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Christoph Eichholz

Entwurf

Der fruehstart Corona-Plan

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Willkommen zum fruehstart Millennial-Update!
Ab jetzt fassen wir jeden Donnerstag die wichtigsten News des Tages hier kurz & prägnant für Euch zusammen. Dabei setzen wir den Schwerpunkt auf das, was Millennials wissen MÜSSEN: Das Neuste in Sachen Social Media & Big Tech.

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Corona: Oster-Stonk!

Was ist passiert?
Die Meisten von Euch haben es sicher schon gehört: Die Ministerpräsidententenkonferenz (MPK, aka. "Schalte mit Mutti") hatte - irgendwann zwischen Montag und Dienstag eine etwas eigenwillige Corona-Maßnahme beschlossen. Die "Osterruhe". Inspiriert von unserem Erlöser sollte im gesamten Vaterland einige Tage lang Totenstille herrschen. Dazu sollte am Donnerstag vor den Feiertagen spontan ein weiterer "Feiertag" implantiert werden. Aber natürlich nicht zum Feiern (Tanzen ist bei uns in München am Karfreitag ja sowieso verboten). Und auch nicht zur inneren Einkehr. Sondern zur Kontaktreduktion. 

The Wirtschaft was not amused.
Man rechnete vor, was ein weiterer Tag des Müßiggangs den Feiertags-Weltmeister Deutschland so alles kosten wird. Und in puncto Kontaktreduzierung war schnell klar: Vor und nach dieser Osterruhe würden wir das schnell wieder aufholen, da wir uns dann ganz zwangläufig an der Supermarktkasse tummeln.

33 Stunden später ...
... scharte Frau Merkel ihre MPKler dann wieder um sich. Anschließend nahm sie bezüglich der Osterruhe alles zurück, behauptete das Gegenteil und geißelte sich - und nur sich ganz alleine - für diesen misslungenen Einfall. 

Rekord!
Nach der letzten MPK dauerte es ja immerhin fast zwei Wochen, bis der übersichtliche DIN A0 Plan mit den fein säuberlich ausgefeilten Regeln für alle denkbaren Inzidenzen unter 100 obsolet wurde, da man landesweit schon wieder weit darüber lag.

Und nun?
Die "Osterruhe" wird wohl als "Feiertag, der niemals stattfand" in die Geschichte eingehen. Und die allgegenwärtige CDU-Schelte ist nun um eine Facette reicher: Die Anerkennung dafür, dass Frau Merkel in ihrem derzeitigen Versagen ja wenigstens ehrlich ist.

Unsere MEINUNG:
Malle, Osterruhe, #niewiederCDU, Mea Culpa etc. - schön und gut. Nebenbei war die Osterruhe aber auch so ziemlich das Einzige, was man (mit viel Phantasie) noch als "Plan" bzgl. der aktuellen Situation könnte, bzw. "hätte bezeichnen können".

Denn einen besseren hat Keiner.
Bezeichnend dafür ist Sascha Lobo: Dass gerade etwas schiefläuft, hatte er in den letzten Wochen ganz gut herausgearbeitet. Nun wäre es langsam an der Zeit, mal zu sagen, wie man es besser machen kann. Aber Herr Lobo liest neuerdings wohl lieber Foucault. Seine aktuellsten Begriffsschöpfungen ("Eso-Politik") klingen nämlich ziemlich derridada. 

Der Spiegel ...
... hat dann aber doch noch ne Idee: Deutschland solle den "Kampfschalter" umlegen.

Wie soll das gehen?
"Pensionierte Soldaten und Ärztinnen, ehemalige Zivis, Studierende und andere Freiwillige könnten überall helfen: bei Hygiene und Tests, in Ämtern und Kliniken."

Aha.
Wenn generationenübergreifender Aktionismus die einzige Alternative ist, sollten wir uns das "Modell Osterruhe" vielleicht doch noch einmal ansehen. Denn es wäre ziemlich überraschend, wenn ein massenhafter, semiprofessioneller Umgang von Risikogruppen und potenziellen asymptomatischen Infektionsträgern mit bereits Infizierten die Inzidenzen nachhaltig senken könnte.

Und selbst so?
Guter Punkt. Bei soviel Spott müssen wir auch liefern. Also gut - hier kommt der fruehstart-CoViD-Plan. Dafür sollten wir den Tatsachen zunächst mal ins Auge schauen: Wir lesen zwar täglich ca. 17 Meldungen, dass nun - vielleicht bzw. wahrscheinlich - doch wieder etwas mehr Impfstoff zur Verfügung steht. Aber so richtig sicher ist das selten, vor allem bei AstraZeneca. Deswegen verwette ich mein Jahresgehalt: Hier in Schland werden wir vor Mitte/Ende September kaum eine Entlastung durch die Impfquote spüren. Das heißt: Wir haben noch sechs Monate to go. Um von einer Inzidenz unter fünfzig auf weit über hundert zu kommen, brauchen wir - nachweislich - knappe zwei Wochen. Und minimalste Öffnungen. Vernünftig testen können wir derzeit - nachweislich - auch noch nicht.

Unser Vorschlag:
Statt 6 Monate de facto Lockdown mit permanenter Lockerungsdiskussion und ein bisschen Wechselunterricht könnten wir folgendes tun: Drei Monate kompletter Shutdown, bis wir "NoCovid" erreichen (Inzidenz im niedrigen einstelligen Bereich). Gleichzeitig darf Herr Spahn dann auch endlich ein paar Schnelltests bestellen. Und dann: Komplette Öffnung mit maximaler Nachverfolgung und bestmöglicher Teststrategie.

Ich weiß: Wir sind keine Insel.
So lange wie Australien, Südkorea, Japan und Neuseeland werden wir dieses Spielchen sicher nicht durchhalten. Aber wir bräuchten ja nur noch drei weitere Monate, bis uns die Impfquote dann langsam wirklich hilft. Und jeder wüsste, woran er ist: Ab 1. Juli geht das Leben wieder normal weiter.

Und Karl Lauterbach ...
... hat dann endlich mal Zeit zum tindern.

 Gewinner des Tages:

 Prince Harry. Bzw. "The Harry formerly known as "Prince"". Denn wenn man erstmal Erfahrung als Frühstücksdirektor hat, bekommt man in der Branche immer einen Job: Als neuer Chief Impact Officer von Better Up ist er für deren Tagesgeschäft wohl genauso verantwortlich, wie bislang als Prinz für die britischen Regierungsentscheidungen. 

Investoren. Denn von Tesla über Bitcoin bis GameStop - die letzten 12 Monate waren ein Goldrausch.

 

Verlierer des Tages:

China. Denn die KP hat wohl mal wieder eine neue Taktik entworfen, um ihre Gegner über Social Media aufzuspüren.

Twitter. Denn es ist klar, dass Twitter mehr Innovation braucht. Aber noch mehr Emojis braucht sie Welt sicher nicht. 

Das Bundeskartellamt. Denn in seinen langjährigen Bemühungen, Facebooks Praktiken zu begrenzen, muss es mal wieder auf die nächste Instanz warten. 

 

READ THIS TODAY: Liebe? Der Spiegel & Bushido

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... ist gar nicht so einfach. Ich überlege mir jedes Mal: Was könnte  Millennials interessieren? Was müssen sie wissen? Was bringt sie weiter? Was macht ihnen das Leben leichter?

Beim Spiegel ...
... hat man sicher auch ein Bild seiner Leser im Kopf. Und die stehen wohl auf Bushido: Neuerdings lesen wir dort fast täglich von den Leiden des krassen Gangstas. Sein Prozess gegen die Abou-Chakers ist irgendwie ganz oben auf der Spiegel-Prio.

Warum eigentlich?
Vielleicht liegt es an mir - aber ich hatte ihn eigentlich nie im Verdacht, ein guter Musiker zu sein. (Außer dem Sonnenbank-Flavour, den mag ich irgendwie.). Sein Claim to Fame war doch eher die Abou-Chacker Gangster-Story, über die er sich "Mr. Faustfick" jetzt so rührselig beklagt.

Unsere MEINUNG:
Gangsta-Rap ist eben ein hartes Business: Ursprünglich war das für Jungs gedacht, die keine Kugeln fürchten. Jemand, der mit ein paar Watschen nicht klar kommt, sollte eventuell den Beruf wechseln. 

 

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