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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Dienstag

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Die wichtigsten Nachrichten aus dem Saarland findet ihr bei SOL.DE. Symbolfoto links: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk; Symbolfoto rechts: ECE

Aktuelle Corona-Zahlen

Das saarländische Gesundheitsministerium hat jüngst 128 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Alle aktuellen Daten könnt ihr hier nachlesen: Aktuelle Corona-Zahlen im Saarland

Bund und Länder planen weitere Öffnungsschritte - Entwurf für Corona-Beratungen

Eine dritte Welle kündigt sich an, die Infektionszahlen steigen. Bald könnten dennoch Lockerungen kommen - es gibt einen ersten Plan: Bund und Länder planen weitere Öffnungsschritte - Entwurf für Corona-Beratungen

Tobias Hans vor Bund-Länder-Konferenz: "Wir sollten restriktiv bleiben"

Vor der Bund-Länder-Konferenz zum Corona-Lockdown hat sich Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) gegen weitreichende Lockerungen ausgesprochen. Stattdessen plädierte er für gezieltere Impfungen: Tobias Hans vor Bund-Länder-Konferenz: "Wir sollten restriktiv bleiben"

Arztpraxen im Saarland stehen für mögliche Massenimpfungen bereit

Im Saarland haben sich rund 700 Ärzte und Ärztinnen dazu bereit erklärt, in ihren Praxen Corona-Impfungen anzubieten, falls die Kapazitäten der saarländischen Impfzentren nicht mehr ausreichen. Die Kassenärztliche Vereinigung erklärte am Dienstag (2. März 2021), dass man sich auf Massenimpfungen vorbereite. Mehr Informationen unter: Arztpraxen im Saarland stehen für mögliche Massenimpfungen bereit

Was ab heute beim deutsch-französischen Grenzübertritt gilt

Ab dem heutigen Dienstag (2. März 2021) gilt die französische Grenzregion Moselle laut Robert-Koch-Institut als sogenanntes Virusvariantengebiet. Damit einhergehend greifen strengere Regeln bei der Einreise nach Deutschland. Ein Überblick: Was ab heute beim deutsch-französischen Grenzübertritt gilt

Verschärfte Einreiseregeln aus Moselle ins Saarland: ÖPNV wird ausgesetzt

In der Nacht zum Dienstag (2. März 2021) wurde der grenzüberschreitende ÖPNV zwischen dem Department Moselle und dem Saarland vorübergehend ausgesetzt. Hintergrund ist die Einstufung der Region als Virusvariantengebiet durch das Robert-Koch-Institut (RKI). Mehr dazu: Verschärfte Einreiseregeln aus Moselle ins Saarland: ÖPNV wird ausgesetzt

Monika Bachmann fordert mehr Impfstoff für das Saarland und Grenzländer

Saar-Gesundheitsministerin Monika Bachmann hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (beide CDU) aufgefordert, Länder in Grenzregionen mit mehr Impfstoff zu versorgen, als bislang vorgesehen: Monika Bachmann fordert mehr Impfstoff für das Saarland und Grenzländer

Hohe Impfbereitschaft bei Lehrkräften und Kita-Personal im Saarland

Die Bereitschaft, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, scheint unter saarländischen Lehrkräften und Kita-Beschäftigten hoch zu sein. Bereits 40 Prozent der Berechtigten haben sich auf die Liste eingetragen. Mehr unter: Hohe Impfbereitschaft bei Lehrkräften und Kita-Personal im Saarland

Europa-Galerie und Saarpark-Center leuchten rot: Das steckt hinter der Aktion

Deutschlandweit haben Einkaufszentren und Geschäfte am Abend rot geleuchtet, darunter die Europa-Galerie in Saarbrücken und das Saarpark-Center in Neunkirchen. Die Aktion hat einen ernsten Hintergrund: Europa-Galerie und Saarpark-Center leuchten rot: Das steckt hinter der Aktion

Floristen-Demo in Saarbrücken: "Wir wollen wieder öffnen!"

Vor der Staatskanzlei in Saarbrücken haben rund 70 Personen für die vollständige Öffnung von Blumenläden protestiert. Sie kritisieren die neuen Corona-Regeln und fürchten Konkurrenzdruck durch Supermärkte: Floristen-Demo in Saarbrücken: Wir wollen wieder öffnen!

Mehr News zum Thema Corona:
- Bundesverband deutscher Amtsärzte fordert Corona-Tests auch beim Friseur-Besuch
- Deutsch-französisches Testzentrum bei Saarbrücken ab heute in Betrieb
- 50.000 weitere kostenlose Schnelltests für Betriebe im Saarland

Arbeitslosigkeit im Saarland leicht zurückgegangen

Nach einem deutlichen Anstieg im Januar ist die Arbeitslosigkeit im Saarland im Februar wieder leicht zurückgegangen. Das sind die Zahlen dazu: Arbeitslosigkeit im Saarland leicht zurückgegangen

Unfall in Heiligenwald: Kind (5) wird von Auto überrollt und schwer verletzt

Am Montagabend (1. März 2021) wurde ein fünfjähriges Kind in Heiligenwald von einem Auto überrollt und schwer verletzt. Es musste noch am selben Abend notoperiert werden. Mehr zu dem Vorfall: Unfall in Heiligenwald: Kind (5) wird von Auto überrollt und schwer verletzt

Gezielte Kontrollen: Saar-Polizei nimmt Kleintransporter ins Visier

Am vergangenen Wochenende haben Einsatzkräfte der saarländischen Verkehrspolizei gezielt Kleintransporter ins Visier genommen. Bei den Kontrollen wurden zahlreiche, teils gravierende Verstöße festgestellt: Gezielte Kontrollen: Saar-Polizei nimmt Kleintransporter ins Visier

Mann beschädigt in Homburg mindestens 14 Autos

In Homburg hat ein 26 Jahre alter Mann am Montagabend mindestens 14 Fahrzeuge beschädigt. Der Polizei gelang es nach eigenen Angaben, den Täter auf frischer Tat zu ertappen. Er soll geistig verwirrt gewesen sein. Mehr dazu unter: Mann beschädigt in Homburg mindestens 14 Autos

Streit in Bous eskaliert: Zuerst Eier-Wurf, dann Bedrohung mit Schusswaffe

Bei einem Streit in Bous soll ein Autofahrer eine Schusswaffe gezogen und damit mehrere Personen bedroht haben. Die Polizei sucht Zeug:innen des Vorfalls. Die ganze Geschichte: Streit in Bous eskaliert: Zuerst Eier-Wurf, dann Bedrohung mit Schusswaffe

Vermisster aus Kleinblittersdorf wieder da - Fahndung eingestellt

Die Polizei hat die öffentliche Suche nach einem 46-Jährigen aus Kleinblittersdorf beendet. Nach Angaben der Einsatzkräfte konnte der zuvor Vermisste angetroffen werden. Mehr unter: Vermisster aus Kleinblittersdorf wieder da - Fahndung eingestellt

21 Leuchtkästen: Stadtgalerie Saarbrücken gedenkt Opfern rechtsextremem Terrors

Ab dem kommenden Freitag (5. März 2021) gedenkt die Stadtgalerie Saarbrücken den Todesopfern des rechtsextremen Terrors in Deutschland mit einer besonderen Installation. 21 Leuchtkästen sollen im Innenhof der Stadtgalerie mit den Namen der Opfer erleuchten. Mehr zu der Aktion: 21 Leuchtkästen: Stadtgalerie Saarbrücken gedenkt Opfern rechtsextremem Terrors

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Arztpraxen im Saarland stehen für mögliche Massenimpfungen bereit

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Saarländische Ärztinnen und Ärzte bereiten ihre Praxen auf mögliche Corona-Impfungen vor. Symbolfoto: picture alliance/dpa/dpa Pool | Hauke-Christian Dittrich

Im Saarland stehen rund 700 Ärztinnen und Ärzte für mögliche Corona-Impfungen bereit. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf Informationen der Kassenärztlichen Vereinigung. Demnach stehen bereits 450 Arztpraxen in den Startlöchern, um Corona-Impfungen anzubieten, sobald dem Saarland größere Impfstoffmengen zur Verfügung stehen.

Saarländische Arztpraxen bereiten sich auf Massenimpfungen vor

Gunter Hauptmann, der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Saarland erklärte hierzu am Dienstag in Saarbrücken: "Wir bereiten uns auf Massenimpfungen in den Praxen vor". Denn es sei laut Hauptmann absehbar, dass die Kapazitäten der saarländischen Impfzentren nicht mehr ausreichten, wenn die Impfstoffmengen wie angekündigt erhöht werden.

Bei der Kassenärztlichen Vereinigung rechnet man damit, dass ab Mai oder Juni täglich bis zu 8.000 Corona-Impfungen zusätzlich in den Arztpraxen durchgeführt werden könnten. Dadurch könne man möglichst schnell alle impfwilligen Personen durchimpfen. Hauptmann hält es für möglich, dass die Corona-Impfungen im Saarland so bereits bis Ende August abgeschlossen werden könnten.

Hauptmann: Es darf nicht passieren, dass Impfstoff ungenutzt daliegt

Er warnt gleichzeitig, dass man auf die Masse an Impfungen unbedingt frühzeitig vorbereitet sein müsse: "Was in keinem Fall passieren darf, auch uns als Ärzten nicht, dass Impfstoff daliegt, und wir kriegen ihn nicht verimpft", so der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung.

Die Hausarztpraxen bereiten sich in einem Modellprojekt vor, dass laut Hauptmann am Montag an sieben Standorten positiv gestartet sei. "Es lief total reibungslos", erklärte er. Erste Rückmeldungen hätten gezeigt, dass alles "super funktioniert" habe.

Damit die saarländischen Ärztinnen und Ärzte die Corona-Impfungen in ihren Praxen durchführen können, benötigt das Saarland allerdings zunächst einmal mehr Impfstoff.

Gesundheitsministerin Bachmann fordert mehr Impfstoff für das Saarland

Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Dienstag aufgefordert, Bundesländer in Grenzregionen wie das Saarland mit mehr Impfstoff zu versorgen, als bislang vorgesehen: "Monika Bachmann fordert mehr Impfstoff für das Saarland und Grenzländer".

Hintergrund der Forderung ist, dass die benachbarte Region Moselle vom Robert Koch-Institut als Virusvariantengebiet eingestuft wurde. Pendler müssen seit Dienstag einen negativen Corona-Test mit sich führen, der nicht älter ist als 48 Stunden. Um Grenzschließungen zu vermeiden, fordert Bachmann mehr Impfstoff, als bislang vorgesehen. "Wir wollen alles machen, nur keine Grenzen schließen. Das ist das allerletzte Mittel, was infrage käme", so Bachmann.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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Algorithmen - eine neue Form der Diskriminierung?

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Symbolfoto: Antonino Batinic/Pexels

Algorithmen bestimmen unseren Alltag. Dabei handelt es sich, kurzgefasst, um eine Reihe von Handlungsanweisungen, die zur Lösung von Problemen beitragen. Der Zusammenhang ist vergleichbar mit einem Kochrezept, in dem beschrieben wird, was ich benötige und tun muss, um ein bestimmtes Gericht zu kochen. Der Begriff stammt aus der Informatik und Mathematik und taucht heutzutage vor allem im Zusammenhang mit Computern, Software und Internet auf. Speziell auch dann, wenn wir einen Begriff per Suchmaschine via Google suchen, kommen Algorithmen zum Tragen. Denn sie prüfen in diesen Fällen die Ergebnis-Webseiten nach bestimmten Kriterien, um diese für die Nutzer dementsprechend zu sortieren. Diese Sortierung kann allerdings fehlerhaft sein, wenn wichtige Informationen im Algorithmus nicht enthalten sind.

Online-Veranstaltung live auf Zoom und Facebook

Die Union Stiftung Saarbrücken hat zu diesem Thema einen Experten eingeladen

Kevin Baum von Algoright e.V., einem saarländischen Thinktank für Digitalisierung, erklärt am Dienstag, den 20. April, um 18.30 Uhr, was genau Algorithmen sind, wie sie arbeiten und wie sie sogar zu Instrumenten der Diskriminierung werden können. Die Veranstaltung kann online über Zoom und Facebook verfolgt werden.

Teilnehmen über Zoom
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Foto: Kevin Baum

Algorithmen - Instrumente der Diskriminierung?

In allen Internetseiten, die wir tagtäglich besuchen, sind Programme versteckt, die eine Aufgabe ausführen, basierend auf einem Algorithmus. Sie dienen vor allem dazu, Nutzerdaten zu sammeln, auszuwerten und schließlich das  Klick-, Such- oder Kaufverhalten der Menschen zu analysieren - und vielleicht auch zu manipulieren? Denn Algorithmen können bestimmte Eigenschaften bevorzugen - oder auch benachteiligen

Allerdings können Menschen - und Internetnutzer sind ausschließlich Menschen - nicht grundsätzlich in statische Raster eingeteilt werden. Ausnahmen bestätigen die Regel - auch hier - und können so für Ungleichbehandlung bestimmter, per Algorithmus analysierter und klassifizierter Personengruppen sorgen.

Ein spannendes Thema - über das es sich zu diskutieren lohnt!  Am  Dienstag, den 20. April, um 18.30 Uhr beim Online-Vortrag über Algorithmen und Diskriminierung mit Kevin Baum von Algoright e.V. - natürlich ausschließlich online via Zoom und Facebook.

Teilnehmen über Zoom
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Kontakt:
Union Stiftung
Steinstraße 10
66115 Saarbrücken
Telefon: 0681/70945-0

Internet: www.unionstiftung.de
Facebook: https://www.facebook.com/UnionStiftung
Twitter: https://twitter.com/UnionStiftung

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Patryk Kubek

Diese Morde im Saarland sind noch nicht aufgeklärt

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In vier Fällen sucht die Polizei noch nach entscheidenden Hinweisen. Fotos: BeckerBredel | Polizei

Im Saarland hat es in den vergangenen Jahren vier Tötungsdelikte gegeben, die die Polizei bislang nicht aufklären konnte. Die Ermittlungen sind nicht abgeschlossen: Gibt es neue Hinweise, so befassen sich die Beamt:innen erneut mit dem Fall.

Diese Tötungsdelikte im Saarland sind noch nicht aufgeklärt

 Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- eigene Berichte
- Saarbrücker Zeitung
- Saarländischer Rundfunk
- Bild
- Polizei
- Presseagentur BeckerBredel

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Bund und Länder planen weitere Öffnungsschritte - Entwurf für Corona-Beratungen

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Womöglich werden am Mittwoch weitere Öffnungsschritte beschlossen. Foto: dpa-Bildfunk/Gregor Bauernfeind

Weitere Öffnungsschritte geplant

Aus einem vorläufigen Beschlussentwurf für die Bund-Länder-Runde am Mittwoch (3. März 2021) geht hervor: Bund und Länder planen ab kommender Woche weitere Öffnungsschritte, teils regional abgestuft und abhängig von den jeweiligen Sieben-Tage-Inzidenzen.

Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur trägt der vorläufige Beschlussentwurf den Stand vom Montagabend, 19.10 Uhr, und ist dem Vernehmen nach noch nicht mit allen Ländern abgestimmt. Zuerst hatte "Business Insider" darüber berichtet. Das Papier verändere sich ständig, hieß es zudem. Endgültige Entscheidungen werden erst in den abschließenden Bund-Länder-Gesprächen erwartet.

Lockdown soll verlängert werden

Der Lockdown soll auch wegen der Gefahr durch die neuen Virusvarianten zwar grundsätzlich bis 28. März verlängert werden. Doch schon ab kommender Woche könnten wieder Treffen des eigenen mit einem weiteren Haushalt möglich sein, beschränkt auf fünf Personen, Kinder bis 14 Jahre nicht mitgezählt. Wesentlicher Punkt bei den Öffnungen soll demnach eine umfangreiche Teststrategie sein.

Mehr Kontakte?

Mehr Kontakte könnten demnach in Regionen erlaubt werden, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz unter einen bestimmten Wert sinkt - welcher Wert, ob 35 oder 50, lässt das Papier offen. Andererseits könnten Kontakte wieder enger beschränkt werden, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz regional wieder deutlich ansteigen sollte. Und: Über Ostern könnten - ähnlich wie an Weihnachten - wieder Verwandtenbesuche in einem etwas größeren Kreis möglich sein.

Stufenweise weitere Öffnungen

Dem Beschlussentwurf zufolge könnte es - unterstützt von massenhaften Schnelltests - dann stufenweise weitere Öffnungen geben: als nächstes - nach Schulen und Friseuren - überall und wo noch nicht geschehen etwa Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte.

Einen dritten Öffnungsschritt könnte es geben, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in einem Land oder regional stabil unter 35 liegt: Dann könnten der Einzelhandel, Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten geöffnet werden und kontaktfreier Sport in kleinen Gruppen im Außenbereich erlaubt werden.

Eine Zwischenstufe könnte dem Papier zufolge auch bei noch etwas höheren Inzidenzen möglich sein, etwa mit "Click and meet"-Angeboten im Handel. Unter anderem bei diesem Punkt gebe es aber noch erheblichen Verhandlungsbedarf, hieß es.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Unfall in Heiligenwald: Kind (5) wird von Auto überrollt und schwer verletzt

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In Heiligenwald wurde ein fünfjähriges Kind von einem Auto überrollt und schwer verletzt. Symbolfoto: picture alliance / dpa | Patrick Seeger

Unfall in Heiligenwald: Fünfjähriges Kind schwer verletzt

Am gestrigen Montagabend kam es gegen etwa 17.20 Uhr zu einem folgenreichen Unfall in Schiffweiler-Heiligenwald, bei dem ein fünfjähriges Kind schwer verletzt wurde.

So kam es zu dem Unfall:

Ein 36-jähriger Autofahrer aus Bexbach wollte laut Angaben der Polizei im Heiligenwalder Pappelweg auf einen privaten Pkw-Stellplatz neben einem Haus fahren. Zu diesem Zeitpunkt saßen allerdings zwei Kinder auf dem Boden des Stellplatzes und bemalten diesen mit Kreide. Die Kinder wurden daraufhin von der Mutter des später verletzten Kindes aufgefordert, den Stellplatz zu verlassen, um dem 36-Jährigen das Einparken auf der Fläche zu ermöglichen. Dieser Aufforderung kam aber nur eines der beiden Kinder nach.

Kind wird von Auto überrollt

Der Autofahrer wendete seinen Blick zwischenzeitlich von den Kindern ab. Da er in der Folge dachte, dass beide Kinder den Stellplatz bereits verlassen hätten, setzte er seinen geplanten Parkvorgang fort. Das fünfjährige Kind saß zu diesem Zeitpunkt allerdings noch auf dem Boden des Stellplatzes. In der Folge übersah der Mann das Kind und überrollte dessen linkes Bein mit seinem Wagen.

Mehrere anwesende Personen wiesen den 36-Jährigen lautstark auf das Geschehen hin, worauf dieser sein Fahrzeug schockartig zurücksetzte und erneut das Bein des Kindes überrollte.

Kind muss notoperiert werden

Das fünfjährige Kind wurde hierdurch schwer verletzt. Laut Angaben der Polizei erlitt das Kind schwerwiegende Schienbeinfrakturen. Zudem soll es schwerwiegende Verletzungen im Kniebereich davongetragen haben.

Das schwer verletzte Kind wurde von seiner Mutter ohne Hinzuziehung eines Krankenwagens sofort in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde es nach Angaben der Polizei Neunkirchen noch am Abend notoperiert.

Weitere Informationen zum aktuellen Gesundheitszustand des fünfjährigen Kindes sind bislang noch nicht bekannt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Neunkirchen vom 02.03.2021

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Europa-Galerie und Saarpark-Center leuchten rot: Das steckt hinter der Aktion

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Mit der Aktion wollen die Händler:innen ein Zeichen setzen. Foto: ECE

Zahlreiche Geschäfte, Schaufenster und Einkaufszentren in Deutschland haben am Montagabend (1. März 2021) rot geleuchtet - auch die Europa-Galerie in Saarbrücken und das Saarpark-Center in Neunkirchen. Die Händler:innen wollen mit der gemeinsamen Aktion auf die existenzbedrohende Lage vieler Geschäfte infolge des Lockdowns aufmerksam machen, teilte Galerie-Managerin Katharina Reiser mit.

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Auch das Saarpark-Center leuchtete rot. Foto: Brandon-Lee Posse/SOL.DE

"Handel blutet aus"

Im Vorfeld der Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch warben sie für eine schnelle Öffnung des Einzelhandels. "Mit der Aktion wollen wir ein klares Zeichen setzen und zeigen: Der Handel blutet aus und die Lebendigkeit der Innenstadt ist in Gefahr", so Reiser. Öffnungen seien mit Sicherheit und Verantwortung möglich, der Einzelhandel sei kein Infektionstreiber, so die Center-Managerin mit Berufung auf zahlreiche Studien. Auch das Robert-Koch-Institut bewerte das Infektionsrisiko im Einzelhandel als niedrig.

Termin-Shopping keine Alternative

Das seit Montag im Saarland mögliche Termin-Shopping sei keine Alternative - im Gegenteil. Die Kosten für Personal und Ladenbetrieb seien zumeist höher als die Umsätze, sodass derartige Angeboten die aktuellen Verluste nur weiter erhöhen würden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der ECE, 01.03.2021
- eigene Berichte

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Tobias Hans vor Bund-Länder-Konferenz: "Wir sollten restriktiv bleiben"

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Im Bild: Ministerpräsident Tobias Hans (CDU). Foto: BeckerBredel

Hans: "Wir sollten restriktiv bleiben"

Vor den Bund-Länder-Beratungen zum Corona-Lockdown am morgigen Mittwoch (3. März 2021) sagte Tobias Hans dem "Spiegel" (Dienstag): "Wir sollten restriktiv bleiben". Demgemäß sprach sich der CDU-Politiker gegen weitreichende Lockerungen aus.

"Wir sind bereits in der dritten Welle, das ist eine neue Pandemie in der Pandemie." So langsam, wie die Impfkurve steige, müsse man auch die Kurve der Neuinfektionen flach halten. "Für mich gilt: Ohne Tests kann man nur das ermöglichen, was absolut notwendig ist."

Hans für gezieltere Impfungen ...

Hans sprach sich dafür aus, dass unter anderem im Saarland mehr und gezielter geimpft werden soll, weil in der französischen Nachbarregion die südafrikanische Virusmutation stark verbreitet sei. "Wir sollten in jenen deutschen Grenzregionen, in denen es Infektionseinträge aus den Nachbarstaaten gibt, das Impftempo nach oben fahren." Die betroffenen Bundesländer oder Regionen sollten dann mehr Impfstoff vom Bund zugeteilt bekommen. "Dort, wo hohe Ausbruchsherde sind, sollten wir mehr und gezielt impfen."

... und gegen Auflösung von Priorisierungsgruppen

Der Politiker wandte sich zudem gegen Forderungen, beim Impfstoff Astrazeneca die Priorisierungsgruppen aufzulösen. "Astrazeneca ist hochwirksam." Das Auflösen der Impf-Reihenfolge könnte zu einem "Impfchaos" führen. Er würde sich mit Astrazeneca impfen lassen, sagte der 43-Jährige: "Ja, das würde ich. Aber erst, wenn ich an der Reihe bin."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Monika Bachmann fordert mehr Impfstoff für das Saarland und Grenzländer

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Im Bild zu sehen: Monika Bachmann. Foto: BeckerBredel

Bachmann fordert mehr Impfstoff

Die benachbarte Region Moselle wird vom Robert Koch-Institut mittlerweile als Virusvariantengebiet aufgeführt. Pendler:innen müssen einen negativen Corona-Test mit sich führen. Um Grenzschließungen zu vermeiden, fordert Saar-Gesundheitsministerin Monika Bachmann jetzt mehr Impfstoff, als bislang vorgesehen. "Wir wollen alles machen, nur keine Grenzen schließen. Das ist das allerletzte Mittel, was infrage käme", so Bachmann am heutigen Dienstag (2. März 2021) vor Journalist:innen.

Was ab heute beim deutsch-französischen Grenzübertritt gilt

Gerade in einer Region, in der die Inzidenz höher sei, wäre es nach Ansicht der Ministerin "wirklich gerecht", wenn der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ihrer Bitte zustimme und Grenzregionen wie dem Saarland, aber auch anderen Bundesländern mit anderen Grenzen, in den nächsten Monaten mehr Impfstoff zuteile.

Eine Größenordnung zur gewünschten Impfmenge habe sie in dem Schreiben nicht genannt, so Bachmann auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur. Sie werde ins Detail gehen, wenn er ihr geantwortet habe. Am kommenden Montag sei eine vierstündige Gesundheitsminister:innenkonferenz angesetzt, und sie gehe davon aus, "dass wir bis dahin auch vorher ein Gespräch geführt haben".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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50.000 weitere kostenlose Schnelltests für Betriebe im Saarland

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Bei den Antigen-Schnelltests liegt das Ergebnis nach etwa 15 Minuten vor. Foto: dpa-Bildfunk/Kay Nietfeld

50.000 weitere kostenlose Schnelltests

Betriebe im Saarland mit Grenzpendler:innen aus Frankreich können auf weitere 50.000 kostenlose Antigen-Schnelltests hoffen. Laut "SR" stellt die Saar-Landesregierung die Tests zur Verfügung. Darüber hinaus verteile die IHK 100.000 Schnelltests an Unternehmen im Saarland - "im Laufe der Woche", so der "SR".

Wie zuvor auch können die entsprechenden Tests mit Termin in der Kammer (Talstraße 15 in Saarbrücken) abgeholt werden. Dazu ist eine Reservierung vorab nötig. Noch scheint das Formular dafür aber nicht online zu sein. Das Portal wurde erst kürzlich abgeschaltet, nachdem die ersten 100.000 Tests binnen eines Tages vergriffen waren.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Bericht

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Gezielte Kontrollen: Saar-Polizei nimmt Kleintransporter ins Visier

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Die saarländische Verkehrspolizei hat am vergangenen Wochenende gezielt Kleintransporter ins Visier genommen. Symbolfoto: picture alliance / dpa | Patrick Seeger

Saarländische Verkehrspolizei kontrolliert gezielt Kleintransporter

Am vergangenen Wochenende kontrollierten Einsatzkräfte der Verkehrspolizei Dudweiler gezielt Kleintransporter im Saarland. Im Rahmen der Kontrollen wurden laut Angaben des saarländischen Landespolizeipräsidiums zahlreiche Verstöße festgestellt.

Die Polizei berichtet unter anderem von folgenden Ordnungswidrigkeiten:
- diverse Fahrzeugmängel
- nicht angegurtete Kinder
- mangelhafte Ladungssicherungen
- Überladung der Fahrzeuge
- Verstöße gegen das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (konkret: Schrottsammler ohne Genehmigung und ohne Reisegewerbekarte)
- Verstöße gegen die sogenannte Gefahrgutverordnung ADR

Sogar mehrere Strafverfahren eingeleitet

Neben den aufgeführten Ordnungswidrigkeiten stellte die Verkehrspolizei bei fünf Fahrzeugen erhebliche steuer- und versicherungsrechtliche Verstöße fest. Gegen diese Fahrer:innen wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Zudem wurde ihnen die Weiterfahrt untersagt.

Ein uneinsichtiger Mann fuhr jedoch nur wenige Minute trotz des Verbots weiter. Er wurde schließlich von einem Streifenkommando gestoppt. Ihn erwarten jetzt weitere Strafanzeigen.

Auch Verstöße gegen Corona-Verordnung

Die Einsatzkräfte stellten darüber hinaus auch mehrere Verstöße gegen die Corona-Verordnung fest. Auch hier wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Im Saarland gilt seit 22. Februar 2021 unter bestimmten Umständen eine Maskenpflicht in Kraftfahrzeugen: "Saarland: Maskenpflicht im Auto - Wer jetzt Mundschutz tragen muss und wer nicht".

Illegaler Personentransport gestoppt

Unter den Kontrollierten war auch ein Fahrer eines Kleinbusses mit Anhänger, der illegal Personen von London nach Rumänien transportierte. Weder er noch das verantwortliche Unternehmen waren im Besitz einer gültigen Genehmigung zur gewerblichen Beförderung von Personen. Dem Kleinbusfahrer wurde die Weiterfahrt untersagt. Zudem wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen das Personenbeförderungsgesetz eingeleitet. Noch vor Ort musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.250 Euro hinterlegt werden.

Mann seit 20 Jahren ohne Fahrerlaubnis

Bereits Ende Februar kontrollierten die Beamten den Fahrer eines Kleintransporters, der nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Offensichtlich war der Mann bereits einige Zeit ohne entsprechende Erlaubnis unterwegs. "Die Beamten staunten nicht schlecht, als sie bei einer Überprüfung feststellten, dass dem Fahrzeugführer die Fahrerlaubnis bereits vor über 20 Jahren entzogen wurde", heißt es dazu in einer aktuellen Mitteilung des saarländischen Landespolizeipräsidiums.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums des Saarlandes vom 02.03.2021

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Deutsch-französisches Testzentrum bei Saarbrücken ab heute in Betrieb - Großer Andrang

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Start des Betriebs an dem Testzentrum ist der heutige Dienstag (2. März 2021). Foto: BeckerBredel

Start des deutsch-französischen Testzentrums

Mit der verschärften Testpflicht zwischen der französischen Grenzregion Moselle und Deutschland öffnet am heutigen Dienstag das deutsch-französische Testzentrum in der Nähe des Grenzübergangs Goldene Bremm bei Saarbrücken. Betreiberinnen seien die kommunalen Behörden vor Ort, teilte das Europaministerium mit. Wer sich im Testzentrum untersuchen lassen wolle, solle vorher online einen Termin vereinbaren.

Die Bundesregierung hatte am Sonntag entschieden, das an das Saarland und an Rheinland-Pfalz grenzende Département Moselle mit seinen etwa eine Million Einwohner:innen ab Dienstag als Virusvariantengebiet einzustufen. Die Übersicht der Regelungen für Grenzgänger:innen gibt es hier:

Was ab heute beim deutsch-französischen Grenzübertritt gilt

Grenzkontrollen sind übrigens nicht geplant. Nach Angaben der Bundespolizei kommt es allerdings, was bislang schon Handhabe sei, zu stichpunktartigen Kontrollen im Grenzgebiet im Umfeld von 30 Kilometern an der Grenze.

Großer Andrang

Laut "SZ" ist es an dem Zentrum am Morgen zu einem großen Andrang gekommen. Beim Start um 06.00 Uhr sollen sich Fahrzeuge mehrere hundert Meter zurückgestaut haben. Zwei Stunden später sei dann alles wieder reibungslos gelaufen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Webseite des Saarlandes
- Saarbrücker Zeitung

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Bundesverband deutscher Amtsärzte fordert Corona-Tests auch beim Friseur-Besuch

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Der Bundesverband deutscher Amtsärzte fordert Corona-Tests auch beim Friseur-Besuch. Foto: dpa-Bildfunk/Ronny Hartmann

Ärzteverbände warnen vor unkoordinierten Lockerungen

Ärzteverbände haben vor voreiligen sowie unkoordinierten Lockerungen des Lockdowns gewarnt und eine Ausweitung von Corona-Tests gefordert. "Es wäre falsch, einfach einige Bereiche zu öffnen, weil die Menschen lockdownmüde sind", sagte die Vorsitzende des Bundesverbands der deutschen Amtsärzte, Ute Teichert, der "Rheinischen Post". Öffnungen sollten demnach nur in Verbindung mit einer gezielten Test- und Nachverfolgungsstrategie erfolgen, mahnte sie. "Keinesfalls dürfen wir dem Virus den roten Teppich ausrollen."

Ausweitung von Testungen

Es gehe jetzt darum, die Kontrolle über das Infektionsgeschehen zurückzugewinnen. "Das Virus ist im Augenblick immer noch schneller als unsere Maßnahmen, wir reagieren nur. Das muss sich ändern." Teichert forderte daher mehr Tests in den Schulen, in den Betrieben "und auch beim Friseur". Außerdem müsse noch viel mehr auf Varianten des Coronavirus getestet werden, um einen besseren Überblick über deren Ausbreitung zu erhalten.

Gefahr von dritter Infektionswelle

Ähnlich argumentierte der Marburger Bund. "Die Öffnungen sollten langsam und stufenweise erfolgen. Es ist wichtig, Folgewirkungen abzuwarten, bevor man den nächsten Schritt macht", sagte die Vorsitzende Susanne Johna den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Gefahr einer dritten Infektionswelle mit hochansteckenden Virusvarianten betreffe nicht nur ältere Patient:innen, sondern "auch jüngere, insbesondere Risikopatienten".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Floristen-Demo in Saarbrücken: Wir wollen wieder öffnen!

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Rund 70 Menschen demonstrierten in Saarbrücken. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Blumenhändler:innen und Florist:innen haben in Saarbrücken die vollständige Öffnung von Blumengeschäften und Gärtnereien im Saarland gefordert. Mit Transparenten, Primeln und Rosen zogen am Montag (1. März 2021) laut Veranstalter etwa 70 Menschen vor die Staatskanzlei, um ihre Forderungen vorzutragen.

Kritik an neuen Corona-Regeln

Die Teilnehmenden kritisieren demnach, dass sie ihre Ware lediglich im Außenbereich verkaufen und Kund:innen den Innenbereich von Gärtnereien und Blumengeschäften nur unter strengen Auflagen betreten dürfen. Das sei vor allem für individuell angefertigte Blumensträuße und Trauergestecke ein Problem.

Konkurrenz durch Supermärkte

Zudem stelle der Verkauf von Pflanzen in Supermärkten oder anderen branchenfernen Betrieben einen Konkurrenzdruck für Blumenhändler:innen dar. Die Teilnehmenden forderten, dass bei einem möglichen nächsten Lockdown die Branche von Schließungen ausgenommen werde.

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"Öl-Multis, Supermärkte & Co. dürfen verkaufen, nur der kleine Florist nicht!", steht auf diesem Transparent. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Außenbereiche dürfen öffnen

Am Montag hatte es im Saarland erste Lockerungen des Corona-Lockdowns gegeben. Seitdem ist es wieder erlaubt, im Außenbereich von Gärtnereien Blumen zu kaufen. Beim sogenannten Termin-Shopping in Geschäften des Einzelhandels darf nach vorheriger Terminvereinbarung höchstens ein Mensch und eine weitere Person des Hausstandes zeitgleich im Laden sein. Unter anderem durften auch Frisörsalons wieder öffnen.

Neue Corona-Regeln im Saarland: Das ändert sich und das bleibt gleich

Länder:chefinnen reden wieder mit Merkel

An diesem Mittwoch (3. März) schalten sich die Ministerpräsident:innen der Länder mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zusammen, um den weiteren Kurs in der Corona-Pandemie zu beraten.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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Hohe Impfbereitschaft bei Lehrkräften und Kita-Personal im Saarland

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Bei der Corona-Impfung werden jetzt manche Lehrkräfte und das Kita-Personal im Saarland priorisiert. Foto: Michael Reichel/dpa-Bildfunk

40 Prozent der Lehrkräfte von Grund- und Förderschulen sowie des Kita-Personals im Saarland haben sich bereits auf die Corona-Impfliste eingetragen. Das hat das Gesundheitsministerium am Montagabend (1. März 2021) mitgeteilt.

Meist "AstraZeneca" für Lehrkräfte und Kita-Personal

Die Behörde sprach von einer "hohen Impfbereitschaft". Ministerin Monika Bachmann (CDU) sagte, aus den Schulen hätten sich 2.836 Personen und aus den Kitas 2.695 eingetragen. "Da diese Personengruppe zwischen 18 und 65 Jahren alt ist, können wir eine sehr schnelle Terminvergabe mit dem vorgesehenen Impfstoff in Aussicht stellen", so die Politikerin. Hauptsächlich soll laut "SR" "AstraZeneca" verimpft werden.

Priorisierung bei Impfung

Vergangenen Mittwoch war eine Änderung der Impfverordnung in Kraft getreten. Lehrpersonal von Grund- und Förderschulen sowie Kita-Beschäftigte werden seitdem priorisiert.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 01.03.2021
- eigene Berichte
- Saarländischer Rundfunk

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21 Leuchtkästen: Stadtgalerie Saarbrücken gedenkt Opfern rechtsextremem Terrors

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Im Innenhof der Stadtgalerie Saarbrücken werden ab Freitag (05.03.2021) Leuchtkästen aufgestellt, um Todesopfern rechter Gewalt zu gedenken. Archivfoto: BeckerBredel

Stadtgalerie Saarbrücken gedenkt Todesopfer rechter Gewalt

Anlässlich des einjährigen Gedenkens des rassistischen Anschlags in Hanau wird es in Saarbrücken eine Gedenkaktion für die Opfer rechtsextremen Terrors in Deutschland geben. Die Stadtgalerie Saarbrücken wird hierfür ab kommenden Freitag in ihrem Innenhof 21 Leuchtkästen aufstellen. Diese werden mit den Namen von Menschen erleuchtet, die zum Opfer rechten Terrors in Deutschland wurden.

21 Namen - 21 Todesopfer rechtsextremer Gewalt

Laut Angaben der Stadtgalerie tragen die Leuchtkästen die Namen der folgenden Menschen, die aufgrund rechtsextremer Gewalttaten ihr Leben verloren haben:
- Samuel Yeboah
- Ahmet Sarlak
- Mercedes Kierpacz
- Kaloyan Velkov
- Said Nesar Hashemi
- Sedat Gürbüz
- Fatih Saraçoğlu
- Vili Viorel Păun
- Hamza Kurtovi
- Ferhat Unvar
- Gökhan Gültekin
- Enver Şimşek
- Aburrahim Özüdoğru
- Süleyman Taşköprü
- Habil Kılıç
- Mehmet Turgut
- Ismail Yasar
- Theodoros Boulgarides
- Mehmet Kubaşık
- Halit Yozgat
- Walter Lübke.

Nur ein Teil der Todesopfer rechtsextremer Gewalt

Die 21 Menschen stellen lediglich rund ein Zehntel der Todesopfer rechtsextremer Gewalt seit 1990 dar. "Es ist eine Liste, die schmerzhaft lang ist, und doch unvollständig bleiben muss, da der Platz nicht ausreicht", erklärt die Stadtgalerie Saarbrücken in einer aktuellen Mitteilung. Laut Angaben der Amadeu Antonio Stiftung haben seit 1990 mindestens 213 Menschen ihr Leben durch rechtsextreme Gewalt verloren. 

Kästen leuchten in spektralen Lichtfarben und sind frei zugänglich

Die 21 Leuchtkästen sind trotz der vorübergehenden Schließzeit der Stadtgalerie im Innenhof der Galerie frei zugänglich. Sie leuchten in spektralen LichtfarbenDie Kästen tragen jeweils einen Namen in weißer Schrift und sollen ein leuchtendes farbiges Band auf der Wand des Innenhofs bilden. Laut Angaben der Stadtgalerie werden die Leuchtkästen ab kommendem Freitag (5. März 2021) jeden Tag von 11.00 Uhr bis zum Sonnenuntergang zu sehen sein.

Die Installation zum Gedenken an die Todesopfer rechter Gewalt ist ein Werk der Künstlerin Natascha Sadr Haghighian. Kuratiert wird sie von Katharina Ritter, der Leiterin der Saarbrücker Stadtgalerie. 

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Stadtgalerie Saarbrücken vom 02.03.2021

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Arbeitslosigkeit im Saarland leicht zurückgegangen

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Für Februar hat die Bundesagentur für Arbeit in Saarbrücken einen leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit im Saarland gemeldet. Foto: Sina Schuldt/dpa-Bildfunk

Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit im Saarland

Im Vergleich zum Januar ist die Arbeitslosigkeit im Saarland im Februar wieder leicht zurückgegangen. Nach Angaben der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Saarbrücken vom heutigen Dienstag (2. März 2021) waren im Februar hierzulande 39.500 Frauen und Männer arbeitslos. Dies waren 400 Personen oder 1,0 Prozent weniger als im Januar dieses Jahres.

Gegenüber dem Vorjahreszeitraum waren allerdings 4.600 Menschen oder 13,0 Prozent mehr arbeitslos. Die Arbeitslosenquote lag im Februar bei 7,4 Prozent. Vor vier Wochen betrug sie 7,5 Prozent und vor einem Jahr 6,5 Prozent.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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mjs

Was ab heute beim deutsch-französischen Grenzübertritt gilt

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Für den Grenzverkehr zwischen Frankreich und Deutschland gelten ab heute (2. März 2021) strengere Regeln. Foto: dpa-Bildfunk/Philipp von Ditfurth

Strengere Regeln bei Einreise nach Deutschland

Mit der Einstufung der französischen Grenzregion Moselle als sogenanntes Virusvariantengebiet ab diesem Dienstag greifen strengere Regeln bei der Einreise nach Deutschland. Das gilt beim Grenzübertritt:

Negativer Test

Bei der Einreise ins Saarland müssen Menschen aus dem Départment einen negativen Corona-Test vorweisen. Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein; ein Schnelltest ist dabei ausreichend.

Umgekehrt gilt: Auch wer aus dem Saarland ins Départment einreisen will, muss einen negativen Corona-Schnelltest (nicht älter als 48 Stunden) vorweisen. Laut "SR" gilt die Regelung ebenso für Berufspendler:innen. Das habe Europastaatssekretär Roland Theis (CDU) bestätigt.

Beförderungsverbot

Fluggesellschaften sowie Bus- und Bahnunternehmen dürfen keine Passagier:innen mehr aus Moselle nach Deutschland befördern. Ausgenommen davon sind aber unter anderem deutsche Staatsbürger:innen und in Deutschland lebende Ausländer:innen. Der Warenverkehr soll auch nicht beeinträchtigt werden.

Angesichts der verschärften Einreiseregeln aus dem französischen wurde zudem der grenzüberschreitende öffentliche Personennahverkehr zum Saarland an diesem Dienstag (0.00 Uhr) ausgesetzt. Die Maßnahme ist zunächst heute und am Mittwoch (3. März 2021) gültig.

Stichproben-Kontrollen

Weiterhin sollen keine stationären Kontrollen an der Grenze stattfinden, sagte ein Sprecher der Polizei zur Deutschen Presse-Agentur. Die Bundespolizei will die verschärfte Testpflicht jedoch stichprobenartig kontrollieren. Es werde im Grenzgebiet an die Region Moselle in Rheinland-Pfalz und im Saarland demnach Kontrollstellen geben.

Können Personen kein entsprechendes Testergebnis vorzeigen, melde die Bundespolizei das dem zuständigen Gesundheitsamt und verweise an ein Testzentrum, sagte der Sprecher.

Grenzüberschreitendes Testzentrum

Wo kann man sich also etwa testen lassen? Eine Möglichkeit: das grenzüberschreitende Testzentrum am Grenzübergang Goldene Bremm in Saarbrücken. Seit dem heutigen Dienstag ist dieses in Betrieb. "Berufspendler, die vom Departement Moselle ins Saarland einreisen müssen, können ab dem 02.03.2021 täglich von 6 Uhr bis 22 Uhr einen Antigen-Schnelltest im deutsch-französischen Testzentrum durchführen lassen", heißt es auf der Webseite des Saarlandes. Das Zentrum befindet sich auf dem THW-Gelände an der Bundesstraße 41, direkt am Grenzübergang Goldene Bremm.

Darüber hinaus hatte die Saar-Landesregierung 100.000 Antigen-Schnelltests für Unternehmen bereitgestellt. Diese waren allerdings innerhalb eines Tages vergriffen.

Hintergrund

Die Bundesregierung hatte kürzlich entschieden, das Département Moselle mit seinen etwa eine Million Einwohner:innen ab Dienstag als Virusvariantengebiet einzustufen. Nach Angaben von Premierminister Jean Castex macht die südafrikanische Variante dort bereits 60 Prozent der positiven Fälle aus.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Saarländischer Rundfunk
- eigene Berichte
- Webseite des Saarlandes

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Verschärfte Einreiseregeln aus Moselle ins Saarland: ÖPNV wird ausgesetzt

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Laut RKI gilt das Department Moselle als Virusvariantengebiet. Foto: dpa-Bildfunk/Oliver Dietze

Saarland - Moselle: Vorübergehende Aussetzung des ÖPNV

Angesichts der verschärften Einreiseregeln aus dem französischen Gebiet Moselle nach Deutschland wurde der grenzüberschreitende öffentliche Personennahverkehr zum Saarland an diesem Dienstag (0.00 Uhr) ausgesetzt.

Mit der Einstufung des Departments Moselle als sogenanntes Virusvariantengebiet ab Dienstag trete bei Bus und Bahn ein Beförderungsverbot von Personen aus dem Gebiet nach Deutschland in Kraft.

Maßnahme bis zunächst 3. März gültig

Den Angaben des Ministeriums zufolge ist die Maßnahme zunächst bis zum Mittwoch (3. März 2021) gültig. "So lange gilt derzeit die Corona-Schutzverordnung des Bundes", hieß es. Dann wolle man im Rahmen der Ministerpräsident:innenkonferenz "gezielt praktikable Lösungen in die kommende Verordnung einbringen".

Verkehrsministerin Anke Rehlinger (SPD) betonte erneut, dass Grenzen "nach wie vor offen sind und das auch bleiben werden."

Verwendete Quellen:
- Pressestelle des Verkehrsministeriums Saar, 01.03.2021
- Deutsche Presse-Agentur

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Mann beschädigt in Homburg mindestens 14 Autos

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Nach Angaben der Polizei ist der 26-Jährige für Sachbeschädigungen an mehreren Fahrzeugen in Homburg verantwortlich. Foto: Marcus Führer/dpa-Bildfunk

Sachbeschädigung in Homburg

Am Montagabend (1. März 2021) hat die Polizei in Homburg einen 26-Jährigen auf frischer Tat bei einer Sachbeschädigung ertappen können: Der Mann habe in der Unteren Alle an einem Auto die Reifen mit einem Messer platt gestochen. Das teilten die Beamt:innen am heutigen Dienstag mit.

Mindestens 14 Autos beschädigt

"Die Polizei konnte den Mann nach Hinweisen von Zeugen in der Nähe festnehmen", hieß es weiter. Er trug den Angaben zufolge zwei Messer bei sich. Gegenüber den Beamt:innen gab er zu, noch weitere Fahrzeuge beschädigt zu haben. Nach ersten Erkenntnissen der Einsatzkräfte wurden 14 Autos beschädigt.

Mann in Psychiatrie verbracht

"Der geistig verwirrte Mann stand unter alkoholischer Beeinflussung und wurde in eine nahe gelegene Psychiatrie verbracht", so die Polizei abschließend. Im Zusammenhang mit den Taten werden Zeug:innen gesucht.

Hinweise an die Homburger Inspektion, Tel. (06841)1060.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Homburg, 02.03.2021

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Vermisster aus Kleinblittersdorf wieder da - Fahndung eingestellt

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Der zuvor Vermisste konnte laut Polizei angetroffen werden. Foto: Polizei (von der Redaktion unkenntlich gemacht)

Mit Wirkung vom heutigen Dienstagmorgen (2. März 2021) stellt die Polizei die Suche nach einem 46 Jahre alten Mann aus Kleinblittersdorf ein. "Der seit letzter Woche Donnerstag, 25. Februar 2021, vermisste 46-Jährige aus Kleinblittersdorf konnte angetroffen werden", so die Angaben.

Laut Polizei hatte sich der Mann am vergangenen Sonntag (28. Februar 2021) "selbständig zu Verwandten begeben", welche in der Folge die Beamt:innen verständigten.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 02.03.2021
- eigener Bericht

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22 Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Im Saarland sind zurzeit 1.176 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Montag (1. März 2021), 16.00 Uhr, veröffentlicht hat.

22 neue Corona-Infektionen im Saarland

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 22 auf jetzt 28.955. Am Montag der vergangenen Woche waren es 18 Neuinfektionen gewesen. Die 7-Tages-Inzidenz stieg auf 73,4 (Vorwoche: 59,4).

Zwei weitere Todesfälle gemeldet

Im Saarland sind zwei weitere Todesfälle zu verzeichnen. Darunter ist eine 80-jährige Frau aus dem Regionalverband Saarbrücken. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, stieg damit auf 886.

158 Personen im Krankenhaus

Als geheilt gelten inzwischen 26.893 Menschen (+77). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 158 stationär behandelt (+3). Davon liegen 43 auf der Intensivstation (+3).

So sieht es aktuell in den Kreisen aus

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
- Saarbrücken: 11.195 (+5 gegenüber dem Vortag)
- Merzig-Wadern: 2.481 (+10)
- Neunkirchen: 3.566 (+3)
- Saarlouis: 6.024 (+1)
- Saarpfalz: 3.291 (+1)
- St. Wendel: 2.398 (+2)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

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Die aktuellen Corona-Zahlen im Saarland findet ihr bei SOL.DE. Foto: Peter Steffen/dpa-Bildfunk

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 01.03.2021
- Website des saarländischen Gesundheitsministeriums
- Mitteilung des Regionalverbandes Saarbrücken, 01.03.2021

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