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Christoph Eichholz

Entwurf

PinkGloves-Gate & eine neue Impfhoffnung

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Willkommen zum fruehstart Millennial-Update!
Ab jetzt fassen wir jeden Donnerstag die wichtigsten News des Tages hier kurz & prägnant für Euch zusammen. Dabei setzen wir den Schwerpunkt auf das, was Millennials wissen MÜSSEN: Das Neuste in Sachen Social Media & Big Tech.

Unsere heutigen Themen:
Söder & Laschet gaben gestern zur Abwechslung mal Ruhe. Daher widmen wir uns heute dem großen Skandal um die Pink Gloves. Und es gibt gute Nachrichten: Eventuell kommen wir bald doch noch an ausreichend Impfstoff. 

Außerdem ...
... haben wir uns Verstärkung geholt: Vanessa. Sie ist Social Media Beraterin, Social Media Junkie und lebt in Kalifornien. Also nahe am Puls von Big Tech.

Von Ihr ...
... erfahren wir ab sofort die neuesten Trends in puncto Clubhouse, Insta, TikTok, Influencer Insights etc.. Und zwar jeden Donnerstag in "Vanessas Kolumne".

Zum Auftakt ...
... erklärt sie gleich mal, warum Uber im Amiland ein so großes Thema ist. Hier nutzt man das ja doch eher selten.

 

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Ein fruehstart Zoom-Call pro Monat. Da besprechen wir die aktuell heißesten Themen (Clubhouse, #Gamestop, Dogecoin, QAnon ...) mit einem Experten. Und Ihr könnt jederzeit Fragen stellen! Außerdem erhaltet Ihr Zugang zu unserem Premium-Content (Guides zu Themen wie Smartphone-Banken, Bitcoins, Tinder etc.).

Es wird sogar noch besser:
Wenn Ihr Patrons werdet und uns eine Nachricht mit dem Inhalt "SOL.DE" schreibt, dann erstatten wir Euch den ersten Monatsbeitrag wieder zurück! Ihr könnt den fruehstart-Newsletter also in Ruhe testlesen: Patreon-Abos kann man nämlich zu jeder Zeit wieder kündigen.

Also: Haut Rein!
Alle Infos dazu findet Ihr HIER.

IRGENDWELCHE Fragen?
Dann schreibt sie uns jederzeit gerne an crew@fruehstart-newsletter.de 

CORONA

 

Curevac - Eine neue Hoffnung?Die Impfstoff-Bestellung hat die EU ja bekanntlich vermasselt.
Aber eventuell gilt bald: Neuer Stoff - neues Glück!

Denn mit Curavec geht ein weiteres Vakzin an den Start.
Und zwar vom Typus rMNA. Das sind "die ohne Thrombose".

Hallelujah!
Die Jungs sitzen in Tübingen, also haben wir da ganz gute Karten. 300 Millionen Dosen könnten sie in diesem Jahr noch liefern. Und das wäre fast schon die Hälfte des gesamten EU-Bedarfs. 

Vielleicht ...
... hören wir diesmal auch einfach gleich auf den Lauterbach. Denn am Ende müssen wir das ja erfahrungsgemäß dann ja sowieso immer tun. 

Sein Vorschlag:
Eine Notfallzulassung für Deutschland. Eine EU-Prüfung dauert ihm nämlich zu lange.

Und wer die EU kennt, ...
... kann sich das sicher sehr "lebhaft" vorstellen.

THEMA DES TAGES

 

#PinkGloves-Gate!

In der Höhle der Löwen ...
... präsentierten zwei (männliche) Gründer am Dienstag eine nobelpreisverdächtige Idee: Einen Einweghandschuh zur Entsorgung von Damenhygieneartikeln.

Problem:
Ignorante Naturen könnten ihn eventuell mit dem gemeinen Plastikhandschuh verwechseln.

Doch selbst daran hatten sie gedacht!
Zur Unterscheidung setzten sie zunächst einen extrem hohen Preis dafür an. Und um ganz sicher zu gehen, statten sie ihn auch noch mit einer Signalfarbe aus: Pink. Das Ergebnis nannten sie dann - äußerst treffend - "Pink Glove".

Genial!
Aber konnte diese verheißungsvolle Innovation auch Ralf Dümmels berüchtigte Due Diligence überstehen? Mit Argusaugen überprüfte er, ob das Produkt in ein Großmarktregal hineinpasst.

Und auch diese Hürde wurde gemeistert!
Damit war die A-Runde perfekt!

Die Geburt eines deutschen Unicorns?
Alles schien möglich. Wäre da nur nicht die störrische Zielgruppe: Obwohl ausschließlich zu ihrem Wohle erdacht, zog sie tagelang verbissen gegen die #PinkGloves zu Felde.

Aber Mann kennt das ja.
Da kümmert man sich mal. Und dann ist auch wieder nicht Recht.

Oder ...
... ist der Pink Glove seiner Zeit einfach nur zu weit voraus?

In diesem Fall besteht Hoffnung!
Die nächste Pandemie kommt ja bestimmt. Und vielleicht investiert dann wieder jemand in zu viele Plastikhandschuhe, die er dann einfach nicht mehr los wird ...

GEWINNER DES TAGES:

 

Bernard Arnault. Denn Europas Reichster hat im letzten Jahr ca. 95 Milliarden Dollar verdient. Netto.

Coinbase. Denn die Krypto-Plattform ging gestern an die Börse. Erste Bewertung: 85,8 Milliarden Dollar. Das ist das 16-Fache der Deutschen Bank.

VERLIERER DES TAGES:

 

Fox News. Denn der brachialkonservative Nachrichtensender hatte eine tolle Idee: Eine Comedy-Show, die sich über alles woke amüsiert. Lebensdauer: Ein halber Scaramucci. (Diese Zeiteinheit wurde einst eingeführt, um die Amtszeiten von Trumps Beratern zu vergleichen. Sie entspricht in etwa vier Wochen.)

Gewerkschaften. Denn sie haben ihre große Schlacht gegen Amazon - zumindest vorerst - sehr deutlich verloren. 

 

VANESSAS KOLUMNE:

 

Uber ist hier eine Offenbarung.


Amis laufen nicht.
Sie fahren auch kein Fahrrad. Und schon gar nicht mit Bus und Bahn. Soweit das Klischee.

In LA stimmts!
Als ich vor 13 Jahren hergezogen bin, war meine allererste Investition ein Gebrauchtwagen. Um genau zu sein: Ein VW Jetta.

Fun fact:
Das ist zwar ein echter VW - in Deutschland hab ich aber noch keinen Jetta gesehen. Daher würde ich ihn mal als "Polo-Limousine" umschreiben.


 

Mein größter Alptraum ...
... war lange, dass ich irgendwann in meinen Jetta steige - und er springt nicht mehr an. Während meines Studiums konnte ich mir einen Ersatz nämlich kaum leisten. Und ohne den Jetta war mein Leben im Prinzip gar nicht denkbar.

Vor ein paar Monaten war es dann soweit.
Der Jetta gab auf. Und es passierte: Gar nichts. Ich habe mich seitdem um kein neues Auto mehr bemüht. Dank Uber war das auch gar nicht nötig: Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit, ein Uber ist fast immer in wenigen Minuten verfügbar. Und auf Vorbestellung sowieso.

Ist das nicht teuer?
Jein. Denn in einer Stadt voller Ubers, kann man die Nutzung optimieren: Ein Uber X (ein beliebiges Auto mit Amateur-Chauffeur) kostet in etwa halb so viel, wie ein normales Taxi. Das hängt auch von der Tageszeit bzw. der Auslastung der Fahrer ab.

Wer ein bisschen Zeit hat ...
... kann sich aber auch für ein "Uber Pool" entscheiden. Lustigerweise folgt das dem gleichen Prinzip, wie das "Sammeltaxi" in Schwellenländern. Nur halt per AI: Die App findet - auf Wunsch - ein Sammel-Uber, dessen Route einigermaßen zum eigenen Start- und Zielort passt. Und dann steigt man einfach zu und fährt  mit. Im Zweifel mit Zwischenstopps. Und nicht auf dem direktesten aller Wege. Dafür aber ziemlich günstig.

Im Schnitt ...
... kann ich wegen Corona noch nicht so recht sagen, ob sich die Uberei auch unter normalen Umständen noch lohnt. Aber gefühlt ist es momentan doch sehr erleichternd.

Denn die Mobilität in LA hat ihre Tücken.
Die Parkregeln sind oftmals kryptisch. Die Strafen hingegen garantiert und drakonisch: Vor Hydranten parken ist z.B. eine Todsünde. Sie wird durch zeitnahes Abschleppen bestraft. Dann gibt noch es gewisse Wochen- bzw. Uhrzeiten, zu denen die Straßenreinigung anrückt. Und das tut sie mit einer Armee von Abschlepp-Trucks: Wenn aus irgendeinem Schild hervorgeht, dass Donnerstags zwischen 8:00 und 9:00 das Parken verboten ist, dann hängen die dortigen Autos um 8:01 schon am Haken.

In beiden Fällen ...
... muss man sein Auto dann in einem äußerst unangenehmen Verfahren wieder auslösen. Preis: Ab 1.000 Dollar aufwärts.

Und dann ist da noch das DUI.
Verglichen mit Deutschland ist das mit Alk hier etwas diffuser: Eine reine Alkoholkontrolle findet eher selten statt. Aber gnade Dir Gott, die Polizei erwischt Dich bei einem ungeschickten Manöver. Oder ein Rücklicht ist kaputt. Kommen die "Cops" dann zu dem Schluss, dass ein Fall von "Driving under Influences" vorliegt, wandert man im Zweifel sogar erstmal in die Zelle. "Mugshot" inklusive. 

Dafür ist dann sogar egal, ...
... wieviel Promille man hat. Denn in Kalifornien ist das "Driving under Influences" (stellenweise) einfach generell verboten. Eventuell muss man für ein DUI noch nicht einmal fahren: Es kursieren Geschichten, dass man nur "die Kontrolle" über ein Fahrzeug haben muss. Also im geparkten Auto auf dem Fahrersitz sitzen, oder so. 

Logischerweise war das DUI hier eine ständige Bedrohung.
Seit Kurzem gibt es hier zwar sogar eine U-Bahn. Aber spätestens wenn es dunkel wird, ist sowas kein Thema mehr. Vor Uber hieß das meist: Fahren und hoffen. Insofern ist Uber für Viele eine echte Offenbarung: Man will mal was trinken, das Auto war ist gerade kaputt oder ähnliches: Sowas war früher ein mittleres Drama. Jetzt swipt man dreimal übers Handy, wartet ein paar Minuten - und das Problem ist gelöst.

Post Scriptum:
Neben Uber ist auch Lyft sehr beliebt. Ich nutze gewohnheitsmäßig aber meist Ersteres, daher kenne ich mich beim Anderen nicht ganz so gut aus.

GRAFIK DES TAGES:

 

Diese Grafik präsentieren wir Dir zusammen mit unserem Partner chartr.co

 

 

Denn Ihr werdet sehen, wie toll das ist ;)

- Alle fruehstart Newsletter
- Einen monatlichen Video-Call mit Experten
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- Und ein cooles Handy Wallet

All das ...
... gibt es für nur €3,99 pro Monat (jederzeit kündbar). Und sobald Ihr uns eine Nachricht mit dem Inhalt "Sol.de" schreibt, erstatten wir Euch die erste Monatsgebühr gleich wieder zurück!

Fragen?
Einfach an crew@fruehstart-newsletter.de schreiben! Ansonsten: Haut rein - und guckt Euch die Sache mal an!  

 

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