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Leute kommen fleißig zu Nacht-Terminen in Lebacher Impfzentrum

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Die Nachttermine im Lebacher Impfzentrum sind bis Mitte Mai ausgebucht. Foto: Birgit Reichert/dpa-Bildfunk

Im bundesweit ersten rund um die Uhr arbeitenden Corona-Impfzentrum der Bundeswehr im Saarland werden terminierte Nacht-Impfungen bis auf wenige Ausnahmen wahrgenommen. Es komme sehr selten vor, dass jemand zu einem Termin in Lebach nicht erscheine - egal ob dieser um 01.00 Uhr, 04.00 Uhr oder 05.00 Uhr morgens sei, sagte der Sprecher des Landeskommandos Saarland in Saarlouis der Deutschen Presse-Agentur.

"Wenn sie wieder gehen, sind sie noch besser gelaunt"

Im Schnitt gebe es pro Nachtschicht 300 Impftermine. "Die Leute kommen gut gelaunt und wenn sie wieder gehen, sind sie noch besser gelaunt", so der Sprecher.

Bis Mai alle Nacht-Impfungen ausgebucht

Am Ostersonntag war das Impfzentrum der Bundeswehr auf dem Gelände der Graf-Haeseler-Kaserne in Lebach in einen 24-Stunden-Betrieb gegangen. In den ersten acht Tagen seien dort knapp 8.000 Impfungen gemacht worden, teilte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums in Saarbrücken mit. Alle Nachttermine bis Mitte Mai seien vergeben, die Leute hätten sich freiwillig dazu anmelden können. Auch sie sagte: "Die Nachttermine werden gewissenhaft angenommen."

Folgen weitere 24-Stunden-Zentren in Deutschland?

Der Betrieb laufe reibungslos, sagte Oberstleutnant Thomas Dillschneider. Rund 110 Soldat:innen seien in einem Drei-Schicht-Betrieb im Einsatz. Das Impfzentrum Nord in Lebach ist eines von vieren im Saarland und seit Anfang März in Betrieb. Es könne mit seinem Rund-um-die-Uhr-Betrieb Vorbild für weitere in Deutschland sein.

Bundeswehr hilft bei Corona-Bekämpfung im Saarland

Den Betrieb in Lebach hatte das Saar-Gesundheitsministerium bei der Bundeswehr beantragt. Im Rahmen von Amtshilfeanträgen sind im Saarland bereits gut 500 Soldat:innen eingebunden: Die Einsätze reichten von der Nachverfolgung von Kontakten in Gesundheitsämtern über Unterstützung in Impfzentren bis hin zu Schnelltests in Altenheimen und in Kommunen, hieß es.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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