{k}/{n}
Artikel {k} von {n}
10°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
10°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
mjs

Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Mittwoch

image

Im Bild zu sehen: Anke Rehlinger (SPD) und Tobias Hans (CDU). Foto: BeckerBredel/Archiv

101 Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet: Inzidenz steigt weiter

Das saarländische Gesundheitsministerium hat 101 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Hier die aktuellen Zahlen aus dem Saarland im Überblick: "Corona im Saarland: Aktuelle Zahlen der Indizierten, Toten und Geheilten".

Deutlich mehr Corona-Mutationsfälle im Saarland festgestellt

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist im Saarland ein deutlicher Anstieg der Corona-Mutationsfälle zu verzeichnen. Dies decke sich mit den Informationen aus den saarländischen Laboren. Jüngst hat das Ministerium diese Daten veröffentlicht: "Deutlich mehr Corona-Mutationsfälle im Saarland festgestellt".

Ergebnisse des heutigen Corona-Gipfels (bislang):

- Corona-Impfungen ab Ende März wohl in Arztpraxen möglich
- Schnelltest-Rückschlag: Keine flächendeckenden Tests vor April
- Bund-Länder-Gipfel: Lockdown-Verlängerung bis 28. März
- Kontaktbeschränkungen werden ab 8. März gelockert
- Weitere Geschäfte sollen ab 8. März öffnen dürfen

Erste Polizist:innen im Saarland werden geimpft

Noch in dieser Woche werden im Saarland die ersten Polizist:innen geimpft. Los geht es mit einer bestimmten Gruppe von Einsatzkräften. Mehr: "Erste Polizist:innen im Saarland werden geimpft".

15 Menschen nach Corona-Fall an Wadgasser Kita in Quarantäne

Eine Person an der Kita Sonnenschein in Wadgassen-Schaffhausen hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. 15 Menschen schickte das Gesundheitsamt in Quarantäne. Weitere Informationen: "15 Menschen nach Corona-Fall an Wadgasser Kita in Quarantäne".

Saarland: So kommen Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren an Impftermine

Im Saarland können sich jetzt auch Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren zur Corona-Schutzimpfung anmelden: "So kommen Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren an Impftermine".

Weitere Nachrichten zum Thema Corona:
- Ringen um Corona-Lockerungen: Was heute beim Corona-Gipfel herauskommen könnte
- Ensdorfer Grundschüler:innen können sich jetzt auf Corona testen lassen
- 80 Saar-Apotheken führen Corona-Schnelltests in Schulen und Kitas durch
- Saar-Bürgermeister schießt gegen Corona-Politik von Bund und Ländern
- Fitnessstudio-Betreiberin in Neunkirchen klagt gegen Untersagung von Sportbetrieb
- Verfassungsgericht Saar: Private Wettanbieter dürfen wieder Wettscheine annehmen
- Impfungen in Arztpraxen erfolgreich gestartet - Modellprojekt im Saarland
- Coronavirus-Mutationen im Regionalverband Saarbrücken auf dem Vormarsch

Ford-Zulieferer TI Automotive in Neunkirchen vor Schließung

TI Automotive, ein Zulieferer von Ford in Saarlouis, steht vor dem Aus. Der Betrieb soll zum Jahresende geschlossen werden. 66 Beschäftigte sind betroffen. Der Artikel dazu: "Ford-Zulieferer TI Automotive in Neunkirchen vor Schließung".

Beliebter Flohmarkt in Saarbrücken zieht um

Der Saarbrücker Flohmarkt wird künftig nicht mehr in der Franz-Josef-Straße stattfinden. Die Location sah eine Mehrheit im Stadtrat als ungeeignet an: "Beliebter Flohmarkt in Saarbrücken zieht um".

Schwerer Unfall auf L158 zwischen Losheim und Mettlach

Auf der L158 zwischen dem "kleinen Potsdamer Platz" und Mettlach hat es am Dienstag einen schweren Unfall gegeben. Die Feuerwehr musste eine Person aus einem Auto befreien. Mehr: "Schwerer Unfall auf L158 zwischen Losheim und Mettlach - Feuerwehr befreit Person aus Auto".

FCS siegt gegen MSV Duisburg

Der 1. FC Saarbrücken mischt nach dem vierten Sieg in Serie kräftig im Aufstiegskampf der 3. Fußball-Liga mit. Der Nachbericht: "FCS siegt gegen MSV Duisburg".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Saarland: So kommen Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren an Impftermine

image

Im Saarland können sich jetzt auch Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren zur Corona-Schutzimpfung anmelden. Foto: dpa-Bildfunk/Roland Weihrauch

Kontaktpersonen von schwangeren und pflegebedürftigen Personen im Saarland können sich jetzt auch zur Corona-Schutzimpfung anmelden.

Jeweils bis zu zwei Personen seien möglich, teilte das Saar-Gesundheitsministerium am Mittwoch (3. März 2021) mit. Kontaktpersonen von Schwangeren erhielten einen Priorisierungscode von behandelnden Frauenärzten. Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen müssten den Pflegegrad der Person nachweisen.

Um einen Impftermin zu erhalten, müssten sich die Kontaktpersonen in die saarländische Impfliste über das Online-Buchungsportal oder die Hotline eintragen. Die pflegebedürftigen Personen müssten über 70 Jahre alt sein, so die weiteren Angaben.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
Anzeige

Das Saarland im Home Office - Zeit für mehr schöne Dinge

image

© Marina Andrejchenko – stock.adobe.com

Über viele Jahre hinweg schwebte das Wort Home-Office über der Arbeitswelt, doch nur die wenigsten Unternehmen in Deutschland zogen es großflächig in Betracht. Auch bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern stieß der Begriff nicht selten auf Vorbehalte. Die Pandemie hat diese Sichtweise auf das Arbeiten von zuhause aus radikal verändert. Seit vielen Monaten befinden sich zahlreiche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nun schon im Home-Office und lernen die Vorteile, die damit einhergehen, kennen. Durch positive Erfahrungen steht für viele Arbeitgeber schon jetzt fest: Das Home-Office wird und soll auch nach der Pandemie weiterhin ein Bestandteil des Berufsalltags bleiben. Bestimmte Voraussetzungen sind dafür jedoch essenziell: Für das Arbeiten im Home-Office ist eine gute Internetverbindung das A und O. Mit dem richtigen Netz sind die Vorzüge des Internets nahezu grenzenlos und können das Familienleben sogar bereichern.

Highspeed-Internet

Zeit für die Familie- Trotz Pandemie nah sein

Familien haben es während der Corona-Pandemie nicht leicht. Neben der beruflichen Tätigkeit müssen die Eltern während des Home-Schoolings oftmals auch die Rolle der Lehrerin oder des Lehrers einnehmen. Das Home-Office kann deshalb auch nach Ende der Pandemie zu einer enormen Entlastung führen. Eltern können sich ihr Pensum besser einteilen und haben somit mehr Zeit für ihre Liebsten. Durch Videokonferenzen haben die Menschen außerdem gelernt, dass Distanz kein Hindernis ist, um miteinander zu kommunizieren. Auch wenn Oma & Opa nicht in die Arme geschlossen werden können, sind Sie durch Videokommunikation stets nah. 

image

Foto: energis

Zeit für entspanntes Arbeiten- Stress durch Home-Office ersparen 

Home-Office bedeutet entspannteres Arbeiten: Durch den Verzicht auf die Fahrt zur Arbeit, spart man nicht nur CO2 sondern auch Zeit, die man für andere Dinge nutzen kann. Ob Kinderbetreuung, Sport am Morgen oder längeres Ausschlafen: Durch das Arbeiten von zuhause kann Stress vermieden werden  und es lässt sich entspannt in den Tag starten. 

energis Highspeed
image

Foto: energis

Zeit zum Freunde treffen- Mit Videokonferenzen die Distanz überwinden

An größere Treffen mit Freunden ist zurzeit nicht zu denken. Wie gut, dass auch hier Videokonferenzen Abhilfe schaffen können. Der Spiele- oder Cocktailabend kann somit problemlos online stattfinden. Zwar ersetzt dies nicht die persönliche Nähe, hilft uns aber dennoch, soziale Kontakte zu pflegen. Nach dem Ende der Pandemie können auf diese Art und Weise zudem die entferntesten Freunde mit uns in Kontakt bleiben. 

image

Foto: energis

Zeit für Fellnasen- Tierische Begleiter als Seelentröster 

Für Tierliebhaber bietet das Home-Office besonders viele Vorzüge. Während die Begleiter auf vier Pfoten vor der Pandemie alleine zuhause bleiben mussten, dürfen Sie sich zurzeit über mehr Aufmerksamkeit durch ihr Herrchen oder Frauchen freuen. So bietet die Heimarbeit Haustierbesitzern die Möglichkeit, zwischendurch Gassi zu gehen oder schlicht eine kurze Schmuseeinheit zu genießen. Das kann sogar dabei helfen, das Stresslevel zu senken und die Produktivität zu steigern. In der nicht ganz einfachen Zeit können Tiere der perfekte Seelentröster sein! 

image

Foto: energis

Zeit für gemeinsame Hobbys- Musik und Sport von zuhause 

Auch die neu gewonnene Freizeit lässt sich mit einer guten Internetverbindung von zu Hause aus gestalten. Warum nicht die Zeit nutzen, um seinem Körper etwas Gutes zu tun? Egal ob Fitness, Yoga oder digitaler Kochkurs- im Netz findet jeder eine geeignete Freizeitbeschäftigung. Am schönsten sind dabei die Hobbys, die man mit der gesamten Familie betreiben kann. Wie wäre es beispielsweise mit einem Wohnzimmer- oder Gartenkonzert? Digital ein Instrument lernen ist mit schnellem Internet schließlich kein Problem. 

image

Foto: energis

Heimarbeit - für viele eine Errungenschaft

Selbstverständlich bietet das Home-Office nicht nur Vorteile. Erhöhte Arbeitsbelastung und die Kombination aus Kinderbetreuung und Arbeit können die Laune durchaus vermiesen. Dennoch ist die Heimarbeit für viele eine Errungenschaft. Zu diesem Ergebnis kommt auch die LinkedIn-Studie: “Wie es den Deutschen im Homeoffice geht”. Demnach genießen 44,9 Prozent der Befragten mehr Quality-Time mit der Familie. Zudem ernähren sich 28,4 Prozent der Frauen und 22 % der Männer gesünder. Knapp 30 Prozent der Deutschen geben an, eine größere Produktivität erlangt zu haben. 

Schlechte Internetverbindung vermiest vielen das Home-Office

Ein großes Problem bei der Arbeit im Home-Office oder der digitalen Kommunikation ist für viele Menschen allerdings die Internetverbindung. Schlechtes Internet und häufig auftretende technische Probleme haben bei vielen Saarländerinnen und Saarländern die Stimmung bei der Heimarbeit regelmäßig vermiest. Bei der Lösung dieser Problematik kann energis Highspeed einen wichtigen Beitrag leisten. 

energis Highspeed

energis Highspeed als zuverlässiger Anbieter

Zu Beginn der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr reagierte energis schnell auf die wachsenden Bedürfnisse und erhöhte im April kostenfrei die Bandbreite für ihre FTTC-Glasfaser-Kunden im Tarif „Internet & Phone 25“ bis Ende Juni 2020 auf bis 50 Mbit/s. „Diese Maßnahme hatten wir im April 2020 ergriffen, da durch den schnellen Wechsel ins Homeoffice und das parallel laufende Homeschooling bei vielen Kunden die gebuchte Bandbreite zu bestimmten Zeiten an die Grenzen kam. So konnten die Kunden mit ausreichender Bandbreite arbeiten und die schulpflichtigen Kinder zeitgleich am digitalen Schulunterricht teilnehmen. Zu diesem Schritt hatten wir uns entschieden, da die Gesamtsituation für viele Arbeitnehmer und Schüler ohnehin schon sehr viele organisatorische Herausforderungen mit sich brachten, da wollten wir hier zumindest eine schnelle und unbürokratische Hilfe anbieten. Das Feedback der Kunden war durchweg positiv und man hatte so ausreichend Zeit, seinen bisherigen Tarif an die zukünftigen Bedürfnisse anzupassen.“ so Jochen Strobel, Leiter Privat-und Gewerbekunden der energis GmbH.

Highspeed im Homeoffice mit dem Testsieger

Für energis hat sich über die letzten Monate herausgestellt, dass der Tarif Internet & Phone 100 der bevorzugte Tarif für Kunden ist, die im Homeoffice arbeiten und zeitgleich Homeschooling über den Anschluss laufen lassen. Mit Downloadgeschwindigkeiten bis zu 100 Mbit/s ist man laut energis, damit gut aufgestellt, um beispielsweise an einer Microsoft Teams Sitzung teilzunehmen und parallel den Unterricht oder die Vorlesung zu verfolgen.

Entscheidend für die Geschwindigkeit, die über WLAN am Laptop oder Tablet ankommt, ist ein entsprechender WLAN-Router. Hier hat energis den Stiftung Warentest Testsieger „Fritz!Box 7590“ im Angebot.

Verfügbarkeit von bis zu 300 Mbits/s prüfen

Interessierte Kunden und ihre Familie können auf der Website von energis Highspeed zwischen verschiedenen, genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Tarifen wählen. Die Verfügbarkeit von bis zu 300 Mbit/s kann sofort geprüft und gebucht werden. Auch zu häufig gestellten Fragen finden potenzielle Kunden auf der Website zahlreiche Informationen. Falls weitere Hilfe benötigt wird, stehen die Experten von energis zudem per Mail und Telefon zur Verfügung. 

Verfügbarkeit prüfen
image

Grafik: energis

Kundenservice: 

energis GmbH
Heinrich-Böcking-Str. 10-14
66121 Saarbrücken

Telefon: +49 681/9069-2440
Mail: service@energis-highspeed.de
Online-Service: www.meine.energis.de

Servicezeiten telefonisch:
Mo - Fr 7:00 bis 21:00 Uhr
Sa 8:00 bis 18:00 Uhr

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

FCS siegt gegen MSV Duisburg

image

Der FCS konnte erneut einen Sieg erzielen. Fotos: (Hintergrund) Pixabay | (Logo) Wikimedia Commons

FCS gewinnt gegen Duisburg

Der FCS gewann am Mittwoch (3. März 2021) das Nachholspiel gegen den MSV Duisburg mit 4:1 (1:0) und schob sich in der Tabelle mit 43 Punkten auf Rang fünf vor. Der Rückstand auf den Aufstiegsrelegationsplatz beträgt nur noch zwei Zähler, zum ersten direkten Aufstiegsplatz sind es lediglich vier Punkte.

Julian Günther-Schmidt brachte die Saarländer in der 45. Minute in Führung, die Moritz Stoppelkamp (52.) nach Wiederbeginn egalisierte. Kianz Froese (60.) schoss die Hausherren wieder nach vorn, ehe Minos Gouras mit einem Doppelpack (67./71.) für die Entscheidung sorgte.

Am kommenden Samstag empfängt der FCS den KFC Uerdingen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

15 Menschen nach Corona-Fall an Wadgasser Kita in Quarantäne

image

Das Gesundheitsamt schickte 15 Menschen in Quarantäne. Foto: Caroline Seidel/dpa-Bildfunk

An der Kita Sonnenschein im Wadgasser Ortsteil Schaffhausen gibt es einen Corona-Fall. Das hat der Landkreis Saarlouis am Dienstag (2. März 2021) mitgeteilt.

15 Menschen in Quarantäne

Demnach mussten 15 Menschen in Quarantäne geschickt werden. Ob es sich bei der positiv getesteten Person um ein Kind oder eine Arbeitskraft handelt, teilte die Verwaltung nicht mit.

Corona im Kreis Saarlouis

Im Kreis sind zurzeit 214 Personen mit dem Virus infiziert. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei etwa 72. Seit Beginn der Pandemie haben sich 6.024 Menschen angesteckt, 133 verstarben in Verbindung mit Sars-CoV-2. Mit Stand von Sonntag gab es die meisten Fälle in den bevölkerungsreichsten Orten des Landkreises, nämlich in Saarlouis, Dillingen und Lebach. Die wenigsten Fälle wurden in Nalbach, Ensdorf und Wallerfangen registriert. Die aktuellen Zahlen aus dem ganzen Saarland gibt es hier.

Verwendete Quellen:
- Corona-Ticker März 2021 des Landkreises Saarlouis, 02.03.2021
- Lagebericht Covid-19 vom 28.Februar 2021 des Landkreises Saarlouis (PDF)

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Beliebter Flohmarkt in Saarbrücken zieht um

image

Eigentlich sollte der erste Flohmarkt Mitte März stattfinden. Doch das ist fraglich. Foto: Pixabay

Der beliebte Saarbrücker Flohmarkt zieht von der Franz-Josef-Röder-Straße in den Bürgerpark um. Das hat der Stadtrat am Dienstag (2. März 2021) entschieden, berichtet die "Saarbrücker Zeitung".

Franz-Josef-Röder-Straße "eher ungeeignet"

Der bisherige Standort hatte sich laut Beschlussvorlage als "eher ungeeignet" erwiesen. Unter anderem sei der Schutz vor möglichen Terror-Attacken sehr teuer, es gebe Parkprobleme und bei Hochwasser fungiere die Franz-Josef-Röder-Straße als Umfahrung.

image

Der Flohmarkt findet künftig im Bürgerpark statt. Screenshot: Standortverlegung des städtischen Flohmarktes, VWT/0211/21, Anlage 1

 

Flohmarkt zieht in Bürgerpark

Für den Bürgerpark sprechen seine Lage unmittelbar an der Einkaufsmeile zur Europa-Galerie und die damit einhergehende gute Verkehrsanbindung. Auch sei das Gelände zur Durchführung der Zugangskontrollen gut abgrenzbar. Der Stadtrat erhofft sich durch die neue Flohmarkt-Location, dass die Fläche des Bürgerparks auch darüber hinaus "angenommen" wird. Kann wegen anderer Veranstaltungen der Bürgerpark nicht für den Flohmarkt genutzt werden, ziehen die Händler:innen an diesem Tag auf die Saar-Terrassen um.

image

Die Durchführung des Flohmarkts im Bürgerpark ist deutlich günstiger als in der Franz-Josef-Röder-Straße. Screenshot: Standortverlegung des städtischen Flohmarktes, VWT/0211/21, Anlage 3

 

Erster Flohmarkt Mitte März?

Eigentlich sollte der erste Flohmarkt in diesem Jahr am 13. März stattfinden. Wegen der Corona-Zahlen ist dieser Termin aber fraglich.

Welche Fraktionen für den Umzug des Flohmarkts abstimmten, steht auf Saarbruecker-Zeitung.de (Hinweis: Der Beitrag gehört zum „SZ+“-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch gegebenenfalls registrieren oder eine Bezahloption wählen). 

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- Saarbrücker Stadtratssitzung vom 02.03.2021, TOP Ö 29: Standortverlegung des städtischen Flohmarktes

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
mjs

Coronavirus-Mutationen im Regionalverband Saarbrücken auf dem Vormarsch

image

Die Virusmutationen machten zuletzt rund 40 Prozent der Gesamtfallzahlen im Regionalverband Saarbrücken aus. Fotos: (Hintergrund) dpa-Bildfunk/Oliver Dietze | (Test) dpa-Bildfunk/Hendrik Schmidt

Die Pressestelle des Regionalverbands Saarbrücken hat am Mittwoch (3. März 2021) eine Corona-Statistik für Februar veröffentlicht. Darin sind unter anderem Zahlen zu den Virusmutationen enthalten.

Daten zu Virusmutationen im Regionalverband Saarbrücken

"Die Zahl der Corona-Mutationen nimmt immer schneller zu", hieß es seitens der Pressestelle. "Haben diese in der ersten Februar-Woche noch einen Anteil von sieben Prozent ausgemacht, waren es in der letzten Februar-Woche bereits 40 Prozent".

Südafrikanische/brasilianische Variante auf dem Vormarsch

Im Verlauf des Monats habe sich zudem die Verteilung der vorrangigen Virusmutationen stark verändert. "Betrug in der ersten Februar-Woche die südafrikanische/brasilianische Virusmutation noch einen Anteil von lediglich zehn Prozent, waren es in der letzten Februar-Woche schon rund 45 Prozent", teilte die Pressestelle zudem mit. Somit scheint die südafrikanische/brasilianische Variante auf dem Vormarsch zu sein. Das könne auch im benachbarten Département Moselle beobachtet werden.

243 Mutationsfälle im Februar

Insgesamt wurden im Regionalverband Saarbrücken im Februar 243 Corona-Mutationen gemeldet, hieß es weiter. In 160 Fällen sei die britische Variante festgestellt worden, in 82 Fällen die südafrikanische/brasilianische Variante. Eine Nachtestung in einem Fall stehe noch aus.

Anstieg der Fälle im Saarland

Nicht nur im Regionalverband, auch im ganzen Saarland ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums ein Anstieg der Corona-Mutationsfälle zu beobachten. "Grundsätzlich ist ein deutlicher Anstieg der Virusmutationen zu verzeichnen", so die Angaben des Gesundheitsministeriums vom Dienstag (2. März 2021). So teilen sich die bislang 559 Fälle auf:
- Saarbrücken: 170 Fälle von B.1.1.7 | 82 Fälle von B.1.351
- Merzig-Wadern: 41 Fälle von B.1.1.7 | 3 Fälle von B.1.351
- Neunkirchen: 43 Fälle von B.1.1.7 | 11 Fälle von B.1.351
- Saarlouis: 60 Fälle von B.1.1.7 | 20 Fälle von B.1.351
- Saarpfalz: 30 Fälle von B.1.1.7 | 19 Fälle von B.1.351
- St. Wendel: 61 Fälle von B.1.1.7 | 19 Fälle von B.1.351

Regionalverband Saarbrücken: Corona-Zahlen für Februar

"Im Februar sind im Regionalverband Saarbrücken insgesamt 1.100 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden", geht aus den Angaben der Pressestelle hervor. Das seien "fast halb so viele wie im Vormonat". Der Anteil der unter Sechsjährigen sei im Vergleich zum Januar stärker angestiegen. Eine Erklärung: "zunehmende Folgefälle in Kita-Gruppen, die so im vergangenen Jahr nicht beobachtet wurden".

Regionalverbandsdirektor Peter Gillo (SPD): "Neben der derzeitigen leider eher stagnierenden Entwicklung der Fallzahlen gibt es aber auch eine positive Erkenntnis. So beträgt der Anteil der über 80-Jährigen im Februar, bezogen auf die gemeldeten Fallzahlen, nur 5,4 Prozent. Im Monat Januar waren es noch 15 Prozent. Hier scheint sich die verstärkte Durchimpfung in dieser Altersgruppe bemerkbar zu machen."

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Pressestelle des Regionalverbands Saarbrücken, 03.03.2021
- Mitteilung der Pressestelle des Gesundheitsministeriums Saar, 02.03.2021
- eigene Berichte

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Verfassungsgericht Saar: Private Wettanbieter dürfen wieder Wettscheine annehmen

image

Im Saarland dürfen private Wettanbieter wieder Wettscheine annahmen - unter bestimmten Bedingungen. Foto: dpa-Bildfunk/Stephanie Pilick

Private Wettanbieter dürfen wieder Wettscheine annehmen

Unter bestimmten Bedingungen dürfen private Wettanbieter im Saarland wieder Wettscheine annehmen. Wie "SR" und "SZ" übereinstimmend berichten, geht das aus einer Entscheidung des Verfassungsgerichts Saar hervor.

Erlaubt sei der Betrieb von privaten Wettannahmestellen demnach, wenn "eine kontaktarme Wettannahme innerhalb fester Zeitfenster unter Wahrung zusätzlicher Hygienevorkehrungen erfolgt". Möglich soll eine Annahme außerhalb der Geschäftsräume sein. Der Zugang zu Innenräumen bleibe weiterhin verboten.

Die Begründung des Gerichts: Private Anbieter dürften vom Staat nicht anders behandelt werden als staatliche Annahmestellen. Zudem "seien auch keine infektionsschutzrechtlichen Gründe dafür erkennbar, sonstigen nicht der Daseinsvorsorge dienenden Einzelhandelsbetrieben sogenannte 'click & collect'- Angebote zu erlauben, Inhabern von privaten Wettannahmestellen aber nicht".

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Saarbrücker Zeitung

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Fitnessstudio-Betreiberin in Neunkirchen klagt gegen Untersagung von Sportbetrieb

image

Die Antragsstellerin wehrt sich gegen die Untersagung des Betriebs im Außenbereich. Foto: dpa-Bildfunk/Sina Schuldt

Eine Fitnessstudio-Betreiberin in Neunkirchen hat beim Verwaltungsgericht des Saarlandes einen sogenannten Eilrechtsschutzantrag gestellt. Nach Angaben des Gerichts wehrt sich die Frau darin gegen die Untersagung des Sportbetriebs auf der Außenanlage des Studios.

Konkret wende sich der Antrag gegen "eine polizeiliche Verfügung des Oberbürgermeisters der Kreisstadt Neunkirchen", so das Gericht weiter. Mittels dieser Verfügung werde der Betrieb des Outdoor-Trainings-Angebotes untersagt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Verwaltungsgerichts Saar, 03.03.2021

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
mjs

Deutlich mehr Corona-Mutationsfälle im Saarland festgestellt

image

Bislang wurden 559 Mutationsfälle im Saarland nachgewiesen. Foto: dpa-Bildfunk/Sebastian Gollnow

Anstieg der Virusmutationen im Saarland

Am gestrigen Dienstagnachmittag (2. März 2021) hat das saarländische Gesundheitsministerium über das aktuelle Infektionsgeschehen hierzulande informiert. In diesem Zusammenhang wurden auch Informationen zu den Corona-Virusvarianten im Saarland veröffentlicht. Der aktuelle Stand: "Grundsätzlich ist ein deutlicher Anstieg der Virusmutationen zu verzeichnen", so die Angaben des Gesundheitsministeriums.

Stand der vergangenen Tage

Wie das Ministerium mitteilte, fand am 26. Februar eine Abfrage aller Gesundheitsämter im Saarland über den Stand der Virusvarianten statt. In diesem Zusammenhang wurde eine "Diskrepanz" (Abweichung der Zahlen des Gesundheitsamts von denen der Kreise im Saarland) als "Ausgleichsbuchung" in das sogenannte Dashboard eingetragen. Zusammen mit den regulären Meldungen aus den Gesundheitsämtern an dem Tag (62 Fälle) kamen am 26. Februar "kumulativ 102 Fälle" zusammen.

Am 27. Februar wurden weitere 47 Virusvarianten und am Tag darauf 32 Varianten aus den Gesundheitsämtern an die Landesstelle mitgeteilt, hieß es weiter.

Der jüngste Stand

Mit jüngstem Stand der Abfrage vom 1. März kamen laut Gesundheitsamt nochmals 50 Fälle dazu. "Somit sind gesamt 559 Virusvarianten von den Gesundheitsämtern an das Land übermittelt worden". Bei der Verteilung stehe die britische Variante (B.1.1.7) mit 405 Nachweisen im Vordergrund. Die südafrikanische Variante (B.1.351) wurde bisher 154 Mal im Saarland nachgewiesen. "Nachweise zur brasilianischen Virusvariante gab es bisher noch nicht", so das Ministerium.

So sieht es in den Kreisen aus

Die Mutationsfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise im Saarland und den Regionalverband auf:
- Saarbrücken: 170 Fälle von B.1.1.7 | 82 Fälle von B.1.351
- Merzig-Wadern: 41 Fälle von B.1.1.7 | 3 Fälle von B.1.351
- Neunkirchen: 43 Fälle von B.1.1.7 | 11 Fälle von B.1.351
- Saarlouis: 60 Fälle von B.1.1.7 | 20 Fälle von B.1.351
- Saarpfalz: 30 Fälle von B.1.1.7 | 19 Fälle von B.1.351
- St. Wendel: 61 Fälle von B.1.1.7 | 19 Fälle von B.1.351

Inzidenz im Saarland gestiegen

Derweil stieg die 7-Tages-Inzidenz aller Corona-Fälle im Saarland zur Vorwoche. Sie liegt derzeit bei rund 74 (Dienstag vergangene Woche: 63). Alle aktuellen Zahlen aus dem Saarland gib es hier.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Pressestelle des Gesundheitsministeriums Saar, 02.03.2021
- Saarbrücker Zeitung

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Ford-Zulieferer TI Automotive in Neunkirchen vor Schließung

image

TI Automotive in Neunkirchen ist stark von dem Saarlouiser Ford-Werk abhängig. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa-Bildfunk

Ford-Zulieferer TI Automotive in Neunkirchen soll offenbar geschlossen werden. Das hat der Betriebsrat den Beschäftigten am Dienstag (2. März 2021) mitgeteilt, berichten "SZ" und "SR" übereinstimmend unter Berufung auf die Gewerkschaft IG Metall.

66 Beschäftigte betroffen

Von der Schließung zum Ende des Jahres betroffen sind demnach 66 Arbeitskräfte. Hauptgrund ist die Krise von Ford in Saarlouis. TI Automotive beliefert fast nur dieses Werk mit Leitungssystemen. Weil in Saarlouis aber wochenlang nicht produziert wurde und die Produktion des Focus zurückgefahren werden soll, ist auch der Neunkircher Zulieferer sehr stark getroffen.

Bislang seien die Probleme laut Medienberichten durch Kurzarbeit kompensiert worden, die Geschäftsleitung sei nun nach Gewerkschaftsangaben nicht mehr bereit dazu. IG Metall will jetzt mit dem Betriebsrat über Schließungsalternativen und die Sicherung der Beschäftigung beraten.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- Saarländischer Rundfunk

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Schwerer Unfall auf L158 zwischen Losheim und Mettlach - Feuerwehr befreit Person aus Auto

image

Im Bild: der verunfallte Wagen. Foto: Feuerwehr Losheim am See

Unfall auf L158

Nach Angaben der Feuerwehr sind die Löschbezirke Mettlach und Losheim am späten Dienstagabend (2. März 2021) zu einem Einsatz auf der L158 ausgerückt. Unter dem Stichwort "Verkehrsunfall mit Person" wurden sie zum Unfallort zwischen dem "kleinen Potsdamer Platz" und Mettlach alarmiert. "Auf diesem Streckenabschnitt ist eine Alarmierung beider Feuerwehren bewährte Praxis bei Verkehrsunfällen, da eine Lokalisierung der Einsatzstelle oft schwierig ist und so schnellstmögliche Hilfe gewährleistet wird", hieß es.

image

Weitere Aufnahme vom Unfallort. Foto: Feuerwehr Losheim am See

Person in Auto eingeschlossen

Beim Eintreffen vor Ort stellte die Feuerwehr fest, "dass ein Pkw über einen leichten Abhang von der Straße abgekommen und auf der Seite liegend an einem Baum zum Stillstand gekommen war". Eine Person befand sich eingeschlossen in dem Auto.

Mittels einer Rettungsschere und Rettungssäge verschafften sich die Einsatzkräfte Zugang zu der Person, hieß es weiter. Diese wurde anschließend über ein Rettungsbrett aus dem Wagen befreit sowie über eine Schleifkorbtrage aus dem abschüssigen Gelände transportiert. Anschließend kam es zu Übergabe an den Rettungsdienst.

"Neben den Einsatzkräften der Feuerwehr befanden sich der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug sowie die Polizei im Einsatz", hieß es abschließend.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Losheimer Feuerwehr

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Erste Polizist:innen im Saarland werden geimpft

image

Der Impfstart für Polizist:innen im Saarland ist laut Innenministerium für diese Woche angesetzt. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Sven Hoppe

Impfstart für "operative Einsatzkräfte" der Saar-Polizei

Im Saarland werden in dieser Woche die ersten Polizist:innen gegen Corona geimpft. Es handele sich um "operative Einsatzkräfte", die bei ihrer Arbeit einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt seien, teilte das Innenministerium in Saarbrücken mit.

Ganz am Anfang stünden in dieser Woche Beamt:innen aus dem Wach- und Streifendienst und von der Bereitschaftspolizei. Es sei "äußerst wichtig", zunächst die Polizist:innen zu immunisieren, "die täglich auf Streife sind und vor Ort regelmäßig im Kontakt mit der Bevölkerung stehen", teilte Innenminister Klaus Bouillon (CDU) mit.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Mitteilung des Innenministeriums Saar, 02.03.2021

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Kontaktbeschränkungen werden ab 8. März gelockert

image

Bund und Länder wollen die Kontaktbeschränkungen ab Montag (08.03.2021) lockern. Symbolfoto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jens Büttner

Lockerungen der Kontaktbeschränkungen

Auch wenn der Lockdown in Deutschland bis zum 28. März 2021 verlängert wird, soll es bereits ab dem kommenden Montag (8. März 2021) erste Lockerungen der Kontaktbeschränkungen geben. Das berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf Teilnehmerkreise des Bund-Länder-Gipfels.

Die Möglichkeiten zu privaten Zusammenkünften mit Freunden, Verwandten und Bekannten werden demnach wieder erweitert: Private Zusammenkünfte des eigenen Haushalts mit einem weiteren Haushalt sind dann wieder erlaubt, jedoch auf maximal fünf Personen beschränkt. Kinder bis 14 Jahre werden dabei explizit nicht mitgezählt, Paare gelten als Hausstand.

Bund und Länder schaffen "Notbremse"

Bund und Länder haben in ihren Beschluss allerdings eine "Notbremse" eingebaut. Diese sieht vor, dass die Lockerungen unter bestimmten Voraussetzungen wieder aufgehoben werden können. Steigt die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner an drei aufeinanderfolgenden Tagen auf über 100, gelten ab dem zweiten darauffolgenden Werktag die aktuell geltenden, strengeren Regelungen wieder. Private Treffen sind dann wieder auf den eigenen Haushalt und eine weitere Person beschränkt.

Verwendete Quellen:
- Bericht des "Spiegel"

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Ensdorfer Grundschüler:innen können sich jetzt auf Corona testen lassen

image

Die Tests erfolgen nach Angaben der Gemeinde auf freiwilliger Basis. Foto: dpa-Bildfunk/Annette Riedl

Corona-Schnelltests in Ensdorfer Grundschule

Startschuss für Corona-Schnelltests in der Ensdorfer Grundschule: Nach Angaben der Gemeinde ist seit dieser Woche die Ensdorfer Praxis Dr. Andreas Woll an zwei Tagen vor Ort, um auf freiwilliger Basis bei Schüler:innen Abstriche vorzunehmen.

Zustimmung der Eltern "überschaubar"

"Leider ist derzeit die Zustimmung bei den Eltern zur Durchführung der Schnelltests der Kinder noch überschaubar", teilte die Gemeinde mit. Bürgermeister Jörg Wilhelmy (parteilos) könne die Überlegung der Eltern "sehr gut nachvollziehen, ihren Kindern einen solchen Test 'ersparen' zu wollen". Dennoch möchte er laut eigener Aussage darauf hinweisen, "dass die Tests von medizinischem Personal durchgeführt werden und es sich um einen Rachenabstrich handelt und nicht um einen Abstrich im Nasenraum". Sein Appell an die Eltern: "Bitte lassen Sie Ihr/e Kind/er auf Corona testen".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Gemeinde Ensdorf, 03.03.2021

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

FCS heute wieder im Ludwigspark gegen Traditionsverein

image

Für den FCS geht es zurück in den Ludwigspark. Archivfoto: BeckerBredel

Der 1. FC Saarbrücken will die Erfolgsserie in der 3. Fußball-Liga am heutigen Mittwoch (3. März 2021) gegen den MSV Duisburg fortsetzen. "Es wird ein Spiel zweier Mannschaften, die zuletzt gute Leistungen gezeigt und auch gute Ergebnisse erzielt haben", sagte FCS-Trainer Lukas Kwasniok am Dienstag. "Da werden am Ende Kleinigkeiten den Ausschlag geben."

Beide Teams in guter Form

Die Saarländer hatten zuletzt zehn Punkte aus vier Spielen geholt, die Duisburger gewannen zuletzt dreimal nacheinander. "Es ist keine Mannschaft, die in den unteren Tabellenregionen etwas verloren hat", sagte der Coach.

Jacob und Thoelke fehlen

Verzichten muss Kwasniok weiter auf Bjarne Thoelke (Wadenbeinbruch), der noch einige Wochen ausfallen wird. Auch Angreifer Sebastian Jacob (Adduktorenzerrung) ist keine Option für die Partie gegen Duisburg.

Saarbrücken gegen Duisburg im Stream

Das Spiel wird live ab 17.00 Uhr im Pay-TV auf "Magenta Sport" übertragen. Der FCS bietet außerdem ein Fanradio an, in dem das Match live kommentiert wird. Es findet sich in der FCS-App, die für iOS und Android verfügbar ist.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Recherche

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

80 Saar-Apotheken führen Corona-Schnelltests in Schulen und Kitas durch

image

Bei den Testungen kommen Antigen-Schnelltests zum Einsatz. Foto: dpa-Bildfunk/Sina Schuldt

Saar-Apotheken testen an Schulen und Kitas

Als Teil der Teststrategie des Saarlandes finden in Schulen und Kitas hierzulande flächendeckende Antigen-Schnelltests statt. Laut Apothekerkammer Saar unterstützen fast 80 Apotheken diese Maßnahme.

Die Testungen finden nach Angaben der Kammer "vor Ort direkt in den Einrichtungen" statt - bei Einhaltung strenger Hygiene- und Infektionsschutzregelungen. Das sei ein "weiterer Baustein", um einen "sicheren Schul- und Kindertageseinrichtungsbetrieb auch in der Pandemie zu ermöglichen".

Erste Rückmeldungen

"Erste Rückmeldungen zeigen, dass die Inanspruchnahme des Angebotes, welches die saarländischen Apotheken vorhalten, riesig ist", teilte die Kammer mit. Jede teilnehmende Apotheke teste in der Regel in mehreren Schulen beziehungsweise Kitas. "Es ist bundesweit einmalig, wie eng, kollegial und kooperativ die verschiedenen Institutionen zusammen arbeiten", sagte Manfred Saar, Präsident der Apothekerkammer des Saarlandes.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Apothekerkammer Saar, 03.03.2021

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
kub/mjs/thl/dpa

Live-Ticker zum Bund-Länder-Gipfel: Heftige Debatten bis in die späten Abendstunden

Corona-Gipfel am Mittwoch

Bund und Länder beraten am heutigen Mittwoch (3. März 2021) über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten. Zu erwarten sind Entscheidungen über Lockerungen, aber auch über die Frage, wie mit der steigenden Zahl der Mutationsfälle umgegangen werden soll.

Die wichtigsten Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz:

00.19 Uhr: Wir haben die wichtigsten Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz für euch in einer Übersicht zusammengestellt: "Bund-Länder-Gipfel: Die wichtigsten Beschlüsse im Überblick". Damit beenden wir unseren Liveticker. Wir berichten am frühen Morgen wieder in alter frische für euch. Habt eine gute Nacht!

23.47 Uhr: Die Bund-Länder-Gespräche sind beendet. Die anschließende Pressekonferenz beginnt. "Wir haben es gerade noch mit einem guten Abend geschafft und müssen noch nicht guten Morgen sagt", scherzt Kanzlerin Merkel zu Beginn und verkündet die wichtigsten Beschlüsse des Bund-Länder-Gipfels.

Öffnungsperspektiven für Handel, Kultur und Sport

23.13 Uhr: Bund und Länder beschließen Öffnungsperspektiven für Handel, Kultur und Sport. Regionale Lockerungen sollen ab einer Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen möglich sein. Dann könnte es eine schrittweise Öffnung des Einzelhandels, und von Museen, Galerien, Gedenkstätten, zoologischen und botanischen Gärten geben. Auch kontaktfreier Sport in kleinen Gruppen im Außenbereich soll dann wieder möglich sein.

Kostenlose Schnelltests kommen

22.47 Uhr: Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur soll allen Bundesbürger:innen möglichst schon ab dem 8. März mindestens ein kostenloser Schnelltest pro Woche inklusive einer Bescheinigung über das Testergebnis ermöglicht werden. Die Kosten soll demnach der Bund übernehmen. Auch die weitere Öffnung der Schulen soll mithilfe von Schnelltests flankiert werden. Die Länder sollen demnach sicherstellen, "dass das Personal in Schulen und Kinderbetreuung sowie alle Schülerinnen und Schüler pro Präsenzwoche das Angebot von mindestens einem kostenlosen Schnelltest erhalten", wie die DPA schreibt.

Streit um Inzidenz führt zu Unterbrechung des Gipfels

22.01 Uhr: Das Bund-Länder-Treffen wird nach der Unterbrechung fortgesetzt. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur hat Bundeskanzlerin Angela Merkel nachgegeben. Es soll nun bereits weitere Lockerungen ab einer Inzidenz von 50 geben. Der bisherige Inzidenzwert von 35 für Lockerungen wurde demnach gekippt.

21.25 Uhr: Der Bund-Länder-Gipfel wurde laut Angaben der Deutschen Presse-Agentur kurzzeitig unterbrochen. Hintergrund der Pause soll eine "festgefahrene Diskussion" sein. Offenbar gibt es Uneinigkeit darüber, ab welcher Inzidenz man weitere Lockerungen beschließt. Laut DPA wird nun im kleinen Kreis nach einem Kompromiss gesucht. In der Sonderberatung befindet sich das Quartett um Angela Merkel, Markus Söder, Michael Müller und Olaf Scholz

Weitere Öffnungen

20.49 Uhr: Nach Angaben der "Bild" sollen Gartenmärkte, Blumen- und Buchläden ab dem 8. März in Deutschland wieder öffnen dürfen. Gebunden sei dieser Schritt jedoch an Auflagen. Dazu sollen Hygienekonzepte und die Beschränkung auf eine Kundin/einen Kunden pro zehn Quadratmeter (für die ersten 800 Quadratmeter Verkaufsfläche) und einer weiteren Kundin/einem weiteren Kunden für alle weiteren 20 Quadratmeter Verkaufsfläche gehören.

Lockerung der Kontaktbeschränkungen

20.27 Uhr: Laut "Spiegel" dürfen sich ab dem 8. März wieder mehr Menschen sehen. Demnach sollen Treffen des eigenen Hausstands mit einem weiteren Hausstand möglich sein, allerdings beschränkt auf maximal fünf Personen. Kinder bis 14 Jahre seien hierbei nicht mitzuzählen.

Lockdown-Verlängerung

19.51 Uhr: Bund und Länder sollen sich auf eine grundsätzliche Verlängerung des Lockdowns bis zum 28. März 2021 geeinigt haben. Dies berichtet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf mehrere Quellen aus den Bund-Länder-Beratungen. Die spannendere Frage, welche Lockerungen und Öffnungsschritte es geben wird, ist bislang noch nicht geklärt.

Vorerst keine flächendeckenden Schnelltests in Deutschland

18.32 Uhr: Offenbar gibt es momentan nicht genügend Corona-Schnelltests für die deutsche Bevölkerung. Wie die "Bild" erfahren haben will, soll Gesundheitsminister Jens Spahn bisher noch keine Antigen-Schnelltests bestellt haben. Demnach soll sich erst jetzt eine Task Force um die Bestellung kümmern. Vor April soll es folglich keine flächendeckenden Schnelltests in Deutschland geben. 

18.01 Uhr: Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) will derzeit geltende Einschränkungen wegen der Corona-Krise für Geimpfte zügig lockern. "Ich kann mir gut vorstellen, dass der Impf-Nachweis wie ein negativer Schnelltest genutzt werden kann. Geimpfte erhalten Zugang zu all jenen Orten, die ansonsten nur mit einem Schnelltest zugänglich sind", sagte er der "Süddeutschen Zeitung". Dabei bezog sich Scholz auf erste Studien, die nahelegten, dass Geimpfte die Krankheit womöglich nicht mehr übertragen und damit kein Ansteckungsrisiko darstellen würden. Derzeit deutet sich an, dass Besuche von Theatern, Kinos oder Biergärten, abhängig vom regionalen Infektionsgeschehen, in absehbarer Zeit wieder möglich sein könnten - allerdings unter Vorlage eines tagesaktuellen Coronatests.

Erste Einigung erzielt

17.07 Uhr: Jetzt ist die erste Einigung da: Wie die "Bild" aus Teilnehmerkreisen erfahren haben will, sollen sich die Deutschen ab Ende März/Anfang April in Hausarztpraxen impfen lassen können. Bund und Länder erhoffen sich dadurch eine deutliche Erhöhung des Impftempos. Bislang wurde nur im Rahmen von Modellprojekten in Praxen geimpft, darunter auch im Saarland. Auch soll künftig der Zeitraum zwischen erster und zweiter Impfung möglichst voll ausgeschöpft werden, damit mehr Personen an ihre erste Impfung kommen.

16.44 Uhr: Die Verhandlungen verlaufen bislang zäh. Auch rund zwei Stunden nach Start wird noch lebhaft über die Themen Schnelltests und Impfungen (vor allem Reihenfolge und Einbeziehung von Arztpraxen) diskutiert, berichtet die "Bild". Bei keinem der Punkte konnte demnach bislang eine Einigung erzielt werden.

16.16 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geht davon aus, dass der Impfstoff von Astrazeneca künftig auch an ältere Menschen verabreicht werden kann. Es werde mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf hinauslaufen, dass die Zulassung des Impfstoffes für über 65-Jährige komme, sagte Spahn auf dem Gipfel. Dies sei Daten zu verdanken, die man aus Schottland und England habe. Die Ständige Impfkommission (Stiko) befinde sich dazu in der finalen Entscheidungsfindung. Bislang empfiehlt die Stiko das Mittel von Astrazeneca nur für 18- bis 64-Jährige, da für Ältere zunächst nicht genügend Studiendaten vorgelegen hätten.

Merkel: "Wichtiger Tag"

16.08 Uhr: Merkel hat zu Beginn der Verhandlungen die besondere Bedeutung der Beratungen hervorgehoben. Es sei ein "wichtiger Tag", sagte die Politikerin nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen. Sie wurde mit den Worten zitiert: "Wir können den Übergang in eine neue Phase gehen."

15.57 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat in den Beratungen eine Beschleunigung der Impfungen auch unter Einbeziehung von Ärzt:innen in der Fläche gefordert. Das Motto müsse sein: "All you can vaccinate", sagte der Politiker nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur. Man müsse aus der starren "Impfbürokratie" in mehr Flexibilität kommen. Deshalb müsse man so schnell wie irgend möglich alle Ärzt:innen einbeziehen, niedergelassene Hausärzt:innen, Betriebsärzt:innen, Krankenhäuser und dann auch Schulärzt:innen. Söder bezog sich dabei dem Vernehmen nach zunächst auf den Impfstoff von Astrazeneca, später müsse dies auch für andere Impfstoffe gelten.

Genau ein Jahr Corona im Saarland

15.15 Uhr: Vor genau einem Jahr wurde im Saarland der erste Corona-Fall registriert. Am 3. März 2020 wurde bekannt, dass sich ein Kinderarzt der Uniklinik in Homburg mit dem Virus infiziert hatte. Insgesamt zählten die Behörden seitdem hierzulande 29.082 Fälle - Dunkelziffer unklar. Dass die Pandemie solche Ausmaße annehmen würde, das habe der Arzt damals nicht erwartet: "Erster Corona-Patient im Saarland: 'Mir geht es sehr gut'".

image

Kanzlerin Merkel (rechts) und Berlins Regierender Bürgermeister Müller sind mit dem Kabinett und den Ministerpräsident:innen per Videokonferenz verbunden. Foto: Guido Bergmann/Bundesregierung/dpa-Bildfunk

14.39 Uhr: Das sind die aktuellen Corona-Zahlen aus Deutschland: Am Morgen meldete das Robert-Koch-Institut 9.019 neue Infektionen, das sind etwa 1.000 mehr als am Mittwoch vergangener Woche. Die Inzidenz liegt bei 64,0 (vor einer Woche: 59,3).

So will die Bundesregierung ab Montag lockern

14.21 Uhr: Wie lange die Gespräche andauern werden, lässt sich nicht abschätzen. In der Vergangenheit gingen die Gipfel schon am Nachmittag zu Ende, in manchen Fällen präsentierte Merkel erst nach 21.00 Uhr die Ergebnisse. Heute ist wohl eher mit längeren Gesprächen zu rechnen. Für 19.00 Uhr hat Hans ein Presse-Statement terminiert. Ob das klappt?

Hans gegen weitreichende Lockerungen

14.11 Uhr: Mit welcher Position geht Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) in die Verhandlungen? Er sprach sich gestern gegen weitreichende Lockerungen aus. "Wir sollten restriktiv sein", sagte er dem "Spiegel". Für ihn ist Deutschland schon in der dritten Corona-Welle. "Leider ist die von uns festgelegte 35er-Inzidenz-Grenze, ab der eigentlich gelockert werden sollte, in weite Ferne gerückt. Deshalb sollten wir jetzt nur weitergehend lockern, wenn wir gleichzeitig Tests in den entsprechenden Bereichen verpflichtend machen", so der Politiker im Vorfeld des Gipfels. Er wünscht sich zusätzlichen Impfstoff vom Bund, da das Saarland viele Grenzgänger:innen aus dem Virusvariantengebiet Moselle hat.

14.04 Uhr: Als fast schon traditionell lässt sich bezeichnen, was im Vorfeld der Beratungen passiert ist: Die Pläne der Bundesregierung sind an die Medien durchgesickert (siehe unten). Ob die Politiker:innen-Runde diese Beschlüsse allerdings genau so auch umsetzen will, ist unklar. Es kann - wie so oft - ein langer Nachmittag und Abend werden.

Das ist Merkels Plan

14.01 Uhr: Vor den Beratungen hat Merkel angekündigt, was sich zuletzt immer klarer herauskristallisiert hatte: eine vorsichtige Öffnungsstrategie, meist entlang regionaler Corona-Zahlen, aber immer mit einer "Notbremse". Man werde "mehr regionalisieren, um mehr Freiheit zu ermöglichen". Was heute herauskommen könnte: "Ringen um Corona-Lockerungen - Aktuelle Fassung der Beschlussvorlage".

image

Mit Verspätung ist der Corona-Gipfel gestartet. Foto: Ole Spata/dpa-Bildfunk

13.57 Uhr: Herzlich willkommen im Live-Ticker zum Corona-Gipfel! In wenigen Minuten startet die Videokonferenz zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsident:innen der Länder. 

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- eigene Recherche
- Deutsche Presse-Agentur
- Bild
- ntv

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
thl

Saar-Bürgermeister schießt gegen Corona-Politik von Bund und Ländern

image

Der Illinger Bürgermeister Armin König (Bildmitte) hat die Corona-Politik von Bund und Ländern heftig kritisiert. Archivfoto: BeckerBredel

Saar-Bürgermeister: "Dauer-Lockdown" spaltet die Gesellschaft

Im Vorfeld der Bund-Länder-Beratungen am heutigen Mittwoch (3. März 2021) hat der Illinger Bürgermeister Armin König zu einem Rundumschlag gegen die Corona-Politik von Bund und Ländern ausgeholt. In einem Facebook-Post warnte der Illinger Verwaltungschef vor einer weiteren Verlängerung des Lockdowns: "Ein 'Weiter so' geht nicht. Ein Dauer-Lockdown spaltet die Gesellschaft und gefährdet die Demokratie. Ich appelliere einfach nur, die Richtung zu ändern", schrieb König am Mittwoch.

Der 64-Jährige spricht von einem "undifferenzierten, ungerechten, teilweise nicht nachvollziehbaren Lockdown", der "potenzielle Hotspots weit offen" halte, "der Kultur und Sport und mittelständische Unternehmen und Selbständige an den Rand des Ruins" bringe und der "weder vernünftig kontrollierbar noch richtig validiert" sei. Zudem gefährde der Dauer-Lockdown Menschen, die unter psychischen Problemen leiden.

König kritisiert Corona-Politik von Bund und Ländern

Der Illinger Bürgermeister wirft Bund und Ländern auch vor, dass sie immer "noch keine brauchbare Ressourcen-Strategie" entwickelt hätten. König schreibt von "großen Defiziten" bei "Masken-Ressourcen", "Test-Ressourcen", "Impf-Ressourcen", "Personal-Ressourcen" und "IT-Ressourcen".

Als Kern des Problems sieht König die Bürokratie: "Die Ministerial-Bürokratie ist das größte Problem dieses Landes. Die Bürokratie bringt uns um. Bedenkenträgerei, Formalismen, Hierarchien, dazu Wahlkampfdenken politischer Beamter. Wir sind mit Ansage in die Krise gerauscht", schreibt König weiter.

Die Liste an kritikwürdigen Punkten an der Corona-Politik von Bund und Ländern ist nach Ansicht des Illinger Bürgermeisters lang. So führt er weiter aus: "Ministerpräsidentenkonferenzen fassen Beschlüsse, die nicht umgesetzt werden. [...] Tests, die in anderen Staaten längst praktiziert werden, sind monatelang nicht genehmigt worden. Es gibt keine echte Kontaktunterbrechung. Die Nachverfolgung wird formal richtig mit großem Einsatz realisiert, aber die Vernetzung auf die unterste lokale Stufe klappt bis heute nicht richtig, jedenfalls nicht bei uns im Kreis".

Illinger Bürgermeister wünscht sich mehr Macht für Kommunen

Generell wünscht sich König mehr Beteiligung der Gemeinden und weniger Alleingänge von Bund und Ländern. "Ich halte es für einen Riesenfehler, dass wir nach einem Jahr noch immer nicht im Sinne der kommunalen Selbstverwaltung beteiligt werden. Alles wird topdown von einer kleinen Gruppe entschieden. Und wir haben es zu exekutieren", bemängelt der Illinger Verwaltungschef die aktuelle Praxis.

Verwendete Quellen:
- Facebook-Beitrag des Illinger Bürgermeisters Armin König vom 03.03.2021

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Bund und Länder kippen Inzidenzwert von 35 für weitere Lockerungen

image

Bund und Länder kippen Inzidenzwert von 35. Symbolfoto: picture alliance/dpa/dpa-POOL | Peter Kneffel

Bund und Länder kippen Inzidenzwert von 35 für Lockerungen

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsident:innen der Länder haben sich nach langer Diskussion auf einen neuen Inzidenzwert geeinigt, der ausschlaggebend für weitere Corona-Lockerungen ist. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend unter Berufung auf Teilnehmerkreise vom Bund-Länder-Gipfel.

Sieben-Tage-Inzidenz von 50 ausschlaggebend - eine Ausnahme

Demnach wurde die Sieben-Tage-Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner als Maßstab für Lockerungen gekippt. Stattdessen soll künftig der Inzidenzwert von 50 ausschlaggebend für Lockerungen sein. Ausnahme bildet aber die Erweiterung von Kontaktmöglichkeiten. Hier soll die Inzidenz von 35 auch noch weiter gelten.

Diskussion über Inzidenz sorgte für Streit

Die Einigung auf den Wert 50 ist eine Abkehr von den Beschlüssen, die Bund und Länder bei ihrem vergangenen Treffen am 10. Februar 2021 getroffen hatten. Damals war vereinbart worden, dass weitergehende Öffnungsschritte erst bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von höchstens 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner möglich seien. Über diese Marke soll im Rahmen der Bund-Länder-Konferenz am heutigen Mittwoch lange und heftig gestritten worden sein. Die Diskussion war kurzzeitig so festgefahren, dass die Beratungen unterbrochen werden mussten.

Verwendete Quellen:
- Berichte von "ntv", "Spiegel" und "Bild"
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Corona-Gipfel: Weitere Geschäfte sollen ab 8. März öffnen dürfen

image

Gartenmärkte und andere Geschäfte sollen ab dem 8. März unter Auflagen wieder öffnen dürfen. Symbolfoto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Sebastian Willnow

Nachdem Bund und Länder den Lockdown in Deutschland bis zum 28. März verlängert haben, sind mittlerweile auch schon erste Lockerungsmaßnahmen bekannt geworden. So hat der "Spiegel" von Lockerungen der Kontaktbeschränkungen ab 8. März berichtet. 

Bestimmte Geschäfte dürfen ab Montag wieder öffnen

Nun will die "Bild" aus Teilnehmerkreisen des Bund-Länder-Gipfels erfahren haben, dass ab dem 8. März Gartenmärkte, Blumengeschäfte und Buchläden unter Auflagen bundesweit wieder öffnen dürfen. Zu den Auflagen gehören demnach Hygienekonzepte sowie die Beschränkung auf einen Kunden pro zehn Quadratmeter (für die ersten 800 Quadratmeter Verkaufsfläche) und einem weiteren Kunden für alle weiteren 20 Quadratmeter Verkaufsfläche.

Verwendete Quellen:
- Bericht der "Bild"

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Bund-Länder-Gipfel: Lockdown-Verlängerung bis 28. März

image

Bund und Länder haben sich für eine grundsätzliche Verlängerung des Lockdowns entschieden. Symbolfoto: picture alliance/dpa/Bundesregierung | Guido Bergmann

Lockdown-Verlängerung bis Ende März

Der Lockdown zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Deutschland soll grundsätzlich bis zum 28. März verlängert werden. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur und beruft sich dabei auf mehrere Quellen aus den Beratungen von Bund und Ländern.

Ein endgültiger Beschluss über die künftigen Maßnahmen stehe allerdings noch aus. Außerdem sollte es dem Beschlussentwurf vom Mittwochmorgen zufolge zahlreiche stufenweise Öffnungsmöglichkeiten je nach regionalen Corona-Zahlen geben - die Verhandlungen darüber laufen aktuell noch.

+++ Update (20.34 Uhr) +++

Die ersten Lockerungsmaßnahmen wurden mittlerweile entschieden. So soll es bereits ab kommendem Montag (8. März 2021) erste Lockerungen der Kontaktbeschränkungen geben: "Kontaktbeschränkungen werden ab 8. März gelockert".

Zudem dürfen Gartenmärkte, Blumengeschäfte und Buchläden unter Auflagen wieder öffnen. Mehr unter: "Corona-Gipfel: Weitere Geschäfte sollen ab 8. März öffnen dürfen".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
dpa

DPA: Öffnungen für Handel, Kultur und Sport ab Inzidenz 50

image

Bund und Länder stellen Handel, Kultur und Sport eine Öffnung ab einer Inzidenz unter 50 in Aussicht. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Sina Schuldt

Bund und Länder wollen nach längerem Streit regionale Lockerungen des Corona-Lockdowns schon ab einer Inzidenz von 50 möglich machen. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen der Bund-Länder-Schalte am Mittwochabend erfuhr, soll es etwa landesweit oder regional eine schrittweise Öffnung des Einzelhandels geben, wenn die Zahl der Infektionen unter 50 je 100.000 Einwohner in sieben Tagen liegt.

Einzelhandel, Kultur und Sport dürfen ab Inzidenz von 50 öffnen

Die geeinte Formulierung sieht landesweite oder regionale Öffnungen "des Einzelhandels mit einer Begrenzung von einer Kundin oder einem Kunden pro 10 qm für die ersten 800 qm Verkaufsfläche und einem weiteren für jede weiteren 20 Quadratmeter" vor. Möglich wären dann auch die Öffnung von Museen, Galerien, Gedenkstätten, zoologischen und botanischen Gärten sowie auch kontaktfreier Sport in kleinen Gruppen bis maximal zehn Personen im Außenbereich, auch auf Außensportanlagen, heißt es weiter in dem zwölfseitigen Papier.

Zuvor hatten sich Bund und Länder bereits darauf verständigt, die strikten Kontaktregeln zur Eindämmung des Coronavirus ab nächsten Montag (8. März) zu lockern. Dann sollen wieder Treffen des eigenen Haushalts mit einem weiteren Haushalt erlaubt sein - beschränkt auf fünf Teilnehmer, Kinder bis 14 Jahre nicht mitgezählt. Und: Paare, die nicht zusammenwohnen, sollen künftig als ein Hausstand gelten. Derzeit sind private Zusammenkünfte nur im Kreis des eigenen Hausstands mit einer weiteren Person von außerhalb gestattet.

Auch hier soll es in Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 35 weitere Lockerungen geben. Es können "die Möglichkeiten zu privaten Zusammenkünften erweitert werden auf den eigenen und zwei weitere Haushalte mit zusammen maximal zehn Personen", heißt es in dem Papier. Auch hier sind Kinder bis 14 Jahre ausgenommen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Corona-Impfungen ab Ende März wohl in Arztpraxen möglich

image

Jens Spahn (CDU), Bundesgesundheitsminister, beantwortet vor der Bundespressekonferenz Fragen von Journalisten zur Corona-Lage. Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Corona-Impfungen wohl bald in Arztpraxen möglich

Nach rund 2,5 Stunden Debatte haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsident:innen der Länder offensichtlich die erste Einigung erzielt. So sollen ab Ende März Corona-Impfungen in Deutschland auch in Arztpraxen durchgeführt werden. Bereits ab nächster Woche sollen die Länder zudem flexibler über die Impfreihenfolge entscheiden können. Dies berichtet die "Bild" unter Berufung auf Teilnehmerkreise der Konferenz.

Laut Informationen des "Spiegel" sollen die Gesundheitsminister:innen auf der nächsten Gesundheitsministerkonferenz ein Konzept entwickeln, um die Arztpraxen in den Kampf gegen das Coronavirus einzubinden.

Arztpraxen im Saarland stehen für Impfungen bereit

Dadurch könnte die Geschwindigkeit bei den Impfungen deutlich erhöht werden. Dass die Arztpraxen im Saarland für die Impfungen schon bereitstehen, hat die Kassenärztliche Vereinigung bereits am gestrigen Dienstag (2. März 2021) angekündigt: "Arztpraxen im Saarland stehen für mögliche Massenimpfungen bereit".

Die Verhandlungen zwischen Bund und Ländern laufen weiterhin auf Hochtouren. Aktuelle Informationen zum heutigen Corona-Gipfel bekommt ihr auf unserem "Live-Ticker zum Bund-Länder-Gipfel".

Verwendete Quellen:
- Bericht des "Spiegel"
- Bericht der "Bild"
- eigene Berichte

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Impfungen in Arztpraxen erfolgreich gestartet - Modellprojekt im Saarland

image

In zwei Tagen seien 150 Impfungen durchgeführt worden. Foto: dpa-Bildfunk/Hannibal Hanschke/Reuters Pool

Erfolgreicher Start für Impfungen in Saar-Arztpraxen

"Die Arztpraxen, in denen wir in dieser Woche mit dem Modellprojekt gestartet sind, haben bereits nach zwei Tagen über 150 Impfungen durchgeführt", teilte die Pressestelle des Saar-Gesundheitsministeriums am heutigen Mittwoch (3. März 2021) mit. Das sei ein erfolgreicher Start, hieß es.

Ziel: über 400 Praxen im 2. Quartal

Aus den Rückmeldungen der nächsten Tage und Wochen wolle man "wichtige Erkenntnisse gewinnen, um im nächsten Schritt die Zahl der teilnehmenden Praxen zu erhöhen". Das Ziel: im zweiten Quartal des Jahres über 400 Praxen in die Impfstrategie mit einzubinden. Grundlage hierfür bleibe die "zuverlässige Lieferung des Impfstoffes in benötigter Menge", sagte Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU).

Hintergrund

Im Saarland haben sich rund 700 Ärzt:innen dazu bereit erklärt, in ihren Praxen Corona-Impfungen anzubieten, falls die Kapazitäten der Impfzentren nicht mehr ausreichen. Die Kassenärztliche Vereinigung erklärte am gestrigen Dienstag (2. März 2021), dass man sich auf Massenimpfungen vorbereite.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Pressestelle des Gesundheitsministeriums Saar, 03.03.2021
- eigener Bericht

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Schnelltest-Rückschlag bei Corona-Gipfel: Wohl keine flächendeckenden Tests vor April

image

Gesundheitsminister Spahn soll einem Bericht der "Bild" zufolge noch nicht ausreichend Corona-Schnelltests bestellt haben. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Bernd von Jutrczenka

Die Beratungen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsident:innen der Länder über die weiteren Corona-Maßnahmen laufen aktuell noch. Bisher besteht erst eine Einigung: "Ab Ende März sollen die Corona-Impfungen in Deutschland auch in Arztpraxen durchgeführt werden können".

Nicht genügend Corona-Schnelltests in Deutschland

Wie die "Bild" aus Teilnehmerkreisen des Bund-Länder-Gipfels erfahren haben will, sind in Deutschland offenbar noch nicht genügend Corona-Schnelltests verfügbar. Demnach habe Gesundheitsminister Spahn bislang noch keine Antigen-Schnelltests bestellt. Für die Bestellung soll nun eine Taskforce eingerichtet werden. Ein flächendeckender Einsatz der Schnelltests sei erst im April möglich.

Spannungen zwischen Spahn und Länderchefs

Die Ministerpräsident:innen der Länder sollen zuvor ungehalten darauf reagiert haben, dass Gesundheitsminister Spahn zu den Schnelltests zunächst keine konkreten Angaben machen konnte.

Spahn soll nach Angaben des TV-Senders "ntv" die Länderchef:innen wiederum gefragt haben, warum vier Millionen Impfstoffdosen für die Zweitimpfungen zurückgehalten werden, anstatt diese zu großen Teilen an die Bürger:innen zu verimpfen. Das soll bei den Ministerpräsident:innen nicht gut angekommen sein. Diese wollen sich laut Informationen von "ntv" nicht die Schuld für die schleppende Impfkampagne in die Schuhe schieben lassen. Auf dem Gipfel bestehen demnach große Spannungen zwischen Spahn und den Länderchef:innen.

Verwendete Quellen:
- Bericht von "ntv"
- Bericht der "Bild"

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Ringen um Corona-Lockerungen: Was heute beim Corona-Gipfel herauskommen könnte

image

Merkel selbst halte Öffnungen für notwendig. Foto: dpa-Bildfunk/John Macdougall/AFP Pool

Heute Bund-Länder-Gespräche zu Corona

Bund und Länder wollen am heutigen Mittwoch (3. März 2021) über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten. Dabei steht die Politik unter erheblichem Druck - sowohl von Gegner:innen als auch von Befürworter:innen eines zügigen Lockdown-Endes.

Selbst Kanzlerin Angela Merkel (CDU) kann sich dem Druck nicht mehr völlig entziehen. Nach dem wochenlangen Corona-Lockdown würden Lockerungen "sehnlichst gewünscht". Auch sie selbst halte Öffnungen für notwendig, sagt die Kanzlerin am Dienstag nach Angaben von Teilnehmer:innen in einer Online-Sitzung der Unionsfraktion.

Vorsichtige Öffnungsstrategie angekündigt

Für die heutigen Bund-Länder-Beratungen kündigte Merkel an, was sich zuletzt immer klarer herauskristallisiert hatte: eine vorsichtige Öffnungsstrategie, meist entlang regionaler Corona-Zahlen, aber immer mit einer "Notbremse". Man werde "mehr regionalisieren, um mehr Freiheit zu ermöglichen". Es ist ein schmaler Grat zwischen Öffnungen und drohender dritter Welle.

Was am Mittwoch am Ende herauskommen könnte

Am Mittwochmorgen lag unter anderem dem "Tagesspiegel" eine überarbeitete Beschlussvorlage vor. Demnach soll ein neuer Wert für Lockerungen entscheidend sein - nämlich eine 100er-Inzidenz. Das sind die wichtigsten Punkte der aktualisierten Beschlussvorlage ("Zeitstempel" 7.30 Uhr):
- Verlängerung des Lockdowns bis zum 28. März
- Öffnung von Blumenläden, Buchhandlungen und Gartenmärkten ab 8. März (Begrenzung je Kund:in pro 10 Quadratmeter für die ersten 800 Quadratmeter Verkaufsfläche und einer weiteren Person für jede weiteren 20 Quadratmeter)
- "Gleiches ist für den Handel geplant", so die "Tagesspiegel"-Informationen. Aber: Der Handel soll weiterhin erst ab einer 35er-Inzidenz öffnen
- Möglichkeit von Individualsport alleine oder zu zweit sowie Sport in Gruppen von bis zu zehn Kindern bis 14 Jahren auf Außensportanlagen ab 100er-Inzidenz
- Öffnung der Außengastronomie unter strengen Auflagen bis Ende März/Anfang April. Bedingung: zwei Wochen lang eine Inzidenz unter 100. Personen mehrerer Hausstände an einem Tisch: "tagesaktueller COVID-19 Schnell- oder Selbsttest der Tischgäste erforderlich"
- Gleiches gilt laut "Tagesspiegel"-Informationen "für die Öffnung von Theatern, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos, kontaktfreien Sport im Innenbereich sowie Kontaktsport im Außenbereich"

In der Beschlussvorlage heißt es dem Medienbericht zufolge: "Wird in dem Land oder der Region eine stabile oder sinkende 7-Tage-Inzidenz von unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern erreicht, so kann das jeweilige Land folgende weitere Öffnungen entsprechend landesweit oder regional vorsehen". Gemeint seien damit Termin-Shopping-Angebote sowie Besuche von Museen, Galerien, Zoos und botanische Gärten.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Tagesspiegel

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

128 Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet: Inzidenz steigt weiter

Im Saarland sind zurzeit 1.194 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Dienstag (2. März 2021), 16.00 Uhr, veröffentlicht hat.

128 neue Corona-Infektionen im Saarland

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 128 auf jetzt 29.082. Am Dienstag der vergangenen Woche waren es 124 Neuinfektionen gewesen. Die 7-Tages-Inzidenz stieg auf 73,7 (Vorwoche: 62,6).

Zwei weitere Todesfälle gemeldet

Im Saarland sind zwei weitere Todesfälle zu verzeichnen. Die verstorbenen Personen stammen beide aus dem Landkreis St. Wendel. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, stieg damit auf 888.

158 Personen im Krankenhaus

Als geheilt gelten inzwischen 27.000 Menschen (+107). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 158 stationär behandelt (+/-0). Davon liegen 44 auf der Intensivstation (+1).

So sieht es aktuell in den Kreisen aus

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
- Saarbrücken: 11.243 (+48 gegenüber dem Vortag)
- Merzig-Wadern: 2.484 (+3)
- Neunkirchen: 3.587 (+21)
- Saarlouis: 6.049 (+25)
- Saarpfalz: 3.308 (+17)
- St. Wendel: 2.411 (+14)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

image

Die aktuellen Corona-Zahlen im Saarland findet ihr auf SOL.DE. Symbolfoto: Robert Michael/dpa-Bildfunk

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 02.03.2021
- Website des saarländischen Gesundheitsministeriums
- Mitteilung des Regionalverbandes Saarbrücken, 02.03.2021

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein