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An diesen drei Drogeriemärkten im Saarland können Corona-Schnelltests durchgeführt werden

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Corona-Schnelltests können auch bei drei "dm"-Filialen im Saarland durchgeführt werden. Foto: Peter Bajer/dm

Saarland: Corona-Schnelltest-Zentren bei Drogeriemärkten

Corona-Schnelltests an Drogeriemärkten im Saarland? Das soll ab dem heutigen Montag bei Teststellen in Saarbrücken, Ottweiler und Tholey möglich sein, teilte die Drogeriemarktkette "dm" mit. Die Standorte:
- Saarbrücken: Markt in der Bahnhofstraße 71-73
- Ottweiler: Markt in der Bliesstraße 8
- Tholey: Markt in der St. Wendeler Straße 4

Laut Unternehmen könnten die kostenlosen Corona-Tests online gebucht werden. Das Ergebnis komme 15 Minuten nach einem Schnelltest per E-Mail. In mehreren Bundesländern wie etwa in Rheinland-Pfalz sind bereits Schnelltest-Zentren in Zusammenarbeit mit "dm" eröffnet worden.

Hans bei Eröffnung in Ottweiler dabei

In Ottweiler wollte sich Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) am Montag, um 11.00 Uhr, vor Ort darüber informieren. Der Artikel dazu: "Bildergalerie: Hans besucht Corona-Schnelltestzentrum von 'dm' in Ottweiler".

"Das Saarland-Modell von Ministerpräsident Hans werden wir mit aller Kraft unterstützen, damit die Menschen in ihrem Alltag wieder ein Stück Normalität erreichen und Bildungs- oder Kultureinrichtungen sowie Einzelhandel und Gastronomie mit zertifizierten Testergebnissen besuchen können", sagte Christoph Werner, Vorsitzender der "dm"-Geschäftsführung.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- dm.de
- eigener Artikel

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Patryk Kubek

Nächste Acts fürs Strandkorb Open Air am Bostalsee angekündigt

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Auch Markus Krebs ist am Bostalsee mit dabei. Foto: Henning Kaiser/dpa-Bildfunk

Die Veranstalter des Strandkorb Open Air am Bostalsee haben weitere Acts angekündigt. Bei der Event-Reihe im Sommer ist auch Komiker Markus Krebs dabei. Außerdem erwartet die Besucher:innen ein Kölscher Abend.

Krebs und Kölsch-Bands mit dabei

Krebs tritt am Donnerstag, dem 17. Juni auf. Der Abend unter dem Motto "Kölsch im Strandkorb" findet am Sonntag, dem 20. Juni, statt. Dann werden die Bands Brings, Kasalla und Die Konsorten dem Publikum einheizen.

Die Acts kommen aufs Strandkorb Open Air

Für das Strandkorb Open Air sind mittlerweile mehr als 20 Acts angekündigt. Die Übersicht:

Feiern in Strandkörben

Das Konzept: Besucher:innen können Konzerte von Strandkörben aus verfolgen. Bis zu 800 solcher Sitzgelegenheiten sollen in ordnungsgemäßem Abstand aufgestellt werden, so die Veranstalter.

Hygienekonzept am Bostalsee

Ein Hygienekonzept soll erlauben, unter Einhaltung der Corona-Regeln zu feiern. So wird die Besucherfläche in bis zu zehn Einheiten aufgeteilt. Einlass und Auslass werden so geregelt, dass sich Besucher:innen der jeweils anderen Inseln nicht kreuzen. Einbahnstraßen sollen vermeiden, dass Besucher:innen mit anderen Kontakt haben. Auch für den Weg vom Parkplatz zum Strandkorb und den Toiletten gibt es Konzepte.

Speisen und Getränke online kaufen

Zudem wird die Gastronomie im Sommer voraussichtlich besonders geregelt werden. Während des Events können Besucher:innen Speisen und Getränke online buchen. Servicekräfte bringen sie dann an den Platz. Aber auch im Vorfeld soll es möglich sein, Nahrungsmittel zu bestellen. Sie stehen dann bereits bei Ankunft am Strandkorb in einer Kühlbox bereit.

Verwendete Quellen:
- Website des Strandkorb Open Air
- eigene Berichte

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5.000 € Digitalbonus: Unterstützung bei Shop- und Web-Projekten

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Online-Shop, verkaufsfördernde Website, Kundenakquise mit Online-Tools: Digitalisierung macht Firmen zukunftssicher.

Unternehmen in der Region erhalten Unterstützung bei der Realisierung digitaler Projekte: Der Digitalbonus ist dreistufig aufgebaut: Er reduziert Projektkosten, macht Firmen fit für die Anwendung digitaler Tools und stellt Budget für Digitalmarketing zur Verfügung. Insgesamt steht pro Projekt eine Gesamtsumme von 5.000 € zur Verfügung.

Digitalisierung macht Firmen zukunftssicher. Ein stationärer Laden lässt sich zum Beispiel mit einem Online-Shop erweitern. Eine Website lässt sich mit Online-Terminvereinbarung ausstatten - neue Geschäftsaktivitäten mithilfe von digitalen Maßnahmen.

Mehr Infos zum Digitalbonus

Die Saarbrücker Digitalagentur N49 ist zertifiziert für das Programm go-digital des Bundeswirtschaftsministerium. Hindernis bei staatlichen Programmen: Bis die Genehmigung vorliegt und ein Projekt starten darf, vergehen üblicherweise 3 Monate.

Vorteile nutzen ohne Wartezeit

Aus diesem Grund nutzt der Digitalbonus die Vorteile solcher Förderprogramme - ohne die lange Wartezeit für die behördliche Prüfung. "Wir haben seit Anfang des Jahres mehr als 100 Unternehmen zum Thema Förderung beraten", sagt Christian Lauer, Agenturchef von N49, "von daher wissen wir, wo für viele Firmen der aktuelle Bedarf liegt."

Mehr Infos zum Digitalbonus

Aus diesem Grund hat der Digitalbonus drei Komponenten:

Günstigere Projektkosten:
Mit dem Zuschuss minimieren sich die Projektkosten. Zum Beispiel die Kosten für die Realisierung eines Online-Shops oder einer neuen Website. Der Projektgutschein mindert die Kosten für die Realisierung um 1.500 €. Zudem ist in dem Förderprogramm eine zinslose Ratenzahlung über 36 Monate möglich. 

Digitale Tools erfolgreich anwenden:
Wie lassen sich mit Google Analytics die Nutzer von Shop oder Website besser verstehen? Wie setzen Sie Facebook, Instagram & Co. erfolgreich für Ihr Unternehmen ein? Zweiter Baustein des Digitalbonus sind Workshops, die fit machen sollen für die Anwendung von digitalen Tools. Hierfür stehen 1.000 € zur Verfügung. Die meisten Workshops sind so kostenfrei buchbar.

Kunden gewinnen mit Digitalmarketing:
Mit digitalem Marketing lassen sich sehr kostengünstig neue Kunden ansprechen. Im Rahmen des Digitalbonus stehen 2.500 € hierfür zur Verfügung. Mit dem Budget können Firmen eine Digitalkampagnen bei SOL.DE starten, zum Beispiel Display Ads oder PR-Artikel. SOL.DE hat bis zu 2 Millionen Nutzer im Monat. Innerhalb des Budgets können 200 € für eine Facebook-Kampagne genutzt werden.

Mehr Infos zum Digitalbonus

Digitalisierungspotenzial erkennen

Es gibt nur einige wenige Spielregeln, um vom Digitalbonus zu profitieren - selbstverständlich ist die Förderung grenzüberschreitend für die Großregion ausgelegt: Der Unternehmenssitz muss in Deutschland, Frankreich oder Luxemburg liegen. Die Mindestauftragssumme beträgt 9.000 € (zum Beispiel für Shop oder Website). Das entspricht in diesem Fall einer Förderquote von rund 55 Prozent. Die Fördersumme bezieht sich auf die Nettobeträge.

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100.00 € Gesamtbudget stehen für den Digitalbonus zur Verfügung.

"Für die Förderung stehen insgesamt 100.000 € Gesamtbudget zur Verfügung", erklärt Manuel Trutter. Er leitet die Digitalberatung bei N49. "Damit können wir insgesamt 20 Firmen unterstützen."

Mit rund 30 Team-Mitgliedern arbeitet N49 an zwei Standorten in Saarbrücken und Trier. N49 hat einen starken digitalen Fokus. Spezialgebiete sind: Web-Entwicklung, Shop-Systeme, App-Design, Social Media Management, Suchmaschinen-Optimierung und -Marketing (SEO/SEA).

Diese alles sind Themen, mit denen sich Unternehmen zukunftssicher aufstellen können. Kunden von N49 sind kleine und mittlere Unternehmen, aber auch Kommunen und Ministerien. "Wir kommen aus der Beratung", sagt Manuel Trutter. "Von daher ist es unserer täglicher Job, Digitalisierungspotenzial zu erkennen."

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N49 Agentur für Konzept und Performance GmbH
Gutenbergstraße 11-23
66117 Saarbrücken

www.n49-digitalbonus.de

hallo@n49.de
Tel. 0681 502-3633

Bürozeiten: Mo - Fr 9:00 - 17:00 Uhr

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Lehrkräfte an Saar-Gymnasien werden nicht früher geimpft

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Lehrkräfte an Gymnasien müssen noch weiter auf ihre Corona-Impfung warten. Foto: Marijan Murat/dpa-Bildfunk

Lehrkräfte an Gymnasien im Saarland werden nicht früher gegen das Coronavirus geimpft. Das hat das Verwaltungsgericht am heutigen Montag (29. März 2021) entschieden.

Gymnasiallehrer stellte Antrag

Ein Gymnasiallehrer hatte geklagt und gefordert, ebenso wie Grundschullehrkräfte mit der Gruppe der Personen mit hoher Priorität gegen das Virus geimpft zu werden. Er sah Gymnasiallehrkräfte gegenüber Grundschullehrkräften ungleich behandelt. Auch sagte er, Gymnasiallehrkräfte hätten ein höheres Infektionsrisiko.

Gericht: Junge Kinder brauchen mehr Nähe und Zuwendung

Die Verwaltungsrichter:innen lehnten den Antrag ab. "Nach allgemeiner Lebenserfahrung sei nachvollziehbar, dass Grundschulkinder im Vergleich zu Schülern einer weiterführenden Schule zuweilen mehr Zuwendung und Nähe benötigten", teilte das Gericht mit. Dementsprechend gebe es auch in Grundschulen Schwierigkeiten, die Abstandsregeln umzusetzen.

Früherziehung hat besondere Wichtigkeit

Zudem sei dem Erziehungs- und Bildungsbereich für kleinere Kinder eine besondere, erhöhte Wichtigkeit beizumessen. "In der Vorschulerziehung und im Grundschulbereich würden die Grundlagen für alle im späteren Schulleben erforderlichen Kompetenzen gelegt. Unterbrechungen dieser früheren Erziehungsleistungen könnten weitreichende Folgen für die darauf aufbauende spätere Ausbildung und auf die Chancengleichheit aller Kinder haben". Ein Ausfall des strukturierten Lernens im Präsenzunterricht könne bei Grundschüler:innen noch schwieriger durch Fernangebote aufgefangen werden dürfen als bei größeren Schüler:innen.

Grundschulschließungen wirken sich auf Eltern aus

Kinder im Grundschulalter bedürften zudem tagsüber in größerem Umfang einer Betreuung als ältere, sodass sich eine Schließung der Grundschulen insbesondere auch auf den Berufsalltag der betroffenen Eltern besonders stark auswirken könne.

Lehrer:innen haben nur geringes Infektionsrisiko

Laut Gericht entstehen dem antragstellenden Lehrer auch keine "schweren und unzumutbaren" Nachteile, wenn er auf seinen regulär vorgesehen Termin wartet. Insbesondere sei er keinem hohen Ansteckungsrisiko unterworfen. Laut Ständiger Impfkommission unterlägen Erzieher:innen und Lehrer:innen bei Einhaltung der Hygieneregeln nämlich nur einem geringen Infektionsrisiko. Das Ansteckungsrisiko des Antragsstellers sei also nicht gravierender als das vieler anderer Personen, die am Arbeitsplatz ebenfalls den Kontakt mit oft auch vielen anderen Menschen nicht vermeiden können.

Die Beteiligten können binnen zwei Wochen Beschwerde gegen die Entscheidung an das Oberverwaltungsgericht richten.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Verwaltungsgerichts des Saarlandes, 29.03.2021

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"Spannender, unheimlicher und überraschender": Erste Kritik zum neuen Saarland-Tatort "Der Herr des Waldes"

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Der zweite Fall für das neue Tatort-Team aus Saarbrücken: "Der Herr des Waldes" wird am Ostermontag im Ersten ausgestrahlt. Foto: SR/Manuela Meyer

Das neue Tatort-Team aus Saarbrücken ermittelt am kommenden Montag um 20.15 Uhr im Ersten seinen zweiten Fall: "Der Herr des Waldes". Die beiden Ermittler Leo Hölzer (Vladimir Burlakov) und Adam Schürk (Daniel Sträßer) sollen den Mord an der jungen Jessi aufklären.

Zweiter Fall für die Saar-Kommissare: "Der Herr des Waldes" 

Eine Verabredung in den saarländischen Wäldern endete für die Schülerin tödlich. Der Zustand der Leiche und die Umstände ihres Todes werfen Fragen auf: War es ein Ritualverbrechen? Und ist der Täter ein Psychopath oder bloß ein verschmähter Liebhaber? Die Kommissare ermitteln in alle Richtungen. Dabei werden sie jedoch erneut von der eigenen Vergangenheit und einem geteilten Geheimnis eingeholt. Denn ausgerechnet Adams gewalttätiger Vater, der am Ende des ersten Falles, "Das fleißige Lieschen", nach 15 Jahren aus dem Koma erwachte, glaubt, bei den Ermittlungen helfen zu können. 

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Der Vater von Hauptkommissar Schürk, Roland Schürk (Torsten Michaelis), hat einen Verdacht. Foto: Manuela Meyer/SR

"Spannender, unheimlicher und überraschender"

Regisseur Christian Theede und Autor Henrik Hölzemann sei erneut ein besonderer Tatort gelungen, findet die Kritikerin der Deutschen Presse-Agentur Katja Sponholz. "Der Herr des Waldes" biete mehr als die übliche Sonntagabend-Unterhaltung. "Der Film ist spannender, unheimlicher und überraschender", urteilt die Rezensentin. Zudem enthalte er mehr Thriller-Elemente. Auch Theede hatte bereits angekündigt: "Es gibt wirklich einige herausragende Szenen, wo man mit offenem Mund sitzt und denkt: Wow, was geht denn hier ab?!" Damit habe er nicht zu viel versprochen. 

Kritik lobt die Vielschichtigkeit des Saarland-Krimis

Laut Sponholz sei der neue Saarland-Tatort zudem vielschichtiger als andere Krimis. Es ginge eben nicht nur darum, Motiv und Täter zu finden, sondern auch darum, den eigenen Fall zu lösen und weitreichende Entscheidungen zu treffen. Nebenbei tun sich bei Vätern, Söhnen und auch Tätern Parallelen auf. Im Zentrum stehe dabei auch der Wunsch nach Anerkennung. Wenn etwa Hauptkommissar Schürk einem Verdächtigen den Spiegel vorhält: "Bist gar nicht so ein harter Hund. Willst du auch nur geliebt werden wie alle anderen? Und dann tut es weh, abgelehnt zu werden", könnte das auch eine Selbstanalyse sein. 

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Die Beziehung der beiden Kommissare Leo Hölzer (Vladimir Burlakov) und Adam Schürk (Daniel Sträßer) steht im Zentrum des Saarland-Tatorts. Foto: Manuela Meyer/SR

Herzstück ist die Beziehung von Hölzer und Schürk

Auch die beiden weiblichen Teammitglieder Esther Baumann (Brigitte Urhausen) und Pia Heinrich (Ines Marie Westernströer) bekämen im zweiten Fall mehr Spiel- und Entfaltungsraum. "Wobei zum Verhältnis der Kommissarinnen und Kommissare untereinander das letzte Wort noch lange nicht gesprochen ist", so Sponholz. Das gelte natürlich auch für das Gespann Hölzer und Schürk, deren Beziehung sowohl für die Zuschauer:innen als auch ihre Darsteller einen besonderen Reiz ausmache. 

"Das ist schon eine extrem interessante Konstellation", meint Daniel Sträßer (33). Die Verbindung der beiden Kommissare, geknüpft durch die gemeinsame Vergangenheit, werde durch die Dramatik der Fälle immer wieder auf die Probe gestellt. Adam Schürk sei als Rolle so spannend, "weil er einerseits diese große Coolness und Ruhe besitzt, aber diese nur Oberfläche ist. Und darunter brodelt es wie ein Vulkan."

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Hauptkommissarinnen Esther Baumann (Brigitte Urhausen) und Pia Heinrich (Ines Marie Westernströer) ermitteln an der Schule des Mordopfers. Foto: Manuela Meyer/SR

Zweiter Saar-Tatort knüpft nahtlos an ersten Fall an

Um die gemeinsame Geschichte der beiden Ermittler nahtlos zu erzählen, knüpft "Der Herr des Waldes" direkt an den ersten Fall der beiden Kommissare an. Dies soll auch beim dritten Tatort des neuen Saarbrücker Teams so fortgesetzt werden. Darin liegt nicht nur eine weitere Besonderheit des Filmes, sondern auch eine Herausforderung für dessen Macher: "Es war schon untypisch, dass er dort anschließt, wo der letzte aufhört", räumt Regisseur Christian Theede ein. Zwar werden die Charaktere und Geschichten horizontal erzählt, gleichzeitig muss der Krimi jedoch für die Zuschauer:innen auch als Einzelstück funktionieren

Wer nach dem Cliffhanger vor einem Jahr dachte, dass dies nur schwer möglich ist, kann laut der Kritikerin beruhigt sein: "Auch wer den ersten Fall nicht gesehen hat, wird schnell 'reinkommen' und hineingezogen - sowohl in die alte Geschichte als auch die neue Handlung."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Kreis Birkenfeld nahe St. Wendel zieht Corona-Notbremse

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In Birkenfeld soll es erneut zu einer nächtlichen Ausgangssperre kommen. Foto: dpa-Bildfunk/Robert Michael

Kreis Birkenfeld zieht Corona-Notbremse

Der Kreis Birkenfeld/Rheinland-Pfalz, der direkt an das Saarland angrenzt, zieht die Corona-Notbremse. Das bedeutet: "Auch ohne bundesweite 'Osterruhe' müssen sich die Einwohner des Nationalparklandkreises Birkenfeld auf noch drastischere Einschränkungen über die Feiertage einstellen". Das geht aus einer entsprechenden Mitteilung der Kreisverwaltung hervor.

Verschärfungen: was geplant ist

Eine Woche nach der sogenannten Allgemeinverfügung "50 plus" sei die Kreisverwaltung gezwungen, eine verschärfte Fassung zu erlassen. Unter anderem beinhalte diese eine Ausgangssperre von 21.00 bis 5.00 Uhr. Bereits im Januar dieses Jahres hatte es in Birkenfeld eine Ausgangssperre gegeben.

Darüber hinaus soll das Termin-Shopping noch strenger als bisher reglementiert werden, teilte die Kreisverwaltung mit. Gleiches gelte für Treffen im öffentlichen Raum sowie Sport im Freien. Hier darf man sich den Angaben zufolge dann nur noch mit Personen des eigenen Hausstands und maximal einer weiteren Person aufhalten. "Auch die Öffnung von Biergärten und Museen ist dann wieder tabu", hieß es zudem.

Corona-Notbremse ab Mittwoch

Wie der "SR" berichtet, soll die Verschärfung der Corona-Regeln am Mittwoch (31. März 2021) in Kraft treten und vorerst bis zum 11. April gelten.

Inzidenz über 100

Der Grund für die geplante Corona-Notbremse: Nach Angaben der (maßgeblichen) Statistik des Robert Koch-Instituts weist der Landkreis Birkenfeld seit drei Tagen ein Überschreiten der kritischen 100er-Marke bei der Sieben-Tage-Inzidenz auf. "Weil am Sonntag und am Montag insgesamt nur ein Fall aus der Inzidenzberechnung herausfällt, ist keine Besserung in Sicht", hieß es.

Aufgehoben werden dürfe die Allgemeinverfügung erst, wenn die Inzidenz an sieben Tagen hintereinander wieder unter 100 gelegen hat.

Verwendete Quellen:
- landkreis-birkenfeld.de
- eigener Bericht
- Saarländischer Rundfunk

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Lehrerverband fordert Test-Pflicht in Saar-Schulen

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55 Prozent der Schüler:innen im Saarland lassen sich auf das Coronavirus testen. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Bildfunk

Der Verband Reale Bildung (VRB) Saarland fordert, Corona-Tests für Schüler:innen und Lehrkräfte verpflichtend zu machen. Nur getesteten Personen sollte demnach Zugang zu Schulen gewährt werden, so die Vorsitzende, Karen Claasen, am Sonntag (28. März 2021).

VRB-Vorsitzende: Testen muss Pflicht werden

"Es wäre sehr fragwürdig, Schulen zum wiederholten Male weniger als andere öffentliche Bereiche beim Gesundheitsschutz zu berücksichtigen und zu reglementieren", so Claasen mit Blick auf das sogenannte "Saarlandmodell". "Solange Impfungen kaum vorhanden sind, Lehrerinnen und Lehrer weiterführender Schulen keine Priorität haben, muss konsequenten Testen zur Pflicht werden".

Hälfte der Schüler:innen macht keinen Corona-Test

Im Saarland können sich seit einigen Wochen alle Schüler:innen und Lehrkräfte zweimal pro Woche freiwillig auf das Virus testen lassen. Der Erfolg ist mäßig: Von den Schüler:innen nehmen das Angebot nur 55 Prozent in Anspruch, bei den Lehrerinnen und Lehrern liegt die Quote bei 70 Prozent, berichten "SZ" und "SR" mit Berufung auf Angaben des Bildungsministeriums.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des VRB Saarland, 28.03.2021
- Saarbrücker Zeitung
- Saarländischer Rundfunk

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Saarland will an Plan für Lockerungen festhalten

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Im Saarland sollen die Corona-Regeln nach Ostern gelockert werden. Foto: Harald Tittel/dpa-Bildfunk

Trotz Kritik hält das Saarland an seinem geplanten Modellprojekt für Lockerungen durch massenhaftes Testen fest. "Wir werden diese Strategie weiterverfolgen", sagte Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) am Montag (29. März 2021) in Ottweiler.

Hans: Aktivitäten im "Verborgenen" kommen ins Freie

Es handele sich "im Übrigen um eine sehr vorsichtige Strategie", die ab dem 6. April schrittweise umgesetzt werden solle. "Wir sorgen mit dem Saarland-Modell dafür, dass Aktivitäten, die im Moment drinnen stattfinden, im Verborgenen, ins Freie kommen", sagte er.

Strategie soll Corona-Zahlen nach unten bringen

Im Freien gebe es ein niedrigeres Risiko, sich zu infizieren. "Und wenn draußen im eigenen Garten zehn Personen zusammenkommen, oder auch in einem Biergarten sich hinsetzen mit einem negativen Test, ist das eben besser, als wenn man heute in den Kellern, sozusagen im Verborgenen und an der Verordnung vorbei, zusammenkommt", sagte Hans. Deswegen sei die Strategie "ein Beitrag dazu, die Infektionszahlen nach unten zu bringen und ein Beitrag zur Vorsicht in Deutschland".

Saarland will nach Ostern lockern

Das Saarland will ab 6. April Kinos, Theater, Fitnessstudios und die Außengastronomie wieder öffnen: Voraussetzung für Gäste, Besucher und Nutzer ist ein tagesaktueller negativer Schnelltest. Weitere Öffnungen könne es nach dem 18. April geben, hatte Hans zuvor angekündigt: in der Gastronomie, beim Ehrenamt, in den Schulen.

Regierung will Schritte bei exponentiellem Wachstum zurücknehmen

Das "Saarland-Modell" sei "kein Experiment, das in Kauf nimmt, dass mehr Menschen erkranken oder gar sterben", sagte Hans. "Wir werden, wenn exponentielles Wachstum kommt, im Geleitzug aller Länder auch wie immer dann auch Öffnungsschritte zurücknehmen müssen."

Hans kritisiert Merkel-Idee

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Sonntagabend allen geplanten Lockerungen und Modellprojekten in der Pandemie angesichts der dritten Corona-Welle eine klare Absage erteilt. Die von Merkel ins Gespräch gebrachte Übernahme von Kompetenzen durch den Bund sei "ein falsches Signal", sagte Hans.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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Saar-Experte: Warum die Corona-Lage an Ostern brisanter als Weihnachten ist

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Lehr verantwortet den Covid-19-Simulator. Foto: Iris Maria Maurer/dpa-Bildfunk

Anders als zu Weihnachten ist die Corona-Lage vor Ostern aus Sicht des Saarbrücker Pharmazie-Professor Thorsten Lehr brisanter. Vor allem die in Deutschland inzwischen vorherrschende Virusvariante B.1.1.7 breite sich stärker in Familien aus. Zudem seien die Zahlen derzeit ansteigend, sagte er Deutschen Presse-Agentur. "Das ist ein Pulverfass, auf dem wir sitzen."

Wirkung der Impfungen noch nicht da

Anders als Ende 2020 seien zwar inzwischen viele Menschen aus der besonders gefährdeten hohen Altersgruppe geimpft. Allerdings liege der Anteil bei den Über-70-Jährigen erst bei gut einem Viertel, sagte Lehr. "Bis die Wirkung richtig einsetzt, dauert es auch ein paar Wochen." Daher könne hier noch keine Entwarnung gegeben werden. "Wir haben also ein bisschen Entschärfung durch die Impfung, aber eine Verschärfung durch die Mutanten", bilanzierte er.

Inzidenz in Deutschland bei über 130

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Montagmorgen (29. März 2021) 9.872 Neuinfektionen. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 43 neue Todesfälle verzeichnet. Der Inzidenzwert ist demnach weiter gestiegen: Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:innen lag laut RKI am Morgen bundesweit bei 134,4 - und damit erneut höher als in der Vorwoche (22. März: 107,3).

Covid-19-Simulator erstellt Vorhersagen

Der Professor für klinische Pharmazie an der Universität des Saarlandes verantwortet einen Covid-19-Simulator, der Vorhersagen der Corona-Infektionen samt Krankenhausbettenbelegung, intensivmedizinischer Behandlung, Beatmung und Todesraten in den einzelnen Bundesländern und die Abschätzung von nicht-pharmazeutischen Interventionen ermöglichen soll.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Gesundheitsamt Saarlouis meldet weitere Corona-Fälle an Schulen

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An drei Schulen im Landkreis Saarlouis sind erneut Corona-Fälle aufgetreten. Foto: Britta Pedersen/dpa-Bildfunk

Corona-Fälle an drei Schulen im Landkreis Saarlouis

Das Gesundheitsamt des Landkreises Saarlouis hat am heutigen Montag (29. März 2021) über weitere Corona-Fälle an Schulen informiert. Betroffen seien drei Bildungseinrichtungen. Die Angaben in der Übersicht:

- TGSBBZ Saarlouis: eine positiv getestete Person, für weitere zehn Personen wurde Quarantäne ausgesprochen
- KBBZ Saarlouis: eine positiv getestete Person, für weitere acht Personen wurde Quarantäne ausgesprochen 
- Odilienschule Dillingen: eine positiv getestete Person, Ermittlungen zur Kontaktnachverfolgung laufen noch

Corona im Kreis Saarlouis

Die 7-Tages-Inzidenz im gesamten Landkreis Saarlouis liegt mit Stand vom gestrigen Sonntag (28. März 2021) bei 79. Im Moment gelten 277 Menschen als infiziert. Seit Beginn der Pandemie hat es 6.490 Fälle gegeben. 141 Menschen sind an oder mit Sars-CoV-2 verstorben. Alle Zahlen aus dem Saarland findet ihr hier.

Verwendete Quellen:
- landkreis-saarlouis.de
- eigener Bericht

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Dreimal so schnell wie erlaubt: Auto geht Polizei auf A6 in die Falle

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Eine Person fuhr 185 km/h bei erlaubten 60. Symbolfoto: Frank Rumpenhorst/dpa-Bildfunk

Die Polizei hat bei Kontrollen auf der Grumbachtalbrücke und in Kirkel-Altstadt gravierende Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Mehr als 1.300 Fahrer:innen waren zu schnell unterwegs, so die Beamt:innen am heutigen Montag (29. März 2021).

Dreimal so schnell wie erlaubt

In einer Baustelle auf der Grumbachtalbrücke (A6 in Richtung Mannheim) gilt die Höchstgeschwindigkeit von 60 Kilometern pro Stunde. Ein Fahrzeug wurde hier am Wochenende mit 185 km/h gemessen. In diesem Fall kann das Bußgeld bis zu 1.200 Euro betragen. Außerdem drohen drei Monate Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg.

Mit 124 km/h im Ort unterwegs

In der Ortsdurchfahrt von Altstadt zeigte eine Messung eine Geschwindigkeit von 124 km/h bei erlaubten 50 Kilometern pro Stunde an. Den Fahrer beziehungsweise die Fahrerin erwartet jetzt ein Bußgeld von 480 Euro, zwei Punkte und ein dreimonatiges Fahrverbot. Sämtliche Fahrzeugführer:innen müssen mit Ordnungswidrigkeitsverfahren und Bußgeldern sowie Fahrverboten rechnen. Die Kontrollen fanden von Freitag bis Sonntag statt. Die Polizei weist darauf hin, dass auch in Zukunft mit Speed-Messungen zu rechnen ist.

Blitzer im Saarland: Hier steht die Polizei diese Woche

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums Saarland, 29.03.2021

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Bildergalerie: Hans besucht Corona-Schnelltestzentrum von "dm" in Ottweiler

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Hans ließ sich vor Ort auch testen. Foto: BeckerBredel

Ottweiler: Hans weiht Schnelltestzentrum von "dm" ein

Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat am Montag das Corona-Schnelltestzentrum von "dm" in Ottweiler eingeweiht. Dabei ließ sich der Politiker auch testen und nahm Stellung zum "Saarland-Modell", das Lockerungen des Lockdowns nach Ostern vorsieht.

Derweil präsentierte "dm"-Deutschlandchef Christoph Werner die Einrichtung in Ottweiler. Pro Teststation könnten 70 Testungen am Tag durchgeführt werden, bei Bedarf auch bis zu 120. Termine seien über die "dm"-App oder auf der "dm"-Webseite verfügbar. Alle Informationen dazu findet ihr hier: "An diesen drei Drogeriemärkten im Saarland können Corona-Schnelltests durchgeführt werden".

Hans zu "Saarland-Modell"

Zum "Saarland-Modell" sagte der Ministerpräsident im Rahmen seines Besuchs in Ottweiler: Man werde an dem Modell festhalten. "Das ist kein Experiment, das wird funktionieren", so der Regierungschef. "Mit Test im Biergarten zu sein, ist doch besser als ohne im Partykeller", sagte Hans. Zuvor hatte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) den geplanten Schritt für das Saarland kritisiert. So reagierte der Saar-Ministerpräsident darauf: "Hans verteidigt geplante Lockerungen im Saarland".

Verwendete Quellen:
- Presseagentur BeckerBredel
- eigene Berichte

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Saarland-News: Das sind die wichtigsten Meldungen vom Montag

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Die Saar-News vom heutigen Montag (29. März 2021) findet ihr auf SOL.DE. Foto: BeckerBredel

37 Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Die Zahl der Corona-Infizierten im Saarland ist um 37 gestiegen. Alle aktuellen Daten des Gesundheitsministeriums vom Montag (29. März 2021): "Corona im Saarland: Aktuelle Zahl der Infizierten, Toten und Geheilten".

"Nicht der Zeitpunkt": Merkel kritisiert Öffnungspläne im Saarland

In einem ihrer seltenen TV-Interviews hat Kanzlerin Merkel die Bundesländer für ihr Vorgehen in der Corona-Krise kritisiert. Mit Blick auf die geplanten Lockerungen nach Ostern im Saarland sagte sie, es sei dafür nicht der Zeitpunkt. Der ganze Artikel: "'Nicht der Zeitpunkt': Merkel kritisiert Öffnungspläne im Saarland".

Dazu: "Nach Merkel-Kritik: Hans verteidigt geplante Lockerungen im Saarland".

Polizei löst Hochzeitsfeier in Dudweiler auf - rund 80 feiernde Personen vor Ort

An der "Grillstelle Tierbachtal" in Dudweiler hat die Polizei am Wochenende eine Hochzeitsfeier mit rund 80 Personen aufgelöst. Für die Teilnehmer:innen zieht das Konsequenzen nach sich. Mehr: "Polizei löst Hochzeitsfeier in Dudweiler auf - rund 80 feiernde Personen vor Ort".

An diesen drei Drogeriemärkten im Saarland können Corona-Schnelltests durchgeführt werden

Die Menschen im Saarland können vom heutigen Montag (29. März 2021) an auch bei drei Saar-Drogeriemärkten Corona-Schnelltests machen. Hier gibt es die Teststellen: "An diesen drei Drogeriemärkten im Saarland können Corona-Schnelltests durchgeführt werden".

Saar-Experte: Warum die Corona-Lage an Ostern brisanter als Weihnachten ist

Laut dem Saarbrücker Pharmazie-Wissenschaftler Lehr ist die Corona-Lage beim diesjährigen Osterfest brisanter als noch an Weihnachten. Er vergleicht die Situation mit einem "Pulverfass". Weitere Informationen: "Saar-Experte: Warum die Corona-Lage an Ostern brisanter als Weihnachten ist".

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Ole (40) aus Beckingen hat es um Haaresbreite ins Finale von "The Biggest Loser" geschafft. Als einer von vier Kandidat:innen kämpft er am heutigen Montagabend (29. März 2021) um den Sieg. Mehr: "Saarländer Ole schafft es knapp ins Finale von 'The Biggest Loser'".

Saar-Polizei sucht diese Frauen - mehrere Tausend Euro Schaden angerichtet

Mit einer Öffentlichkeitsfahndung richtet sich die Merziger Polizei aktuell an die Bevölkerung und bittet um Hinweise zu zwei unbekannten Frauen. Diese sollen für einen Taschendiebstahl und unbefugte Bargeldabhebungen verantwortlich sein. Mehr: "Saar-Polizei sucht diese Frauen - mehrere Tausend Euro Schaden angerichtet".

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Unter anderem diese Aufnahme der gesuchten Frauen liegt vor. Foto: Polizei

Eichhörnchen-Babys in St. Ingbert gerettet

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Eine Autofahrerin wurde bei einem Unfall in Völklingen-Wehrden schwer verletzt. Foto: David Young/dpa-Bildfunk

Unfall in Wehrden

Nach Angaben der Polizei hat es am gestrigen Sonntag (28. März 2021) einen Unfall in der Schaffhauser Straße in Völklingen-Wehrden gegeben. Gegen 22.00 Uhr kam eine Autofahrerin hier von der Fahrbahn ab und kollidierte mit zwei geparkten Fahrzeugen, teilten die Einsatzkräfte mit.

Schwere Verletzungen

Den Beamt:innen zufolge erlitt die Frau bei der Kollision schwere Verletzungen. Wie sich herausstellte, stand sie unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen, so die Polizei weiter. Zur Behandlung sei die Frau ins Winterbergklinikum gebracht worden.

Keine gültige Fahrerlaubnis

Im Fahrzeug der Unfallverursacherin stellten die Einsatzkräfte Betäubungsmittel und zwei Einhandmesser sicher, hieß es. "Zudem wurde ermittelt, dass sie nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist", so die Polizei abschließend.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Völklingen, 29.03.2021

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Polizei löst Hochzeitsfeier in Dudweiler auf - rund 80 feiernde Personen vor Ort

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In Dudweiler hat die Polizei eine Hochzeitsfeier beendet. Fotos: (Hintergrund) Pixabay | (Polizei) Monika Skolimowska/dpa-Bildfunk

Polizei: "Nicht genehmigte Hochzeitsfeier" in Dudweiler

Am gestrigen Sonntag (28. März 2021), gegen 12.15 Uhr, haben sich Spaziergänger:innen bei der Polizeiinspektion Sulzbach gemeldet. Ihren Angaben zufolge fand zum Zeitpunkt der Mitteilung eine größere Feierlichkeit an der "Grillstelle Tierbachtal" in Dudweiler statt.

"Vor Ort konnte sodann eine nicht genehmigte private Hochzeitsfeier mit ca. 80 anwesenden Personen festgestellt werden", so die Polizei. Die Teilnehmer:innen der Veranstaltungen feierten den Angaben zufolge mit "Speisen und Getränken".

Einsatzkräfte beenden Feier

Wie die Beamt:innen ebenso mitteilten, wurden die Personen aufgefordert, "die Feier unverzüglich zu beenden". Das taten sie daraufhin - "wenn auch etwas widerwillig".

Nach eigenen Angaben stellte die Polizei im Zuge des Einsatzes diverse Verstöße gegen die Corona-Verordnung fest. "Diese Verstöße wurden geahndet und entsprechende Verfahren eingeleitet", hieß es abschließend.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Sulzbach, 28.03.2021

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Saar-Polizei sucht diese Frauen - mehrere Tausend Euro Schaden angerichtet

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Unter anderem diese Aufnahme der gesuchten Frauen liegt vor. Foto: Polizei

Taschendiebstahl in Perl

Bereits im November 2020 haben zwei unbekannte Frauen in einem Supermarktdiscounter in Perl einen Taschendiebstahl begangen. Wie die Polizeiinspektion Merzig am heutigen Montag (29. März 2021) mitteilte, entwendeten die Täterinnen bei der Tat einen Geldbeutel aus der Umhängetasche einer älteren Dame.

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Hier zu sehen: eine Einzelaufnahme einer der tatverdächtigen Frauen. Foto: Polizei

Unbefugte Bargeldabhebungen

"Mit den erlangten EC-Karten wurden unmittelbar im Anschluss widerrechtlich mehrere Barabhebungen" durchgeführt, teilten die Beamt:innen mit. Dadurch sei ein Schaden von mehreren Tausend Euro entstanden. Die Abhebungen sollen sich in zwei Bankfilialen in Perl und Orscholz zugetragen haben.

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Weitere Einzelaufnahme einer der tatverdächtigen Frauen. Foto: Polizei

Öffentlichkeitsfahndung eingeleitet

Mittlerweile wurde gegen die beiden Frauen eine Öffentlichkeitsfahndung eingeleitet. Die Beamt:innen bitten um Hinweise zu dem Vorfall.

Wer etwas gesehen hat oder die Identität der Personen kennt, soll sich bei der Merziger Polizei melden, Tel. (06861)7040.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Merzig, 29.03.2021

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Eichhörnchen-Babys in St. Ingbert gerettet

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Die in St. Ingbert geretteten Eichhörnchen. Foto: Polizei

Eichhörnchen-Babys in St. Ingbert entdeckt

Ein aufmerksamer Spaziergänger hat am Freitag (26. März 2021) zwei Eichhörnchen-Babys entdeckt. Laut Mitteilung der Polizeiinspektion St. Ingbert sichtete der Mann die Findelkinder nahe dem Waldweg der verlängerten Straße Zum Nassauer Graben.

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Die Tiere sind wohl erst wenige Wochen alt. Foto: Polizei

Tiere zu Wildtierauffangstation gebracht

"Die Tierchen hatten die Augen noch nicht geöffnet und wären unentdeckt wohl verendet", so die Polizei. Infolgedessen habe sich der Spaziergänger an die Einsatzkräfte gewandt. Die wiederum sammelten die Tiere nach eigenen Angaben auf und brachten sie zur Wildtierauffangstation in Eppelborn.

Findelkinder erholen sich

In der Auffangstation würden die Tiere nun aufgepäppelt - mit dem Ziel, die Eichhörnchen wieder auswildern zu können. Einer Auskunft vom Samstag zufolge "erholen sich die Tiere schon langsam", hieß es abschließend.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Sankt Ingbert, 27.03.2021

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Patryk Kubek

"Nicht der Zeitpunkt": Merkel kritisiert Öffnungspläne im Saarland

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Merkel gab bei "Anne Will" am Sonntagabend ein Interview. Foto: Wolfgang Borrs/NDR/dpa-Bildfunk

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die nach Ostern geplanten Lockerungen der Corona-Regeln im Saarland kritisiert. Es sei "nicht der Zeitpunkt, so etwas jetzt ins Auge zu fassen", so die Politikerin am Sonntag (28. März 2021) in der Talkshow "Anne Will" angesichts steigender Infektionszahlen.

Inzidenz im Saarland deutlich gestiegen

Die saarländische Regierung hatte vergangene Woche angekündigt, das öffentliche Leben nach den Feiertagen wieder hochfahren zu wollen. Das sogenannte "Saarlandmodell" sieht vor, unter anderem Kinos, Fitnessstudios und die Außengastronomie wieder zu öffnen, wenn sich Gäste auf das Virus testen lassen. Doch die Zahlen sind alles andere als stabil: Die Inzidenz lag am Sonntag bei rund 81 und damit deutlich höher als in der Vorwoche (21. März: 65).

Merkel: Grundlage "nicht gegeben"

"Und deshalb ist die Grundlage (für Öffnungen, Anm. d. Red.) nicht gegeben", sagte Merkel. "Bei stabilen oder sinkenden Infektionszahlen können solche Öffnungsschritte, wie Tobias Hans sie genannt hat, gemacht werden und in Aussicht gestellt werden." Wegen der steigender Inzidenz sei der Plan laut Merkel "vielleicht eine sehr gewagte Ankündigung gewesen in eine psychologische Situation hinein, wo ja eigentlich das Gegenteil gemacht werden muss". Sie sei "nicht so glücklich darüber" gewesen.

Bleibt Inzidenz im Saarland überhaupt unter 100?

Unklar ist, ob die geplanten Lockerungsschritte im Saarland nach Ostern überhaupt gegangen werden können. Sie werden grundsätzlich nur vollzogen, wenn die Inzidenz landesweit unter 100 bleibt. Entwickelt sich der Wert mit dem gleichen Tempo wie in der vergangenen Woche, so dürfte die Grenze jedoch an Ostersonntag überschritten werden. Mit dem Landkreis Neunkirchen liegt bereits ein Gemeindeverband deutlich über der 100er-Inzidenz.

Merkel kritisiert Länder

Die Kanzlerin ließ in einem ihrer seltenen TV-Interviews auch kein gutes Haar an anderen Bundesländern. Sie übte Druck auf die Regierungschef:innen aus, wegen der dritten Welle die Notbremse zu ziehen und massivere Einschränkungen zu ergreifen. "Ausgangsbeschränkungen können ein ganz wirksames Mittel sein", so Merkel. "Wir müssen mit einer großen Ernsthaftigkeit jetzt die geeigneten Maßnahmen einsetzen. Und einige Bundesländer tun das, andere tun es noch nicht."

Gibt Bund bald Schritte vor?

Wenn das nicht "in sehr absehbarer Zeit" geschehe, müsse Merkel sich überlegen, wie sich das vielleicht auch bundeseinheitlich regeln lasse. Eine Möglichkeit sei, "das Infektionsschutzgesetz noch mal anzupacken und ganz spezifisch zu sagen, was muss in welchem Fall geschehen". Darüber habe sie aber noch nicht abschließend entschieden.

Merkels Machtwort und die Kritik am Coronakurs

Verwendete Quellen:
- Anne Will vom 28.03.2021
- eigene Berichte
- eigene Recherche

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Über 120.000 Menschen wurden im Saarland bereits gegen das Coronavirus geimpft

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Im Saarland wurden bislang 166.088 Impfungen verabreicht. Ein Großteil davon waren Erstimpfungen. Symbolfoto: Robert Michael/dpa-Bildfunk

Im Saarland ist die Zahl der durchgeführten Corona-Impfungen zwischen Freitag (26. März 2021) und Sonntag (28. März 2021) um 7.541 gestiegen. Bislang wurde insgesamt 166.088-mal geimpft. Davon sind 124.634 Erst- und 41.454 Zweitimpfungen

Vor allem Impfungen für Menschen hohen Alters

Die meisten Menschen, die bisher im Saarland den Corona-Schutz erhalten haben, wurden aufgrund ihres Alters priorisiert. Insgesamt 79.457 Impfungen erfolgten bei Personen mit Altersindikation. Gefolgt werden diese von Menschen, die aufgrund ihres Berufes geimpft wurden (53.249). Insgesamt 24.471 Impfungen wurden Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf in stationären und teilstationären Einrichtungen durch mobile Teams verabreicht. 8.911-mal erfolgten Impfungen bei Personen mit einer medizinischen Indikation

51.698 Einträge in vierte Impfliste

Bisher haben sich 206.538 Menschen auf der Impfliste registriert. 76 Prozent der Einträge erfolgten über das Online-Buchungssystem, 24 Prozent über die Corona- und Impfhotline. Auf der vierten Impfliste stehen bislang 51.698 Menschen

Die übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Impfzentren dem Gesundheitsministerium mit Stand von Samstag (27. März 2021) 20:00 Uhr mitgeteilt haben. Es handelt sich hierbei um einen aktuellen Datenstand. Änderungen sind vorbehalten. So hatten die Hausarztpraxen und Impfzentren die Gesamtzahl in den Vortagen um 79 nach unten korrigiert.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums

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Nach Merkel-Kritik: Hans verteidigt geplante Lockerungen im Saarland

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Kanzlerin Merkel hatte die Pläne von Saarlands Ministerpräsident Hans kritisiert. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa-Bildfunk

Nach der Kritik von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Vorgehen verschiedener Länder in der Corona-Pandemie haben mehrere CDU-Spitzenpolitiker ihre Maßnahmen verteidigt - darunter auch Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU).

Laschet: Mehr Tests als Instrument

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmer:innenkreisen bekannte sich Parteichef und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet am Montag (29. März 2021) in Online-Beratungen des CDU-Präsidiums klar zu mehr Tests als Instrument in der Krise. Er habe betont, dass es in Nordrhein-Westfalen eine landesweite "Notbremse" gebe.

Nächste MPK in Präsenz?

Merkel sprach demnach in der Sitzung mit Blick auf die jüngste Ministerpräsident:innenkonferenz, nach der sie die gemeinsam beschlossene Osterruhe zurückgezogen hatte, erneut von einer Zäsur. Das Verfahren müsse sich ändern. Nach diesen Informationen sprachen sich der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther und dessen Saar-Amtskollege Hans dafür aus, das nächste Mal in der Runde der Ministerpräsident:innen in Präsenz mit der Kanzlerin zu tagen.

Kanzlerin übt Druck auf Länder aus

Die Kanzlerin hatte am Sonntagabend allen geplanten Lockerungen und Modellprojekten in der Pandemie angesichts der dritten Corona-Welle eine klare Absage erteilt. In der ARD-Sendung "Anne Will" übte sie massiven Druck auf die Länder aus, um diese zum Umsetzen der Notbremse und noch schärferer Maßnahmen zu bewegen. Merkel deutete auch an, dass der Bund tätig werden könnte, wenn die Länder nicht die nötigen Maßnahmen ergreifen sollten. Kritik äußerte sie unter anderem auch am Vorgehen von Laschet und Hans.

Hans verteidigt Saarlandmodell

Hans erklärte laut Teilnehmer:innenangaben im CDU-Präsidium, im Saarland würden nicht Beschränkungen durch Lockerungen ersetzt. Stattdessen würden Testauflagen an die Stelle von Beschränkungen gesetzt. Damit bringe man die Menschen dazu, im Freien getestet zusammenzukommen, statt im Verborgenen ohne Tests und Maßnahmen. Es handele sich nicht um ein Experiment, das Infektionen in Kauf nehme, sondern im Gegenteil um ein Modell zur Entdeckung von Infektionen. Natürlich gebe es einen klaren Exit, wenn exponentielles Wachstum mit hohen Belegungszahlen in den Krankenhäusern eintreten werde.

Spahn: Länder müssen beim Impfen zulegen

Der niedersächsische CDU-Chef Bernd Althusmann plädierte demnach im Präsidium ebenfalls für die Erprobung testgestützter Modelle. Gesundheitsminister Jens Spahn habe zudem darauf hingewiesen, dass die Länder nun massiv beim Impfen zulegen müssten, nachdem viele Chargen Impfstoff geliefert würden.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Höchster Sonntagswert bei Corona-Fällen im Saarland seit Januar

Im Saarland sind zurzeit 1.521 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Sonntag (28. März 2021), 16.00 Uhr, veröffentlicht hat.

43 neue Corona-Infektionen im Saarland

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 43 auf jetzt 31.552. Am Sonntag der vergangenen Woche waren es 33 Neuinfektionen gewesen. Die 7-Tages-Inzidenz beträgt 81,1 (Vorwoche: 65,5).

Keine Todesfälle gemeldet

Im Saarland sind keine weiteren Corona-Todesfälle zu verzeichnen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, bleibt somit bei 937.

135 Personen im Krankenhaus

Als geheilt gelten inzwischen 29.094 Menschen (+76). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 135 stationär behandelt (+9). Davon liegen 43 auf der Intensivstation (+4). 

So sieht es aktuell in den Kreisen aus

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
- Saarbrücken: 12.064 (+12 gegenüber dem Vortag)
- Merzig-Wadern: 2.694 (+7)
- Neunkirchen: 4.060 (+3)
- Saarlouis: 6.490 (+8)
- Saarpfalz: 3.614 (+10)
- St. Wendel: 2.630 (+3)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatient:innen: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 28.03.2021
- Website des saarländischen Gesundheitsministeriums
- eigene Recherche

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Die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Saarland ist gestiegen. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Bildfunk

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Entscheidung heute Abend: Saarländer Ole schafft es knapp ins Finale von "The Biggest Loser"

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Ole (40) aus Beckingen hat es ins Finale von "The Biggest Loser" geschafft. Foto: Sat.1

Für den Saarländer geht es am Montagabend (29. März 2021, 20.15 Uhr) auf Sat.1 nicht nur um den Titel "The Biggest Loser", sondern auch um eine Prämie von 50.000 Euro. Im Halbfinale hatte Ole es mit viel Glück unter die letzten Vier geschafft. Zusammen mit Luca, Gianluca und Sonja steht er nun im Finale. Für Jessica endete die Reise knapp im Halbfinale.

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Saarländer Ole freut sich auf die Eisrutsch-Challenge

Das hatte am Sonntag (28. März 2021) ohne Umschweife mit einer ersten Challenge begonnen. Beim "Curling" können sich die Kandidat:innen Gewichtsboni errutschen. Dazu müssen sie sich mit Schwung in einen Schwimmring werfen und möglichst genau in der Mitte einer Zielscheibe zum Stehen kommen. "Das wird lustig", glaubt Ole. Außerdem würde ein Bonus auf der Waage für ein ganz anderes Gefühl sorgen. 

"Der Ole war ein bisschen zu gemütlich", urteilt allerdings Mitstreiter Gianluca nach der ersten Runde. Etwas zu zaghaft war der Saarländer zu den anderen Kandidat:innen geschlittert. Bei der zweiten Rutschpartie mangelt es zwar nicht an Schwung, dafür aber an Zielgenauigkeit. Beim dritten Versuch schafft es Ole zwar zunächst, die anderen Kandidat:innen aus dem Weg zu räumen und sich in die Mitte zu setzen, wird dann aber selbst wieder rausgestoßen. "Ich war ein bisschen angesäuert", gesteht er. Auch in der vierten Runde will es nicht so richtig klappen. Dafür schafft der Saarländer es beim letzten Mal Rutschen jedoch in die Mitte. Insgesamt erspielt er sich einen Gewichtsbonus von 800 Gramm

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Entspannung in der Sauna

Den Abend lassen die Kandidat:innen dann entspannt im Hotel ausklingen. Ole und Sonja, die sich während "The Biggest Loser" angefreundet haben, unterhalten sich über Angstgegner:innen. "Der größte Gegner für mich war immer Luca, aber ich glaube, es ist mittlerweile Gianluca", meint Ole. In der Sauna gibt er trotz Konkurrenzkampf für die anderen Kandidat:innen den Aufgießer. Die leichte Bekleidung stört die meisten der Loser:innen nicht mehr. "Wenn du so viel abgenommen hast, wenn du so viel getan hast für dich, kann man das ruhig mal zeigen", erklärt Ole. Die Entspannung sei für alle einmal nötig gewesen. 

Trotz Hilfe scheitert Ole an der Mathe-Challenge

Die letzte Challenge hat mit Relaxen dann wenig zu tun. Es geht einen verschneiten Berg hoch. Unterwegs steht verteilt auf fünf Tafeln eine Mathe-Aufgabe, die es zu lösen gilt. Die Aufgabe stößt auf wenig Begeisterung, dennoch: "Wir sind im Halbfinale und nicht bei 'Wünsch Dir was'", meint Ole. Beim Rechnen und Rennen kommt der Saarländer dann aber doch ins Straucheln. "Ich war bei Station 3 schon komplett durch den Wind", resümiert er. Sein Glück: Er hat Sonja auf seiner Seite. "Der Ole und ich wollen ja beide irgendwie ins Finale und Ole sagte ja auch, er hätte es nicht so mit Mathe. Da hab ich halt laut gerechnet", erzählt sie verschmitzt.

Das hilft am Ende leider auch nicht. Am Ziel angekommen, hat Ole Sonjas Hinweise längst wieder vergessen. Während sie das richtige Ergebnis hinlegt, muss er zurücklaufen. "Mir sind tausend Zahlen durch den Kopf geschossen", erzählt er lachend. Auf dem Weg den Berg hinunter bringt er dann alles durcheinander. "Das ist wie: Du gehst ins Bad und willst irgendwas holen und dann stehst du da und überlegst: 'Was wollte ich hier eigentlich?' Dann gehst du wieder zurück, dann fällt es dir vielleicht nochmal ein, dann gehst du nochmal hin." Nach vielen Hin und Her ist es dann zu spät: Auch Luca und Jessica lösen die Aufgabe. Der Bonus ist damit weg. 

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Weil es bei der Challenge nicht so recht klappen wollte, legte Ole beim Training nochmal einen Zahn zu. Foto: Sat.1

Die Kandidat:innen blicken auf "The Biggest Loser" zurück 

Der letzte Abend verläuft dennoch harmonisch. Zusammen mit den Coaches blicken die Kandidat:innen auf die Zeit bei "The Biggest Loser" zurück. Gemeinsam sehen sie sich Ausschnitte aus der Sendung an. "Wir drehen ja hier, aber wir sehen ja selber nix", erklärt Ole. Den Einblick in die Show findet er cool. "Man hat hier so viel erreicht. Ich bin 'nen langen Weg gegangen und ich will den Weg jetzt einfach zu Ende gehen", erklärt er. Der Druck sei groß, alle wollen ins Finale. Aus Angst, auf den letzten Metern zu scheitern, gibt Ole bei einem letzten Training nochmal alles. "Ich hab wirklich gearbeitet wie ein Tier", erzählt er. 

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Die Kandidat:innen von "The Biggest Loser" blickten zusammen auf die gemeinsame Zeit zurück. Foto: Sat.1

Entscheidung auf der Waage: Ole rutscht unter gelbe Linie 

Dann folgt die Entscheidung. Und es wird trotz allem noch einmal richtig eng für den Saarländer. Es zählt das Wochenergebnis. Und auch wenn Ole ganze 4,7 Kilo in Tirol abgenommen hat, liegt er beim Bonus hinten. "Dass Ole nur 800 Gramm Bonus hat, hat mich schon beschäftigt", erklärt Ramin Abtin. "Je nachdem, was die Leichteren, die auch viel Bonus abgeräumt haben, dann bringen auf der Waage, könnte es sein, dass es heißt: 'Tschüss Ole.'" Noch vor Abzug der Boni sieht es gut aus für den Saarländer. Dann rutscht er jedoch immer weiter nach hinten.

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Ramin Abtin sorgte sich schon um seinen Kandidaten Ole. Foto: Sat.1

Der 800 Gramm Bonus rettet Saarländer ins Finale

Bevor seine Zusatzgramme abgezogen werden, steht Ole unter der gelben Linie. Aber der Bonus reicht. Der Beckinger setzt sich vor Jessica und steht damit im Finale: "Ich weiß nicht, ob man gehört hat, wie der Fels von den Schultern gefallen ist", resümiert er erleichtert. "Die anderen können sich warm anziehen, weil: Ole ist da, Ole hat Bock und Ole gibt alles", kündigt er an. 

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"The Biggest Loser" – das große Finale" wird am Montagabend (29. März 2021) um 20.15 Uhr in SAT.1 ausgestrahlt. Alle Folgen sind auch zum Streamen in der Mediathek zu sehen. 

Verwendete Quellen:
- Sat.1

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