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Sulzbach: Mann flippt nach Jugendamt-Besuch aus und schießt in die Luft

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In Sulzbach ist es zu einem SEK-Einsatz gekommen. Foto: BeckerBredel

26-Jähriger bedroht Jugendamt-Mitarbeiter:innen

Gegen 15.45 Uhr haben Mitarbeiter:innen des Jugendamts eine Familie in Sulzbach besuchen wollen, so die Angaben der Polizei. Sie seien aber nicht in das Wohnhaus hereingelassen worden. Der 26-jährige Familienvater bedrohte die Mitarbeiter:innen hingegen mit einem Rohr, teilten die Einsatzkräfte weiter mit. Daraufhin zog das Jugendamt ab und verständigte die Polizei.

Mann schießt mehrfach in die Luft

"Noch vor Eintreffen der Polizei schoss der Mann mit einer Waffe - bei der es sich vermutlich um eine Schreckschusswaffe handelte - mehrfach in die Luft", hieß es weiter. Personen wurden dabei nicht verletzt. Die Schüsse zogen wiederum einen Einsatz des SEK nach sich. Gegen 17.45 Uhr ließ sich der Mann widerstandslos festnehmen.

Tatverdächtiger in Polizeigewahrsam

Aktuell befindet sich der Mann in polizeilichem Gewahrsam, geht aus den Angaben hervor. "Die sichergestellte Waffe wird noch kriminaltechnisch untersucht", so die Polizei abschließend.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums Saar, 04.03.2021

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Patryk Kubek

Katzen-Restaurant soll nach Saarbrücken kommen

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Ein "Katzentempel" könnte im nächsten Jahr in Saarbrücken eröffnet werden. Foto: Elena Zelle/dpa-Bildfunk

In Saarbrücken soll es in Zukunft einen "Katzentempel" geben. Kathrin Karl und Thomas Leidner aus München suchen noch nach einem Franchise-Partner oder einer -Partnerin und einer geeigneten Location. Wenn alles klappt, könnte das Restaurant im Laufe des nächsten Jahres eröffnen. "Katzentempel" gibt es bereits in München, Nürnberg, Rosenheim, Regensburg (alle Bayern), Hamburg und Leipzig/Sachsen.

Vegane Speisekarte

Besucher:innen dürfen sich auf ein besonderes Ambiente freuen. Zum einen setzen die beiden "Katzentempel"-Gründer:innen auf eine durchgehend vegane Speisekarte. Die besteht aus einem Frühstücksangebot (zum Beispiel dem "Katerfrühstück" mit Baked Beans, veganem "Rührei", selbstgebackenem Dinkelbrot mit Margarine und Sesam sowie Hummus) und Hauptgerichten. Darunter findet sich der "Tempel-Burger" mit einem veganen Patty von "Beyond Meat".

Katzen kommen von Tierschutzorganisationen

Zum anderen laufen in dem Restaurant mehrere Katzen herum, die von den Gästen gestreichelt, beschmust oder einfach nur angeschaut werden können. "Katzen entschleunigen, beruhigen ein bisschen. Selbst, wenn man sie nur herumliegen sieht", sagt Gründerin Kathrin Karl im Gespräch mit SOL.DE. Die Tiere kommen von einer Organisation, die sich um Qualzuchten und Zuchtauflösungen kümmert. Aber auch mit lokalen Tierschutzhilfen wird zusammengearbeitet. "Die Leute lieben das entschleunigte Konzept in dieser hektischen Zeit", so Kathrin Karl. Die Besucher:innen seien sofort entspannt, wenn sie die Gaststätte betreten. 

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Thomas Leidner und Kathrin Karl suchen nach einem Franchise-Partner oder einer -Partnerin für Saarbrücken. Foto: Katzentempel

Regeln im "Katzentempel"

Damit es keine Probleme zwischen Mensch und Tier gibt, hat der "Katzentempel" Regeln aufgestellt. Die Vierbeiner dürfen weder gefüttert noch mit Blitzlicht fotografiert werden. Zudem sollen Gäste auf den freien Willen der Katzen achten, denn manchmal wollen sie einfach nur in Ruhe gelassen werden und haben keine Lust auf Streicheleinheiten. Kinder sind im "Tempel" gern gesehen, Eltern sollten aber darauf achten, dass ihr Kind den Katzen nicht durch das Restaurant hinterherläuft. Das Personal achtet darauf, dass es zwischen den Besucher:innen und den Tieren friedlich zugeht.

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Thomas Leidner hat den ersten "Katzentempel" eröffnet. Seitdem kamen fünf weitere Restaurants dazu. Archivfoto (2013): Elena Zelle/dpa-Bildfunk

Eröffnung 2022 in der Innenstadt?

Potenzielle Partner:innen für das Restaurant in Saarbrücken haben sich laut Kathrin Karl schon gemeldet. Gesucht wird dennoch weiterhin. Als Location malen sich die "Katzentempel"-Gründer:innen einen Spot in der Innenstadt aus, eine 1-A-Lage müsse es aber nicht sein. Haut alles hin, so könnte das Restaurant in der ersten Jahreshälfte 2022 eröffnen.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- Website der Katzentempel GmbH

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Vernetzung von Gaming-Szene und Politik: "Auf eine Runde mit ..." Alexander Funk

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Foto: Caspar Camille Rubin | Unsplash

Gaming ist aus dem Leben der meisten Jugendlichen und auch vieler Erwachsenen nicht mehr wegzudenken. Nicht selten entstehen bei Videospielen neue soziale Kontakte oder Gesprächsthemen werden mit Freunden diskutiert. Der perfekte Ort um hierbei miteinander zu kommunizieren, ist die beliebte Streaming-Plattform Twitch. Millionen Spiele-Liebhaber und junge Menschen treffen sich täglich auf der Plattform, um sich auszutauschen und gemeinsam Videospiele zu verfolgen. 

Fifa-Partie live auf twitch

Unter der Rubrik “Auf eine Runde mit …” bringt die Union Stiftung die Community mit der Politik zusammen. Nachdem zuletzt Ministerpräsident Tobias Hans bei einer Runde Mario Kart zu Gast war, ist diesmal der Fraktionsvorsitzende der CDU im saarländischen Landtag, Alexander Funk MdL, für eine Partie "Fifa21" zu Besuch. Der twitch-Stream findet am Mittwoch, den 21. April, um 18.30 Uhr statt.

Teilnehmen über Twitch
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Foto: Union Stiftung

Immer mehr Politiker entdecken twitch als Plattform

Twitch bietet jungen Menschen die Möglichkeiten, sich beim Spielen von Video- und Computerspielen zu filmen und mit der Community zu interagieren. Im Zuge der Corona-Krise ist die Plattform weiter gewachsen und alleine in Deutschland verfolgen inzwischen über 3,5 Millionen Menschen monatlich die dort vorhandenen Streams. Doch auch über das Thema Gaming hinaus bietet die Plattform spannende Inhalte. So werden inzwischen regelrechte Samstagabendshows von bekannten Streamern veranstaltet. 

Der Erfolg des Portals ist auch der Politik nicht verborgen geblieben. Immer mehr Politikerinnen und Politiker entdecken twitch als Forum, um mit jungen Menschen in Kontakt zu treten. Im Oktober 2020 spielte die US-amerikanische Abgeordnete des Repräsentantenhauses, Alexandra Ocasio-Cortez, mit mehreren bekannten Streamerinnen und Streamern das Spiel „Among Us“, eine Computerspielversion des Gesellschaftsspiels „Werwolf“. Mit dem Stream erreichte sie über 600.000 Menschen.

Alexander Funk setzte sich für eSport Förderung im Saarland ein

„Wir wollen im Rahmen unserer Veranstaltung ‚Auf eine Runde mit…‘ Politikerinnen und Politiker aller demokratischen Parteien in Kontakt mit Gamern und der Gaming-Szene bringen sowie jungen Menschen die Möglichkeit geben, politisch Verantwortlichen im digitalen Raum zu begegnen. Ich freue mich sehr, dass Alexander Funk bei uns zu Gast ist. Er hat sich dafür eingesetzt, dass im Saarland eine eSport-Förderung auf den Weg gebracht wurde“, so Michael Scholl, Geschäftsführer der Union Stiftung.

Alexander Funk, der gleichzeitig Präsident des DJK-Sportverbands im Saarland ist, spielt zusammen mit dem e-Sportler und Fußballer Jonathan Mayer Garcia, dem Sportjournalisten Sven Roland und Andreas Brückner, e-Sport Manager und Gründer der Organisation National Esport Cooperation e.V, die junge e-Sport Talente fördert. Die Gäste werden gemeinsam das Spiel „Fifa21“ spielen und sich dabei über Politik, Fußball und e-Sport unterhalten.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 21. April, um 18.30 Uhr über die Plattform twitch statt.

Teilnehmen über Twitch
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Kontakt:

Union Stiftung
Steinstraße 10
66115 Saarbrücken
Telefon: 0681/70945-0

Internet: www.unionstiftung.de
Facebook: https://www.facebook.com/UnionStiftung
Twitter: https://twitter.com/UnionStiftung

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Bei "Schwaggis" in Saarlouis geht es jetzt um die Wurst: Fleisch oder vegetarisches Angebot?

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Auch Martin Schulz (SPD, Mitte des Bildes) war schon bei "Schwaggis" zu Besuch. Archivfoto: BeckerBredel

Nachfolger für "Schwaggis" gesucht

38 Jahre lang war die Kult-Wurstbude "Schwaggis schneller Imbiss" am Großen Markt in Saarlouis in Betrieb. Wie unter anderem "Bild" berichtet, wird für das Urgestein nun ein Nachfolger gesucht. Das sorgt für Diskussionen.

Es geht um die Wurst

Bei der Frage um die Nachfolge geht es um die Wurst. Das ist etwa auf der Facebook-Seite "Saarlouis im Herzen" zu sehen. Dort wurde gefragt: "Was soll es in Zukunft in der Rostwurstbude geben? Rostwurst oder Veganes?" Rund 1.000 User:innen haben sich bislang dazu geäußert.

Mit Stand vom heutigen Donnerstagmorgen (4. März 2021) stimmten rund 250 Menschen für "Rostwurst & Co." ab. Etwa 750 Personen wollen hingegen "Veganes & Co.".

Entscheidung liegt bei Stadtrat

Laut "Bild" gehöre der Imbiss-Stand der Stadt. Somit könne auch der Stadtrat eine:n neue:n Pächter:in bestimmen. Bis zum 19. März laufe noch die Bewerbungsphase für die "Schwaggis"-Nachfolge.

Verwendete Quellen:
- Bild Saarland
- Facebook-Seite Saarlouis im Herzen

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So sieht der neue Öffnungs-Plan aus

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Die geplanten Öffnungsschritte von Bund und Ländern. Foto: Bundesregierung

Die Sehnsucht nach mehr Freiheit in der Corona-Krise ist groß. Der Weg dorthin ist für manche aber kürzer als für andere. Wie schnell es geht, hängt von der Entwicklung der Infektionen im jeweiligen Land oder der Region ab. Bund und Länder haben Kriterien festgelegt, nach denen die Länder über weitere Öffnungsschritte entscheiden sollen. Mehrere Länder behalten sich Abweichungen ausdrücklich vor. Dort, wo Bund und Länder keine neuen Regelungen vereinbart haben, sollen die bisherigen Beschlüsse bis zum 28. März weiter gelten.

Tests

Bis Anfang April sollen Corona-Testmöglichkeiten deutlich ausgeweitet werden. Jeder soll mindestens einmal pro Woche einen kostenlosen Schnelltest machen können. Wer positiv getestet wird, muss sich isolieren und einen zuverlässigeren PCR-Test machen. Beide Tests sollen gratis sein.

Homeoffice

Die Pflicht für Arbeitgeber, ihren Beschäftigten wann immer möglich das Arbeiten daheim zu erlauben, soll bis zum 30. April verlängert werden.

Impfungen

Ab der zweiten Märzwoche soll es Regelungen geben, damit auch einzelne niedergelassene Ärzte Menschen gegen Corona impfen können. Ab Ende März/Anfang April sollen die Haus- und Fachärzte mitimpfen und dabei auch über die Priorisierung vor Ort entscheiden.

Kontakte

Ab dem 8. März sollen sich maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen dürfen. Paare sollen generell als ein Hausstand zählen. Sinkt die Inzidenz unter 35, können Treffen von bis zu zehn Personen aus drei Haushalten erlaubt werden. Kinder bis 14 Jahre kommen jeweils hinzu.

Wenn die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 liegt, greift eine Notbremse. Dann gelten ab dem zweiten darauffolgenden Werktag wieder die Regeln, die bis zum 7. März griffen. Das heißt in diesem Fall: Ein Haushalt und eine weitere Person dürfen sich treffen, Kinder bis 14 Jahre ausgenommen.

Stufe 2 ab 8. März

Nachdem im ersten Schritt schon ab dem 1. März Schulen und Friseure geöffnet wurden, sollen nun ab dem 8. März auch Buchläden, Blumengeschäfte und Gartenmärkte sowie der Einzelhandel des täglichen Bedarfs öffnen dürfen. Bei größerer Ladenfläche sind mehr Kund:innen erlaubt. In manchen Bundesländern gibt es solche Öffnungen bereits, darunter teilweise im Saarland.

Sogenannte körpernahe Dienstleistungen wie etwa Massagen sollen wieder erlaubt werden. Was genau gemeint ist, kann sich von Land zu Land unterscheiden. Auch der Unterricht in Fahr- und Flugschulen soll wieder losgehen. Kund:innen müssen einen tagesaktuellen Schnell- oder Selbsttest vorweisen, falls sie bei ihrem Termin die Maske nicht aufbehalten können (zum Beispiel bei Kosmetik oder Rasuren).

Stufe 3 frühestens ab 8. März

- Stabile 7-Tage-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner:innen: Weitere Öffnungen landesweit oder regional im Einzelhandel, Museen, Galerien, Zoos, botanischen Gärten und Gedenkstätten möglich. Maximal zehn Personen sollen an frischer Luft kontaktfrei zusammen Sport treiben dürfen.

- Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen bei mehr als 50 Neuinfektionen ODER stabile oder sinkende Inzidenz von unter 100: Einzelhandel sowie Museen, Galerien, Zoos, botanische Gärten und Gedenkstätten können Termine zum Einkauf oder Besuch vergeben. Maximal fünf Menschen aus zwei Haushalten können draußen gemeinsam Sport treiben. Bei Kindern bis 14 Jahren ist eine Gruppe von bis zu zwanzig erlaubt.

Stufe 4 frühestens ab 22. März

Voraussetzung ist eine 7-Tage-Inzidenz, die sich in der dritten Stufe 14 Tage lang nicht verschlechtert hat.

- Inzidenz stabil unter 50 Neuinfektionen: Öffnung von Außengastronomie, Theatern, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos. Kontaktfreier Sport drinnen, Kontaktsport draußen erlaubt.

- Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen bei mehr als 50 ODER Inzidenz stabil oder sinkend unter 100 Neuinfektionen: Öffnung der Außengastronomie mit Terminbuchung. Ein tagesaktueller Covid-19-Test ist nötig, wenn sich mehrere Haushalte einen Tisch teilen, für den Besuch von Theatern, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos. Das Gleiche gilt für kontaktfreien Sport drinnen oder Kontaktsport draußen.

Stufe fünf frühestens ab Ostermontag (5. April)

Voraussetzung ist eine 7-Tage-Inzidenz, die sich in der vierten Stufe 14 Tage lang nicht verschlechtert hat.

- Inzidenz stabil unter 50 Neuinfektionen: Freizeitveranstaltungen mit bis zu 50 Teilnehmern an frischer Luft, Kontaktsport drinnen.

- Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen bei mehr als 50 ODER stabile oder sinkende Inzidenz unter 100 Neuinfektionen: Weitere Öffnung des Einzelhandels mit Kundenbegrenzung, kontaktfreier Sport drinnen, Kontaktsport ohne Testzwang draußen.

Für die Stufen drei bis fünf gibt es - ähnlich der Kontaktregelung - eine Notbremse: Wenn die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen bei über 100 liegt, gelten ab dem zweiten darauffolgenden Werktag wieder die Regeln, die bis zum 7. März griffen.

Wie es weiter geht

Am 22. März wollen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten über das weitere Vorgehen beraten. Es soll dann um Gastronomie, Kultur, Veranstaltungen, Reisen und Hotels gehen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Nach Betrug in Saarbrücken: Polizei sucht diese Person

Laut Polizei hat sich der Vorfall am 1. Februar 2021 in einem Saarbrücker Kreditinstitut zugetragen. Hier habe ein Unbekannter "mehrere Barschecks in betrügerischer Absicht" eingereicht. Dabei kam es zu einer Aufzeichnung durch eine Überwachungskamera.

"Der Kriminaldienst Saarbrücken fahndet nun nach richterlichem Beschluss öffentlich nach dem Täter", teilten die Einsatzkräfte mit. Die Frage: Wer kann Angaben zur Identität der abgebildeten Person machen?

Zeug:innen sollen sich bei der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt melden, Tel. (0681)9321-233.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 04.03.2021

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Wechselunterricht im Saarland zunächst nur für bestimmte Klassenstufen

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Symbolfoto: Sebastian Gollnow/dpa-Bildfunk

In den weiterführenden Schulen im Saarland starten in der nächsten Woche doch nur die Fünft- und Sechstklässler mit dem Hybridunterricht. Laut "SR" sei dies in der vergangenen Nacht im Ministerrat beschlossen worden. Der ursprüngliche Plan von Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD) sah vor, alle Schüler:innen ab Montag wieder in den Unterricht zu schicken.

Übrige Klassen sollen in Folgewoche in den Wechselunterricht

Neben den fünften und sechsten Klassen besuchen nun stattdessen lediglich die Abschlussjahrgänge und einzelne Berufsschulklassen die Schulen im Saarland. Die übrigen Schüler:innen sollen in der darauffolgenden Woche nachziehen. Voraussetzung ist, dass das Infektionsgeschehen dies erlaubt. Bis zu den Osterferien (29. März bis 7. April) soll jede Klasse im Wechselunterricht die Schule einmal besucht haben. 

Wie der "SR" berichtet, war der zunächst vorgesehene Plan der CDU wohl zu schnell. In der vergangenen Woche führte der Wechselunterricht zu einem Streit zwischen der Union und der SPD, da der Ministerrat keinen konkreten Termin beschlossen hatte. 

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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Lockerungen bei privaten Treffen: Forscher:innen befürchten deutlich mehr Infektionen

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Mobilitätsforscher:innen befürchten, dass die Lockerung der Kontaktbeschränkungen zu einem Anstieg der Infektionen führt. Symbolfoto: BeckerBredel

Bund und Länder haben sich bei der Corona-Konferenz darauf geeinigt, dass die Kontaktbeschränkungen leicht gelockert werden. Künftig sind wieder Treffen mit bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten erlaubt. Berliner Mobilitätsforscher:innen erwarten dann jedoch einen Anstieg der Infektionen. 

Private Treffen seien "kritischster Bereich" für Infektionen

Wie Kai Nagel von der TU Berlin der Deutschen Presseagentur berichtet, seien private Treffen bereits in den vergangenen Wochen neben Ansteckungen im eigenen Haushalt der "kritischste Bereich" gewesen. Das gehe aus Simulationen, die unter anderem auf anonymisierten Mobilfunkdaten beruhen, zurück. Seit vergangenen Woche nähmen Aktivitäten außer Haus bereits wieder zu, so der Leiter des TU-Fachgebiets Verkehrssystemplanung und Verkehrstelematik.

Maßnahmen nicht ausreichend, um dritte Welle zu verhindern

Nagel hoffe, dass die Menschen Besuche und Kontakte weiterhin reduzieren oder sich durch Masken, Schnelltests, Impfung oder Treffen im Freien absichern. Allerdings wären selbst die bisherigen Maßnahmen laut den Simulationen nicht ausreichend, um eine dritte Welle zu verhindern. Die Mutante B.1.1.7. sei zu ansteckend. 

Breite Verwendung von Schnelltests zeige gute Wirkung

Ein breiter Einsatz von Schnelltests habe in der Simulation jedoch gute Wirkung gezeigt. "Es ist sehr zu hoffen, dass der Einstieg sofort erfolgt." Ein ausreichender Effekt könne bei einem Test pro Woche jedoch nur erzielt werden, wenn 80 Prozent der Bevölkerung mitmachten. Da dies nur schwer zu erreichen sei, empfehle der Wissenschaftler, die Testungen auf zweimal pro Woche auszudehnen, wo immer möglich.

Generelle Maskenpflicht in geöffneten Bereichen

Die sonstigen Beschlüsse beträfen Öffnungen "in nach unseren Simulationen eher unproblematischen Bereichen", so die TU-Wissenschaftler. Dennoch sei es entscheidend, dass in den Lokalitäten eine generelle Maskenpflicht herrsche, damit es nicht zu neuerlichen Infektionen in der Fläche komme. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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thl

Künstliche Intelligenz soll Saar-Polizei unterstützen

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Am heutigen Donnerstag wurde das erste Projekt der Digitalisierungskampgane der Saar-Polizei vorgestellt. Personen von links nach rechts: Prof. August-Wilhelm Scheer (Geschäftsführer Scheer Holding), Sharam Dadashnia (Chief Data Scientist, Head of Advanced Technologies), Innenminister Klaus Bouillon, Ralf Stoll (stellvertetender Abteilungsleiter D) Foto: Scheer PAS GmbH  

Digitalisierung bei der Saar-Polizei

Die saarländische Polizei soll durch verschiedene Digitalisierungsinstrumente moderner werden. Um die verschiedenen digitalen Lösungen und Ideen der Saar-Polizei vorzustellen hat das saarländische Innenministerium eine Digitalisierungskampagne gestartet, durch die in den kommenden Monaten in regelmäßigen Abständen über die Innovationen informiert werden soll.

Das erste Projekt hat Innenminister Klaus Bouillon am heutigen Donnerstagmorgen zusammen mit Professor Dr. August-Wilhelm Scheer, dem Geschäftsführer der "Scheer Holding GmbH", im Rahmen einer Videokonferenz vorgestellt.

Künstliche Intelligenz soll saarländische Polizei unterstützen

Es handelt sich dabei um eine Lösung, die die Polizei mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) bei der Verkehrsunfallsachbearbeitung unterstützen soll. Durch ein Programm soll die Plausibilitätsprüfung von Unfallhergängen automatisiert werden.

Bislang wurde diese noch manuell durch eine Vielzahl von Mitarbeiter:innen vorgenommen. Jeder einzelne Unfall musste quasi "von Hand" auf die Richtigkeit und Vollständigkeit der eingegebenen Daten überprüft werden. Dies bedeutete einen enormen Zeitaufwand bei der Sachbearbeitung, der als umso schmerzlicher eingeordnet werden musste, wenn man bedenkt, dass der Großteil des Prüfungsaufwands aus reiner Routinetätigkeit besteht.

Manueller Prüfaufwand der Polizei soll um 80 Prozent reduziert werden

Durch die neue "Application Composition Platform Scheer PAS" soll der manuelle Prüfaufwand der Polizei nun drastisch reduziert werden. Innenminister Bouillon spricht von einer Senkung des Zeitaufwands um etwa 80 Prozent. "Unsere hochqualifizierten Mitarbeiter*innen werden dadurch von zeit- und kostenintensiven Routinetätigkeiten befreit und haben mehr Zeit für ihre Kernaufgaben", verspricht der saarländische Innenminister.

Eine Zeitersparnis, die sich sehr lohnen wird. Denn im Saarland werden im Durchschnitt mehr als 30.000 Unfälle pro Jahr überprüft. Dies erfordert normalerweise rund 7.500 Stunden pro Jahr. Durch die KI können die Arbeitsstunden auf 2.500 Stunden reduziert werden. Dadurch haben die Polizist:innen im Saarland künftig mehr Zeit für andere, wichtige Aufgaben. "In Zeiten knapper Personalisierung ist deshalb jeder Schritt, der die Beamt:innen von Verwaltungstätigkeiten entlastet, ein Schritt mehr zu Präsenz, Bürgernähe und Reduzierung der Arbeitsverdichtung", betont Innenminister Bouillon. 

Diesen Zwecken dient die Unfallaufnahme der Polizei

Die Unfallaufnahme dient neben der Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten und der Verhinderung zukünftiger Unfälle auch dem Erkennen, Vermeiden und Beseitigen von Unfallursachen. Sie ist damit ein wesentlicher Grundpfeiler der Verkehrssicherheitsarbeit. Da die erhobenen Daten der Verkehrsunfälle zudem den Zwecken der Statistik dienen und zur zivilrechtlichen Schadensregulierung herangezogen werden, ist es umso wichtiger, dass sie korrekt, vollständig und valide sind, damit die richtigen Schlussfolgerungen daraus gezogen werden können.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Innenministeriums vom 04.03.2021

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Lkw kollidiert mit Baustellenfahrzeug: Langer Stau auf A1 bei Nonnweiler

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Die Ladung des Lkw stürzte durch den Aufprall auf die A1. Foto: News Trier

Der Unfall ereignete sich gegen 9.30 Uhr auf der A1 in Richtung Trier kurz vor der Anschlussstelle Nonnweiler-Bierfeld. Wie "News Trier" unter Berufung auf die Polizei berichtet, stellte die Autobahnmeisterei dort gerade ein Baustellenfahrzeug mit einer Anzeigentafel auf dem Seitenstreifen ab, als ein Sattelschlepper mit diesem kollidierte

A1 voll gesperrt - mehrere Kilometer Rückstau

Der Lkw hatte medizinisches Material auf einem Anhänger geladen, das bei dem Zusammenstoß auf die Fahrbahn stürzte. Für die Aufräumarbeiten musste die Polizei die Autobahn in Richtung Hermeskeil ab der Anschlussstelle Nonnweiler voll sperren. Dadurch kam es zu einem Stau von mehreren Kilometern. Die Sperrung wurde gegen 11.00 Uhr aufgehoben und der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt. 

Fahrer des Baustellenfahrzeugs verletzt

Die Gründe für die Kollision sind bislang noch unklar. Der Fahrer des Baustellenfahrzeuges erlitt bei dem Unfall Verletzungen und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Wie "News Trier" weiter berichtet, entstand ein großer Schaden an dem Baustellenfahrzeug sowie an der Ladung des Sattelschleppers. 

Verwendete Quellen:
- News Trier

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Unbekannter Mann belästigt Kinder in Mettlach

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Die Polizei warnt vor einem "Kinderansprecher" in Mettlach. Symbolfoto: picture alliance / dpa | Patrick Seeger

Am gestrigen Mittwoch (3. März 2021) wurden zwei zehnjährige Mädchen in Mettlach in Höhe der Schiffsanlegestelle von einem bislang unbekannten Mann auf belästigende und beängstigende Weise angesprochen. Die beiden Mädchen waren mit ihren Fahrrädern an der Saar unterwegs, als der Mann sie zunächst nach dem Verbleib des Fahrgastschiffes befragt hatte.

Unbekannter Mann belästigt Kinder in Mettlach

Nachdem die Kinder dem Mann erklärt hatten, dass das Schiff derzeit keinen Fahrbetrieb durchführt, bot der Mann den Mädchen an, dass er sie mit zu sich nachhause nehme und ihnen etwas zu essen zubereite. Die Kinder lehnten ab und entfernten sich sofort mit ihren Rädern von dem Mann. Dieser sei den Mädchen zunächst noch bis zur Saaruferstraße gefolgt. Dort konnten die Kinder dann schließlich endgültig vor dem Mann flüchten.

Beschreibung des Mannes

Der bislang unbekannte "Kinderansprecher" wird wie folgt beschrieben:
- Mann über 50 Jahre alt
- "deutsches Aussehen"
- sprach Hochdeutsch und hatte eine "lallende Aussprache"
- dünne Figur
- etwa 1,65 Meter groß
- trug graue, kurze Haare und einen Kinnbart
- kein Brillenträger
- bekleidet mit blau-schwarzem Pullover, dunkler Hose sowie einer löchrigen Jacke
- der Mann habe gehumpelt und führte einen weiß-blauen Einkaufstrolley mit sich

Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall oder zu dem bislang unbekannten "Kinderansprecher" machen können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Merzig unter der Telefonnummer (06861)7040 in Verbindung zu setzen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Merzig vom 04.03.2021

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Im Saarland geht der Lockdown weiter - mit Aussicht auf Lockerungen

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Im Bild: Saar-Ministerpräsident Tobias Hans. Archivfoto: BeckerBredel

Lockdown im Saarland geht weiter

Die Menschen im Saarland müssen sich auch weiterhin auf Einschränkungen einstellen. Wie Saar-Ministerpräsident Tobias Hans nach den Beratungen mit seinen Amtskolleg:innen und Kanzlerin Angela Merkel (beide CDU) mitteilte, wird der Lockdown hierzulande grundsätzlich bis zum 28. März verlängert. Vorgesehen sind allerdings leichte Lockerungen in Verbindung mit einer Ausweitung der Corona-Tests.

"Wir können das Land nicht über Monate hinweg im Dauerlockdown halten", so Hans. Aus diesem Grund habe man auch behutsame Erleichterungen vereinbart. Mehr Schnelltests könnten dabei helfen, Öffnungsschritte verantwortungsbewusst zu begleiten und zusätzlich abzusichern. "Die Ministerpräsidentenkonferenz hat gezeigt, dass das Saarland bei der Anzahl der Tests und den Untersuchungen auf die Mutationen beispielhaft ist." Man müsse aber auch technologische Möglichkeiten zügig und in vollem Umfang ausschöpfen. "Je schneller wir impfen, je mehr wir testen und je besser wir Kontakte nachvollziehen, desto effektiver halten wir Corona in Schach."

Stufenweise Öffnungsstrategie vereinbart

Die Länderchef:innen hatten sich mit der Kanzlerin darauf geeinigt, dass der Lockdown zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Deutschland grundsätzlich verlängert wird. Allerdings soll es je nach Infektionslage viele Öffnungsmöglichkeiten geben. Vereinbart wurde eine stufenweise Öffnungsstrategie mit eingebauter Notbremse: Führen einzelne Lockerungen zu einem starken Anstieg der Infektionszahlen in einer Region, werden automatisch alle schon erfolgten Erleichterungen wieder gestrichen.

Hans: keine weitreichenden Lockerungen

Weitreichende Lockerungen sind laut Hans aufgrund der wieder steigenden Infektionszahlen zunächst nicht verantwortbar, die Kontaktreduzierung bleibe das wesentliche Instrument zur Bekämpfung der Pandemie. Allerdings könnten die Länder, differenziert nach Infektionsgeschehen und vermehrten Schnelltests, erste vorsichtige Erleichterungen vornehmen. Dies betreffe private Zusammenkünfte, Blumenläden, Gartenmärkte, körpernahe Dienstleistungen, Fahrschulen und Buchhandlungen.

Bund-Länder-Gipfel: Die wichtigsten Beschlüsse im Überblick

Für die weiteren Bereiche wurde ein Öffnungsszenario für den Fall sinkender Inzidenzen erarbeitet.

Keine Details zu Plänen im Saarland

Details zu Umsetzung und Zeitplan der Beschlüsse im Saarland nannte Hans zunächst nicht. Die beschlossenen Maßnahmen würden zunächst bis zum 28. März gelten. Am 22. März wollen Bund und Länder erneut über das weitere Vorgehen beraten.

Die bisherige Corona-Verordnung läuft im Saarland am 7. März aus. Erste Öffnungsschritte hat es bereits gegeben. Seit Montag sind Friseurbetriebe unter strengen Auflagen wieder geöffnet. Zudem ist ein Einkauf in Außenbereichen von Gärtnereien wieder möglich sowie ein "Termin-Shopping" in Läden mit maximal zwei Personen aus einem Hausstand. Seit 22. Februar sind Grundschulen im Wechselunterricht, die Kitas wieder im Regelbetrieb.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Mitteilung der Staatskanzlei Saar, 04.03.2021
- eigene Berichte

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Saar-Polizei sucht mutmaßliches Verbrecher-Pärchen

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Diese Phantombilder der Gesuchten liegen vor. Grafik: Polizei

Versuchter Einbruch in Dudweiler

Bereits am 12. November 2020 hat ein der Polizei zufolge "noch unbekanntes Pärchen" wohl einen Wohnungseinbruch geplant.

Die Personen klingelten gegen 13.20 Uhr zunächst an einer Haustür im Hofweg in Dudweiler. "Als nicht geöffnet wurde, brach der Mann die Haustüre auf und betrat den Hausflur", so die Schilderungen der Polizei. Dort sei er unerwartet auf die anwesende Hausbesitzerin getroffen. Im Anschluss flüchtete der Unbekannte zusammen mit seiner Begleiterin, teilten die Beamt:innen mit. "Die Frau hatte während des Einbruchs vor dem Haus 'Schmiere' gestanden".

Personenbeschreibungen

Nach Angaben der Polizei wird das mutmaßliche Täter-Pärchen derzeit per Öffentlichkeitsfahndung gesucht. Dazu liegen Phantombilder vor. Folgende Personenbeschreibungen teilten die Einsatzkräfte mit:
- beide osteuropäisch aussehend
- zwischen 40 und 50 Jahre alt
- Mann etwa 170 groß, Vollbart, dunkle Haare, weißer Mantel
- Frau etwa 150 cm groß, längere, "streng" nach hinten gebundene schwarze Haare, schwarze Jacke

Hinweise an den Kriminaldauerdienst, Tel. (0681)962-2133.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums Saar, 04.03.2021

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Intensivmediziner:innen erwarten Anstieg von Corona-Fällen durch geplante Öffnungen

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Intensivmediziner:innen befürchten einen starken Anstieg von schweren Covid-19-Fällen durch die geplanten Öffnungen. Symbolfoto: Armando Franca/dpa-Bildfunk

"Ich rechne damit, dass wir durch die beschlossenen Öffnungsszenarien deutlich steigende Zahlen von Neuinfektionen erleben werden - und dann auch vermehrt Intensivpatienten mit Covid-19", so der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, am Donnerstag gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Intensivmediziner hatte Verlängerung bis April gefordert

Man befürchte, in eine dritte Welle zu rutschen. "Auch wenn der Lockdown grundsätzlich verlängert wurde, sind diese Beschlüsse ein Strategiewechsel in Richtung Öffnung - und das auch schon vor dem 1. April", erklärte Marx. Der Intensivmediziner hatte in der vergangenen Woche eine Lockdown-Verlängerung bis Anfang April gefordert. Drei weitere Wochen für die Umsetzung der Impfstrategie seien wünschenswert gewesen. 

Schlimmstenfalls sei mit 25.000 Intensivpatient:innen zu rechnen

Die Fachgesellschaft hatte Prognosen erstellt, die warnen, dass frühe Lockerungen, je nach Impftempo und Ausbreitung der hochinfektiösen Mutationen, zu einer hohen Belastung der Intensivstationen führen könnten. Im schlimmsten Fall sei mit 25.000 Intensivpatient:innen zu rechnen. Einer Zahl, die nicht mehr zu bewältigen wäre: Zum Höhepunkt der zweiten Welle lagen rund 6.000 Menschen auf Intensivstationen. 

"In welchem Umfang die Beschlüsse die Intensivstationen belasten könnten, wird in unsere Modellrechnungen einfließen - dazu können wir aber erst kommende Woche Zahlen vorlegen", erläuterte Marx von der Uniklinik Aachen. Insbesondere die Verbreitung der Mutante B.1.1.7, die bereits 46 Prozent der Infektionen ausmacht, bereite Sorgen. Die Reproduktionszahl liege schon unter den aktuellen Lockdown-Bedingungen bei 1 und dürfe auf keinen Fall höher ausfallen. 

Unklar, ob Öffnungen überhaupt umgesetzt werden können

Die stufenweise Öffnungsstrategie der Regierung beinhaltet jedoch eine Notbremse: Wenn in einer Region einzelne Lockerungen zu einem starken Anstieg führen, werden alle Erleichterungen wieder gestrichen. "Die beschlossenen Maßnahmen sind relativ komplex. Es ist zu früh zu beurteilen, in welchem Umfang Lockerungen tatsächlich möglich sein werden angesichts des Fallzahlenanstiegs, der bereits eingesetzt hat", so Marx.

Schnellere Impfungen und mehr Tests nötig

Die Hoffnung liege auf schnelleren Impfungen und mehr Testungen. Laut Divi wären 300.000 Impfungen pro Tag optimal, gut ein Drittel mehr als in den vergangenen Tagen. "Das ist der Weg, die Pandemie gemeinsam zu bewältigen. Die Hausärzte einzubeziehen, wäre ein Durchbruch", so Marx. "Eine deutlich umfangreichere Teststrategie könnte ebenfalls dazu beitragen, Infektionsherde schneller zu erkennen, zum Beispiel an Schulen und Arbeitsstätten". Dazu sei jedoch noch einige Vorbereitung nötig.

Daher gelte es laut des Divi-Präsidenten, nicht nachlässig zu werden. "Bitte halten Sie die Regeln zu Abstandhalten, Hygiene, Maskentragen und Lüften weiter ein. Man sollte auch weiter Kontakte vermeiden, auch wenn jetzt das ein oder andere erlaubt ist. Bitte lassen Sie sich impfen, auch mit Astrazeneca!"

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Handelsverband Saar fordert Öffnungen wie in Rheinland-Pfalz

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Öffnungen wie in der Pfalz, das fordert der Handelsverband Saar. Foto: dpa-Bildfunk/Jens Büttner

Verband fordert Angleichung der Öffnungen

Der Handelsverband Saar fordert Öffnungen wie in Rheinland-Pfalz: "Ich gehe davon aus, dass das im Geleitzug geschieht", sagte der Geschäftsführer des Handelsverbandes, Fabian Schulz, der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken. "Wir müssen uns da parallel bewegen, sonst bekommen wir einen Shopping-Tourismus, den wir eigentlich nicht wollen."

Hintergrund

Nach den Bund-Länder-Beratungen vom Mittwoch kann der Einzelhandel bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 unter Auflagen wieder öffnen, eingeschränkte Öffnungen kann es bereits unter 100 geben. In Rheinland-Pfalz lag dieser Wert der Neuinfektionen bezogen auf 100.000 Einwohner:innen in den zurückliegenden sieben Tagen am Mittwoch bei 48,5. Saarlandweit war die Inzidenz höher - bei 69,2. "Wir haben aber zwei Landkreise, die auch unter 50 liegen (Stand Mittwoch)", sagte Schulz.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Corona-Testzentrum in Homburg geplant

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In Homburg soll ein Corona-Testzentrum entstehen. Symbolfoto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Bildfunk

"Die Teststrategie wird neben der Impfstrategie ein essenzieller Bestandteil zur Eindämmung der Corona-Pandemie sein und dazu beitragen können, stückweise einen Weg zurück in die Normalität zu beschreiten. Ich möchte, dass die Homburger Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, sich vor Ort auf das Corona-Virus testen zu lassen", erklärte Bürgermeister Forster. 

Testzentrum in Homburg: Planungen zur Logistik laufen bereits

Die Planungen für ein Testzentrum in der Kreisstadt laufen bereits. Damit das System funktioniert, müssten logistische Abläufe wie Terminvergabe, Hygienekonzept und der Umgang mit positiven Test-Ergebnissen abgestimmt werden. Wichtig sei für den Homburger Bürgermeister, dass es sich um medizinisch belastbare Tests mit dokumentiertem Befund handelt.

Derzeit wird ein passender Ort gesucht

"Auch werden zurzeit infrage kommende Örtlichkeiten auf ihre Geeignetheit hin überprüft", so Forster. Die Gespräche mit potenziellen Betreiber:innen seien bereits im Gange. Zudem habe der Bürgermeister bereits vor einiger Zeit den Kontakt mit dem Universitätsklinikum in Kontakt aufgenommen, um eine Kooperation zu besprechen. 

"Ich werde die Beteiligten in der nächsten Woche zu einem weiteren Abstimmungsgespräch einladen und bin zuversichtlich, dass wir diesen wichtigen Service für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt schnell anbieten können", so der Bürgermeister.

Gründlichkeit vor Schnelligkeit

Auch wenn man das Projekt zielorientiert und zügig vorantreiben wolle, gelte dennoch das Prinzip: Gründlichkeit vor Schnelligkeit. "Ich bin sicher, dass wir in Homburg das Know-how haben, um dieses Testzentrum auf hohem medizinischen Niveau gemeinsam aufzubauen", so Forster abschließend.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Kreisstadt Homburg

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Grenzüberschreitender ÖPNV zwischen Saarland und Moselle bleibt weiterhin ausgesetzt

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Das Beförderungsverbot gilt für Bus und Bahn. Foto: dpa-Bildfunk/Aurelien Morissard

Weiter Aussetzung des grenzüberschreitenden ÖPNV

Das Saar-Verkehrsministerium hat am heutigen Donnerstag (4. März 2021) über eine Verlängerung der verschärften Einreiseregeln aus dem Départment Moselle ins Saarland informiert. Demnach bleibt der grenzüberschreitende ÖPNV vorerst weiterhin ausgesetzt, hieß es.

Hintergrund sei die am gestrigen Mittwoch verlängerte Corona-Verordnung mit Geltungsdauer bis zum 17. März. Diese sieht laut Verkehrsministerium auch weiterhin ein Beförderungsverbot von Personen aus Risikogebieten nach Deutschland vor. Mit der Maßnahme soll die Virus-Ausbreitung gebremst werden. Pendler:innen aus Moselle dürften derzeit nicht mit Bus und Bahn in das Saarland einreisen.

Negativer Test benötigt

"Pendlerinnen und Pendler, die mit privaten Verkehrsmitteln ins Saarland einreisen, müssen einen negativen Corona-Test mit sich führen", teilte das Ministerium zudem mit. Der Test dürfe nicht älter als 48 Stunden sein. Stichprobenartig werde die Bundespolizei weiterhin die Einhaltung der Regelung in Grenznähe kontrollieren.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Pressestelle des Saar-Verkehrsministeriums, 04.03.2021
- eigener Bericht

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Unbekannter will in Kirkel Mädchen (7 und 14 Jahre alt) mitnehmen

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Der Mann hatte versucht, die Mädchen in einem Fahrzeug mitzunehmen. Foto: Pixabay

Der Vorfall hat sich der Polizei zufolge am Dienstag (2. März 2021), gegen 17.00 Uhr, nahe der Einmündung "Am Hasensprung" in Kirkel-Neuhäusel ereignet. Hier soll ein unbekannter Mann zunächst eine Siebenjährige und ein 14 Jahre altes Mädchen über einen längeren Zeitraum beobachtet haben.

Mann will Mädchen mitnehmen

Laut Polizei seien die Mädchen dann von dem Mann angesprochen worden. Der Unbekannte habe gefragt, "ob er mit seinem Mitfahrer abklären solle, ob er die beiden Mädchen mitnehmen könnte". Das verneinten sie nach Angaben der Beamt:innen. Daraufhin sei der Mann mit seinem Auto von der Örtlichkeit weggefahren.

Personenbeschreibung

Den Einsatzkräften zufolge liegt von dem Unbekannten folgenden Personenbeschreibung vor:
- 50 bis 60 Jahre alt
- etwa 175 cm groß
- kräftige Gestalt mit "Bierbauch"
- kurze graue Haare, diese hochgestylet
- westeuropäisches Erscheinungsbild
- schwarzes Shirt, blaue oder schwarze kurzärmlige Weste

Für das mitgeführten Fahrzeug gebe folgende Anhaltspunkte:
- blauer Pkw
- Viertürer
- älteres Modell
- eventuell "Opel"
- kein Kombi
- "E"-Kreiskennung (Essen)

Hinweise an die Polizei in Homburg, Tel. (06841)1060.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums Saar, 04.03.2021

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Mädchen und Junge werden in Quierschied zu Einbrechern

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Über ein Fenster gelangen die Kinder ins Haus. Symbolfoto: Pixabay

Die Polizei hat zwei Kinder im Alter von 12 und 13 Jahren gefasst, die in ein Haus in Quierschied eingebrochen und dort Schmuck und Zigaretten geklaut haben sollen. Die Tat hatte sich am Mittwoch (3. März 2021), gegen 12.10 Uhr, in der Pestalozzistraße ereignet.

Mädchen und Junge gestoppt

Die 12-Jährige und der 13-Jährige hätten sich demnach zunächst gewaltsam durch ein Fenster neben dem Eingang Zutritt zum Haus verschafft. Zeug:innen informierten daraufhin die Polizei. Als die beiden Kinder die Flucht ergriffen, verfolgte ein Anwohner sie mit seinem Auto. Ihm gelang es, den Jungen stoppen. Das Mädchen wurde nach einer Fahndung von Polizeikräften aufgegriffen.

Kinder noch nicht strafmündig

Die noch nicht strafmündigen Kinder wurden laut Polizei nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft später in die Obhut ihrer Erziehungsberechtigten beziehungsweise des Jugendamtes übergeben. Die Beamt:innen wollen jetzt ermitteln, ob die Kinder auch für weitere Einbrüche in Quierschied verantwortlich sind. So gab es Ende Februar drei Taten, bei denen Gesamtschaden von circa 1.000 Euro entstand. Möglicherweise war die 12-Jährige hier auch mit einem jungen Mann unterwegs, so die Polizei.

Hinweise zu drei Taten in Quierschied gesucht

Die Polizei sucht Hinweise zu diesen Taten:
- 26. Februar, circa 10.45 Uhr: Sulzbacher Straße
- 28. Februar, circa 19.12 Uhr: Steigerweg
- zwischen 26. und 27. Februar, 10.45 bis 11.20 Uhr: Nistelfeld

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Sulzbach, 03.03.2021

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Winter könnte jetzt ins Saarland zurückkommen

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Im Saarland kann es glatt werden. Foto: dpa-Bildfunk

Am Wochenende kehrt der Winter stellenweise nach Rheinland-Pfalz und ins Saarland zurück. Ab Donnerstagmittag (4. März 2021) kann es bis in den Abend hinein zuerst noch regnerisch sein mit vereinzelten Gewitter, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Morgen mit. Am Nachmittag und Abend könnte es zudem zeitweise schauerartig regnen. Die Höchsttemperatur liegen am Tag zwischen 8 Grad in der Eifel und 15 Grad in der Vorderpfalz.

-2 Grad im Hochwald

Auch in der Nacht zum Freitag regnet es zeitweise. Im Norden ist dann auch Schnee möglich. Die Temperaturen sinken auf 4 Grad in der Vorderpfalz sowie bis -2 Grad in der Eifel und im Hochwald. Gebietsweise kann es glatt werden.

Schnee auch in tieferen Lagen?

Am Freitag schauert es örtlich weiter, im Tiefland ist Schnee möglich. Im Tagesverlauf kann sich aber auch mal die Sonne zeigen. Die Höchstwerte liegen bei 3 bis 8 Grad. In der Nacht zum Samstag wird es vereinzelt neblig und streckenweise glatt. Verbreitet muss mit Frost gerechnet werden bei Tiefstwerten zwischen minus zwei Grad am Rhein und minus acht Grad in den Tallagen des Berglandes.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Deutscher Wetterdienst

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Weitere Corona-Fälle an Schulen und Kitas im Landkreis Saarlouis

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An fünf Einrichtungen im Landkreis Saarlouis wurden Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Foto: Robert Michael/dpa-Bildfunk

Weitere Corona-Fälle an Schulen und Kitas im Landkreis Saarlouis

Nach Angaben des Gesundheitsamts (Stand: 3. März 2021) sind weitere Personen an Kitas und Schulen im Landkreis Saarlouis positiv auf das Coronavirus getestet worden. Demnach gibt es sechs neue Corona-Fälle an fünf verschiedenen Bildungseinrichtungen. Insgesamt 103 Personen wurden als Kontaktpersonen identifiziert und in häusliche Quarantäne geschickt. Die Übersicht:
- Kita Sonnenschein in Wadgassen-Schaffhausen: eine positiv getestete Person, für 15 Personen wurde Quarantäne ausgesprochen
- Römerbergschule in Roden: eine positiv getestete Person, für 13 Personen wurde Quarantäne ausgesprochen
- Johannes-Gutenberg-Schule in Schwalbach: eine positiv getestete Person, für zehn Personen wurde Quarantäne ausgesprochen
- Kirchbergschule in Schwalbach: eine positiv getestete Person, für 25 Personen wurde Quarantäne ausgesprochen
- Kita St. Nikolaus in Rehlingen-Siersburg + FGTS: zwei positiv getestete Personen, für 40 Personen wurde Quarantäne ausgesprochen

Verwendete Quellen:
- landkreis-saarlouis.de

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Merziger Bonus-Gutschein kommt gut an - Unterstützung lokaler Betriebe im Lockdown

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Im Bild zu sehen: die Kreisstadt Merzig. Foto: BeckerBredel

Merziger Bonus-Gutschein kommt gut an

Der Merziger Bonus-Gutschein kommt gut an: Nach Angaben der Pressestelle der Kreisstadt "konnten allein am ersten Tag fast 400 Merziger Bonus-Gutscheine mit einem Gesamtwert von über 25.000 Euro verkauft werden".

Käufer:innen erhalten mit dem Gutschein auf ihren Einkauf bei den teilnehmenden Merziger Unternehmen 20 Prozent (eine Fördersumme, die von der Stadt draufgelegt wird). Rechnet man den Anteil der Kreisstadt Merzig also mit ein, sind den Händler:innen durch die Aktion bislang 30.000 Euro zugutekommen

Aktion bis 31. Mai

Die Aktion laufe so lange weiter, bis entweder die maximale Fördersumme von 200.000 Euro ausgeschöpft oder der Zeitraum von drei Monaten (31. Mai 2021) abgelaufen ist. Das geht aus den weiteren Angaben der Pressestelle hervor.

Zu erwerben gibt es die Gutscheine an den Verkaufsstellen in der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Merzig-Wadern, der Merziger Stadthalle sowie in der Tourist-Info in der Fußgängerzone. Welche Geschäfte teilnehmen, kann auf der Webseite der Kreisstadt nachgelesen werden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Pressestelle der Kreisstadt Merzig, 02.03.2021

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Frau benutzt weinendes Kind und beklaut Seniorin in Riegelsberg

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Die unbekannte Frau klaute der Seniorin eine Kette aus Gold. Symbolfoto: Unsplash

Eine unbekannte Frau hat in Riegelsberg eine 87-Jährige um Schmuck gebracht. Die Täterin nutzte dabei am Mittwoch (3. März 2021) eine Masche mit einem Kleinkind ein.

Kind als Vorwand benutzt

Laut Polizei klingelte sie zunächst gegen 13.45 Uhr bei der Seniorin im Tannenweg. Dabei sagte sie, sie benötige Hilfe, und bat um Zutritt zur Wohnung. Dann übergab die Frau der 87-Jährigen das Kleinkind und stahl in einem unbeobachteten Moment eine Goldkette von einer Kommode.

Kinderwagen stand vor Haus

Kurz darauf nahm die Unbekannte das Kind wieder auf den Arm und verließ das Haus. Eine Personenbeschreibung konnte die Seniorin nicht abgeben. Einem Nachbar war zum Tatzeitpunkt ein großer grauer Kinderwagen mit einer gelben Decke aufgefallen, der eine Zeit lang vor dem Haus der 87-Jährigen stand.

Hinweise an die Polizei Völklingen, (06898)2020.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Völklingen, 04.03.2021

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Bund-Länder-Gipfel: Die wichtigsten Beschlüsse im Überblick

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Bundeskanzlerin Angela Merkel verkündet die Beschlüsse des Bund-Länder-Gipfels wie gewohnt im Rahmen einer Pressekonferenz. Symbolfoto: picture alliance/dpa/Reuters/Pool | Annegret Hilse

Die Ministerpräsident:innen der Bundesländer haben sich am heutigen Mittwoch erneut mit Bundeskanzlerin Angela Merkel getroffen, um über die weiteren Corona-Maßnahmen in Deutschland zu beraten. Dabei haben sich Bund und Länder nach stundenlangen Verhandlungen auf die folgenden Beschlüsse geeinigt:

Die wichtigsten Beschlüsse des Corona-Gipfels

Die wichtigsten Beschlüsse vom Bund-Länder-Gipfel im Überblick:

Verlängerung des Lockdowns

Der Lockdown zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Deutschland soll grundsätzlich bis zum 28. März verlängert werden. Allerdings soll es je nach Infektionslage Lockerungen geben.

Stufenweise Öffnungsstrategie mit eingebauter "Notbremse"

Bund und Länder haben sich auf eine stufenweise Öffnungsstrategie mit eingebauter "Notbremse" geeinigt. Zunächst soll es stufenweise Lockerungen und Öffnungen geben. Wenn dann einzelne Lockerungen allerdings zu einem starken Anstieg der Infektionszahlen in einer Region führen, werden automatisch alle schon erfolgten Erleichterungen wieder gestrichen.

Kontaktbeschränkungen werden grundsätzlich gelockert

Die bislang geltenden strengen Kontaktbeschränkungen in Deutschland sollen bereits ab dem kommenden Montag (8. März 2021) gelockert werden. Demnach werden die Möglichkeiten privater Treffen wie folgt erweitert: Private Zusammenkünfte des eigenen Haushalts mit einem weiteren Haushalt sind wieder erlaubt, jedoch auf maximal fünf Personen beschränkt. Kinder bis 14 Jahre werden dabei explizit nicht mitgezählt. Paare, die nicht zusammenwohnen, sollen künftig als ein Hausstand gelten.

In Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 35 soll es zudem weitere Lockerungen geben. Hier können dann "die Möglichkeiten zu privaten Zusammenkünften erweitert werden auf den eigenen und zwei weitere Haushalte mit zusammen maximal zehn Personen".

Wieder strengere Kontaktregelungen bei hoher Inzidenz

Bund und Länder haben in ihren Beschluss zu den Kontakterleichterungen allerdings eine sogenannte "Notbremse" eingebaut. Diese sieht vor, dass die Lockerungen unter bestimmten Voraussetzungen wieder aufgehoben werden können. Steigt die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner an drei aufeinanderfolgenden Tagen auf über 100, gelten ab dem zweiten darauffolgenden Werktag wieder die aktuell geltenden, strengeren Regelungen. Private Treffen sind dann erneut auf den eigenen Haushalt und eine weitere Person beschränkt.

Diese Geschäfte dürfen ab 8. März öffnen

Ab dem 8. März dürfen Gartenmärkte, Blumengeschäfte, Buchläden und der Einzelhandel des täglichen Bedarfs unter Auflagen bundesweit wieder öffnen. Zu diesen Auflagen gehören Hygienekonzepte sowie die Beschränkung auf einen Kunden pro zehn Quadratmeter (für die ersten 800 Quadratmeter Verkaufsfläche) und einem weiteren Kunden für alle weiteren 20 Quadratmeter Verkaufsfläche. Auch Fahr- und Flugschulen können den Betrieb unter Auflagen dann wieder aufnehmen. Sogenannte körpernahe Dienstleistungen wie etwa Massagen sollen ebenfalls wieder erlaubt werden. Was genau gemeint ist, kann sich von Land zu Land unterscheiden.

Aber auch bei den Geschäftsöffnungen gilt die sogenannte "Notbremse". Steigt die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen auf über 100, so werden die Lockerungen rückgängig gemacht.

Perspektiven für Einzelhandel und Kulturangebote

Bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner soll der Einzelhandel wieder aufmachen können, ebenso Museen, Galerien, Zoos und botanische Gärten.

Schrittweise Lockerungen für Sport

Für den Amateur- und Breitensport gibt es die Möglichkeit für schrittweise Lockerungen. Abhängig von regionalen Inzidenzwerten können die Bundesländer als erste Maßnahme kontaktfreien Sport unter freiem Himmel in kleinen Gruppen mit maximal zehn Personen vorsehen. Dies gilt, wenn in einem Land oder einer Region eine stabile Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern erreicht wird. Sollte es eine stabile oder sinkende Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 geben, kann "Individualsport alleine oder zu zweit und Sport in Gruppen von bis zu zehn Kindern bis 14 Jahren im Außenbereich" ermöglicht werden.

In einem weiteren Schritt kann es nach 14 Tagen bei einer stabilen Inzidenz unter 35 kontaktfreien Sport im Innenbereich oder Kontaktsport draußen geben. Auch hier greift die sogenannte "Notbremse" bei steigenden Inzidenzwerten.

Weitere Öffnungsschritte erst bei stabiler Inzidenz

Die nächsten Öffnungsschritte können erst dann erfolgen, wenn die oben erwähnten, vorherigen Öffnungsschritte zu keiner Verschlechterung der Sieben-Tage-Inzidenz über 100 führen. Bei einer Inzidenz unter 100 erfolgt die Öffnung von Außengastronomie, Theatern, Konzert- und Opernhäusern und Kinos unter Auflagen. Tagesaktuelle negative Corona-Tests sollen dann zwingende Bedingung für die jeweiligen Gäste und Teilnehmer:innen sein. Liegt die Inzidenz zwei Wochen nach dem vorherigen Öffnungsschritt unter 50, sollen die Öffnungen ohne derartige Beschränkungen erfolgen.

Ein fünfter und letzter Öffnungsschritt ist vorgesehen, wenn weitere zwei Wochen nach den vorhergehenden Lockerungen die Inzidenz stabil unter 50 bleibt. Dann können Freizeitveranstaltungen mit bis zu 50 Teilnehmer:innen im Außenbereich möglich sein.

Kostenlose Corona-Schnelltests ab Montag

Kostenlose Corona-Schnelltests sollen für alle Bürger:innen voraussichtlich bereits ab nächster Woche möglich werden. Der Bund will die Kosten für die Tests übernehmen. Pro Woche soll mindestens ein Schnelltest möglich sein, den geschultes Personal etwa in Testzentren oder Praxen abnimmt.

Corona-Impfungen künftig auch in Arztpraxen

Ab Ende März beziehungsweise spätestens Anfang April sollen Corona-Impfungen in Deutschland auch in Arztpraxen durchgeführt werden können. Die Gesundheitsministerkonferenz soll ein entsprechendes Konzept entwickeln, um die Arztpraxen in die Corona-Impfungen einzubinden.

Home-Office-Pflicht für Arbeitgeber wird verlängert

Die Pflicht für Arbeitgeber, ihren Beschäftigten wann immer möglich das Arbeiten daheim zu erlauben, soll bis zum 30. April verlängert werden.

Verwendete Quellen:
- Pressekonferenz der Bundesregierung vom 03.03.2021

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Donnerstag

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Die wichtigsten Nachrichten vom Donnerstag (4. März 2021) gibt es auf SOL.DE im Überblick. Symbolfoto: BeckerBredel

Die aktuellen Corona-Zahlen im Saarland

Das Saar-Gesundheitsministerium hat 104 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Hier die aktuellen Zahlen aus dem Saarland im Überblick: 104 Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet - sieben weitere Todesfälle

Die wichtigsten Beschlüsse des Corona-Gipfels

Bund und Länder haben sich nach langen Verhandlungen am Mittwoch (3. März 2021) auf weitere Corona-Maßnahmen geeinigt. Am späten Abend gab Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Beschlüsse im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt. Mehr dazu: Bund-Länder-Gipfel: Die wichtigsten Beschlüsse im Überblick

Lockdown mit Aussicht auf Lockerungen im Saarland

Auch im Saarland wird der Lockdown grundsätzlich verlängert. Es soll allerdings Öffnungsschritte geben. Das Problem: Einzelheiten blieben zunächst unklar. Mehr dazu: Im Saarland geht der Lockdown weiter - mit Aussicht auf Lockerungen

Gastro, Kinos, Sport und mehr: Der Fünf-Schritte-Öffnungsplan der Regierung

Corona-Ausbrüche an Kitas und Schulen im Landkreis Saarlouis

Wie das Gesundheitsamt des Landkreises Saarlouis informiert, sind an Kitas und Schulen Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Übersicht der Fälle: Mehr dazu: Weitere Corona-Fälle an Schulen und Kitas im Landkreis Saarlouis

Wechselunterricht ab nächster Woche doch nicht für alle Klassen

Anders als bislang geplant ziehen am kommenden Montag (8. März 2021) nicht alle Schüler:innen im Saarland in den Wechselunterricht. Dieser soll zunächst nur in bestimmten Klassenstufen eingeführt werden. Mehr dazu: Wechselunterricht im Saarland zunächst nur für bestimmte Klassenstufen

Intensivmediziner:innen befürchten starken Anstieg der Fälle durch Lockerungen

Angesichts des Öffnungs-Fahrplans von Bund und Ländern rechnen Intensivmediziner:innen damit, dass die Corona-Fälle in Deutschland deutlich ansteigen. Zu erwarten seien auch mehr Intensiv-Patient:innen mit Covid-19. Mehr dazu: Intensivmediziner:innen erwarten Anstieg von Corona-Fällen durch geplante Öffnungen

ÖPNV zwischen Saarland und Moselle weiter ausgesetzt

Auch weiterhin bleibt der grenzüberschreitende ÖPNV zwischen dem Départment Moselle und dem Saarland ausgesetzt. Derweil müssen Pendler:innen, die in privaten Verkehrsmitteln ins Saarland einreisen, einen negativen Corona-Test mit sich führen. Mehr dazu: Grenzüberschreitender ÖPNV zwischen Saarland und Moselle bleibt weiterhin ausgesetzt

Weitere Meldungen rund um das Coronavirus:

Handelsverband Saar fordert Öffnungen wie in Rheinland-Pfalz
Lockerungen bei privaten Treffen: Forscher:innen befürchten deutlich mehr Infektionen
Corona-Testzentrum in Homburg geplant

Sulzbach: Mann flippt nach Jugendamt-Besuch aus und schießt in die Luft

Der Besuch von Mitarbeiter:innen des Jugendamts bei einer Familie in Sulzbach hat am heutigen Donnerstag (4. März 2021) für einen größeren Polizeieinsatz gesorgt. Mehr: "Sulzbach: Mann flippt nach Jugendamt-Besuch aus und schießt in die Luft".

Diebin in Riegelsberg nutzt Kleinkind, um Seniorin zu bestehlen

Eine 87-Jährige ist in Riegelsberg von einer unbekannten Frau bestohlen worden. Die Täterin nutzte dabei ihr Kleinkind als Vorwand, um in das Haus der Seniorin zu gelangen. Mehr dazu: Frau benutzt weinendes Kind und beklaut Seniorin in Riegelsberg

Kinder brechen in Haus in Quierschied ein

Ein Mädchen und ein Junge sind in Quierschied in ein Haus eingebrochen und haben dort Schmuck und Tabakwaren gestohlen. Die Polizei will jetzt prüfen, ob die Kinder auch für drei andere Taten verantwortlich sind. Mehr dazu: Mädchen und Junge werden in Quierschied zu Einbrechern

Kirkel und Mettlach: Unbekannter versucht Mädchen in Auto zu locken

Nach eigenen Angaben sucht die Polizei derzeit einen "Kinderansprecher". Der Unbekannte soll in Kirkel versucht haben, zwei Mädchen in einem Fahrzeug mitzunehmen. Mehr dazu: Unbekannter will in Kirkel Mädchen (7 und 14 Jahre alt) mitnehmen

Ein ähnlicher Fall ereignete sich auch in Mettlach: Unbekannter Mann belästigt Kinder in Mettlach

Weitere Blaulicht-Meldungen: 

Saar-Polizei sucht mutmaßliches Verbrecher-Pärchen
Lkw kollidiert mit Baustellenfahrzeug: Langer Stau auf A1 bei Nonnweiler

Künstliche Intelligenz hilft Polizei bei Unfällen und mehr

Die Polizei im Saarland soll künftig in bestimmten Aufgabenbereichen durch Künstliche Intelligenz unterstützt werden. Das Innenministerium stellte am heutigen Donnerstag (4. März 2021) ein erstes Projekt vor. Mehr dazu: Künstliche Intelligenz soll Saar-Polizei unterstützen

Temperaturen um den Nullpunkt: Winter kehrt ins Saarland zurück

Das Wetter im Saarland wird wieder winterlicher. In den kommenden Tagen ist mit Temperaturen um den Gefrierpunkt zu rechnen. Gebietsweise kann sogar Schnee fallen. Auch Gewitter sind möglich. Mehr dazu: Winter könnte jetzt ins Saarland zurückkommen

In Saarbrücken soll ein Katzen-Restaurant eröffnen

Katzen streicheln und dabei Essen genießen, das ist vielleicht schon bald in Saarbrücken möglich. Die Unternehmer:innen Kathrin Karl und Thomas Leidner suchen in der Landeshauptstadt im Moment nach einer geeigneten Location für einen "Katzentempel": Katzen-Restaurant soll nach Saarbrücken kommen

"Schwaggis" in Saarlouis wird neu verpachtet: Künftig Veganes Angebot? 

Für "Schwaggis schneller Imbiss" in Saarlouis soll eine neue Ära beginnen. Die Wurstbude am Großen Markt ist derzeit zu verpachten. Doch bei der Frage um einen möglichen Nachfolger geht es nicht nur sprichwörtlich um die Wurst. Mehr dazu: Bei "Schwaggis" in Saarlouis geht es jetzt um die Wurst: Fleisch oder vegetarisches Angebot?

Lokale Betriebe in Merzig mit Bonus-Gutscheinen unterstützen

Großen Anklang finden derzeit die Merziger Bonus-Gutscheine. Personen können damit die lokalen Betriebe unterstützen. Alleine am ersten Tag der Aktion sind 400 Gutscheine verkauft worden. Mehr dazu: Merziger Bonus-Gutschein kommt gut an - Unterstützung lokaler Betriebe im Lockdown

Verwendete Quellen:
- eigene Artikel

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101 Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet - fünf weitere Todesfälle

Im Saarland sind zurzeit 1.249 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Mittwoch (3. März 2021), 16.00 Uhr, veröffentlicht hat.

101 neue Corona-Infektionen im Saarland

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 101 auf jetzt 29.183. Am Mittwoch der vergangenen Woche waren es 144 Neuinfektionen gewesen. Die 7-Tages-Inzidenz beträgt 69,4 (Vorwoche: 65,4).

Fünf weitere Todesfälle gemeldet

Im Saarland sind fünf weitere Todesfälle zu verzeichnen. Drei Sterbefälle gab es im Regionalverband Saarbrücken (♀65, ♂75, ♂79 Jahre alt), jeweils eine Person aus dem Landkreis Saarlouis und aus dem Saarpfalz-Kreis sind verstorben. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, stieg damit auf 893.

140 Personen im Krankenhaus

Als geheilt gelten inzwischen 27.041 Menschen (+41). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 140 stationär behandelt (-18). Davon liegen 42 auf der Intensivstation (-2).

So sieht es aktuell in den Kreisen aus

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
- Saarbrücken: 11.273 (+30 gegenüber dem Vortag)
- Merzig-Wadern: 2.493 (+9)
- Neunkirchen: 3.607 (+20)
- Saarlouis: 6.066 (+17)
- Saarpfalz: 3.316 (+8)
- St. Wendel: 2.428 (+17)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 03.03.2021
- Website des saarländischen Gesundheitsministeriums
- Mitteilung des Regionalverbandes Saarbrücken, 03.03.2021

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In unserer Übersicht findet ihr die aktuellen Corona-Zahlen für das Saarland. Foto: dpa-Bildfunk/Hauke-Christian Dittrich

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Patryk Kubek

Neues Rätsel: Welcher Saar-Promi bin ich?

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Erkennt ihr alle Saar-Promis? Fotos: Sebastian Gollnow/BeckerBredel/Instagram

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Gewinne 5 Tickets für das AUTOKINO in Landsweiler-Reden!

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Für das Autokino in Landsweiler-Reden verlost SOL.DE 5 Tickets!

Die Tourismus- und Kulturzentrale des Landkreises Neunkirchen hat sich mit weiteren Veranstaltern, Eventagenturen und lokalen Betreibern zusammengetan, um einen noch nie dagewesenen Autokino-Sommer nach Landsweiler-Reden zu bringen. Auf dem Gelände des Erlebnisortes Reden können sich Film-Fans zwischen dem 20. und 24. Mai 2020 auf eine einzigartige Atmosphäre freuen und gleichzeitig die lokalen Kinos in Neunkirchen und Illingen unterstützen.

"Die Eiskönigin 2" und "Der König der Löwen" eignen sich neben "Jumanji – the next level" für einen nachmittäglichen Familienausflug ins Autokino, da die hochmoderne LED-Wall Filmvorführungen auch bei Tageslicht ermöglicht. Gruselfans kommen bei "The Nun" auf ihre Kosten, und auch beim "Joker" wird es ordentlich spannend. Anhänger deutscher Komödien können sich auf "Das perfekte Geheimnis" und "25 km/h" freuen.

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Als besonderer Leckerbissen steht der legendäre Klassiker "Das Leben des Brian" auf dem Programm.  „Wer sich vergeblich auf das Konzert von Udo Lindenberg in Lebach gefreut hat, dem versuchen wir durch die Aufführung des Filmes 'Udo – Mach dein Ding' einen kleinen Ersatz zu bieten,“ so Christian Rau, Chef der Tourismus- und Kulturzentrale des Landkreises Neunkirchen. Den Abschluss des fünftägigen Programms bildet schließlich die Vorführung von "Bohemian Rhapsody", in dem die Geschichte der legendären Band Queen oscarreif verfilmt wurde.

Für das Autokino in Landsweiler-Reden verlost SOL.DE fünf Tickets! Einfach das unten stehende Formular ausfüllen und mit etwas Glück dabei sein. Teilnahme bis 18. Mai, 23.59 Uhr. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt und dürfen sich dann ihre Kinovorstellung aussuchen. Viel Glück!

Tickets gibt es hier zu kaufen!

 

Teilnahmebedingungen

Die Teilnahme am Gewinnspiel von SOL.DE, nachfolgend „Betreiber" genannt, ist kostenlos und richtet sich ausschließlich nach diesen Teilnahmebedingungen.

Ablauf des Gewinnspiels

Die Dauer des Gewinnspiels erstreckt sich vom 14.05.2020, 08.00 Uhr, bis zum 18.05.2020, 23.59 Uhr. Innerhalb dieses Zeitraums erhalten Nutzer online die Möglichkeit, am Gewinnspiel teilzunehmen.

Teilnahme

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, ist das Ausfüllen des Gewinnspielformulars auf SOL.DE notwendig. Die Teilnahme ist nur innerhalb des Teilnahmezeitraums möglich. Nach Teilnahmeschluss eingehende Einsendungen werden bei der Auslosung nicht berücksichtigt. Pro Teilnehmer nimmt nur eine übermittelte Anmeldung am Gewinnspiel teil. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist kostenlos.

Teilnahmeberechtigte

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die ihren Wohnsitz in Deutschland und das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Teilnahme ist nicht auf Kunden des Veranstalters beschränkt und nicht vom Erwerb einer Ware oder Dienstleistung abhängig. Sollte ein Teilnehmer in seiner Geschäftsfähigkeit eingeschränkt sein, bedarf es der Einwilligung seines gesetzlichen Vertreters. Nicht teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle an der Konzeption und Umsetzung des Gewinnspiels beteiligte Personen und Mitarbeiter des Betreibers sowie ihre Familienmitglieder. Zudem behält sich der Betreiber vor, nach eigenem Ermessen Personen von der Teilnahme auszuschließen, wenn berechtigte Gründe vorliegen, beispielsweise (a) bei Manipulationen im Zusammenhang mit Zugang zum oder Durchführung des Gewinnspiels, (b) bei Verstößen gegen diese Teilnahmebedingungen, (c) bei unlauterem Handeln oder (d) bei falschen oder irreführenden Angaben im Zusammenhang mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel.

Gewinn, Benachrichtigung und Übermittlung des Gewinns

Folgende Preise werden vergeben: 5 Tickets für das Autokino Am Bergwerk in Landsweiler-Reden. Die Ermittlung der Gewinner erfolgt nach Teilnahmeschluss im Rahmen einer auf dem Zufallsprinzip beruhenden Verlosung. Die Gewinner der Verlosung werden zeitnah über den Gewinn informiert. Die Aushändigung des Gewinns erfolgt ausschließlich an den Gewinner. Ein Umtausch sowie eine Barauszahlung des Gewinns sind nicht möglich. Eventuell für den Versand der Gewinne anfallende Kosten übernimmt der Betreiber. Mit der Inanspruchnahme des Gewinns verbundene Zusatzkosten gehen zu Lasten des Gewinners. Für eine etwaige Versteuerung des Gewinns ist der Gewinner selbst verantwortlich. Meldet sich der Gewinner nach zweifacher Aufforderung innerhalb einer Frist von drei Wochen nicht, kann der Gewinn auf einen anderen Teilnehmer übertragen werden.

Beendigung des Gewinnspiels

Der Veranstalter behält sich ausdrücklich vor, das Gewinnspiel ohne vorherige Ankündigung und ohne Mitteilung von Gründen zu beenden. Dies gilt insbesondere für jegliche Gründe, die einen planmäßigen Ablauf des Gewinnspiels stören oder verhindern würden.

Datenschutz

Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Der Teilnehmer versichert, dass die von ihm gemachten Angaben zur Person, insbesondere Vor-, Nachname, Wohnort und E-Mail-Adresse wahrheitsgemäß und richtig sind. Der Veranstalter weist darauf hin, dass sämtliche personenbezogenen Daten des Teilnehmers zur Abwicklung an die Tourismus- und Kulturzentrale des Landkreises Neunkirchen weitergegeben werden. Im Falle eines Gewinns erklärt sich der Gewinner mit der Veröffentlichung seines Namens und Wohnorts in den vom Veranstalter genutzten Medien einverstanden. Dies schließt die Bekanntgabe des Gewinners auf der Webseite des Betreibers und seinen Social Media-Plattformen mit ein. Der Teilnehmer kann seine erklärte Einwilligung jederzeit widerrufen. Der Widerruf ist schriftlich an die im Impressumsbereich angegebenen Kontaktdaten des Veranstalters zu richten. Nach Widerruf der Einwilligung werden die erhobenen und gespeicherten personenbezogenen Daten des Teilnehmers umgehend gelöscht.

Facebook Disclaimer

Diese Aktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Anwendbares Recht

Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel sind an den Betreiber zu richten. Kontaktmöglichkeiten finden sich im Impressumsbereich. Das Gewinnspiel des Betreibers unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser Teilnahmebedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit dieser Teilnahmebedingungen im Übrigen nicht berührt. Statt der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige gesetzlich zulässige Regelung, die dem in der unwirksamen Bestimmung zum Ausdruck gekommenen Sinn und Zweck wirtschaftlich am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für den Fall des Vorliegens einer Regelungslücke in diesen Teilnahmebedingungen.

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