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7.000 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK und mehr im Saarland erhalten Sonderimpfung

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Im Saarland sollen 7.000 Einsatzkräfte von THW und Feuerwehr bevorzugt geimpft werden. Symbolfoto: Harald Tittel/dpa-Bildfunk

"Die Feuerwehren, das DRK und das THW und viele weitere Organisationen mit vergleichbaren Aufgaben gehören zu den Eckpfeilern unserer Gesellschaft", erklärte Gesundheitsministerin Monika Bachmann. Die Sanitäter:innen und Rettungskräfte stünden rund um die Uhr bereit, um Menschen zu helfen.

7.000 Ehrenamtliche erhalten Sonderimpfung

Da bereits viele Personen aus den ersten beiden Prioritätsstufen geimpft wurden, soll daher nun 7.000 Ehrenamtlichen eine Corona-Impfung angeboten werden. Für die Sonderaktion stehen bereits 14.000 Dosen von Astrazeneca zur Verfügung. Der Saarländische Städte- und Gemeindetag sowie der Landesfeuerwehrverband hatten in den vergangenen Wochen bereits eine priorisierte Impfung für Feuerwehrleute gefordert.

Die Impfbereitschaft bei den 11.000 Einsatzkräften der Feuerwehr im Saarland sei hoch. Die Landkreise koordinieren nun die Abfrage nach impfwilligen Personen in den Organisationen und nehmen die Registrierung entgegen. 

Impfungen sollen wohnortnah an drei Sonntagen stattfinden

Die Termine für die Impfungen sind für drei Sonntage angedacht. Dafür sollen die Impfzentren in Saarbrücken, Saarlouis und Neunkirchen gesondert öffnen. Den Einsatzkräften soll bei der Sonderaktion eine möglichst wohnortnahe Impfung ermöglicht werden. Bei der Registrierung können die Ehrenamtlichen dafür zwei Impfzentren angeben. 

Die drei Standorte sollen entsprechend ihrer Kapazität zum Einsatz kommen. Die Kontingente für die betreffenden Organisationen werden je nach Bevölkerungsanteil im Landkreis verteilt. Wenn in einem Kreis mehr Personen auf der Impfliste stehen als Kapazitäten im Impfzentrum frei sind, ist eine Zubuchung an einem anderen Standort möglich - sofern dieser noch nicht ausgelastet ist. 

Gesundheitsministerium betont Nutzen von Astrazeneca

Das Gesundheitsministerium will bei der Impfung mit Astrazeneca einen Schwerpunkt auf angemessene ärztliche Aufklärung legen. Bachmann betont, dass die der Wirkstoff effektiv eine schwere Covid-Erkrankung verhindert. Angesichts mehrerer Fälle von Hirnvenenthrombosen nach der Impfung herrscht derzeit Verunsicherung. Die EMA empfahl den Impfstoff zuletzt ohne Einschränkung, die Stiko dagegen nur für Menschen über 60 Jahren.

Verwendete Quellen: 
- Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums

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