-Duelle

Vor dem eigentlichen Start des Recalls stehe noch die Entscheidung über die "Wackler"-Duelle aus. Bei vier Teilnehmer:innen war sich die Jury in der letzten Folge nicht sicher. Auf Mykonos müssten sie nun vor Pop-Titan Dieter Bohlen "ganz intim" vorsingen. Die Saarländer Marvin und Kevin gehören übrigens nicht dazu. Für sie geht der Auslands-Recall wie gewohnt weiter.

Marvin und Kevin: Song und Gruppe

In der Sendung am Samstag performen die Saarländer Marvin und Kevin gemeinsam in einer Gruppe. Mit dabei ist ebenso Kandidat Jan Böckmann. Als Dreiergespann geben sie den Song "All Of Me" von John Legend zum Besten.

Ausstrahlung am Samstag

Zu sehen gibt es die neue Folge von DSDS 2021 unter anderem am Samstag, ab 20.15 Uhr, auf RTL. Ein Stream der Sendung ist ebenso auf TVNOW verfügbar.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Mediengruppe RTL Deutschland GmbH, 23.02.2021
- YouTube
- eigene Berichte

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33-Jähriger droht Mann in Dillingen mit Schusswaffe

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Die Schusswaffe konnte die Polizei nach eigenen Angaben sicherstellen. Foto: Fotolia

Bevorstehende Bedrohung mit Schusswaffe

Laut Polizei hat es am Donnerstagnachmittag (25. Februar 2021) in Dillingen-Diefflen eine Bedrohungslage gegeben. Ein 25-Jähriger teilte demnach den Beamt:innen "eine bevorstehende Bedrohung mit Schusswaffe zu seinem Nachteil mit". 

33-Jähriger festgenommen

Aufgrund der unklaren Lage rückte die Polizei nach eigenen Angaben mit starken Einsatzkräften an. Während Beamt:innen das Wohnanwesen des 25-Jährigen sicherten, konnte der 33 Jahre alte Beschuldigte "bei günstiger Gelegenheit vor seinem Wohnsitz in Nalbach-Körprich widerstandslos festgenommen werden".

Polizei ermittelt Hintergründe

Beide Männer sind den Einsatzkräften zufolge polizeibekannt. Keiner wurde verletzt; die Schusswaffe konnte sichergestellt werden. Geprüft wird nun, ob der 33-Jährige sie legal besitzt. Die Hintergründe sind Gegenstand der Ermittlungen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarlouis, 25.02.2021
- Deutsche Presse-Agentur

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Impfzentrum der Bundeswehr in Lebach ab Montag in Betrieb

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Bei dem sogenannten Stresstest schlüpften Soldat:innen in die Rollen von zu impfenden Personen. Foto: Bundeswehr/Uwe Henning

Impfzentrum in Lebach

Am Montag beginnt der Betrieb an einem weiteren Impfzentrum im Saarland. Der Standort befindet sich in der Graf-Haeseler-Kaserne in Lebach. Das Besondere daran: Es ist das erste durch die Bundeswehr betriebene Impfzentrum. Darüber informierte die Pressestelle der Bundeswehr am Freitag.

Die Leitung des Impfzentrums übernehme das saarländische Ministerium für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie. Für den Betrieb seien Soldat:innen der Bundeswehr verantwortlich. Ab Montag sollen täglich bis zu 330 Menschen in Lebach ihre Impfung erhalten.

Sogenannter Stresstest bereits erfolgt

Nach Angaben der Bundeswehr hat es an dem Impfzentrum bereits einen sogenannten Stresstest gegeben. "Sowohl der normale Impfbetrieb als auch der simulierte Feueralarm mit der anschließenden Evakuierung des Impfzentrums" seien "ruhig und professionell" über die Bühne gegangen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Bundeswehr, 26.02.2021

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Corona-Fälle an zwei Schulen im Kreis Saarlouis

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Eine Person des BBZ Lebach wurde positiv auf Corona getestet. Foto: BBZ Lebach

An zwei Schulen im Landkreis Saarlouis ist jeweils ein Corona-Fall nachgewiesen worden. Das hat die Verwaltung am Donnerstag (26. Februar 2021) mitgeteilt.

Fälle an zwei Schulen

Am Berufsbildungszentrum (BBZ) in Lebach wurde nach einem positiven Test Quarantäne für 40 Menschen angeordnet. Wegen des Falls an der Gemeinschaftsschule in den Fliesen in Saarlouis muss hingegen keine weitere Person in häusliche Isolation.

Inzidenz in Saarlouis gestiegen

Die 7-Tages-Inzidenz im Kreis lag am Donnerstag bei rund 76 und damit deutlich höher als am gleichen Tag vergangener Woche (56). Zurzeit sind in Saarlouis und Umland 261 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. Seit Beginn der Pandemie gab es 5.972 Fälle. Mit oder an dem Virus sind 131 Personen verstorben. Aktuelle Zahlen zu den anderen Kreisen im Saarland hat SOL.DE hier aufbereitet.

Verwendete Quellen:
- Corona-Ticker Februar 2021 des Landkreises Saarlouis, 26.02.2021

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Kita-Personal und Grundschul-Lehrkräfte im Saarland werden früher geimpft

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Unter anderem Lehrkräfte an Grundschulen können im Saarland früher gegen Corona geimpft werden. Foto: Sebastian Gollnow/dpa-Bildfunk

Kita-Personal und Grundschul-Lehrkräfte werden früher geimpft

Im Saarland haben nun "auch Personen, die in Kindertageseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind, mit hoher Priorität Anspruch auf eine Schutzimpfung". Das teilte die Pressestelle des Gesundheitsministeriums am gestrigen Donnerstag (25. Februar 2021) mit. Auch Integrationshelfer:innen und sogenannte Afi-Kräfte sollen zu der Personengruppe gehören.

Die Einteilung in die Priorisierungsgruppe 2 erfolgt den Angaben zufolge gemäß der neuen Corona-Impfverordnung im Saarland. Der benötigte Priorisierungscode für die Impfliste werde über das Landesjugendamt an die Träger beziehungsweise die Einrichtungen sowie im Falle von Lehrer:innen über das Bildungsministerium verteilt.

Statement von Monika Bachmann

Zu der neuen Einteilung sagte Ministerin Monika Bachmann (CDU): "Die gegenwärtig schwierige Lage stellt eine besondere Belastungsprobe für die Betreuung der Kinder und Jugendlichen, und auch für die Erziehungsberechtigten dar". Daher freue sich Bachmann sehr, "dass nun auch für Beschäftigte in der Kindertagesbetreuung sowie für Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer frühzeitiger als bisher in der Impfpriorisierung der Ständigen Impfkommission eine Impfung vorgesehen ist".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Pressestelle des Gesundheitsministeriums Saar, 25.02.2021

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Pflegekräfte im Saarland besonders oft krankgeschrieben

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Saarländische Pflegekräfte sind häufiger krankgeschrieben als Beschäftigte in anderen Jobs. Foto: Marijan Murat/dpa-Bildfunk

Pflegekräfte im Saarland melden sich häufiger krank als der Durchschnitt der übrigen Beschäftigten. Das zeigt der "Pflegereport" der "Barmer", den Forscher:innen der Uni Bremen für die Krankenkasse erstellt haben.

Pflegekräfte häufiger krankgeschrieben

Im Zeitraum zwischen 2016 und 2018 waren an einem durchschnittlichen Kalendertag von 1.000 Altenpflegehilfskräften 101 arbeitsunfähig gemeldet. Bei den übrigen Berufen waren es 57. Auch der Krankenstand der Krankenhilfskräfte (97), Altenpflegefachkräfte (83) und Krankenpflegefachkräfte (75) liegt über dem Landesmittel der übrigen Berufe für die Jahre 2016 bis 2018.

Bessere Arbeitsbedingungen gefordert

"Das Saarland hätte auf einen Schlag rechnerisch 350 Pflegekräfte mehr, wenn Beschäftigte in der Pflege genauso gesund wären wie die übrigen Beschäftigten im Land", sagte Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der "Barmer" in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Das Land und die Arbeitergeber könnten für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege sorgen, zum Beispiel mit einer angemessenen Vergütung sowie möglichst planbaren und familienfreundlichen Arbeitszeiten, sagte Kleis.

Pflegekräfte gehen früher in Rente

Besonders hoch ist in der Pflege auch die Quote an Personen, die es nicht bis zur Altersrente durchhält. Von 1.000 Menschen in der Krankenpflege gingen zwischen 2016 und 2018 rund elf in die Erwerbsminderungsrente. Bei den sonstigen Berufen waren es nur drei. "Arbeitgeber in der Pflege müssen ihr Engagement beim betrieblichen Gesundheitsmanagement ausbauen. Übungen zur Vorbeugung von Rückenschmerzen sowie Kursen gegen Stress und psychische Belastung sollte mehr Raum gegeben werden", sagte "Barmer"-Landesgeschäftsführerin Kleis.

Psychische Belastung hoch

Die Pandemie habe die Arbeitsbedingungen verschärft. Hygienemaßnahmen und die Versorgung von Heimbewohner:innen in Quarantäne habe für das Personal einen Mehraufwand bedeutet. Auch sei die psychische Belastung der Pflegekräfte gestiegen. Aber auch ohne Pandemie war die Arbeitsbelastung in der Pflege hoch: Wegen psychischer Leiden wie Depressionen waren Menschen, die 2019 in Heimen arbeiteten, durchschnittlich 8,6 Tage krankgemeldet. Saarlandweit waren alle Beschäftigte im Mittel nur 4,3 Tage deswegen krankgeschrieben.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Barmer Rheinland-Pfalz/Saarland, 26.02.2021

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Lockerungen der Corona-Regeln im Saarland beschlossen

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Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) und Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD). Archivfoto: Oliver Dietze/dpa/Archivbild

Landesregierung einigt sich auf Erleichterungen

Wie aus einer aktuellen Mitteilung hervorgeht, hat sich die Saar-Landesregierung am heutigen Donnerstag (25. Februar 2021) auf Erleichterungen der Corona-Regeln verständigt. Was sich ändert, geben wir nachfolgend im Wortlaut wieder. "Unter entsprechenden Hygienemaßnahmen und Einhaltung der vorgegebenen Abstandsregeln dürfen folgende Bereiche öffnen":

Körpernahe Dienstleistungen

Körpernahe Dienstleistungen, die hygienischen und pflegerischen Zwecken dienen, insbesondere Friseurdienstleistungen sowie die nichtmedizinische Fuß-, Hand-, Nagel- und Gesichtspflege unter Beachtung der geltenden Hygienemaßnahmen.

Gärtnereien, Gartenmärkte und Co.

Außenbereiche von Gärtnereien, Gartenbaubetrieben, Gartenmärkten und ähnlichen Einrichtungen, soweit sich der Verkauf auf das für den Gartenbau oder Pflanzenverkauf typische Angebot beschränkt.

Einzelhandel

Ladengeschäfte des Einzelhandels oder Ladenlokale, deren Betreten zur Entgegennahme einer Dienst- oder Werkleistung erforderlich ist, wenn nach vorheriger Vereinbarung Einzeltermine vergeben werden (Termin-Shopping), bei denen höchstens einem Kunden/Kundin sowie einer weiteren Person aus dessen/deren Hausstand zeitgleich Zutritt gewährt wird (1 zu 1) und weitere Hygienemaßnahmen berücksichtigt werden.

Neue Rechtsverordnung ab 1. März

Die Erleichterungen treten mit der neuen Rechtsverordnung des Saarlandes zum 1. März 2021 in Kraft, hieß es in der Mitteilung weiter. Die Rechtsverordnung soll ab dann für vorerst sieben Tage gültig bleiben. Mit den Öffnungen passt sich das Saarland auch an das Nachbarbundesland Rheinland-Pfalz an.

Statement von Tobias Hans

Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) dazu: "Es ist nicht die Zeit für großangelegte Öffnungen, aber wir waren uns einig, dass es an der Zeit ist, erste kleinere Erleichterungen zu wagen. Allerdings muss weiterhin größte Vorsicht geboten sein. Wir dürfen es nicht riskieren, dass die Zahlen wieder in gefährliche Höhen ansteigen und wir damit die Fortschritte der letzten Wochen und Monate zunichtemachen". Insbesondere die Mutationen würden eine Gefahr darstellen, so Hans weiter. "Darum ist es weiterhin essenziell wichtig, die vorgegebenen Maßnahmen konsequent einzuhalten und Zusammenhalt zu demonstrieren, um der Normalität Schritt für Schritt näherzukommen."

Statement von Anke Rehlinger

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) erklärte: "Es ist höchste Zeit, dass wir eine Perspektive für den Einzelhandel schaffen." Nun werde ein erster Schritt gemacht. "Unser Ziel muss es sein, den Dauer-Lockdown verantwortlich aufzulösen." Die Teststrategie sei dabei "ein wichtiges Instrument, um insbesondere die Mutation des Virus auch in den Grenzregionen im Griff zu behalten".

Verwendete Quellen:
- saarland.de
- Deutsche Presse-Agentur

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139 Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Im Saarland sind zurzeit 1.254 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Donnerstag (25. Februar 2021), 16.00 Uhr, veröffentlicht hat.

139 neue Corona-Infektionen im Saarland

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 139 auf jetzt 28.638. Am Donnerstag der vergangenen Woche waren es 93 Neuinfektionen gewesen.

Zehn weitere Todesfälle

Im Saarland sind zehn weitere Corona-Todesfälle zu verzeichnen. Darunter fünf Personen aus dem Regionalverband Saarbrücken im Alter von 73, 79, 87, 89 und 90 Jahren, zwei Personen aus dem Landkreis St. Wendel, sowie jeweils eine Person aus den Kreisen Neunkirchen, Merzig-Wadern und dem Saarpfalz-Kreis. Die Zahl der Menschen, die im Saarland im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, stieg damit auf 880.

159 Personen im Krankenhaus

Als geheilt gelten inzwischen 26.504 Menschen (+52). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 159 stationär behandelt (+2). Davon liegen 40 auf der Intensivstation (-3).

So sieht es aktuell in den Kreisen aus

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
- Saarbrücken: 11.092 (+65 gegenüber dem Vortag)
- Merzig-Wadern: 2.449 (+7)
- Neunkirchen: 3.505 (+18)
- Saarlouis: 5.972 (+21)
- Saarpfalz: 3.252 (+6)
- St. Wendel: 2.368 (+22)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

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Die aktuellen Corona-Zahlen im Saarland findet ihr jeden Tag bei SOL.DE. Symbolfoto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Hendrik Schmidt

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 25.02.2021
- Mitteilung des Regionalverbands Saarbrücken, 25.02.2021
- Website des saarländischen Gesundheitsministeriums

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