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Saarland-News: Alles Wichtige vom Montag

Weitere 47 Corona-Infizierte im Saarland gemeldet

Die Zahl der Corona-Infizierten im Saarland ist um 47 gestiegen. Damit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz hierzulande bei 119,1. Alle aktuellen Daten vom Montag (12. April 2021) im Überblick: 47 Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet

"Corona-Ampel" jetzt auf gelber Stufe - erweiterte Testpflicht

Die Landesregierung hat über die "Corona-Ampel" beraten. Das Ergebnis: Hierzulande greift nun die gelbe Stufe - und damit eine erweiterte Testpflicht ab dem heutigen Montag: "'Corona-Ampel' jetzt auf gelber Stufe - erweiterte Testpflicht".

Hier braucht ihr keinen Corona-Test

Die Corona-Inzidenz im Saarland liegt am dritten Tag in Folge über 100. Die Regierung hat beschlossen, die Warnampel auf Gelb zu stellen. Jetzt gilt in vielen weiteren Bereichen eine Testpflicht. Doch es gibt auch Ausnahmen: "Hier braucht ihr keinen Corona-Test".

"Unverschämtheit" und "Schlag ins Gesicht": Verdi kritisiert Landesregierung für Corona-Ampel

Mit deutlichen Worten hat die Gewerkschaft Verdi die saarländische Landesregierung unter anderem für ihre Corona-Ampel kritisiert. Es sei eine "Unverschämtheit" und "ein Schlag ins Gesicht" für die Pflegekräfte, die Corona-Ampel auf einen anderen Status als auf "Rot" zu setzen. Mehr: "'Unverschämtheit' und 'Schlag ins Gesicht': Verdi kritisiert Landesregierung für Corona-Ampel".

Weitere Corona-News

- Ärzteschaft im Saarland fühlt sich beim Impfen von der Politik ausgebremst
- "Drinnen lauert die Gefahr": Forscher:innen für Kurswechsel in Corona-Politik
- Neue Corona-Fälle an Schulen und Kitas im Kreis Saarlouis
- Corona-Fälle an Kitas, Schulen und Kliniken im Landkreis Neunkirchen gemeldet
- St. Wendeler Landrat hält Änderung des Infektionsschutzgesetzes für "bedenklich und falsch"

Kreativ in der Krise: Die Ideen der Saar-Gastronomie während der Pandemie

"Wäre es nicht ehrlicher, ein Jahr ausfallen zu lassen?" - Saar-Koch Christian Bau kritisiert Restaurantführer

Dreisternekoch Christian Bau, der seit vielen Jahren in Perl-Nennig am Herd des "Victor's Fine Dining" steht, hat die Bewertungen von Restaurantführern im Corona-Jahr kritisiert. Die Testergebnisse unter den erschwerten Bedingungen seien fragwürdig. Viele Köchinnen und Köchen fragten sich, wie sie überhaupt beurteilt werden konnten. Mehr: "'Wäre es nicht ehrlicher, ein Jahr ausfallen zu lassen?' - Saar-Koch Christian Bau kritisiert Restaurantführer".

Veganes Bistro im Bliesgau unter neuer Führung

Das VeBistro in der Biosphäre Bliesgau wird künftig unter neuer Führung vegane Speisen und Getränke anbieten. Die langjährige Küchenchefin Rosi Bachmann wird abgelöst von ihrem Nachfolger Gerhard Schörkl. Mehr dazu: Auch unter neuer Führung: "VeBistro" im Bliesgau bleibt vegan

Ladendetektiv bei Raub in Neunkirchen angegriffen und verletzt

In Neunkirchen kam es am vergangenen Freitag (9. April 2021) zu einem Raub. Ein Ladendetektiv wurde dabei verletzt. Er musste ins Krankenhaus gebracht werden. Mehr dazu: Ladendetektiv bei räuberischem Diebstahl in Neunkirchen verletzt

Blaulicht-Meldungen

- Feuerwehr rettet verletzte Spaziergängerin aus St. Ingberter Wald
- Mann springt aus Fenster und flüchtet vor Polizei: 42-Jähriger in Nohfelden festgenommen

Bald täglich Flüge von Saarbrücken nach Mallorca

Ab Mitte Mai fliegen wieder Flugzeuge von Saarbrücken nach Mallorca. Auch werden dann Ziele in Griechenland und den Kanaren angesteuert. Mehr: "Bald täglich Flüge von Saarbrücken nach Mallorca".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Wer im Saarland jetzt bestimmte Geschäfte und Dienstleister besuchen will, braucht einen negativen Corona-Test. Foto: Nicolas Armer/dpa-Bildfunk

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Kreativ in der Krise: Die Ideen der Saar-Gastronomie während der Pandemie

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Im Bild (von links nach rechts): Robert Galcic (Foto: BeckerBredel) | Christian Bau (Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk) | Alexander Kunz (Screenshot: YouTube/Alexander Kunz Manufaktur)

Ob "Sterne-Abendessen" für daheim, "Wohnmobil-Dinner" oder eine "rollende" Cocktail-Bar: In Zeiten der Pandemie setzen viele Gastro-Betreiber:innen auf kreative Ideen. Zwar darf die Außengastronomie im Saarland seit dem 6. April wieder Gäste empfangen. Doch viele Unternehmer:innen sehen das Öffnungsmodell hierzulande noch kritisch, teilte der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga im Saarland kürzlich mit. Demnach herrsche Sorge, dass der Bund mit einem Lockdown durchgreife. Um den Menschen dennoch ein Angebot machen zu können, haben sich einige Unternehmen ausgeklügelte Strategien überlegt. Einige davon stellen wir euch hier vor.

Das sind die Ideen der Saar-Gastronomie

Verwendete Quellen:
- Dehoga Saarland
- Saarbrücker Zeitung
- eigene Recherche
- eigene Berichte

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Erfolg digital: Immobilien-Experte Gilbers & Baasch setzt auf Webkompetenz der Agentur N49 

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Screenshot: Gilbers&Baasch/N49

Eine Web-Präsenz ist – gerade in Zeiten von Corona – für viele unabdingbar. Realisieren lässt sie sich mit der Hilfe von Experten, die ihr digitales Know-how in Kundenprojekte einfließen lassen, denn zeitgemäße Websites müssen sich mittlerweile hohen Ansprüchen stellen: responsives Design, schnelle Ladezeiten, Benutzerfreundlichkeit ... die Liste der Anforderungen ist lang und vor allem ältere Websites können mit diesen nicht mehr schritthalten. Das Trierer Immobilienunternehmen Gilbers & Baasch will mit der Zeit gehen und hat die Erstellung einer neuen Website nun in die Hände der Digitalagentur N49 gelegt.

Digitale Kompetenz trifft auf Immobilienexpertise

Bei der Erstellung einer komplett neuen Website sowie einer Landingpage hat sich das Unternehmen auf das digitale Fachwissen und die jahrelange Erfahrung von N49 verlassen. Ergebnis ist eine neue Homepage, durch die der Immobilienexperte vor allem potenzielle Verkäufer beratend unterstützen und professionell betreuen, sowie natürlich auch Immobilienangebote in der Region Trier und Luxemburg an die Kunden bringen will. Der Fokus der Website liegt auf den Themen Immobilienangebote, Immobilienbewertung und -Ankauf, Hausbau, Baugrundstücke sowie dem Verweis auf Investment durch Immobilien. Darüber hinaus kann sich der Websitebesucher ein genaues Bild vom Leistungsspektrum des Immobilienunternehmens machen.

Um den hohen Ansprüchen der User gerecht zu werden, war es beim Aufbau der Website selbstverständlich, den aktuellen Anforderungen zu begegnen und so eine hervorragende User Experience – also den bestmöglichen Mehrwert und eine optimale Nutzererfahrung – zu schaffen. Dabei sind vor allem die folgenden Punkte in den Fokus gerückt und von der Agentur umgesetzt worden:

Schnellstmöglicher Aufbau der Seiten auf allen Endgeräten – auch Page Speed genannt
Optimale Anpassung und Darstellung der Website auf unterschiedlichen Endgeräten wie Desktop oder Smartphone dank responsivem Design
Einfaches Einlaufen und Abfragen des Immobilienportfolios mithilfe einer Schnittstelle auf der Website
Schnelle Kontaktaufnahme dank integriertem Kontaktformular
SEO (Suchmaschinenoptimierung) für eine bessere Auffindbarkeit bei Google & Co.
Geradliniges Design und User Interface für ein einfaches Handling der Seite

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Screenshot: Gilbers&Baasch/N49

Landingpages – ausgewählte Themen on point

Darauf, dass sie als Immobilienunternehmen nicht bloß Objekte an- und verkaufen, wollen die Immobilienexperten von Gilbers & Baasch gesondert hinweisen. Deshalb hat N49 für Kunden, die sich für Immobilien als Investitionsobjekte interessieren, eine Landingpage zum Thema Investment kreiert. Wer auf der Suche nach interessanten Anlageobjekten oder Standortideen ist, findet dort ein breites Portfolio aus Wohn- und Geschäftshäusern, Wohnanlagen, Grundstücken zur Wohnbebauung und Objekten für den Einzelhandel. Als Spezialist für Immobilieninvestitionen beantwortet Gilbers & Baasch auf seiner neuen Landingpage Fragen zu den Themengebieten Investment, Gewerbevermietung, Projektentwicklung sowie Beratung & Bewertung.

Der Clou einer solchen Landingpage: Informationen – kurz und knackig: Der Websitebesucher kann sich einen Überblick über die wichtigsten Punkte verschaffen und wird nicht von irrelevanten Informationen abgelenkt.

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Screenshot: Gilbers&Baasch/N49

Über die UNTERNEHMENSGRUPPE GILBERS & BAASCH

Die Unternehmensgruppe GILBERS & BAASCH ist ein seit 20 Jahren am Markt erfolgreich tätiges Immobilienunternehmen aus Trier und betreut, aufgeteilt in drei Geschäftsbereiche, sowohl den regionalen Immobilienmarkt, den Neubau individueller Kundenhäuser sowie Immobilieninvestitionen in Deutschland sowie den BeNeLux-Staaten.

Unternehmensgruppe Gilbers & Baasch | Immobilien Trier
Bruchhausenstr. 23
D-54290 Trier
Tel: (0)651 / 99 55 200
Fax: (0)651 / 99 55 20 55
Mail: info@gilbers-baasch.de

Individuelle digitale Konzepte – Step by Step

Wie N49 Projekte umsetzt? Um – wie im Fall von Gilbers & Baasch – ein auf den Kunden zugeschnittenes, passgenaues Konzept zu entwickeln, arbeitet das Team von N49 nach einem bestimmten Workflow, in den zahlreiche Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Bereichen der Agentur sowie der Kunde selbst involviert sind.

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Screenshot: N49

Gestartet wird das Projekt in der Regel mit einem Workshop. Hier ist erst einmal Brainstorming gefragt. Jeder, der möchte, kann seine Ideen und Wünsche einbringen. Je mehr Details, desto besser, denn nur so lässt sich eine solide Basis für das spätere Endprodukt entwickeln. Im gemeinsamen Gespräch samt Bedarfsanalyse soll außerdem das genaue Digitalisierungspotenzial des Kunden ermittelt werden: Was ist das Ziel des Kunden? Was braucht er? Wo will er hin? Wo liegen seine Chancen im Web? Was muss das Produkt können? An dieser Stelle soll abgesteckt werden, welchen technischen und inhaltlichen Anforderungen sich der Kunde stellen muss.

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Im Nachgang werden die Ergebnisse ausgewertet. So nimmt das Digitalkonzept nach und nach Form an – stets in enger Absprache mit dem Kunden. Das Ergebnis für Gilbers & Baasch: Eine komplett neue Website und Landingpages für einzelne Leistungen – abgerundet durch Google Ads Kampagnen für eine bessere Sichtbarkeit.

Der Kunde erhält zunächst ein Mockup – eine Art Vorführmodell – um sich ein genaues Bild vom späteren Layout, dem allgemeinen Look der Seite, zu machen. Ist der Kunde zufrieden, legt die Agentur los: Programmierer legen die Seite samt aller gewünschten Spezifikationen an, Texte und Bilder füllen das technische Grundgerüst mit Leben, für eine bessere Auffindbarkeit der Website wird Suchmaschinenoptimierung (SEO) betrieben.

Abschließend legt die Agentur N49 Wert darauf, dass der Kunde sich mit seinem Produkt auskennt, es quasi „versteht“. In einer Kundenschulung ist das Unternehmen Gilbers & Baasch in das Backend, quasi die Schaltzentrale, seiner Website eingeführt worden. So können kleinere Änderungen auch ganz simpel und schnell vom Kunden vorgenommen werden!

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Screenshot: N49

Digitale Expertise direkt aus der Region

Die Firma N49 mit Sitz in Saarbrücken und Trier hat sich Anfang 2020 neu gegründet, bringt aber bereits jahrelange Erfahrung im digitalen Business mit. Mit dem neuen Namen geht nicht nur die Agentur selbst neue Wege, sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihren Kunden in der schnelllebigen Online-Welt einen großartigen Webauftritt zu garantieren. Der große Vorteil des N49-Leistungsportfolios?: Hier findet man alles für eine gelungene Web-Präsenz unter einem Dach:

• Web-Entwicklung
• Shop-Systeme
• App-Design
• Social Media Management
• Suchmaschinenoptimierung und -Marketing (SEO und SEA)
• Online-Kampagnen

Ob kurzfristige Kampagnen-Schaltungen für einen Umsatz-Boost oder eine neue Website mit integrierter SEO für eine dauerhaft bessere Sichtbarkeit – für jeden Bereich stehen Experten zur Verfügung, die sich um die optimale Umsetzung der Kundenwünsche kümmern – für mehr Erfolg online.

N49 | Digitalagentur in Saarbrücken und Trier

Saarbrücken
Gutenbergstr. 11 – 23
66117 Saarbrücken
+ 49 681 – 502 36 33

Trier
Hanns-Martin-Schleyer-Straße 8
54294 Trier
+ 49 651 – 7199 132

 

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Patryk Kubek

Im Saarland braucht ihr hier keinen Corona-Test

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Die Corona-Warnampel im Saarland ist jetzt auf Gelb. Foto: BeckerBredel

Weil die 7-Tages-Inzidenz der Corona-Infektionen auch am dritten Tag hintereinander über 100 liegt, hat die saarländische Landesregierung die Warnampel auf Gelb gestellt. Damit wird die bisher bestehende Testpflicht (Außengastronomie, Veranstaltungen, Sport) auch auf weitere geöffnete Bereiche im gesamten Bundesland ausgeweitet. Wer jetzt beispielsweise im Einzelhandel einkaufen oder in einen Friseursalon gehen möchte, benötigt ab sofort einen negativen Corona-Test.

Wo brauche ich keinen Test?

Von der Testpflicht sind einige Geschäfte ausgenommen. Laut aktueller Rechtsverordnung braucht es hier im Saarland keinen negativen Corona-Test:
- Lebensmittelhandel, auch Getränkemärkte und Wochenmärkte, deren Warenangebot den zulässigen Einzelhandelsbetrieben entspricht, Direktvermarkter von Lebensmitteln
- Abhol- und Lieferdienste
- Tierbedarfsmärkte und Futtermittelmärkte
- Banken und Sparkassen
- Apotheken, Drogeriemärkte und Sanitätshäuser, Reformhäuser
- Optiker und Hörgeräteakustiker
- Post und sonstige Annahmestellen des Versandhandels
- Tankstellen und Raststätten
- Reinigungen und Waschsalons
- Zeitungskioske und Zeitungsverkaufsstellen
- Online-Handel
- Babyfachmärkte
- Werkstätten und Reparaturannahmen
- Heilmittelerbringer und Gesundheitsberufe
- Großhandel
- karitative Einrichtungen

Wo kann man sich testen lassen?

Im Saarland gibt es einige Hundert Stellen, wo Bürger:innen sich kostenlos auf das Coronavirus testen lassen können. Dazu zählen die sechs Schnelltestzentren im Land (in jedem Landkreis und im Regionalverband gibt es eins) sowie die Angebote der Städte und Gemeinden. So bieten zum Beispiel Apotheken und Ärzt:innen Tests an. Eine Übersicht findet ihr hier.

Wie geht es weiter?

Die Warnampel wird auf Rot gestellt, wenn "das Infektionsgeschehen nicht unter Kontrolle bleibt und dem Gesundheitssystem eine Überlastung droht", so Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU). Ab wann das konkret gilt, ist allerdings unklar. In der Rechtsverordnung ist nicht definiert, wann das Gesundheitssystem als überlastet gilt.

Verwendete Quellen:
- Verordnung zur Änderung infektionsrechtlicher Verordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vom 2. April 2021
- eigene Berichte
- eigene Recherche

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St. Wendeler Landrat hält Änderung des Infektionsschutzgesetzes für "bedenklich und falsch"

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Landrat Udo Recktenwald (CDU). Screenshot:Youtube/Landkreis St. Wendel

Durch eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes sollen noch in dieser Woche bundeseinheitliche Regelungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie geschaffen werden. Wie diese Neuregelungen aussehen könnten, haben wir hier für euch zusammengefasst: "Die neue Notbremse: Das könnte im geplanten Corona-Gesetz stehen".

Landrat Recktenwald: Änderung des Infektionsschutzgesetzes bedenklich und falsch

Ein solcher Schritt würde zwangsläufig auch eine Übertragung von mehr Kompetenzen an den Bund bedeuten. Der St. Wendeler Landrat Udo Recktenwald sieht das sehr kritisch. "Wenn jetzt in einer weltweiten Pandemie der Bund im Rahmen einer Änderung des Infektionsschutzgesetzes Entscheidungskompetenzen an sich ziehen will, dann halte ich dies für bedenklich und falsch", so Recktenwald.

Angemessenheit wichtiger als Einheitlichkeit

Der Landrat hält angemessene Regeln wichtiger als einheitliche. Man müsse auf Basis der konkreten Sachlage vor Ort handeln, statt alles über einen Kamm zu scheren. Schließlich sei die Lage in den verschiedenen Regionen aktuell auch unterschiedlich. "Klar: Einheitliche Vorschriften sind leichter zu verstehen als unterschiedliche Regelungen. Aber reicht das als Argument?", fragt Recktenwald und weist darauf hin, dass die Pandemiebekämpfung in zentralistisch regierten Ländern auch nicht besser als in föderalistischen funktioniere.

Stures Starren auf Inzidenz für Recktenwald unsinnig

Noch kritischer beurteilt der St. Wendeler Landrat das aus seiner Sicht sture "Starren auf die Inzidenzzahl 100 wie das Kaninchen auf die Schlange". Für Recktenwald stellt die Sieben-Tage-Inzidenz von 100 eine "rein politische Zahl" dar, die weder wissenschaftlich noch medizinisch definiert sei. Während man im Herbst noch einen Wert von 35 oder 50 für maßgeblich gehalten habe, sei nun "100 die magische Zahl". Dies zeige, dass das Vorgehen jeglicher nachvollziehbaren Grundlage entbehre. 

Viel wichtiger als die bloße Inzidenz sei laut Recktenwald die Beantwortung folgender Fragen: "Wo kommen die Infektionen her? Privat? Arbeitsplatz? Freizeit? Gibt es ein größeres Geschehen in einer Einrichtung? Durch eine Veranstaltung? In Heim oder Schule? Wie ist die Lage in den Krankenhäusern? Wie schwer sind die Erkrankungen? Sind ältere und vulnerable Menschen betroffen?". Man müsse insofern weiter differenzieren, um das Infektionsgeschehen besser zu verstehen.

Absolut nicht nachvollziehbar empfindet Recktenwald auch, dass für manche Bereiche andere Inzidenzwerte gelten: "Der Präsenzunterricht an Schulen wird dagegen erst ab einer Inzidenz von 200 untersagt. Aha. Ist der Kontakt an Schulen ab 100 offenbar nicht so gefährlich wie bei Sport, Kultur, Gastronomie oder Geschäft? Oder drängt hier das Recht auf Bildung den Gesundheitsschutz in den Hintergrund?", ärgert sich der St. Wendeler Landrat.

Notbremse ab 100 verhindert Flickenteppich nicht

Recktenwald führt weiter aus: "Eine bundeseinheitliche Notbremse ab 100 halte ich für falsch. Zumal auch dies den Flickenteppich nicht verhindert. Unter 100 tritt die Notbremse wieder außer Kraft. Heute bei uns so, im Nachbarkreis anders. Übermorgen umgekehrt. Wie sollen denn Gastronomen, Händler und Veranstalter damit umgehen?", fragt sich der Landrat und verweist auf die Praxisuntauglichkeit solcher Regelungen.

Weiterhin zeigt sich Recktenwald genervt davon, dass der Bund sich Kompetenz einräume, die damit verbundenen Verpflichtungen und Belastungen aber nicht übernehme. "Private Zusammenkünfte werden eingeschränkt. Kontrolliert der Bund das? Auch diese Zuständigkeit, die mit viel Arbeit und Ärger der Ortspolizeibehörden verbunden ist, könnte er ja dann an sich ziehen", so Recktenwald.

Recktenwald: "Uns muss mehr einfallen als nur Lockdowns"

Der St. Wendeler Landrat hält aktuell die Strategie im Saarland "Impfen, Testen, Schützen, Öffnen" für richtig. Maßnahmen wie Ausgangssperren seien aus seiner Sicht hingegen unverhältnismäßig. "Wir müssen das Virus und seine Mutanten weiter ernst nehmen. Ja! Deshalb sind Impfen, Schützen, Hygienevorschriften auch wichtig. Wir müssen nach einem Jahr aber auch lernen, mit dem Virus zu leben. Testen und vorsichtige Öffnungsschritte. Uns muss mehr einfallen als Lockdowns", so Recktenwald.

Verwendete Quellen:
- Kommentar des St. Wendeler Landrats Udo Recktenwald bei den "St. Wendeler Land Nachrichten"

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Ärzteschaft im Saarland fühlt sich beim Impfen von der Politik ausgebremst

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Der saarländische Hausärzteverband und die Kassenärztliche Vereinigung kritisieren die Entscheidung des Bundesgesundheitsministeriums, wonach das Vakzin von AstraZeneca nur noch in den Arztpraxen verimpft werden soll. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa-Bildfunk

Hausärzt:innen im Saarland fühlen sich beim Impfen von Politik ausgebremst

Laut übereinstimmenden Berichten von der "Saarbrücker Zeitung" und "SR 3" fühlen sich die Hausärzt:innen im Saarland aktuell von der Politik bei den Corona-Impfungen ausgebremst. Grund dafür sind die aktuellen Pläne des Bundesgesundheitsministeriums, das in den vergangenen Wochen immer wieder in die Schlagzeilen geratene Vakzin von AstraZeneca künftig nicht mehr in den Impfzentren, sondern nur noch in den Arztpraxen verimpfen zu lassen

"Den impfenden, niedergelassenen Ärzten fehle jedes Verständnis für diese Entscheidung der Politik", wird Michael Kulas, der Sprecher des saarländischen Hausärzteverbands, vom "SR" zitiert. Gerade die saarländischen Impfzentren seien personell besser als die Arztpraxen dafür ausgelegt, auch längere Vorgespräche im Rahmen der Corona-Impfungen zu führen. Diese sind aufgrund der neuesten Erkenntnisse, wonach es in sehr seltenen Fällen einen Zusammenhang zwischen dem AstraZeneca-Impfstoff und Thrombosen gibt, nötig.

Ärzteschaft: Regierung verspielt Vertrauen in die Corona-Politik

Gegenüber der "SZ" erklärte Kulas unter anderem, dass man mit solchen "taktischen Manövern" nicht nur die Impfmöglichkeiten in den Hausarztpraxen ausbremse, sondern auch das Vertrauen der Bevölkerung in die gesamte Impfstrategie und Corona-Politik verspiele.

Kassenärztliche Vereinigung übt ebenfalls Kritik an Impfstoffverteilung

Auch die Kassenärztliche Vereinigung im Saarland (KV) kritisiert die Entscheidung der Politik. Da das Präparat von AstraZeneca nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission nur an Personen über 60 Jahre verabreicht werden dürfe, hätte man bei Aufhebung der Priorisierungen nicht mehr genügend Impfstoff für die jüngeren Patient:innen in den Arztpraxen, bemängelt Joachim Meiser, der Impf-Koordinator der KV, gegenüber dem "SR". Zudem verlagere die Politik durch das "Abschieben des ungeliebten AstraZeneca-Impfstoffes allein auf die Arztpraxen" auch die Probleme auf die niedergelassenen Ärzt:innen.

Dadurch bestünde die Gefahr, dass man die gut angelaufenen Corona-Impfungen in den saarländischen Arztpraxen nochmals deutlich verlangsamen werde. In der ersten Woche nach dem Impfstart sind laut Angaben der KV bereits 12.140 Corona-Impfungen durchgeführt worden. 

Verwendete Quellen:
- Berichte von "SZ" und "SR 3"
- eigene Berichte

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"Unverschämtheit" und "Schlag ins Gesicht": Verdi kritisiert Saar-Regierung für Corona-Ampel

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Die Gewerkschaft Verdi hat die saarländische Landesregierung harsch für deren Corona-Ampel kritisiert. Foto: Christophe Gateau/dpa-Bildfunk

Anlässlich der Beratung des deutschen Bundestages zum "Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung" finden am heutigen Montag (12. April 2021) bundesweit Proteste vor den Krankenhäusern statt. Die Gewerkschaft Verdi fordert die Einführung einer bedarfsgerechten Personalbemessung und sieht das Gesetz als letzte Chance an, noch vor den Bundestagswahlen eine tatsächliche Verbesserung für die Pflegekräfte und die Patient:innen auf den Weg zu bringen.

Verdi: Corona-Ampel im Saarland ist "Unverschämtheit"

Im Saarland schwingt bei den Verdi-Protesten aufgrund des regionalen Corona-Modellprojekts allerdings noch deutlich mehr Kritik als in anderen Regionen mit. So empfindet die Gewerkschaft eine saarländische Corona-Ampel, die auf "grün" oder "gelb" steht, als Farce. "Es ist eine Unverschämtheit des Ministerpräsidenten und der Landesregierung, sich überhaupt zu wagen, die saarländische Corona-Ampel auf einen anderen Status zu setzen als auf Rot", erklärt Lisa Summkeller, die bei Verdi als Gewerkschaftssekretärin für die Einrichtungen des Gesundheitswesens in der Region Saar/Trier zuständig ist.

Verdi: Politik schaut seit Jahren nur zu

"Die politisch Verantwortlichen haben entschieden, die Rotphase auszurufen bei 'drohender Überlastung des Gesundheitswesens'. Diese Überlastung droht nicht, sie besteht bereits seit Jahren. Und seit Jahren schaut die Politik zu, macht Versprechungen, aber tut nichts Wirkungsvolles", so Summkeller weiter.

Gespart werde vorwiegend am Personal

Einen Grund für die Überlastung sieht Verdi darin, dass das deutsche Krankenhauswesen per Gesetz einem dualen Finanzierungssystem unterliegt. Das führe dazu, dass die Krankenhäuser das Generieren von möglichst vielen und teuren Fällen zur obersten Priorität erklärten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Gesundheit von Patient:innen und Beschäftigten bliebe dadurch zwangsläufig auf der Strecke. Gespart werde vorwiegend am Personal, was sich negativ auf die Versorgung auswirke.

Zudem gebe es laut Verdi seit mehr als 25 Jahren kein verbindliches Instrument, um einen Personalbedarf zu ermitteln, der sich auch am tatsächlichen Bedarf ausrichtet. Pflegepersonal-Untergrenzen seien nicht geeignet, gute Arbeitsbedingungen und eine gute Versorgungsqualität zu ermöglichen.

Modellregion Saarland mit grüner oder gelber Ampel fühlt sich wie "Schlag ins Gesicht" für Pflegekräfte an

"Wer meint, es bestünde keine Überlastung, muss die letzten Jahre geschlafen haben", kritisiert Summkeller die saarländische Landesregierung. "Für die saarländischen Pflegekräfte fühlt sich die Modellregion Saarland mit einer grünen oder gelben Ampel an wie ein Schlag ins Gesicht durch die Politik – in Wahrheit ist es jedoch ein ordentlicher Tritt in den Hintern, während die Hände zum Klatschen genutzt werden!", so die Gewerkschafterin weiter.

Verdi: Es muss endlich Entlastung geben

Verdi fordert sowohl Landes- als auch Bundesregierung auf, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um die seit Jahrzehnten bestehenden Missstände endlich zu verbessern. "Es geht nicht darum, die vermeintlich bevorstehende Überlastung zu verhindern, es muss endlich eine Entlastung geben. Wir appellieren eindringlich an den Ministerpräsidenten: Setzen auch Sie sich dafür ein, dass die Ampel der Arbeitsbedingungen nicht mehr auf Dauer-Rot steht! Wenn das erledigt ist, können Sie sich Gedanken über eine saarländische Corona-Ampel machen", heißt es in einer aktuellen Mitteilung des Verdi-Bezirks Region Saar/Trier.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung von Verdi Bezirk Region Saar/Trier vom 12.04.2021

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Bald täglich Flüge von Saarbrücken nach Mallorca

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Hier zu sehen: ein Teil des Flughafens in Saarbrücken-Ensheim. Archivfoto: BeckerBredel

Der Touristikkonzern TUI bietet ab Mitte Mai täglich Flüge von Saarbrücken nach Mallorca an. Auch Reiseziele in Griechenland und auf den Kanaren stehen auf dem Flugplan, teilte das Unternehmen am heutigen Montag (12. April 2021) mit.

Diese Ziele werden auch angeflogen

Insgesamt 600 Flüge soll es zwischen dem 13. Mai und Oktober geben. Neben der "Top-Destination" Mallorca werden auch Kreta (dienstags und freitags), Kos (montags), Rhodos (donnerstags), Fuerteventura (samstags) und Gran Canaria (sonntags) angesteuert.

Stefan Baumert, Geschäftsführer Touristik bei TUI Deutschland, sagte, mit den Hygienekonzepten, dem Covid-Protect-Reiseschutz und den flexiblen Umbuchungsoptionen sei Pauschalreise ganz besonders jetzt eine "sichere Wahl". Bis 14 Tage vor Anreise können Flugpauschalreisen gebührenfrei umgebucht oder storniert werden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der TUI Deutschland, 12.04.2021

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Auch unter neuer Führung: "VeBistro" im Bliesgau bleibt vegan

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Das VeBistro im Bliesgau soll bald unter neuer Führung wiedereröffnen. Foto: EPei/CC BY-SA 3.0

Sechs Jahre lang führte Rosi Bachmann das kleine Bistro im Kulturlandschaftszentrum Haus Lochfeld in Wittersheim. Nun hat ihr Nachfolger Gerhard Schörkl den Pachtvertrag unterschrieben. 

VeBistro hat sich zu einer beliebten Adresse entwickelt

In den vergangenen Jahren hatte das VeBistro auch über die saarländischen Grenzen hinaus einen guten Ruf erlangt. Die Kunden seien von Luxemburg bis Landau her gekommen. Laut Rosi Bachmann hätten viele sogar nur wegen des veganen Bistros hier Urlaub gemacht. 

Das liege nach Ansicht von Christian Stein vom Zweckverband "Saar-Blies-Gau/Auf der Lohe" an der Lage im Biosphärenreservat Bliegau, das sich zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt hat. Zudem finde die wachsende Fangemeinde der veganen Küche im Haus Lochfeld ein kulinarisches Angebot, das im ländlichen Raum so nicht oft zu finden sei. 

Neuer Küchenchef ist im Haus Lochfeld kein Unbekannter

Nichtsdestotrotz will sich Bachmann mit ihrem Ehemann nun neuen Aufgaben widmen. Das VeBistro verlässt sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Über ihren Nachfolger sei sie jedoch sehr glücklich. Gerhard Schörkl kennt sich im Haus Lochfeld bereits aus. Der Umweltschutztechniker, der im Hofladen auf dem Wintringer Hof arbeitet, ging Rosi Bachmann in der Vergangenheit bereits häufig zur Hand. 

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Gerhard Schörkl (vorne links) und Landrat Dr. Theophil Gallo unterschreiben den Pachtvertrag im Beisein von Dr. Gerhard Mörsch, Rosi Bachmann und Christian Stein (stehend v. l.). Foto: Sandra Brettar/Saarpfalz-Kreis

VeBistro soll auch unter neuer Führung vegan bleiben

Das VeBistro will Gerhard Schörkl im Sinne seiner Vorgängerin weiterführen - also vegan. "Ich bin seit 38 Jahren aus tiefer Überzeugung Vegetarier und die vegane Küche ist sehr nahr- und schmackhaft sowie abwechslungsreich. Ich kann sie nur jedem empfehlen." Auf seine neue Aufgabe blicke er mit Tatendrang und Zuversicht: "Das Haus Lochfeld ist ein sehr authentischer Platz, den ich gerne mit Leben fülle."

Auch Landrat Dr. Theophil Gallo ist überzeugt, dass die Nachfrage weiter da sein werde: Auch als Nicht-Veganer habe ihm bisher alles geschmeckt, was er im VeBistro verkosten durfte. Das VeBistro biete eine Alternative zum Fleischgenuss. Die Verbraucher:innen können selbst entscheiden, welches Angebot sie nutzen. Auch für die wichtigen Beweidungs- und Milchviehbetrieben sei in der Region weiterhin Platz. 

Produkte werden aus dem Biosphärenreservat bezogen

Und die Region soll auch im veganen Bistro weiter eine zentrale Rolle spielen. "Natürlich werde ich weiterhin so weit wie möglich Produkte und Zutaten aus der Biosphären-Region verwenden", erklärte Schörkl. Unterstützung soll er dabei auch weiterhin vom Biosphärenzweckverband Bliesgau erhalten. Dessen Geschäftsführer Dr. Gerhard Mörsch freut sich, dass das nachhaltige und klimaschonende Konzept mit regionalen und natürlichen Ressourcen fortbestehen soll.

Termin für Wiedereröffnung steht noch nicht fest

Der Wiedereröffnung sieht Landrat Gallo optimistisch entgegen: "Wenn es die Menschen wieder nach draußen zieht, ist das Haus Lochfeld der richtige Ort, um etwas Besonderes erleben zu können, um im wahrsten Sinne Kultur zu atmen." Wann genau im VeBistro wieder vegane Leckereien angeboten werden, ist noch nicht bekannt.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Saarpfalz-Kreises
- Foto: EPei/CC BY-SA 3.0

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Corona-Fälle an Kitas, Schulen und Kliniken im Landkreis Neunkirchen gemeldet

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An mehreren Schulen und Kitas, aber auch Kliniken im Landkreis Neunkirchen wurden Corona-Fälle gemeldet. Symbolfoto: Matthias Bein/dpa-Bildfunk

Derzeit sind im Landkreis Neunkirchen 499 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Von den Fällen betreffen einige auch öffentliche Einrichtungen, an denen Quarantäne angeordnet wurde. An folgenden Institutionen wurden eine oder mehrere Infektionen gemeldet:

Kliniken und Reha-Einrichtungen:
- Fliedner Krankenhaus, Neunkirchen
- Rehaklinik, Illingen
- Reha GmbH (Wohnanlage am Hüttenpark), Neunkirchen

Kitas und Kindergärten:
- Kindergarten, Neunkirchen-Heinitz
- Städtische Kita Regenbogen, Neunkirchen

Schulen:
- Bachschule (Grundschule), Neunkirchen
- Steinwald Gymnasium, Neunkirchen

Wie viele Personen im Einzelnen infiziert oder in Quarantäne sind, hat der Landkreis nicht mitgeteilt. 

Die aktuellen Corona-Zahlen im Landkreis Neunkirchen

Im Landkreis Neunkirchen wurden bislang insgesamt 4.423 Corona-Infektionen gemeldet. Davon gelten 3.817 Personen als geheilt, 107 sind verstorben. Bei 503 der gemeldeten Fälle wurde eine Mutation festgestellt. Dabei handelt es sich 448-mal um die britische Variante und 55-mal um die afrikanische.  Aktuell liegt die Sieben-Tages-Inzidenz bei 160,7. Das ist der saarlandweit höchste Wert. Alle aktuellen Zahlen aus dem gesamten Saarland hier.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landkreises Neunkirchen

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"Drinnen lauert die Gefahr": Forscher:innen für Kurswechsel in Corona-Politik

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Die Forscher:innen fordern von der Politik Maßnahmen für Innenräume. Foto: dpa-Bildfunk

Führende Aerosolforscher:innen aus Deutschland fordern von der Politik einen Kurswechsel bei den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Seuche. "Wenn wir die Pandemie in den Griff bekommen wollen, müssen wir die Menschen sensibilisieren, dass DRINNEN die Gefahr lauert", heißt es in einem Brief an die Bundesregierung und an die Landesregierungen, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Es gilt als sicher, dass sich das Coronavirus vor allem über Luft verbreitet.

Aerosolforscher:innen: Hier braucht es Maßnahmen

"Leider werden bis heute wesentliche Erkenntnisse unserer Forschungsarbeit nicht in praktisches Handeln übersetzt", kritisieren die Verfasser:innen. In Wohnungen, Büros, Klassenräumen, Wohnanlagen und Betreuungseinrichtungen müssten Maßnahmen ergriffen werden. In Innenräumen finde auch dann eine Ansteckung statt, wenn man sich nicht direkt mit jemandem trifft, sich aber eine infektiöse Person vorher in einem schlecht belüfteten Raum aufgehalten hat, warnen sie. Debatten über das Flanieren auf Flusspromenaden, den Aufenthalt in Biergärten, das Joggen oder Radfahren seien hingegen kontraproduktiv.

Maskenpflicht beim Joggen hat kaum Effekt

Maßnahmen wie die Maskenpflicht beim Joggen an Alster und Elbe in Hamburg etwa seien eher symbolischer Natur und ließen "keinen nennenswerten Einfluss auf das Infektionsgeschehen erwarten", schreiben die Expert:innen. Sars-CoV-2-Erreger würden fast ausnahmslos in Innenräumen übertragen. Im Freien sei das äußerst selten, im Promille-Bereich. Hierauf sollten die begrenzten Ressourcen nicht verschwendet werden, heißt es in dem Brief. Auch würden im Freien nie größere Gruppen - sogenannte Cluster - infiziert, wie das in Innenräumen etwa in Heimen, Schulen, Veranstaltungen, Chorproben oder Busfahrten zu beobachten sei.

Was die Expert:innen von Ausgangssperren halten

Auch die Ausgangssperren versprechen aus Sicht der Wissenschaftler:innen mehr als sie halten können. "Die heimlichen Treffen in Innenräumen werden damit nicht verhindert, sondern lediglich die Motivation erhöht, sich den staatlichen Anordnungen noch mehr zu entziehen", schreiben sie. "In der Fußgängerzone eine Maske zu tragen, um anschließend im eigenen Wohnzimmer eine Kaffeetafel ohne Maske zu veranstalten, ist nicht das, was wir als Experten unter Infektionsvermeidung verstehen." Mit Ausgangsbeschränkungen will die Politik verhindern, dass sich Menschen zeitweise überhaupt treffen.

Wie die Maßnahmen aussehen müssten

Stattdessen empfehlen die Autor:innen mehrere Maßnahmen wie Treffen in Innenräumen so kurz wie möglich zu gestalten, mit häufigem Stoß- oder Querlüften Bedingungen wie im Freien zu schaffen, effektive Masken in Innenräumen zu tragen sowie Raumluftreiniger und Filter überall dort zu installieren, wo Menschen sich länger in geschlossenen Räumen aufhalten müssen - etwa in Pflegeheimen, Büros und Schulen.

"Die Kombination dieser Maßnahmen führt zum Erfolg", heißt es weiter. "Wird das entsprechend kommuniziert, gewinnen damit die Menschen in dieser schweren Zeit zugleich ein Stück ihrer Bewegungsfreiheit zurück." Zu den Unterzeichnern zählen der Präsident der Gesellschaft für Aerosolforschung, Christof Asbach, Generalsekretärin Birgit Wehner und der frühere Präsident der Internationalen Gesellschaft für Aerosole in der Medizin, Gerhard Scheuch.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Neue Corona-Fälle an Schulen und Kitas im Kreis Saarlouis

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Der Landkreis Saarlouis meldet auch neue Corona-Fälle an Grundschulen. Foto: Annette Riedl/dpa-Bildfunk

An vier Einrichtungen im Landkreis Saarlouis gibt es neue Corona-Fälle. Laut Verwaltung sind zwei Grundschulen und zwei Kitas betroffen, teilte sie am Sonntag (11. April 2021) mit.

Infektionen an Grundschulen registriert

Demnach wurde eine Person an der Grundschule im alten Kloster im Saarlouiser Stadtteil Fraulautern positiv auf das Virus getestet. Weitere 28 Personen mussten in Quarantäne. Zudem wurden insgesamt zwölf Menschen wegen einer Infektion an der Grundschule in Schmelz-Hüttersdorf in Isolation geschickt.

Fälle an Kitas in Bous und Lebach

Nach Angaben der Kreisverwaltung hat sich auch eine Person an der Kita St. Raphael in Bous mit Sars-CoV-2 angesteckt. Für weitere 53 Menschen wurde Quarantäne angeordnet. An der städtischen Kita in Lebach gibt es ebenso einen Fall. Die Kontaktpersonen werden noch ermittelt.

Corona im Landkreis Saarlouis

Die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Saarlouis liegt derzeit bei rund 101 (Vorwoche: 107). Seit Beginn der Pandemie haben sich hier 6.894 Menschen mit Corona infiziert, 143 sind in Verbindung mit dem Virus gestorben. Alle aktuellen Zahlen aus dem gesamten Saarland hier.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landkreises Saarlouis, 11.04.2021

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"Corona-Ampel" im Saarland jetzt auf gelber Stufe - erweiterte Testpflicht

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Die "Corona-Ampel" im Saarland steht nun auf gelber Stufe. Foto: (Hintergrund) BeckerBredel | (Grafik) Pixabay

"Corona-Ampel" im Saarland jetzt auf gelber Stufe

Die Saar-Landesregierung hat am Sonntagabend (11. April 2021) entschieden: Die "Corona-Ampel" wird hierzulande auf die gelbe Stufe umgestellt. Dadurch greift eine erweiterte Testpflicht. Das geht aus einer entsprechenden Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums hervor.

Ab morgen ausgeweitete Testpflicht

Den Angaben zufolge gilt die Maßnahme ab Montag (12. April 2021). "Die bestehende Testpflicht wird auf alle bisher geöffneten Bereiche ausgeweitet (Einzelhandel, alle körpernahen Dienstleistungen, etc.). Ausnahmen davon wird es lediglich für Bedarfe der Grundversorgung geben, wie Lebensmittel, Bankdienstleistungen oder medizinische Behandlungen", so die Mitteilung.

Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) dazu: "Wir haben zu Beginn des Saarland-Modells immer wieder betont, dass bei einem Anstieg der Infektionen weitere Testpflichten eingeführt werden und wir die Ursachen des weiteren Infektionsgeschehens genau analysieren". Je mehr man teste, desto mehr Infektionen würden aufgedeckt.

Hintergrund

Im Rahmen des "Saarland-Modells" sind Verschärfungen anhand eines "Ampel-Systems" geregelt. Beträgt die 7-Tages-Inzidenz landesweit über 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:innen an drei Tagen hintereinander (wie aktuell von Freitag bis Sonntag), gilt die gelbe Stufe mit der erweiterten Testpflicht. Droht eine Überlastung des Gesundheitswesens, wird die Ampel auf die rote Stufe umgestellt. Das würde ein Zurückziehen der Öffnungsschritte bedeuten. Genaue Kennzahlen oder Richtlinien, wann das Gesundheitswesen zu überlasten droht, hat die Saar-Landesregierung bislang nicht veröffentlicht. "Wenn das Infektionsgeschehen nicht unter Kontrolle bleibt und dem Gesundheitssystem eine Überlastung droht, werden wir, ohne zu zögern, auf Stufe Rot stellen und die Notbremse ziehen", so Monika Bachmann.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Gesundheitsministeriums Saar, 11.04.2021
- eigene Berichte

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"Wäre es nicht ehrlicher, ein Jahr ausfallen zu lassen?" - Saar-Koch Christian Bau kritisiert Restaurantführer

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Christian Bau (50), der in Perl-Nennig ein Sternerestaurant führt, hält die Testergebnisse von Restaurantführern im Corona-Jahr für fragwürdig. Archivfoto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Laut Saar-Sternekoch Christian Bau wundern sich derzeit viele Küchenchef:innen in Deutschland über die Kritiken in Restaurantführern. Wie der 50-Jährige in der "Welt" schreibt, sei vielen seiner Kolleg:innen schleierhaft, wie die Bewertungen im Corona-Jahr eigentlich zustande kamen. 

Restaurantführer hätten nicht genug Zeit gehabt

"Eigentlich äußern wir Köche uns nur ungern kritisch über die Führer. Doch hinter vorgehaltener Hand – das weiß ich aus Gesprächen mit Kollegen – wurde ihr Erscheinen in einem Jahr, in dem sie nur fünf bis sechs Monate fürs Testen zur Verfügung hatten, von einigem Unmut begleitet", so Bau, der in einem Drei-Sterne-Restaurant im Saarland kocht.

Es sei fraglich, wie die Ratgeber in der kurzen Zeit 1.000 Restaurants besuchen und bewerten konnten. Traditionell werde im Januar und Februar wenig oder gar nicht getestet. Im März 2020 folgte dann der Lockdown. Das "Victor's Fine Dining" hatte im Anschluss erst ab dem 20. Mai wieder geöffnet und sei auf Monate ausgebucht gewesen. "Bei vielen Kollegen war das ähnlich", so Bau. 

"Wäre es nicht ehrlicher, ein Jahr ausfallen zu lassen?"

Der Dreisternekoch habe im September Anrufe von Chefredakteur:innen von Restaurantführern erhalten, die fragten, ob das "Victor's" überhaupt geöffnet sei, da keine Tische verfügbar waren. "Wäre es da nicht ehrlicher gewesen, die Führer einfach ein Jahr ausfallen zu lassen?", fragt sich Bau in der "Welt". 

Zwei der Restaurant-Ratgeber immerhin reagierten auf die Umstände. So habe der "Gusto" die Bewertungen zunächst online aktualisiert und die gedruckte Ausgabe verschoben. Der "Gault&Millau", der Bau 2018 zum "Koch des Jahres" kürte, testet nur noch 500 Adressen.

Bau solidarisiert sich nach Sterneverlust mit Klaus Erfort

Der Zweck der sieben deutschen Restaurantführer sei zwar nicht, Köche und Köchinnen auszuzeichnen, sondern den Leser:innen Empfehlungen zu geben. Dennoch verstehe Christian Bau die Unzufriedenheit in der Branche: "Ich wünsche keinem Koch den Abzug einer Note oder eines Sterns. Schon gar nicht meinem Kollegen und Quasinachbarn Klaus Erfort". Nach der Bewertung des "Guide Michelin" im März 2021 hatte der Saarbrücker Küchenchef einen seiner drei Sterne verloren.

Die Bewertung habe auch auf Bau negative Auswirkungen. "Zwischen unseren Restaurants liegen nur etwa 70 Kilometer, und für uns im kleinen Saarland sind zwei Dreisterner ein Marketingvorteil, der uns viele zusätzliche Gäste gebracht hat." Nach der Bewertung habe Bau seinen Kollegen sofort angerufen und Unterstützung angeboten. Unter Spitzenköch:innen gebe es einen Ehrenkodex. "Kollegialität, Anstand und Respekt sind für uns untereinander fundamental."

Auch Erfort betonte die Herausforderungen durch Corona

Erfort hatte auf den Verlust des dritten Sterns mit Klasse reagiert. Für ihn habe sein Team die Bestnote verdient und er wolle den verlorenen Stern zurückerobern - sobald ein Neustart möglich sei. "Das zurückliegende Jahr mit seinen besonderen Herausforderungen hat seine Tribute gefordert - insbesondere von den Häusern in der Spitzengastronomie, die vom Inhaber, ohne Hotel oder Finanzier im Hintergrund geführt werden".

Bau zweifelt, dass Guides genügend Reservierungen bekamen

In seinem Kommentar erklärt Bau abschließend, er wolle sich nicht anmaßen, die Vergabepraxis des "Guide Michelin" zu beurteilen. Er müsse dem Restaurantführer zugestehen, dass er sich Bewertungen nicht leicht macht. "Ich wurde vor meinem dritten Stern fünf- bis sechsmal besucht, bis er dann vergeben wurde." Im vergangenen Jahr allerdings hätten es die Tester:innen schwer gehabt, überhaupt so viele Reservierungen zu ergattern.

Verwendete Quellen:
- Welt
- Eigene Artikel

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Ladendetektiv bei räuberischem Diebstahl in Neunkirchen verletzt

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Der Ladendetektiv beobachtete den Dieb über die Überwachungskameras und versuchte ihn am Ausgang aufzuhalten. Symbolfoto: Boris Roessler/dpa-Bildfunk

Der Vorfall ereignete sich gegen 15:20 Uhr in einem Drogeriemarkt in der Bahnhofstraße in Neunkirchen. Ein unbekannter Mann hatte sich in die Parfümabteilung begeben und dort einen Flakon im Wert von 49,99 Euro in die Innentasche seiner Winterjacke gesteckt. Dabei wurde er jedoch von einem Ladendetektiv über die Überwachungskameras beobachtet.

Ladendetektiv versucht Dieb aufzuhalten

Nachdem der Dieb den Kassenbereich passiert hatte, sprach der Detektiv ihn auf die Tat an. Daraufhin ergriff der Täter die Flucht. Der Drogerieangestellte versuchte den Mann festzuhalten, wodurch es zu einer Rangelei kam. Der Räuber schlug und stieß den Ladendetektiv und brachte ihn so aus dem Gleichgewicht.

Als der Verfolger zu Boden, stürzte, bekam er jedoch ein Bein des Flüchtigen zu greifen. Der Täter zog den Sicherheitsmitarbeiter ein paar Meter über den Boden mit, bis dieser von ihm abließ. Er flüchtete weiter über die Lindenallee in Richtung Marienstraße/Brückenstraße.  

Mitarbeiter verletzt, Räuber flüchtig

Der Ladendetektiv war bei dem Versuch, den Dieb aufzuhalten, verletzt worden. Er musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Die anschließende Fahndung der Polizeiinspektion Neunkirchen nach dem unbekannten Dieb verlief erfolglos.

Täterbeschreibung

Die Beamten bitten daher um die Mithilfe bei der Suche nach dem Täter. Er wird wie folgt beschrieben:
- etwa 20-30 Jahre alt
- circa 190 cm groß
- schlanke Figur
- Frisur im Afro-Look
- trug schwarze Winterjacke mit Kapuze
- schwarz blaue Turnschuhe
- graue Jogginghose mit Aufschrift auf dem rechten Oberschenkel
- rotes T-Shirt mit weißen Streifen
- schwarze Bauchtasche quer über Oberkörper
- blaue Maske 

Potenzielle Zeugen setzen sich bitte unter der Telefonnummer 06821/203251 mit der PI Neunkirchen in Verbindung.

Verwendete Quellen: 
- Polizeiinspektion Neunkirchen

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Sieben-Tage-Inzidenz im Saarland drei Tage in Folge über 100

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Im Saarland wurden weitere Corona-Infektionen gemeldet. Foto: Sven Hoppe/dpa-Bildfunk

Im Saarland sind zurzeit 2.204 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Sonntag (11. April 2021), 16.00 Uhr, veröffentlicht hat.

66 neue Corona-Infektionen im Saarland

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 66 auf jetzt 33.614. Am Sonntag der vergangenen Woche waren es 104 Neuinfektionen gewesen. Die 7-Tages-Inzidenz beträgt damit 121,1 (Vorwoche: 84,3). Drei Tage in Folge wurde nun die 100er-Marke überschritten (Freitag: 103,7; Samstag: 125,0). Die Landesregierung schaltete die Corona-Ampel am Sonntagabend auf Gelb.

Keine weiteren Todesfälle gemeldet

Im Saarland ist kein weiterer Corona-Todesfall zu verzeichnen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, liegt somit weiter bei 947.

169 Personen im Krankenhaus

Als geheilt gelten inzwischen 30.463 Menschen (+44). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 169 stationär behandelt (-2). Davon liegen 53 auf der Intensivstation (-1). 

So sieht es aktuell in den Kreisen aus

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
- Saarbrücken: 12.854 (+37 gegenüber dem Vortag)
- Merzig-Wadern: 2.826 (+8)
- Neunkirchen: 4.423 (+8)
- Saarlouis: 6.894 (+4)
- Saarpfalz: 3.888 (+5)
- St. Wendel: 2.729 (+4)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatient:innen: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 11.04.2021
- Website des saarländischen Gesundheitsministeriums
- eigene Recherche
- eigener Bericht

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Teilnahmebedingungen: Gewinnspiel Gotti Pizza

Die Teilnahme am Gewinnspiel von SOL.DE, nachfolgend "Betreiber" genannt, ist kostenlos und richtet sich ausschließlich nach diesen Teilnahmebedingungen.

Ablauf des Gewinnspiels

Die Dauer des Gewinnspiels erstreckt sich vom 15.04.2021 bis zum 22.04.2021. Innerhalb dieses Zeitraums erhalten Nutzer online die Möglichkeit, am Gewinnspiel teilzunehmen.

Teilnahme

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, müssen User a) SOL.DE auf Instagram folgen, b) Gotti Pizza auf Instagram folgen, c) den Gewinnspiel-Beitrag liken, d) zwei Personen unter dem Gewinnspiel-Post markieren. Die Teilnahme ist nur innerhalb des Teilnahmezeitraums möglich. Nach Teilnahmeschluss eingehende Einsendungen werden bei der Auslosung nicht berücksichtigt. Pro Teilnehmer nimmt nur eine übermittelte Anmeldung am Gewinnspiel teil. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist kostenlos.

Teilnahmeberechtigte

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die ihren Wohnsitz in Deutschland und das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Teilnahme ist nicht auf Kunden des Veranstalters beschränkt und nicht vom Erwerb einer Ware oder Dienstleistung abhängig. Sollte ein Teilnehmer in seiner Geschäftsfähigkeit eingeschränkt sein, bedarf es der Einwilligung seines gesetzlichen Vertreters. Nicht teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle an der Konzeption und Umsetzung des Gewinnspiels beteiligte Personen und Mitarbeiter des Betreibers sowie ihre Familienmitglieder. Zudem behält sich der Betreiber vor, nach eigenem Ermessen Personen von der Teilnahme auszuschließen, wenn berechtigte Gründe vorliegen, beispielsweise (a) bei Manipulationen im Zusammenhang mit Zugang zum oder Durchführung des Gewinnspiels, (b) bei Verstößen gegen diese Teilnahmebedingungen, (c) bei unlauterem Handeln oder (d) bei falschen oder irreführenden Angaben im Zusammenhang mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel.

Gewinn, Benachrichtigung und Übermittlung des Gewinns

Folgende Preise werden vergeben: 1x1 Gutschein von Gotti Pizza über 30 Euro. Die Ermittlung der Gewinner erfolgt nach Teilnahmeschluss im Rahmen einer auf dem Zufallsprinzip beruhenden Verlosung. Die Gewinner der Verlosung werden zeitnah über den Gewinn informiert. Die Aushändigung des Gewinns erfolgt ausschließlich an den Gewinner. Ein Umtausch sowie eine Barauszahlung des Gewinns sind nicht möglich. Eventuell für den Versand der Gewinne anfallende Kosten übernimmt der Betreiber. Mit der Inanspruchnahme des Gewinns verbundene Zusatzkosten gehen zu Lasten des Gewinners. Für eine etwaige Versteuerung des Gewinns ist der Gewinner selbst verantwortlich. Meldet sich der Gewinner nach zweifacher Aufforderung innerhalb einer Frist von drei Wochen nicht, kann der Gewinn auf einen anderen Teilnehmer übertragen werden.

Beendigung des Gewinnspiels

Der Veranstalter behält sich ausdrücklich vor, das Gewinnspiel ohne vorherige Ankündigung und ohne Mitteilung von Gründen zu beenden. Dies gilt insbesondere für jegliche Gründe, die einen planmäßigen Ablauf des Gewinnspiels stören oder verhindern würden.

Datenschutz

Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Der Teilnehmer versichert, dass die von ihm gemachten Angaben zur Person, insbesondere Vor-, Nachname, Adresse und E-Mail-Adresse wahrheitsgemäß und richtig sind. Der Veranstalter weist darauf hin, dass sämtliche personenbezogenen Daten des Teilnehmers zur Abwicklung an die Firma Gotti Pizza weitergegeben werden. Im Falle eines Gewinns erklärt sich der Gewinner mit der Veröffentlichung seines Namens und Wohnorts in den vom Veranstalter genutzten Medien einverstanden. Dies schließt die Bekanntgabe des Gewinners auf der Webseite des Betreibers und seinen Social Media-Plattformen mit ein. Der Teilnehmer kann seine erklärte Einwilligung jederzeit widerrufen. Der Widerruf ist schriftlich an die im Impressumsbereich angegebenen Kontaktdaten des Veranstalters zu richten. Nach Widerruf der Einwilligung werden die erhobenen und gespeicherten personenbezogenen Daten des Teilnehmers umgehend gelöscht.

Facebook Disclaimer

Diese Aktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Anwendbares Recht

Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel sind an den Betreiber zu richten. Kontaktmöglichkeiten finden sich im Impressumsbereich. Das Gewinnspiel des Betreibers unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser Teilnahmebedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit dieser Teilnahmebedingungen im Übrigen nicht berührt. Statt der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige gesetzlich zulässige Regelung, die dem in der unwirksamen Bestimmung zum Ausdruck gekommenen Sinn und Zweck wirtschaftlich am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für den Fall des Vorliegens einer Regelungslücke in diesen Teilnahmebedingungen.

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