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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Montag

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Im Bild zu sehen: die Saarbrücker Kaltenbachstraße. Foto: BeckerBredel

Neue Corona-Regeln im Saarland: Das ändert sich und das bleibt gleich

Im Saarland regelt seit Montag (1. März 2021) eine neue Rechtsverordnung das Leben in der Corona-Pandemie. Aufatmen dürften viele, denen die Haare wortwörtlich zu Berge stehen: Friseursalons können wieder öffnen. Außerdem gibt es weitere kleinere Lockerungen. Ein Überblick: "Neue Corona-Regeln im Saarland".

22 neue Corona-Fälle im Saarland - Frau verstirbt in Verbindung mit Virus

Im Saarland sind jüngst 22 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Die aktuellen Zahlen: "Corona im Saarland: Aktuelle Zahl der Infizierten, Toten und Geheilten".

Illingen richtet Corona-Schnellteststützpunkt ein

Im Kulturforum "Illipse" in Illingen entsteht nächste Woche ein Corona-Schnellteststützpunkt. Geplant sind ein "Drive-in" sowie eine Station für Fußgänger:innen. Mehr: "Illingen richtet Corona-Schnellteststützpunkt ein".

Warteschlangen am Impfzentrum Saarbrücken wegen Serverausfall

Am heutigen Montag (1. März 2021) hat es am Impfzentrum Saarbrücken Warteschlangen gegeben. Der Grund: ein Serverausfall. Mittlerweile soll der Betrieb wieder regulär laufen. Weiteres dazu: "Warteschlangen am Impfzentrum Saarbrücken wegen Serverausfall".

100.000 kostenlose Antigen-Schnelltests für Betriebe im Saarland

Für Betriebe im Saarland mit Grenzpendler:innen aus Frankreich hat die Landesregierung 100.000 kostenlose Antigen-Schnelltests zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen: "100.000 kostenlose Antigen-Schnelltests für Betriebe im Saarland".

Weitere Nachrichten zum Thema Corona:
- So viele Menschen im Saarland sind gegen Corona geimpft
- Grenzgebiet Saarland: Stichproben-Kontrollen zu verschärften Einreiseregeln aus Moselle
- Staatsanwaltschaft ermittelt gegen "Impfvordrängler" im Saarland
- Tiefststand bei Corona-Toten seit November: Warum die Interpretation schwierig ist
- Händler pochen auf baldige Öffnung - Auch Gastwirte wollen aufmachen

11.500 weitere Laptops und Tablets für bedürftige Familien im Saarland

Das Saarland gibt weitere sechs Millionen Euro aus, um Tablets und Laptops für bedürftige Schüler:innen anzuschaffen. Insgesamt sollen 11.500 Geräte ausgeliehen werden. Der ganze Artikel: "11.500 weitere Laptops und Tablets für bedürftige Familien im Saarland".

Zeitumstellung, Online-Shopping, Elektrogeräte: Das ändert sich im März

Neben der neuen Corona-Rechtsverordnung gibt es ab März 2021 auch weitere neue Regelungen für Verbraucher:innen. Wir haben eine Übersicht erstellt:

Neunkirchen: Mann versucht 16-jähriges Mädchen gewaltsam in sein Auto zu ziehen

Am heutigen Montagmorgen (1. März 2021) kam es zu einem tätlichen Angriff auf ein 16-jähriges Mädchen in Neunkirchen. Ein Mann hat laut Angaben der Polizei versucht, die Jugendliche in sein Auto zu ziehen. Das konnte nur durch das beherzte Eingreifen eines Passanten verhindert werden: "Neunkirchen: Mann versucht 16-jähriges Mädchen gewaltsam in sein Auto zu ziehen".

Vier Personen im Krankenhaus: Wohnungsbrände im Saarbrücker Stadtgebiet

Im Saarbrücker Stadtgebiet hat es zwei Brandeinsätze der Feuerwehr innerhalb kürzester Zeit gegeben. Vier Personen wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Informationen: "Vier Personen im Krankenhaus: Wohnungsbrände im Saarbrücker Stadtgebiet".

Mädchen aus Kleinblittersdorf weiter vermisst

Wo sind Anastasia und Ayleen? Die beiden Jugendlichen verschwanden bereits vor mehr als einer Woche. Jetzt hat sich Anastasias Vater an SOL.DE gewandt. Mehr: "Mädchen aus Kleinblittersdorf weiter vermisst".

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Von Anastasia (links) und Ayleen fehlt weiter jede Spur. Fotos: Polizei

Person fällt abends Baum bei Homburg - BMW-Fahrer prallt dagegen

Eine unbekannte Person hat auf der L223 einen Baum gefällt. Wenig später fuhr ein Fahrer mit seinem BMW dagegen. Der ganze Artikel: "Person fällt abends Baum bei Homburg - BMW-Fahrer prallt dagegen".

Gedenkort für ermordeten Samuel Yeboah soll in Saarlouis entstehen

In Saarlouis soll ein Gedenkort für den 1991 ermordeten Samuel Yeboah entstehen. Darüber hinaus soll ein Arbeitskreis eingerichtet werden. Das Ziel: die Aufarbeitung und Beleuchtung von Aktivitäten der rechtsextremen Saarlouiser Szene. Mehr dazu: "Gedenkort für ermordeten Samuel Yeboah soll in Saarlouis entstehen".

Weitere Blaulicht-Meldungen:
- Zweibrücken: Mann beschädigt Wahlplakate, zieht sich aus - und wird getasert

Saar-Brauereien kooperieren für neues Bier

In Kooperation haben die Unternehmen Mettlacher Abtei-Bräu und die Grosswald-Brauerei in Heusweiler ein neues Bier gebraut. Dieses soll bald seine Reise in den regionalen Einzelhandel, Biomärkte und Co. antreten. Mehr: "Saar-Brauereien kooperieren für neues Bier".

Karlsberg bringt neuen Bier-Mix in den Handel

Im März bringt die Homburger Karlsberg-Brauerei ein saisonal limitiertes Biermischgetränk in den Handel. Nach Angaben des Unternehmens sollen den Konsument:innen damit "die kommenden Sommer- und Urlaubsmonate versüßt werden". Die Details: "Karlsberg bringt neuen Bier-Mix in den Handel".

IG Metall: Warnstreiks im Saarland ab Mitternacht

Die Gewerkschaft IG Metall startet in der Nacht auf den morgigen Dienstag (2. März 2021) auch mit Warnstreiks im Saarland. Damit will die IG Metall nach den vorerst erfolglos verlaufenen Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie Druck auf die Arbeitgeber:innen machen. Mehr: "IG Metall: Warnstreiks im Saarland ab Mitternacht".

Nach Trierer Amokfahrt: "Noch ein langer Weg" für Hinterbliebene

Nach der Amokfahrt in Trier mit fünf Toten und 24 Verletzten läuft die langfristige Nachsorge für Hinterbliebene und Betroffene langsam an. Viele haben die gleichen Symptome - etwa Angst vor Autos. Der Artikel: "Nach Trierer Amokfahrt: 'Noch ein langer Weg' für Hinterbliebene".

"The Biggest Loser": Tränenreiche Woche für Saarländer Ole

Ole aus Beckingen hat es bei "The Biggest Loser" erneut eine Runde weiter geschafft. Hinter dem 40-Jährigen liegt allerdings eine tränenreiche und schmerzhafte Woche. Einen ausführlichen Bericht findet ihr unter: "The Biggest Loser: Tränenreiche Woche für Saarländer Ole".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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"The Biggest Loser": Tränenreiche Woche für Saarländer Ole

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Ole hat eine kräftezehrende Woche bei "The Biggest Loser" hinter sich. Foto: © SAT.1

Die neunte Woche bei "The Biggest Loser" beginnt für den Saarländer Ole noch entspannt. Unter den letzten acht verbliebenen Kandidat:innen herrscht Harmonie, was dem 40-Jährigen sehr gut gefällt. "Also ich find' das hier super geil gerade! Also man merkt, es wird immer ruhiger und entspannter. Obwohl wir alle Konkurrenten sind, sind wir alle doch schon ziemlich ein Team!", freut sich Ole und resümiert: "Ich find' das jetzt richtig geil hier!".

Saarländer Ole rockt den Trainingswettkampf

Wie wohl sich Ole fühlt, beweist er gleich beim ersten Trainingswettkampf, bei dem die Kandidat:innen sich so schnell wie möglich Bälle über eine Holzwand zuwerfen müssen. Das Schwierige: Die Teampartner:innen sehen sich durch die hohe und blickdichte nicht. Einen Punkt gibt es nur, wenn ein Ball auch gefangen wird.

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Ole überzeugt beim Trainingswettkampf. Foto: © SAT.1

Ole tritt bei der Challenge gleich zweimal an. Da Toni krank ist und seinem Teampartner Benny nicht zur Verfügung steht, darf dieser sich für den Wettkampf aussuchen, wer mit ihm zusammen spielt. Seine Wahl fällt auf Ole. Eine gute Entscheidung, wie sich herausstellen wird. Denn Ole beweist sich als herausragender Werfer und Fänger. Er landet zusammen mit Benny auf dem ersten und mit seinem eigentlichen Teampartner Gianluca auf dem zweiten Platz. Dieser zeigt sich "not amused" davon, dass Ole ohne ihn gewinnt, was im Verlauf der weiteren Sendung noch eine Rolle spielen wird.

Ole bricht beim Gespräch mit Zwillingsbruder in Tränen aus

Zur Belohnung für den ersten Platz beim Trainingswettkampf darf Ole eine oder mehrere Personen seiner Wahl per Videoanruf kontaktieren. Er entscheidet sich für seinen Zwillingsbruder. Nach zahlreichen Wochen ohne Kontakt zu seiner Familie zeigt sich der 40-jährige Saarländer gerührt und bricht in Tränen aus: "Ich vermisse euch alle wirklich sehr, das ist hart". Er schildert seinem Bruder, dass er im Camp wirklich schwer an sich arbeitet. Sein Bruder bescheinigt ihm, dass man das schon richtig sieht. Das Gespräch mobilisiert zusätzliche Motivation bei Ole: "Das motiviert mich gerade total. Ich will das jetzt auch durchziehen und voll weitermachen!"

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Ole zeigt sich gerührt beim Telefonat mit seinem Zwillingsbruder. Foto: © SAT.1

Besondere Sporteinheit am Strand sorgt für zusätzliche Tränen

Es folgt eine besondere Sporteinheit am Strand. Die Coaches haben für jede Woche im Abnehmcamp eine Station aufgebaut. Die Kandidat:innen sollen sehen und auch spüren, was sie in den vergangenen Wochen bereits alles erreicht haben. Um das Spüren zu "erleichtern", wartet zunächst ein Rucksack auf die Kandidat:innen. Darin ist das Gewicht, das die Teilnehmer:innen zu Beginn bei "The Biggest Loser" noch zusätzlich mit sich herumgeschleppt haben. Bei Ole sind das rund 40 Kilogramm. 

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Ole hatte bei Beginn von "The Biggest Loser" noch einen "gewaltigen Rucksack" zu schleppen. Foto: © SAT.1

Nach und nach dürfen die Kandidat:innen das Gewicht ablegen, das sie Woche für Woche abgenommen haben. An der letzten Station warten dann Bilder auf die Kandidat:innen, auf denen ihr "altes, schweres Ich" zu sehen ist. "Das zu sehen ist schon echt heftig" erschrickt Ole, als er sich auf einem Bild mit 40 Kilo mehr ansieht. "Ich war so schockiert, am liebsten hätte ich das wirklich direkt heruntergerissen."

Ole bricht erneut in Tränen aus. "Ich konnt' s halt nicht mehr halten. Dann sind halt einfach Tränen gekommen, weil ich einfach so über mich selber enttäuscht war". Er erklärt, dass es die "absolut richtige und beste Entscheidung" für ihn war, bei der Abnehmshow mitzumachen. Coach Rami bescheinigt dem Saarländer eine sensationelle Leistung und erklärt: "Ole ist unfassbar fleißig!".

Überraschung bei der Wochen-Challenge

Danach steht die Wochen-Challenge "Tauziehen" an, bei der es zunächst zu einer Überraschung kommt. Vier eigentlich bereits ausgeschiedene Kandidatinnen kommen zurück und erhalten ihre zweite Chance bei "The Biggest Loser". Aus vier werden wieder sechs Zweierteams. Diese treten nun "2 vs. 2" beim "Tauziehen" gegeneinander an. Den Gewinnern winkt ein Abnehmbonus von drei Kilogramm, die Zweitplatzierten erhalten immer noch einen Bonus von zwei Kilogramm.

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Gianluca und Ole geben beim "Tauziehen" alles und erreichen den zweiten Platz. Foto: © SAT.1

Ole und Gianluca ziehen, was das Zeug hält und gewinnen zunächst alle Matches. Doch dann kommt das Ziehen gegen Benny und Toni, was zu einem schmerzhaften Vorfall führt. Als Ole am Boden liegt, fällt sein Kollege Gianluca ihm mitten aufs Gesicht, genauer gesagt auf die Nase. Doch Ole bleibt stark, macht weiter und erkämpft sich mit seinem Teampartner einen guten zweiten Platz und damit den Gewichtsbonus von zwei Kilogramm

Zwischen Ole und Gianluca fliegen die Fetzen

Was dann folgt, sorgt bei den Zuschauer:innen für Verwirrung: Denn statt sich über den Bonus zu freuen, wird Gianluca wütend. In seiner Rage wird er ausfallend gegenüber Ole. Er wirft dem Saarländer vor, dass er ihn ausbremse und dafür sorge, dass er keinen Wettkampf gewinne. Gianluca ist außerdem sauer, dass Ole seinen Trainingswettkampf zu Beginn der Woche ohne ihn gewonnen hat: "Mit Benny kann man immer gewinnen und mit mir nicht" erklärt der 22-Jährige im Stile eines trotzigen Kindes und brüllt weiter "So 'ne Pussy".

Ole, der sonst eine Seelenruhe mit sich bringt, platzt nun auch der Kragen. "Ich hann kenn Bock meh uff dene Idiot" verfällt der 40-Jährige in ein saarländisches Fluchen und warnt: "Ich rast' gleich aus ey!". Die Coaches und die anderen Kandidat:innen beruhigen Ole. Als die Gemüter wieder abgekühlt sind, versöhnen sich Ole und Gianluca im Rahmen einer kleinen Aussprache.

Ole haut beim Wiegen erneut einen raus: rund 45 Kilo abgenommen

Zum Ende steht - wie gewohnt - das "große Wiegen" an. Diesmal zählt allerdings nicht die Abnehmleistung der vergangenen Woche, sondern das Gewicht, das man insgesamt seit Beginn von "The Biggest Loser" abgenommen hat. Bei Ole sind das sagenhafte 44,9 Kilogramm. Er ist damit von 164,0 auf 119,1 Kilo innerhalb von nur neun Wochen runter. 

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Ole hat bei "The Biggest Loser" bereits sensationelle 44,9 Kilogramm abgenommen. Foto: © SAT.1

"Das ist sau krass, sau geil, mega Gefühl!", freut sich Ole, der durch seine Leistung zusammen mit Teampartner Gianluca auf Platz eins beim Wiegen und damit auch in der nächsten Runde steht. Das Camp verlassen müssen hingegen Baksi und Pati.

 "The Biggest Loser" wird jeden Sonntag um 17.30 Uhr auf "SAT.1" ausgestrahlt. Nach der Ausstrahlung sind die Folgen auch in der Mediathek zu sehen. 

Verwendete Quellen:
- Sat.1

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Neues Apple-Produkt verändert (mal wieder) die Welt

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Willkommen zum fruehstart Millennial-Update!
Ab jetzt fassen wir jeden Donnerstag die wichtigsten News des Tages hier kurz & prägnant für Euch zusammen. Dabei setzen wir den Schwerpunkt auf das, was Millennials wissen MÜSSEN: Das Neuste in Sachen Social Media & Big Tech.

Heute erfahren wir ...
... warum unser Leben von nun an nie wieder so sein wird, wie zuvor: Apple hat die "AirTags" gelauncht. 

Außerdem ...
... geht es heute ums Bio Hacking.

Im Ami-Land ...
... ist das nämlich ein Volkssport: Fast Jeder versucht, sein System zu manipulieren: Mehr Energie, mehr Konzentration, mehr Leistung, mehr Wohlbefinden ...

Die Maßnahmen sind schier unendlich.
Pillen, Kuren, Nahrungsergänzung, Mantras ...

Und Dank Big Tech ...
... betrifft das höchstwahrscheinlich auch uns.

Warum & wieso?
Das erfahren wir heute in Vanessas Kolumne "Fresh from LA".

.

 

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Alle Infos dazu ...
... findet ihr unter fruehstart-newsletter.de. Also: Haut rein!

IRGENDWELCHE Fragen?
Dann schreibt sie uns jederzeit gerne an crew@fruehstart-newsletter.de 

 

BIG TECH



Apple AirTags


Apple schreibt Geschichte.
Mal wieder. Diesmal mit den AirTags. Das sind kleine Peilsender, die man auf allen möglichen Gegenständen befestigen kann. Und wenn man die besagten Gegenstände einmal verlegt, kann man sie per App einfach orten.

Sowas gabs schon vorher.
Aber die AirTags sind schließlich von Apple. Daher sind sie natürlich historisch.

NEWS

 

Bundesnotbremse

So langsam ...
... bekommen wir Corona in den Griff.

Die Infektionszahlen steigen zwar weiter.
Aber nicht mehr einfach so. Sondern streng nach Vorschrift. Denn dank Bundesnotbremse löst fast jede Inzidenzzahl eine andere Regelung aus: 100 = Ausgangsbeschränkungen ab 22 Uhr (denn 21 Uhr wäre ja gegen die Grundrechte; Joggen und Spazierengehen bis 24 Uhr). 150 = Terminshopping verboten. 165 = Präsenzunterricht (inkl. Wechselunterricht) wird gestoppt.

Alles klar?
Heute liegen wir deutschlandweit übrigens bei 160.

Und bitte beachten:
Im jeweiligen Bundesland können schärfere Regeln gelten (in Bayern geht Präsenzunterricht z.B. nur bis zu einer Inzidenz von 100). Unter dem Wert von 100 gilt (vermutlich) weiterhin das übersichtliche DIN A0 Blatt, das wiederum alles bis runter zu einer Inzidenz von 35 regelt.

Fazit:
Es steht zwar immer noch nicht zu erwarten, dass die Zahlen dadurch sinken. Aber regeltechnisch wären wir auf diesen Fall nun bestens vorbereitet. Und was bei Inzidenzen von 165 - 231 geschieht, das klären wir, sobald wir die 300 reißen.

 

 

GEWINNER DES TAGES:

 

Jerry Seinfeld. Denn sein Apartment steht über den Gesetzen der Physik!

 

VERLIERER DES TAGES:

 

Big Tech. Denn die US-Behörden haben eine neue Strategie im Vorgehen gegen die Kartelle: Sie wollen viele kleine Nadelstiche setzen. Aktuellste Offensive: Man fragt mal genauer nach, ob die Product Development Abteilungen von Google und Apple nicht mit Daten aus den App Stores versorgt werden. Da hat man doch sicher einen guten Überblick, welche Ideen sich eventuell lohnen ...

 

VANESSAS KOLUMNE:



Fresh from LA: Bio Hacking

Daheim in Deutschland …
… hält man sowas eher für „Schmarrn“. In Mitteleuropa gilt nämlich die Devise: Lass die Finger von deinen Neurotransmittern! Entweder sie funktionieren im Rahmen des Vertretbaren. Oder eben nicht. Aber dann sollte man (nach deutscher Lesart) schleunigst zum Neurologen. Und auf gar keinen Fall selbst daran rumpfuschen.

Nicht so in „Cali“.
Bio-Hacking betreibt man hier routinemäßig. Gemütszustände reguliert man z.B. über das "Mischpult" im Badezimmerschrank: Es gibt jede Menge Pillen. Für mehr Energie, gegen Stress und zum Schlafen sowieso. Hinzu kommt noch eine Reihe von Symptomen, für die wir gar kein Wort kennen. Die „Anxiety“ ist zum Beispiel. Die vermag es nämlich, Trägheit und Aufgekratztsein zu vereinen. Und u.U. kommt noch sehr viel mehr dazu. So ganz habe ich das bis heute noch nicht kapiert. 

Macht aber nichts.
Denn wenn ich jemals einen Anfall von „Anxiety“ erleiden sollte, gäbe es überall Abhilfe: Eine Xanax findet sich hier – gefühlt – in jeder dritten Hand- oder Hosentasche. Und obwohl es sich dabei m. E. um hartes Psychopharmaka handelt, wird es hier auch gerne mal geschnorrt: „Hat mir jemand ne´ Xanax?“ hört man hier öfter, als Bitten um Zigaretten (die sind sozial nämlich geächtet). Nach deutschen Maßstäben wäre hier mindestens jeder Zehnte "tablettensüchtig."

Und das ist erst die Spitze des Eisbergs.
Man unterhält sich hier z.B. auch gerne über Sportarten mit „psychoaktiven“ Komponenten: Das „Rowers High“ der Rudermaschine, Erleuchtung durch „Hot Yoga“ (bei über 40°C Raumtemperatur), Reinigungs-Kuren in Eistonnen etc.. Hinzu kommt noch eine schier endlose Palette an Nahrungsergänzungsmitteln.

Seitdem Marihuana legal ist …
… hat sich die allgemeine „Systembeeinflussung“ auch noch weiter potenziert. In den Verkaufsstellen gibt es ca. eine Million Haschisch-Sorten: Zur Entspannung, zur Appetitanregung, für mehr Konzentration, zur Stimmungsaufhellung – und alle weiteren denkbaren Wirkweisen sowie alle möglichen Kombinationen.

Manche tragen auch Brillen …
… die „blaue Farbtöne“ aus sämtlichen Displays herausfiltern (oder so), bestrahlen sich mit irgendwelchen energiespendenden Strahlern – und zur Verhaltens- und/oder Psychoanalyse geht am Ende sowieso fast Jeder. Die gesamte spirituelle Schiene (von Meditation über Kabbala bis zu Harre Krishna) habe ich jetzt übrigens noch gar nicht erwähnt. 

Für mich persönlich ...
... hört das Bio-Hacking zwar schon beim Cappuccino auf. Aber selbst damit hätte ich noch ziemlich viele Möglichkeiten: Milch(ersatz) aus Superfood, verschiedene Koffeinstufen ...

Das „Dopamin Fasten“ …
… hat mich aber nachdenklich gemacht. Nicht die Idee an sich. Die klingt eher banal. Zumindest wenn man das Latein mal weglässt: Verzichte eine Weile auf Reize, dann spürst Du sie danach wieder stärker. (Das Gleiche funktioniert ja auch mit Kaffee). Diesen „Reizverzicht“ kann man ins Extreme treiben: Nicht reden, nicht essen, nicht bewegen, weniger atmen etc.. Im Kern geht es aber um „Digital Detox“ – also alles rund um Social Media etc..

Und interessanter Weise …
… wird das hier meist von den Jungs aus LAs „Silicon Beach“ gepredigt. Je nach Zählweise ist das der zweit-, dritt- oder viertgrößte Tech Hub der Welt (nach dem Silicon Valley). Auf jeden Fall ist er ziemlich groß. Und alles, was Rang und Namen hat, ist hier auch groß vertreten: Facebook, Google, Snap (Letzteres ist hier sogar entstanden). 

Die Techies sind nun der Meinung:
So ziemlich alle Apps sind vollgestopft mit Bio Hacking. Sie sollen Dopamin triggern bis zum Gehtnichtmehr. Denn wir vergessen es manchmal, aber werbefinanzierte Apps haben ein eingebautes „Taxometer“: Jede Minute, die wir damit verbringen, wird über Werbeanzeigen monetarisiert. Also sollen wir scrollen, posten und liken bis der Arzt kommt.

Und die Pay-Angebote ...
... sind wohl auch nicht besser: Der Wahnsinn, mit dem man sich weltweit auf neue Apple-Produkte u.ä. stürzt, kommt angeblich auch nicht ganz von ungefähr.

Was mich dabei nachdenklich macht:
Die hiesigen Prediger des „Digital Detox“ sollten es eigentlich wissen. Denn oftmals verdienen sie ihren Lebensunterhalt damit, dieses Zeugs in solche Apps hineinzuprogrammieren. 

Und sie könnten verdammt gut darin sein.
Denn wie gesagt: Mit Bio Hacking hat man hier seeeeehr viel Erfahrung. 

GRAFIK DES TAGES:

 


Liegt es an der Corona-Variante B.1.617?

Diese Grafik präsentieren wir Dir zusammen mit unserem Partner chartr.co

  

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Neunkirchen: Mann versucht 16-jähriges Mädchen gewaltsam in sein Auto zu ziehen

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In Neunkirchen hat ein männlicher Täter versucht, ein 16-jähriges Mädchen mit Gewalt in sein Auto zu ziehen. Die Polizei sucht nach dem Täter. Foto: picture alliance / dpa | Patrick Seeger

Autofahrer will 16-Jährige in Neunkirchen in sein Auto ziehen

Gegen 8.30 Uhr kam es am heutigen Montagmorgen zu einem tätlichen Angriff auf eine 16-Jährige in Neunkirchen. Diese war zu Fuß auf dem Parkplatz in der Saarbrücker Straße unweit des Wasserturms unterwegs, als ein bislang unbekannter Mann sie dazu aufforderte, in sein Fahrzeug einzusteigen.

Passant hilft der jungen Frau

Als die junge Frau der Aufforderung nicht nachkam, versuchte der Mann sie gewaltsam in sein Auto zu ziehen. Nur durch das beherzte Einschreiten eines Passanten ließ der Täter von der Jugendlichen ab, sodass diese fliehen konnte.

Polizei sucht diesen Täter

Die Polizei in Neunkirchen sucht nun nach dem männlichen Täter. Dieser wird wie folgt beschrieben:
- 50 bis 60 Jahre alt
- dunkles, grau-meliertes Haar
- gut gekleidet
- unterwegs in einem hochwertigen, blauen Auto

Polizei sucht männlichen Helfer

Zudem sucht die Polizei Neunkirchen nach dem männlichen Helfer, dessen Identität ebenfalls noch nicht feststeht. Hinweise an die Tel. (06821)2030.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Neunkirchen vom 01.03.2021

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Mädchen aus Kleinblittersdorf weiter vermisst

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Von Anastasia (links) und Ayleen fehlt weiter jede Spur. Fotos: Polizei

Mehr als eine Woche ist es her, dass Anastasia Z. aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Kleinblittersdorf abgehauen ist. Noch immer fehlt von der 15-Jährigen jede Spur, wie ihr Vater Hans SOL.DE berichtet.

Mädchen zusammen unterwegs?

Die Familie von Anastasia macht sich große Sorgen um die Jugendliche. Niemand wisse, wo sie sich aufhält. Begleitet wird sie womöglich von Ayleen G. (13), die am selben Tag verschwand und ebenfalls weiterhin als vermisst gilt.

Belohnung ausgesetzt

Hans Z. hofft, dass die Bevölkerung den entscheidenden Hinweis zum Verbleib von Anastasia liefern kann. Dafür haben er und seine Ehefrau jetzt eine Belohnung von 500 Euro ausgelobt. Beide Jugendliche wurden zuletzt am 20. Februar in Kleinblittersdorf gesehen.

Anastasia vermisst

Anastasia Z. wird wie folgt von der Polizei beschrieben:
- etwa 160 Zentimeter groß
- schlank
- schulterlanges brünettes Haar (vorne zwei blonde Strähnchen)
- graue Jogginghose, schwarzer Pullover

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Anastasias Familie hat eine Belohnung ausgelobt. Foto: Privat

Auch Ayleen vermisst

Ayleen G. wird so beschrieben:
- circa 168 Zentimeter groß
- schlank
- schulterlanges, brünettes, lockiges Haar mit blonden Strähnen

Hinweise an die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, Tel. (0681)9321233, oder jede andere Dienststelle.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- eigene Berichte

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Patryk Kubek

Neue Corona-Regeln im Saarland: Das ändert sich und das bleibt gleich

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Friseursalons im Saarland können wieder öffnen. Foto: Nicolas Maeterlinck/BELGA/dpa-Bildfunk

Während sich die Corona-Mutationen weiter im Saarland ausbreiten, gilt seit Montag (1. März 2021) eine neue Rechtsverordnung. Viel wird sich dann im Alltagsleben wohl nicht ändern, es gibt aber Lockerungen.

Lockerungen im Saarland

Friseurbetriebe und Anbieter körpernaher Dienstleistungen

Seit dem 1. März dürfen Betriebe, die körpernahe Dienstleistungen anbieten, wieder ihrer Arbeit nachgehen. Dazu zählen Friseursalons, aber auch Studios, in denen nicht-medizinische Fuß, Hand-, Nagel- und Gesichtspflege angeboten wird. Dort dürfen allerdings nur "Leistungen zur Erfüllung hygienischer und pflegerischer Zwecke" erbracht werden, also keine rein kosmetischen Dienstleistungen wie zum Beispiel Augenbrauenzupfen oder -färben. Die Betriebe müssen Hygienekonzepte einhalten und dürfen auch außerhalb der Ladenlokale tätig sein, zum Beispiel in Privathaushalten oder in Pflegeheimen (unter Einhaltung der Besuchsregelungen).

Einzelhandel

Auch im Einzelhandel gibt es im Saarland seit März Lockerungen. Gärtnereien, Gartenbaubetriebe, Gartenmärkte und ähnliche Einrichtungen dürfen ihren Außenbereich wieder öffnen. Die Betriebe müssen auf Hygiene- und Abstandsregeln achten. Außerdem können Geschäfte wieder Besucher:innen empfangen, wenn "das Betreten zur Entgegennahme einer Dienst- oder Werkleistung erforderlich ist". Dazu müssen vorher Einzeltermine vereinbart werden (Termin-Shopping).

Pflegeschulen wieder im Präsenzunterricht

Die Abschlussklassen in Pflegeschulen und Schulen für Gesundheitsfachberufen kehren am Montag wieder in den Präsenzunterricht zurück.

Höhere Impfpriorität für Kita- und Schul-Personal

Mit der neuen Verordnung haben Personen, die in Kitas, in der Kindertagespflege und in Grund-, Sonder oder Förderschulen arbeiten, mit hoher Priorität Anspruch auf eine Schutzimpfung (Prio 2). Nach Angaben des Gesundheitsministeriums betrifft das frühzeitige Impfangebot rund 6.000 Grundschullehrer:innen und 500 Förderschullehrkräfte, etwa 7.200 Personen aus dem Kita-Bereich inklusive 500 Hauswirtschaftskräften und 300 Personen in der Tagespflege.

Was weiter geschlossen bleibt

Für die meisten Betriebe ändert sich auch mit der neuen Rechtsverordnung nichts. Weiter geschlossen bleiben müssen unter anderem:
- Campingplätze
- Clubs
- Diskotheken
- Fitnessstudios
- Freizeitparks
- Hotels
- Kinos
- Konzerthäuser
- Messen
- Museen
- Opern
- Piercingstudios
- Saunen
- Schwimm- und Spaßbäder
- Spielbanken
- Spielhallen
- Thermen
- Tattoostudios
- Theater
- Wettvermittlungsstellen

Besuchsverbot in Krankenhäusern

Die neue Rechtsverordnung sieht vor, dass sich das Besuchsverbot in Krankenhäusern auf eine landesweite Inzidenz von 50 bezieht und nicht auf die Inzidenz in einem einzelnen Landkreis.

Kontaktregeln im Saarland

Die Kontaktbeschränkungen gelten weiter. Heißt: Ein Haushalt darf sich maximal mit einer Person aus einem anderen Haushalt treffen ("Ein Haushalt + 1"-Regel).

Neue Rechtsverordnung im Saarland: Ab wann und wie lang?

Die neue Corona-Rechtsverordnung trat am Montag, dem 1. März, 00.00 Uhr in Kraft. Sie gilt vorerst bis Sonntag, 7. März, 23.59 Uhr. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Regeln dann nochmal verlängert werden. An diesem Mittwoch berät sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) erneut mit den Ministerpräsident:innen der Länder.

Verwendete Quellen:
- Verordnung zur Änderung infektionsrechtlicher Verordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 26.02.2021
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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kub/dpa

Zeitumstellung, Online-Shopping, Elektrogeräte: Das ändert sich im März

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Das Zahlen mit Kreditkarte wird komplizierter, aber sicherer. Foto: Christin Klose/dpa-Bildfunk

Friseursalons können wieder öffnen, die Zeit wird umgestellt und es gibt neue Regelungen beim Online-Bezahlen mit Kreditkarte: Der März bringt einiges Neues mit sich. Hier gibt's den Überblick:

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- Deutsche Presse-Agentur

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Illingen richtet Corona-Schnellteststützpunkt ein

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Die Tests sollen am Kulturforum "Illipse" in Illingen erfolgen. Fotos: (Hintergrund) Wikimedia Commons/atreyu/CC3.0-Lizenz/Bild bearbeitet | (Tests) dpa-Bildfunk/ Hendrik Schmidt

Corona-Schnellteststützpunkt in Illingen

In Kooperation mit dem DRK richtet die Gemeinde Illingen ab Montag (8. März 2021) einen Corona-Schnellteststützpunkt im Kulturforum "Illipse" ein. Darüber informierte Bürgermeister Armin König (CDU) auf Facebook.

"Es wird sowohl ein Drive-In vor der 'Illipse' als auch eine Station für Fußgänger angeboten", hieß es in der Mitteilung. Getestet werde im Zehn-Minuten-Takt; eine telefonische Voranmeldung unter (06825)409220 sei notwendig.

Die Testungen sollen den Angaben zufolge gegen einen "geringen Selbstkostenbeitrag" erfolgen. Der Preis werde im Laufe der Woche festgelegt. Laut König wird "auf dem Vorplatz der 'Illipse' am Montag und Mittwoch, 8. und 10. März von 10.00 bis 11.00 Uhr" getestet.

Bürgermeister: Zahl der Infizierten zu niedrig

"In Illingen mit seinen 16.500 Einwohnern gibt es laut Gesundheitsamt derzeit 13 Infizierte", ist in dem Facebook-Beitrag zu lesen. Bürgermeister König hält diese Zahl "wegen der unentdeckten Symptomfreien für deutlich zu niedrig". Jeder Infektionsfall, der durch eine Testung in dem neuen Zentrum vermieden werden kann, helfe der Gemeinde und der Region. Darüber hinaus forderte der Politiker eine Finanzierungszusage der Landesregierung für kommunale Schnelltest-Stützpunkte.

Verwendete Quellen:
- Facebook-Beitrag von Armin König, 28.02.2021
- Verwendetes Foto: Wikimedia Commons/atreyu/CC3.0-Lizenz/Bild bearbeitet

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Händler pochen auf baldige Öffnung - Auch Gastwirte wollen aufmachen

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Auch das Gastgewerbe leidet unter den Folgen der Pandemie. Foto: dpa-Bildfunk/Kira Hofmann

Offene Briefe an Kanzlerin wegen Corona-Schließungen

Nach heftigen Geschäftseinbußen wegen der Corona-Schließungen wächst der Druck im Einzelhandel und in der Gastronomie, endlich wieder öffnen zu dürfen. Vor einem wegweisenden Bund-Länder-Treffen veröffentlichten große Handelsketten von Elektronik und Spielwaren am Montag offene Briefe an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), in denen sie Forderungen nach einem Ende der Schließungen untermauerten. "Für immer mehr Unternehmer ist die Entwicklung existenzgefährdend", heißt es in den zwei Schreiben an die Kanzlerin und die Ministerpräsident:innen der Länder, die am Mittwoch über den Umgang mit der Pandemie beraten.

Unterschrieben waren die Briefe zum Beispiel von den Chef:innen von Conrad Electronic, Euronics, Media Markt und Saturn sowie von den Spielwarenhändlern Vedes, Spiele Max, Rofu Kinderland und Galeria Karstadt Kaufhof. Deren Läden sind - wie auch Geschäfte aus anderen Teilen des Einzelhandels - seit Mitte Dezember geschlossen. Die stationäre Elektronikbranche schätzt ihre Einbußen seither auf etwa zwei Milliarden Euro, die Spielwarengeschäfte auf 300 Millionen Euro.

Nach Auffassung der Firmenchef:innen besteht im Einzelhandel kein erhöhtes Infektionsrisiko. Ein sicheres Einkaufen sei möglich - auch vor Erreichen des Inzidenzwerts von 50. "Wir fordern eine sofortige Öffnung des stationären Technik-Einzelhandels unter Einhaltung aller notwendigen Hygiene- und Gesundheitsschutzmaßnahmen", so die Autor:innen.

Auch Gastwirte wollen aufmachen

Auch das Gastgewerbe leidet unter den Folgen der Pandemie. Der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverband NRW, Bernd Niemeier, pochte am Montag auf ein baldiges Ende des Lockdowns - seine Branche wolle endlich wieder Gäste empfangen. "Die Zeit ist reif", erklärte Niemeier. "Wir wollen uns nicht mehr mit Hinhaltetaktiken und dem Verweis auf Bund-Länder-Arbeitsgruppen, die nicht zu Potte kommen, abspeisen lassen."

Der "Gastgeberkreis", ein Bündnis aus mehr als 120 Firmenchef:innen aus der Gastronomie, forderte ebenfalls Bewegung. "Es ist jetzt wirklich an der Zeit, konkrete Öffnungspläne für die Gastronomie und Hotellerie vorzustellen", teilte der Gastgeberkreis am Montag mit und forderte mit Blick auf die Umsetzung solcher Pläne den Einsatz von Corona-Schnelltests. Geimpfte oder getestete Gäste sollten "nun wieder in den Genuss der deutschen Gastgeber kommen". Zum Gastgeberkreis gehören die Chef:innen der Restaurantketten L'Osteria, Hans im Glück, Block House und Nordsee.

Treffen am Mittwoch

An diesem Mittwoch besprechen Merkel und die Ministerpräsident:innen der Bundesländer das weitere Vorgehen in der Corona-Krise. Ursprünglich stellten sie Öffnungen im Einzelhandel in Aussicht für den Fall, dass ein Inzidenzwert von 35 erreicht ist - dass sich also nicht mehr als 35 Menschen pro 100.000 Einwohner:innen binnen einer Woche mit dem Coronavirus anstecken. Allerdings ist der Sinkflug der Inzidenzwerte beendet - zuletzt stieg diese wichtige Kennziffer wieder etwas an.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Staatsanwaltschaft ermittelt gegen "Impfvordrängler" im Saarland

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Nach Verstößen gegen die Impfreihenolge an den SHG-Kliniken in Völklingen hat die Staatsanwaltschaft Saarbrücken ein Vorermittlungsverfahren eingeleitet. Foto: picture alliance/dpa | Dirk Guldner

In den vergangenen Wochen kam es in zahlreichen Bundesländern in Deutschland zu Verstößen gegen die in der Impfverordnung festgelegte Impfreihenfolge. Das sorgte bundesweit für Empörung. Forderungen nach Sanktionen gegen die "Impfvordrängler wurden laut: "Große Wut über Impf-Vordrängler: Gesundheitsminister Spahn will Sanktionen prüfen".

Strafrechtliche Sanktionen gegen "Impfvordrängler" im Saarland?

Nach übereinstimmenden Medienberichten von "SZ" und "SR" könnten entsprechende Verstöße im Saarland sogar strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Demnach hat die Staatsanwaltschaft Saarbrücken ein Vorermittlungsverfahren nach den Verstößen gegen die festgelegte Impfreihenfolge an den SHG-Kliniken in Völklingen eingeleitet.

Das war passiert

An den SHG-Kliniken in Völklingen haben sich der Verwaltungsdirektor und fünf weitere Verwaltungsmitarbeiter der Klinik im Rahmen eines "Sonderimpftermins für besonders coronagefährdetes Klinikpersonal"  gegen das Coronavirus impfen lassen, obwohl sie nicht zu der priorisierten Gruppe gehörten und damit noch nicht an der Reihe waren.

Ein SHG-Sprecher gab damals an, dass es aufgrund der Kurzfristigkeit des Termins nicht möglich gewesen sei, auf die Schnelle das gesamte für die Impfung vorgesehene Personal zusammenzubekommen.

Zum Hintergrund: Die Klinik durfte insgesamt 70 Beschäftigte zu dem "Sonderimpftermin" am Saarbrücker Impfzentrum schicken. Laut Angaben der Klinik habe man aber kurzfristig nur 64 Beschäftigte der höchsten Prioritätsstufe erreicht. Die letzten sechs Plätze habe man dann an Verwaltungsmitarbeiter:innen - darunter auch den Verwaltungschef der Klinik - vergeben. Das damalige Vorgehen bedauere man inzwischen.

Staatsanwaltschaft Saarbrücken prüft Anfangsverdacht

Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken prüft im Rahmen ihres Vorermittlungsverfahrens nun, ob nach den Vorgängen an den SHG-Kliniken in Völklingen der Anfangsverdacht einer Straftat vorliegt. Weitere Informationen zu den eingeleiteten Vorermittlungen - beispielsweise welcher Straftatbestand konkret geprüft wird - wollte die Staatsanwaltschaft am heutigen Montag (1. März 2021) noch nicht mitteilen.

In einem vergleichbaren Fall in Halle hatte die dortige Staatsanwaltschaft ein Verfahren wegen des "Verdachts der veruntreuenden Unterschlagung von Impfstoff" eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft Halle erklärte in diesem Zusammenhang, dass auch Impfstoffreste nur denjenigen zugutekommen dürften, die auch zu den priorisierten Impfgruppen gehörten.

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- Berichte von "SZ" und "SR"
- Deutsche Presse-Agentur

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Tiefststand bei Corona-Toten seit November: Warum die Interpretation schwierig ist

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Die Zahl der binnen 24 Stunden ans Robert Koch-Institut (RKI) gemeldeten Corona-Todesfälle hat den tiefsten Wert seit Anfang November erreicht. Foto: dpa-Bildfunk/Thomas Frey

Tiefststand bei Corona-Toten seit November

Laut RKI gibt es bei den Corona-Toten in Deutschland einen Tiefststand - zumindest seit November. Die Behörden der Bundesländer übermittelten im Laufe des gestrigen Sonntags (28. Februar 2021) 60 neue Fälle von Menschen, die an oder mit Corona gestorben sind. Kann sich der Trend fortsetzen? Ist das auch eine Folge der Impfungen bei Hochbetagten?

Interpretation des Tiefststandes

Bei der Interpretation des Tiefststandes sind mehrere Dinge zu beachten:

- Der Wert bezieht sich explizit nicht darauf, wie viele Menschen binnen eines Tages gestorben sind. Es geht um die Zahl der Meldungen an das RKI. Darin können auch Todesfälle enthalten sein, die schon einige Zeit zurückliegen.

- An Montagen sind die Zahlen generell besonders niedrig, weil an Sonntagen weniger gemeldet wird. Am Montag vor einer Woche lag der Wert bei 62, am Montag, dem 11. Januar, lag der Wert bei 343.

- Die Zahl der Corona-Toten hinkt der Entwicklung bei den Infektionszahlen erwartungsgemäß hinterher. Das RKI zitiert Forschungsergebnisse, denen zufolge zwischen Symptombeginn und Tod mehr oder weniger zwei Wochen vergehen. Die Zahl der Neuinfektionen hatte Anfang 2021 über mehrere Wochen deutlich abgenommen und Mitte Februar die tiefsten Werte erreicht. Dass nun auch die Todeszahlen vergleichsweise tiefe Werte erreichen, war deshalb auch erwartbar.

- Die Impfungen von Hochbetagten, die grundsätzlich ein besonders hohes Sterberisiko haben, könnten eine Rolle spielen. So hat die Mehrheit der Pflegeheimbewohner:innen bereits zwei Dosen und damit den vollen Impfschutz erhalten. "Das Risiko, an Corona zu erkranken, hat sich für unsere höchstbetagten Bürgerinnen und Bürger deutlich reduziert", hatte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Freitag gesagt. Und RKI-Präsident Lothar Wieler ergänzte, dass die Fallzahlen bei den Über-80-Jährigen weiter abnehmen, obwohl es nach wie vor Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen und Krankenhäusern gebe. "Das ist wahrscheinlich schon ein Effekt der Impfung."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Vier Menschen im Krankenhaus: Wohnungsbrände im Saarbrücker Stadtgebiet

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Derzeit ist das Gebäude nicht bewohnbar, so die Feuerwehr. Fotos: BeckerBredel

Einsatz in der Bliesransbacherstraße

Den ersten Einsatz am Sonntag (28. Februar 2021) hat die Feuerwehr Saarbrücken nach eigenen Angaben in der Bliesransbacherstraße absolviert. Hier rückten die Löschbezirke Fechingen und Eschringen zu einem Wohnungsbrand aus. Noch vor dem Eintreffen der Kräfte hatten sich die Bewohner:innen in Sicherheit gebracht.

"Das Feuer war schnell gelöscht und das Gebäude mittels Belüftungsgerät rauchfrei gemacht", teilte die Feuerwehr mit. Drei Bewohner:innen sowie ein Ersthelfer mussten mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden. Zudem verletzte sich während der Löscharbeiten ein Feuerwehrmann leicht. "Das Gebäude ist zurzeit unbewohnbar und die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen", hieß es im Zusammenhang mit dem Einsatz abschließend.

Einsatz in der Mainzer Straße

Nach Angaben der Feuerwehr wurden bereits auf der Rückfahrt mehrere Einheiten zu einem Kellerbrand in die Mainzer Straße alarmiert. "Dort war es in einem Wohn- und Geschäftsgebäude zu einer Rauchentwicklung im Keller gekommen", so die weiteren Informationen. Auch in diesem Fall hatten sich die Bewohner:innen selbstständig in Sicherheit gebracht.

Die Ursache der Verrauchung: ein Brand in einem Lichtschacht, "welcher bereits durch die Mitarbeiter eines Ladenlokals gelöscht worden war", teilten die Einsatzkräfte mit. Anschließend belüftete die Feuerwehr den Kellerbereich und übergab das Gebäude wieder an die Bewohner:innen. Bei beiden Einsätzen vor Ort: insgesamt 55 Kräfte der Feuerwehr Saarbrücken und 15 Fahrzeuge.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Feuerwehr Saarbrücken, 28.02.2021
- Presseagentur BeckerBredel

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Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy zu Haftstrafe verurteilt

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In der Mitte des Bildes zu sehen: Nicolas Sarkozy. Foto: picture alliance/dpa/Le Pictorium Agency via ZUMA | Sadak Souici

Sarkozy zu Haftstrafe verurteilt

Frankreichs früherer Präsident Nicolas Sarkozy ist wegen Bestechung und unerlaubter Einflussnahme zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Davon werden zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt, wie die französische Nachrichtenagentur AFP am Montag aus dem Pariser Justizpalast berichtete. Der 66-Jährige muss voraussichtlich nicht ins Gefängnis, weil die Strafe zu Hause unter elektronischer Überwachung abgebüßt werden kann.

Weitere Verurteilungen

Die Richter verurteilten auch Sarkozys langjährigen Anwalt Thierry Herzog und den Juristen Gilbert Azibert zu Haftstrafen von jeweils drei Jahren, ebenfalls mit zwei Jahren auf Bewährung. Die Verhandlungen vor Gericht hatten Ende vergangenen Jahres zu großem Aufsehen in Frankreich geführt.

Ermittlungsgeheimnisse

Sarkozy hatte laut Anklage 2014 versucht, über Herzog von dem Juristen Azibert Ermittlungsgeheimnisse zu erhalten. Im Kern habe dieses Verhalten die Unabhängigkeit der Justiz gefährdet, argumentierte die Anklage.

Der konservative Sarkozy regierte von 2007 bis 2012 im Elyséepalast. Er hatte die Vorwürfe Ende vergangenen Jahres vor Gericht zurückgewiesen. Bei zahlreichen Anhängern der bürgerlichen Rechten gilt er bis heute als Führungsikone, obwohl er keine Ämter mehr hat.

Telefongespräche abgehört

Die Vorwürfe beruhen auf der Verwendung abgehörter Telefongespräche des Politikers mit Anwalt Herzog. Um die Rechtmäßigkeit dieser Abhöraktion hatte es einen heftigen Streit gegeben. Das Verfahren gilt als einmalig. Es ist aber nicht das erste Mal, dass ein früherer Präsident verurteilt wurde. Sarkozys Vorgänger Jacques Chirac erhielt 2011 wegen Veruntreuung und Vertrauensbruch in seiner Zeit als Pariser Bürgermeister eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren.

Weiterer Prozess

Sarkozy steht vor einem juristischen Hürdenlauf. Wegen Ausgaben für seine erfolglose Wiederwahlkampagne wird es Mitte des Monats einen weiteren Prozess geben. Die Justiz ermittelt zudem seit Jahren wegen angeblicher Zahlungen Libyens für seinen erfolgreichen Präsidentenwahlkampf 2007. Sarkozy weist auch hier alle Vorwürfe zurück.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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IG Metall: Warnstreiks im Saarland ab Mitternacht

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Im Saarland soll es ab Mitternacht (02.03.2021) zu Arbeitsniederlegungen kommen. Weitere Warnstreiks sind zudem geplant. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Thomas Frey

IG Metall ruft zu Warnstreiks auf

Nach den vorläufig ergebnislosen Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie hat die Gewerkschaft IG Metall unter anderem im Bezirk Mitte zu Warnstreiks aufgerufen. Zu dem Bezirk Mitte gehört neben Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen auch das Saarland.

Arbeitsniederlegungen im Saarland ab Mitternacht

Bereits am Montagmittag gab es in zahlreichen Betrieben in Deutschland erste Protestaktionen unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln. Man will sich damit für die geplanten Warnstreiks warmlaufen. Diese sollen dann am Dienstag (2. März 2021) bereits eine Minute nach Mitternacht beginnen. Dann wird es laut Angaben der IG Metall Bezirk Mitte auch im Saarland entsprechende Arbeitsniederlegungen geben.

Weitere Warnstreiks geplant

Laut Auskunft der IG Metall seien auch in den darauffolgenden Tagen weitere Warnstreiks geplant, um den Druck auf die Arbeitgeber:innen zu erhöhen. Hintergrund für die Arbeitsniederlegungen sind die stockenden Tarifverhandlungen für die rund 3,8 Millionen Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Deutschland.

Gewerkschaft fordert mehr Lohn

Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten vier Prozent mehr Lohn - wo es in einem Betrieb schlecht läuft, in Form von Lohnausgleich bei einer auf vier Tage abgesenkten Arbeitszeit. Die Arbeitgeber:innen haben bislang Lohnerhöhungen frühestens für das Jahr 2022 in Aussicht gestellt und wollen automatische Abweichungen vom Tarifniveau für schwächere Betriebe.

Auf Gewerkschaftsseite zeigte man sich enttäuscht über das Verhalten der Arbeitgeber. "Kurzarbeit und Entgelteinbußen, Arbeiten mit Abstand und Maske oder im Homeoffice bei gleichzeitiger Kinderbetreuung haben viele der Beschäftigten an den Rand ihrer Kräfte gebracht. Dennoch sind die Arbeitgeber nicht bereit, konstruktiv mit der IG Metall zu verhandeln", erklärte IG-Metall-Bezirksleiter Jörg Köhlinger bereits am vergangenen Freitag.

Arbeitgeberseite spricht von "unangemessenem Arbeitskampf"

Der saarländische Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie (ME Saar) hat am Wochenende mit Unverständnis auf die angekündigten Warnstreiks reagiert. Der Verband spricht von "einem unangemessenen Arbeitskampf", der in der ohnehin schon schweren Corona-Zeit einen zusätzlichen Schaden anrichte.

"In einer Pandemie, in der Lieferketten gebrochen sind, der Absatz wegen geschlossener Läden stockt, die Produktion zweistellig zurückgegangen ist und Unternehmen alles tun, um ihre Beschäftigten an Bord und die Grenzen für Grenzpendler offenzuhalten, wirken Streiks wie aus der Zeit gefallen", erklärte der ME-Saar-Geschäftsführer Martin Schlechter.

IG Metall: "Wir lassen nicht mit uns Schlitten fahren"

Jörg Hofmann, der erste Vorsitzende der IG Metall bekräftigte wiederum am Montag (1. März 2021), dass es der Gewerkschaft vor allem um die Sicherung der Jobs gehe. "Wir lassen mit uns nicht Schlitten fahren in der Tarifrunde", soll er laut Angaben der Deutschen Presse-Agentur im Rahmen einer Kundgebung im schwäbischen Crailsheim erklärt haben.

Man brauche laut Hofmann neue Instrumente, um den Strukturwandel zu bewältigen. "Und nicht nur Entlassungen, sondern dass Arbeit so verteilt wird, dass möglichst alle diesen Strukturwandel mit guter und sicherer Beschäftigung erleben werden", so Hofmann weiter.

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- Deutsche Presse-Agentur
- Bericht der "Saarbrücker Zeitung" 

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So viele Menschen im Saarland sind gegen Corona geimpft

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Einen vollständigen Schutz gegen das Coronavirus hat im Saarland etwa jede:r 50. Foto: Sebastian Gollnow/dpa-Bildfunk

Im Saarland sind laut Gesundheitsministerium bislang 22.815 Menschen komplett gegen das Coronavirus geimpft worden. Damit haben 2,3 Prozent der Gesamtbevölkerung einen vollständigen Schutz.

5 Prozent mindestens einmal geimpft

50.542 Mal wurden bislang Erstimpfimpfungen durchgeführt (5,1 Prozent der Gesamtbevölkerung). Insgesamt wurden damit mit Stand von Sonntagabend (28. Februar 2021) 73.357 Vakzine verabreicht, das sind rund 11.600 mehr als in der Woche zuvor.

Lehrkräfte und Kita-Personal kann sich jetzt impfen lassen

Mit der neuen Rechtsverordnung haben jetzt auch Personen, die in Kitas, in der Kindertagespflege und in Grund-, Sonder oder Förderschulen arbeiten, mit hoher Priorität Anspruch auf eine Schutzimpfung (Prio 2). Das betrifft rund 6.000 Grundschullehrer:innen und 500 Förderschullehrkräfte, etwa 7.200 Personen aus dem Kita-Bereich inklusive 500 Hauswirtschaftskräften und 300 Personen in der Tagespflege.

Neue Corona-Regeln im Saarland: Das ändert sich und das bleibt gleich

Fast 16.000 Impfungen in Pflege- und Alteneinrichtungen

Von den 73.367 Impfungen wurden 15.925 bei Bewohner:innen in Pflege- und Alteneinrichtungen durch die mobilen Teams und 24.346 Impfungen bei Personen mit einer beruflichen Indikation, 14 Impfungen bei Personen mit einer medizinischen Indikation sowie 33.072 Impfungen bei Personen im Alter von 80 Jahren oder älter in Impfzentren durchgeführt. Auf den Impflisten haben sich laut Gesundheitsministerium bisher 140.991 Menschen registriert.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums 01.03.2021
- Deutsche Presse-Agentur

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Saar-Brauereien kooperieren für neues Bier

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Bei dem neuen Produkt handele es sich um ein helles Märzenbier mit BIO-Zertifizierung. Fotos: Mettlacher Abtei-Bräu/Facebook

Neues Bier "Abtei#blank" aus dem Saarland

Ein neues Bier aus dem Saarland soll in Kürze auf dem Markt erhältlich sein. Dabei handelt es sich um "Abtei#blank", das Ergebnis einer Kooperation der Mettlacher Abtei-Bräu und der Grosswald-Brauerei in Heusweiler. Den Unternehmen zufolge ist das "Abtei#blank" ein "vollmundiges, gefiltertes, helles Märzenbier mit BIO-Zertifizierung". Es stehe für "biologische, nachhaltige und hochwertige Handwerksproduktion".

Gebraut werde das Bier von Braumeister Alfred Maurer der Mettlacher Abtei-Bräu "in den heiligen Hallen der Grosswald Brauerei", hieß es in einer Facebook-Mitteilung.

Bald im Handel erhältlich

Den Unternehmen zufolge soll das Bier - mit spezifisch saarländischem Design - "bald" im regionalen Einzelhandel, Biomärkten, Hofläden und Co. erhältlich sein. Interessierte könnten das Produkt dann in 0,33er-Flaschen, im Sechserträger, als Kasten mit 34 Flaschen oder in KEG-Fässern erwerben.

Verwendete Quellen:
- Facebook-Beitrag der Mettlacher Abtei-Bräu GmbH

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Person fällt abends Baum bei Homburg - BMW-Fahrer prallt dagegen

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Der Baum wurde wenige Minuten vor dem Unfall gefällt. Symbolfoto: Christian Charisius/dpa-Bildfunk

Erheblicher Sachschaden ist bei einem Unfall auf der L223 bei Homburg entstanden. Eine unbekannte Person hatte am Freitag (26. Februar 2021) zwischen Bechhofen/Rheinland-Pfalz und dem Homburger Ortsteil Bruchhof einen Baum gefällt, teilte die Polizei mit.

Fahrer kollidiert mit Baum

Dieser lag quer über der Fahrbahn, als ein 33-jähriger Autofahrer gegen 21.30 Uhr mit ihm kollidierte. Die Beamt:innen gehen davon aus, dass der Baum mutwillig wenige Minuten vor dem Unfall gefällt worden war. Bislang gebe es keine Hinweise zu dem Täter oder der Täterin.

Hoher Sachschaden

Der Autofahrer wurde bei dem Unfall nicht verletzt. An seinem BMW entstand hoher Sachschaden.

Die Polizei bittet um Hinweise, Tel. (06841)1060.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Homburg, 01.03.2021

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100.000 kostenlose Schnelltests für Betriebe im Saarland

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Bei den Antigen-Schnelltests liegt das Ergebnis nach etwa 15 Minuten vor. Foto: dpa-Bildfunk/Kay Nietfeld

100.000 kostenlose Antigen-Schnelltests

100.000 kostenlose Antigen-Schnelltests stellt die Saar-Landesregierung Betrieben mit Grenzpendler:innen hierzulande zur Verfügung. Das teilte die IHK Saarland am gestrigen Sonntag (28. Februar 2021) mit. Zentrale Stelle für die Ausgabe der Tests ist die IHK.

Update (14.15 Uhr): "In kürzester Zeit wurden alle Schnelltests von den saarländischen Unternehmen abgerufen", so die IHK. Das Portal sei daher abgeschaltet worden. Für Fragen stehe die Hotline, Tel. (0681)9520-500, sowie die Mail-Adresse corona@saarland.ihk.de weiterhin zur Verfügung.

Département Moselle als Virusvariantengebiet

Laut IHK beruht die Maßnahme auf Einstufung des Département Moselle als Virusvariantengebiet. Infolgedessen dürfen Grenzpendler:innen nur noch mit einem negativen Corona-Test die Grenze von Frankreich nach Deutschland überqueren. IHK und die Vereinigung der saarländischen Unternehmensverbände raten allen Unternehmen hierzulande, "die weiterhin Grenzgänger beschäftigen möchten, in den Betrieben kurzfristig ein Testregime aufzubauen".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der IHK Saarland, 28.02.2021
- eigener Bericht

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Nach Trierer Amokfahrt: "Noch ein langer Weg" für Hinterbliebene

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300 Menschen leiden an den psychischen Folgen der Amokfahrt in Trier. Foto: Harald Tittel/dpa-Bildfunk

Drei Monate nach der Amokfahrt in Trier mit fünf Toten und vielen Verletzten sieht Trauma-Expertin Sybille Jatzko die Nachsorge für die Hinterbliebenen auf einem guten Weg. Betroffene seien derzeit dabei, zu einer "Schicksalsgemeinschaft" zu werden, sagt Jatzko.

Schwerer Weg muss nicht alleine gegangen werden

Es habe bereits erste Gespräche gegeben, einen ersten Austausch, ein erstes Kennenlernen. "Sie müssen diesen Weg, der doch so schwer ist, nicht alleine gehen", sagt Jatzko, die mit ihrer Stiftung "Katastrophen Nachsorge" Angehörige, Betroffene und Traumatisierte in Trier begleitet.

Therapeutin hat mehr als 30 Jahre Erfahrung

"Sie fangen gerade erst an zu lernen, dass eine Gruppe nicht belastend, sondern entlastend sein kann", sagt die Psychotherapeutin, die seit mehr als 30 Jahren Hinterbliebenen nach Katastrophen zur Seite steht. "Sie tauschen Symptome aus, und merken plötzlich, dass alle Angst vor Autos haben, dass sie alle Angst haben, in die Fußgängerzone zu gehen."

Mann steuerte Menschen gezielt an

Am 1. Dezember war ein Amokfahrer mit einem Sportgeländewagen durch die Fußgängerzone gerast und hatte gezielt Menschen angesteuert. Neben den Toten gab es 24 zum Teil schwer verletzte Menschen plus rund 300 Personen, die psychische Folgen erlitten haben. Der 51 Jahre alte mutmaßliche Täter sitzt in Untersuchungshaft.

Motiv für Tat weiter unklar

"Die Frage nach dem Motiv für die Tat ist nach wie vor noch nicht geklärt", sagt der Leitende Oberstaatsanwalt Peter Fritzen. Das psychiatrische Gutachten, das die Staatsanwaltschaft in Auftrag gegeben hatte, liege noch nicht vor. Nach der Tat hatten sich rund 400 Zeug:innen gemeldet: Die Vernehmungen seien inzwischen abgeschlossen. Die Ermittler:innen seien nun damit befasst, anhand der Vernehmungen und der kriminaltechnischen Untersuchungen die Einzelheiten des Tatgeschehens herauszuarbeiten, sagt Fritzen.

Hinterbliebene als Nebenkläger:innen?

Jatzko schätzt, dass 30 bis 40 Betroffene Einladungen der Stadt Trier und des Opferbeauftragten des Landes Rheinland-Pfalz, Detlef Placzek, zu Treffen angenommen hätten. "Es werden immer mal wieder mehr oder mal wieder weniger sein." Im März sei noch ein administratives Treffen geplant. Dabei solle es auch um rechtliche Fragen gehen, zum Beispiel, ob die Hinterbliebene in einem Gerichtsprozess gemeinsam als Nebenkläger:innen auftreten wollten.

"Es ist eine Lebensveränderung"

Möglicherweise von April an werde die Stiftung dann die Nachsorge ganz übernehmen. "Der Weg wird natürlich ein längerer Weg sein. Es wird noch viel und lange darüber gesprochen werden, bis es ganz langsam besser wird", sagt die Expertin. Die Langzeitwirkungen vor allem der Traumatisierten, die sei einfach da: "Es ist eine Lebensveränderung." Es werde immer mal wieder besser, immer mal wieder schlechter gehen.

Jatzo bei großen Katastrophen in der Nachsorge

Die kurzfristige Krisenintervention direkt nach der Amokfahrt sei in Trier "beispielhaft" abgelaufen, sagt Jatzko aus Krickenbach bei Kaiserslautern. "Das haben die toll gemacht, das große Bemühen war zu spüren." Jatzko war teils federführend bei vielen Nachsorgen im Einsatz: nach der Flugtagkatastrophe von Ramstein (1988), dem Flugzeugabsturz der Birgenair (1996), dem Terroranschlag in Bali (2002), der Tsunami-Katastrophe in Thailand (2004), dem Loveparade-Unglück in Duisburg (2010), dem Absturz der Germanwings-Maschine (2015) und der Amokfahrt in Münster (2018).

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Karlsberg bringt neuen Bier-Mix in den Handel

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Das neue Produkt soll in limitierter Edition erhältlich sein. Foto: Karlsberg

Mango-Maracuja-Weizen von Karlsberg

Die Homburger Karlsberg-Brauerei erweitert nochmals ihr Biermischgetränke-Sortiment: Im März 2021 soll das neue Mango-Maracuja-Weizen als saisonal limitierte Edition im Handel erscheinen. Darüber informiert der Karlsberg-Verbund am heutigen Montag (1. März 2021).

Die Beschreibung des neuen Getränks: "Süße Mango und säuerliche Maracuja treffen auf Natur-Weizen und begeistern mit echt erfrischendem Genuss". Der Fruchtanteil liege bei 30 Prozent. Den Alkoholgehalt gibt das Unternehmen mit 3,5 Prozent an.

Neuer Bier-Mix ab März

Nach Angaben des Unternehmens ist das Mango-Maracuja-Weizen "ab März 2021 als saisonal limitiertes Biermischgetränk" erhältlich. Interessierte könnten das Produkt in der 0,33-Liter-Flasche, im Sixpack und in der 24er-Kiste erwerben.

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So sieht eine einzelne Flasche aus. Foto: Karlsberg

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Karlsberg-Verbunds, 01.03.2021

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11.500 weitere Laptops und Tablets für bedürftige Familien im Saarland

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Die Schulträger schaffen die Geräte an. Foto: Uli Deck/dpa-Bildfunk

Die Schulträger im Saarland schaffen weitere 11.500 Tablets und Laptops für bedürftige Schüler:innen an. Das Land stelle dafür sechs Millionen Euro zur Verfügung, teilte das Bildungsministerium am Sonntag (28. Februar 2021) mit.

Geräte werden ausgeliehen

"Durch die Beschaffung der mobilen Endgeräte durch die Schulträger wird gewährleistet, dass alle bedürftigen Schüler:innen vollumfänglich an digital gestütztem Unterricht teilhaben können", sagte Ministerin Christine Streichert-Clivot (SPD). Die Geräte werden an die Familien ausgeliehen, gewartet und mit Bildungs-Apps und Software bespielt. Dieser professionelle Ansatz sei sinnvoller als die individuelle Beschaffung und bedeute für die Familien weniger Aufwand, so die Politikerin.

Bislang 12.000 Geräte angeschafft

Mit den Mitteln des Sofortausstattungsprogramms des Bundes und des Landes wurden im Saarland bislang 12.000 Laptops und Tablets für Schüler:innen angeschafft, die nicht über geeignete Geräte für das digital gestützte Lernen von zu Hause verfügen und deren Eltern sich diese nicht leisten können.

Ab 2022: Geräte für alle ab Klasse 3

Zum Schuljahr 2022/23 will das Ministerium außerdem allen Schüler:innen ab der 3. Klasse ein mobiles Gerät zur Verfügung stellen können. Parallel dazu soll die bestehende Schulbuchausleihe schrittweise durch eine digitale Geräte- und Medienleihe ersetzt werden, zu der dann auch die über die Schulträger beschafften Geräte gehören.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Bildungsministeriums, 28.02.2021

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Ermordeter Samuel Yeboah: Gedenkort in Saarlouis geplant

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Bei dem Brand kam Samuel Yeboah ums Leben. Foto: Polizei

Gedenkort für Samuel Yeboah

Der Saarlouiser Integrationsbeirat hat laut "SR" einstimmig für einen Gedenkort für den 1991 ermordeten Samuel Yeboah gestimmt. Das Denkmal soll in der Saarlouiser Straße entstehen.

Arbeitskreis geplant

Darüber hinaus soll auch ein Arbeitskreis eingerichtet werden. Nach Angaben des Rundfunksenders werde dieser die "Aktivitäten der rechtsextremen Saarlouiser Szene in der Vergangenheit bis zum heutigen Tag beleuchten, aufarbeiten und veröffentlichen".

Mordfall Yeboah

Im September 1991 war bei einem Anschlag auf das als Asylbewerberheim genutzte ehemalige Gasthaus "Weißes Rößl" in Fraulautern der 27-jährige Flüchtling Samuel Yeboah verbrannt. Zwei Männer wurden schwer verletzt. Schon damals hatte es Hinweise auf einen möglichen rechtsextremen Hintergrund der Brandstiftung gegeben.

Tatverdächtig im Mordfall Yeboah gilt laut "Spiegel" ein 49-Jähriger aus Saarlouis. Der Mann sei seit Jahren in der rechten Szene aktiv. Ende Januar hatte die Polizei die Wohnung und den Arbeitsplatz des Verdächtigen durchsucht. Erneute Durchsuchungen hatte es im Februar gegeben.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Spiegel
- eigene Berichte

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Warteschlangen am Impfzentrum Saarbrücken wegen Serverausfall

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Hier zu sehen: die Warteschlange am heutigen Montag. Foto: User-Einsendung bei SOL.DE

Warteschlangen am Impfzentrum Saarbrücken

Am Saarbrücker Impfzentrum ist es am heutigen Morgen aufgrund eines Serverausfalls zu Warteschlangen und Verzögerungen gekommen. Laut "SR" habe der Ausfall etwa 20 Minuten gedauert.

Mittlerweile laufe der Betrieb wieder, teilte Regionalverbandssprecher Lars Weber dem Saarländischen Rundfunk mit. Alle für heute geplanten Termine sollen demnach stattfinden. Die Bitte: Pünktlich - allerdings nicht viel früher - zu einem Termin erscheinen. Dadurch sollen weitere Warteschlangen vermieden werden.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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Grenzgebiet Saarland: Stichproben-Kontrollen zu verschärften Einreiseregeln aus Moselle

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Es soll Kontrollstellen, aber keine stationären Kontrollen geben. Foto: dpa-Bildfunk/Christoph Reichwein

Stichenproben-Kontrollen

Die Bundespolizei will ab Dienstag (2. März 2021) die verschärften Einreiseregeln aus der französischen Grenzregion Moselle stichprobenartig kontrollieren. Dazu soll es auch im Grenzgebiet Saarland an das angrenzende Département Kontrollstellen geben, aber keine stationären Kontrollen auf der Grenzlinie. Das sagte ein Sprecher der Polizei der Deutschen Presse-Agentur.

Die Praxis der Bundespolizei bleibe dabei unverändert: "Wir sind ja schon die ganze Zeit in der intensivierten Grenzschleierfahndung", sagte der Sprecher. Auch in den vergangenen Wochen seien immer wieder Einreisende aus Frankreich und auch aus Luxemburg kontrolliert worden.

Negativer Corona-Test benötigt

Einreisende aus dem französischen Moselle müssen künftig einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Ein Schnelltest ist dabei ausreichend. Haben sie keinen dabei, melde die Bundespolizei das dem zuständigen Gesundheitsamt und verweise die Person an ein Testzentrum, sagte der Sprecher. Zudem gelte ein Beförderungsverbot für den öffentlichen Personennahverkehr über die Grenze hinweg.

Hintergrund

Die Bundesregierung hatte am Sonntag entschieden, das an das Saarland und an Rheinland-Pfalz grenzende Département Moselle mit seinen etwa eine Million Einwohner:innen ab Dienstag als Virusvariantengebiet einzustufen. Nach Angaben von Premierminister Jean Castex macht die südafrikanische Variante dort bereits 60 Prozent der positiven Fälle aus.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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Patryk Kubek

39 neue Corona-Fälle im Saarland - Frau verstirbt in Verbindung mit Virus

Im Saarland sind zurzeit 1.233 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Sonntag (28. Februar 2021), 16.00 Uhr, veröffentlicht hat.

39 neue Corona-Infektionen im Saarland

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 39 auf jetzt 28.933. Am Sonntag der vergangenen Woche waren es 34 Neuinfektionen gewesen. Die 7-Tages-Inzidenz stieg auf 73,0 (Vorwoche: 61,4).

Ein Todesfall gemeldet

Im Saarland wurde ein weiterer Todesfall verzeichnet. Dabei handelt es sich um eine 60-Jährige aus dem Regionalverband Saarbrücken. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, stieg damit auf 884.

155 Personen im Krankenhaus

Als geheilt gelten inzwischen 26.816 Menschen (+69). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 155 stationär behandelt (+1). Davon liegen 40 auf der Intensivstation (+/-0).

So sieht es aktuell in den Kreisen aus

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
- Saarbrücken: 11.190 (+8 gegenüber dem Vortag)
- Merzig-Wadern: 2.471 (+11)
- Neunkirchen: 3.563 (+3)
- Saarlouis: 6.023 (+7)
- Saarpfalz: 3.290 (+5)
- St. Wendel: 2.396 (+5)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 28.02.2021
- Website des saarländischen Gesundheitsministeriums
- Mitteilung des Regionalverbands Saarbrücken, 28.02.2021
- eigene Recherche

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Die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Saarland ist gestiegen. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Bildfunk

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