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54 Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Im Saarland sind zurzeit 1.612 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Dienstag (6. April 2021), 16.00 Uhr, veröffentlicht hat.

54 neue Corona-Infektionen im Saarland

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 54 auf jetzt 32.542. Am Dienstag der vergangenen Woche waren es 187 Neuinfektionen gewesen. Die 7-Tages-Inzidenz beträgt damit 77,8 (Vorwoche: 87,0).

Zwei weitere Todesfälle gemeldet

Im Saarland sind zwei weitere Corona-Todesfälle zu verzeichnen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, liegt somit bei 943.

164 Personen im Krankenhaus

Als geheilt gelten inzwischen 29.987 Menschen (+188). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 164 stationär behandelt (+4). Davon liegen 53 auf der Intensivstation (+0). 

So sieht es aktuell in den Kreisen aus

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
- Saarbrücken: 12.410 (+28 gegenüber dem Vortag)
- Merzig-Wadern: 2.759 (+3)
- Neunkirchen: 4.234 (+12)
- Saarlouis: 6.711 (+7)
- Saarpfalz: 3.741 (+3)
- St. Wendel: 2.687 (+1)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatient:innen: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

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Das Coronavirus breitet sich weiter im Saarland aus. Symbolfoto: picture alliance/dpa/NIAID-RML/AP | Uncredited

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 06.04.2021
- Website des saarländischen Gesundheitsministeriums
- eigene Recherche

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Saarländische Landesregierung stellt Teststellen ein Musterzertifikat zur Verfügung

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Die saarländische Landesregierung hat ein Testzertifikat für die Corona-Teststellen im Saarland entworden. Symbolfoto Hintergrund: picture alliance/dpa | Harald Tittel; Testzertifikat: Screenshot von saarland.de

Mit Einführung des Saarland-Modells sind zahlreiche Öffnungsschritte verbunden. Voraussetzung für die Lockerungen sind allerdings negative Corona-Tests, die maximal 24 Stunden alt sein dürfen. 

Saar-Landesregierung entwirft Testzertifikat für Corona-Teststellen

Die saarländische Landesregierung stellt deshalb allen Teststellen, die Corona-Testungen durchführen, ein Mustertestzertifikat zur Verfügung, welches als Nachweis des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 genutzt werden kann. Neben dem Testergebnis in Papierform gelten auch ein ärztliches Zeugnis oder ein elektronisches Testergebnis unter der Angabe personenrelevanter Daten als Nachweis. Das Testergebnis ist durch die durchführende Teststelle zu bescheinigen.

Der zugrunde liegende Test kann sowohl ein PCR-Test, ein PoC-Antigen-Test als auch ein Selbsttest sein, solange er die Anforderungen des Robert-Koch-Instituts erfüllt.

Hier gibt es das Testzertifikat der Landesregierung:

Die Vorlage des Testzertifikats der Landesregierung kann auf der Website des Saarlandes heruntergeladen werden: "Corona-Testnachweis Saarland". Dort gibt es auch die Möglichkeit, die Zertifikate in gedruckter Form zu bestellen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der saarländischen Landesregierung vom 06.04.2021

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Chance für Saar-Firmen: go-digital übernimmt Kosten für Shop oder Website

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Digital neue Geschäftsfelder erschließen: Ein Online-Shop kann zum Beispiel neue Kunden anlocken oder neue Absatzmärkte erschließen. Foto: Jenko Ataman

Wer aktuell in einem Geschäft einkaufen will, muss zuvor einen Termin vereinbaren. Mit einem digitalen Terminkalender auf einer mobilen Website ist dies spontan vor Ort möglich. Web-Adresse oder QR-Code an der Ladentür anbringen. Schon können Kunden spontan online ihren Terminslot buchen. Der Besuch ist sofort registriert, der Einkauf kann beginnen.

Die Corona-Krise hat Firmen vor Augen geführt, wie wichtig gute digitale Lösungen sind. Sei es die Online-Terminvergabe, ein Shop, eine informative Website oder ein guter Socialmedia-Auftritt. Damit gelingt es Unternehmen, mit ihren Kunden in Kontakt zu bleiben, Abhol-, Lieferdienste oder Click & Collect zu organisieren und Präsenz zu zeigen.

Mehr Infos zur Förderung

Das Bundeswirtschaftsministerium greift Firmen bei diesen Investitionen unter die Arme. Das Programm go-digital fördert Projekte mit bis zu 50 Prozent der Gesamtsumme. Maximal übernimmt das Ministerium 16.500 Euro.

Im Mittelpunkt von go-digital stehen kleine und mittlere Unternehmen, die jetzt wichtige Digitalisierungsschritte gehen müssen: Die Firmen dürfen maximal 99 Mitarbeiter und nicht mehr als 20 Millionen Euro Umsatz im vergangenen Jahr erzielt haben.

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Beliebter Service: Kunden schätzen die Möglichkeit Termine direkt online buchen zu können. Foto: ra2 studio

Wie können Unternehmen im Saarland profitieren?

Was können Unternehmen im Saarland tun, um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten? Klar ist: Viele müssen digital nachlegen. Ihre Präsenz verbessern, neue Wege gehen. Corona hat vieles beschleunigt. go-digital fördert diese Investitionen.

Mehr Infos zur Förderung

Kunden binden: Eine professionelle Website, ein Shop oder digitales Marketing helfen dabei, mit Kunden in Kontakt zu bleiben. Das sichert langfristig Umsatz.

Neue Kunden gewinnen: 90 Prozent der Kunden in den kaufrelevanten Zielgruppen informieren sich vor einer Kaufentscheidung oder einer Anbietersuche zuerst digital. Eine gut gemachte Website dient hier als wichtiger Erstkontakt.

Konkurrenzfähig bleiben: Für lokale Händler gilt: Attraktiv bleiben, auf sich aufmerksam machen. Online-Marketing, zum Beispiel über Google und Facebook, ist deutlich günstiger und meist effizienter als klassische Werbemaßnahmen.

Förderung für Shop, Website, Marketing

Für die digitale Markterschließung ist im Saarland die Agentur N49 qualifiziert. Die Experten für Webdesign und digitales Marketing sitzen in der Saarbrücker Gutenbergstraße.

Mehr Infos zur Förderung 

"Beratungstermine finden aktuell vor allem unkompliziert per Videokonferenz statt", sagt Christian Lauer, Chef der Digitalagentur. Termine können ganz unkompliziert über die Website gebucht werden. "Die Erstberatung ist selbstverständlich kostenlos", sagt Christian Lauer. "Nach 30 Minuten können wir sagen, ob eine Förderung durch das go-digital-Programm möglich ist und in welche Richtung es gehen kann." Damit möglichst viele Saar-Unternehmen die Chance haben, das Förderprogramm zu nutzen, hat N49 kürzlich auch im Rahmen eines Webinars bei IHK Rgional über go-digital informiert.

Das go-digital-Programm fördert den Aufbau einer professionellen Website, die Einführung eines Online-Shops, Digitales Marketing (z.B. Google, Facebook, Socialmedia etc.) sowie die Entwicklung einer grundsätzlichen Online-Marketing-Strategie.

Mehr als 100 Unternehmen bisher beraten

Seit Januar hat die Saarbrücker Agentur rund 100 Unternehmen zu go-digital beraten. Zu den Kunden der Saarbrücker Agentur gehören kleinere und mittlere Unternehmen, genauso wie saarländische Städte und Gemeinden, Verbände oder Ministerien.

"Wir analysieren gemeinsam mit unseren Kunden den Bedarf und definieren die Schritte für eine erfolgreiche, digitale Umsetzung", sagt Manuel Trutter. Er leitet die Digitalberatung bei N49. Insgesamt kümmern sich 35 Agenturmitarbeiterinnen und -mitarbeiter um die Kunden. "Digitalisierungsideen finden wir eigentlich immer", sagt Manuel Trutter, "wenn wir es schaffen, ein saarländisches Unternehmen ein Stück zukunftsfähiger zu machen, freut uns das besonders."

Mehr Infos zur Förderung 

Damit nicht nur Amazon & profitieren

In der aktuellen Krise profitieren aktuell die großen Online-Händler. Amazon hat kürzlich aktuelle Zahlen veröffentlicht: Der Gewinn von Amazon hat sich während der Corona-Krise verdoppelt. Kunden gewöhnen sich an die Vorteile des Online-Shoppings. 50% der Menschen haben im Jahr 2020 Produkte im Internet gekauft, die sie zuvor noch nie online kauften. Plötzlich liebgewonnene Gewohnheiten legen Kunden wahrscheinlich auch nach der Krise nicht mehr so leicht ab. Das sollte nicht so bleiben. Deshalb unterstützt go-digital insbesondere kleine und mittlere Unternehmen. 

Kontakt:

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N49 Agentur für Konzept und Performance GmbH
Gutenbergstraße 11-23
66117 Saarbrücken

www.n49-beratung.de

hallo@n49.de
Tel. 0681 502-3633

Bürozeiten: Mo - Fr 9:00 - 17:00 Uhr

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"Corona-Ampel" im Saarland jetzt auf Grün - doch wie lange?

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Derzeit steht die "Corona-Ampel" im Saarland auf Grün. Foto: BeckerBredel

Heute Start von Saarland-Modell

Am heutigen Dienstag startet hierzulande das sogenannte Saarland-Modell. Dieses sieht zahlreiche Lockerungen der Corona-Regeln vor. Neben der Außengastronomie dürfen unter anderem auch Theater, Kinos und Fitnessstudios öffnen. Die Voraussetzung für Besuche: ein negativer Corona-Schnelltest. Dieser darf nicht älter als 24 Stunden sein. Alle Informationen dazu findet ihr in dieser Übersicht: "Neue Corona-Regelungen im Saarland: Diese Regeln gelten ab heute".

Regelung über "Ampel-System"

Die Regelung der Lockerungen im Saarland erfolgt über ein "Ampel-System". Demgemäß hatte der Saar-Ministerrat einen Drei-Stufen-Plan beschlossen, der sich an den gängigen Ampelfarben orientiert. Übersteigt die Inzidenz an drei Tagen etwa den Wert von 100, so greift erst einmal die Stufe Gelb.

Aktuell steht die "Corona-Ampel" hierzulande auf Grün. Übersetzt bedeutet das: Es besteht ein stabiles Infektionsgeschehen mit einer Inzidenz unter 100. Die Außengastronomie kann somit beispielsweise bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten pro Tisch empfangen. Zumindest, wenn die Personen ihre Daten angegeben und einen Termin gebucht haben. Ein Test ist hierfür nicht nötig. Dieser wird erst fällig, wenn mehr Personen zusammensitzen.

Wie geht es weiter?

Doch wie geht es nun weiter? Am gestrigen Ostermontag wurde im Saarland eine Inzidenz von knapp 91 gemeldet. Noch vor zwei Wochen lag sie bei rund 66. Klar ist: Erst bei einer Inzidenz von über 100 an drei Tagen in Folge kommt die Stufe Gelb. Dann wird die Testpflicht auf alle geöffneten Bereiche ausgeweitet, beispielsweise den Einzelhandel.

Nach Berechnungen des Saarbrücker Pharmazie-Professors Torsten Lehr könnte die 100er-Marke noch in dieser Woche erreicht werden. Das geht aus einem Bericht der "SZ" hervor. Wie sich die Werte tatsächlich entwickeln, bleibt aber erst einmal abzuwarten.

Auch für ein "Wort-Case"-Szenario, in diesem Fall eine drohende Überlastung des Gesundheitswesens, hat das Saarland einen Plan. Dann soll die Ampel nämlich auf Rot gestellt werden. Bedeutet: Öffnungsschritte werden zurückgezogen; es kommt zum konsequenten Lockdown. Genaue Richtlinien oder Kennzahlen, wann das Gesundheitswesen zu überlasten droht, hat die Saar-Landesregierung bislang allerdings noch nicht veröffentlicht.

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- Saarbrücker Zeitung
- Deutsche Presse-Agentur

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Chaos zum Impfstart in saarländischen Arztpraxen: Kassenärztliche Vereinigung richtet Bitte an Bevölkerung

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Seit heute (06.04.2021) werden im Saarland auch Corona-Impfungen in Arztpraxen vorgenommen. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Peter Kneffel

 

Rund drei Monate nach dem Start der Corona-Impfungen kommen ab dem heutigen Dienstag (6. April 2021) nun auch die Hausärzt:innen ins Spiel. Im Saarland beteiligen sich rund 450 Praxen an den Impfungen. 

Wie die Kassenärztliche Vereinigung bereits im Vorfeld des Impfstarts in den Hausarztpraxen mitteilte, stehen den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten zunächst nur wenige Impfdosen zur Verfügung. Pro Praxis im Saarland stünden heute beispielsweise nur zwischen 18 und 24 Dosen bereit.

Probleme bei Impfstart in Arztpraxen wegen vieler Anfragen

Das führte bereits am ersten Tag des Impfstarts in den Arztpraxen zu Problemen. Denn saarlandweit gab es bei den Hausärzt:innen bereits an Tag eins derart viele telefonische Anfragen, dass der normale Betrieb in den Praxen massiv gestört wurde. 

Kassenärztliche Vereinigung appelliert an Bevölkerung

Die Kassenärztliche Vereinigung richtet sich daher mit einer Bitte an die saarländische Bevölkerung. So heißt es in einer aktuellen Mitteilung der KV vom heutigen Dienstagmittag: "Wir bitten die Bevölkerung daher nochmals, von Anfragen in den saarländischen Praxen abzusehen. Die Praxen, die sich an den Coronaimpfungen beteiligen, werden von sich aus ihre impfberechtigten Patientinnen und Patienten ansprechen".

Bereits vor dem Impfstart der Hausärzt:innen hatte die KV appelliert, von Anfragen in den Arztpraxen abzusehen. Zunächst sollen "die Schwerkranken und Bettlägerigen geimpft werden", hieß es in dem Appell.

Gunter Hauptmann und Joachim Meiser - der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung im Saarland - erklärten am Mittag: "Unsere Praxen werden die Corona-Impfungen effizient bewältigen. Die normale Versorgung wird dabei reibungslos weiterlaufen. Durch die Vielzahl an aktuellen telefonischen Anfragen nach Impfterminen in den Praxen wird die tägliche Arbeit aber zusätzlich erschwert. Bitte haben Sie Verständnis dafür und sehen Sie von telefonischen Anfragen in den Praxen ab".

Bald soll mehr Impfstoff zur Verfügung stehen

Die Lieferungen des Corona-Impfstoffes sollen laut Angaben des Bundesgesundheitsministeriums in den nächsten Wochen schrittweise ansteigen. Wenn dann tatsächlich mehr Impfstoff in den Praxen zur Verfügung steht, können Patient:innen laut Angaben der KV auch aktiv Impftermine vereinbaren können.

"Dies wird voraussichtlich noch einige wenige Wochen dauern. Die Kassenärztliche Vereinigung – und auch die saarländischen Ärztinnen und Ärzte – werden die Bevölkerung rechtzeitig darüber informieren", heißt es in einer aktuellen Mitteilung der KV abschließend.

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- eigene Recherche
- Informationen der Kassenärztlichen Vereinigung im Saarland

 

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Täter bedroht Frau (48) mit Messer und raubt ihren "Audi" in Brebach-Fechingen

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In Brebach-Fechingen hat ein bislang flüchtiger Täter einer 48-jährigen Frau das Auto geraubt. Die Polizei ermittelt. Symbolfoto: picture alliance / Daniel Reinhardt/dpa | Daniel Reinhardt

Täter raubt Auto einer 48-jährigen Frau in Brebach-Fechingen

Am späten Montagabend kam es im Saarbrücker Stadtteil Brebach-Fechingen zu einer Raubtat. Ein bislang noch flüchtiger Täter entwendete gewaltsam einen "Audi Q2" im Wert von etwa 20.000 Euro von einer 48-jährigen Frau aus dem Saarpfalz-Kreis.

Mann bedroht 48-Jährige mit Messer

Gegen etwa 22.30 Uhr wollte die 48-Jährige in ihr Auto einsteigen, das in der Provinzialstraße in Brebach-Fechingen abgestellt war. Doch dann kam plötzlich ein Mann zum Vorschein und bedrohte die Frau mit einem Messer. Der Fremde forderte sein Opfer unter Vorhalt des Messers dazu auf, ihm den Schlüssel des Fahrzeugs herauszugeben.

"Passant" verweigert dem Raubopfer Mithilfe

Die 48-Jährige wandte sich daraufhin mit Hilferufen an einen anderen Autofahrer, der sich zum Tatzeitpunkt in der Nähe befand. Dieser zeigte allerdings keinerlei Zivilcourage, sondern fuhr mit seiner dunklen Limousine einfach fluchtartig in Richtung Saarbrücken davon, wie die Polizei berichtet.

In der Folge riss der Raubtäter der Frau die Fahrzeugschlüssel aus der Hand und fuhr mit dem erbeuteten schwarzen "Audi Q2", das mit einem Homburger-Kreiskennzeichen versehen ist, ebenfalls in Richtung Innenstadt davon.

Männer möglicherweise Komplizen

Kurze Zeit nach der Tat fielen Fahndungskräften der Bundespolizei zwei Fahrzeuge auf der A6 auf, die mit sehr hoher Geschwindigkeit in Richtung der französischen Landesgrenze flüchteten. Es könnte sich nach Angaben der Polizei bei den beiden Fahrzeugen um das geraubte Fahrzeug der 48-jährigen Frau sowie um die schwarze Limousine gehandelt haben, deren Fahrer der Frau zuvor die Hilfe verweigert hatte. Die beiden Männer könnten in Verbindung zueinander stehen und mittäterschaftlich gehandelt haben. Gesicherte Erkenntnisse diesbezüglich liegen allerdings noch nicht vor.

Polizei sucht dringend Zeug:innen

Um die Tat aufzuklären, sucht das Dezernat für Eigentumskriminalität daher nach möglichen Zeug:innen, die Angaben zu Tat, Täter oder den beteiligten Fahrzeugen machen können. Insbesondere werden Hinweise zu den beiden gesuchten Fahrzeugen (dem schwarzen "Audi Q2" und der dunklen Limousine) erbeten, die möglicherweise zusammen in der Provinzialstraße in Saarbrücken und auf der A6 zwischen der Anschlusstelle Fechingen und der deutsch-französischen Grenze unterwegs waren.

Zeug:innen, die in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht haben oder aus anderen Gründen Hinweise geben können, sollen sich bitte an den Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer (0681)962 2133 wenden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums des Saarlandes vom 06.04.2021

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Dienstag

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Die Saarland-Nachrichten vom heutigen Dienstag (6. April 2021) gibt es auf SOL.DE. Foto: BeckerBredel

54 Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Die Zahl der Corona-Infizierten im Saarland ist um 54 gestiegen. Die jüngsten vom Gesundheitsministerium gemeldeten Daten gibt es an dieser Stelle: "Corona im Saarland: Aktuelle Zahl der Infizierten, Toten und Geheilten".

Das sind die neuen Corona-Regeln im Saarland

Ab dem heutigen Dienstag (6. April 2021) startet das sogenannte Saarland-Modell, das zahlreiche Lockerungen der Corona-Vorschriften vorsieht. Wir haben die wichtigsten Neuregelungen in einer kompakten Übersicht für euch zusammengefasst: "Das sind die neuen Corona-Regeln im Saarland".

Arztpraxen im Saarland starten heute mit Corona-Impfungen

Etwa drei Monate nach Start der Corona-Impfungen kommen ab dem heutigen Dienstag (6. April 2021) nun auch die Hausärzt:innen ins Spiel. Im Saarland beteiligen sich 450 Praxen. Die Impfstoffmengen sind allerdings noch überschaubar. Mehr dazu hier: "Arztpraxen im Saarland starten heute mit Corona-Impfungen".

Große Nachfrage und Probleme bei Nacht-Impfterminen in Lebach

Das Corona-Impfzentrum der Bundeswehr in Lebach ist seit zwei Tagen im 24-Stunden-Betrieb. Dadurch sollen täglich bis zu 1.000 Impfungen möglich sein. Zum Start sei es allerdings auch zu Problemen gekommen. Weitere Informationen: "Große Nachfrage und Probleme bei Nacht-Impfterminen in Lebach".

Aktuell 213 Kinder aus Schulen und Kitas im Regionalverband in Quarantäne

Im Regionalverband Saarbrücken befinden sich derzeit mehr als 200 Kinder aus Schulen und Kindertagesstätten in häuslicher Quarantäne. Auch Erzieher:innen und Lehrkräfte sind betroffen. Die Details dazu: "Aktuell 213 Kinder aus Schulen und Kitas im Regionalverband Saarbrücken in Quarantäne".

Weitere Nachrichten zum Thema Corona:
- Lauterbach: Öffnungen wie im Saarland sind "falsches Signal" - nötig sei ein "harter Lockdown"
- "Corona-Ampel" im Saarland jetzt auf Grün - doch wie lange?
- Saarländisches Staatstheater spielt wieder: Kartenvorverkauf ab heute
- Chaos zum Impfstart in saarländischen Arztpraxen: Kassenärztliche Vereinigung richtet Bitte an Bevölkerung
- Hotel- und Gaststättenverband Saar begrüßt Corona-Öffnungsmodell
- Hans will an Bund-Länder-Termin am 12. April festhalten
- Saarländische Landesregierung stellt Teststellen ein Musterzertifikat zur Verfügung

Saarland-Tatort landet nächsten Quoten-Erfolg und erntet gute Kritiken

Der Saarland-Tatort war erneut ein voller Erfolg. 9,25 Millionen Menschen sahen den Krimi am Ostermontag, was die höchste Einschaltquote am gestrigen Tag bedeutet. Zudem erntete das neue Saarbrücker Ermittler-Team wieder positive Kritiken. Mehr: "Saarland-Tatort landet nächsten Quoten-Erfolg und erntet gute Kritiken".

Polizei: "Gewalttäter" in Saarbrücken festgenommen - Mann verletzt drei Menschen

Ein 30-Jähriger, den die Polizei als "Gewalttäter" bezeichnet, befindet sich derzeit in der JVA Saarbrücken. Nach Angaben der Einsatzkräfte hat der Mann scheinbar wahllos drei Menschen Verletzungen zugefügt. So schilderten die Beamt:innen die Vorfälle: "'Gewalttäter' in Saarbrücken festgenommen - Mann verletzt drei Menschen".

Blitzer in Saarbrücken mit Farbe besprüht

Bislang unbekannte Täter:innen haben einen Blitzeranhänger in Saarbrücken mit Farbe besprüht. Es ist nicht das erste Mal, dass der mobile Blitzer durch Vandalismus beschädigt wurde. Der Artikel dazu: "Blitzer in Saarbrücken mit Farbe besprüht".

Weitere Blaulicht-Meldungen:
- Bundespolizei Saarbrücken vollstreckt zwei Haftbefehle
- Täter bedroht Frau (48) mit Messer und raubt ihren "Audi" in Brebach-Fechingen

Wetter im Saarland bleibt erst einmal ungemütlich

Die Menschen im Saarland müssen sich auch in den kommenden Tagen auf winterlich-ungemütliches Wetter einstellen. Hier gibt es die Übersicht: "Wetter im Saarland bleibt erst einmal ungemütlich".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Hotel- und Gaststättenverband Saar begrüßt Corona-Öffnungsmodell

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Gäste werden im Außenbereich einer Gastronomie in der Saarbrücker Innenstadt bedient. Seit dem heutigen Dienstag dürfen Gastronom:innen im Rahmen des "Saarland-Modells" unter Auflagen ihre Außengastronomie wieder öffnen. Foto: dpa-Bildfunk/Oliver Dietze

Dehoga begrüßt Corona-Öffnungsmodell im Saarland

"Wir sind sehr froh, dass es statt ständigem Lockdown jetzt zu einem Paradigmenwechsel kommt", sagte Frank Hohrath, Hauptgeschäftsführer des saarländischen Hotel- und Gaststättenverband Dehoga, zur Deutschen Presse-Agentur. Es gehe aus Verbandssicht um ein verantwortungsvolles Öffnen unter dem Motto "Testen, Impfen, Öffnen". Dabei sei zu hoffen, dass der Versuch insgesamt aufgehe, so Hohrath.

Inzidenz lasse wenig Spielraum

Leider lasse die derzeitige Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:innen binnen einer Woche, von etwa 91 im Saarland wohl weniger Spielraum als erhofft - vor allem, was die Länge der Öffnungen angehe. "Es muss sich wirtschaftlich lohnen, und da ist das derzeitige Wetter ein Spielverderber. Dass das Wetter leider nicht gut aussieht für die Außengastronomie, ist schlicht Pech." Es sei aber bereits viel wert, dass Betriebe selbst entscheiden könnten. "Das ist ein echter Quantensprung."

Dehoga-Umfrage im Saarland

In einer Dehoga-Umfrage im Saarland hätten unlängst 18 Prozent der Mitglieder gesagt, sie wollten bereits am ersten Tag am Dienstag öffnen, falls das Wetter mitspiele. 20 Prozent sprachen von einer möglichen Öffnung innerhalb der ersten Woche, während 60 Prozent den Zeitpunkt als zu früh bezeichneten. Die Situation sei insgesamt noch unsicher, auch mit Blick auf das Wetter, meinte Hohrath. "Auf und zu ist betriebswirtschaftlicher Irrsinn."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Hans will an Bund-Länder-Termin am 12. April festhalten

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Im Bild: Saar-Ministerpräsident Tobias Hans. Archivfoto: dpa-Bildfunk/Gregor Fischer

Hans für Bund-Länder-Termin am 12. April

Tobias Hans will am Bund-Länder-Termin am 12. April festhalten. "Wir hatten bei unserem letzten Treffen mit der Bundeskanzlerin vereinbart, nach Ostern am 12. April wieder zusammen zu kommen, um die Lage neu zu bewerten. Daran sollten wir auch festhalten und uns Zeit zur Vorbereitung nehmen", sagte er am heutigen Dienstag (6. April 2021). Der CDU-Politiker reagierte damit auf den Vorschlag seines NRW-Kollegen und Parteifreunds Armin Laschet, den Termin vorzuziehen.

Hans betonte, dass er "jederzeit für ein Treffen bereit" sei und im Kampf gegen die Corona-Pandemie auch weiterhin auf die Beratungen zwischen Bund und Ländern setze. Die Beschlüsse müssten dieses Mal aber "länger als 24 Stunden Bestand haben". Er sei außerdem dafür, die nächste Bund-Länder-Runde "im kleineren Kreis in Präsenzform stattfinden zu lassen". Die Teilnehmer:innen sollten dann vorher einen Schnelltest machen, schlug der Ministerpräsident vor.

Hans verteidigt "Saarland-Modell" erneut

Das am Dienstag in seinem Bundesland gestartete Öffnungsmodell verteidigte Hans erneut. Das "Saarland-Modell", das ab sofort wieder die Öffnung von Außengastronomie, Fitnessstudios und Kultureinrichtungen auf der Basis von Schnelltests erlaubt, folge "den Beschlüssen, die gemeinsam von Bund und Ländern getroffen wurden", hieß es auf Anfrage aus der Staatskanzlei.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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Saarland-Tatort landet nächsten Quoten-Erfolg und erntet gute Kritiken

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Die Dreharbeiten zum dritten Saarland-Tatort mit Adam Schürk (Daniel Sträßer) und Leo Hölzer (Vladimir Burlakov) beginnen im Mai 2021. Symbolfoto: Saarländischer Rundfunk/Manuela Meyer Peter Liwoski/dpa-Bildfunk

Saarland-Tatort erneut mit starken Quoten

Als das neue Ermittler-Team des Saarland-Tatorts vor einem Jahr am Ostermontag seine Arbeit aufnahm, war das Interesse gewaltig. 10,44 Millionen Zuschauer:innen verfolgten damals die erste Folge ("Das fleißige Lieschen"). Die Episode war damit der erfolgreichste Saarland-Tatort seit 27 Jahren.

Bei der zweiten Folge ("Der Herr des Waldes") waren es zwar nicht ganz so viele Zuschauer:innen, aber die Quote war erneut mehr als beachtlich. 9,25 Millionen Menschen sahen am gestrigen Ostermontag (6. April 2021) den Saarland-Tatort. Das entspricht einem bundesweiten Marktanteil von 26,3 Prozent. Laut dem TV-Branchendienst "DWDL" war "Der Herr des Waldes" damit die meistgesehene Sendung im deutschen Fernsehen am gesamten Montag.

Tatort aus dem Saarland erntet gute Kritiken

Der zweite Fall des neuen saarländischen Ermittler-Teams um die Hauptkommissare Leo Hölzer (Vladimir Burlakov) und Adam Schürk (Daniel Sträßer) sorgte neben den guten Quoten auch für viel positive Resonanz

So schrieb der Spiegel über den Saarland-Tatort: "Koma-Komplott, Cliffhanger-Spannung und ein Mord mit Pfeil und Bogen: Der junge Saar-Tatort sprengt ein weiteres Mal risikofreudig den klassischen Fernsehkrimi".

Der Stern urteilte wie folgt: "Nach dem starken Debüt legt das Saarbrücker Tatort-Team noch eine Schippe drauf".

Weitere Kritiken in der Übersicht

RP Online: "Es ist spannend und auch unterhaltsam, Schürk, Hölzer, Baumann und Heinrich nach und nach besser kennenzulernen – und dieser zweite Fall macht Lust auf mehr Saarbrücken".

TV Spielfilm: "Ein spannender Fall, der in tiefste menschliche Abgründe blickt".

NTV: "Da und dort etwas over the Top, in Gänze aber ein wirklich schmuckes Crime-Abenteuer, mit dem sich Saarbrücken endgültig auf der Tatort-Landkarte zurückmeldet".

SR-Intendant Kleist freut sich über den Erfolg des Saar-Tatorts

Thomas Kleist, der Intendant des "SR", zeigte sich indessen zufrieden mit der Quote und den Kritiken. "Ich freue mich sehr über den erneuten Erfolg unseres Saarland-Tatortes beim Publikum. Schauspielerische Leistungen, Drehbuch, Regie und Kamera waren wieder herausragend und herausgekommen ist ein spannender und perfekt erzählter Tatort, was auch durch die positiven Kritiken und eine hervorragende Quote bestätigt wurde. Damit hat sich unser Tatort-Team voll etabliert", so Kleist in einer Mitteilung des "SR" vom heutigen Dienstag (6. April 2021).

Hier kannst du den Saarland-Tatort schauen

Du hast den Saarland-Tatort am Ostermontag verpasst? Kein Problem! Der zweite Fall des neuen saarländischen Ermittle-Teams ist noch sechs Monate lang in der ARD-Mediathek abrufbar: "Saarland-Tatort: Der Herr des Waldes".

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- Daten von DWDL
- Kritiken aus Spiegel, Stern, NTV, Rheinische Post und TV Spielfilm
- Mitteilung des SR

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Neue Corona-Regelungen im Saarland: Diese Regeln gelten ab heute

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Ab dem heutigen Dienstag (6. April 2021) greift hierzulande das Saarland-Modell. Foto: Arne Dedert/dpa-Bildfunk

Das Saarland-Modell bringt neue Corona-Regelungen im Saarland

Am Dienstag (6. April 2021) startet das sogenannte Saarland-Modell, das zahlreiche Lockerungen der Corona-Regelungen vorsieht. "Mehr impfen, mehr testen, mehr Achtsamkeit, mehr Möglichkeiten: Das ist die Formel, mit der wir als Saarland in der Bekämpfung der Corona-Pandemie neue Wege gehen wollen", erklärte Ministerpräsident Tobias Hans das Vorgehen.

Die neuen Öffnungsschritte im Saarland

Ab dem 6. April werden die folgenden Öffnungsschritte im Saarland vollzogen, die unter den Voraussetzungen eines negativen Schnelltests sowie der Einhaltung von Maßnahmen zur Hygiene und Kontaktnachverfolgung stehen:

Private Zusammenkünfte und Veranstaltungen im Außenbereich

Erlaubt sind maximal 10 Personen, wenn alle Gäste einen negativen Test vorlegen können. Veranstaltungen sind mit Kontaktnachverfolgung und nach vorheriger Anmeldung bei der zuständigen Ortspolizeibehörde gestattet.

Öffnung der Außengastronomie

Die Außengastronomie darf mit Kontaktnachverfolgung und vorheriger Terminbuchung öffnen. Im Rahmen der aktuellen Kontaktbeschränkungen geht das auch ohne Test. Darüber hinaus sind maximal 10 Personen pro Tisch erlaubt, wenn alle Gäste einen negativen Test vorlegen können.

Regelungen für Sport

Kontaktsport ist im Außenbereich (z.B. Fußball) und kontaktfrei im Innenbereich (z.B. Tennis in der Halle oder Training im Fitnessstudio) mit negativem Test möglich.

Theater, Konzerthäuser, Opernhäuser und Kinos

Auch Kinos, Theater und ähnliche Einrichtungen dürfen mit Kontaktnachverfolgung und negativem Test öffnen.

Rückkehr zum Präsenzunterricht an weiterführenden Schulen

Neben der geplanten Öffnung von Freizeiteinrichtungen und mehr sollen Schüler:innen an weiterführenden Schulen in den Präsenzunterricht zurückkehren. An den Schulen gilt ab dem 19. April eine Testpflicht. Zweimal wöchentlich müssen sich die Schüler:innen dann testen lassen. Wer das nicht tut, soll weiter ein Lernangebot für zu Hause bekommen.

Diese Tests sind gültig

Die vorgelegten Tests müssen die Anforderungen des RKI erfüllen. Zudem dürfen sie nicht älter als 24 Stunden sein. Das Ergebnis ist durch die durchführende Stelle wie etwa Testzentren, Schulen, Apotheken, Ärzte, Betriebe und Behörden zu bescheinigen. Alternativ können Selbsttests unter Aufsicht auch vor Ort durchgeführt werden. Kinder unter 6 Jahren müssen sich nicht testen lassen.

Drei-Stufen-Plan im Saarland

Der saarländische Ministerrat hat für das Saarland-Modell einen Drei-Stufen-Plan beschlossen, in den das aktuelle Infektionsgeschehen und die Krankenhausversorgung einbezogen werden sollen:

Stufe 1 (grün): stabiles Infektionsgeschehen (Inzidenz unter 100)

Die Öffnungen gelten uneingeschränkt und sind lediglich an die Vorlage eines negativen Tests sowie Maßnahmen zu Hygiene und Kontaktnachverfolgung gebunden.

Stufe 2 (gelb): gesteigertes Infektionsgeschehen

Bei einer Inzidenz von über 100 für drei Tage wird die Testpflicht auf alle geöffneten Bereiche ausgeweitet (Einzelhandel, alle körpernahen Dienstleistungen, etc.). Ausnahmen davon wird es lediglich für Bedarfe der Grundversorgung geben, wie Lebensmittel oder Bankdienstleistungen oder medizinische Behandlungen.

Stufe 3 (rot): drohende Überlastung des Gesundheitswesens

Rücknahme aller Öffnungsschritte und konsequenter LockdownGenaue Richtlinien oder Kennzahlen, wann das Gesundheitswesen zu überlasten droht, hat die saarländische Landesregierung bislang allerdings noch nicht veröffentlicht. 

Verwendete Quellen:
- Informationen der Staatskanzlei des Saarlandes

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Saarländisches Staatstheater spielt wieder: Kartenvorverkauf ab heute

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Das Saarländische Staatstheater nimmt im Rahmen des sogenannten Saarland-Modells seinen Spielbetrieb wieder auf. Archivfoto: BeckerBredel

Saarländisches Staatstheater nimmt Spielbetrieb auf

Das Saarländische Staatstheater öffnet seine Türen ab kommendem Donnerstag (8. April 2021) wieder für Publikum. Voraussetzung für den Besuch des Theaters ist ein negativer SARS-COV-2-Test, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Daneben gelten Hygiene- und Sicherheitsregeln wie Abstand halten und Masken-Tragen: "Corona-Infos für einen Besuch im Saarländischen Staatstheater".

Zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs startet das Saarländische Staatstheater am Donnerstag mit dem Singspiel-Klassiker "Im weißen Rössl". Die Spielstätte "Alte Feuerwache" beginnt mit dem Ballett "Winterreise".

Kartenvorverkauf ab heute

Der Kartenvorverkauf für die Stücke startet bereits am heutigen Dienstag. Laut Angaben des Saarländischen Staatstheaters werden die Karten für die Vorstellungen im April gestaffelt verkauft:
- ab Dienstag, 6. April: Ticketverkauf für Vorstellungen bis einschließlich Sonntag, 18. April
- ab Dienstag, 13. April: Ticketverkauf für Vorstellungen bis inklusive Sonntag, 25. April
- ab Dienstag, 20. April: Ticketverkauf für Vorstellungen bis einschließlich Sonntag, 2. Mai

Auch wenn die Vorverkaufskasse ab heute wieder geöffnet ist, bittet das Staatstheater darum, die Kartenbestellungen aufgrund der Corona-Pandemie möglichst online oder telefonisch abzuwickeln. 

Risiko der "Notbremse" bleibt

Sollten die Inzidenzzahlen im Saarland wieder deutlich steigen, kann es sein, dass einzelne Spieltermine wieder abgesagt werden müssen. Auf der Website des Saarländischen Staatstheaters heißt es dazu: "Bei aller Freude, allem Optimismus und trotz bester Planung wird ein Unsicherheitsfaktor leider bleiben: die Covid-Fallzahlen im Saarland. Sollte sich die Situation verschärfen und seitens der Politik die sogenannte Notbremse angewandt werden, ist nicht auszuschließen, dass das Saarländische Staatstheater den Spielbetrieb wieder einstellen muss".

Verwendete Quellen:
- Informationen des Saarländischen Staatstheaters

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Wetter im Saarland bleibt erst einmal ungemütlich

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Laut DWD ist unter anderem mit Regen zu rechnen. Foto: Armin Weigel/dpa-Bildfunk

Ungemütliches Wetter im Saarland

Am heutigen Dienstag (6. April 2021) erwartet die Menschen im Saarland nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) Regen, Schnee und Graupel. Auch Gewitter seien möglich. Die Temperaturen liegen zwischen einem und sieben Grad, so die Meteorolog:innen.

In der Nacht zum morgigen Mittwoch kühle es auf bis zu minus sechs Grad ab. Auch im Tagesverlauf soll verbreitet Schnee fallen. Die Straßen können bei bis zu sieben Grad auch vorübergehend glatt werden, so die weiteren DWD-Angaben.

In der Nacht zum Donnerstag nehmen die Schauer dann ab, im Tagesverlauf soll es überwiegend trocken bleiben. Die Höchsttemperaturen steigen auf bis zu zehn Grad, teilte der DWD mit.

Verwendete Quellen:
- Deutscher Wetterdienst
- Deutsche Presse-Agentur

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Lauterbach: Öffnungen wie im Saarland sind "falsches Signal" - nötig sei ein "harter Lockdown"

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Im Bild: Karl Lauterbach, Gesundheitsexperte der SPD. Foto: dpa-Bildfunk/Kay Nietfeld

Lauterbach zu Öffnungen

Öffnungen von Sportstätten, Kinos und Gastronomie wie jetzt im Saarland sind aus Sicht von Karl Lauterbach "ein falsches Signal" - angesichts der weiter stark grassierenden Coronavirus-Pandemie. Nötig sei vielmehr ein "harter Lockdown" mit verschärften staatlichen Beschränkungen, sagte er am Dienstag im RTL/ntv-"Frühstart".

"Ein Lockdown, der jetzt beginnt, ist nicht vermittelbar, wenn gleichzeitig in Modellprojekten gelockert wird." Zu einem harten Lockdown gehören aus seiner Sicht Ausgangsbeschränkungen, aber auch eine Homeoffice- und Testpflicht in den Betrieben. Lauterbach hält Lockerungen erst für möglich, wenn die Zahlen nachweislich sinken. "Wenn man eine Woche lang sinkende Zahlen hat, kann man aus dem Lockdown rausgehen."

Lauterbach für bundeseinheitliche Regeln

Der SPD-Gesundheitsexperte würde bundeseinheitliche Corona-Regeln befürworten, wie er sagte. Doch für ein Gesetzgebungsverfahren fehle angesichts der Infektionslage die Zeit. "Wir müssen uns jetzt aber nicht damit beschäftigen, wie Politik zu funktionieren hat, sondern wir müssen einfach Politik machen." Zum Start der Impfkampagne in den Hausarztpraxen sagte er: "Das wird den Weg aus der dritten Welle nicht wirklich beschleunigen, denn dafür haben wir nicht genügend Impfstoff."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Große Nachfrage und Probleme bei Nacht-Impfterminen in Lebach

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Unter anderem Hans und AKK haben das Lebacher Impfzentrum besucht. Foto: BeckerBredel/imago

Lebacher Impfzentrum im 24-Stunden-Betrieb

Seit Ostersonntag befindet sich das Corona-Impfzentrum der Bundeswehr in Lebach im 24-Stunden-Betrieb. Berechtigte Bürger:innen können sich somit auch nachts impfen lassen. Nach Angaben der Bundeswehr sind täglich bis zu 108 Soldat:innen im Einsatz. Mitteils eines Drei-Schicht-Betriebs seien bis zu 1.000 Impfungen am Tag möglich.

Nacht-Termine bis Anfang Mai ausgebucht

Laut Staatskanzlei Saar wurden die Termine zur Online-Buchung am Freitag freigeschaltet. Innerhalb von nur weniger Stunden seien 10.000 Nacht-Termine (zwischen 22.00 und 07.00 Uhr) gebucht worden. Das bedeute: "Bis zum 2. Mai sind zusätzlich zu den bereits vorhandenen Impfterminen in Lebach alle Nächte und auch die Sonntage im 24/7 Schichtbetrieb ausgebucht."

Weitere 5.000 Termine

Aus diesem Grund habe man weitere 5.000 Termine bis zum 15. Mai freigeschaltet, hieß es. Sofern zum aktuellen Zeitpunkt noch Termine frei sind, könnten diese über das Online-Buchungsportal des Saarlandes reserviert werden. Die Zweitimpfung finde jeweils "automatisch nach sechs Wochen am gleichen Wochentag und zur selben Uhrzeit wie die Erstimpfung statt".

Probleme bei Nacht-Terminen

Dem "SR" sollen Nutzer:innen von Problemen bei der Anmeldung berichtet haben. Einige von ihnen hätten mehr als 30 Anläufe gebraucht, um an einen Termin zu kommen. Manche Personen seien erst gar nicht durchgekommen, so die Schilderungen.

Darüber hinaus habe es laut Rundfunkbericht am Karsamstag sowie Ostermontag lange Staus am Impfzentrum in Lebach gegeben. Um das Problem zu lösen, dürften wartende Autos nach Angaben des Gesundheitsministeriums nun zügiger auf entsprechenden den Parkplatz fahren.

Besuch von Hans und AKK

Nach Angaben der Bundeswehr sowie der Staatskanzlei Saar haben sich Ministerpräsident Tobias Hans und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (beide CDU) am Ostersonntag ein Bild von der Lage in Lebach gemacht -  "und den Soldatinnen und Soldaten für Ihren Einsatz gedankt".

Tobias Hans dazu: "Die Impfungen sind unsere beste Chance, die Pandemie nachhaltig zu überwinden. Wir geben deshalb alles, um die derzeit vorhandenen Dosen schnellstmöglich zu verimpfen". Das schaffe man "nur dank des großen persönlichen Einsatzes der Mitarbeitenden in den Impfzentren".

Annegret Kramp-Karrenbauer sagte während des Besuchs: "Heute ist ein guter Tag! Nur mit schnellen und möglichst vielen Impfungen kommen wir einem normalen Alltag wieder näher." Wenn genügend Impfstoff verfügbar sei, "können wir mit der Bundeswehr bis zu 28 Impfzentren – sieben Tage die Woche – Tag und Nacht betreiben. Ich bin für eine große nationale Impfaktion, wenn jetzt die vielen Lieferungen der Impfstoffe eingehen."

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Bundeswehr, 04.04.2021
- Mitteilung der Staatskanzlei Saar, 04.04.2021
- "Impfportal" des Saarlandes
- eigener Bericht
- Saarländischer Rundfunk

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Arztpraxen im Saarland starten heute mit Corona-Impfungen

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In den Saar-Hausarztpraxen sollen KV-Angaben zufolge zuerst "die Schwerkranken und Bettlägerigen geimpft werden". Foto: dpa-Bildfunk/Nicolas Armer

Start der Impfungen in Arztpraxen im Saarland

Auch im Saarland beginnt heute die nächste Stufe der Impfkampagne unter Einbeziehung von Fach- und Hausärzt:innen. Bundesweit wollen 35.000 von ihnen mit den Impfungen loslegen. Im Saarland sind laut "SR" 450 Praxen am Start.

Zunächst überschaubare Impfmengen

Den Praxen stehen zunächst nur überschaubare Impfmengen zur Verfügung. Insgesamt 940.000 Impfdosen erhalten die niedergelassenen Ärzt:innen in Deutschland. Rechnerisch sind das etwa 26 Dosen pro Praxis. Dem "SR" sagte KV-Impf-Koordinator Joachim Meiser: Pro Praxis im Saarland werden am heutigen Vormittag zwischen 18 und 24 Dosen Impfstoff erwartet.

Weitere Lieferungen im April

Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums sollen die Lieferungen des Corona-Impfstoffs nach Ostern schrittweise ansteigen. Einen deutlichen Schub soll es in der Woche vom 26. April geben. Dann könnten die Praxen insgesamt mit über drei Millionen Dosen rechnen. Wie der "SR" berichtet, würden die Praxen im Saarland in den kommenden drei Wochen mit jeweils 11.700 Dosen Impfstoff beliefert.

So sollen die Impfungen ablaufen

Ende März hatte die Kassenärztliche Vereinigung Saar erklärt: Zunächst sollen "die Schwerkranken und Bettlägerigen geimpft werden". Aus diesem Grund hatte die KV auch die Menschen hierzulande darum gebeten, "von Anfragen in ihren Hausarztpraxen abzusehen".

Impfen als "große Herausforderung"

Dr. med. Joachim Meiser, stellvertretender Vorsitzender des KV-Vorstandes im Saarland, und Saar-KV-Vorstand San.-Rat Dr. Gunter Hauptmann hatten die Impfungen in den Praxen als "große Herausforderung" bezeichnet. Schließlich müsse die reguläre Versorgung weiterlaufen. Allerdings sei das Impfen durch die niedergelassenen Ärzt:innen ein wichtiger und zentraler Punkt, um die schnelle Durchimpfung der Menschen im Saarland zu gewährleisten. Man vertraue hier "aber voll und ganz" auf die KV-Mitglieder.

Wo es sonst Impfungen im Saarland gibt

Neben dem Einstieg der Praxen in die Impfkampagne, besteht im Saarland die Möglichkeit, sich an vier Impfzentren zu wenden:
- Impfzentrum Süd auf dem alten Messegelände in Saarbrücken
- Impfzentrum Nord in der Graf-Haesler-Kaserne in Lebach
- Impfzentrum West in der Fasanenallee in Saarlouis
- Impfzentrum Ost am Standort des alten "Praktiker" in Neunkirchen

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- Saarländischer Rundfunk
- Deutsche Presse-Agentur

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Polizei: "Gewalttäter" in Saarbrücken festgenommen - Mann verletzt drei Menschen

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Durch den Angreifer wurden drei Personen verletzt. Symbolfotos: (Hintergrund) BeckerBredel | (Fäuste) Fotolia

Saarbrücken: 30-Jähriger greift drei Menschen an

Am Donnerstag (1. April 2021) hat ein 30 Jahre alter Mann drei Personen in Saarbrücken angegriffen. Darüber informierte die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt am heutigen Dienstagmorgen (6. April 2021).

Erster Vorfall

Der erste Vorfall habe sich gegen 22.00 Uhr ereignet. An der Saarbahn-Haltestelle Kaiserstraße griff der 30-Jährige den Angaben zufolge einen 46 Jahre alten Mann an. Er schlug ihm mehrfach ins Gesicht, so die Polizei. Das Opfer musste ins Winterbergklinikum eingeliefert werden.

Zweiter Vorfall

Zehn Minuten später forderte der 30-Jährige zwei Fußgänger in der Ursulinenstraße auf, stehenzubleiben. "Auch hier griff der Täter einen 27-Jährigen aus Saarbrücken völlig unerwartet an, indem er ihm einen heftigen Kopfstoß versetzte", so die Polizei. Bei dem Vorfall erlitt der 27-Jährige Gesichtsverletzungen.

Dritter Vorfall

Eine Stunde später attackierte der 30-Jährige laut den Beamt:innen einen 48 Jahre alter Mann. Diesen schlug er nieder und traktiere ihn "massiv" mit Tritten. "Der Geschädigte musste ebenfalls in ein Saarbrücker Krankenhaus eingeliefert werden", hieß es.

Festnahme in Saarbrücken

Den Täter habe die Polizei "im Umfeld des letzten Tatortes" festnehmen können. Der 30-Jährige sei als "Gewalttäter" bekannt und stand offensichtlich unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol. "Nach der Entnahme einer Blutprobe ordnete das zuständige Amtsgericht Saarbrücken die Untersuchungshaft in der JVA Saarbrücken an", hieß es abschließend.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 06.04.2021

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Aktuell 213 Kinder aus Schulen und Kitas im Regionalverband Saarbrücken in Quarantäne

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Auch Kita-Kinder sind derzeit von Quarantäne-Anordnungen im Regionalverband Saarbrücken betroffen. Foto: Caroline Seidel/dpa-Bildfunk

Weniger Schüler:innen und Kita-Kinder in Quarantäne

Wie die Pressestelle des Regionalverbands Saarbrücken am gestrigen Montagnachmittag (5. April 2021) mitgeteilt hat, ist in der zurückliegenden Woche "die Zahl der aktuellen Quarantäneanordnungen an Bildungseinrichtungen ferienbedingt" zurückgegangen. Zwischenzeitlich konnten den Angaben zufolge neun Schulklassen die Quarantäne wieder verlassen

Wie sich die Quarantäne-Anordnungen aufteilen

Im Regionalverband Saarbrücken befinden sich derzeit weiterhin zahlreiche Personen aus Schulen und Kindertagesstätten in Quarantäne. So teilen sich die entsprechenden Anordnungen auf:
- 80 Kita-Kinder
- 17 Erzieher:innen
- 81 Grundschulkinder
- vier Grundschullehrkräfte
- 39 Schüler:innen von Gemeinschaftsschulen
- drei Lehrkräfte von Gemeinschaftsschulen
- 13 Schüler:innen aus Berufsbildungszentren
- drei Lehrkräfte aus Berufsbildungszentren

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Pressestelle des Regionalverbands Saarbrücken, 05.04.2021

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Blitzer in Saarbrücken mit Farbe besprüht

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Hier zu sehen: der in Saarbrücken beschädigte Blitzer. Foto: BeckerBredel

Mobiler Blitzer in Saarbrücken mit Farbe besprüht

In der Paul-Marien-Straße in Saarbrücken haben unbekannte Personen den mobilen Blitzer der Landeshauptstadt beschädigt. Dazu wurde blaue Farbe auf das Gerät gesprüht. Über die Höhe des Schadens liegen noch keine Informationen vor.

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Weitere Aufnahme des beschädigten Blitzeranhängers. Foto: BeckerBredel

Weitere Vorfälle

Schon mehrfach wurde der Anhänger durch Vandalismus beschädigt. Zuletzt hatte (im Dezember 2020) ein Mann mit einem Vorschlaghammer auf das Gerät eingedroschen. Dabei entstanden nur äußerliche Schäden. Im Januar 2021 hatten unbekannte Personen zudem einen Bliterzanhänger in Limbach beschädigt. Das Gerät war, wie im jüngsten Vorfall in Saarbrücken, mit Farbe besprüht worden.

Verwendete Quellen:
- Presse-Agentur BeckerBredel
- eigene Berichte

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67 Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Im Saarland sind zurzeit 1.748 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Montag (5. April 2021), 16.00 Uhr, veröffentlicht hat.

67 neue Corona-Infektionen im Saarland

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 67 auf jetzt 32.488. Am Montagg der vergangenen Woche waren es auch 37 Neuinfektionen gewesen. Die 7-Tages-Inzidenz beträgt damit 91,3 (Vorwoche: 81,1).

Kein weiterer Todesfall gemeldet

Im Saarland ist kein weiterer Corona-Todesfall zu verzeichnen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, liegt somit weiter bei 941.

160 Personen im Krankenhaus

Als geheilt gelten inzwischen 29.799 Menschen (+40). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 160 stationär behandelt (+9). Davon liegen 53 auf der Intensivstation (+5). 

So sieht es aktuell in den Kreisen aus

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
- Saarbrücken: 12.382 (+22 gegenüber dem Vortag)
- Merzig-Wadern: 2.756 (+4)
- Neunkirchen: 4.222 (+10)
- Saarlouis: 6.704 (+6)
- Saarpfalz: 3.738 (+21)
- St. Wendel: 2.686 (+4)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatient:innen: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

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Das Gesundheitsministerium hat weitere Corona-Fälle im Saarland gemeldet. Symbolfoto: Marijan Murat/dpa-Bildfunk

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 05.04.2021
- Website des saarländischen Gesundheitsministeriums
- eigene Recherche

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