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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Montag

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Im Bild zu sehen: das deutsch-französische Testzentrum in Saarbrücken. Foto: dpa-Bildfunk/Oliver Dietze

Aktuelle Corona-Zahlen im Saarland

Das saarländische Gesundheitsministerium hat am Montag (8. März 2021) drei weitere Tote in Verbindung mit dem Coronavirus gemeldet. Zudem wurden 35 Neuinfektionen festgestellt. Alle Zahlen: "Corona im Saarland: Aktuelle Zahl der Infizierten, Toten und Geheilten".

Lockerungen im Saarland: Diese Corona-Regeln gelten ab sofort

Im Saarland ist am Montag (8. März 2021) eine neue Corona-Verordnung in Kraft getreten. Die Regeln wurden leicht gelockert. Die Änderungen im Überblick: "Lockerungen im Saarland: Diese Corona-Regeln gelten ab sofort".

Fast die Hälfte aller Corona-Toten im Saarland lebte in Heimen

Im Saarland wurden bislang etwas mehr als 900 Corona-Tote gezählt. Fast die Hälfte der Verstorbenen lebte einem Zeitungsbericht zufolge in Heimen. Weitere Informationen: "Fast die Hälfte aller Corona-Toten im Saarland lebte in Heimen".

Wie im Saarland das Impfen gegen Corona vorangeht

Über den Fortschritt der Impfungen gegen das Coronavirus hat am Montag das Saar-Gesundheitsministerium informiert. In diesem Zusammenhang wurden aktuelle Zahlen vorgelegt. Mehr: "Wie im Saarland das Impfen gegen Corona vorangeht".

Hans: Menschen im Saarland sollen sich auf Corona testen lassen

Im Landtag hat Saar-Ministerpräsident Hans an alle Bürger:innen appelliert, sich auf das Coronavirus testen zu lassen. Bald werde allen Bürger:innen ein kostenloser Schnelltest pro Woche angeboten. Der Artikel dazu: "Hans: Menschen im Saarland sollen sich auf Corona testen lassen".

Weitere Nachrichten zum Thema Corona:
- "Task Force Corona" stellt in 26 Saar-Betrieben Mängel fest
- 22 Menschen in Quarantäne: Ulrich wehrt sich nach Vorwürfen wegen Veranstaltung in Saarlouis
- Experte aus dem Saarland: Das heißt "Coronavirus" auf Klingonisch
- Hans fordert Aufklärung von persönlicher Bereicherung in Corona-Krise
- Polizei "crasht" Party auf dem Püttlinger Sauwasen - Dutzende Personen flüchten in Wald
- Weitere Tausende Schüler im Saarland mit Wechselunterricht gestartet

Hotel-Restaurant Landwerk in Wallerfangen mit Sterne-Küche steht zum Verkauf

Erst kürzlich ging erneut ein Michelin-Stern an Küchenchef Marc Pink für die kulinarischen Leistungen im Hotel-Restaurant Landwerk in Wallerfangen. Doch nun steht fest: Das Objekt steht zum Verkauf. Was bislang bekannt ist: "Hotel-Restaurant Landwerk in Wallerfangen mit Sterne-Küche steht zum Verkauf".

Sexismus in der Saar-Politik? Frauen weiter stark in der Minderheit

Frauen sind in der saarländischen Politik weiterhin stark unterrepräsentiert. Ob in der Landesregierung, in Verwaltungsspitzenpositionen oder auf kommunaler Ebene: Von einer Gleichstellung ist man im Saarland noch weit entfernt. Ausführliche Daten unter: "Sexismus in der Saar-Politik? Frauen weiter stark in der Minderheit".

Saar-Minister will Vorkasse bei Reisen abschaffen

Verbraucherschützer:innen fordern es schon länger: Reisende sollten bei Buchungen nicht schon Monate im Voraus bezahlen müssen, sondern erst, wenn sie einchecken. Jetzt kommt Rückenwind aus der Politik. Alle Informationen: "Saar-Minister will Vorkasse bei Reisen abschaffen".

Bis zu 50 Müllsäcke mit toten Katzen in Saarbrücker Wochenendhaus entdeckt

Ein Spaziergänger hat im Saarbrücker Stadtteil St. Arnual zahlreiche tote und verwahrlose Katzen in einem Wochenendhaus entdeckt. Tierschützer:innen vor Ort sagten, dass sie so etwas noch nie gesehen hätten. Der Artikel dazu: "Bis zu 50 Müllsäcke mit toten Katzen in Saarbrücker Wochenendhaus entdeckt".

Vermisste aus Nalbach wieder zurück

Die Polizei hat die Fahndung nach Miriam R. aus Nalbach zurückgenommen. Die Frau kam am Wochenende wohlbehalten wieder nach Hause. Weiteres: "Vermisste aus Nalbach wieder zurück".

Saarländer liefern sich illegales Autorennen

Auf der B48 zwischen Hofstätten und dem Bereich Annweiler Forsthaus/Rheinland-Pfalz haben sich vier Autofahrer aus dem Saarland ein illegales Rennen geliefert. Der Polizei gelang es, die Personen und deren Fahrzeuge festzustellen. Das zog für die Fahrer Konsequenzen nach sich. Mehr: "Saarländer liefern sich illegales Autorennen - 300-PS-Wagen und Führerscheine sichergestellt".

Haus nach Brand in Neunkirchen unbewohnbar

Ein Brand in Neunkirchen-Wiebelskirchen hat die Feuerwehr beschäftigt. Das Feuer machte das Gebäude vorerst unbewohnbar. Verletzt wurde niemand. Der Artikel dazu: "Haus nach Brand in Neunkirchen unbewohnbar".

Dringend auf Medikamente angewiesen: Mann in Saarbrücken vermisst

Laurenz Gugeler aus Saarbrücken wird vermisst. Der 27-Jährige wurde zuletzt am Morgen am SHG-Klinikum gesehen. Er braucht wichtige Medikamente. Weitere Informationen: "Dringend auf Medikamente angewiesen: Mann in Saarbrücken vermisst".

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Diese Aufnahme des Vermissten hat die Polizei im Rahmen der öffentlichen Suche veröffentlicht. Foto: Polizei

 

Weitere Blaulicht-Meldungen:
- Polizei Saarlouis: Wer kennt diese Fahrzeugschlüssel?

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Hinweise zu diesen Schlüsseln erbittet die Polizei in Saarlouis. Foto: Polizei

- Männer mit Pistole und Sturmhauben rauben Opfer in Saarlouis aus

AStA und Gleichstellungsbüro der Saar-Uni fordern kostenlose Menstruationsartikel

Der AStA und das Gleichstellungsbüro der Universität des Saarlandes fordern, dass Studentinnen künftig kostenlose Periodenprodukte wie Tampons oder Binden zur Verfügung gestellt werden. Das Angebot soll für Frauen und andere Menstruierende gelten, die sich Menstruationsartikel nur schwer leisten können. Weitere Informationen: "AStA und Gleichstellungsbüro der Saar-Uni fordern kostenlose Menstruationsartikel".

Saarländer Ole zittert bei "The Biggest Loser" erstmals auf der Waage

Bei "The Biggest Loser" ging es in der vergangenen Woche in den Duellmodus. Die Kandidat:innen, die bislang im Team zusammenarbeiteten, stehen sich nun als Kontrahent:innen gegenüber. Für Saarländer Ole bedeutet das: Sein Gegner heißt Gianluca. Beim Einzug ins Viertelfinale wird es zum ersten Mal eng für den 41-Jährigen aus Beckingen. Der ganze Artikel:  "Saarländer Ole zittert bei "The Biggest Loser" erstmals auf der Waage".

Neunkircher Hof schlachtet Rinder direkt am Stall

Um ihren Tieren am Lebensende Stress und Ängste zu ersparen, suchen Landwirt:innen nach Alternativen zu Transporten und Schlachthäusern. In Neunkirchen etwa werden Rinder direkt am Stall getötet. Das hat aber seinen Preis. Mehr: "Neunkircher Hof schlachtet Rinder direkt am Stall".

Wechselhaftes Wetter zum Wochenstart im Saarland

Im Saarland wechseln sich zu Beginn der Woche Sonne und Wolken ab. Die Übersicht der kommenden Tage gibt es hier: "Wechselhaftes Wetter zum Wochenstart im Saarland".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Sexismus in der Saar-Politik? Frauen weiter stark in der Minderheit

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Das Bild der aktuellen Staatssekretär:innen im Saarland ist sinnbildlich für den geringen Frauenanteil in der Saar-Politik. Symbolfoto Hintergrund: Oliver Dietze/dpa; Foto der Staatssekretär:innen im Saarland: Staatskanzlei/ Carsten Simon

Keine Gleichstellung von Männern und Frauen in Bundespolitik

Aktuelle Zahlen verdeutlichen, dass Frauen in der Politik auf Bundesebene auch im Jahr 2021 noch lange nicht gleichgestellt sind. Gerade einmal 30,7 Prozent der Abgeordneten im Deutschen Bundestag sind weiblich. Ein Bericht der Wochenzeitung "Die Zeit" zeigt, dass diese Ungleichberechtigung auch auf Landesebene besteht. So stellen Frauen in keinem einzigen der 401 Kreise in Deutschland auch nur die Hälfte der Abgeordneten.

Auch im Saarland ist man von einer Geschlechterparität in der Politik noch ein gutes Stück entfernt. Doch wie sehen die Zahlen genau aus? SOL.DE wirft einen Blick auf die saarländische Politik.

Im Saarland leben etwas mehr Frauen als Männer

Beginnen möchten wir mit ein paar demografischen Eckdaten: Im Saarland leben etwa 987.000 Menschen (Zahlen des Statistischen Amtes Saarland vom 31. Dezember 2019 veröffentlicht am 17. Juni 2020), darunter rund 484.500 Männer und 502.500 Frauen. Der Frauenanteil der saarländischen Bevölkerung liegt damit bei knapp 51 Prozent. Doch wie gut ist diese Hälfte unserer Bevölkerung in politische Entscheidungsprozesse eingebunden?

Frauen in der Saar-Politik nur unzureichend vertreten

Der Frauenanteil innerhalb der saarländischen Landesregierung liegt bei 42,8 Prozent. Das ist knapp über dem Bundesdurchschnitt von 39,8 Prozent. Im saarländischen Landtag sieht es schon deutlich bescheidener aus. Von den 51 Landtagsabgeordneten im Saarland sind lediglich 18 weiblich. Das sind gerade einmal 35,3 Prozent. Noch schlechter sieht es in den kommunalen Vertretungen aus. So sind im Saarland nur 28,4 Prozent der Mandatsträger:innen in Kreistagen, Stadt- und Gemeinderäten Frauen

Wie hoch ist der Frauenanteil in den einzelnen saarländischen Kreistagen?

Ein genaueres Bild erhält man, wenn man sich die einzelnen Kreistage im Saarland anschaut. Der höchste Frauenanteil ist im Landkreis Neunkirchen zu verzeichnen. Dieser liegt bei 36,4 Prozent, damit aber auch noch weit entfernt von einer Ausgeglichenheit. Es folgen der Regionalverband Saarbrücken und der Landkreis St. Wendel mit einem Frauenanteil von jeweils 33,3 Prozent. In Merzig-Wadern und im Saarpfalz-Kreis liegt der Anteil von Frauen in den Kreistagen bei jeweils 27,3 Prozent.

Frauenanteil in Saarlouis besonders gering

Deutliches Schlusslicht bei der Geschlechtergleichstellung ist der Landkreis Saarlouis. Von den 33 Mandatsträger:innen des Kreistags sind lediglich vier weiblich. Das sind nur 12,1 Prozent.

Staatssekretär:innen im Saarland fast alle männlich

Ähnlich schlecht sieht es aus, wenn man einen Blick auf die Staatssekretär:innen im Saarland wirft. Bei den acht Amtsträger:innen findet sich mit Anja Wagner-Scheid nur eine Frau. Doch manchmal sagen Bilder mehr als Tausend Worte: 

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Die Staatssekretär:innen im Saarland. Es findet sich nur eine Frau. Foto: Staatskanzlei/Carsten Simon

Auch in den Verwaltungsspitzenpositionen (Landrät:innen, Oberbürgermeister:innen) ist der Frauenanteil im Saarland laut den Daten des Gleichstellunngsatlasses des Bundesfamilienministeriums mit 16,7 Prozent erschreckend gering.

Fazit: Weiterhin keine Geschlechtergleichheit in Saar-Politik 

Die Zahlen zeigen deutlich, dass Frauen in der saarländischen Politik weiterhin stark unterrepräsentiert sind. Das Defizit zieht sich komplett von der obersten bis auf die unterste Ebene. Überall dort, wo wichtige Entscheidungen für das Leben in unserer Region getroffen werden, bleibt ausgerechnet die Gruppe außen vor, die den größten Anteil unserer Bevölkerung stellt. 

Verwendete Quellen:
- Eigene Recherche
- 4. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland vom 04.09.2020
- Bericht der Wochenzeitung "Die Zeit" 
- Daten des Statistischen Amtes Saarland
- Daten von Statista

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Algorithmen - eine neue Form der Diskriminierung?

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Symbolfoto: Antonino Batinic/Pexels

Algorithmen bestimmen unseren Alltag. Dabei handelt es sich, kurzgefasst, um eine Reihe von Handlungsanweisungen, die zur Lösung von Problemen beitragen. Der Zusammenhang ist vergleichbar mit einem Kochrezept, in dem beschrieben wird, was ich benötige und tun muss, um ein bestimmtes Gericht zu kochen. Der Begriff stammt aus der Informatik und Mathematik und taucht heutzutage vor allem im Zusammenhang mit Computern, Software und Internet auf. Speziell auch dann, wenn wir einen Begriff per Suchmaschine via Google suchen, kommen Algorithmen zum Tragen. Denn sie prüfen in diesen Fällen die Ergebnis-Webseiten nach bestimmten Kriterien, um diese für die Nutzer dementsprechend zu sortieren. Diese Sortierung kann allerdings fehlerhaft sein, wenn wichtige Informationen im Algorithmus nicht enthalten sind.

Online-Veranstaltung live auf Zoom und Facebook

Die Union Stiftung Saarbrücken hat zu diesem Thema einen Experten eingeladen

Kevin Baum von Algoright e.V., einem saarländischen Thinktank für Digitalisierung, erklärt am Dienstag, den 20. April, um 18.30 Uhr, was genau Algorithmen sind, wie sie arbeiten und wie sie sogar zu Instrumenten der Diskriminierung werden können. Die Veranstaltung kann online über Zoom und Facebook verfolgt werden.

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Foto: Kevin Baum

Algorithmen - Instrumente der Diskriminierung?

In allen Internetseiten, die wir tagtäglich besuchen, sind Programme versteckt, die eine Aufgabe ausführen, basierend auf einem Algorithmus. Sie dienen vor allem dazu, Nutzerdaten zu sammeln, auszuwerten und schließlich das  Klick-, Such- oder Kaufverhalten der Menschen zu analysieren - und vielleicht auch zu manipulieren? Denn Algorithmen können bestimmte Eigenschaften bevorzugen - oder auch benachteiligen

Allerdings können Menschen - und Internetnutzer sind ausschließlich Menschen - nicht grundsätzlich in statische Raster eingeteilt werden. Ausnahmen bestätigen die Regel - auch hier - und können so für Ungleichbehandlung bestimmter, per Algorithmus analysierter und klassifizierter Personengruppen sorgen.

Ein spannendes Thema - über das es sich zu diskutieren lohnt!  Am  Dienstag, den 20. April, um 18.30 Uhr beim Online-Vortrag über Algorithmen und Diskriminierung mit Kevin Baum von Algoright e.V. - natürlich ausschließlich online via Zoom und Facebook.

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Kontakt:
Union Stiftung
Steinstraße 10
66115 Saarbrücken
Telefon: 0681/70945-0

Internet: www.unionstiftung.de
Facebook: https://www.facebook.com/UnionStiftung
Twitter: https://twitter.com/UnionStiftung

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Saarländer Ole zittert bei "The Biggest Loser" erstmals auf der Waage

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Saarländer Ole (41) hat es knapp ins Viertelfinale von "The Biggest Loser" auf Sat.1 geschafft. Foto: SAT.1

Schon im Paarmodus waren Ole (41) und Gianluca (22) bei "The Biggest Loser" nicht unbedingt ein Herz und eine Seele. Wegen ihrer großen Unterschiede rasselten sie gerne mal aneinander. "Wir werden nie beste Freunde werden", prophezeit der Saarländer zum Wochenstart. 

Training im Duellmodus: Ole und Gianluca geben alles

Um die Kandidat:innen schonmal umzugewöhnen startet die Woche mit einem Training im Duellmodus. Die jeweiligen Kontrahenten werden beim Laufen, Planking, Spinning oder Gewichtehalten aneinander gemessen. "Ich wusste ja das Gianluca total fit ist, der ist ja 20 Jahre jünger als ich, das darf man nicht vergessen", meint Ole.

Beim Spinning zieht Ole knapp den Kürzeren. "Ich hab das als Trainingseinheit gesehen. Einfach weitermachen. Ich gebe nicht auf!" Das zahlt sich aus: Beim Gewichteheben hält Ole länger als sein Kontrahent. Gianluca allerdings leider unter dem Druck. Das schlägt ihm auf den Magen. Nach einigem guten Zureden von Trainer Ramin kann er sich jedoch wieder fangen.

Ole sieht zuversichtlich in die Zukunft zu Hause

Nach dem Training sollen die Kandidat:innen aufschreiben, was ihnen Sorge bereitet, wenn sie an die bevorstehende Zeit zu Hause denken. Anders als im Camp muss das Abnehmen dort unter Alltagsbedingungen stattfinden. Gianluca sorgt sich vor Einsamkeit, Motivationsmangel und Frustessen.

Ole dagegen will nicht ängstlich, sondern zuversichtlich in die Zeit nach "The Biggest Loser" gehen. "Endlich mal in der Spiegel zu kucken und zu denken: Geil!" Für ihn gebe es zu Hause nichts Negatives, "weil ich hier so viel gelernt habe und so viel mitnehme. Ich hab keine Angst vorm Rückfall." Sogar Gianluca zollt dem Respekt: "Ole hat 'ne krasse, enorme Entwicklung hier gemacht. Das ist auch einfach schön zu sehen."

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Ole steht der Zeit zu Hause zuversichtlich gegenüber. Foto: © SAT.1

Saarländer widersteht allen Versuchungen

Die nächste Herausforderung soll den Kandidat:innen die Versuchungen, die sie zu Hause erwarten, im wahrsten Sinne vor Augen führen. Auf einem Tisch stehen allerlei Leckereien wie Pommes, Croissants, Chips, Schokolade und Süßgetränke. Die beiden Kontrahenten sitzen durch einen Sichtschutz getrennt voreinander und dürfen entscheiden, ob sie etwas davon essen oder nicht.

Der Clou: Wer von allen am meisten Kalorien zu sich nimmt, ist sicher in der nächsten Runde. "Ja, das hast du früher auch so gegessen", schwelgt Ole. "Wenn Gianluca das Gyros sieht, läuft ihm das Wasser im Mund zusammen. Da muss ich ihm einen Lappen rüberbringen", scherzt er. Die Loser:innen bleiben aber standhaft. Keiner rührt das Essen an.

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Ole lässt sich von den Leckereien nicht ködern. Foto: © SAT.1

Die Challenge: Kampfgeist bei Ole und Gianluca

Am nächsten Tag steht die Challenge an. Ole und Gianluca fangen schon am Morgen an, sich in die richtige Stimmung zu versetzen. In Hörweite des Beckingers erzählt sein Kontrahent: "Ich hoffe, dass was mit Laufen kommt und ich den alten Opa abziehen kann." Der Saarländer sieht es gelassen: "Natürlich will der gewinnen. Er hat sich ja letzte Woche auf meinem Gewicht ausgeruht. Jetzt ist er fit. Wenn ich gewinne, dann ärgert er sich. Das will ich gern sehen."

Die Challenge besteht aus zwei Haufen von Autoreifen und fünf Pfählen. Die Kandidat:innen müssen die Reifen auf die Pfähle werfen. Gewonnen hat, wer bei den meisten oben liegt. "Ich werd heut 200 Prozent geben", meint Ole. Das Duell erweist sich dann aber zunächst als sehr ausgeglichen. "Wir wissen alle, dass Gianluca nicht der beste Werfer ist. Dann trifft der. Warum denn? Ich wollt doch treffen."

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Die fünf Verlierer beim Reifenwerfen im Duellmodus - auch Ole zog gegen Gianluca den Kürzeren. Foto: © SAT.1

Dann holt Ole auf und es geht Schlag auf Schlag. Die beiden wechseln sich in der Führung ab. Am Ende aber legt Gianluca vor. Ole ist im Zugzwang: "Da war ich sauer, aber irgendwie auf mich selbst halt, dass diese Pfosten nicht getroffen hab." Dann gehen dem Saarländer die Reifen aus, aber er geht nochmal knapp in Führung. Trotzdem gewinnt am Ende Gianluca mit 3:2.

Große Sorge vor der Waage

"Egal, morgen ist die Waage und dann wird abgerechnet", meint Ole. Im Vorfeld ist trotz seines Sieges und dem 800 Gramm Bonus vor allem Gianluca nervös. Ole redet ihm gut zu. "Du hast gut gearbeitet. Es kann alles passieren." Beide steigen mit mulmigem Gefühl auf die Waage. "Ich wusste, dass Gianluca letzte Woche nur 1,6 Kilo abgenommen hat. Also wusste ich, dass er auf jeden Fall einen raushauen wird. Ich hatte letzte Woche 4,8 Kilo. Das war meine Angst.

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Ole und Gianluca bereitet die Waage große Sorge. Foto: © SAT.1

Ole landet unter der gelben Linie

Und Oles Sorge bestätigt sich: Während Gianluca mit 4,2 Kilo Gewichtsverlust und einem Bonus von 800 Gramm vorlegt, hat er in der vergangenen Woche "nur" 2,7 Kilo abgenommen. Ole ist enttäuscht. Zum ersten Mal landet der Saarländer unter der gelben Linie und muss zittern. "Du hast gewonnen Junge, jetzt freu dich doch mal, Mensch", fordert er dennoch seinen Gegner auf. Gianluca aber reagiert überraschend mitfühlend. "Für Ole ist das aber scheiße", meint er geknickt.

Am Ende reicht es aber doch noch für den Saarländer. Bei Wackelkandidat:innen steht er auf dem zweiten Platz. Nur der letzte, Benny, muss gehen. Ole steht damit im Viertelfinale von "The Biggest Loser 2021"

"The Biggest Loser" wird jeden Sonntag um 17:30 Uhr auf "SAT.1" ausgestrahlt. Nach der Ausstrahlung sind die Folgen auch in der Mediathek zu sehen. 

Verwendete Quellen:
- Sat.1

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Polizei "crasht" Party auf dem Püttlinger Sauwasen - Dutzende Personen flüchten in Wald

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Einige der Gäste flüchteten in den Wald, so die Angaben der Polizei. Foto: Presseportal/Polizei

Feier auf dem Püttlinger Sauwasen

Am Samstag (6. März 2021) hatte die Polizei in Völklingen nach eigenen Angaben Hinweise auf eine Feier auf dem Püttlinger Sauwasen erhalten. Etwa 50 bis 60 Personen sollen dort feiern, so die Angaben von Zeug:innen zum Zeitpunkt des Anrufs.

Flucht in den Wald

"Als die Polizei auf dem Gelände eintraf, flüchteten circa 20 bis 30 Personen in den angrenzenden Wald", teilten die Einsatzkräfte mit. Sechs Personen konnten angetroffen werden, als sie versuchten, "mit einem unbeleuchteten Fahrzeug das Gelände zu verlassen". Zwei weitere Gäste der Feier kamen nach Angaben der Beamt:innen freiwillig zur Veranstaltungsörtlichkeit zurück - denn sie hatten bei der Flucht ein Handy verloren.

Ordnungswidrigkeiten eingeleitet

"Gegen die überwiegend Heranwachsenden wurden Ordnungswidrigkeiten wegen dem Verstoß gegen die Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie eingeleitet", teilte die Polizei abschließend mit.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Völklingen, 08.03.2021

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Bis zu 200 tote Katzen in Saarbrücker Wochenendhaus entdeckt

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Tierschützer:innen zeigten sich von der Entdeckung geschockt. Fotos: BeckerBredel

Haus mit verwahrlosten und toten Katzen

In Saarbrücken-St. Arnual hat ein Passant am Sonntag (7. März 2021) bei der Suche nach sogenannten Lost Places ein verwahrlostes Wochenendhaus entdeckt. Dabei fielen dem Spaziergänger viele Katzen auf, denen es nicht gut ging.

Update: Tierschützer:innen kämpfen jetzt ums Überleben der in Saarbrücken geretteten Katzen

Nach Angaben der Polizei wurden etwa 30 Katzen festgestellt. Darüber hinaus sollen bis zu 50 Müllsäcke mit toten Katzen in dem Haus vorgefunden worden sein. Die lebenden Tiere wurden von Tierschützer:innen eingefangen und in Tierheime gebracht. Um den Abtransport der toten Katzen kümmerte sich die Berufsfeuerwehr.

Angaben der Nachbarn

Zum Besitzer oder zur Besitzerin des Wochenendhauses konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen. Nach Aussage von Nachbar:innen soll das Haus von einer älteren Dame genutzt werden, die vor allem abends komme. Einen Namen kenne man allerdings nicht.

Schon länger hätten sich die Nachbar:innen über die vielen Katzen gewundert; das betreffende Haus sei jedoch von keiner Seite einsehbar. Man habe die Tiere nur in der Umgebung gesehen, mehr nicht. Von den toten Katzen habe man nichts sehen können.

Ermittlungen eingeleitet

Die Tierschützer:innen vor Ort sagten, dass sie so etwas noch nie gesehen hätten. Das Haus sei vermüllt, die Tierleichen hätten die Helfer:innen geschockt. Die Polizei ermittelt nun wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Update der Polizei

Update (9.30 Uhr): "Im Gebäude befanden [...] nach erster Sichtung circa 150 bis 200 Tierkadaver in Müllsäcken", teilte die Polizei am Montagmorgen mit. Die Entsorgung der Tierkadaver werde auch noch heute fortgesetzt. "Strafanzeigen nach dem Tierschutzgesetz wurden gegen die 73-jährige Inhaberin der Gartenlaube eingeleitet", hieß es zudem. Die Ermittlungen dauerten an.

Verwendete Quellen:
- Presseagentur BeckerBredel
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 08.03.2021

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Männer mit Pistole und Sturmhauben rauben Opfer in Saarlouis aus

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Die Täter bedrohten das Opfer mit einer Pistole. Symbolfoto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Bildfunk

Bewaffnete Männer haben in Saarlouis einen 35-Jährigen ausgeraubt. Die Polizei sucht nach dem Vorfall am Freitag (5. März 2021) jetzt Hinweise, teilte sie am Montag mit.

Raub am frühen Morgen

Das Opfer sei demnach gegen 04.30 Uhr auf dem Weg zur Arbeit in der Nähe des Spielplatzes Am Soutyhof attackiert worden. Unter dem Vorhalt einer Schusswaffe zwangen zwei Unbekannte den Mann, seine Wertgegenstände herauszugeben.

So werden die Täter beschrieben

Beide Täter waren mit Sturmhauben maskiert, einer von ihnen war bewaffnet. Der Mann mit der Pistole wird als groß und kräftig beschrieben. Dem Opfer fiel außerdem ein Leberfleck an der Oberlippe (hier war die Maske geöffnet) und ein großer runder Ring an der rechten Hand auf. Der schlankere Mittäter soll Schuhe von "Nike" getragen haben. Ob der Geschädigte bei dem Überfall Verletzungen davon trug und was die Täter raubten, ist nicht bekannt.

Hinweise an die Polizei, Tel. (06831)9010.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarlouis, 08.03.2021

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Dringend auf Medikamente angewiesen: Mann in Saarbrücken vermisst

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Diese Aufnahme des Vermissten hat die Polizei im Rahmen der öffentlichen Suche veröffentlicht. Foto: Polizei

Die Polizei fahndet öffentlich nach dem vermissten Laurenz Gugeler. Der Mann war bis Montagmorgen (8. März 2021) in Behandlung im SHG-Klinikum Sonnenberg in Saarbrücken. Bei einer Maßnahme im Außenbereich habe er sich zu Fuß von der Klinik in Richtung Güdingen entfernt.

Mann braucht Medikamente

Gugeler benötigt wichtige Medikamente und weitere medizinische Betreuung. Er wird von den Beamt:innen wie folgt beschrieben:
- circa 180 Zentimeter groß
- schlank
- längere, dunkelblonde Haare
- blauer Pullover
- braune Hose

Hinweise an die Polizei, Tel. (0681)9321233.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 08.03.2021

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Hotel-Restaurant Landwerk in Wallerfangen mit Sterne-Küche steht zum Verkauf

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Das Hotel-Restaurant steht zum Verkauf. Foto: Facebook/@hotelrestaurantlandwerk

Hotel-Restaurant Landwerk in Wallerfangen wird verkauft

Besucher:innen der Webseite des Hotel-Restaurants Landwerk in Wallerfangen erwartet auf der Startseite eine überraschende Information: "Nach längerem Überlegen sind wir schweren Herzens zu dem Entschluss gelangt, unser Hotel-Restaurant Landwerk zu verkaufen [...]".

Warum das Objekt zum Verkauf steht

Warum das Objekt zum Verkauf steht, geht ebenso aus den Informationen auf der Webseite hervor: Man möchte den Platz räumen für junge Menschen. "Das Unternehmen soll von jungen Menschen übernommen werden, die ihre Profession darin sehen, anderen einen schönen Aufenthalt im Hotel, Restaurant oder Lounge zu bieten", heißt es.

Werbung für Hotel-Restaurant

Beworben wird der Verkauf des Hotel-Restaurants etwa mit einer guten verkehrstechnischen Anbindung, so die weiteren Angaben. Darüber hinaus biete das Gebäude verschiedene Nutzmöglichkeiten: Beispielsweise sei es bewohnbar, auch könnten Zimmer als Showrooms verwendet werden. Das eigentliche Kaufinteresse von potenziellen Interessent:innen dürfte allerdings in der Küche liegen.

Michelin-Stern für Landwerk

Seit mehreren Jahren in Folge wird das Hotel-Restaurant Landwerk mit Küchenchef Marc Pink mit einem Michelin-Stern prämiert. Diese Auszeichnung konnte auch für die jüngste Ausgabe des Restaurantführers Guide Michelin "erkocht" werden. Zu "Bild" sagte der Küchenchef: Ein Wechsel biete die Chance auf etwas Neues. Pink gehe davon aus, dass der oder die neue Besitzer:in die Sterne-Küche weiterführen wird.

Preis unbekannt

Für welchen Preis das Objekt zum Verkauf steht, geht aus den Informationen auf der Webseite nicht hervor. Auch "Bild" verriet die Eigentümerin nicht, wie viel Euro potenzielle Interessent:innen für die Immobilie bezahlen müssten. Einige Anfragen sollen bereits vorliegen.

Michelin-Sterne vergeben

Vergangene Woche hatte das Unternehmen Michelin Details zur 2021er-Ausgabe des Restaurantführers Guide Michelin veröffentlicht. Wie bereits 2020, gingen auch für dieses Jahr Sterne an insgesamt sieben Gastro-Betriebe im Saarland. Die wohl größte Überraschung: Klaus Erfort darf sich "nur" noch mit zwei Sternen in seinem "Gästehaus" schmücken. Den aktuellen "Sterne-Stand" gibt es hier:

Verwendete Quellen:
- Webseite Hotel-Restaurant Landwerk Wallerfangen
- Bild Saarland
- eigene Berichte

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AStA und Gleichstellungsbüro der Saar-Uni fordern kostenlose Menstruationsartikel

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An der Universität des Saarlandes soll es nach AStA und Gleichstellungsbüro kostenlose Periodenartikel wie Tampons und Menstruationstassen geben. Symbolfoto: Pexels

In Frankreich haben Studentinnen in Zukunft kostenlosen Zugang zu Menstruationsprodukten wie Binden oder Tampons. Das Saarland soll nachziehen, wenn es nach dem AStA und dem Gleichstellungsbüro der Universität geht.

Kostenlose Periodenprodukte an Saar-Uni gefordert

Das Studierendenparlament hatte bereits im Januar gefordert, dass an allen Einrichtungen der Uni künftig kostenlose Periodenartikel zur Verfügung stehen. Laut den AStA-Vorsitzenden Irini Tselios und Hannah Spies stärke der Vorstoß aus Frankreich die Verhandlungsposition der Studierendenschaft in Saarbrücken. Das berichtet der "SR". 

Gleichstellungsbüro will "Periodenarmut" verhindern

Auch die Gleichstellungsbeauftragte Sybille Jung erklärte, dass das Büro gegen die sogenannte Periodenarmut vorgehen solle. An der Universität des Saarlandes arbeiten und studieren etwa 9.500 Frauen. 52 Prozent der Studierenden sind weiblich. Die Corona-Pandemie verstärke die finanzielle Situation der Studierenden, da etwa viele Jobs wie beispielsweise in der Gastronomie derzeit wegfallen.

Die Periode kann auch in Deutschland teuer werden

Die britische Huffington Post berechnete im Jahr 2019, dass eine Frau im Leben umgerechnet 20.700 Euro für ihre Periode ausgebe. Neben Periodenartikeln bezog das Medium dabei auch den Kauf von etwa Schmerzmitteln und neuer Unterwäsche ein.

Laut einer konservativeren Schätzung des Spiegels gibt eine Frau im Leben mindestens 700 Euro allein für Tampons aus. Zwar wurde die Mehrwertsteuer in Deutschland auf Menstruationsartikel im letzte Jahr auf sieben Prozent gesenkt, allerdings erhöhten viele Hersteller parallel die Preise, sodass sich für die Frauen nur wenig Ersparnis ergibt.

Auch Menstruationstassen könnten angeboten werden

Die Uni habe vor Corona bereits probeweise gemeinsam mit AStA und Studierendenwerk Tampons und Binden auf den Damentoiletten der Mensa ausgelegt. Jung wünscht sich, dass dies nun dauerhaft umgesetzt wird. Dazu brauche es ein Finanzierungskonzept und eine coronakonforme Verteilung der Produkte. "Neben Einwegartikeln wie Tampons und Binden könnte man an der Saar-Uni Menstruationstassen an die Studentinnen verteilen", meint die Gleichstellungsbeauftragte. Diese sind nachhaltiger als herkömmliche Artikel. 

Vorbild Schottland: Bundesweite Lösung?

Auch an der HTW, wo der Frauenanteil etwa 40 Prozent beträgt, fordert der AStA die Bereitstellung von Hygieneprodukten. Michelle-Marie Eich, die AStA-Referentin für Frauen und Gleichstellung, wünscht sich jedoch eine bundesweite Lösung für alle Hochschulen

Vorbild ist Schottland: Dort müssen sowohl Schulen als auch Unis kostenlose Menstruationsartikel auf Toiletten anbieten. Neuseeland folgt im Juni. Dort kamen Mädchen aus ärmeren Regionen teilweise nicht in den Unterricht, da sich die Familien keine Periodenartikel leisten konnten.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigene Recherche

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Hans: Menschen im Saarland sollen sich auf Corona testen lassen

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Hans kündigte an, dass jede:r Saarländer:in sich künftig einmal pro Woche kostenlos auf das Coronavirus testen lassen kann. Foto: BeckerBredel

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat die Bürger:innen des Landes aufgerufen, sich auf das Coronavirus testen zu lassen. "Wir haben alle Vorkehrungen getroffen, um jetzt eine wahre Testoffensive starten zu können", sagte er am Montag (8. März 2021) vor dem Landtag in Saarbrücken. Er appellierte an die Bürger:innen: "Machen Sie bitte regen Gebrauch von diesem Angebot." Dies helfe, viele andere Menschen vor einer Infektion zu schützen.

Ein kostenloser Schnelltest pro Woche für jede:n

Im Saarland gebe es insgesamt sieben Corona-Testzentren, mehr als anderswo. Bald sollten auch Apotheken, Ärzt:innen und dann auch Hilfsorganisationen testen können. Das Saarland werde künftig allen Bürger:innen einen kostenlosen Schnelltest pro Woche anbieten. Die Regierung habe bereits 2,5 Millionen Schnelltests zur Eigenanwendung bestellt. Davon seien 500.000 schon verteilt, die Lieferung von 500.000 weiteren werde in dieser Woche erwartet. Man brauche jetzt "endlich mehr elektronische Hilfsmittel", um negative Tests nachweisen zu können. Daran werde gerade im Saarland "fieberhaft" gearbeitet. 

Astrazeneca "gut angenommen"

Hans sagte, mit fast 4.000 Impfungen täglich seien die Impfzentren mittlerweile zu 75 Prozent ausgelastet. "Es werden alle Impfstoffe, auch der von Astrazeneca, gut angenommen", sagte der Ministerpräsident. "Bei den Erstimpfungen liegen wir bundesweit an der Spitze." Es werde bereits in Arztpraxen und "bald auch in den Krankenhäusern" geimpft. Erfolge der Impfungen und der Testungen seien vor allem in Pflegeeinrichtungen zu sehen. Dort sei der Anteil der über 80-Jährigen an den Neuinfizierten auf rund sechs Prozent halbiert worden.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Haus nach Brand in Neunkirchen unbewohnbar

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Die Einsatzkräfte konnten den Brand schnell löschen. Foto: Christopher Benkert/Feuerwehr Neunkirchen

Nach einem Brand im Neunkircher Stadtteil Wiebelskirchen am Samstag (6. März 2021) ist ein Haus vorerst unbewohnbar. Menschen wurden nicht verletzt.

Feuer bricht in Schlafzimmer aus

Laut Polizei war das Feuer gegen 16.30 Uhr im Schlafzimmer eines Einfamilienhauses in der Forsthausstraße ausgebrochen. Die Ursache könnte demnach auf einen Defekt eines technischen Gerätes zurückzuführen sein.

Nachbarin alarmiert Hausbewohnerin

Eine Nachbarin hatte Rauchschwaden aus dem Erdgeschoss bemerkt und die Bewohnerin des Hauses alarmiert. Die junge Frau konnte das Gebäude laut Feuerwehr unverletzt verlassen. Den Einsatzkräften gelang es schnell, eine Ausbreitung des Brandes zu verhindern.

Gebäude vorerst unbewohnbar

Aufgrund der starken Rauch- und Rußkontamination ist das Haus derzeit nicht bewohnbar. Die Bewohner:innen konnten bei Nachbar:innen unterkommen.

Vor Ort: Feuerwehr, DRK und Polizei

Der Einsatz war nach etwas mehr als einer Stunde beendet. Vor Ort waren neben der Freiwilligen Feuerwehr auch das Deutsche Rote Kreuz und die Polizei.

+++ Zimmerbrand (mit Menschenrettung) , Brand in Einfamilienhaus +++ 📆 Datum: 06.03.2021 ⏰ Uhrzeit: 16:42 Uhr 🏡 Ort:...

Gepostet von Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen-Innenstadt am Samstag, 6. März 2021

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Neunkirchen, 07.03.2021
- Mitteilung der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen, 07.03.2021

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Fast die Hälfte aller Corona-Toten im Saarland lebte in Heimen

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Der Großteil der verstorbenen Heimbewohner:innen lebte in Senioren- und Pflegeeinrichtungen. Foto: Sven Hoppe/dpa-Bildfunk

Fast die Hälfte aller Menschen im Saarland, die in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben sind, stammt aus Heimen. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) mit Berufung auf das Gesundheitsministerium berichtet, liegt der Anteil der Heimbewohner:innen an den Toten hierzulande bei 47 Prozent.

Mindestens 29.000 Corona-Tote in Heimen

Deutschlandweit seien demnach mindestens 29.000 Menschen aus Heimen an oder mit dem Virus gestorben. Insgesamt gab es bislang 70.000 Corona-Tote. Im Saarland wurden 904 gezählt.

Mit oder an Corona gestorben? Pathologe legt sich fest

Im Januar 10.000 Tote in Einrichtungen

Laut Zeitungsbericht seien die Werte im Januar besonders hoch gewesen. 10.000 mit Sars-CoV-2 infizierte Heimbewohner:innen hätten dann ihr Leben verloren. Den Großteil machten Tote in Alten- und Pflegeheimen aus, es wurden aber auch Fälle in Obdachlosen-, Asylbewerber:innen- und anderen Heimen registriert. Im Februar sei die Zahl der Corona-Toten insgesamt wieder gesunken und damit auch die Zahl der verstorbenen Heimbewohner:innen, so die "FAZ".

Verwendete Quellen:
- Frankfurter Allgemeine Zeitung
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 07.03.2021

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Wie im Saarland das Impfen gegen Corona vorangeht

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Insgesamt sind im Saarland bis dato 95.985 Impfungen durchgeführt worden. Foto: dpa-Bildfunk/Peter Kneffel

So geht im Saarland das Impfen gegen Corona voran

Wie geht im Saarland das Impfen gegen Corona voran? Diese Frage hat das saarländische Gesundheitsministerium am heutigen Montag (8. März 2021) beantwortet. Wie aus den aktuellen Zahlen hervorgeht, wurden hierzulande bis dato insgesamt 95.985 Impfungen durchgeführt. Darin auch enthalten: die Zahlen vom Wochenende (7.470 Impfungen zwischen dem 5. und 7. März).

Wie sich die Impfungen verteilen

So verteilen sich die Impfungen nach Angaben des Ministeriums:
- 69.416 Erstimpfungen
- 26.569 Zweitimpfungen
Darunter:
- 44.085 Impfungen bei Personen im Alter von 80 Jahren oder älter
- 32.342 Impfungen bei Personen mit einer beruflichen Indikation
- 18.565 Impfungen bei Bewohner:innen in Pflege- und Alteneinrichtungen
- 993 Impfungen bei Personen mit einer medizinischen Indikation

Aktuelle Zahlen für die Impfliste

Laut Gesundheitsministerium haben sich bislang insgesamt 173.530 Personen auf den Impflisten im Saarland registriert. "Dabei erfolgten 77 Prozent der Impflisteneinträge online über das Buchungssystem und 23 Prozent über die Corona- und Impfhotline", hieß es abschließend.

Hinweis des Ministeriums: "Die Differenz von 235 bei der Gesamtzahl der durchgeführten Impfungen, in der Höhe von 231 Erstimpfungen bei Personen mit einer beruflichen Indikation, 3 Erstimpfungen bei Personen mit einer medizinischen Indikation sowie 1 Erstimpfung bei Personen im Alter von 80 Jahren oder älter, ergibt sich aus einer Korrektur der Vortage durch die Impfzentren."

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Pressestelle des saarländischen Gesundheitsministeriums, 08.03.2021

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Saarländer liefern sich illegales Autorennen - 300-PS-Wagen und Führerscheine sichergestellt

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Diese Fahrzeuge sollen an dem Rennen beteiligt gewesen sein. Foto: Polizei

Illegales Rennen auf B48

Die Landauer Polizei hat am Sonntag (7. März 2021) über ein illegales Autorennen auf der B48 zwischen Hofstätten und dem Bereich Annweiler Forsthaus/Rheinland-Pfalz informiert. "Vier hochwertige, hochmotorisierte Fahrzeuge sollten an dem Rennen beteiligt gewesen sein", so Zeug:innen gegenüber der Polizei.

Zwei gefährdete Verkehrsteilnehmende gaben telefonisch an, dass die "Rennfahrer" anhaltend mit "überhöhter Geschwindigkeit fuhren und teilweise waghalsige Manöver vollzogen hätten". In einem Fall wurde einem Geschädigten die Vorfahrt genommen, in einem zweiten Fall geriet eines der am Rennen beteiligten Fahrzeuge auf die Gegenfahrbahn, hieß es weiter.

Führerscheine und Pkw sichergestellt

Nach Angaben der Polizei konnten die besagten Fahrzeuge am Parkplatz Johanniskreuz festgestellt und die Insassen einer Kontrolle unterzogen werden. "Die Führerscheine der vier saarländischen Fahrer im Alter zwischen 20 und 28 Jahren wurden sichergestellt", teilten die Beamt:innen zudem mit. Einen am Rennen beteiligten 300-PS-Wagen beschlagnahmten die Einsatzkräfte auch.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Landau, 07.03.2021

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22 Grüne in Quarantäne: Ulrich wehrt sich nach Vorwürfen wegen Veranstaltung in Saarlouis

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Ulrich wehrt sich gegen die Vorwürfe. Archivfoto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Der Saarlouiser Grünen-Chef Hubert Ulrich wehrt sich gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit einer Veranstaltung im Theater am Ring. 22 Menschen mussten nach der Sitzung in Quarantäne, weil ein Referent positiv auf das Coronavirus getestet worden war.

Schreibfehler auf Anmeldung?

Laut Ulrich habe es bei der Anmeldung des Treffens einen Schreibfehler gegeben, sagte er dem "SR". Dort sei die Veranstaltung als Fraktionssitzung bezeichnet worden. Adressat für die Rechnung für die Saalmiete sei allerdings der Stadtverband der Grünen gewesen, nicht die Fraktion. Ulrich wirft Saarlouis' Oberbürgermeister Peter Demmer (SPD) und Fraktionschef Hakan Gündüz (SPD) vor, die Öffentlichkeit falsch informiert zu haben.

Regeln eingehalten

Er gab an, die Präsenzveranstaltung sei vermutlich ein Fehler gewesen. Während des Treffens seien alle Corona-Regeln eingehalten worden. Ulrich sagte der "SZ", lediglich beim Sitzen am Platz habe keine Maske getragen werden müssen.

Kritik an Ulrich

Nachdem vergangene Woche bekannt geworden war, dass das Gesundheitsamt rund 20 Menschen nach der Veranstaltungen in Quarantäne geschickt hatte, war Kritik an Hubert Ulrich laut geworden. Er habe "unverantwortlich" gehandelt, hatten der Ortsverband der Grünen Saarbrücken-Halberg und Petra Port, Landesvorstandsmitglied, gesagt. Sie forderten Ulrich zum Rücktritt auf.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Saarbrücker Zeitung
- eigener Bericht

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"Task Force Corona" stellt in 26 Saar-Betrieben Mängel fest - Kontrollen der Homeoffice-Pflicht

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Die "Task Force Corona" soll unter anderem Arbeitsschutz-Vorgaben kontrollieren. Foto: dpa-Bildfunk/Britta Pedersen

Kontrollen der Homeoffice-Pflicht

Um die Überwachung der Corona-Arbeitsschutzverordnung kümmert sich im Saarland die "Task Force Corona". Die Mitarbeiter:innen haben hierzulande bislang 51 Betriebe zur Kontrolle der Einhaltung der Homeoffice-Verordnung aufgesucht. Dabei seien in 26 Betrieben Mängel festgestellt worden, deren Beseitigung veranlasst wurde. Das teilte das saarländische Umweltministerium für das Landesamt für Umwelt und Arbeitsschutz mit.

Bei den Mängeln handelte es sich demnach zum Beispiel um fehlende Begründungen, warum kein Homeoffice möglich ist, um Defizite bei der Bereitstellung von FFP2-Masken oder bei der Organisation zur Kontaktvermeidung.

Hintergrund

Laut Corona-Arbeitsschutzverordnung von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) von Ende Januar müssen Arbeitgeber:innen ihren Beschäftigten anbieten, Büroarbeit oder vergleichbare Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen - wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Wenn das nicht möglich ist, sollen Firmen zum Beispiel kleine und feste Arbeitsgruppen einrichten.

Die Ministerpräsident:innen der Länder und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatten bei ihrer jüngsten Verhandlungsrunde vereinbart, dass die Regelungen zum Homeoffice bis zum 30. April verlängert werden sollen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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Neunkircher Hof schlachtet Rinder direkt am Stall

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Fiedelak lässt seine Rinder auf seinem Bauernhof schlachten und nicht in einem Schlachthof. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Holly steckt ihren Kopf tief in den Eimer mit gemahlenem Getreide, den ihr der Neunkircher Landwirt Dirk Fiedelak im Fressgitter hinhält. Irgendwann, in ein paar Tagen oder wenigen Wochen, wird das Rind genau in jenem Moment, in dem es sein Futter genießt, sterben. Zunächst betäubt durch einen Bolzenschuss auf der Stirn, dann innerhalb von einer Minute getötet durch Blutentzug nach einem gezielten Schnitt von einem Metzger.

"Es muss mit Würde leben und es muss mit Würde sterben dürfen"

Ein Moment, der auch für Fiedelak (32) und seine Frau Janica (28) nicht leicht ist. Sie sind aber überzeugt, dass es die richtige Methode für ein Nutztier ist, aus dem Leben zu scheiden: "Für mich war immer wichtig, wie Tiere gestorben sind", sagt die 28-Jährige, eine frühere Veganerin. "Es muss mit Würde leben und es muss mit Würde sterben dürfen. Es bringt nichts, wenn es ein schönes Leben hatte aber letztendlich dann einen grausamen Tod."

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Für Janica Fiedelak ist die Schlachtung auf dem Hof die richtige Methode. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Tiere werden direkt auf Hof geschlachtet

Deshalb werden die Rinder vom "Fiedelak Hof" in Neunkirchen-Wiebelskirchen seit neuestem direkt auf dem Hof geschlachtet: an ihrem vertrauten Ort, wo sie täglich gefüttert werden. 27 Fleischrinder und einen Deckbullen aus Rassen wie Limousin, Angus und Fleckvieh hat das Ehepaar. Zehn bis zwölf werden pro Jahr im Alter von 20 bis 24 Monaten geschlachtet, nachdem sie ihr Leben bei der Mutter und der Herde verbracht haben. Davon leben kann die vierköpfige Familie nicht: Ein festes Einkommen hat Dirk Fiedelak als Industriemechaniker.

Fiedelak hat besonderes Verhältnis zu Kühen

Schon als Kind hatte er jedoch ein besonderes Verhältnis zu Kühen. Er besuchte sie ständig auf dem Hof eines Nachbarn, begleitete sie schon als Jugendlicher mit zum Schlachthof und setzte dies auch wie selbstverständlich fort, seit er seine eigene Herde ab 2015 immer weiter vergrößerte. "Das gehört für mich absolut dazu", sagt er. "Für mich war immer wichtig, meine Tiere bis zu ihrem letzten Moment nicht alleine zu lassen und zu sehen, was mit ihnen passiert."

Viele Tiere haben Stress kurz vorm Tod

Doch mehr und mehr wurde ihm bewusst, wie viel Stress die Rinder und Schweine in ihren letzten Lebensmomenten haben. "Es geht los mit dem Aufladen, dann wird es mit dem Abladen noch schlimmer. Dann müssen sie in einer neuen Umgebung durch einen schmalen Gang in die Box, wo es schon nach Blut riecht." Manche Tiere seien dabei "komplett durchgedreht". Das war der Moment, als sich das Ehepaar Fiedelak über Alternativen Gedanken machte und vom Veterinäramt erfuhr, dass es die Möglichkeit einer sogenannten teilmobilen Schlachtung gebe.

Mehrere Menschen bei Schlachtung dabei

Die Erlaubnis zur Weidenschlachtung mit einem Kugelschuss im Freien wie in Rheinland-Pfalz gibt es im Saarland derzeit nicht. Und wäre für Fiedelaks eh' nicht infrage gekommen, weil die Rinder dafür das ganze Jahr auf der Weide stehen müssen, ihre im Winter aber im Stall untergebracht sind. Im November fand die erste Hofschlachtung bei ihnen statt, inzwischen beendeten bislang zehn Rinder auf diese Art ihr Leben: im Beisein der vertrauten Landwirt:innen, die den Eimer mit dem Futter halten, mit einem Metzger, der den Bolzenschuss und Entblutungsschnitt setzt und mit einem Amtstierarzt.

Kundin: besseres Gefühl

Auch Kundin und Freundin Yvonne Riefer ist oft dabei. "Für mich war unausgesprochen klar, dass ich diesen Weg mitgehen will, weil mir das Thema sehr am Herzen liegt", sagt die 34-Jährige. Dass sie weiß, welches Tier später bei ihr zu Hause auf dem Teller landet, störe sie nicht. Ganz im Gegenteil: "Ich kann es dann mit einem besseren Gefühl essen, weil ich weiß, wie es gelebt hat und wie es gestorben ist."

Qualität und Geschmack des Fleisches besser?

Auf dem Hof Heeger im pfälzischen Breunigweiler (Donnersbergkreis), zu dem 45 Mutterkühe plus Nachzucht und 40 Mastschweine gehören, werden die Tiere seit knapp einem Jahr im hofeigenen Schlachthaus getötet. Metzgermeister Henrik Heeger garantiert eine artgerechte Schlachtung. "Es sind fast keine fremden Personen dabei, die Tiere sehen nur mich", sagt er. Dass sie in den letzten Stunden und Minuten vor ihrem Tod keinen Stress mehr hätten, habe auch positive Auswirkungen auf Qualität und Geschmack: "Viele Kunden sagen, dass man das dem Fleisch anmerkt." Und das wüssten immer mehr zu schätzen: "Die Leute wollen wissen, woher das Fleisch stammt."

Jost: gute Lösung

Der saarländische Umweltminister Reinhold Jost (SPD) sieht es positiv, wenn sich Landwirte bemühten, Transportwege für die Tiere kurzzuhalten oder weitestgehend zu vermeiden. "Die Schlachtung im eigenen Betrieb unter Einhaltung aller hygienischen Standards ist dabei eine gute Lösung."

Schlachtung hat ihren Preis

Doch mehr Tierwohl hat auch seinen Preis: Mit 12,50 Euro pro Kilo ist das Rindfleisch bei Fiedelaks etwa doppelt so teuer wie üblich. Die Sorge, die Kund:innen würden bei der Preisanhebung abspringen, war allerdings unbegründet: "Wirklich jeder hat mitgezogen", berichtet Janica Fiedelak. Seit sich die Hofschlachtung herumgesprochen habe, sei die Nachfrage sogar so weit gestiegen, dass man sie gar nicht mehr vollständig erfüllen könne.

Älteste Kuh fast 19 Jahre alt

Älteste Kuh in ihrem Stall ist übrigens die fast 19 Jahre alte Liesel: Die erste, die Dirk Fiedelak mit ihrem Kalb schon als Jugendlicher kaufte und auf dem Hof nun ihr Rentner-Dasein genießt. Wie sie wohl einmal sterben wird? "Idealerweise", sagt Janica Fiedelak nachdenklich, "wird sie einfach mal tot umkippen."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Wechselhaftes Wetter zum Wochenstart im Saarland

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Im Saarland wird das Wetter diese Woche wechselhaft. Foto: Sina Schuldt/dpa-Bildfunk

Wetter am Montag

Am heutigen Montag (8. März 2021) wird es im Saarland laut Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) heiter im trocken. Einige Wolken seien lediglich gegen Abend zu erwarten. Die Höchstwerte: 5 bis maximal 9 Grad, so die Angaben des DWD.

Wetter am Dienstag

In der Nacht zum morgigen Dienstag sollen sich die Wolken verdichten. Im weiteren Verlauf des Tages sei zeitweise mit Regen zu rechnen. An der Saar erreichen die Höchstwerte der DWD-Prognose zufolge - wie bereits für Montag vorausgesagt - 5 bis 9 Grad.

Weitere Aussichten

Die weiteren Aussichten laut DWD: Am Mittwoch steigen die Werte nochmals an. Bis zu 12 Grad könnten dann im Saarland erreicht werden. Für Donnerstag seien laut aktueller Prognose hingegen Sturmböen und Gewitter zu erwarten.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Deutscher Wetterdienst

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Nachwuchs bei den Shropshire-Schafen im Wildpark Saarbrücken

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Diese Aufnahme zeigt die Mama und den Nachwuchs. Foto: Ralf Blechschmidt/Landeshauptstadt Saarbrücken

Lämmchen in Saarbrücker Wildpark geboren

Im Wildpark Saarbrücken gibt es tierischen Nachwuchs - und zwar den ersten in diesem Jahr, teilte die Pressestelle der Landeshauptstadt Saarbrücken mit. Am Donnerstag (4. März 2021) ist demnach bei den Shropshire-Schafen in der Anlage ein Lämmchen zur Welt gekommen.

"Wegen der zu erwartenden kalten Nächte und zum Schutz ist es mit seiner Mutter vom Gehege in einen sicheren Stall umgezogen", so die weiteren Angaben. Besucher:innen des Wildparks könnten das Lämmchen aber auch dort beobachten. Das Umfeld des Stalls sei gut einsehbar und befinde sich schräg gegenüber der Uhu-Volière.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Pressestelle der Landeshauptstadt Saarbrücken

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Weitere Tausende Schüler im Saarland mit Wechselunterricht gestartet

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Seit Montag sind 24.000 Schüler:innen im Saarland teilweise zurück im Präsenzunterricht. Foto: Sebastian Gollnow/dpa-Bildfunk

Drei Wochen nach den Grundschulen sind auch weiterführende Schulen im Saarland mit ersten Jahrgangsstufen in den Wechselunterricht gestartet. Seit dem heutigen Montag (8. März 2021) heißt es für rund 15.000 Schüler:innen der fünften und der sechsten Klassen: Zumindest zeitweise gibt es wieder Unterricht vor Ort in der Schule.

Der Start in den Wechselbetrieb an Gymnasien, Gemeinschaftsschulen und Förderschulen sei gut verlaufen, sagte ein Sprecher des Bildungsministeriums am Montag in Saarbrücken.

Auch Abi-Jahrgang und Berufsschüler:innen zurück

Zudem haben seit Montag knapp 4.000 Schüler:innen des Abiturjahrgangs 2022 weitgehend Präsenzunterricht. An den beruflichen Schulen werden laut Ministerium wieder rund 5.000 von insgesamt 28.000 Schülern im Klassenraum unterrichtet. Die Grundschulen mit rund 31.500 Kindern waren bereits am 22. Februar in den Wechsel zwischen Präsenzunterricht und Lernen von zu Hause aus gegangen.

Rest folgt am 15. März

Ab dem 15. März sollen dann die restlichen Jahrgangsstufen folgen, wie das Ministerium mitteilte. "Dass jetzt schrittweise alle wieder in ihre Schulen zurückkehren, ist für die Kinder und Jugendlichen – aber auch die Familien – sehr wichtig", sagte Bildungs- und Kulturministerin Christine Streichert-Clivot (SPD).

Kontaktregeln im Saarland gelockert

Seit Montag gelten im Saarland zudem weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen: Privat dürfen sich wieder bis zu fünf Personen aus bis zu drei Haushalten treffen, sofern zwei der Haushalte in einer familiären Beziehung zueinander stehen. Kinder bis 14 Jahre werden nicht eingerechnet. Zudem dürfen Buchhandlungen und Blumenläden wieder öffnen. Im Einzelhandel ist Shopping mit Termin erlaubt, pro 40 Quadratmeter darf ein:e Kund:in ins Geschäft.

Das sind die neuen Corona-Regeln im Saarland

Auch Museen wieder auf

Museen im Saarland dürfen laut der neuen Corona-Verordnung seit Montag ebenfalls mit Terminbuchung besucht werden. Das Ministerium und die Betreiber hatten sich aber darauf verständigt, am 19. März gemeinsam zu öffnen. "Das Datum wurde von allen Beteiligten gewählt, da für den Neustart in Zeiten der Pandemie besondere personelle wie auch technische Voraussetzungen zu erfüllen sind", teilte Streichert-Clivot mit.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Vermisste aus Nalbach wieder zurück

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Miriam R. ist wieder zu Hause. Foto: Polizei

Die vermisste Miriam R. aus Nalbach ist wieder da. Die Polizei nahm die Öffentlichkeitsfahndung nach der Frau am Sonntagnachmittag (7. März 2021) zurück.

Wohlbehalten zurück

S. sei wohlbehalten wieder nach Hause gekommen, so die Beamt:innen. Sie hatte seit Samstagnachmittag als vermisst gegolten.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarlouis, 07.03.2021
- eigener Bericht

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Frauen im Saarland arbeiten häufiger in Teilzeit

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81 Prozent der Teilzeitstellen beispielsweise im Verkauf sind im Saarland mit Frauen besetzt. Symbolfoto: Jan Woitas/dpa-Bildfunk

81 Prozent der Teilzeitarbeitsverhältnisse im Saarland werden von Frauen ausgeübt. Das teilte die Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit zum Internationalen Frauentag am heutigen Montag (8. März 2021) mit.

Die Zahl der Frauen in Teilzeitbeschäftigung sei zwischen 2010 und 2020 um 52,8 Prozent auf 86.500 gestiegen. Im vergangenen Jahr arbeiteten damit 29.900 weibliche Angestellte mehr in Teilzeit, als noch zehn Jahre zuvor, so Walter Hüther, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion.

Dagegen sank die Rate der Frauen in Vollzeitbeschäftigung um von 96.700 auf 92.100. Das sind 4,7 Prozent. Damit arbeiten 48,4 Prozent der erwerbstätigen Frauen im Saarland in Teilzeit. Insgesamt waren im vergangenen Jahr im Saarland 178.600 Frauen sozialversicherungspflichtig tätig. Das sind 25.300 mehr als 2010, ein Anstieg von 16,5 Prozent.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Saar-Minister will Vorkasse bei Reisen abschaffen

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Reisende sollen künftig nicht mehr per Vorkasse bezahlen müssen, wenn es nach Saar-Verbraucherschutzminister Jost geht. Foto: Clara Margais/dpa-Bildfunk

Urlauber:innen sollen künftig beim Buchen von Flügen oder Reisen nicht mehr vorab zu Kasse gebeten werden: Darüber sollen die Verbraucherschutzminister:innen der Länder nach einem Vorstoß des saarländischen Ressortchefs Reinhold Jost (SPD) bei ihrem nächsten Treffen beraten. "100 Prozent Vorkasse geht gar nicht", sagte Jost der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken. Er setzt sich für eine deutliche Verringerung der Vorab-Zahlungen ein - und für eine automatische Rückerstattung, wenn die Reise nicht stattfindet. Gerade in der Corona-Pandemie sei das für Verbraucher wichtig.

Verbraucherschützer:innen: Geld erst bei Reiseantritt abbuchen

Josts Vorschlag stieß bei Verbraucherschützer:innen auf offenen Ohren. "Das Beste wäre: Das Geld wird genau in dem Moment abgebucht, wenn ich die Reise antrete", sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller. Das sei ja in anderen Bereichen der Wirtschaft auch so: "Wenn ich einen neuen Fernseher kaufe, dann bezahle ich auch, wenn ich ihn bekomme." Der vzbv fordert schon seit längerem, dass sich die Bundesregierung für ein Ende der Vorkasse bei Reisen einsetzt.

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Jost (links) und Müller wollen für die Abschaffung von Vorabzahlungen bei Flug- und Reisebuchungen kämpfen. Foto: Birgit Reichert/dpa-Bildfunk

Systemwechsel notwendig

Dazu notwendig sei ein Systemwechsel - von der Vorkasse zur Bezahlung bei Check-In, sagte Müller. Ein neues Gutachten der Hochschule Luzern zeige, dass eine Umstellung für alle Beteiligten wirtschaftlich "gut umsetzbar" und für Verbraucher:innen nur mit "moderaten Preiserhöhungen" verbunden sei. Ohne Vorkasse müssten die Flug- und Reiseanbieter für Vorleistungen Eigen- oder Fremdkapital aufnehmen.

Reisen würden nur wenig teurer werden

Wegen der extra Kosten dafür würden nach dem Gutachten die Preise für Flugbuchungen um maximal 3,3 Prozent, die für Pauschalreisen um 1,1 Prozent teurer. "Das ist nicht so teuer, wie viele Leute befürchtet haben", sagte Müller. Die Abschaffung der Vorkasse-Praxis sei als Schritt für mehr Verbraucherschutz machbar und gehöre in den Koalitionsvertrag nach der Bundestagswahl.

Vorkasse-System benachteiligt finanziell Schwächere

Der Vorstoß sei in Pandemiezeiten besonders dringlich, sagte Jost. Das Vorkasse-System benachteilige vor allem finanziell Schwächere, die Monate im Voraus zahlen müssten. "Wir merken das jetzt in der Pandemie, wo jeder Euro, der da ist oder nicht da ist, festgestellt wird." Hinzu kämen Unsicherheiten, ob gebuchte Reisen wegen Corona überhaupt stattfinden könnten und Sorgen wegen möglicher Insolvenzen von Reiseunternehmen in einer krisengeschüttelten Branche.

Vorkassenloses Modell gefordert

Nach Angaben von Müller werden für Flüge 100 Prozent des Flugpreises im Voraus verlangt, bei Pauschalreisen sind es zwischen 20 und 40 Prozent. Jost könnte sich langfristig ein komplett "vorkassenloses Modell" vorstellen. Man dürfe nicht vergessen, dass Reiseanbieter Vorleistungen zahlten müssten. Von daher hält der Minister eher eine stufenweise Verringerung für sinnvoll. "Es ist utopisch zu glauben, dass es auf einmal von heute auf morgen geht."

Kommt automatisierte Rückerstattung?

Die automatisierte Rückerstattung von Anzahlungen aber könnte schneller kommen, sagte Jost. "Aufgrund der Digitalisierung dürfte das keine technische Herausforderung sein." Der Bundesrat habe sich 2018 bereits für die Einrichtung "automatisierter Verfahren der Rückerstattung" ausgesprochen. Von der Bundesregierung sei aber nichts umgesetzt worden. Daher werde Jost auch dieses Thema auf der Verbrauchschutzministerkonferenz Anfang Mai einbringen, sagte der Sprecher der SPD-Länder in dem Gremium.

Viele Beschwerden über Flug- und Reiseunternehmen

Nach Angaben des vzbz haben sich die Beschwerden über Flug- und Reiseunternehmen bei den Verbraucherzentralen im vergangenen Jahr mehr als verzehnfacht. Dabei ging es im Corona-Krisenjahr oft um nicht oder zu spät erfolgte Rückerstattungen von Vorkasse-Zahlungen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Experte aus dem Saarland: Das heißt "Coronavirus" auf Klingonisch

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Litaer beschäftigt sich mit der Sprache Klingonisch. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Nicht nur irdische Sprachen sind in der Corona-Pandemie um einige Wörter reicher geworden. Auch die außerirdische "Trekkie"-Sprache Klingonisch habe ihren Wortschatz mit Corona erweitert, sagte "Star-Trek"-Sprachexperte Lieven L. Litaer der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken. "Die Pandemie beschäftigt auch die Anhänger der klingonischen Sprache." Daher habe Litaer beim Erfinder der Kunstsprache, dem US-amerikanischen Sprachwissenschaftler Marc Okrand, neue Wörter angefragt.

Das heißt "Coronavirus" auf Klingonisch

Und sie kamen: Für Covid-19 (qo'vID wa'maH Hut) oder das Coronavirus (qoro'na javtIm) beispielsweise. Auch für die Impfung gab es ein neues Wort in Klingonisch und für die Bleibt-Zuhause-Kampagne: #juHDaqratlhjay'. Seit den Anfängen in 1985 sei die klingonische Sprache von 1.800 auf heute mehr als 4.000 Wörter gewachsen, sagte Litaer, der Sprachkurse für Klingonisch gibt. Jedes Jahr komme neues Vokabular hinzu.

20 bis 30 können fließend Klingonisch

Der Lehrer schätzt, dass weltweit 20 bis 30 Menschen fließend Klingonisch sprechen - eine Sprache mit vielen Zungenbrechern und Kehlkopflauten. Wegen der Pandemie fallen derzeit seine Klingonischkurse in Präsenz aus und finden nur online statt.

"Star Trek" für viele immer noch Kult

Der gebürtige Belgier Litaer hat auch schon den Kinderbuch-Klassiker "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry ins Klingonische übersetzt. Dafür wurde er mit dem Deutschen Phantastik-Preis 2019 (Kategorie: Beste deutschsprachige Übersetzung) ausgezeichnet. Für viele Menschen weltweit ist die Fernsehserie "Star Trek" auch mehr als 50 Jahre nach ihrer ersten Ausstrahlung immer noch Kult.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Hans fordert Aufklärung von persönlicher Bereicherung in Corona-Krise

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Im Bild: Saar-Ministerpräsident Tobias Hans. Foto: dpa-Bildfunk/Bernd von Jutrczenka

"Das muss jetzt alles auf den Tisch"

"Das muss jetzt alles auf den Tisch", sagte Saar-Ministerpräsidenten Tobias Hans am heutigen Montag (8. März 2021) vor dem Landtag in Saarbrücken. Gemeint sind damit Fälle, bei denen sich Abgeordnete möglicherweise unter Ausnutzung der Corona-Krise persönlich bereichert haben. Hans forderte eine Aufklärung.

Abgeordnete sollen Provisionen kassiert haben

Die Bundestagsabgeordneten Georg Nüßlein (CSU) und Nikolas Löbel (CDU) sollen Provisionen in sechsstelliger Höhe für die Vermittlung von Masken-Geschäften kassiert haben. Beide haben ihren Austritt aus der Unionsfraktion erklärt, wollen ihr Mandat aber behalten, obwohl Partei- und Fraktionsführung den Rückzug verlangen.

Update (12.40 Uhr): Löbel legt wegen der Affäre um Geschäfte mit Corona-Masken sein Bundestagsmandat sofort nieder. "Um weiteren Schaden von meiner Partei abzuwenden, lege ich mein Bundestagsmandat mit sofortiger Wirkung nieder", teilte er nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Montag mit.

"Hier ist sich fehlverhalten worden"

Es sei "einfach unerträglich", wenn sich Abgeordnete "persönlich bereichert haben, Provisionen erhalten haben in irgendwelchen Masken-Deals", sagte Hans unter Hinweis auf Nüßlein und Löbel. "Hier ist sich fehlverhalten worden", so der CDU-Politiker. "Und das ist für den deutschen Parlamentarismus nicht tragbar." Wenn man dem nicht gerecht werden könne, "dann muss man Konsequenzen ziehen und das Mandat auch den Bürgern zurückgeben".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Lockerungen im Saarland: Diese Corona-Regeln gelten ab sofort

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Die saarländische Landesregierung unter Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat die Corona-Verordnung angepasst. Archivfoto: BeckerBredel

Die saarländische Landesregierung hat auf Grundlage der Ministerpräsidentenkonferenz die Corona-Verordnung angepasst und dabei erste Öffnungsschritte beschlossen. Dies sei durch das rückläufige Infektionsgeschehen und die Schnelltests möglich, die nun vermehrt zur Verfügung stünden. Die Neuerungen traten am Montag (8. März 2021) in Kraft

Kontaktbeschränkungen im privaten Bereich

Nach der neuen Verordnung dürfen sich bei privaten Zusammenkünften nun maximal fünf Personen aus dem eigenen und einem weiteren Haushalt treffen. Gehört der Besuchshaushalt zum familiären Bezugskreis, darf sogar ein weiterer Haushalt, der nicht zur Familie gehört, hinzukommen.

Dabei muss die Maximalzahl von fünf Menschen jedoch eingehalten werden. Kinder unter 14 Jahren sind von der Regel jedoch grundsätzlich ausgenommen. Das bedeutet, dass eine kleine Familie mit zwei kleinen Kindern etwa die Großeltern und einen guten Freund einladen darf. 

Bei Haushalten, die bereits aus vier Personen oder mehr bestehen, können mit bis zu zwei weiteren Personen zusammenkommen. Höchstens eine davon darf aus dem familienfremden Kreis stammen. Ausnahme sind auch hier Kinder, die jünger als 14 Jahre sind. 

Sport

Kontaktfreier Freizeitsport in Kleingruppen von maximal fünf Personen aus zwei Haushalten ist ab Montag erlaubt. Kinder unter 14 Jahren dürfen in Gruppen von bis zu 10 Personen Sport treiben, exklusive einer Aufsichtsperson. Allerdings gilt dies ausschließlich für den Außenbereich. Möglich sind demnach also Laufen, Leichtathletik, Radfahren, Tennis, Golfen, Reiten, oder auch Fußballtraining, sofern direkter Körperkontakt vermieden wird.

Fitnessstudios

Im Außenbereich von Fitnessstudios oder ähnlichen Anlagen dürfen Einzeltrainings nach Terminvergabe erfolgen. Dabei dürfen höchstens zwei Personen aus einem Haushalt Zutritt erhalten. Zudem müssen Hygienemaßnahmen eingehalten und Kundenbegegnungen vermieden werden.

Kultur 

Zoos, Galerien, Museen und Bibliotheken dürfen öffnen. Bei Gedenkstätten, Galerien und Museen ist dabei allerdings Terminbuchung und Kontaktverfolgung nötig. Kontaktfreie Kulturangebote im Außenbereich sind für bis zu zehn Kinder und 14 Jahren erlaubt. 

Körpernahe Dienstleistungen

Alle körpernahen Dienstleistungen sind unter Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen zugelassen. Das betrifft etwa Tattoo- und Piercingstudios sowie Nagelstudios. Wenn das Tragen einer Maske nicht möglich ist, wie beispielsweise bei Kosmetikstudios, muss ein tagesaktuellen negativer Corona-Schnelltest vorgelegt werden. 

Wettannahmestellen

Wettannahmestellen dürfen den Betrieb unter Einschränkungen wieder aufnehmen. Das Geschäft darf dabei nur über den Außenbereich wie etwa ein Verkaufsfenster abgewickelt werden. Die Innenbereiche müssen geschlossen bleiben. 

Schulen

In den saarländischen Schulen gelten je nach Schulform und Klassenstufe Wechselmodelle zwischen Präsenzunterricht und Homeschooling oder Präsenzunterricht unter erhöhten Hygieneauflagen. Während die Abschlussklassen und der Jahrgang vor dem Abschluss wieder am Unterricht vor Ort teilnehmen, gilt für niedrigere Stufen das Wechselmodell. Das Bildungsministerium trifft dabei noch genauere Regelungen

Künstlerische Schulen

In privaten und öffentlichen künstlerischen Schulen ist zusätzlich Einzelunterricht in Präsenz möglich. Das betrifft etwa Kunst-, Musik- oder Theaterschulen, die von der zuständigen Landesbehörde als allgemeine Bildungseinrichtungen anerkannt sind. Ausgenommen sind Unterricht für Gesang und Blasinstrumente, da dieser durch Aerosole eine hohe Infektionsgefahr darstellt. 

Einreisebeschränkungen

Bei der Einreise aus Virusvariantengebieten gelten nach der neuen Verordnung weitere Beschränkungen. Wer aus einem Gebiet außerhalb Deutschlands einreist, indem Mutationen grassieren, muss sich für 14 Tage in Quarantäne begeben. Anders als bei Einreisen aus anderen Risikogebieten kann diese nicht frühzeitig beendet werden. 

Ausgenommen sind Personen, die sich weniger als 24 Stunden im Saarland aufhalten, um dringliche Angelegenheiten, wie etwa einen Arztbesuch zu erledigen. 

Einreise nach Frankreich

Wer nach Frankreich einreisen möchte, muss ein negatives Corona-Testergebnis vorlegen, das nicht älter als 72 Stunden ist. Ausnahmen sind Kinder bis elf Jahren, Berufspendler:innen und Lkw-Fahrer:innen. Auch Menschen, die nicht weiter als 30 Kilometer von der Grenze entfernt wohnen und sich weniger als 24 Stunden in Frankreich aufhalten, können ohne vorherigen Test einreisen.  

Weitere Informationen zu den Neuerungen und der gesamten Corona-Lage im Saarland findet ihr auf der Website der Landesregierung. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums

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Keine Corona-Toten im Saarland am Wochenende

Im Saarland sind zurzeit 1.207 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Sonntag (7. März 2021), 16.00 Uhr, veröffentlicht hat.

26 neue Corona-Infektionen im Saarland

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 26 auf jetzt 29.517. Am Sonntag der vergangenen Woche waren es 39 Neuinfektionen gewesen. Die 7-Tages-Inzidenz beträgt 59,3 (Vorwoche: 73,0).

Keine weiteren Todesfälle gemeldet

Im Saarland wurden keine weiteren Todesfälle verzeichnet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, liegt damit weiter bei 904.

127 Personen im Krankenhaus

Als geheilt gelten inzwischen 27.406 Menschen (+41). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 127 stationär behandelt (+4). Davon liegen 38 auf der Intensivstation (+1).

So sieht es aktuell in den Kreisen aus

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
- Saarbrücken: 11.380 (+5 gegenüber dem Vortag)
- Merzig-Wadern: 2.518 (+1)
- Neunkirchen: 3.673 (+1)
- Saarlouis: 6.120 (+2)
- Saarpfalz: 3.359 (+10)
- St. Wendel: 2.467 (+7)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 07.03.2021
- eigene Recherche

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Die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Saarland ist gestiegen. Foto: Niaid/Europa Press/dpa-Bildfunk

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