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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Donnerstag

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Die Nachrichten vom heutigen Donnerstag (8. April 2021) gibt es auf SOL.DE. Foto: BeckerBredel

277 Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Die Zahl der Corona-Infizierten im Saarland ist um 277 gestiegen. Alle jüngsten Daten findet ihr hier im Überblick: "Corona im Saarland: Aktuelle Zahl der Infizierten, Toten und Geheilten".

Nachtimpftermine im Saarland bis Mitte Mai ausgebucht

Im bundesweit ersten rund um die Uhr arbeitenden Corona-Impfzentrum der Bundeswehr in Lebach sind alle verfügbaren Termine für Nachtimpfungen bis Mitte Mai ausgebucht. Laut Angaben des Saar-Gesundheitsministeriums seien allein an den Ostertagen 15.000 Anmeldungen für Nachtimpfungen eingegangen. Mehr dazu: "Nachtimpftermine im Saarland bis Mitte Mai ausgebucht".

Pflegeheim-Bewohner im Saarland können nun zwei Besucher begrüßen

Die Saar-Landesregierung hat die Besuchsmöglichkeiten in Alten- und Pflegeeinrichtungen ausgeweitet. Das sind die Angaben dazu: "Pflegeheim-Bewohner im Saarland können nun zwei Besucher begrüßen".

Zahl der Corona-Mutationen nimmt im Regionalverband Saarbrücken weiterhin zu

Erst kürzlich hat die Pressestelle des Regionalverbands Saarbrücken die sogenannte Corona-Statistik für den Monat März vorgestellt. Unter anderem geht daraus hervor: Die Zahl der Mutationen nimmt weiterhin zu. Zuletzt machten die Virusmutationen rund 75 Prozent der Gesamtfallzahlen aus. Das sind die Details dazu: "Zahl der Corona-Mutationen nimmt im Regionalverband Saarbrücken weiterhin zu".

Zum Regionalverband: "Über 4.500 Quarantäne-Anordnungen im Regionalverband Saarbrücken im März".

Zu langsames Impfen: aktuell über 100.000 Impfdosen im Saarland auf Lager

Das Saarland hat laut einem Bericht des "SR" aktuell über 100.000 Impfdosen auf Lager. Gemessen an der gelieferten Impfstoffmenge hat das Saarland bundesweit die niedrigste Quote an verimpften Dosen. Mehr: "Zu langsames Impfen: aktuell über 100.000 Impfdosen im Saarland auf Lager".

Dazu: Kassenärztliche Vereinigung: Meisten Menschen im Saarland in acht Wochen geimpft

Weitere Nachrichten zum Thema Corona:
- Öffnungen im Saarland: Auch Geimpfte müssen weiter Schnelltest vorzeigen
- Landesschülervertretung Saarland gegen Präsenzunterricht ab 19. April
- Hoffnung für Friseurkette Klier: Gläubiger stimmen Insolvenzplan zu

Klimacamp von Fridays for Future Saar teilweise von Ordnungsamt geräumt

Unter anderem mit nur noch einem anstatt wie zuvor vier Pavillons müssen die Klimaschützer:innen von Fridays for Future derzeit für ihren Dauerprotest in Saarbrücken ausharren. Das Ordnungsamt hat das Klimacamp teilweise geräumt. Nun richtet sich Fridays for Future mit einer Forderung an Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU). Mehr: "Klimacamp von Fridays for Future Saar teilweise von Ordnungsamt geräumt".

Unbekannte klauen Lämmer von Weide in Ensdorf

Unbekannte Täter:innen haben mehrere Lämmer von einem Weidengelände in Ensdorf gestohlen. Die Polizei sucht nun nach Personen, die Hinweise zum Verbleib der Tiere machen können. Der ganze Artikel: "Unbekannte klauen Lämmer von Weide in Ensdorf".

Vermisste Frau aus Dudweiler wieder da - Rücknahme der Öffentlichkeitsfahndung

Die Polizeiinspektion Sulzbach hat die Öffentlichkeitsfahndung nach einer zuvor vermissten Frau aus Dudweiler zurückgenommen. Die 85-Jährige konnte in St. Ingbert angetroffen werden. Weitere Informationen: "Vermisste Frau aus Dudweiler wieder da".

Autofahrer bei Unfall in Losheim verletzt - Rettungshubschrauber im Einsatz

In einem Losheimer Gewerbegebiet hat es einen Unfall mit einer verletzten Person gegeben. Wie die Feuerwehr mitteilte, ist ein Pkw mit einem Baum sowie einer Straßenlaterne kollidiert. Der Artikel dazu: "Autofahrer bei Unfall in Losheim verletzt".

Weitere Blaulicht-Meldungen:
- Raub in Oberthal: Unbekannter geht mit Holzstock auf Kassiererin los

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Zu langsames Impfen: aktuell über 100.000 Impfdosen im Saarland auf Lager

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Das Saarland hat aktuell über 100.000 Impfdosen auf Lager. Symbolfoto: picture alliance/dpa/APA | Hans Punz

Saarland hat 100.000 Impfdosen auf Lager

Laut einem aktuellen Bericht des "Saarländischen Rundfunks" muss das Saarland dringend die Auslastung seiner Impfzentren erhöhen, um die vorhandenen Corona-Impfstoffe zum Einsatz zu bringen. Demnach seien nach einer Sonderlieferung des Biontech-Präparats im Saarland derzeit über 100.000 Impfstoffdosen im Kühlraum auf Lager.

Der "SR" stützt sich dabei auf die Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums, wonach 311.040 Corona-Impfstoffdosen an das Saarland ausgeliefert wurden. Bis zum gestrigen Mittwoch (7. April 2021) sind im Saarland allerdings lediglich 203.340 Corona-Impfungen durchgeführt worden. Folglich lägen aktuell über 100.000 Impfdosen noch ungenutzt im Lager.

Saarland mit schlechtester "Verimpfungs-Quote" 

Das Saarland habe damit nur 65,4 Prozent des erhaltenen Impfstoffes verimpft. Das ist der bundesweit niedrigste Wert. Vom Bundesdurchschnitt, der bei einer Quote von 78,4 Prozent liegt, ist das Saarland damit weit entfernt. Noch deutlicher ist der Unterschied zum "Spitzenreiter" und von der Größe her vergleichbaren Bremen, wo die Quote bei 90,4 Prozent liegt. 

Gesundheitsministerium erklärt Rückstand mit Sonderlieferung

Das saarländische Gesundheitsministerium erklärte gegenüber dem "SR", dass der Grund für die immense Menge an gelagerten und noch nicht verwendeten Impfstoffen in einer Sonderlieferung von Impfdosen ins Saarland liege. Das Saarland hatte sich beim Bund aufgrund seiner Lage als Grenzregion erfolgreich für die Lieferung zusätzlicher Impfdosen stark gemacht. Ende März gingen dann 81.900 zusätzliche Dosen des Biontech-Präparats ins Saarland. Das Gesundheitsministerium erklärt, dass die "Verimpfungs-Quote" ohne diese Sonderlieferung im Saarland bei rund 80 Prozent und damit über dem Bundesdurchschnitt läge.

Die Erklärung des saarländischen Gesundheitsministeriums mag zwar sachlich korrekt sein. Allerdings wirft sie auch die Frage auf, weshalb man eine Sonderlieferung von Impfdosen beim Bund anfordert, gleichzeitig aber nicht rechtzeitig für Strukturen sorgt, durch die man die Präparate auch alle schnellstmöglich verimpfen kann.

Auslastung der saarländischen Impfzentren soll erhöht werden

Gegenüber dem "SR" gab das Gesundheitsministerium an, dass man die Auslastung in den Impfzentren kurzfristig auf 120 Prozent steigern wolle. Nach rund zwei Wochen solle die Auslastung dann wieder etwas sinken. Des Weiteren würde man die Hälfte der Dosen für die Zweitimpfung zurückhalten.

Bald Freigabe für Prioritätsgruppe drei

Abschließend kündigte das saarländische Gesundheitsministerium an, dass die Öffnung der Anmeldung für Impfberechtigte der dritten Prioritätsgruppe drei in den nächsten drei Wochen geplant sei. Dadurch bleibe es realistisch, dass jeder Person im Saarland noch bis Ende September ein Impfangebot gemacht werden könne.

Verwendete Quellen:
- Bericht des "SR"
- eigene Berichte

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Gewinne Karten für HOLIDAY ON ICE in Saarbrücken!

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SOL.DE verlost Tickets für Holiday on Ice!

Holiday on Ice kehrt zurück auf die großen Eisbühnen dieser Welt und macht auf seiner Deutschlandtour auch Halt in Saarbrücken. Vom 19. bis 20. Januar 2022 dürfen sich die Fans dann auf eine brandneue Show und Entertainment der Extraklasse in der Saarlandhalle freuen.

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Teilnahmebedingungen

Die Teilnahme am Gewinnspiel von SOL.DE, nachfolgend "Betreiber" genannt, ist kostenlos und richtet sich ausschließlich nach diesen Teilnahmebedingungen.

Ablauf des Gewinnspiels

Die Dauer des Gewinnspiels erstreckt sich vom 29.03.2021, 00.01 Uhr, bis zum 30.04.2021, 23.59 Uhr. Innerhalb dieses Zeitraums erhalten Nutzer online die Möglichkeit, am Gewinnspiel teilzunehmen.

Teilnahme

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, ist das Ausfüllen des Gewinnspielformulars auf SOL.DE notwendig. Die Teilnahme ist nur innerhalb des Teilnahmezeitraums möglich. Nach Teilnahmeschluss eingehende Einsendungen werden bei der Auslosung nicht berücksichtigt. Pro Teilnehmer nimmt nur eine übermittelte Anmeldung am Gewinnspiel teil. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist kostenlos.

Teilnahmeberechtigte

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die ihren Wohnsitz in Deutschland und das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Teilnahme ist nicht auf Kunden des Veranstalters beschränkt und nicht vom Erwerb einer Ware oder Dienstleistung abhängig. Sollte ein Teilnehmer in seiner Geschäftsfähigkeit eingeschränkt sein, bedarf es der Einwilligung seines gesetzlichen Vertreters. Nicht teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle an der Konzeption und Umsetzung des Gewinnspiels beteiligte Personen und Mitarbeiter des Betreibers sowie ihre Familienmitglieder. Zudem behält sich der Betreiber vor, nach eigenem Ermessen Personen von der Teilnahme auszuschließen, wenn berechtigte Gründe vorliegen, beispielsweise (a) bei Manipulationen im Zusammenhang mit Zugang zum oder Durchführung des Gewinnspiels, (b) bei Verstößen gegen diese Teilnahmebedingungen, (c) bei unlauterem Handeln oder (d) bei falschen oder irreführenden Angaben im Zusammenhang mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel.

Gewinn, Benachrichtigung und Übermittlung des Gewinns

Folgende Preise werden vergeben: 4x2 Tickets für die Show "Holiday on Ice" am 19. Januar 2022 um 16.30 Uhr in der Saarlandhalle in Saarbrücken. Die Ermittlung der Gewinner erfolgt nach Teilnahmeschluss im Rahmen einer auf dem Zufallsprinzip beruhenden Verlosung. Die Gewinner der Verlosung werden zeitnah über den Gewinn informiert. Die Aushändigung des Gewinns erfolgt ausschließlich an den Gewinner. Ein Umtausch sowie eine Barauszahlung des Gewinns sind nicht möglich. Eventuell für den Versand der Gewinne anfallende Kosten übernimmt der Betreiber. Mit der Inanspruchnahme des Gewinns verbundene Zusatzkosten gehen zulasten des Gewinners. Für eine etwaige Versteuerung des Gewinns ist der Gewinner selbst verantwortlich. Meldet sich der Gewinner nach zweifacher Aufforderung innerhalb einer Frist von drei Wochen nicht, kann der Gewinn auf einen anderen Teilnehmer übertragen werden.

Beendigung des Gewinnspiels

Der Veranstalter behält sich ausdrücklich vor, das Gewinnspiel ohne vorherige Ankündigung und ohne Mitteilung von Gründen zu beenden. Dies gilt insbesondere für jegliche Gründe, die einen planmäßigen Ablauf des Gewinnspiels stören oder verhindern würden.

Datenschutz

Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Der Teilnehmer versichert, dass die von ihm gemachten Angaben zur Person, insbesondere Vor-, Nachname, Wohnort und E-Mail-Adresse wahrheitsgemäß und richtig sind. Der Veranstalter weist darauf hin, dass sämtliche personenbezogenen Daten des Teilnehmers zur Abwicklung an die Firma "HOI Productions Germany GmbH" weitergegeben werden. Im Falle eines Gewinns erklärt sich der Gewinner mit der Veröffentlichung seines Namens und Wohnorts in den vom Veranstalter genutzten Medien einverstanden. Dies schließt die Bekanntgabe des Gewinners auf der Webseite des Betreibers und seinen Social Media-Plattformen mit ein. Der Teilnehmer kann seine erklärte Einwilligung jederzeit widerrufen. Der Widerruf ist schriftlich an die im Impressumsbereich angegebenen Kontaktdaten des Veranstalters zu richten. Nach Widerruf der Einwilligung werden die erhobenen und gespeicherten personenbezogenen Daten des Teilnehmers umgehend gelöscht.

Facebook Disclaimer

Diese Aktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Anwendbares Recht

Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel sind an den Betreiber zu richten. Kontaktmöglichkeiten finden sich im Impressumsbereich. Das Gewinnspiel des Betreibers unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser Teilnahmebedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit dieser Teilnahmebedingungen im Übrigen nicht berührt. Statt der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige gesetzlich zulässige Regelung, die dem in der unwirksamen Bestimmung zum Ausdruck gekommenen Sinn und Zweck wirtschaftlich am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für den Fall des Vorliegens einer Regelungslücke in diesen Teilnahmebedingungen.

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Kassenärztliche Vereinigung: Meisten Menschen im Saarland in acht Wochen geimpft

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Die KV Saar rechnet mit einem großen Impffortschritt in den nächsten acht Wochen. Foto: dpa-Bildfunk/Jens Kalaene

KV Saar zu Impffortschritt im Saarland

Die KV Saar rechnet damit, dass etwa 80 Prozent der Saarländer:innen in acht Wochen ihre erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten haben werden. Dafür müssten in den Impfzentren und Arztpraxen in Summe etwa 700.000 Impfungen durchgeführt werden, teilte die Vereinigung mit.

Zuvor hatte Joachim Meiser, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KV im Land, der "Saarbrücker Zeitung" gesagt, dass man jeder Person im Saarland "bis Ende Juni, spätestens im Juli" eine Erstimpfung anbieten wolle. Voraussetzung sei, dass es zu keinen Komplikationen komme und Lieferzusagen eingehalten würden.

Start der Impfungen in Saar-Arztpraxen

Nach einem Modellprojekt mit acht beteiligten Arztpraxen sind die Impfungen in den restlichen Arztpraxen im Saarland diese Woche gestartet. Innerhalb der ersten 24 Stunden seien 4.427 Impfungen durchgeführt worden, teilte die KV Saarland mit. "800 Ärzte sind registriert, wie viele bereits begonnen haben, ist noch nicht bekannt." Pro Arzt oder Ärztin seien zwischen 18 und 24 Dosen des Impfstoffs zugeteilt worden. Pro Woche könnten laut KV rund 50.000 Impfungen in den rund 600 angemeldeten Praxen stattfinden.

Bislang rund 200.000 Menschen geimpft

Zum jetzigen Zeitpunkt seien rund 200.000 Saarländer:innen geimpft. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Donnerstag sind im Saarland bisher 213.447 Impfdosen verabreicht worden (Stand: 12.20 Uhr). "Wir rechnen damit, dass in den Impfzentren in den nächsten Monaten circa 150.000 weitere Impfungen stattfinden", teilte die KV weiter mit. Rechnet man 50.000 Impfungen pro Woche in den Arztpraxen hinzu, könnten in acht Wochen etwa 750.000 Impfungen verabreicht worden sein.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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Impfstart in saarländischen Arztpraxen: Über 4.000 Impfungen pro Tag

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Seit Dienstag (06.04.2021) können sich die Menschen im Saarland auch in Arztpraxen impfen lassen. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Ronny Hartmann

Impfstart in saarländischen Arztpraxen

Im Saarland führen seit Beginn der laufenden Woche auch die Hausärztinnen und Hausärzte Corona-Impfungen durch. So beteiligen sich seit vergangenem Dienstag rund 450 Arztpraxen am Corona-Impfgeschehen. Obwohl eine riesige Welle an telefonischen Anfragen bereits an erstem Tag zu Problemen in den Praxen führte, konnte die Kassenärztliche Vereinigung des Saarlandes (KV) am heutigen Donnerstag (8. April 2021) eine erste positive Bilanz ziehen.

Über 4.000 Impfungen am ersten Tag

"Bereits nach den ersten 24 Stunden nach Impfstart in den saarländischen Arztpraxen konnten 4.427 saarländische Bürger:innen bereits einen ersten Impfschutz erhalten", heißt es in einer aktuellen Mitteilung der KV. Zum Vergleich: Das Impfzentrum der Bundeswehr in Lebach, das rund um die Uhr Impfungen anbietet, schafft etwa 1.000 Corona-Impfungen täglich. Durch die Einbeziehung der Hausärztinnen und Hausärzte könnte sich die flächendeckende Corona-Impfung im Saarland deutlich beschleunigen.

KV-Vorstand freut sich über guten Start

"Ich freue mich über den reibungslosen Start der Impfung in den saarländischen Arztpraxen. Die Ärzt:innen berichten von einer hohen Patientenzufriedenheit. Wir sind überzeugt, mit den zu erwartenden höheren Impfstoffmengen schnell zu einem guten Impfschutz der saarländischen Bevölkerung beitragen zu können", erklärte Joachim Meider, der stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung Saarland.

Bald soll es mehr Impfstoff geben

Aktuell stehen im Saarland pro Praxis lediglich 18 bis 24 Impfdosen zur Verfügung, wie es zu Beginn der Woche hieß: "Arztpraxen im Saarland starten heute mit Corona-Impfungen". Die Lieferungen des Corona-Impfstoffes sollen laut Angaben des Bundesgesundheitsministeriums dann in den nächsten Wochen schrittweise ansteigen. Dann könnten die Impfungen nochmals deutlich beschleunigt werden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung des Saarlandes vom 08.04.2021
- eigene Berichte

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Öffnungen im Saarland: Auch Geimpfte müssen weiter Schnelltest vorzeigen

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Im Rahmen des "Saarland-Modells" sind unter anderem wieder Fitnessstudios geöffnet. Foto: BeckerBredel

Geimpfte müssen Schnelltest vorzeigen

Seit Dienstag (6. April 2021) erlaubt das sogenannte Saarland-Modell ein Öffnungsangebot. Um das nutzen zu können, müssen auch Menschen, die bereits zwei Corona-Schutzimpfungen erhalten haben, weiterhin einen negativen Schnelltest vorzeigen. Das teilte die Saar-Landesregierung auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Es sei "aktuell nicht vorgesehen", dass Menschen mit Impfschutz gegen Covid-19 etwa in der Außengastronomie oder im Fitnessstudio auch ohne Schnelltest vom Angebot Gebrauch machen können. Das zu erlauben, werde aber "sicher zu einem späteren Zeitpunkt in Betracht gezogen", heißt es weiter.

Begründung der Landesregierung

Die Landesregierung begründet dieses Vorgehen mit dem bislang knappen Impfstoff. Es gebe noch zu wenig davon, "um möglichst allen Menschen ein Impfangebot machen zu können", heißt es.

Diskussion um mehr Freiheiten für Geimpfte

Über die Frage, ob Geimpfte ihre aufgrund der Corona-Pandemie beschränkten Freiheiten zurückerhalten sollen, wird derzeit bundesweit diskutiert. Das Robert Koch-Institut (RKI) geht in einem Bericht an das Bundesgesundheitsministerium davon aus, "dass Geimpfte bei der Epidemiologie der Erkrankung wahrscheinlich keine wesentliche Rolle mehr spielen". Die Einschätzung bezieht sich auf das Übertragungsrisiko "spätestens zum Zeitpunkt ab dem 15. Tag nach Gabe der zweiten Impfdosis".

Von wenigen Ausnahmen abgesehen will das RKI diese Menschen nicht mehr in Quarantäne schicken, wenn sie symptomfrei sind. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will sie so behandeln, als ob sie frisch negativ getestet wären. Noch ist dazu aber keine Entscheidung gefallen. Das Thema soll auch auf der anstehenden Konferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf der Tagesordnung stehen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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Über 4.500 Quarantäne-Anordnungen im Regionalverband Saarbrücken im März

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Im Regionalverband Saarbrücken sind im März über 4.500 Quarantäneanordnungen ergangen. Symbolfoto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Sebastian Kahnert

Der Regionalverband Saarbrücken hat hinsichtlich des Corona-Infektionsgeschehens eine Bilanz für den Monat März gezogen. Demnach hat das Gesundheitsamt des Regionalverbands über 4.500 Quarantänen für infizierte Personen sowie deren enge Kontaktpersonen empfohlen, die dann im Anschluss von den Ordnungsämtern der zehn Städte und Gemeinden des Regionalverbands angeordnet wurden.

Im Verhältnis zum Vormonat stieg die Zahl der Quarantäneanordnungen im Regionalverband Saarbrücken damit um ein Drittel. Das habe laut Angaben des Regionalverbands vor allem mit den vermehrten Corona-Fällen in Kitas und Schulen im vergangenen Monat zu tun. Die Infektionen seien dann nicht nur in den Einrichtungen selbst, sondern auch im familiären Umfeld der Betroffenen weitergetragen worden.

Über 1.000 Personen in Bildungseinrichtungen betroffen

Laut Angaben der Pressestelle des Regionalverbands waren im März weit über 1.000 Quarantäneanordnungen zu verzeichnen, die im Zusammenhang mit Bildungseinrichtungen standen. Insgesamt 88 Klassen und Gruppen seien im März in Quarantäne gewesen. Dies habe 747 Kita-Kinder und 140 Erzieher:innen sowie 553 Schüler:innen und 36 Lehrkräfte betroffen. Diese verteilen sich auf 38 Kita-Gruppen, 29 Grundschulklassen und 21 Klassen an weiterführenden und berufsbildenden Schulen.

Weitere Zahlen der März-Statistik des Regionalverbands

In der Corona-Statistik für den März hat der Regionalverband Saarbrücken weitere interessante Statistiken präsentiert. So nahm beispielsweise die Zahl der Corona-Mutationen deutlich zu. Zuletzt machten die Virusmutationen rund 75 Prozent der Gesamtfallzahlen aus, wie der Regionalverband mitteilt. Dabei sei die britische Variante der Corona-Mutation am häufigsten. Ausführliche Informationen hierzu findet ihr unter: "Zahl der Corona-Mutationen nimmt im Regionalverband Saarbrücken weiterhin zu".

Aktuelle Zahlen für den Regionalverband

Die Sieben-Tages-Inzidenz im Regionalverband beträgt derzeit (Stand: Mittwochnachmittag, 07.04.2021) rund 100. Seit Beginn der Pandemie hat es hier 12.539 Corona-Fälle gegeben, die meisten davon in der Stadt Saarbrücken, in Völklingen und in Püttlingen. Derzeit sind 605 Personen aktiv mit Sars-CoV-2 infiziert. In Verbindung mit dem Virus sind bislang 449 Personen gestorben. Alle aktuellen Corona-Zahlen aus dem gesamten Saarland finden sich hier.

Verwendete Quellen:
- März-Statistik des Regionalverbands Saarbrücken
- eigene Berichte

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Spahn: Mit härterem Lockdown dritte Corona-Welle brechen

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will wie Kanzlerin Merkel einen härteren Lockdown, um die dritte Welle zu brechen. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Michael Kappeler

Spahn fordert härteren Lockdown

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat einen härteren Lockdown gefordert, um die dritte Corona-Welle zu brechen. Erst wenn die Inzidenzzahlen wieder niedriger seien, könne man mit Testen und Impfen aus der Pandemie herauskommen, sagte er am Donnerstag im "WDR5-Morgenecho".

Damit schließt sich der Gesundheitsminister der Meinung von Bundeskanzlerin Angela Merkel an, die für ein erneutes deutliches Herunterfahren des öffentlichen Lebens in Deutschland ist: "Bundesregierung für kurzen, einheitlichen Lockdown".

Spahn will vor allem private Kontakte einschränken

Wenn es nach Spahn geht, müssten vor allem private Kontakte zunächst weiter reduziert werden. In Regionen mit einer Wocheninzidenz von über 100 müsse man zudem zu Ausgangsbeschränkungen kommen. "Ausgangsbeschränkungen haben ja vor allem ein Ziel: Dass abends nicht alle privat sich treffen, so schwer das fäll"», sagte Spahn. "Gerade die privaten Kontakte - nicht nur, aber auch am Abend - führen eben zu Infektionen".

Auch Geschehen in Schulen und Kitas sehr wichtig

Der zweite wichtige Bereich seien Schulen und Kitas. Es sei wichtig, "in den Schulen sehr konsequent mindestens zweimal die Woche zu testen", so Spahn. "Man hätte jetzt aus meiner Sicht die Ostertage gut nutzen können, jetzt in der Verlängerung Schulen und Kitas in Notbetreuung zu bringen".

Außerdem müsse auch in Betrieben, in denen kein Homeoffice möglich sei, "mindestens zweimal die Woche ein Testangebot her", so die Forderungen des Bundesgesundheitsministers.

Erst wenn die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen stabil unter 100 liege, könnten einzelne Bereiche - etwa die Außengastronomie oder der Einzelhandel - testgestützt öffnen.

Spahn wünscht sich bundesweit einheitliches Vorgehen

"Idealerweise" solle es ein bundeseinheitliches Vorgehen geben. "Da ist es wichtig, dass wir erstmal zu einem einheitlichen Verständnis der Lage kommen." Es sei in den vergangenen Monaten immer wieder ein Problem gewesen, "dass Bund und Länder sich einigen auf etwas, und schon wenige Tage später es eben nicht mehr bundeseinheitlich umgesetzt wird, sondern es Ausnahmen und andere Regeln gibt".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Landesschülervertretung Saarland gegen Präsenzunterricht ab 19. April

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Eine vollständige Rückkehr zum Präsenzunterricht ab 19. April 2021 empfindet die Landesschülervertretung des Saarlandes als zu früh. Symbolfoto: picture alliance/dpa/KEYSTONE | Gaetan Bally

Nach den Plänen des saarländischen Bildungsministeriums sollen im Saarland bereits ab dem 19. April 2021 wieder alle Schulen in den vollen Präsenzunterricht zurückkehren: "Rückkehr zum Präsenzunterricht: Weiterführende Schulen im Saarland öffnen". Mit der Öffnung verbunden ist eine Testpflicht. Um am Präsenzunterricht teilnehmen zu können, müssen die Schüler:innen sich zweimal wöchentlich vor Ort auf das Coronavirus testen lassen. Wer keinen Test macht, der bekomme laut Bildungsministerium ein alternatives Lernangebot für zu Hause.

Landesschülervertretung Saar gegen verfrühten Präsenzunterricht

Gegen die Pläne des Bildungsministeriums hat sich die Landesschülervertretung des Saarlandes nun klar positioniert. Zwar teile man das Ziel des Präsenzunterrichts, "doch der Termin für die vollen Öffnungen ist noch zu früh", befindet die Schülervertretung. Es sei insbesondere unklar, wie sich das pandemische Geschehen durch die Einführung des sogenannten Saarland-Modells bis dahin entwickele. "Das mögliche Chaos durch vorschnelle Schulöffnungen und eventuelle anschließende Schulschließungen muss verhindert und der Stress den Schüler:Innen, Eltern und Lehrkräften erspart werden", heißt es in einer aktuellen Mitteilung der Landesschülervertretung des Saarlandes vom heutigen Donnerstag (8. April 2021).

Konzepte müssen zunächst erprobt werden

Laut Ansicht der Schülervertretung sollte man zudem die Konzepte für die verpflichtenden Tests in den Schulen zunächst im geregelten minimierten Umfang des Wechselunterrichts erproben, um mögliche Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und ausmerzen zu können, bevor man dann in einen größeren unüberschaubaren Rahmen wechsele.

Verfrühter Präsenzunterricht gefährdet Abschlussprüfungen

Die Landesschülervertretung macht sich darüber hinaus Sorgen, dass das Bildungsministerium mit der zu frühen Öffnungen der Schulen die anstehenden Abschlussprüfungen gefährdet. "Die Ansteckungsgefahr in der Schule steigt durch die hohe Anzahl der dann am Schulleben beteiligten Personen und den überfüllten ÖPNV stark an. Damit steigen auch die Quarantäne-Fälle unter Schüler:Innen und Lehrkräften, was die Abschlussprüfungen gefährden kann", so die Schülervertretung.

Daher fordert die Landesschülervertretung die Einbettung der Schulen in das Ampelsystem des Saarlandes. Dieses orientiert sich am Infektionsgeschehen und sieht je nach Entwicklung verschiedene Öffnungs- und Schließungsschritte vor. "So kann die für Schulen dringend benötigte Planungssicherheit gewährleistet werden und Öffnungen werden rechtzeitig und ohne andauernde politische Debatte wieder zurückgenommen", heißt es abschließend. 

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Landesschülervertretung des Saarlandes vom 08.04.2021

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Raub in Oberthal: Unbekannter geht mit Holzstock auf Kassiererin los

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Mit einem Holzstock hat der Täter die Kassiererin bedroht. Foto: Pixabay

Raub in Oberthal

Am Dienstag (6. April 2021) hat sich in einem Getränkemarkt in der Hauptstraße in Oberthal ein Raubdelikt ereignet. Das geht aus einer Mitteilung der Polizeiinspektion St. Wendel hervor.

Den Angaben zufolge betrat ein junger Mann gegen 17.10 Uhr den Getränkemarkt. Er ging dann auf eine Kassiererin zu und bedrohte diese mit einem Holzstock. Dabei forderte der Unbekannte die Herausgabe von Bargeld. "Die Frau öffnete daraufhin die Kasse und der Täter entnahm selbst Bargeld aus der Kasse", so die Polizei.

Angestellte bringt sich in Sicherheit

Wie die Einsatzkräfte ebenso mitteilten, konnte die Frau in einem "unbeobachteten Moment aus dem Markt flüchten". Sie brachte sich bei einem Nachbarn in Sicherheit und verständigte von dort aus der Polizei. Beim Eintreffen der Beamt:innen war der Täter bereits verschwunden.

Wohl zwei Personen beteiligt

"Bei ersten Ermittlungen stellte sich dann heraus, dass bei dem Raub wohl zwei Täter beteiligt waren und außer dem oben genannten Täter sich noch ein weiterer Täter vor dem Getränkemarkt positioniert hatte", so die Einsatzkräfte. Folgende Personenbeschreibungen liegen laut Polizei vor:

Täter 1:
- 16 bis 18 Jahre alt
- etwa 165 cm groß
- südländisches Aussehen
- schlank
- trug einen schwarzen Kapuzenpulli, eine zerrissene Jeans und einen blauen Mundschutz

Täter 2:
- 16 bis 18 Jahre alt
- etwa 170 cm groß
- südländisches Aussehen
- kräftige Statur
- trug eine schwarz-weiße Jacke, eine Jeans und ebenfalls einen blauen Mundschutz

Hinweise an die Polizeiinspektion St. Wendel, Tel. (06851)8980.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion St. Wendel, 08.04.2021

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Zahl der Corona-Mutationen nimmt im Regionalverband Saarbrücken weiterhin zu

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Die Zahl der Corona-Mutationen im Regionalverband Saarbrücken nimmt weiterhin zu. Fotos: (links) BeckerBredel | (rechts) Niaid/Europa Presse/dpa-Bildfunk

Mutationsfälle nehmen im Regionalverband zu

"Die Zahl der Corona-Mutationen nimmt weiterhin zu", teilte die Pressestelle des Regionalverbands Saarbrücken am gestrigen Mittwoch (7. April 2021) mit. Wie aus der sogenannten Corona-Statistik für den Monat März hervorgeht, machten die Virusmutationen im März-Verlauf bis zu 75 Prozent der Gesamtfallzahlen aus. Bereits in der letzten Februar-Woche sei ein Anteil von 49,5 Prozent registriert worden.

Britische Corona-Variante dominiert im Regionalverband

"Im März sind im Regionalverband Saarbrücken insgesamt 1.022 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden", hieß es. Bei 641 festgestellten Mutationsfällen sei 572 Mal die britische Variante registriert worden, die somit dominant ist. In 69 Fällen kam den Angaben zufolge die südafrikanische/brasilianische Variante zum Vorschein. Zum Vergleich: In der letzten Februar-Woche habe deren Anteil noch rund 40 Prozent an den Gesamt-Mutationszahlen ausgemacht.

Weitere Entspannung in Alten- und Pflegeheimen

"Die Corona-Infektionen in Senioreneinrichtungen gingen gegenüber dem Vormonat nochmals stark zurück", teilte die Regionalverband-Pressestelle in der Corona-Statistik ebenso mit. Demnach seien im März fünf Bewohner:innen sowie vier Beschäftigte positiv getestet worden. "Im Vormonat waren es noch 66 Bewohnerinnen und Bewohner, im Januar sogar noch über 300", hieß es.

Aktuelle Zahlen für den Regionalverband

Die 7-Tages-Inzidenz im Regionalverband beträgt derzeit (Stand: Mittwochnachmittag, 07.04.2021) rund 100. Seit Beginn der Pandemie hat es hier 12.539 Corona-Fälle gegeben, die meisten davon in der Stadt Saarbrücken, in Völklingen und in Püttlingen. Derzeit sind 605 Personen aktiv mit Sars-CoV-2 infiziert. In Verbindung mit dem Virus sind bislang 449 Personen gestorben. Alle aktuellen Zahlen aus dem gesamten Saarland finden sich hier.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Pressestelle des Regionalverbands Saarbrücken, 07.04.2021
- eigener Artikel

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Klimacamp von Fridays for Future Saar teilweise von Ordnungsamt geräumt

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Hier zu sehen: ein Teil des Klimacamps in Saarbrücken. Foto: Facebook/@fridaysforfuturesaarland

Klimacamp Saar teilweise geräumt

"Das Ordnungsamt verweigert uns rechtlich völlig unbedenkliche und für den Versammlungszweck notwendige Hilfsmittel [...]", so Imke Brügmann von Parents for Future Saarland. In einer Mitteilung bezieht sich Brügmann auf eine (teilweise) Räumung des in Saarbrücken eingerichteten Klimacamps.

Nach einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts (Übernachtungen sind im Camp nicht erlaubt; ebenso das Errichten von Zelten) hat das Ordnungsamt das Klimacamp teilweise geräumt. Laut "SR" mussten am Mittwoch (7. April 2021) drei Pavillons abgebaut werden. Am heutigen Donnerstag folgte das Räumen von Tischen und Bänken.

Begründet wurde die Maßnahme mit dem Infektions- und Brandschutz sowie der Verkehrssicherheit, teilte Fridays for Future mit. Die Klimaschützer:innen hingegen sagen, dass das geplante Hygienekonzept erst umgesetzt werden könne, "wenn Pavillons mit Tischen und Bänken aufgebaut werden dürfen". Nur so sei ein "sicherer Raum für Diskussionen mit Besucher:innen" zu schaffen.

Forderung an Oberbürgermeister Conradt

In ihrem Schreiben verlangen die Aktivist:innen Folgendes: "Wir fordern den Oberbürgermeister auf, dem Ordnungsamt als ihm unterstellte Versammlungsbehörde, die massiv behindernden Auflagen zu streichen, mindestens jedoch die Anweisung zu erteilen, mit dem Klimacamp-Team einen für beiden Seiten akzeptablen Kompromiss für die sinnvolle Fortführung der Versammlung auszuhandeln", so Daniel Trenz von Students for Future Saar. Nur auf diesem Weg könne die "im Grundgesetz zugesicherte uneingeschränkte Versammlungsfreiheit" wieder erlangt werden.

Laut "SR" haben die Klimaschützer:innen ein Eilverfahren beim Verwaltungsgericht beantragt. Derweil heißt es: "Fridays for Future kämpft weiter für mehr Klimaschutz - auch ohne Tische, Bänke und Pavillons."

Hintergrund

Seit dem 19. März befindet sich das Klimacamp auf dem Gustav-Regler-Platz nahe dem Rathaus in Saarbrücken. Wie aus der Webseite von Fridays for Future Saar hervorgeht, sei das Ziel ein Protest "gegen unser zerstörerisches Wirtschaftssystem, das fehlende bzw. unzureichende Handeln der Politik und für die Vision einer neuen Gesellschaft".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung von Fridays for Future Saarland, 08.04.2021
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Bericht

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Hoffnung für Friseurkette Klier: Gläubiger stimmen Insolvenzplan zu

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Die Friseurkette Klier ist insolvent. Foto: Wikimedia Commons/Saalebaer/CC1.0-Lizenz/Bild unverändert

Hoffnung für Friseurkette Klier

Deutschlands größte Friseurkette Klier will mit weniger Beschäftigten und einem ausgedünnten Filialnetz das Überleben in der Corona-Krise sichern. Die Gläubigerversammlung habe einem entsprechenden Insolvenzplan mit großer Mehrheit zugestimmt, teilte das Unternehmen mit.

Es sei gelungen, insgesamt 850 Salons und Shops mit etwa 6.400 Beschäftigten zu erhalten, sagte Geschäftsführer Michael Klier. Zum Start des Insolvenzverfahrens im Dezember hatte der Konzern nach eigenen Angaben in Deutschland rund 1.350 Salons und Shops mit etwa 8.500 Mitarbeiter:innen.

Pandemie sorgt für Umsatzeinbruch

Der Umsatzeinbruch in der Pandemie hatte das Unternehmen mit Firmenhauptsitz Wolfsburg Ende 2020 in die Insolvenz gedrückt. Seit September lief ein Sanierungsprozess, der die Geldgeber:innen nun offensichtlich von der Zukunftsfähigkeit überzeugte.

Die Zustimmung zum Insolvenzplan wertete der Sachwalter im Verfahren, Silvio Höfer, als großen Erfolg, der das Vertrauen der Gläubiger in die nachhaltige Sanierung belege. Damit sei die letzte Etappe des gerichtlichen Verfahrens für die Klier Hair Group GmbH genommen und der Konzern geht davon aus, das Eigenverwaltungsverfahren Ende April zu beenden.

Überprüfung der Strukturen und mehr

In den vergangenen Monaten seien alle Strukturen, Prozesse und Standorte überprüft worden, teilte Klier mit. Ein Ergebnis dieser Prüfung: "Dauerhaft unprofitable Filialen mussten geschlossen werden." Angesichts des spürbaren Besucherrückgangs seien hohe Mieten in teuren Innenstadtlagen schon lange nicht mehr gerechtfertigt gewesen. Mit einem Großteil der Vermieter:innen gab es laut Klier Lösungen, durch die weitere Schließungen verhindert wurden.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht
- Verwendetes Foto: Wikimedia Commons/Saalebaer/CC1.0-Lizenz/Bild unverändert

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Nachtimpftermine im Saarland bis Mitte Mai ausgebucht

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Im Impfzentrum in Lebach sind bereits alle Termine für Nachtimpfungen bis Mitte Mai vergeben. Archivfoto: picture alliance/dpa | Birgit Reichert

Seit dem vergangenen Wochenende können die Menschen im Saarland sich im neuen Bundeswehr-Impfzentrum in Lebach auch für Nachtimpfungen im Zeitraum zwischen 22.00 und 7.00 Uhr anmelden. Rund 110 Soldat:innen werden eingesetzt, um im Drei-Schicht-Betrieb bis zu 1.000 Impfungen pro Tag zu ermöglichen.

Alle Termine für Nachtimpfungen im Saarland bis Mai ausgebucht

Dieses Angebot wird von den Saarländer:innen auch gut angenommen. So berichtet die Deutsche Presse-Agentur ("dpa"), dass bereits alle Termine für Nachtimpfungen bis Mitte Mai ausgebucht sind. Das Gesundheitsministerium erklärte auf Anfrage der Nachrichtenagentur, dass allein zwischen Karfreitag und Ostersonntag 15.000 Anmeldungen für Nachtimpfungen eingegangen seien. Innerhalb von wenigen Tagen seien damit alle buchbaren Termine für eine Impfung zwischen 22.00 und 7.00 Uhr vergeben gewesen.

Wann genau wieder Buchungen für Nachtimpfungen möglich sein werden, stehe noch nicht fest, erklärte eine Sprecherin des Ministeriums. Die Verfügbarkeit hänge auch von den Lieferungen der Impfstoffe ab. Außerdem seien die sechs darauffolgenden Wochen für die Zweitimpfungen reserviert. Pro Nacht sollen nach Angaben des Ministeriums bis zu 300 Impfungen verabreicht werden.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Pflegeheim-Bewohner im Saarland können nun zwei Besucher begrüßen

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Die Besuchsregeln in Saar-Heimen wurden erneut gelockert. Foto: Jonas Güttler/dpa-Bildfunk

Mehr Besuchsmöglichkeiten in Saar-Pflegeheimen

In den Alten- und Pflegeeinrichtungen im Saarland können die Bewohner:innen nun täglich zwei Besuche von Menschen aus zwei Hausständen erhalten. Über die Ausweitung der Besuchsmöglichkeiten hat das Gesundheitsministerium am Mittwoch (7. April 2021) informiert.

Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) erklärte: Die Menschen in den Alten- und Pflegeheimen benötigten einen besonderen Schutz. "Andererseits ist ihr Bedürfnis sowie das der Angehörigen nicht zu vernachlässigen." Da die neuen Richtlinien das jeweils aktuelle Infektionsgeschehen berücksichtigten, sei eine flexible Anpassung möglich.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Mitteilung des Gesundheitsministeriums Saar, 07.04.2021

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Autofahrer bei Unfall in Losheim verletzt - Rettungshubschrauber im Einsatz

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Hier zu sehen: die Unfallstelle in Losheim. Foto: Feuerwehr Losheim

Unfall in Losheim

Am gestrigen Mittwoch (7. April 2021), gegen 15.47 Uhr, ist der Löschbezirk Losheim nach eigenen Angaben zu einem Verkehrsunfall in ein Gewerbegebiet ausgerückt.

Eine erste Erkundung der Lage habe ergeben, "dass ein Pkw von der Straße abgekommen war, mit Bäumen und einer Straßenlaterne kollidiert war und nach einem Überschlag auf dem Dach zum Liegen gekommen war", so die Feuerwehr.

Fahrer verletzt

Den Einsatzkräften zufolge konnte sich der verletzte Fahrer selbstständig aus dem Pkw befreien. Er wurde durch den Rettungsdienst, der unter anderem mit dem Rettungshubschrauber "Christoph 16" im Einsatz war, in einem nahegelegenen Betrieb versorgt.

Die Feuerwehr stellte nach eigenen Angaben den Brandschutz vor Ort sicher. "Nach Eintreffen der Polizei konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr die Einsatzstelle" wieder verlassen. Für sie war die Maßnahme nach etwa einer halben Stunde beendet, hieß es abschließend.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Feuerwehr Losheim, 07.04.2021

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265 Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Im Saarland sind zurzeit 1.779 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Mittwoch (7. April 2021), 16.00 Uhr, veröffentlicht hat.

265 neue Corona-Infektionen im Saarland

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 265 auf jetzt 32.807. Am Mittwoch der vergangenen Woche waren es 192 Neuinfektionen gewesen. Die 7-Tages-Inzidenz beträgt damit 85,2 (Vorwoche: 89,8).

Drei weitere Todesfälle gemeldet

Im Saarland sind drei weitere Corona-Todesfälle zu verzeichnen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, liegt somit bei 946.

167 Personen im Krankenhaus

Als geheilt gelten inzwischen 30.082 Menschen (+95). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 167 stationär behandelt (+3). Davon liegen 54 auf der Intensivstation (+1). 

So sieht es aktuell in den Kreisen aus

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
- Saarbrücken: 12.539 (+129 gegenüber dem Vortag)
- Merzig-Wadern: 2.781 (+22)
- Neunkirchen: 4.273 (+39)
- Saarlouis: 6.760 (+49)
- Saarpfalz: 3.762 (+21)
- St. Wendel: 2.692 (+5)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatient:innen: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

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Die aktuellen Corona-Zahlen im Saarland findet ihr auf SOL.DE. Symbolfoto: Robert Michael/dpa-Bildfunk

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 07.04.2021
- Website des saarländischen Gesundheitsministeriums
- eigene Recherche

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Unbekannte klauen Lämmer von Weide in Ensdorf

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Unbekannte Täter:innen haben in Ensdorf acht Lämmer von einer Weide gestohlen. Symbolfoto: picture alliance/dpa/PA Wire | Jacob King

Lämmer von Weide in Ensdorf gestohlen

Bislang unbekannte Täter:innen haben in der Zeit von Dienstagabend (6. April 2021, 20.00 Uhr) bis Mittwoch (7. April 2021, 10.00 Uhr) acht Lämmer von einem Weidengelände mit Stallanlage in der Mathias-Erzberger-Straße in Ensdorf gestohlen.

Die Täter:innen überkletterten zunächst einen etwa 1,20 Meter hohen Weidezaun und schnitten im Anschluss ein darüber verlaufendes Weidezaunkabel durch, um sich Zugang zu dem Gelände zu verschaffen. Anschließend haben sie die Boxen an der Stallanlage geöffnet, um an die Tiere zu gelangen.

Bei den etwa zwölf Wochen alten Lämmern handelt es sich laut Angaben der Polizei um zwei braun-weiße Ostfriesen, ein braun-weiß geflecktes Bergschaf, drei weiße Merinoschafe und zwei weiße Edelziegen. Die Tiere haben einen Wert von etwa 1.300 Euro.

Polizei sucht Zeug:innen

Personen, die Angaben zu dem Sachverhalt oder Hinweise auf die Täter:innen oder den Verbleib der Tiere machen können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Saarlouis unter der Telefonnummer (06831)9010 in Verbindung zu setzen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Saarlouis, 07.04.2021

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Vermisste Frau aus Dudweiler wieder da - Rücknahme der Öffentlichkeitsfahndung

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Die Frau konnte aufgefunden werden. Foto: Polizei (von der Redaktion unkenntlich gemacht)

85-Jährige ist wieder da

Am Mittwochabend (7. April 2021) hat die Polizei die öffentliche Suche nach einer 85-Jährigen aus Dudweiler eingestellt. Das geht aus einer Mitteilung der Polizeiinspektion Sulzbach hervor.

Den Angaben zufolge wurde die Frau gegen 18.30 Uhr - "nach umfangreichen Suchmaßnahmen" - in St. Ingbert aufgefunden. "Die Polizei in Sulzbach bedankt sich ausdrücklich für die mediale Unterstützung", hieß es abschließend.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Sulzbach, 07.04.2021
- eigener Bericht

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