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Darum fordern die Jusos Saar ein Ende des Saarland-Modells

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Einen Stopp des Öffnungsmodells hierzulande fordern die saarländischen Jusos. Foto: BeckerBredel

Jusos Saar fordern Ende des Saarland-Modells

Die saarländischen Jusos fordern einen Stopp des Saarland-Modells. Kira Braun, die Landesvorsitzende der SPD-Nachwuchsorganisation, sagte dazu am Sonntag (18. April 2021): Das umstrittene Öffnungsmodell gerate außer Kontrolle. Das zeige das "Chaos", das es in der Nacht auf Sonntag unter anderem in Saarbrücken gegeben habe. Nach Angaben der Polizei hatten dort 400 bis 500 Menschen gefeiert; es kam zu Übergriffen auf Einsatzkräfte. Wenn man solch ein Modell einführe, müsse man es "auch ordentlich kontrollieren", so Braun.

Offensichtlich seien die zuständigen Stellen mit der Umsetzung des Modells überfordert. Die Bilder von feiernden Menschen ohne Maske und Abstand seien am Tag des bundesweiten Gedenkens an die Corona-Opfer "ein besonderer Hohn für die Beschäftigten im Gesundheitswesen und für alle, die einen lieben Menschen in den vergangenen Monaten verloren haben", sagte die Landesvorsitzende.

Weitere Kritik

Zudem kritisierten die Jusos, dass es ihrer Ansicht nach immer noch keine ausreichende wissenschaftliche Begleitung des Modellprojekts gibt, das auf Öffnungen auf der Basis von Tests setzt. "Wir waren von Anfang an der Meinung, dass es ein völlig falscher Zeitpunkt ist, in der dritten Welle zu öffnen, während deutschlandweit die Zahlen steigen."

Hintergrund

Seit dem 6. April läuft im Saarland ein bundesweit beachtetes Modellprojekt, das auf Öffnungen auf der Basis von Schnelltests setzt. Neben der Außengastronomie durften unter anderem auch Fitnessstudios und Theater wieder öffnen - für jene, die einen tagesaktuellen negativen Test dabeihaben. Seit Montag steht die Ampel bereits auf Gelb - weil die Sieben-Tage-Inzidenz an drei Tagen hintereinander über 100 gestiegen war.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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