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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Samstag

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An der Goldenen Bremm demonstrierten über 300 Menschen gegen die Corona-Bestimmungen. Diese und weitere Nachrichten auf SOL.DE im Überblick. Foto: BeckerBredel

Die aktuellen Corona-Zahlen im Saarland

Das Saar-Gesundheitsministerium hat 122 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Hier die aktuellen Zahlen aus dem Saarland im Überblick: 122 Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Corona-Selbsttests seit heute im Handel - aber bereits ausverkauft

Seit dem heutigen Samstag (6. März 2021) sind die ersten Corona-Selbsttests im Handel. Die Schnelltests werden sowohl in Apotheken als auch einigen Supermarktketten vertrieben. Allerdings noch in eingeschränktem Rahmen. Mehr dazu: Corona-Selbsttests sind ab heute im Handel erhältlich

Tobias Hans und Anke Rehlinger äußern sich zur aktuellen Verordnung

Der saarländische Ministerrat hat am gestrigen Freitag (5. März 2021) eine neue Corona-Verordnung für das Saarland beschlossen. Das sagen Ministerpräsident Tobias Hans und Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger zu den Neuregelungen. Mehr dazu: Das sagen Tobias Hans und Anke Rehlinger zur neuen Corona-Verordnung im Saarland

Demo an der Goldenen Bremm: 300 Menschen protestieren gegen Bestimmungen

Am heutigen Samstag (6. März 2021) demonstrierten über 300 Personen an der Goldenen Bremm gegen die aktuellen Corona-Regeln für Grenzpendler:innen. Laut dieser darf die Einreise nach Deutschland nur noch mit negativem Corona-Test erfolgen. Mehr dazu: Goldene Bremm: 300 Menschen demonstrieren gegen Corona-Verordnung für Grenzpendler

81 Corona-Mutationen in Saarbrücken nachgemeldet

Im Regionalverband Saarbrücken wurden insgesamt 81 Fälle von Corona-Mutationen nachgemeldet. Es handelt sich vor allem um die britische Variante. Mehr dazu: 81 Corona-Mutationen im Regionalverband Saarbrücken nachgemeldet

Die schlimmsten Frisuren nach dem Lockdown

Nach ihrer Corona-Zwangspause haben Friseursalons seit Montag wieder geöffnet. Auf den Köpfen der Menschen gibt es nach zweieinhalb Monaten Wildwuchs und missglückten Selbstversuchen einiges zu richten: Das sind die schlimmsten Haarsünden nach dem Lockdown - Friseur:innen erzählen

1. FCS trifft auf KFC Uerdingen

Für den 1. FC Saarbrücken endet die erste englische Woche am heutigen Samstag (6. März 2021) mit einem Heimspiel gegen den KFV Uerdingen. Für einen weiteren Sieg müsse die Mannschaft jedoch "viel investieren". Mehr dazu: 1. FC Saarbrücken gegen KFC Uerdingen: Kwasniok will Siegesserie fortsetzen

+++ UPDATE: Das Spiel endete unentschieden mit 2:2.

Saar-Landkreis gilt als Zecken-Risikogebiet

Das RKI warnt vor Zecken und der von ihnen übertragenen Krankheit FSME. Dieses Jahr sind fünf Risikogebiete in Deutschland dazugekommen. Auch der Saarpfalz-Kreis gilt als Risikogebiet. Mehr dazu: Auch in einem Saar-Landkreis Warnung vor tödlicher Hirnentzündung durch Zecken

Neunkirchen vergibt 200 Tablets an Grundschüler:innen

Die Kreisstadt Neunkirchen hat 200 Tablets für ihre Grundschulen angeschafft. Diese sollen bedürftigen Schüler:innen zur Verfügung gestellt werden. Neunkirchens Bürgermeisterin Lisa Hensler hat die Geräte bereits an die ersten Grundschulen übergeben: 200 Tablets für Grundschulen in Neunkirchen

Guide Michelin zeichnet Landhotel Saarschleife für Nachhaltigkeit aus

Bei der Vergabe der Sterne für die neue Ausgabe des Restaurantführers Guide Michelin hat auch das Landhotel Saarschleife in Mettlach einen Erfolg erzielen können. Eine Auszeichnung gab es für Nachhaltigkeit in der Spitzengastronomie: Landhotel Saarschleife in Mettlach für Nachhaltigkeit in Spitzengastronomie auszeichnet

Quiz: Wer erkennt alle Saar-Promis?

Wie gut kennt ihr euch mit den Stars und Sternchen des schönsten Bundeslandes der Welt aus? In unserem neuen Quiz fragen wir nach 7 Prominenten aus dem Saarland. Erkennt ihr anhand der Beschreibungen, wer sich dahinter verbirgt? Neues Rätsel: Welcher Saar-Promi bin ich?

Verwendete Quellen:
- Eigene Artikel 

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Patryk Kubek

Neues Rätsel: Welcher Saar-Promi bin ich?

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Erkennt ihr alle Saar-Promis? Fotos: Sebastian Gollnow/BeckerBredel/Instagram

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Das Saarland im Home Office - Zeit für mehr schöne Dinge

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© Marina Andrejchenko – stock.adobe.com

Über viele Jahre hinweg schwebte das Wort Home-Office über der Arbeitswelt, doch nur die wenigsten Unternehmen in Deutschland zogen es großflächig in Betracht. Auch bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern stieß der Begriff nicht selten auf Vorbehalte. Die Pandemie hat diese Sichtweise auf das Arbeiten von zuhause aus radikal verändert. Seit vielen Monaten befinden sich zahlreiche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nun schon im Home-Office und lernen die Vorteile, die damit einhergehen, kennen. Durch positive Erfahrungen steht für viele Arbeitgeber schon jetzt fest: Das Home-Office wird und soll auch nach der Pandemie weiterhin ein Bestandteil des Berufsalltags bleiben. Bestimmte Voraussetzungen sind dafür jedoch essenziell: Für das Arbeiten im Home-Office ist eine gute Internetverbindung das A und O. Mit dem richtigen Netz sind die Vorzüge des Internets nahezu grenzenlos und können das Familienleben sogar bereichern.

Highspeed-Internet

Zeit für die Familie- Trotz Pandemie nah sein

Familien haben es während der Corona-Pandemie nicht leicht. Neben der beruflichen Tätigkeit müssen die Eltern während des Home-Schoolings oftmals auch die Rolle der Lehrerin oder des Lehrers einnehmen. Das Home-Office kann deshalb auch nach Ende der Pandemie zu einer enormen Entlastung führen. Eltern können sich ihr Pensum besser einteilen und haben somit mehr Zeit für ihre Liebsten. Durch Videokonferenzen haben die Menschen außerdem gelernt, dass Distanz kein Hindernis ist, um miteinander zu kommunizieren. Auch wenn Oma & Opa nicht in die Arme geschlossen werden können, sind Sie durch Videokommunikation stets nah. 

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Foto: energis

Zeit für entspanntes Arbeiten- Stress durch Home-Office ersparen 

Home-Office bedeutet entspannteres Arbeiten: Durch den Verzicht auf die Fahrt zur Arbeit, spart man nicht nur CO2 sondern auch Zeit, die man für andere Dinge nutzen kann. Ob Kinderbetreuung, Sport am Morgen oder längeres Ausschlafen: Durch das Arbeiten von zuhause kann Stress vermieden werden  und es lässt sich entspannt in den Tag starten. 

energis Highspeed
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Foto: energis

Zeit zum Freunde treffen- Mit Videokonferenzen die Distanz überwinden

An größere Treffen mit Freunden ist zurzeit nicht zu denken. Wie gut, dass auch hier Videokonferenzen Abhilfe schaffen können. Der Spiele- oder Cocktailabend kann somit problemlos online stattfinden. Zwar ersetzt dies nicht die persönliche Nähe, hilft uns aber dennoch, soziale Kontakte zu pflegen. Nach dem Ende der Pandemie können auf diese Art und Weise zudem die entferntesten Freunde mit uns in Kontakt bleiben. 

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Foto: energis

Zeit für Fellnasen- Tierische Begleiter als Seelentröster 

Für Tierliebhaber bietet das Home-Office besonders viele Vorzüge. Während die Begleiter auf vier Pfoten vor der Pandemie alleine zuhause bleiben mussten, dürfen Sie sich zurzeit über mehr Aufmerksamkeit durch ihr Herrchen oder Frauchen freuen. So bietet die Heimarbeit Haustierbesitzern die Möglichkeit, zwischendurch Gassi zu gehen oder schlicht eine kurze Schmuseeinheit zu genießen. Das kann sogar dabei helfen, das Stresslevel zu senken und die Produktivität zu steigern. In der nicht ganz einfachen Zeit können Tiere der perfekte Seelentröster sein! 

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Foto: energis

Zeit für gemeinsame Hobbys- Musik und Sport von zuhause 

Auch die neu gewonnene Freizeit lässt sich mit einer guten Internetverbindung von zu Hause aus gestalten. Warum nicht die Zeit nutzen, um seinem Körper etwas Gutes zu tun? Egal ob Fitness, Yoga oder digitaler Kochkurs- im Netz findet jeder eine geeignete Freizeitbeschäftigung. Am schönsten sind dabei die Hobbys, die man mit der gesamten Familie betreiben kann. Wie wäre es beispielsweise mit einem Wohnzimmer- oder Gartenkonzert? Digital ein Instrument lernen ist mit schnellem Internet schließlich kein Problem. 

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Foto: energis

Heimarbeit - für viele eine Errungenschaft

Selbstverständlich bietet das Home-Office nicht nur Vorteile. Erhöhte Arbeitsbelastung und die Kombination aus Kinderbetreuung und Arbeit können die Laune durchaus vermiesen. Dennoch ist die Heimarbeit für viele eine Errungenschaft. Zu diesem Ergebnis kommt auch die LinkedIn-Studie: “Wie es den Deutschen im Homeoffice geht”. Demnach genießen 44,9 Prozent der Befragten mehr Quality-Time mit der Familie. Zudem ernähren sich 28,4 Prozent der Frauen und 22 % der Männer gesünder. Knapp 30 Prozent der Deutschen geben an, eine größere Produktivität erlangt zu haben. 

Schlechte Internetverbindung vermiest vielen das Home-Office

Ein großes Problem bei der Arbeit im Home-Office oder der digitalen Kommunikation ist für viele Menschen allerdings die Internetverbindung. Schlechtes Internet und häufig auftretende technische Probleme haben bei vielen Saarländerinnen und Saarländern die Stimmung bei der Heimarbeit regelmäßig vermiest. Bei der Lösung dieser Problematik kann energis Highspeed einen wichtigen Beitrag leisten. 

energis Highspeed

energis Highspeed als zuverlässiger Anbieter

Zu Beginn der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr reagierte energis schnell auf die wachsenden Bedürfnisse und erhöhte im April kostenfrei die Bandbreite für ihre FTTC-Glasfaser-Kunden im Tarif „Internet & Phone 25“ bis Ende Juni 2020 auf bis 50 Mbit/s. „Diese Maßnahme hatten wir im April 2020 ergriffen, da durch den schnellen Wechsel ins Homeoffice und das parallel laufende Homeschooling bei vielen Kunden die gebuchte Bandbreite zu bestimmten Zeiten an die Grenzen kam. So konnten die Kunden mit ausreichender Bandbreite arbeiten und die schulpflichtigen Kinder zeitgleich am digitalen Schulunterricht teilnehmen. Zu diesem Schritt hatten wir uns entschieden, da die Gesamtsituation für viele Arbeitnehmer und Schüler ohnehin schon sehr viele organisatorische Herausforderungen mit sich brachten, da wollten wir hier zumindest eine schnelle und unbürokratische Hilfe anbieten. Das Feedback der Kunden war durchweg positiv und man hatte so ausreichend Zeit, seinen bisherigen Tarif an die zukünftigen Bedürfnisse anzupassen.“ so Jochen Strobel, Leiter Privat-und Gewerbekunden der energis GmbH.

Highspeed im Homeoffice mit dem Testsieger

Für energis hat sich über die letzten Monate herausgestellt, dass der Tarif Internet & Phone 100 der bevorzugte Tarif für Kunden ist, die im Homeoffice arbeiten und zeitgleich Homeschooling über den Anschluss laufen lassen. Mit Downloadgeschwindigkeiten bis zu 100 Mbit/s ist man laut energis, damit gut aufgestellt, um beispielsweise an einer Microsoft Teams Sitzung teilzunehmen und parallel den Unterricht oder die Vorlesung zu verfolgen.

Entscheidend für die Geschwindigkeit, die über WLAN am Laptop oder Tablet ankommt, ist ein entsprechender WLAN-Router. Hier hat energis den Stiftung Warentest Testsieger „Fritz!Box 7590“ im Angebot.

Verfügbarkeit von bis zu 300 Mbits/s prüfen

Interessierte Kunden und ihre Familie können auf der Website von energis Highspeed zwischen verschiedenen, genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Tarifen wählen. Die Verfügbarkeit von bis zu 300 Mbit/s kann sofort geprüft und gebucht werden. Auch zu häufig gestellten Fragen finden potenzielle Kunden auf der Website zahlreiche Informationen. Falls weitere Hilfe benötigt wird, stehen die Experten von energis zudem per Mail und Telefon zur Verfügung. 

Verfügbarkeit prüfen
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Grafik: energis

Kundenservice: 

energis GmbH
Heinrich-Böcking-Str. 10-14
66121 Saarbrücken

Telefon: +49 681/9069-2440
Mail: service@energis-highspeed.de
Online-Service: www.meine.energis.de

Servicezeiten telefonisch:
Mo - Fr 7:00 bis 21:00 Uhr
Sa 8:00 bis 18:00 Uhr

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Goldene Bremm: 300 Menschen demonstrieren gegen Corona-Verordnung für Grenzpendler

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An der Goldenen Bremm versammelten sich am Samstag über 300 Menschen, um gegen die Corona-Bestimunngen für Grenzpendler:innen zu demonstrieren.Foto: BeckerBredel

Vor allem auf der französischen Seite des Grenzüberganges kamen am Samstagmorgen Demonstrant:innen zusammen, die gegen die aktuellen Bestimmungen protestierten. Laut Polizei habe es jedoch auch Zulauf aus dem Saarland gegeben. Ursprünglich sollte die Protestaktion in Spicheren stattfinden. Es sei unklar, warum sie sich an die Goldene Bremm verlagerte. Insgesamt versammelten sich über 300 Menschen. Das berichtet der SR. 

Sperrung und Verstöße durch Demo an Grenzübergang

Einige Beteiligte seien nach der Demo zum Deutsch-Französischen-Testzentrum gelaufen. Dieses war während der Versammlung für Personen aus Deutschland nur zu Fuß zu erreichen, da die Metzer Straße in diesem Bereich gesperrt werden musste. Sobald die Demo beendet ist, soll die Sperrung aufgehoben werden.

Zudem verstießen laut Informationen der Deutschen Presseagentur mehrere Demonstrierende gegen die Maskenpflicht. Die deutsche Polizei habe aufgrund der Grenzlage jedoch nur bedingt einschreiten können. 

Corona-Test auch für Pendler:innen aus Frankreich

Der Protest galt den aktuellen Corona-Bestimmungen für Pendler:innen, die die Grenze passieren müssen. Da das Département Moselle als "Virusvariantengebiet" eingestuft wurde, ist die Einreise nach Deutschland nur noch mit negativem Test möglich, auch für Berufspendler:innen. Ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren. 

Das gilt bei Einreise nach Frankreich 

Umgekehrt muss auch bei der Einreise nach Frankreich ein negatives PCR-Testergebnis vorgelegt werden. Dieser darf nicht älter als 72 Stunden sein. Ausnahmen gelten dabei für Kinder bis elf Jahren, Berufspendler:innen und Lkw-Fahrer:innen. Auch Menschen, die nicht weiter als 30 Kilometer von der Grenze entfernt wohnen und sich weniger als 24 Stunden in Frankreich aufhalten, können ohne vorherigen Test einreisen. 

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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Corona-Selbsttests sind ab heute im Handel erhältlich

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Bei ALDI gibt es nun Corona-Selbsttests, auch Lidl, Rewe, Edeka, Rossmann und dm wollen nachziehen. Symbolfoto: Christophe Gateau/dpa-Bildfunk

In Deutschland hat der Verkauf von Corona-Selbsttests im Einzelhandel begonnen. Seit dem Morgen sind die Tests an der Kasse von Aldi-Filialen erhältlich. Allerdings waren sie vielerorts schnell ausverkauft. So gab es etwa laut Saarbrücker Zeitung in einigen Aldi-Märkten in Saarbrücken selbst für frühe Kund:innen keine Tests mehr.

Auch Lidl, Rewe und Edeka wollen bald mit dem Verkauf starten. Ab Dienstag (9. März 2021) planen die Drogerie-Ketten Rossmann und dm mit dem Start. Auch in Apotheken werden die Corona-Tests bald angeboten.

Nur eine Packung pro Kunden

Die Abgabemenge ist bei Aldi zunächst auf eine Packung pro Kunden beschränkt. Diese kostet etwa 25 Euro und enthält fünf Tests. Die Handelsketten Aldi Nord und Aldi Süd hatten eine große Nachfrage bereits erwartet. Es sei bereits mehr Ware unterwegs, erklärte ein Sprecher von Aldi Süd der Deutschen Presseagentur.

So funktioniert der Selbsttest

Bei den Tests wird ein Abstrich aus dem vorderen Nasenbereich entnommen. Dieser wird dann in eine Flüssigkeit getaucht und auf den Teststreifen aufgetragen. Bis zu einem Ergebnis dauert es 15 bis 30 Minuten. Die Genauigkeit ist ähnlich hoch wie bei Antigen-Schnelltests, die durch medizinisches Personal durchgeführt werden.

Bislang sieben Produkte zugelassen

Am 24. Februar waren die ersten Tests zur Eigenanwendungen vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen worden. Bislang wurde sieben Produkten eine Sonderzulassung erteilt. Der reguläre Weg fürt über die CE-Kennzeichnung durch Zertifizierungsstellen. Auch dieser wird wahrscheinlich bald von den Herstellern genutzt.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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Landhotel Saarschleife in Mettlach für Nachhaltigkeit in Spitzengastronomie ausgezeichnet

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Hier zu sehen: das Landhotel Saarschleife in Mettlach. Screenshot: Instagram/@buchnas_landhotel_saarschleife

Auszeichnung für Landhotel Saarschleife in Mettlach

Die Ausgabe des Guide Michelin 2021 führt einige Restaurants aus dem Saarland auf. Darunter auch das Landhotel Saarschleife in Mettlach. Für das Restaurant Kaminzimmer des Landhotels gab es nun einen "grünen Stern" von Michelin. Seit 2020 prämiert die neue Auszeichnung das Engagement für eine nachhaltige Spitzengastronomie. Das Bewusstsein für Umwelt- und Ressourcenschonung nehme bei den deutschen Gastronomen stetig zu, hieß es dazu.

Darüber hinaus wird das Restaurant mit einem "Michelin-Teller" ("eine Küche von guter Qualität") sowie zwei "über Kreuz gelegten Messer-und-Gabel-Bestecken" ("guter Komfort") aufgeführt. 

Ein Auszug aus dem aktuellen Restaurantführer: "Das Restaurantkonzept im schmucken 'Landhotel Saarschleife' teilt sich in die 'Dorfküche' - hier nennt sich das Angebot 'bodenständig & lecker' - sowie die 'Landküche', die in gemütlichem Ambiente 'feines Essen' bietet."

Sterne-Restaurants im Saarland

Eine Übersicht aller aktuellen Sterne-Restaurants im Saarland gibt es hier: "Guide Michelin 2021: Diese Saar-Restaurants dürfen sich über Sterne freuen."

Verwendete Quellen:
- Webseite des Guide Michelin
- eigener Bericht
- Deutsche Presse-Agentur

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Auch in einem Saar-Landkreis Warnung vor tödlicher Hirnentzündung durch Zecken

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Zecken tummeln sich vor allem in Wäldern. Foto: Julian Stratenschulte/dpa-Bildfunk

Fünf weitere Regionen in Deutschland sind als Risikogebiete für die meist von Zecken übertragene Hirnentzündung FSME eingestuft worden - darunter erstmals auch ein Gebiet in Sachsen-Anhalt. Es handelt sich um die Stadt Dessau-Roßlau, wie aus dem aktuellen Epidemiologischen Bulletin des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin hervorgeht. Neu hinzugekommen sind zudem jeweils ein Kreis in Bayern (Dillingen a. d. Donau), Hessen (Fulda), Sachsen (Mittelsachsen) und Thüringen (Weimarer Land).

Risikogebiet auch im Saarland

Insgesamt sind demnach nun 169 Kreise als FSME-Risikogebiete definiert. Generell bestehe in Deutschland ein Risiko für eine FSME-Infektion vor allem in Bayern und Baden-Württemberg, in Südhessen, im südöstlichen Thüringen und in Sachsen, hieß es vom RKI. Einzelne Risikogebiete befänden sich zudem in Mittelhessen, in Rheinland-Pfalz und in Niedersachsen. Im Saarland hat die Behörde den Saarpfalz-Kreis als Risikogebiet eingestuft.

Impfung empfohlen

Die Einstufung als Risikogebiet basiert auf Erkrankungsdaten mehrerer Jahre. In diesen Regionen wird Menschen, die zum Beispiel in der Freizeit oder beruflich mit Zecken in Berührung kommen könnten, eine FSME-Impfung empfohlen.

Corona-Effekt auch bei FSME?

2020 wurden mit 704 FSME-Erkrankungen so viele wie noch nie seit Beginn der Datenerfassung im Jahr 2001 gemeldet. Im Vorjahr hatte die Zahl bei 445, im bislang fallstärksten Jahr 2018 bei 583 gelegen. Untersucht werde derzeit, ob der deutliche Anstieg während der Corona-Pandemie möglicherweise mit einem veränderten Freizeitverhalten zusammenhängen könnte, heißt es im Bericht.

Meiste Fälle zwischen Mai und Oktober

Die Fallzahlen schwanken generell von Jahr zu Jahr erheblich. Die Mehrzahl der Erkrankungen findet den RKI-Daten zufolge in den Monaten Mai bis Oktober statt. FSME beginnt mit Beschwerden wie Kopfschmerzen und Fieber. Bei einem kleinen Teil der Infizierten kann es nach einer Zeit ohne Symptome zu einer zweiten Phase mit Hirnhaut-, Gehirn- oder Rückenmarksentzündung kommen. Die Krankheit kann tödlich verlaufen: 2020 in einem Fall. Den zuverlässigsten Schutz gegen FSME bietet eine Impfung. Die Impfquoten in den betroffenen Regionen seien aber oft noch sehr niedrig, so das RKI.

Hier tummeln sich Zecken

Typische Lebensräume für Zecken sind unter anderem lichte Wälder und Waldränder sowie Flächen mit hohem Gras oder Büschen, wie es im Bericht heißt. Auch Gärten und städtische Parks bieten gute Bedingungen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Robert-Koch-Institut: Epidemiologisches Bulletin (PDF)

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1. FC Saarbrücken gegen KFC Uerdingen: Kwasniok will Siegesserie fortsetzen

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Der 1. FC Saarbrücken trifft am Samstag (6. März 2021) im Ludwigsparkstadion auf den KFC Uerdingen. Symbolfoto: BeckerBredel

Um 14:00 Uhr ist im Ludwigsparkstadion in Saarbrücken Anpfiff zur Partie des 1. FCS gegen den KFC Uerdingen. Die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok will ihre Siegesserie fortsetzen. Vier Spiele konnte das Team zuletzt für sich entscheiden. "Aber da werden wir viel investieren müssen. Und wir werden mehr investieren müssen als in der ersten Halbzeit gegen den MSV Duisburg“, so Kwasniok.

+++ UPDATE +++

Zur Halbzeit lag der Spielstand bei 1:1. Der frühe Treffer von Minos Gouras in der 12. Minute brachte den 1. FCS in Führung. Der KFC Uerdingen konnte jedoch in der 34. Minute durch ein Tor von Tim Albutat ausgleichen. 

In der zweiten Halbzeit gelang Minos Gouras in der 57. Minute der Anschlusstreffer für den 1. FC Saarbrücken. In der 74. Minute allerdings gelang dem KFC Uerdingen erneut der Ausgleich zum 2:2 durch Ooijen. Das Spiel endete unentschieden. 

KFC Uerdingen derzeit insolvent und auf Abstiegsplatz

Die Gastmannschaft steht derzeit auf einem Abstiegsplatz und sorgte in den vergangenen Wochen vor allem wegen Insolvenz für Schlagzeilen. Der FCS Trainer glaubt allerdings: "Das hat uns grundsätzlich nicht zu interessieren. Weil am Ende des Tages da trotzdem elf Spieler auf dem Platz stehen, die gewinnen wollen. Es geht ja für jeden Spieler auch um seine persönliche Zukunft. Da kann es schon sein, dass sich ein besonderes Wir-Gefühl entwickelt. Das müssen wir brechen." Auch die Platzierung sei nicht von Bedeutung. Der KFC sei eine routinierte Drittliga-Mannschaft mit guter individueller Qualität. 

Vier FCS-Spieler fallen verletzungsbedingt aus

Der 1. FC Saarbrücken muss bei der Partie wegen eines Wadenbeinbruchs auf Bjarne Thoelke verzichten. Auch Sebastian Jacob und Nicklas Shipnoski sowie Verteidiger Sebastian Bösel fallen aus. "Wir werden uns vorne etwas einfallen lassen. Wir konnten bisher den Ausfall von Sebastian gut kompensieren. Ich bin guter Dinge, dass wir Lösungen finden werden", so Kwasniok. Auch im Hinblick auf die kommenden Wochen will der Trainer Veränderungen vornehmen. "Da warte ich aber noch das Abschlusstraining ab. Wir werden bei jedem Spieler individuell entscheiden, wie sein Zustand ist." 

1. FC Saarbrücken gegen KFC Uerdingen in TV und Radio

Zuschauer:innen im Ludwigsparkstadion sind beim Spiel des FCS gegen den KFC Uerdingen leider nicht zugelassen. Die Partie wird lediglich über Magenta Sport ausgestrahlt. Auch das Fanradio der Saarbrücker und die FCS-App berichten ab 13:45 Uhr über das Match. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des 1. FC Saarbrücken
- Eigene Recherche

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200 Tablets für Grundschulen in Neunkirchen

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Die Grundschule Wellesweiler hat ihre Tablets bereits erhalten. Im Bild von links nach rechts: Bürgermeisterin Lisa Hensler, Schulleiterin Petra Peifer, Frank Scheiber (EDV), Ann-Cathrine Henkes (Amt für Bildung und Sport und Ortsvorsteher Dieter Steinmaier. Foto: Neufang-Hartmuth/Kreisstadt Neunkirchen

200 Tablets für Neunkircher Grundschulen

Die Kreisstadt Neunkirchen hat 200 Tablets (iPads) für ihre Grundschulen angeschafft. Diese sollen allen bedürftigen Schüler:innen der Klassenstufe 3 und 4 zur Verfügung gestellt werden. "Primär sollen Kinder, für die der Landkreis bereits die Kosten der Schulbuchausleihe übernimmt, diese Tablets nutzen können", so eine Mitteilung der Stadt Neunkirchen.

Erste Grundschulen haben die Tablets bereits erhalten

Die Neunkircher Bürgermeisterin Lisa Hensler hat die mobilen Endgeräte, die kindgerecht eingerichtet wurden, bereits zusammen mit weiteren Mitarbeiter:innen der Stadt an die ersten Grundschulen verteilt. "Wir hoffen, dass zumindest alle Dritt- und Viertklässler, die bislang nicht oder nur schwer am Onlineunterricht teilnehmen konnten, nun mit Tablets versorgt werden können, damit alle die gleichen Chancen haben, an Bildung teilzuhaben. Es ist nicht gut, wenn ein Kind seine Hausaufgaben auf dem Handy seiner Eltern erledigen muss", erklärte Hensler.

Das Geld für die Tablets stammt aus einem Sofortausstattungsprogramm des "Digitalpakts Schule". Die engagierte Bürgermeisterin Hensler dankte dem saarländischen Bildungsministerium für die Förderung in Höhe von 145.000 Euro sowie dem Amt für Bildung und der städtischen EDV-Abteilung für die Umsetzung. Sie erklärte, dass bereits ein weiteres Förderprogramm in Aussicht sei, das die Anschaffung weiterer Tablets ermögliche.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Kreisstadt Neunkirchen vom 04.03.21

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81 Corona-Mutationen im Regionalverband Saarbrücken nachgemeldet

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Im Regionalverband Saarbrücken liegt der Anteil von Mutationen bei 50 Prozent der Corona-Infektionen. Symbolfoto: Sebastian Gollnow/dpa-Bildfunk

Dem Gesundheitsamt in Saarbrücken wurden die 81 Corona-Mutationen erst am Freitag (6. März 2021) nachgemeldet. Das zuständige Labor hatte das Verfahren bei der Mutationsuntersuchung umgestellt. Bei 64 der nachgewiesenen Fälle handelt es sich um die britische Corona-Variante, bei 17 um die südafrikanisch/braslianische

Insgesamt wurden bislang im Gebiet des Regionalverbandes Saarbrücken in 235 Fällen die britische Mutante und in 99 die südafrikanische/brasilianische Variante nachgewiesen. Dabei wird ein Fall noch nachsequenziert. Der Anteil der Mutationen in KW 8 steigt durch die Nachmeldungen von 40 auf 50 Prozent

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Regionalverbandes Saarbrücken

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Das sagen Tobias Hans und Anke Rehlinger zur neuen Corona-Verordnung im Saarland

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Rehlinger und Hans äußerten sich am Freitagabend zu der neuen Corona-Verordnung im Saarland. Archivfoto: BeckerBredel

Ab Montag gilt im Saarland eine neue Corona-Verordnung: "Neue Corona-Verordnung im Saarland beschlossen: Ab Montag gelten diese Regelungen". Diese statuiert weitere Lockerungen und Öffnungsschritte. Wie sich Ministerpräsident Tobias Hans und Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger zu den neuen Regelungen geäußert haben, erfahrt ihr bei SOL.DE.

Die Statements von Tobias Hans und Anke Rehlinger zur neuen Corona-Verordnung im Saarland

Die Führungsspitze der saarländischen Landesregierung hat sich wie folgt zu der neuen Corona-Regelung im Saarland geäußert:

Ministerpräsident Tobias Hans:

"Der Lockdown belastet den Alltag vieler Menschen und führt bei vielen Beschäftigten zu großen Existenzsorgen. Gleichzeitig ist aufgrund der steigenden Infektionszahlen nach wie vor größte Vorsicht geboten. Mit den behutsamen Öffnungsschritten – verbunden mit einem Sicherheitsnetz aus mehr Tests – wollen wir den schwierigen Spagat zwischen Gesundheitsschutz und dem verständlichen Bedürfnis nach mehr Freiheiten bewältigen. Uns war es dabei besonders wichtig, gerade den Kindern wieder etwas mehr Normalität zu ermöglichen.

Zu einer verantwortungsbewussten Öffnungsperspektive gehört auch, dass wir zügig alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ausschöpfen, damit das Infektionsgeschehen beherrschbar bleibt. Dazu zählt neben den bewährten AHA-Regeln vor allem die Ausweitung der Schnell- und Selbsttests, die uns mehr Sicherheit geben können. Flächendeckend testen, zügig impfen und effektiv Kontakte nachverfolgen: Mit diesem Dreiklang kann es uns gelingen, das Virus unter Kontrolle zu halten".

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger:

"Die Wirtschaft geht auf dem Zahnfleisch. Aus ihrer Sicht ist es allerhöchste Zeit für Lockerungen. Gleichzeitig dürfen wir die Gefahr der Mutation nicht unterschätzen. Das Öffnungskonzept ist ein sehr streng getakteter Fahrplan raus aus dem Dauer-Lockdown. Umso wichtiger ist es, dass wir sorgsam damit umgehen. Es ist auch eine Frage der Solidarität mit all den Branchen, die weiter auf Lockerungen warten müssen und nun fieberhaft auf stabile Inzidenzzahlen hoffen. Deshalb lautet die Devise jetzt: weiter gewissenhaft testen, auch in Eigenverantwortung, Kontakte nachverfolgen und vor allem die Impfstrategie entschieden vorantreiben".

Verwendete Quellen:
- Schriftliche Stellungnahmen von Ministerpräsident Tobias Hans und Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger zu der neuen Corona-Verordnung im Saarland

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82 weitere Corona-Fälle im Saarland - vier Tote

Saarland sind zurzeit 1.265 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Freitag (5. März 2021), 16.00 Uhr, veröffentlicht hat.

82 neue Corona-Infektionen im Saarland

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 82 auf jetzt 29.369. Am Freitag der vergangenen Woche waren es 128 Neuinfektionen gewesen. Die 7-Tages-Inzidenz beträgt 61,3 (Vorwoche: 71,4).

Vier weitere Todesfälle gemeldet

Im Saarland sind vier weitere Todesfälle zu verzeichnen. Dabei handelt es sich um eine Person aus dem Regionalverband Saarbrücken (♂66) sowie zwei aus dem Landkreis Saarlouis und eine aus St. Wendel. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, stieg damit auf 904.

123 Personen im Krankenhaus

Als geheilt gelten inzwischen 27.200 Menschen (+104). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 123 stationär behandelt (-10). Davon liegen 37 auf der Intensivstation (-1).

So sieht es aktuell in den Kreisen aus

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
- Saarbrücken: 11.343 (+32 gegenüber dem Vortag)
- Merzig-Wadern: 2.508 (+10)
- Neunkirchen: 3.641 (+17)
- Saarlouis: 6.100 (+17)
- Saarpfalz: 3.334 (+4)
- St. Wendel: 2.443 (+2)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

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Das Gesundheitsministerium hat 82 Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 05.03.2021
- Website des saarländischen Gesundheitsministeriums
- Mitteilung des Regionalverbandes Saarbrücken, 05.03.2021

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Das sind die schlimmsten Haarsünden nach dem Lockdown - Friseur:innen erzählen

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Friseur:innen haben nach dem Lockdown viel zu tun. Foto: Pixabay

Haarige Überraschungen

Ob streichholzlanger grauer Ansatz oder Achtziger-Haarschnitt wider Willen: In der ersten Arbeitswoche nach den wochenlangen Salon-Schließungen haben viele Friseur:innen haarige Überraschungen erlebt. Nun berichten die Profis von den größten Lockdown-Haarsünden.

Der Vokuhila

Dennis Creuzberg, der in Berlin zwei Friseursalons betreibt, staunte, als ein Kunde plötzlich mit markanter vorne-kurz-hinten-lang-Frisur auf dem Frisierstuhl Platz nahm. "Der hat sich zu Hause einen Vokuhila geschnitten, obwohl er den normalerweise nicht trägt. Er wollte sich die Ohren freischneiden, und jetzt ist aber auch der Nacken so extrem lang geworden, wo er sich nicht herangetraut hat", sagt Creuzberg. Der Profi konnte das Malheur aber schnell beheben.

"Alles ein bisschen wild"

Auch der Hamburger Friseur Jörg Oppermann hat in seinem Salon in den ersten Tagen nach der Wiederöffnung bereits viele Kund:innen verschönert. So mancher Schopf hatte das nach wochenlanger Frisier-Zwangspause auch dringend nötig: "Ich muss ehrlich zugeben, es sieht alles ein bisschen wild aus", so Oppermann. Eine Kundin habe er sogar zunächst gar nicht wiedererkannt wegen der Maske und ihres stark nachgewachsenen ungefärbten Ansatzes. Männer hätten teils selbst den Rasierer angesetzt und die Konturen ihrer Kurzhaarfrisur viel zu stark abrasiert, sodass eine harte Kante in der Frisur entstanden sei.

"Das war ein Desaster"

Von Männern, die selbst Hand an ihrem Haar anlegten, berichtet auch Harald Esser, Kölner Salonbetreiber und Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks. "Das klappt bei dem einen besser, beim anderen schlechter. Ich habe etwa jeden Tag einen Kopf gesehen, das war ein Desaster, was da passiert ist. Da ist die Maschine so ausgerutscht und da war überhaupt kein System mehr drin."

"Retten kann man das Meiste"

Kann der erste Friseurbesuch alle Haarsünden beheben? Mit ein bisschen Flexibilität lasse sich ein haariges Missgeschick gut ausgleichen, sagt der Hamburger Friseur Oppermann: "Retten kann man das Meiste." Auf jeden Fall könne der Einsatz eines Profis eine Menge Mut machen, betont auch Creuzberg: "Wenn man ganz katastrophal auf dem Kopf aussieht, ist jede Art von Verbesserung eine Riesenhilfe für Kunden."

Allen Menschen, die erst in Wochen einen Termin bekommen haben, raten die Friseur-Betriebe: Durchhalten und nicht in letzter Minute selbst Hand anlegen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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