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Grenzgebiet Saarland: Stichproben-Kontrollen zu verschärften Einreiseregeln aus Moselle

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Es soll Kontrollstellen, aber keine stationären Kontrollen geben. Foto: dpa-Bildfunk/Christoph Reichwein

Stichenproben-Kontrollen

Die Bundespolizei will ab Dienstag (2. März 2021) die verschärften Einreiseregeln aus der französischen Grenzregion Moselle stichprobenartig kontrollieren. Dazu soll es auch im Grenzgebiet Saarland an das angrenzende Département Kontrollstellen geben, aber keine stationären Kontrollen auf der Grenzlinie. Das sagte ein Sprecher der Polizei der Deutschen Presse-Agentur.

Die Praxis der Bundespolizei bleibe dabei unverändert: "Wir sind ja schon die ganze Zeit in der intensivierten Grenzschleierfahndung", sagte der Sprecher. Auch in den vergangenen Wochen seien immer wieder Einreisende aus Frankreich und auch aus Luxemburg kontrolliert worden.

Negativer Corona-Test benötigt

Einreisende aus dem französischen Moselle müssen künftig einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Ein Schnelltest ist dabei ausreichend. Haben sie keinen dabei, melde die Bundespolizei das dem zuständigen Gesundheitsamt und verweise die Person an ein Testzentrum, sagte der Sprecher. Zudem gelte ein Beförderungsverbot für den öffentlichen Personennahverkehr über die Grenze hinweg.

Hintergrund

Die Bundesregierung hatte am Sonntag entschieden, das an das Saarland und an Rheinland-Pfalz grenzende Département Moselle mit seinen etwa eine Million Einwohner:innen ab Dienstag als Virusvariantengebiet einzustufen. Nach Angaben von Premierminister Jean Castex macht die südafrikanische Variante dort bereits 60 Prozent der positiven Fälle aus.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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