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Einsatz von Astrazeneca im Saarland erst mit neuem Aufklärungsbogen

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Im Bild zu sehen: der Corona-Impfstoff von Astrazeneca. Foto: dpa-Bildfunk/Fabio Ferrari

Einsatz von Astrazeneca erst mit neuem Aufklärungsbogen

Dem "SR" sagte Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) am heutigen Mittwoch (31. März 2021): Die Vergabe des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca im Saarland soll so lange gestoppt werden, bis der Bund ein neues Aufklärungsschreiben für Patient:innen vorlege. Die Menschen hierzulande seien "wegen dem ständigen Auf und Ab" verunsichert. Da die Sicherheit der Bürger:innen vorgehe, soll vorerst kein Astrazeneca zum Einsatz kommen.

Keine Termin-Ausfälle - Biontech und Moderna als Ersatz

Wie aus dem Rundfunkbericht ebenso hervorgeht, werde womöglich "auch in den kommenden Tagen" kein Astrazeneca verimpft. Laut Bachmann sollen allerdings keine Impftermine ausfallen. Personen mit einem Termin für heute beziehungsweise für die nächsten Tage erhalten den Angaben zufolge den Biontech-Impfstoff. Moderna komme in Lebach zum Einsatz, hieß es.

Hintergrund

Der Impfstoff von Astrazeneca soll nach einem Beschluss der Gesundheitsminister von Bund und Ländern in der Regel nur noch für Personen ab 60 Jahren eingesetzt werden. Unter 60-Jährige aus den Priorisierungsgruppen 1 und 2 sollen sich "nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoanalyse nach sorgfältiger Aufklärung" weiterhin damit impfen lassen können. Zuvor hatte die Ständige Impfkommission eine entsprechende Altersbeschränkung für Astrazeneca empfohlen.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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Verschwörungs-Hype: Morgellonen an Corona-Tests und Masken im Faktencheck

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Verschwörungstheoretiker:innen wollen an Corona-Teststäbchen Morgellonen gefunden haben. Symbolfoto: Sebastian Gollnow/dpa-Bildfunk

Unter Verschwörungsverbreiter:innen erfreut sich derzeit ein ungewöhnlicher Begriff großer Beliebtheit: Morgellonen. Die Anhänger der Theorie glauben, dass Masken und Schnelltests mit kleinen Lebewesen verseucht sind, die sich bei Kontakt unter der Haut einnisten.

Videos sollen angeblich Morgellonen auf Masken zeigen

Aktuell machen Videos und Fotos die Runde, auf denen die Parasiten angeblich unter dem Mikroskop zu sehen sind. In den Clips sind teilweise scheinbar krabbelnde, wurmartige Gebilde zu sehen, die Menschen sogar unter der Verpackungsfolie von FFP2-Masken gefunden haben wollen.

Theorie könnte auf Wahnvorstellungen zurückgehen

Die Theorie hat im Faktencheck allerdings keinen Bestand. Wenn Patient:innen über Juckreiz und Kribbeln unter der Haut klagen und dies auf Morgellonen zurückführen, erklären Mediziner:innen das oftmals mit Wahnvorstellungen. Bei der Variante des sogenannten Dermatozoenwahns bilden sich Menschen ein, dass ihre Haut von Parasiten befallen ist. Der Irrglaube wird durch Kokain- und Amphetaminmissbrauch aber auch durch Hirnverletzungen und Erkrankungen des zentralen Nervensystems begünstigt. 

Gebilde sind meist nur Textilfasern und Hautschuppen

Der Kriminalbiologe Mark Benecke, der in seinem Labor bereits unzählige vermeintliche Morgellonen-Proben untersucht hat, erklärt: Das vermeintliche Beweismaterial liefern die Patient:innen meist selbst. Durch Kratzen und Drücken treten auf der Haut Gebilde auf, die unter dem Mikroskop wie kleine Lebewesen aussehen. Manchmal scheinen diese sich sogar aus eigener Kraft zu bewegen. Dabei handelt es sich jedoch in der Regel nur um eine Mischung aus Textilfasern, kleinen Pflanzenteilen, Dreck, Staub und Hautschuppen, die durch Kratzen zusammengerollt wurden. 

Bewegung entsteht durch Atemzug und Elektrostatik

"Die verdrillte Faser kann auch schon mal ähnlich aussehen wie beispielsweise winzige Muskeln", so Benecke zur Deutschen Presse-Agentur. Die Bewegungen der wurmartigen Gebilde entstehen laut des Biologen durch die Atmung der Untersuchenden oder elektrostatische Anziehungskräfte. Bei den vermeintlichen "Morgellonen" auf Masken und Tests handele es sich höchstwahrscheinlich um Textilfasern, die schon bei der Produktion in die Packung gelangt sind. Diese erfolgt nämlich nicht in steriler Umgebung und selbst bei Sterilisierung würden keine Fasern beseitigt. 

Vermeintliche Morgellonen können ins Labor geschickt werden

Die Videos zeigen demnach mit ziemlicher Sicherheit keine Parasiten. Bei den kleinen Gebilden handelt es sich auch nicht um "Nano-Roboter", die heimlich implantiert werden sollen, wie es in noch abstruseren Mythen heißt. Wer trotzdem glaubt, auf Masken oder Tests etwas Ungewöhnliches entdeckt zu haben, kann eine Probe im Labor untersuchen lassen. Dazu muss man lediglich das vermeintliche Lebewesen mit einem durchsichtigen Klebeband auf einer Klarsichtfolie sichern, die Fundstelle einkreisen und per Post verschicken.

Wer keine Falschinformationen oder unnötige Angst verbreiten möchte, sollte sich zurückhalten, bis die Laborergebnisse vorliegen. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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Ein glasklares Bekenntnis zum Fortschritt – das Soft Opening der Torpedo Gruppe

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Foto: Guerel Sahin (Showroom)

Schon beim Vorfahren spürt die Kundschaft ein erhabenes Flair, das von dem Logo mit dem Stern ausgeht: thronend über dem großzügigen Eingangsportal ist der Kontrast des weißen Schriftzugs vor schwarzem Hintergrund ein hervorstechendes Zeichen, das kraftvoller denn je strahlt. Die blau-silberne Ära der Fassade ist vorbei, und auch die des weißgefließten Showroom-Interieurs. Schreitet man durch die große Glastür, eröffnet sich ein Blick auf die CI-konforme, minimalistisch-moderne Eleganz, mit der man bei einer Premium-Marke wie Mercedes-Benz rechnen darf. Wie die Lobby eines 5 Sterne-Hotels mutet der Empfangsbereich an, und dieser Eindruck wird durch das freundliche Willkommen der Gastgeberinnen am Empfang maßgeblich unterstützt. Lässt man die Blicke umherschweifen, fällt das Auge nicht nur auf die ausgestellten Modelle, sondern auch auf die dahinterliegenden, schwarzen Glaswände. Diese sind per eingefasster TV Screens (60 an der Zahl) eine Erlebniswelt an sich. 

Hier ist die Digitalisierung nicht erst im Entstehen, hier wird sie bereits gelebt. Hat man sich mit seinem Namen und Anliegen erst einmal am Empfangsdesk registriert, geht es, je nach Absicht, hin zu den gläsernen Kabinen, die mit Anschlussmöglichkeiten für Laptops und einem großzügigen Bildschirm technisch top ausgestattet sind. Dort bekommt der Kunde eine mit visualisierten Inhalten unterfütterte Deluxe-Beratung. Oder es geht nach Abholung des zu wartenden Fahrzeugs in die ebenfalls gläserne Werkhalle, wo, dank mehrerer Hebebühnen, den Kunden einen Blick unter das Fahrzeug erlaubt wird.

Kunden-Durchblick mit vollendeter Transparenz

Was einem normalerweise wie die No-go-Area der Werkstätten erscheint, ist im Fall der Torpedo Garage Saarland ein Go-to-Faktor. Transparenz wird durch den Glasfaktor hier nicht nur symbolisiert, sondern gewollt zelebriert. Vollendet mit einer Kamera-geführten Tour durch das Untere und Innere eines Wagens, kann man auf einem iPad mitverfolgen, was Stand der technischen Dinge ist. Diese Transparenz wird nochmals verstärkt, indem es ein kommentiertes Nachher Video für die Kundschaft zum Download gibt. Dafür hat man eine eigene App entwickelt. Das schafft Vertrauen in die Kompetenz des Hauses und markiert den Mehrwert eines Services, der seinesgleichen sucht. Portal für die Mitarbeiterbewertung inklusive! "Wir haben bereits sehr früh in Digitalisierung investiert und schon vor zwei Jahren mit dem Digital-Award einen Branchenpreis gewonnen. Ziel ist es stationäre Kunden-Touchpoints digital abbilden zu können, wie z. B. die Vereinbarung eines Servicetermins komplett online abzuwickeln und somit für den Kunden einen spürbaren Mehrwert zu erzielen.“ , so Maximilan Ritter, Geschäftsführer der Torpedo Garage Saarland.

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Foto: Guerel Sahin (Maximilian Ritter, Geschäftsführer)

Kontinuität und Wandel bedeuten ein Muss

Das Leuchtturm-Projekt in Saarbrücken ist gemäß den Vorgaben der Daimler Markenarchitektur 2020 umgesetzt worden. Für das Familienunternehmen, das in der vierten Generation auf eine 90-jährige Firmengeschichte zurückblickt, ist dieser Innovationswandel nicht der erste. Seit 1. Dezember 2015 gehören die ehemaligen Daimler Niederlassungen zu der Torpedo Gruppe im Saarland (Saarbrücken, Neunkirchen, Saarlouis, St. Wendel und Wadgassen) und bis dato wurde eine Menge Zeit und Energie in die Gestaltung und Umsetzung einer Firmenphilosophie investiert, die auf Modernisierung setzt. „Wer diesen Ort noch von früher her kennt, erinnert sich an den Industrie-Charme der 70-er Jahre. Es war einfach nicht mehr zeitgemäß für eine Marke wie Mercedes-Benz, die für emotionsgeladene Produkte steht, diese in einem total nüchternen, unemotionalen Ambiente zu präsentieren. Die Erwartungshaltung an die Torpedo Gruppe ist schon immer groß gewesen und wir haben dementsprechend in den zurückliegenden fünf Jahren vieles verändert. Auf einem hart umkämpften Markt wie dem der Automobilindustrie eine fortwährende und unerlässliche Aufgabe“, so Geschäftsführer Maximilian Ritter. Vor dem Hintergrund dieses Mission- Statements und nach der erfolgreichen Umsetzung des Re- Openings, wird auf dem 65.000 Quadratmeter großen Areal an der Untertürkheimerstraße der Stern über dem Eingangsportal noch lange leuchten.

Kontakt:
Torpedo Garage Saarland GmbH Saarbrücken
Untertürkheimer Str. 1
66117 Saarbrücken
Telefon: 0681/5070

 

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Einigung erzielt: Mehr Geld für Beschäftigte in Metall- und Elektroindustrie im Saarland

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Nach mehreren Warnstreiks dürfen sich die Beschäftige der Metall- und Elektroindustrie über mehr Geld freuen. Symbolfoto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Klaus-Dietmar Gabbert

Mehr Geld für Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie im Saarland

Nachdem sich die IG Metall und die Arbeitgeber in Nordrhein-Westfalen bereits in der Nacht zum Dienstag (30. März 2021) auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt hatten, können sich nun auch die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie im Saarland über die verbesserten Konditionen freuen. So einigten sich die IG Metall Bezirk Mitte und der Arbeitgeberverband M+E Mitte am heutigen Mittwoch auf die Übernahme des jüngsten Pilotabschlusses für die Branche aus Nordrhein-Westfalen. Damit bekommen die rund 380.000 Beschäftigten  der Metall- und Elektroindustrie in Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland mehr Geld.

Corona-Prämie und "Transformationsbeitrag" für Beschäftigte

Zunächst sollen die Arbeiternehmer:innen im Juni eine Corona-Prämie von 500 Euro erhalten. Dazu komme laut IG Metall ein "Transformationsbeitrag" von 2,3 Prozent. "Der Transformationsbeitrag kann in Form einer Einmalzahlung im Februar 2022 in Höhe von 18,4 Prozent eines Monatsentgelts, ab 2023 in Höhe von 27,6 Prozent eines Monatseinkommens jährlich zur Auszahlung kommen. Dieses Transformationsgeld kann wahlweise ausgezahlt oder zum Teilentgeltausgleich bei Arbeitszeitabsenkung, etwa der Einführung einer Vier-Tage-Woche, verwendet werden", heißt es in einer aktuellen Mitteilung der IG Metall Bezirk Mitte. Zur Gestaltung der Transformation in den Betrieben haben sich die Tarifvertragsparteien auf einen verbindlichen Prozess für Zukunftstarifverträge verständigt.

Verbesserungen für Auszubildende und duale Studierende

Auszubildende in der Metall- und Elektroindustrie erhalten laut IG Metall eine Prämie von 300 Euro. Zudem habe man laut Angaben der Gewerkschaft erreichen können, dass dual Studierende künftig während ihrer Berufsausbildung unter den Geltungsbereich der Tarifverträge der Metall- und Elektroindustrie fallen werden.

Der neue Tarifvertrag gilt rückwirkend zum Jahresanfang und weist eine Laufzeit von 21 Monaten bis zum 30. September 2022 auf. 

Das sagen Gewerkschafter und Arbeitgeber zur Tarifeinigung

Sowohl auf Gewerkschafts- als auch auf Arbeitgeberseite zeigte man sich zufrieden über die getroffenen Vereinbarungen. Johannes Heger, Verhandlungsführer der M+E-Mitte-Arbeitgeber, sprach etwa von einem "fairen und langfristig tragfähigen Kompromiss". Dieser schaffe langfristige Planungssicherheit und verzichte auf eine Erhöhung der Tabellenentgelte, wenngleich die Sonderzahlungen schmerzhaft seien.

Jörg Köhlinger, IG Metall-Verhandlungsführer und Leiter des IG Metall Bezirks Mitte erklärte: "Trotz Pandemie haben die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Mitte eindrucksvoll gezeigt, dass sie für ihre Interessen streiten können. Mehr als 136.000 Warnstreikende im Bezirk Mitte haben dafür gestritten, die von den Arbeitgebern geforderte Nullrunde zu verhindern".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der IG Metall Bezirk vom 31.03.2021
- Deutsche Presse-Agentur

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LFV Saarland fordert schnelle Corona-Impfung für Feuerwehrleute

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Die 11.000 Feuerwehrleute im Saarland sollen nach Ansicht des LFV schnell gegen das Coronavirus geimpft werden. Symbolfoto: BeckerBredel

Nach derzeitigen Planungen müssen Feuerwehrleute bei den Corona-Impfungen im Saarland hinten anstehen. Während der Rettungsdienst und die Polizei in eine frühe Gruppe gegliedert wurden, ist für die Feuerwehr keine Priorisierung vorgesehen.

LFV fordert Priorisierung in Impfreihenfolge auch für Feuerwehr

Der Landesfeuerwehverband (LFV) Saarland kritisiert diese Pläne und fordert die Gleichbehandlung von Feuerwehrleuten analog zu anderen Einsatzkräften. Das erklärte der LFV in einer Mitteilung. Das Saarland solle das Problem nicht auf den Bund abwälzen, sondern selbst nach Lösungen suchen. Die Forderung nach einem umgehenden Impfangebot für Feuerwehrleute richteten auch der Saarländischen Städte- und Gemeindetag, sowie der Deutsche Feuerwehrverband und mehrere Landesfeuerwehrverbände bereits an Politik und Öffentlichkeit. 

Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst gleich schützenswert

Wie Manfred Rippel, der Präsident des LFV Saarland betont, bilde die Feuerwehr gemeinsam mit Rettungsdienst und Polizei den "unumstößlichen Dreiklang der Hilfeleistung". Alle Hilfskräfte, die in die Gefahrenabwehr unmittelbar eingebunden sind, seien gleichsam systemrelevant und schützenswert.

"Können Unfallopfer vor Rettung nicht nach Testergebnis fragen"

So arbeitete die Feuerwehr etwa bei Autounfällen, Notfalltüröffnungen zur Bergung von Verletzten oder Menschenrettungen über die Drehleiter Hand in Hand mit den anderen Einsatzkräften. Dabei bestehe für alle eine erhöhte Infektionsgefahr. Es reiche schon, wenn ein besorgter Tierbesitzer, dessen Katze vom Baum gerettet wird, unwissentlich mit dem Virus infiziert sei. 

Jede:r der Helfer:innen komme bei Einsätzen in Kontakt mit Menschen, die möglicherweise das Coronavirus in sich tragen. Dagegen geschützt sind jedoch nur Polizei und Rettungsdienst. "Wir können ein Unfallopfer vor seiner Rettung aber nicht erst nach einem Testergebnis fragen und davon unser weiteres Handeln abhängig machen", erklärte Rippel. 

Corona-Erkrankung bei Feuerwehr gilt als Arbeitsunfall

Wenn ein Feuerwehrmann oder eine Feuerwehrfrau nach einem Einsatz an Corona erkrankt, handele es sich nach Auffassung der Unfallkasse Saarland um einen Arbeitsunfall. Der Grund: Im Rahmen der Tätigkeit seien Feuerwehrleute "einer Infektionsgefahr besonders ausgesetzt". Die Feuerwehrarbeit werde damit Tätigkeiten im Gesundheitsdienst oder der Wohlfahrtspflege gleichgesetzt. 

Hohe Impfbereitschaft bei 11.000 Einsatzkräften im Saarland 

Etwa 11.000 Menschen im Saarland sind für die Feuerwehren von Städten und Gemeinden tätig. Der Großteil davon sind Freiwillige, die sich ehrenamtlich und unentgeltlich einsetzen. Dabei gehen sie Risiken für Gesundheit und Leben ein, um anderen zu helfen. "Alleine schon deshalb sollte den Feuerwehrangehörigen für den größtmöglichen Schutz vor der Gefahr des Coronavirus ein bevorzugtes Impfangebot gemacht werden", so der LFV. Die Mehrheit der Wehrleute wolle dieses annehmen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des LFV Saarland auf Facebook

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Saarbrücker Falken "Hilde2" und "Heinz" erwarten Nachwuchs

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Die Saarbrücker Falken erwarten Nachwuchs. Foto: Facebook/@saarbruecken.de

Saarbrücker Falken erwarten Nachwuchs

Im Hause "Hilde2 und Heinz" kündigt sich Falken-Nachwuchs an. Darüber hat die Facebook-Seite von Saarbrücken am heutigen Mittwoch (31. März 2021) informiert. Den Angaben zufolge, das sieht man auch auf dem Foto, liegen zwei Eier zum Schlüpfen bereit.

Wanderfalken live beobachten

Wer die Wanderfalken am Heizkraftwerk Römerbrücke in Saarbrücken live beobachten möchte, kann auf die sogenannte Falkenkamera von Energie SaarLorLux zurückgreifen. Hier geht es zur Live-Übertragung.

"Hilde2" ist Nachfolgerin von "Hilde"

2018 war "Hilde" verstorben. Lange dauerte die Trauerphase ihres Partners "Heinz" jedoch nicht an. Etwa drei Wochen später turtelte der Falke bereits mit einer Neuen: "Hilde2".

Verwendete Quellen:
- Facebook-Beitrag von saarbruecken.de, 31.03.2021
- eigene Berichte

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Feuer in Wohnhaus in Oberbexbach: Spuren deuten auf Brandstiftung

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Das Feuer in dem Zweifamilienhaus in Oberbexbach wurde wohl vorsätzlich gelegt. Symbolfotos: Unsplash/Pixabay

Feuer in Oberbexbach

Der Brand brach zwischen 5.00 Uhr und 6.50 Uhr in einem Haus in der Oberen Hochstraße in Oberbexbach aus. Das Gebäude wurde bei dem Feuer erheblich beschädigt, der Sachschaden wird auf 75.000 Euro geschätzt. Glücklicherweise war das Haus zum Zeitpunkt des Feuers unbewohnt. Daher wurde niemand verletzt

Die Freiwillige Feuerwehr Bexbach konnte rechtzeitig verhindern, dass die Flammen auf das Nachbargrundstück übergreifen. Für die Löscharbeiten musste die Straße für den Verkehr gesperrt werden. Im Einsatz waren neben den Wehrleuten auch ein Rettungswagen und Beamt:innen der Polizeiinspektion Homburg. 

Wohl Brandstiftung

Das Dezernat für Brandermittlungen hat die weiteren Untersuchungen zu dem Feuer übernommen. Es ergaben sich demnach Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung. Daher suchen die Ermittler:innen nach Zeugen. 

Sachdienliche Hinweise können dem Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer (0681)962-2133 mitgeteilt werden.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der saarländischen Landespolizei, 31.03.2021

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Corona im Landkreis Neunkirchen: Wo sich das Infektionsgeschehen vermehren soll

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Im Bild zu sehen: die Stadt Neunkirchen. Foto: Wikimedia Commons/FrankBothe/CC3.0-Lizenz/Bild bearbeitet

Corona in Neunkirchen

"Seit Tagen steht der Landkreis Neunkirchen im Fokus, weil die Zahlen sich unerfreulich entwickeln", teilte Dr. Armin König (CDU) auf Facebook mit. Mittlerweile habe man jedoch Hintergründe, "wo sich das Infektionsgeschehen potenziert".

Wo sich das Infektionsgeschehen vermehren soll

Den Angaben von König zufolge sind im Landkreis Neunkirchen folgende Einrichtungen betroffen, "in denen es eine oder mehrere Infektionen gibt":

- Fliedner Krankenhaus in Neunkirchen
- Evergreen in Neunkirchen
- Kindergarten in Neunkirchen-Heinitz
- Rehaklinik in Illingen
- AWO Seniorenheim in Ottweiler 
- Kindergarten in Landsweiler
- Kindergarten Pusteblume in Eppelborn-Dirmingen 

"Es ist nicht nachvollziehbar, dass Kliniken und Heime das Infektionsgeschehen immer noch nicht in den Griff bekommen", kommentierte König. "Jetzt ein kurzer harter Lockdown nach Ostern wäre hilfreich".

Auch Großfamilien im Gespräch

"Seit dem 24. März ist im Landkreis Neunkirchen der Inzidenzwert wieder über 100 gestiegen", hieß es vor einigen Tagen auf der Facebook-Seite des Landkreises. Landrat Sören Meng (SPD) dazu: "Die aktuell hohen Neuinfektionen sind auf verstärktes Auftreten des Mutationsvirus und damit betroffene Großfamilien zurückzuführen. Beengter, stark besiedelter Wohnraum trägt leider zur Verbreitung bei."

Saarlandweit höchste Inzidenz im Kreis Neunkirchen

Aus den jüngsten Corona-Fallzahlen (Stand vom Dienstagnachmittag, 30. März 2021) geht hervor: Weiterhin weist der Landkreis Neunkirchen saarlandweit den höchsten Sieben-Tage-Inzidenzwert auf. Aktuell liegt dieser bei rund 136. Der niedrigste Wert ist derzeit im Kreis St. Wendel zu finden - mit knapp 59.

Seit Beginn der Pandemie haben sich im Kreis Neunkirchen 4.092 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die meisten Fälle gab es in der Stadt Neunkirchen (1.497), in Eppelborn (713) und in Spiesen-Elversberg (403). An oder mit dem Virus gestorben sind 107 Personen. Aktuell infiziert sind 341 Menschen.

Verwendete Quellen:
- Facebook-Beitrag von Armin König, 31.03.2021
- Facebook-Beitrag des Landkreises Neunkirchen, 25.03.2021
- eigene Berichte
- Verwendetes Foto: Wikimedia Commons/FrankBothe/CC3.0-Lizenz/Bild bearbeitet

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Ermittlungen wegen Verdacht des versuchten Mordes an Klaus Bouillon eingestellt

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Im Bild: Innenminister Klaus Bouillon (CDU). Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Ermittlungen eingestellt

Die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Mordes an Innenminister Klaus Bouillon (CDU) hat die Generalstaatsanwaltschaft eingestellt. Das geht aus einer aktuellen Mitteilung der Pressestelle der Generalstaatsanwaltschaft Saarbrücken hervor. Den Angaben zufolge hatten sich die Ermittlungen "gegen Unbekannt" gerichtet.

Die Begründung

Zur Begründung der Einstellung der Ermittlungen hieß es: "Das gegen Unbekannt gerichtete Ermittlungsverfahren [...] wurde mit Verfügung vom 22.03.2021 eingestellt, weil trotz aufwändiger Ermittlungen keine Hinweise auf die Identität eines möglichen Täters erlangt werden konnten."

Insbesondere hätten vernommene Zeug:innen den Angaben der Generalstaatsanwaltschaft zufolge "keine zur Täterermittlung sachdienlichen Angaben machen" können. Auch weiterführende Spuren habe man im Laufe der Ermittlungen nicht sichern können. Darüber hinaus seien keine Bekennungen zur Tat eingegangen. "Da gegenwärtig keine weiteren Ermittlungsansätze vorliegen, war das Verfahren einzustellen".

Das war passiert

Der Ausgangspunkt der Ermittlungen: Am 5. Mai 2020 sei festgestellt worden, "dass an allen vier Rädern des Dienstwagens des Innenministers Radschrauben gelockert waren", so die Generalstaatsanwaltschaft. Erste Ermittlungen hatten zu diesem Zeitpunkt ergeben, dass die Radschrauben "mit hoher Wahrscheinlichkeit" manuell gelöst wurden. Anhaltspunkte für das Vorliegen technischer Defekte oder Montagefehler lagen den Angaben zufolge nicht vor.

Als der Minister am Mittwoch (6. Mai 2020) in seinem Wagen in St. Wendel unterwegs war, habe plötzlich die Technik des Audi A8 Alarm geschlagen, berichteten "SZ" und "SR" übereinstimmend. Der Wagen war zuvor "unbeobachtet und ungeschützt" vor dem Haus des Ministers in St. Wendel geparkt gewesen.

Hintergrund

Die Generalstaatsanwaltschaft wird eingeschaltet, sobald es um potenzielle Staatsschutzdelikte geht. Darunter fallen auch Taten, die politisch motiviert sein könnten. Sie ist beim jeweiligen Oberlandesgericht angesiedelt. Die Landesregierung hatte im Mai 2020 den mutmaßlichen Anschlag aufs Schärfste verurteilt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Pressestelle der Generalstaatsanwaltschaft Saarbrücken, 31.03.2021
- eigene Berichte
- Saarländischer Rundfunk
- Saarbrücker Zeitung

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Impfungen mit Astrazeneca werden im Saarland zunächst ausgesetzt

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Das Saarland setzt Impfungen mit Astrazeneca zunächst aus. Foto: dpa-Bildfunk/Nicolas Armer

Saarland setzt Impfungen mit Astrazeneca zunächst aus

Am heutigen Mittwoch (31. März 2021) wird im Saarland das Impfen mit Astrazeneca ausgesetzt. Hintergrund ist der Beschluss von Bund und Ländern zum Einsatz des Corona-Impfstoffes von Astrazeneca nur noch für Personen ab 60 Jahren.

Update: Einsatz von Astrazeneca im Saarland erst mit neuem Aufklärungsbogen

Es seien aber keine Impftermine abgesagt worden, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Saarbrücken mit. Statt Astrazeneca werde bei den Terminen nun mit Biontech oder Moderna geimpft. Das weitere Vorgehen des Saarlandes werde am Mittwoch im sogenannten Stab Impfen besprochen und veranlasst. Zuvor hatte der "SR" darüber berichtet.

Hintergrund

Der Impfstoff von Astrazeneca soll nach einem Beschluss der Gesundheitsminister:innen von Bund und Ländern ab Mittwoch in der Regel nur noch für Personen ab 60 Jahren eingesetzt werden. Unter 60-Jährige aus den Priorisierungsgruppen 1 und 2 sollen sich "nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoanalyse nach sorgfältiger Aufklärung" weiterhin damit impfen lassen können. Zuvor hatte die Ständige Impfkommission (Stiko) eine entsprechende Altersbeschränkung für Astrazeneca empfohlen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Mittwoch

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Die Nachrichten aus dem Saarland vom heutigen Mittwoch (31. März 2021) gibt es auf SOL.DE. Foto: BeckerBredel

192 weitere Menschen im Saarland mit Corona infiziert

Die Zahl der Corona-Infizierten im Saarland ist um 192 gestiegen. Alle aktuellen Daten gibt es hier im Überblick: "Corona im Saarland: Aktuelle Zahl der Infizierten, Toten und Geheilten".

Saar-Impfzentren auch am Ostersonntag geöffnet

Nach einem Beschluss der Landesregierung bleiben die vier Impfzentren im Saarland auch am Ostersonntag geöffnet. Das sind die weiteren Angaben dazu: "Saar-Impfzentren auch am Ostersonntag geöffnet – mehr als 2.000 zusätzliche Impftermine".

Weitere Corona-Fälle an Bildungseinrichtungen im Regionalverband

An Bildungseinrichtungen im Regionalverband Saarbrücken sind in den vergangenen Tagen weitere Corona-Fälle registriert worden. Diese Zahlen dazu hat das Gesundheitsamt veröffentlicht: "Weitere Corona-Fälle an Bildungseinrichtungen im Regionalverband Saarbrücken".

Impfungen mit Astrazeneca werden im Saarland zunächst ausgesetzt

SNach dem Beschluss von Bund und Ländern zum Einsatz des Corona-Impfstoffes von Astrazeneca nur noch für Personen ab 60 Jahren hat das Saarland Impfungen mit dem Vakzin am Mittwoch (31. März 2021) zunächst ausgesetzt. Statt Astrazeneca komme bei den Terminen ein anderer Impfstoff zum Einsatz. Mehr: "Impfungen mit Astrazeneca werden im Saarland zunächst ausgesetzt".

Update zu diesem Thema: "Einsatz von Astrazeneca im Saarland erst mit neuem Aufklärungsbogen".

Corona im Landkreis Neunkirchen: Wo sich das Infektionsgeschehen vermehren soll

Dr. Armin König (CDU), Bürgermeister der Gemeinde Illingen, hat sich zum Infektionsgeschehen im Landkreis Neunkirchen geäußert. Seiner Aussage nach habe man mittlerweile Hintergründe, "wo sich das Infektionsgeschehen potenziert". Weitere Informationen: "Corona im Landkreis Neunkirchen: Wo sich das Infektionsgeschehen vermehren soll".

Weitere Nachrichten zum Thema Corona:
- Kaum noch Corona-Infektionen in saarländischen Pflegeheimen
- Amtsärzt:innen fordern konsequenten Lockdown
- Darum geht es im "Corona-Appell" von Söder und Kretschmann an alle Ministerpräsident:innen
- LFV Saarland fordert schnelle Corona-Impfung für Feuerwehrleute

Ermittlungen wegen Verdacht des versuchten Mordes an Klaus Bouillon eingestellt

Die Generalstaatsanwaltschaft hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Mordes an Klaus Bouillon eingestellt. Die Begründung sowie weitere Informationen dazu könnt ihr im Folgenden nachlesen: "Ermittlungen wegen Verdacht des versuchten Mordes an Klaus Bouillon eingestellt".

Einigung erzielt: Mehr Geld für Beschäftigte in Metall- und Elektroindustrie im Saarland

Die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie im Saarland bekommen mehr Geld. Neben einer Corona-Prämie soll nun jährlich ein "Transformationsbeitrag" fließen. Das teilten die IG Metall Bezirk Mitte und der Arbeitgeberverband M+E Mitte am heutigen Mittwoch (31. März 2021) mit. Ausführliche Informationen findet ihr unter: Einigung erzielt: Mehr Geld für Beschäftigte in Metall- und Elektroindustrie im Saarland

Dillingen: Vermisster 26-Jähriger ist wieder da

Die Polizei in Saarlouis hat die öffentliche Suche nach einem 26-Jährigen eingestellt. Den Angaben der Beamt:innen zufolge konnte der Mann von Angehörigen angetroffen werden. Mehr: "Dillingen: Vermisster 26-Jähriger ist wieder da".

Weitere Blaulicht-Meldungen:
- Feuer in Wohnhaus in Oberbexbach: Spuren deuten auf Brandstiftung

Sommerliches Wetter im Saarland: Bis zu 26 Grad erwartet

Zur Wochenmitte hin können sich die Menschen im Saarland auf sommerlich warmes Wetter freuen. Hier geht es zur Übersicht der kommenden Tage: "Sommerliches Wetter im Saarland: Bis zu 26 Grad erwartet".

Arbeitslosigkeit im Saarland leicht gesunken

Im März ist die Zahl der arbeitslosen Personen im Saarland leicht zurückgegangen. Es ist bereits der zweite Monat in Folge, in dem die Quote sinkt. Im Vergleich zum Vorjahr allerdings ist sie deutlich gestiegen. Die Zahlen dazu: "Arbeitslosigkeit im Saarland leicht gesunken".

Saarländer:innen können künftig Mainzer Giftinfozentrum nutzen

Die Menschen aus dem Saarland können ab dem morgigen Donnerstag (1. April 2021) auf die Hilfe des Giftinformationszentrums (GIZ) in Mainz zurückgreifen. Mehr unter: Saarländer:innen können künftig Mainzer Giftinfozentrum nutzen

Saarbrücker Falken "Hilde2" und "Heinz" erwarten Nachwuchs

Die Saarbrücker Falken-Familie um "Heinz" und seine Frau "Hilde2" erwartet Nachwuchs. Derzeit liegen zwei Eier zum Schlüpfen bereit. Mehr: "Saarbrücker Falken erwarten Nachwuchs".

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Die Saarbrücker Falken erwarten Nachwuchs. Foto: Facebook/@saarbruecken.de

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Kaum noch Corona-Infektionen in saarländischen Pflegeheimen

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In saarländischen Seniorenheimen wurden nur noch wenige Corona-Infektionen gemeldet. Symbolfoto: Sebastian Gollnow/dpa-Bildfunk

In den 150 Pflegeeinrichtungen im Saarland kann derzeit kein sogenanntes Infektionscluster festgestellt werden. Das berichtet der "SR" und bezieht sich damit auf Angaben des Gesundheitsministeriums. Derzeit seien im Saarland insgesamt 14 Mitarbeiter:innen und 16 Bewohner:innen mit dem Coronavirus infiziert. 

Offenbar zeigt die Impfkampagne demnach Wirkung. Wie die Saarländische Pflegegesellschaft berichtet, haben gut 90 Prozent der etwa 13.000 Bewohner:innen mindestens die Erstimpfung erhalten. Wo die Impfquote bei den über 10.000 Beschäftigten liegt, ist jedoch nicht bekannt. Die Bereitschaft, sich impfen zu lassen, sei jedoch hoch. 

Laut "SR" sind aktuell zwölf Mitarbeiter:innen von saarländischen Akutkliniken mit dem Coronavirus infiziert. Insbesondere in einer Klinik in Neunkirchen ist das Infektionsgeschehen derzeit groß. Neben vier Beschäftigten seien dort auch 17 Patient:innen positiv getestet worden. 

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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Arbeitslosigkeit im Saarland leicht gesunken

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Im Saarland ist die Arbeitslosenquote im März leicht gesunken. Symbolfoto: Annette Riedl/dpa-Bildfunk

Im Saarland gab es im März weniger Arbeitslose als noch in den Vormonaten. Wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch (31. März 2021) berichtete, waren 38.700 Frauen und Männer arbeitslos. Das sind 800 weniger als im Februar, 2,0 Prozent. 

4.300 Arbeitslose mehr als im März 2020

Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurden jedoch 4.300 Arbeitslose mehr gemeldet. Gegenüber 2020 ist die Zahl damit um 12,6 Prozent gestiegen. Die Arbeitslosenquote lag im März 2021 demnach bei 7,2 Prozent, vor vier Wochen bei 7,4 Prozent und vor einem Jahr bei 6,4 Prozent. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Sommerliches Wetter im Saarland: Bis zu 26 Grad erwartet

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Die Menschen im Saarland dürfen sich auf sommerliches Wetter freuen. Foto: BeckerBredel

Sommerliches Wetter im Saarland

Die Menschen im Saarland erwartet sommerlich warmes Wetter: Am heutigen Mittwoch (31. März 2021) liegen die Temperaturen zwischen 23 und maximal 26 Grad, so die Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Es zeige sich oft die Sonne. Den Meteorolog:innen zufolge sorgt ein kräftiger Hochdruckeinfluss für das ungewöhnlich warme Wetter.

In der Nacht zum morgigen Donnerstag soll es dann auf 9 bis 2 Grad abkühlen. Ein Mix aus Sonne und Wolken werde im Tagesverlauf erwartet. Bei 20 bis maximal 25 Grad bleibt es meist trocken, so die weitere Prognose des DWD.

Wetter an Ostern

Wieder deutlich kühler soll es an Ostern werden. Am Karfreitag liegen die Temperaturen laut Einschätzung der Expert:innen zwischen 11 und 19 Grad. Zu erwarten sei heiteres sowie wolkiges Wetter - regnen soll es aber nicht. Am Karsamstag erwartet der DWD ebenfalls heiteres Wetter mit Höchstwerten zwischen 11 und 16 Grad.

Verwendete Quellen:
- Deutscher Wetterdienst
- Deutsche Presse-Agentur

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Saarländer:innen können künftig Mainzer Giftinfozentrum nutzen

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Die Menschen im Saarland können künftig das Mainzer Giftinfozentrum nutzen. Symbolfoto: picture alliance / dpa | Marc Müller

Saarländer:innen können künftig bei Vergiftungsfällen auf die Hilfe des Giftinformationszentrums (GIZ) in Mainz zurückgreifen. Ab dem 1. April stehe das GIZ neben den Menschen aus Rheinland-Pfalz und Hessen nunmehr auch denen aus dem Saarland mit Rat und Tat zur Seite, teilte das rheinland-pfälzische Umweltministerium in Mainz mit. Das GIZ berät etwa bei Vergiftungen mit Haushalts- oder Industriechemikalien, Arzneimitteln, Pflanzenschutzmitteln, giftigen Tieren oder Pflanzen wie etwa Pilzen.

Giftinformationszentrum rund um die Uhr erreichbar

Die Zahl der Beratungen des an der Universitätsmedizin Mainz angesiedelten GIZ ging in den vergangenen Jahren nach Ministeriumsangaben nach oben: Waren es im Jahr 2000 noch knapp 24.400 Beratungen, sind es mittlerweile mehr als 40.000 pro Jahr. Das Zentrum arbeitet täglich rund um die Uhr, ist also auch an Sonn- und Feiertagen erreichbar.

Dem Mainzer Ministerium zufolge hat es in den vergangenen 26 Jahren mehr als 700.000 Fälle dokumentiert, auf die bei der Beratung von Patient:innen zurückgegriffen werden kann.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Weitere Corona-Fälle an Bildungseinrichtungen im Regionalverband Saarbrücken

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69 Corona-Fälle wurden vergangene Woche registriert. Foto: dpa-Bildfunk/Frank Molter

Regionalverband Saarbrücken: Corona-Fälle an Bildungseinrichtungen

In der Woche vom 22. bis 28. März sind an Bildungseinrichtungen im Regionalverband Saarbrücken insgesamt 69 Corona-Fälle gemeldet worden. Das geht aus einer Mitteilung der Regionalverbands-Pressestelle vom gestrigen Dienstagabend (30. März 2021) hervor. Ein Viertel der neu aufgetretenen Fälle betrifft den Angaben zufolge "die Altersgruppe der unter 20-Jährigen".

Von den 69 gemeldeten Corona-Fällen "hatten 31 Quarantäne-Anordnungen in Kitas oder Schulen zur Folge", hieß es. Bei 16 Fällen handelte es sich um sogenannte Folgefälle, teilte die Pressestelle mit. Ansteckungen seien hier innerhalb einer Klasse oder Kita-Gruppe erfolgt.

Die restlichen 22 Fälle hatten den Angaben zufolge für die Bildungseinrichtungen "keine Konsequenzen". Der Grund: Durch Homeschooling oder Familienquarantänen bestanden keine Kontakte, hieß es abschließend.

Corona im Regionalverband Saarbrücken

Die 7-Tages-Inzidenz im Regionalverband beträgt derzeit rund 82. Seit Beginn der Pandemie hat es hier 12.132 Corona-Fälle gegeben, die meisten davon in der Stadt Saarbrücken, in Völklingen und in Püttlingen. Derzeit sind 473 Personen aktiv mit Sars-CoV-2 infiziert. In Verbindung mit dem Virus sind 448 Personen gestorben. Alle aktuellen Zahlen aus dem gesamten Saarland finden sich hier.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Pressestelle des Regionalverbands Saarbrücken, 30.03.2021
- eigener Bericht

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Deutsche Amtsärzte fordern konsequenten Lockdown

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Die Amtsärzt:innen in Deutschland fordern einen konsequenten Lockdown. Foto: dpa-Bildfunk/Sebastian Willnow

Amtsärzte: Konsequenter Lockdown gefordert

Die deutschen Amtsärzt:innen fordern in der Corona-Pandemie einen konsequenten Lockdown. "Lockerungen führen dazu, dass die Menschen zu viele Kontakte haben", sagte die Vorsitzende des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Ute Teichert, der "Rheinischen Post".

Verbunden mit hohen Fallzahlen werde die Nachverfolgbarkeit für die Gesundheitsämter "schwierig bis unmöglich", so Teichert weiter. "Und wenn wir die Kontakte von Infizierten nicht nachverfolgen können, dann gerät die Pandemie vollends außer Kontrolle."

Fallzahlen senken sei entscheidend

Die Impfungen könnten die dritte Welle, inmitten der man sich befinde, noch nicht brechen, so Teichert. Die Fallzahlen zu senken sei daher entscheidend. "Dies ist nur mit einem konsequenten Lockdown machbar", betonte die Amtsärztin.

Außerdem fehle in den Gesundheitsämtern weiterhin Fachpersonal, kritisierte sie. Parallel zum Lockdown müssten zudem Konzepte entwickelt werden, wie mit einer Test- und Impfstrategie sowie mit Apps zur digitalen Nachverfolgung Lockerungen möglich seien - "aber erst, wenn die Fallzahlen unten sind".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Darum geht es im "Corona-Appell" von Söder und Kretschmann an alle Ministerpräsident:innen

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Links im Bild: Markus Söder (CSU). Rechts zu sehen: Winfried Kretschmann (Grüne). Fotos: (links) dpa-Bildfunk/Peter Kneffel | (rechts) dpa-Bildfunk/Christoph Schmidt

Corona-Appell von Söder und Kretschmann

In einem gemeinsamen Brief an ihre 14 Kolleg:innen fordern Markus Söder und Winfried Kretschmann eine strikte Anti-Corona-Politik mit einer konsequenten Umsetzung der Notbremse in Hotspots - auch mit nächtlichen Ausgangsbeschränkungen. Darüber hinaus plädieren die Regierungschefs von Bayern und Baden-Württemberg für eine Corona-Testpflicht an den Schulen nach den Osterferien.

Schreiben: "Die Lage ist ernst"

Seit einigen Wochen rolle die dritte Welle "unerbittlich über das Land". Die Lage sei ernst. "Ernster als viele glauben", heißt es in dem Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuvor hatte die "Süddeutsche Zeitung" darüber berichtet.

"Wir müssen daher unsere Verantwortung jetzt wahrnehmen und dürfen nicht länger diskutieren. Das Virus verzeiht keine Verzögerungen", mahnen Söder und Kretschmann. "Jeder weitere Tag des Zuwartens bedeutet tausende von neuen Ansteckungen, die sich exponentiell durch unser Land fressen."

Notbremse gefordert

"Alle Instrumente, wie wir das Virus bekämpfen können, sind vorhanden – vor allem sind sie gemeinsame Beschlusslage", betonen die beiden Ministerpräsidenten. "Getragen von einem einheitlichen Geist gilt es jetzt, die Notbremse ohne weiteres Überlegen und Zögern konsequent umzusetzen. Hierzu gehören nächtliche Ausgangsbeschränkungen und adäquate Kontaktbeschränkungen bei einer Inzidenz über 100 sowie eine konsequente FFP2-Maskenpflicht und Tests." Man müsse Corona konsequent bekämpfen. "Sonst laufen wir Gefahr, dass sich durch ein ständiges Hin und Her die Lage bis in den Sommer hinein fortsetzt."

Einheitliche Regeln für Schule

Für die Zeit nach den Osterferien fordern beide, man müsse sich über einheitliche Regelungen für die Schule verständigen, "insbesondere über eine Testpflicht an den Schulen". "Wer keinen negativen Test hat, soll dann auch nicht am Präsenzunterricht teilnehmen können." Das sei vor allem deshalb wichtig, weil sich derzeit die britische
Mutation unter Schüler:innen so stark verbreite – und dann wiederum in die Familien hineingetragen werde, warnen sie.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Saar-Impfzentren auch am Ostersonntag geöffnet – mehr als 2.000 zusätzliche Impftermine

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Im Saarland soll auch am Ostersonntag geimpft werden. Foto: dpa-Bildfunk/Robert Michael

Saarland: Impfzentren auch an Ostersonntag geöffnet

Auch am Ostersonntag sollen die vier Saar-Impfzentren geöffnet bleiben. Das geht aus einem Beschluss der Landesregierung hervor.

Zur Begründung hieß es: Aufgrund der "Verfügbarkeit des Sonderkontingents" könnten für den Feiertag mehr als 2.000 Termine vergeben werden. "An Ostersonntag finden Impfungen von 9 bis 15 Uhr statt", so das Gesundheitsministerium.

Dazu sagte Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU): "Auch über die Feiertage müssen wir das Tempo im Hinblick auf den Impffortschritt im Saarland weiter hochhalten. Corona macht keine Pause, also impfen wir auch an den Feiertagen".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Saar-Gesundheitsministeriums, 30.03.2021

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Dillingen: Vermisster 26-Jähriger ist wieder da

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Die Polizei hat die öffentliche Suche nach dem 26-Jährigen eingestellt. Foto: dpa-Bildfunk/Patrick Seeger

Ein zuvor vermisster Mann (26) "konnte von Angehörigen in Dillingen angetroffen und durch die Saarlouiser Polizei zum Krankenhaus zurückgeführt werden". Darüber informierten die Beamt:innen am späten Dienstagabend (31. März 2021). Daher werde die Öffentlichkeitsfahndung nach dem 26-Jährigen eingestellt.

Wenige Stunden zuvor hatte die Polizeiinspektion Saarlouis eine öffentliche Suche nach dem Mann initiiert. Die Fahndung erfolgte den Angaben zufolge mit "umfangreichen Maßnahmen".

Verwendete Quellen:
- Mitteilungen der Polizeiinspektion Saarlouis, 30.03.2021

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