{k}/{n}
Artikel {k} von {n}
4°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
4°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
abr

Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Samstag

image

An der Goldenen Bremm demonstrierten über 300 Menschen gegen die Corona-Bestimmungen. Diese und weitere Nachrichten auf SOL.DE im Überblick. Foto: BeckerBredel

Die aktuellen Corona-Zahlen im Saarland

Das Saar-Gesundheitsministerium hat 122 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Hier die aktuellen Zahlen aus dem Saarland im Überblick: 122 Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Corona-Selbsttests seit heute im Handel - aber bereits ausverkauft

Seit dem heutigen Samstag (6. März 2021) sind die ersten Corona-Selbsttests im Handel. Die Schnelltests werden sowohl in Apotheken als auch einigen Supermarktketten vertrieben. Allerdings noch in eingeschränktem Rahmen. Mehr dazu: Corona-Selbsttests sind ab heute im Handel erhältlich

Tobias Hans und Anke Rehlinger äußern sich zur aktuellen Verordnung

Der saarländische Ministerrat hat am gestrigen Freitag (5. März 2021) eine neue Corona-Verordnung für das Saarland beschlossen. Das sagen Ministerpräsident Tobias Hans und Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger zu den Neuregelungen. Mehr dazu: Das sagen Tobias Hans und Anke Rehlinger zur neuen Corona-Verordnung im Saarland

Demo an der Goldenen Bremm: 300 Menschen protestieren gegen Bestimmungen

Am heutigen Samstag (6. März 2021) demonstrierten über 300 Personen an der Goldenen Bremm gegen die aktuellen Corona-Regeln für Grenzpendler:innen. Laut dieser darf die Einreise nach Deutschland nur noch mit negativem Corona-Test erfolgen. Mehr dazu: Goldene Bremm: 300 Menschen demonstrieren gegen Corona-Verordnung für Grenzpendler

81 Corona-Mutationen in Saarbrücken nachgemeldet

Im Regionalverband Saarbrücken wurden insgesamt 81 Fälle von Corona-Mutationen nachgemeldet. Es handelt sich vor allem um die britische Variante. Mehr dazu: 81 Corona-Mutationen im Regionalverband Saarbrücken nachgemeldet

Die schlimmsten Frisuren nach dem Lockdown

Nach ihrer Corona-Zwangspause haben Friseursalons seit Montag wieder geöffnet. Auf den Köpfen der Menschen gibt es nach zweieinhalb Monaten Wildwuchs und missglückten Selbstversuchen einiges zu richten: Das sind die schlimmsten Haarsünden nach dem Lockdown - Friseur:innen erzählen

1. FCS trifft auf KFC Uerdingen

Für den 1. FC Saarbrücken endet die erste englische Woche am heutigen Samstag (6. März 2021) mit einem Heimspiel gegen den KFV Uerdingen. Für einen weiteren Sieg müsse die Mannschaft jedoch "viel investieren". Mehr dazu: 1. FC Saarbrücken gegen KFC Uerdingen: Kwasniok will Siegesserie fortsetzen

+++ UPDATE: Das Spiel endete unentschieden mit 2:2.

Saar-Landkreis gilt als Zecken-Risikogebiet

Das RKI warnt vor Zecken und der von ihnen übertragenen Krankheit FSME. Dieses Jahr sind fünf Risikogebiete in Deutschland dazugekommen. Auch der Saarpfalz-Kreis gilt als Risikogebiet. Mehr dazu: Auch in einem Saar-Landkreis Warnung vor tödlicher Hirnentzündung durch Zecken

Neunkirchen vergibt 200 Tablets an Grundschüler:innen

Die Kreisstadt Neunkirchen hat 200 Tablets für ihre Grundschulen angeschafft. Diese sollen bedürftigen Schüler:innen zur Verfügung gestellt werden. Neunkirchens Bürgermeisterin Lisa Hensler hat die Geräte bereits an die ersten Grundschulen übergeben: 200 Tablets für Grundschulen in Neunkirchen

Guide Michelin zeichnet Landhotel Saarschleife für Nachhaltigkeit aus

Bei der Vergabe der Sterne für die neue Ausgabe des Restaurantführers Guide Michelin hat auch das Landhotel Saarschleife in Mettlach einen Erfolg erzielen können. Eine Auszeichnung gab es für Nachhaltigkeit in der Spitzengastronomie: Landhotel Saarschleife in Mettlach für Nachhaltigkeit in Spitzengastronomie auszeichnet

Quiz: Wer erkennt alle Saar-Promis?

Wie gut kennt ihr euch mit den Stars und Sternchen des schönsten Bundeslandes der Welt aus? In unserem neuen Quiz fragen wir nach 7 Prominenten aus dem Saarland. Erkennt ihr anhand der Beschreibungen, wer sich dahinter verbirgt? Neues Rätsel: Welcher Saar-Promi bin ich?

Verwendete Quellen:
- Eigene Artikel 

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
Patryk Kubek

Neues Rätsel: Welcher Saar-Promi bin ich?

image

Erkennt ihr alle Saar-Promis? Fotos: Sebastian Gollnow/BeckerBredel/Instagram

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
Anzeige

PinkGloves-Gate & eine neue Impfhoffnung

image

Willkommen zum fruehstart Millennial-Update!
Ab jetzt fassen wir jeden Donnerstag die wichtigsten News des Tages hier kurz & prägnant für Euch zusammen. Dabei setzen wir den Schwerpunkt auf das, was Millennials wissen MÜSSEN: Das Neuste in Sachen Social Media & Big Tech.

Unsere heutigen Themen:
Söder & Laschet gaben gestern zur Abwechslung mal Ruhe. Daher widmen wir uns heute dem großen Skandal um die Pink Gloves. Und es gibt gute Nachrichten: Eventuell kommen wir bald doch noch an ausreichend Impfstoff. 

Außerdem ...
... haben wir uns Verstärkung geholt: Vanessa. Sie ist Social Media Beraterin, Social Media Junkie und lebt in Kalifornien. Also nahe am Puls von Big Tech.

Von Ihr ...
... erfahren wir ab sofort die neuesten Trends in puncto Clubhouse, Insta, TikTok, Influencer Insights etc.. Und zwar jeden Donnerstag in "Vanessas Kolumne".

Zum Auftakt ...
... erklärt sie gleich mal, warum Uber im Amiland ein so großes Thema ist. Hier nutzt man das ja doch eher selten.

 

.

 

image

 

Tägliches Update erwünscht?
Dann supported uns auf der Crowd-Funding Plattform Patreon: Für €3,99 pro Monat liefern wir Euch dann alles bequem per Email. Und nicht nur donnerstags, sondern auch am Dienstag, Mittwoch, Freitag & Samstag.

Mit dabei:
Ein fruehstart Zoom-Call pro Monat. Da besprechen wir die aktuell heißesten Themen (Clubhouse, #Gamestop, Dogecoin, QAnon ...) mit einem Experten. Und Ihr könnt jederzeit Fragen stellen! Außerdem erhaltet Ihr Zugang zu unserem Premium-Content (Guides zu Themen wie Smartphone-Banken, Bitcoins, Tinder etc.).

Es wird sogar noch besser:
Wenn Ihr Patrons werdet und uns eine Nachricht mit dem Inhalt "SOL.DE" schreibt, dann erstatten wir Euch den ersten Monatsbeitrag wieder zurück! Ihr könnt den fruehstart-Newsletter also in Ruhe testlesen: Patreon-Abos kann man nämlich zu jeder Zeit wieder kündigen.

Also: Haut Rein!
Alle Infos dazu findet Ihr HIER.

IRGENDWELCHE Fragen?
Dann schreibt sie uns jederzeit gerne an crew@fruehstart-newsletter.de 

CORONA

 

Curevac - Eine neue Hoffnung?Die Impfstoff-Bestellung hat die EU ja bekanntlich vermasselt.
Aber eventuell gilt bald: Neuer Stoff - neues Glück!

Denn mit Curavec geht ein weiteres Vakzin an den Start.
Und zwar vom Typus rMNA. Das sind "die ohne Thrombose".

Hallelujah!
Die Jungs sitzen in Tübingen, also haben wir da ganz gute Karten. 300 Millionen Dosen könnten sie in diesem Jahr noch liefern. Und das wäre fast schon die Hälfte des gesamten EU-Bedarfs. 

Vielleicht ...
... hören wir diesmal auch einfach gleich auf den Lauterbach. Denn am Ende müssen wir das ja erfahrungsgemäß dann ja sowieso immer tun. 

Sein Vorschlag:
Eine Notfallzulassung für Deutschland. Eine EU-Prüfung dauert ihm nämlich zu lange.

Und wer die EU kennt, ...
... kann sich das sicher sehr "lebhaft" vorstellen.

THEMA DES TAGES

 

#PinkGloves-Gate!

In der Höhle der Löwen ...
... präsentierten zwei (männliche) Gründer am Dienstag eine nobelpreisverdächtige Idee: Einen Einweghandschuh zur Entsorgung von Damenhygieneartikeln.

Problem:
Ignorante Naturen könnten ihn eventuell mit dem gemeinen Plastikhandschuh verwechseln.

Doch selbst daran hatten sie gedacht!
Zur Unterscheidung setzten sie zunächst einen extrem hohen Preis dafür an. Und um ganz sicher zu gehen, statten sie ihn auch noch mit einer Signalfarbe aus: Pink. Das Ergebnis nannten sie dann - äußerst treffend - "Pink Glove".

Genial!
Aber konnte diese verheißungsvolle Innovation auch Ralf Dümmels berüchtigte Due Diligence überstehen? Mit Argusaugen überprüfte er, ob das Produkt in ein Großmarktregal hineinpasst.

Und auch diese Hürde wurde gemeistert!
Damit war die A-Runde perfekt!

Die Geburt eines deutschen Unicorns?
Alles schien möglich. Wäre da nur nicht die störrische Zielgruppe: Obwohl ausschließlich zu ihrem Wohle erdacht, zog sie tagelang verbissen gegen die #PinkGloves zu Felde.

Aber Mann kennt das ja.
Da kümmert man sich mal. Und dann ist auch wieder nicht Recht.

Oder ...
... ist der Pink Glove seiner Zeit einfach nur zu weit voraus?

In diesem Fall besteht Hoffnung!
Die nächste Pandemie kommt ja bestimmt. Und vielleicht investiert dann wieder jemand in zu viele Plastikhandschuhe, die er dann einfach nicht mehr los wird ...

GEWINNER DES TAGES:

 

Bernard Arnault. Denn Europas Reichster hat im letzten Jahr ca. 95 Milliarden Dollar verdient. Netto.

Coinbase. Denn die Krypto-Plattform ging gestern an die Börse. Erste Bewertung: 85,8 Milliarden Dollar. Das ist das 16-Fache der Deutschen Bank.

VERLIERER DES TAGES:

 

Fox News. Denn der brachialkonservative Nachrichtensender hatte eine tolle Idee: Eine Comedy-Show, die sich über alles woke amüsiert. Lebensdauer: Ein halber Scaramucci. (Diese Zeiteinheit wurde einst eingeführt, um die Amtszeiten von Trumps Beratern zu vergleichen. Sie entspricht in etwa vier Wochen.)

Gewerkschaften. Denn sie haben ihre große Schlacht gegen Amazon - zumindest vorerst - sehr deutlich verloren. 

 

VANESSAS KOLUMNE:

 

Uber ist hier eine Offenbarung.


Amis laufen nicht.
Sie fahren auch kein Fahrrad. Und schon gar nicht mit Bus und Bahn. Soweit das Klischee.

In LA stimmts!
Als ich vor 13 Jahren hergezogen bin, war meine allererste Investition ein Gebrauchtwagen. Um genau zu sein: Ein VW Jetta.

Fun fact:
Das ist zwar ein echter VW - in Deutschland hab ich aber noch keinen Jetta gesehen. Daher würde ich ihn mal als "Polo-Limousine" umschreiben.


 

Mein größter Alptraum ...
... war lange, dass ich irgendwann in meinen Jetta steige - und er springt nicht mehr an. Während meines Studiums konnte ich mir einen Ersatz nämlich kaum leisten. Und ohne den Jetta war mein Leben im Prinzip gar nicht denkbar.

Vor ein paar Monaten war es dann soweit.
Der Jetta gab auf. Und es passierte: Gar nichts. Ich habe mich seitdem um kein neues Auto mehr bemüht. Dank Uber war das auch gar nicht nötig: Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit, ein Uber ist fast immer in wenigen Minuten verfügbar. Und auf Vorbestellung sowieso.

Ist das nicht teuer?
Jein. Denn in einer Stadt voller Ubers, kann man die Nutzung optimieren: Ein Uber X (ein beliebiges Auto mit Amateur-Chauffeur) kostet in etwa halb so viel, wie ein normales Taxi. Das hängt auch von der Tageszeit bzw. der Auslastung der Fahrer ab.

Wer ein bisschen Zeit hat ...
... kann sich aber auch für ein "Uber Pool" entscheiden. Lustigerweise folgt das dem gleichen Prinzip, wie das "Sammeltaxi" in Schwellenländern. Nur halt per AI: Die App findet - auf Wunsch - ein Sammel-Uber, dessen Route einigermaßen zum eigenen Start- und Zielort passt. Und dann steigt man einfach zu und fährt  mit. Im Zweifel mit Zwischenstopps. Und nicht auf dem direktesten aller Wege. Dafür aber ziemlich günstig.

Im Schnitt ...
... kann ich wegen Corona noch nicht so recht sagen, ob sich die Uberei auch unter normalen Umständen noch lohnt. Aber gefühlt ist es momentan doch sehr erleichternd.

Denn die Mobilität in LA hat ihre Tücken.
Die Parkregeln sind oftmals kryptisch. Die Strafen hingegen garantiert und drakonisch: Vor Hydranten parken ist z.B. eine Todsünde. Sie wird durch zeitnahes Abschleppen bestraft. Dann gibt noch es gewisse Wochen- bzw. Uhrzeiten, zu denen die Straßenreinigung anrückt. Und das tut sie mit einer Armee von Abschlepp-Trucks: Wenn aus irgendeinem Schild hervorgeht, dass Donnerstags zwischen 8:00 und 9:00 das Parken verboten ist, dann hängen die dortigen Autos um 8:01 schon am Haken.

In beiden Fällen ...
... muss man sein Auto dann in einem äußerst unangenehmen Verfahren wieder auslösen. Preis: Ab 1.000 Dollar aufwärts.

Und dann ist da noch das DUI.
Verglichen mit Deutschland ist das mit Alk hier etwas diffuser: Eine reine Alkoholkontrolle findet eher selten statt. Aber gnade Dir Gott, die Polizei erwischt Dich bei einem ungeschickten Manöver. Oder ein Rücklicht ist kaputt. Kommen die "Cops" dann zu dem Schluss, dass ein Fall von "Driving under Influences" vorliegt, wandert man im Zweifel sogar erstmal in die Zelle. "Mugshot" inklusive. 

Dafür ist dann sogar egal, ...
... wieviel Promille man hat. Denn in Kalifornien ist das "Driving under Influences" (stellenweise) einfach generell verboten. Eventuell muss man für ein DUI noch nicht einmal fahren: Es kursieren Geschichten, dass man nur "die Kontrolle" über ein Fahrzeug haben muss. Also im geparkten Auto auf dem Fahrersitz sitzen, oder so. 

Logischerweise war das DUI hier eine ständige Bedrohung.
Seit Kurzem gibt es hier zwar sogar eine U-Bahn. Aber spätestens wenn es dunkel wird, ist sowas kein Thema mehr. Vor Uber hieß das meist: Fahren und hoffen. Insofern ist Uber für Viele eine echte Offenbarung: Man will mal was trinken, das Auto war ist gerade kaputt oder ähnliches: Sowas war früher ein mittleres Drama. Jetzt swipt man dreimal übers Handy, wartet ein paar Minuten - und das Problem ist gelöst.

Post Scriptum:
Neben Uber ist auch Lyft sehr beliebt. Ich nutze gewohnheitsmäßig aber meist Ersteres, daher kenne ich mich beim Anderen nicht ganz so gut aus.

GRAFIK DES TAGES:

 

Diese Grafik präsentieren wir Dir zusammen mit unserem Partner chartr.co

 

 

Denn Ihr werdet sehen, wie toll das ist ;)

- Alle fruehstart Newsletter
- Einen monatlichen Video-Call mit Experten
- Zugang zur exklusiven fruehstart Facebook-Gruppe
- Den fruehstart Bonus-Content
- Und ein cooles Handy Wallet

All das ...
... gibt es für nur €3,99 pro Monat (jederzeit kündbar). Und sobald Ihr uns eine Nachricht mit dem Inhalt "Sol.de" schreibt, erstatten wir Euch die erste Monatsgebühr gleich wieder zurück!

Fragen?
Einfach an crew@fruehstart-newsletter.de schreiben! Ansonsten: Haut rein - und guckt Euch die Sache mal an!  

 

image

 

 

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
abr

Goldene Bremm: 300 Menschen demonstrieren gegen Corona-Verordnung für Grenzpendler

image

An der Goldenen Bremm versammelten sich am Samstag über 300 Menschen, um gegen die Corona-Bestimunngen für Grenzpendler:innen zu demonstrieren.Foto: BeckerBredel

Vor allem auf der französischen Seite des Grenzüberganges kamen am Samstagmorgen Demonstrant:innen zusammen, die gegen die aktuellen Bestimmungen protestierten. Laut Polizei habe es jedoch auch Zulauf aus dem Saarland gegeben. Ursprünglich sollte die Protestaktion in Spicheren stattfinden. Es sei unklar, warum sie sich an die Goldene Bremm verlagerte. Insgesamt versammelten sich über 300 Menschen. Das berichtet der SR. 

Sperrung und Verstöße durch Demo an Grenzübergang

Einige Beteiligte seien nach der Demo zum Deutsch-Französischen-Testzentrum gelaufen. Dieses war während der Versammlung für Personen aus Deutschland nur zu Fuß zu erreichen, da die Metzer Straße in diesem Bereich gesperrt werden musste. Sobald die Demo beendet ist, soll die Sperrung aufgehoben werden.

Zudem verstießen laut Informationen der Deutschen Presseagentur mehrere Demonstrierende gegen die Maskenpflicht. Die deutsche Polizei habe aufgrund der Grenzlage jedoch nur bedingt einschreiten können. 

Corona-Test auch für Pendler:innen aus Frankreich

Der Protest galt den aktuellen Corona-Bestimmungen für Pendler:innen, die die Grenze passieren müssen. Da das Département Moselle als "Virusvariantengebiet" eingestuft wurde, ist die Einreise nach Deutschland nur noch mit negativem Test möglich, auch für Berufspendler:innen. Ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren. 

Das gilt bei Einreise nach Frankreich 

Umgekehrt muss auch bei der Einreise nach Frankreich ein negatives PCR-Testergebnis vorgelegt werden. Dieser darf nicht älter als 72 Stunden sein. Ausnahmen gelten dabei für Kinder bis elf Jahren, Berufspendler:innen und Lkw-Fahrer:innen. Auch Menschen, die nicht weiter als 30 Kilometer von der Grenze entfernt wohnen und sich weniger als 24 Stunden in Frankreich aufhalten, können ohne vorherigen Test einreisen. 

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Corona-Selbsttests sind ab heute im Handel erhältlich

image

Bei ALDI gibt es nun Corona-Selbsttests, auch Lidl, Rewe, Edeka, Rossmann und dm wollen nachziehen. Symbolfoto: Christophe Gateau/dpa-Bildfunk

In Deutschland hat der Verkauf von Corona-Selbsttests im Einzelhandel begonnen. Seit dem Morgen sind die Tests an der Kasse von Aldi-Filialen erhältlich. Allerdings waren sie vielerorts schnell ausverkauft. So gab es etwa laut Saarbrücker Zeitung in einigen Aldi-Märkten in Saarbrücken selbst für frühe Kund:innen keine Tests mehr.

Auch Lidl, Rewe und Edeka wollen bald mit dem Verkauf starten. Ab Dienstag (9. März 2021) planen die Drogerie-Ketten Rossmann und dm mit dem Start. Auch in Apotheken werden die Corona-Tests bald angeboten.

Nur eine Packung pro Kunden

Die Abgabemenge ist bei Aldi zunächst auf eine Packung pro Kunden beschränkt. Diese kostet etwa 25 Euro und enthält fünf Tests. Die Handelsketten Aldi Nord und Aldi Süd hatten eine große Nachfrage bereits erwartet. Es sei bereits mehr Ware unterwegs, erklärte ein Sprecher von Aldi Süd der Deutschen Presseagentur.

So funktioniert der Selbsttest

Bei den Tests wird ein Abstrich aus dem vorderen Nasenbereich entnommen. Dieser wird dann in eine Flüssigkeit getaucht und auf den Teststreifen aufgetragen. Bis zu einem Ergebnis dauert es 15 bis 30 Minuten. Die Genauigkeit ist ähnlich hoch wie bei Antigen-Schnelltests, die durch medizinisches Personal durchgeführt werden.

Bislang sieben Produkte zugelassen

Am 24. Februar waren die ersten Tests zur Eigenanwendungen vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen worden. Bislang wurde sieben Produkten eine Sonderzulassung erteilt. Der reguläre Weg fürt über die CE-Kennzeichnung durch Zertifizierungsstellen. Auch dieser wird wahrscheinlich bald von den Herstellern genutzt.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Landhotel Saarschleife in Mettlach für Nachhaltigkeit in Spitzengastronomie ausgezeichnet

image

Hier zu sehen: das Landhotel Saarschleife in Mettlach. Screenshot: Instagram/@buchnas_landhotel_saarschleife

Auszeichnung für Landhotel Saarschleife in Mettlach

Die Ausgabe des Guide Michelin 2021 führt einige Restaurants aus dem Saarland auf. Darunter auch das Landhotel Saarschleife in Mettlach. Für das Restaurant Kaminzimmer des Landhotels gab es nun einen "grünen Stern" von Michelin. Seit 2020 prämiert die neue Auszeichnung das Engagement für eine nachhaltige Spitzengastronomie. Das Bewusstsein für Umwelt- und Ressourcenschonung nehme bei den deutschen Gastronomen stetig zu, hieß es dazu.

Darüber hinaus wird das Restaurant mit einem "Michelin-Teller" ("eine Küche von guter Qualität") sowie zwei "über Kreuz gelegten Messer-und-Gabel-Bestecken" ("guter Komfort") aufgeführt. 

Ein Auszug aus dem aktuellen Restaurantführer: "Das Restaurantkonzept im schmucken 'Landhotel Saarschleife' teilt sich in die 'Dorfküche' - hier nennt sich das Angebot 'bodenständig & lecker' - sowie die 'Landküche', die in gemütlichem Ambiente 'feines Essen' bietet."

Sterne-Restaurants im Saarland

Eine Übersicht aller aktuellen Sterne-Restaurants im Saarland gibt es hier: "Guide Michelin 2021: Diese Saar-Restaurants dürfen sich über Sterne freuen."

Verwendete Quellen:
- Webseite des Guide Michelin
- eigener Bericht
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Auch in einem Saar-Landkreis Warnung vor tödlicher Hirnentzündung durch Zecken

image

Zecken tummeln sich vor allem in Wäldern. Foto: Julian Stratenschulte/dpa-Bildfunk

Fünf weitere Regionen in Deutschland sind als Risikogebiete für die meist von Zecken übertragene Hirnentzündung FSME eingestuft worden - darunter erstmals auch ein Gebiet in Sachsen-Anhalt. Es handelt sich um die Stadt Dessau-Roßlau, wie aus dem aktuellen Epidemiologischen Bulletin des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin hervorgeht. Neu hinzugekommen sind zudem jeweils ein Kreis in Bayern (Dillingen a. d. Donau), Hessen (Fulda), Sachsen (Mittelsachsen) und Thüringen (Weimarer Land).

Risikogebiet auch im Saarland

Insgesamt sind demnach nun 169 Kreise als FSME-Risikogebiete definiert. Generell bestehe in Deutschland ein Risiko für eine FSME-Infektion vor allem in Bayern und Baden-Württemberg, in Südhessen, im südöstlichen Thüringen und in Sachsen, hieß es vom RKI. Einzelne Risikogebiete befänden sich zudem in Mittelhessen, in Rheinland-Pfalz und in Niedersachsen. Im Saarland hat die Behörde den Saarpfalz-Kreis als Risikogebiet eingestuft.

Impfung empfohlen

Die Einstufung als Risikogebiet basiert auf Erkrankungsdaten mehrerer Jahre. In diesen Regionen wird Menschen, die zum Beispiel in der Freizeit oder beruflich mit Zecken in Berührung kommen könnten, eine FSME-Impfung empfohlen.

Corona-Effekt auch bei FSME?

2020 wurden mit 704 FSME-Erkrankungen so viele wie noch nie seit Beginn der Datenerfassung im Jahr 2001 gemeldet. Im Vorjahr hatte die Zahl bei 445, im bislang fallstärksten Jahr 2018 bei 583 gelegen. Untersucht werde derzeit, ob der deutliche Anstieg während der Corona-Pandemie möglicherweise mit einem veränderten Freizeitverhalten zusammenhängen könnte, heißt es im Bericht.

Meiste Fälle zwischen Mai und Oktober

Die Fallzahlen schwanken generell von Jahr zu Jahr erheblich. Die Mehrzahl der Erkrankungen findet den RKI-Daten zufolge in den Monaten Mai bis Oktober statt. FSME beginnt mit Beschwerden wie Kopfschmerzen und Fieber. Bei einem kleinen Teil der Infizierten kann es nach einer Zeit ohne Symptome zu einer zweiten Phase mit Hirnhaut-, Gehirn- oder Rückenmarksentzündung kommen. Die Krankheit kann tödlich verlaufen: 2020 in einem Fall. Den zuverlässigsten Schutz gegen FSME bietet eine Impfung. Die Impfquoten in den betroffenen Regionen seien aber oft noch sehr niedrig, so das RKI.

Hier tummeln sich Zecken

Typische Lebensräume für Zecken sind unter anderem lichte Wälder und Waldränder sowie Flächen mit hohem Gras oder Büschen, wie es im Bericht heißt. Auch Gärten und städtische Parks bieten gute Bedingungen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Robert-Koch-Institut: Epidemiologisches Bulletin (PDF)

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
abr

1. FC Saarbrücken gegen KFC Uerdingen: Kwasniok will Siegesserie fortsetzen

image

Der 1. FC Saarbrücken trifft am Samstag (6. März 2021) im Ludwigsparkstadion auf den KFC Uerdingen. Symbolfoto: BeckerBredel

Um 14:00 Uhr ist im Ludwigsparkstadion in Saarbrücken Anpfiff zur Partie des 1. FCS gegen den KFC Uerdingen. Die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok will ihre Siegesserie fortsetzen. Vier Spiele konnte das Team zuletzt für sich entscheiden. "Aber da werden wir viel investieren müssen. Und wir werden mehr investieren müssen als in der ersten Halbzeit gegen den MSV Duisburg“, so Kwasniok.

+++ UPDATE +++

Zur Halbzeit lag der Spielstand bei 1:1. Der frühe Treffer von Minos Gouras in der 12. Minute brachte den 1. FCS in Führung. Der KFC Uerdingen konnte jedoch in der 34. Minute durch ein Tor von Tim Albutat ausgleichen. 

In der zweiten Halbzeit gelang Minos Gouras in der 57. Minute der Anschlusstreffer für den 1. FC Saarbrücken. In der 74. Minute allerdings gelang dem KFC Uerdingen erneut der Ausgleich zum 2:2 durch Ooijen. Das Spiel endete unentschieden. 

KFC Uerdingen derzeit insolvent und auf Abstiegsplatz

Die Gastmannschaft steht derzeit auf einem Abstiegsplatz und sorgte in den vergangenen Wochen vor allem wegen Insolvenz für Schlagzeilen. Der FCS Trainer glaubt allerdings: "Das hat uns grundsätzlich nicht zu interessieren. Weil am Ende des Tages da trotzdem elf Spieler auf dem Platz stehen, die gewinnen wollen. Es geht ja für jeden Spieler auch um seine persönliche Zukunft. Da kann es schon sein, dass sich ein besonderes Wir-Gefühl entwickelt. Das müssen wir brechen." Auch die Platzierung sei nicht von Bedeutung. Der KFC sei eine routinierte Drittliga-Mannschaft mit guter individueller Qualität. 

Vier FCS-Spieler fallen verletzungsbedingt aus

Der 1. FC Saarbrücken muss bei der Partie wegen eines Wadenbeinbruchs auf Bjarne Thoelke verzichten. Auch Sebastian Jacob und Nicklas Shipnoski sowie Verteidiger Sebastian Bösel fallen aus. "Wir werden uns vorne etwas einfallen lassen. Wir konnten bisher den Ausfall von Sebastian gut kompensieren. Ich bin guter Dinge, dass wir Lösungen finden werden", so Kwasniok. Auch im Hinblick auf die kommenden Wochen will der Trainer Veränderungen vornehmen. "Da warte ich aber noch das Abschlusstraining ab. Wir werden bei jedem Spieler individuell entscheiden, wie sein Zustand ist." 

1. FC Saarbrücken gegen KFC Uerdingen in TV und Radio

Zuschauer:innen im Ludwigsparkstadion sind beim Spiel des FCS gegen den KFC Uerdingen leider nicht zugelassen. Die Partie wird lediglich über Magenta Sport ausgestrahlt. Auch das Fanradio der Saarbrücker und die FCS-App berichten ab 13:45 Uhr über das Match. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des 1. FC Saarbrücken
- Eigene Recherche

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

200 Tablets für Grundschulen in Neunkirchen

image

Die Grundschule Wellesweiler hat ihre Tablets bereits erhalten. Im Bild von links nach rechts: Bürgermeisterin Lisa Hensler, Schulleiterin Petra Peifer, Frank Scheiber (EDV), Ann-Cathrine Henkes (Amt für Bildung und Sport und Ortsvorsteher Dieter Steinmaier. Foto: Neufang-Hartmuth/Kreisstadt Neunkirchen

200 Tablets für Neunkircher Grundschulen

Die Kreisstadt Neunkirchen hat 200 Tablets (iPads) für ihre Grundschulen angeschafft. Diese sollen allen bedürftigen Schüler:innen der Klassenstufe 3 und 4 zur Verfügung gestellt werden. "Primär sollen Kinder, für die der Landkreis bereits die Kosten der Schulbuchausleihe übernimmt, diese Tablets nutzen können", so eine Mitteilung der Stadt Neunkirchen.

Erste Grundschulen haben die Tablets bereits erhalten

Die Neunkircher Bürgermeisterin Lisa Hensler hat die mobilen Endgeräte, die kindgerecht eingerichtet wurden, bereits zusammen mit weiteren Mitarbeiter:innen der Stadt an die ersten Grundschulen verteilt. "Wir hoffen, dass zumindest alle Dritt- und Viertklässler, die bislang nicht oder nur schwer am Onlineunterricht teilnehmen konnten, nun mit Tablets versorgt werden können, damit alle die gleichen Chancen haben, an Bildung teilzuhaben. Es ist nicht gut, wenn ein Kind seine Hausaufgaben auf dem Handy seiner Eltern erledigen muss", erklärte Hensler.

Das Geld für die Tablets stammt aus einem Sofortausstattungsprogramm des "Digitalpakts Schule". Die engagierte Bürgermeisterin Hensler dankte dem saarländischen Bildungsministerium für die Förderung in Höhe von 145.000 Euro sowie dem Amt für Bildung und der städtischen EDV-Abteilung für die Umsetzung. Sie erklärte, dass bereits ein weiteres Förderprogramm in Aussicht sei, das die Anschaffung weiterer Tablets ermögliche.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Kreisstadt Neunkirchen vom 04.03.21

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

81 Corona-Mutationen im Regionalverband Saarbrücken nachgemeldet

image

Im Regionalverband Saarbrücken liegt der Anteil von Mutationen bei 50 Prozent der Corona-Infektionen. Symbolfoto: Sebastian Gollnow/dpa-Bildfunk

Dem Gesundheitsamt in Saarbrücken wurden die 81 Corona-Mutationen erst am Freitag (6. März 2021) nachgemeldet. Das zuständige Labor hatte das Verfahren bei der Mutationsuntersuchung umgestellt. Bei 64 der nachgewiesenen Fälle handelt es sich um die britische Corona-Variante, bei 17 um die südafrikanisch/braslianische

Insgesamt wurden bislang im Gebiet des Regionalverbandes Saarbrücken in 235 Fällen die britische Mutante und in 99 die südafrikanische/brasilianische Variante nachgewiesen. Dabei wird ein Fall noch nachsequenziert. Der Anteil der Mutationen in KW 8 steigt durch die Nachmeldungen von 40 auf 50 Prozent

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Regionalverbandes Saarbrücken

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Das sagen Tobias Hans und Anke Rehlinger zur neuen Corona-Verordnung im Saarland

image

Rehlinger und Hans äußerten sich am Freitagabend zu der neuen Corona-Verordnung im Saarland. Archivfoto: BeckerBredel

Ab Montag gilt im Saarland eine neue Corona-Verordnung: "Neue Corona-Verordnung im Saarland beschlossen: Ab Montag gelten diese Regelungen". Diese statuiert weitere Lockerungen und Öffnungsschritte. Wie sich Ministerpräsident Tobias Hans und Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger zu den neuen Regelungen geäußert haben, erfahrt ihr bei SOL.DE.

Die Statements von Tobias Hans und Anke Rehlinger zur neuen Corona-Verordnung im Saarland

Die Führungsspitze der saarländischen Landesregierung hat sich wie folgt zu der neuen Corona-Regelung im Saarland geäußert:

Ministerpräsident Tobias Hans:

"Der Lockdown belastet den Alltag vieler Menschen und führt bei vielen Beschäftigten zu großen Existenzsorgen. Gleichzeitig ist aufgrund der steigenden Infektionszahlen nach wie vor größte Vorsicht geboten. Mit den behutsamen Öffnungsschritten – verbunden mit einem Sicherheitsnetz aus mehr Tests – wollen wir den schwierigen Spagat zwischen Gesundheitsschutz und dem verständlichen Bedürfnis nach mehr Freiheiten bewältigen. Uns war es dabei besonders wichtig, gerade den Kindern wieder etwas mehr Normalität zu ermöglichen.

Zu einer verantwortungsbewussten Öffnungsperspektive gehört auch, dass wir zügig alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ausschöpfen, damit das Infektionsgeschehen beherrschbar bleibt. Dazu zählt neben den bewährten AHA-Regeln vor allem die Ausweitung der Schnell- und Selbsttests, die uns mehr Sicherheit geben können. Flächendeckend testen, zügig impfen und effektiv Kontakte nachverfolgen: Mit diesem Dreiklang kann es uns gelingen, das Virus unter Kontrolle zu halten".

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger:

"Die Wirtschaft geht auf dem Zahnfleisch. Aus ihrer Sicht ist es allerhöchste Zeit für Lockerungen. Gleichzeitig dürfen wir die Gefahr der Mutation nicht unterschätzen. Das Öffnungskonzept ist ein sehr streng getakteter Fahrplan raus aus dem Dauer-Lockdown. Umso wichtiger ist es, dass wir sorgsam damit umgehen. Es ist auch eine Frage der Solidarität mit all den Branchen, die weiter auf Lockerungen warten müssen und nun fieberhaft auf stabile Inzidenzzahlen hoffen. Deshalb lautet die Devise jetzt: weiter gewissenhaft testen, auch in Eigenverantwortung, Kontakte nachverfolgen und vor allem die Impfstrategie entschieden vorantreiben".

Verwendete Quellen:
- Schriftliche Stellungnahmen von Ministerpräsident Tobias Hans und Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger zu der neuen Corona-Verordnung im Saarland

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

82 weitere Corona-Fälle im Saarland - vier Tote

Saarland sind zurzeit 1.265 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Freitag (5. März 2021), 16.00 Uhr, veröffentlicht hat.

82 neue Corona-Infektionen im Saarland

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 82 auf jetzt 29.369. Am Freitag der vergangenen Woche waren es 128 Neuinfektionen gewesen. Die 7-Tages-Inzidenz beträgt 61,3 (Vorwoche: 71,4).

Vier weitere Todesfälle gemeldet

Im Saarland sind vier weitere Todesfälle zu verzeichnen. Dabei handelt es sich um eine Person aus dem Regionalverband Saarbrücken (♂66) sowie zwei aus dem Landkreis Saarlouis und eine aus St. Wendel. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, stieg damit auf 904.

123 Personen im Krankenhaus

Als geheilt gelten inzwischen 27.200 Menschen (+104). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 123 stationär behandelt (-10). Davon liegen 37 auf der Intensivstation (-1).

So sieht es aktuell in den Kreisen aus

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
- Saarbrücken: 11.343 (+32 gegenüber dem Vortag)
- Merzig-Wadern: 2.508 (+10)
- Neunkirchen: 3.641 (+17)
- Saarlouis: 6.100 (+17)
- Saarpfalz: 3.334 (+4)
- St. Wendel: 2.443 (+2)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

image

Das Gesundheitsministerium hat 82 Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 05.03.2021
- Website des saarländischen Gesundheitsministeriums
- Mitteilung des Regionalverbandes Saarbrücken, 05.03.2021

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Das sind die schlimmsten Haarsünden nach dem Lockdown - Friseur:innen erzählen

image

Friseur:innen haben nach dem Lockdown viel zu tun. Foto: Pixabay

Haarige Überraschungen

Ob streichholzlanger grauer Ansatz oder Achtziger-Haarschnitt wider Willen: In der ersten Arbeitswoche nach den wochenlangen Salon-Schließungen haben viele Friseur:innen haarige Überraschungen erlebt. Nun berichten die Profis von den größten Lockdown-Haarsünden.

Der Vokuhila

Dennis Creuzberg, der in Berlin zwei Friseursalons betreibt, staunte, als ein Kunde plötzlich mit markanter vorne-kurz-hinten-lang-Frisur auf dem Frisierstuhl Platz nahm. "Der hat sich zu Hause einen Vokuhila geschnitten, obwohl er den normalerweise nicht trägt. Er wollte sich die Ohren freischneiden, und jetzt ist aber auch der Nacken so extrem lang geworden, wo er sich nicht herangetraut hat", sagt Creuzberg. Der Profi konnte das Malheur aber schnell beheben.

"Alles ein bisschen wild"

Auch der Hamburger Friseur Jörg Oppermann hat in seinem Salon in den ersten Tagen nach der Wiederöffnung bereits viele Kund:innen verschönert. So mancher Schopf hatte das nach wochenlanger Frisier-Zwangspause auch dringend nötig: "Ich muss ehrlich zugeben, es sieht alles ein bisschen wild aus", so Oppermann. Eine Kundin habe er sogar zunächst gar nicht wiedererkannt wegen der Maske und ihres stark nachgewachsenen ungefärbten Ansatzes. Männer hätten teils selbst den Rasierer angesetzt und die Konturen ihrer Kurzhaarfrisur viel zu stark abrasiert, sodass eine harte Kante in der Frisur entstanden sei.

"Das war ein Desaster"

Von Männern, die selbst Hand an ihrem Haar anlegten, berichtet auch Harald Esser, Kölner Salonbetreiber und Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks. "Das klappt bei dem einen besser, beim anderen schlechter. Ich habe etwa jeden Tag einen Kopf gesehen, das war ein Desaster, was da passiert ist. Da ist die Maschine so ausgerutscht und da war überhaupt kein System mehr drin."

"Retten kann man das Meiste"

Kann der erste Friseurbesuch alle Haarsünden beheben? Mit ein bisschen Flexibilität lasse sich ein haariges Missgeschick gut ausgleichen, sagt der Hamburger Friseur Oppermann: "Retten kann man das Meiste." Auf jeden Fall könne der Einsatz eines Profis eine Menge Mut machen, betont auch Creuzberg: "Wenn man ganz katastrophal auf dem Kopf aussieht, ist jede Art von Verbesserung eine Riesenhilfe für Kunden."

Allen Menschen, die erst in Wochen einen Termin bekommen haben, raten die Friseur-Betriebe: Durchhalten und nicht in letzter Minute selbst Hand anlegen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein