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Ausgangsbeschränkungen, Schulschließungen: Bundestag beschließt Notbremse

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Eine Mehrheit der Abgeordneten stimmte für die Notbremse. Foto: Michael Kappeler/dpa-Bildfunk

Der Bundestag hat am heutigen Mittwoch (21. April 2021) eine bundeseinheitliche Notbremse gegen die dritte Corona-Welle beschlossen. Mit der entsprechenden Änderung des Infektionsschutzgesetzes rücken Ausgangsbeschränkungen ab 22.00 Uhr und weitere Schritte zur Vermeidung von Kontakten näher. In namentlicher Abstimmung votierten 342 Abgeordnete für das Gesetz. Es gab 250 Nein-Stimmen und 64 Enthaltungen. Zuvor hatten in zweiter Lesung die Fraktionen von Union und SPD dafür gestimmt. AfD, FDP und Linke stimmten gegen das Gesetz. Die Grünen hatten sich enthalten.

Ausgangsbeschränkungen ab 22.00 Uhr

Die Notbremse soll bundesweit verbindliche Regeln für schärfere Corona-Gegenmaßnahmen festlegen. Falls die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz in einer Stadt oder einem Landkreis drei Tage hintereinander über 100 liegt, sollen weitgehende Ausgangsbeschränkungen von 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr greifen. Joggen und Spaziergänge sollen bis Mitternacht erlaubt bleiben, allerdings nur alleine.

Regeln für Läden

Ladeninhaber:innen dürfen Kundschaft bei einer Inzidenz über 100 nur noch empfangen, wenn diese einen negativen Corona-Test vorlegen und einen Termin gebucht haben. Steigt der Wert über 150, wäre nur noch das Abholen bestellter Waren (Click & Collect) erlaubt. Für Lebensmitteleinzelhandel, Apotheken und Drogerien gelten diese Einschränkungen nach wie vor nicht.

Ab 165er Inzidenz Distanzunterricht

Für Schulen soll ab einer Inzidenz von 165 Distanzunterricht verpflichtend werden. Für Kinder im Alter bis 14 Jahren soll kontaktloser Sport in Gruppen im Freien weiter möglich sein. Die Außenbereiche von Zoos und botanischen Gärten sollen für Besucher:innen mit aktuellem Negativ-Test offen bleiben.

Treten Vorschriften am Wochenende in Kraft?

Die Vorschriften könnten frühestens ab Samstag greifen. Bevor das geschehen kann, müssen sie am Donnerstag noch den Bundesrat passieren. Zudem muss Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Gesetz noch unterzeichnen, und es muss noch offiziell verkündet werden. Die Maßnahmen sind bis 30. Juni befristet. Der Gesetzgeber geht davon aus, dass spätestens dann die Pandemie durch die Impfungen stark zurückgedrängt ist.

Demo vor Reichtstagsgebäude

Dem Beschluss ging ein verbaler Schlagabtausch im Plenum voraus. Nahe dem Reichstagsgebäude demonstrierten mehr als 8.000 Gegner:innen der Corona-Maßnahmen. Wegen massiver Verstöße gegen die Corona-Regeln untersagte die Polizei die Demonstration. Beamt:innen versuchten, Teilnehmende zu zerstreuen. Es kam zu Angriffen auf die Einsatzkräfte.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Dehoga Saar: Öffnung der Außengastronomie hat sich bewährt

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Nach Ansicht des Verbands Dehoga hat sich die Öffnung der Außengastronomie im Saarland bewährt. Foto: dpa-Bildfunk/Oliver Dietze

Bei schönem Wetter wird Außengastronomie gut genutzt

Die Öffnung der Außengastronomie im Saarland-Modell hat sich nach Einschätzung des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga bewährt. "Leider war vor allem das Wetter ein Bremser", sagte Hauptgeschäftsführer Frank C. Hohrath der "Deutschen Presse-Agentur" in Saarbrücken. Denn seit dem Start des Öffnungsmodells am 6. April sei es oft zu kalt und zu nass gewesen, sich auf Terrassen zu setzen.

Nicht alle Flächen geöffnet

Längst nicht alle Gastronom:innen mit Außengastronomie hätten aber ihre Flächen geöffnet, sagte Hohrath. Er schätzte, dass sich rund 40 Prozent davon beteiligt hätten. "Wenn es deutlich wärmer wäre, wären es deutlich mehr, die aufmachen würden." Bei angenehmen Temperaturen würden die Angebote von Besucher:innen sehr gut angenommen. "Es kam bei der Bevölkerung gut an", sagte er.

Sorge um Bundes-Notbremse

Laut Dehoga Saar hat die Landesregierung mit den testbasierten Öffnungen "den richtigen Schritt gemacht". Viele Gastronom:innen fänden es gut, "dass sie nach fünf Monaten Lockdown endlich mal eine Wahl haben". Dass es mit den Öffnungen wohl teils wieder vorbei sein werde, wenn die Bundes-Notbremse in Kraft trete, findet er bedauerlich.

Dringen auf "intelligenteres System"

"Aus unserer Sicht ist es nicht richtig, Entscheidungen nur am Inzidenzwert festzumachen", sagte er. Das führe dazu, dass sich bei der Gastronomie nichts ändere. "Wir dringen daher auf ein intelligenteres System." Das Saarland-Modell sei wichtig, um Erkenntnisse aus Öffnungen auf der Basis von Tests zu ziehen.

Betriebe bangen um Existenz

Viele Betriebe würden derzeit um ihre Existenz bangen, sagte Hohrath. "Im Moment hangelt man sich so durch." Die "Nagelprobe" komme, wenn es tatsächlich wieder an den Start gehe. Bedauerlich sei, dass Fachkräfte verloren gingen. Im Saarland gibt es laut Dehoga rund 3.500 gastgewerbliche Betriebe mit rund 18.000 Beschäftigten.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Trumps Comeback auf Twitter

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Willkommen zum fruehstart Millennial-Update!
Ab jetzt fassen wir jeden Donnerstag die wichtigsten News des Tages hier kurz & prägnant für Euch zusammen. Dabei setzen wir den Schwerpunkt auf das, was Millennials wissen MÜSSEN: Das Neuste in Sachen Social Media & Big Tech.

Heute erfahren wir ...
... was the Donald wieder auf Twitter treibt.

Außerdem ...
... geht es heute um den Facebook Ad-Manager: Denn "This is, where the Magic happens". Bzw. die Manipulation.

Aber dazu gleich mehr.
Zunächst das Wetter: "Wechselhaft" wäre untertrieben. Denn es bleibt bei Regen, Graupel, Schnee, Sonne, Gewitter & Sturmböen. 7-14°C.

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... findet ihr unter fruehstart-newsletter.de. Also: Haut rein!

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Dann schreibt sie uns jederzeit gerne an crew@fruehstart-newsletter.de 

 

Donald is back!

 

The Donald himself ...
... ist bei Twitter bekanntlich lebenslang gesperrt.

Aber er war es ja gar nicht.
Sondern sein "Schreibtisch". Der hatte nämlich gestern einen eigenen Twitter-Account.

Aha.
Die Anliegen von Büromöbeln (maximale Papierbelastung, Missbrauch durch "auf den Tisch hauen", Kampagnen für leichtere Monitore, Tipps zur Holzwurmhygiene ...) sucht man hier aber Vergebens. Der Tisch konzentrierte sich auf die Verlautbarungen seines Herrn: Er kopierte Trumps neue "Pseudo-Tweets" (Kurzbeiträge in Tweet-Länge, die er auf seinem neuen Blog veröffentlicht) ins echte Twitter.

Kindergarten pur!
Aber kann man ja mal probieren. Denn wer den Twitter-Chef Jack Dorsey kennt, der weiß: Er hätte seinen Quotenbringer vielleicht ganz gerne wieder an Bord. Denn Hipstertum & Zottelbart hin, Nasenring & Yoga her: Trump war seine "Rampensau": Er steigerte die "Time on App" & das Engagement der Twitter-User im Alleingang um mehrere Prozentpunkte. Und für Social Networks bedeutet sowas: Bares Geld!

Ganz so dummdreist, ...
... kann er den Donald dann aber doch nicht durchkommen lassen. Daher endet unsere Bildergeschichte ...
... wie sie enden musste: Damit @Jack Dorsey nicht behaupten kann, ihm sei das ja alles gar nicht aufgefallen, ließ die Twittergemeinde in den USA permanent #RemoveTrumpJack trenden. Und bald darauf war der Ofen dann auch wieder aus.

Und die Moral von der Geschicht?
Vergesst den lieben Donny nicht! Denn er hat sich mitnichten von seinen Influencer-Ambitionen verabschiedet.

Und sein neuer Blog ...
... mag vielleicht nicht, wie angekündigt, das größte und beste Social Network aller Zeiten sein. (Keine Ahnung, ob er das wirklich so gesagt hat. Aber wäre doch seltsam, wenn nicht.)

Er tut aber seinen Zweck:
Er kann darauf seine Verlautbarungen verbreiten. Und die sind in Tweet-Länge portioniert, damit jeder Jünger sie schnell & einfach in den Twitter-Kosmos einspeisen kann: Die entsprechenden Share-Button prangen auch schon neben jedem einzelnen Bonmot. Der "Schreibtisch-Account" war eventuell also nur eine Anleitung, wie Donny das gerne hätte.

Soviel zu Twitter.
Denn selbst wenn Trump dort irgendwie wieder seine alte (Omni-)Präsenz anknüpfen könnte, fehlt ihm immer noch Facebook. Dort war er persönlich zwar nicht allzu aktiv. Aber für seine Kampagnen war der dortige Ad-Manager eine Wunderwaffe: Hier konnten seine Spin-Doctors jedem potenziellen Trump-Wähler seine individuelle zusammengemischte Dosis Gift servieren (wie das funktioniert, besprechen wir heute unter READ THIS TODAY). 

Und hier ...
... ist das letzte Wort auch noch nicht gesprochen! Mark Zuckerberg wollte die Entscheidung über den Trump-Bann ja bequem an sein "Oversight-Bord" weiterreichen. Das tut ihm diesen Gefallen aber nicht - und spielt ihm den schwarzen Peter nun einfach wieder zurück: Facebook selbst müsse erstmal genauere Regeln für einen solchen Fall definieren, bevor man als "Gericht" darüber entscheiden könne.

Round II, FIGHT!!!
Denn wer denkt, der Donald lasse sich kampflos vom allmächtigen Ad-Manager ausschließen, der hat sich geschnitten: Druck auf die Social Media auszuüben, ist - neben Schmähkampagnen für untreue Republikaner - nämlich die Top-Prio seiner neuen "Öffentlichkeitsarbeit".

 

Klima: Geht doch!


Bislang ...

... war in der Klimapolitik jedes einzelne Kilo CO2-Reduktion ein eigenes Drama. 

Aber wenn man wirklich will, ... 
... ist es anscheinend doch gar nicht sooo schwer: Binnen einer Woche hat die Bundesregierung beschlossen, Schland einfach mal fünf Jahre früher klimaneutral zu machen.

Wie kommts?
Grüne im Umfragenhoch, deren Programm vom BVerG geadelt wird - das ergibt wohl die ultimative "Klimazange"

Aufhebung der Impfstoff-Patente: Geht auch?

 


Gar nicht so einfach!

Das hört man auch zu der Forderung, den Patentschutz für die Impfstoffe aufzuheben: mRNA ist so kompliziert ..., das kann nicht jeder ..., eh zu wenig Rohstoffe ...

Mag ja sein.
Aber selbst wenn: SCHADEN würde eine Aufhebung des Patentschutzes dann ja trotzdem nicht. Außer eben der Pharma-Industrie.

Was bislang fehlte ...
... ist ein "BVerG-Moment" - eine Autorität, die sagt: Machen! Und genau das wurde jetzt wohl erreicht: Die USA unterstützen dieses Anliegen auf einmal. Daher könnte auch hier nun alles ganz schnell gehen ...

GEWINNER DES TAGES

 

Sascha Lobo. Denn bislang kannte man ihn vor allem als Cyber-Schwurbler. In Merkels Spätphase zeigt er nun aber ein erstaunliches Gespür für die richtigen Wunden - und legt jedes Mal den Finger rein.

VERLIERER DES TAGES

 

Der Spiegel. Denn Humor ist bekanntlich keine deutsche Stärke. Aber wenn einem wirklich nichts besseres einfällt, sollte man das mit dem Cartoon vielleicht einfach lassen.

Made in China. Denn bislang hatten solche Produkte den Ruf, nicht sonderlich haltbar zu sein. Und dann baut man im Reich der Mitte mal eine nahezu unkapputbare Raketenstufe, die selbst den Wiedereintritt in die Erdathmosphäre übersteht - und nun ist es auch wieder nicht Recht ...

READ THIS TODAY

 

Im "Ad-Manager" ...
... sieht man Facebooks wahres Gesicht. Denn hier kann man seine Zielpersonen heraussuchen: Alter, Geschlecht, Interessen, Beziehungsstatus, "hat vor kurzem ein Auto gekauft" ...

Nebenbei ...
...lassen sich über ein paar Tricks auch bestimmte Einkommensschichten herauspicken: Apple-User haben meist die dickeren Taschen (man kann sogar die Besitzer neuerer Smartphones (jünger als zwei Jahre) herausfiltern). Oder man geht einfach über das Geo-Targeting - und zielt ausschließlich auf gewisse Wohnviertel. Über die Spracheinstellungen (Bsp. Deutsch plus Türkisch) findet man auch schnell bestimmte Communities. Selbst schwarze Amerikaner lassen sich dort recht schnell von ihren weißen Mitbürgern trennen.

Und das ist erst der Anfang.
Denn wenn Facebook einmal eine gewisse Anzahl von Menschen gefunden hat, die auf eine bestimmte Anzeige überdurchschnittlich gut reagieren, kommt die KI ins Spiel: Sie findet heraus, was genau diese Menschen gemeinsam haben. Und dann sie sucht sie andere Facebook-User, die dieses Muster teilen. 

Das ist Facebooks heiliger Gral.
Denn es hat einen Weg gefunden, unglaublich schnell und unglaublich billig herauszufinden, wer sich von welcher Message überzeugen lässt. Das ist der feuchte Traum aller Marketer (und aller Manager politischer Kampagnen). Kein Wunder hängen sie alle am Ad-Manager, wie der Chunky an der Nadel. 

Und es funktioniert auch mit Fake News.
Genau das hat Cambridge Analytica für Trump gemacht: Man hat große Mengen an Verschwörungsmärchen produziert. Und den Ad-Manager herausfinden lassen, welcher User welchen Blödsinn hören will.

Hier hilft auch noch der Algorithmus:
Denn der ist auf "Engagement" programmiert. Und je empörender ein Post, desto mehr Reaktionen löst er aus - und desto stärker wird er dann vollautomatisch weiterverbreitet ...

Und Keep in Mind:
Die Insta-Werbung läuft ebenfalls über besagten Ad Manager.

Die App Signal ...
... hat nun eine Facebook-Ad geschaltet, die zeigt, wie Facebook Ads funktionieren. Und bezeichnenderweise hat Facebook diese Ad gesperrt.

 

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mjs

Saarbrücken weitet Maskenpflicht in der Innenstadt aus

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Ab morgen gilt in weiteren Teilen Saarbrückens eine Maskenpflicht. Foto: BeckerBredel

Maskenpflicht in Saarbrücken wird ausgeweitet

Saarbrücken weitet die Maskenpflicht in der Innenstadt aus. Das geht aus einer Mitteilung der Landeshauptstadt-Pressestelle vom heutigen Mittwoch (21. April 2021) hervor.

Den Angaben zufolge gilt die entsprechende Allgemeinverfügung ab dem morgigen Donnerstag bis zum 3. Mai an allen Tagen von 11.00 bis 24.00 Uhr "außerhalb eines Sitzplatzes im Bereich der zugelassenen Außengastronomie" - sofern "gesundheitliche Gründe nicht entgegenstehen". Anders formuliert: Wer einen zugewiesenen Platz im Bereich einer Außengastronomiefläche erhält, muss keinen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Das sind die betroffenen Bereiche

Alle Personen ab dem sechsten Lebensjahr müssten demnach in folgenden Bereichen der Innenstadt einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen:
- St. Johanner Markt bis zur Grenze Hausnummer 18/20
- Kaltenbachstraße bis zur Kreuzung Gerberstraße
- Saarstraße bis zur Kreuzung am Stadtgraben

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Hier zu sehen: die betroffenen Bereiche. Grafik: saarbruecken.de

Reaktion auf Vorkommnisse auf dem St. Johanner Markt

Nach Angaben der Landeshauptstadt-Pressestelle ist die Ausweitung der Maskenpflicht unter anderem eine Reaktion auf die Vorkommnisse auf dem St. Johanner Markt am Wochenende. Dort hatten in der Nacht von Samstag auf Sonntag Hunderte Menschen gefeiert. Dabei wurden etwa Abstands- und Hygieneregeln mehrfach missachtet. Zudem ereigneten sich Übergriffe auf Einsatzkräfte der Polizei. Mit Plakaten weise die Stadt nun nochmals auf die bestehende Maskenpflicht hin.

Schutz gegen erhöhte Infektionsgefahr

Der Saarbrücker Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU) betonte zudem: "Wegen der derzeit in der Corona-Pandemie deutlich steigenden Infektionszahlen müssen wir unverzüglich wirksame Maßnahmen zur Verzögerung der Ausbreitungsdynamik und zur Unterbrechung von Infektionsketten ergreifen, um den Gesundheitsschutz der Bevölkerung sicherzustellen." Insofern sei es notwendig, "an stark frequentierten Plätzen und Straßen in der Stadt eine Pflicht zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung anzuordnen".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Pressestelle der Landeshauptstadt Saarbrücken, 21.04.2021
- eigener Bericht

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Alkoholverbot und Maskenpflicht für Saarlouiser Innenstadt geplant

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Die Stadt Saarlouis plant ein Alkoholverbot und eine Maskenpflicht. Foto: BeckerBredel

Maskenpflicht und Alkoholverbot in Saarlouis geplant

Um künftig einen ordnungsgemäßen Betrieb der Gastronomie gewährleisten zu können sowie größere Menschenansammlungen zu vermeiden, will die Stadt Saarlouis ein Alkoholverbot und eine Maskenpflicht einführen. Das habe die Stadtverwaltung auf "SR"-Anfrage mitgeteilt. Die Maßnahmen sollen abseits des gastronomischen Angebots in der Innenstadt gelten, so der Plan.

Maßnahmen ab Freitag

Wie aus einem "SZ"-Bericht hervorgeht, gelten die Maßnahmen ab Freitag (23. April 2021) täglich zwischen 18.00 und 02.00 Uhr. Die neuen Regelungen sollen vorerst bis zum 31. Mai in Kraft bleiben. Ausnahmen bestünden für Gäste in der Außengastronomie, die auf fest zugewiesenen Plätzen sitzen, Kinder unter sechs Jahren sowie bei gesundheitlichen Gründen, die einem Tragen der Maske entgegenstehen. An folgenden Bereichen sollen laut "SZ" das Alkoholverbot und die Maskenpflicht ab Freitag gültig sein:
- Alte-Brauerei-Straße
- Bierstraße
- Französische Straße
- Großer Markt
- Karcherstraße
- Kleiner Markt
- Postgässchen
- Silberherzstraße
- Sonnenstraße
- Weißkreuzstraße

Maßnahmen wegen Vorfällen am Wochenende

Hintergrund sind laut Stadt Corona-Verstöße und Menschenansammlungen am vergangenen Wochenende im Bereich zwischen dem Großen Markt und der Altstadt. Hier sei es unter anderem zu Verstößen gegen Abstandsregeln und das Alkoholausschank-Verbot ab 23.00 Uhr gekommen. Zum Teil sollen bis zu 600 Personen gleichzeitig in der Altstadt unterwegs gewesen sein.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Saarbrücker Zeitung

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Patryk Kubek

Giesinger, Oerding und Horn treten am Bostalsee auf

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Beim Strandkorb Open Air am Bostalsee mit dabei: Max Giesinger, Johannes Oerding und Guildo Horn. Fotos: Axel Heimken | Christian Charisius | Horst Ossinger/dpa-Bildfunk

Auch die Pop-Sänger Max Giesinger und Johannes Oerding sowie Schlager-Barde Guildo Horn treten in diesem Sommer auf dem Strandkorb Open Air am Bostalsee auf. Tickets sind bereits erhältlich, teilten die Veranstalter mit.

Giesinger, Oerding und Horn am Bostalsee

Giesinger wird sein Konzert am Montagabend, dem 28. Juni, spielen. Das Publikum kann sich auf eine Akustik-Darbietung des "80 Millionen"-Sängers freuen. "Ohne Strom" wird auch Oerding auftreten. Sein Konzert findet am Freitag, dem 2. Juli, statt. Horn tritt zusammen mit seiner Band Die orthopädischen Strümpfe am Sonntagabend, dem 13. Juni, auf. Weit hat es der ESC-Teilnehmer von 1998 nicht: Er stammt gebürtig aus Trier/Rheinland-Pfalz.

Strandkorb Open Air: Diese Künstler:innen kommen

Für die Event-Reihe am Bostalsee sind damit schon mehr als 20 Veranstaltungen bekannt. Das ist das bisherige Line-up:

So funktioniert das Konzept

Bei den Veranstaltungen werden insgesamt 750 Strandkörbe in ausreichendem Abstand aufgestellt. Sie sind in verschiedene "Inseln" aufgeteilt, die über eigene Einlässe und Sanitäranlagen verfügen. Einbahnstraßen sollen vermeiden, dass Besucher:innen mit anderen Kontakt haben. Auch für den Weg vom Parkplatz zum Strandkorb und den Toiletten gibt es Konzepte.

Speisen und Getränke online kaufen

Zudem wird die Gastronomie im Sommer voraussichtlich besonders geregelt werden. Während des Events können Besucher:innen Speisen und Getränke online buchen. Servicekräfte bringen sie dann an den Platz. Aber auch im Vorfeld soll es möglich sein, Nahrungsmittel zu bestellen. Sie stehen dann bereits bei Ankunft am Strandkorb in einer Kühlbox bereit. Die Event-Reihe wurde erstmals im vergangenen Jahr in Mönchengladbach erprobt. Auch in Zweibrücken/Rheinland-Pfalz wird es im kommenden Sommer ein Strandkorb Open Air mit ähnlichem Line-up wie am Bostalsee geben.

Verwendete Quellen:
- Facebook-Seite des Strandkorb Open Air Saarland
- eigene Berichte

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Patryk Kubek

Betreiberin von Saar-Bordellen verurteilt

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Die Prostituierten waren unter dem Deckmantel der Scheinselbstständigkeit beschäftigt. Symbolfoto: dpa-Bildfunk

Das Landgericht Saarbrücken hat eine 52-jährige Bordellbetreiberin wegen Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt. Sie wurde zur Bewährung ausgesetzt, teilte der Zoll am heutigen Mittwoch (21. April 2021) mit. Er hatte gegen die Frau ermittelt.

Frau hinterzieht Steuern von mehreren Hunderttausend Euro

In mehreren Bordellen im Saarland hatte die Verurteilte zwischen 2016 und 2019 zahlreiche Prostituierte unter dem Deckmantel der Scheinselbstständigkeit beschäftigt. Sie hinterzog so Steuern und Sozialversicherungsbeiträge in einer Höhe von insgesamt etwa 800.000 Euro. Die Prostituierten waren keine selbständigen Unternehmerinnen, sondern als Arbeitnehmerinnen in den Bordellen angestellt, ergaben Ermittlungen des Hauptzollamts Saarbrücken in Zusammenarbeit mit der Landespolizei und der Steuerfahndung.

Chefin legte Preise für Sex fest

Laut Zoll wurden beispielsweise die Preise für sexuelle Dienstleistungen bis ins Detail von der Betreiberin vorgegeben. Außerdem musste von den erwirtschafteten Einnahmen ein fester Anteil an die Chefin entrichtet werden. Auch die Arbeitszeiten waren nicht flexibel, wie für eine Selbständige üblich. Vielmehr seien diese unverhandelbar festgelegt worden.

Prostituierte sollten falsche Angaben machen

Gegenüber den Behörden hatte die Bordellbetreiberin wissentlich falsch erklärt, lediglich die Zimmer ihrer Bordelle an die Frauen zu vermieten und mit den sonstigen Geschäftstätigkeiten der Prostituieren nichts zu tun zu haben. Die Arbeitnehmerinnen wurden außerdem angewiesen, bei Kontrollen falsche Angaben über ihre Beschäftigungsverhältnisse zu machen, um so die Scheinselbstständigkeit zu verschleiern.

Frau vor Gericht geständig

Der Zoll hatte die 52-Jährige Anfang Februar schließlich wegen Flucht- und Verdunkelungsgefahr festgenommen. Sie zeigte sich vor Gericht geständig.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Hauptzollamts Saarbrücken, 21.04.2021

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Waschbär Benjamin soll im Zoo Neunkirchen die Chance auf ein glückliches Leben bekommen

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Waschbär Benjamin soll am Neunkircher Zoo integriert werden. Foto: Meike Dewein/Zoo Neunkirchen/Facebook

Lange Leidensgeschichte von Waschbär Benjamin

In einem Facebook-Beitrag hat der Neunkircher Zoo am heutigen Mittwoch (21. April 2021) über eine "Herzensangelegenheit" informiert. Diese betrifft den Waschbären Benjamin.

Den Angaben zufolge wurde das Tier im Herbst 2020 völlig abgemagert und unterkühlt in einer Tierarztpraxis abgegeben. Dort nahm man sich des kleinen Patienten an. Im Rahmen einer Intensivbetreuung, unter anderem mit Infusionen und Kraftfutter, kümmerte sich Tierärztin Meike Dewein um Benjamin.

"Der Zustand von Benjamin verbesserte sich stetig und so war es möglich, ihn nach circa zehn Wochen zur Wildtierauffangstation von Tanja Schäfer zu bringen, wo er fachkundig erfolgreich fünf Monate lang überwintert wurde", teilte der Neunkircher Zoo mit.

Chance im Neunkircher Zoo

Den Angaben zufolge sind die meisten Wildtierauffangstationen gemeinnützig. Daher würden sie wenig bis gar keine staatliche Hilfe erhalten. Das Endziel sei deswegen immer eine Auswilderung oder Weitervermittlung.

"Um Benjamin eine Chance zu geben, ein glückliches tiergerechtes Leben mit Artgenossen zu verbringen, hat sich der Zoologische Garten Neunkirchen entschlossen, eine Integrierung in die bestehende Waschbärengruppe zu wagen", hieß es.

Derzeit befinde sich der Waschbär in Quarantäne. Anschließend soll er langsam an die Neunkircher Waschbärengruppe gewöhnt werden. Eines sei jedenfalls jetzt schon klar: "Benjamin ist ganz schön verschnegt. Am liebsten mag er Eier, Esskastanien und Nüsse."

Verwendete Quellen:
- Facebook-Beitrag des Neunkircher Zoos, 21.04.2021

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Ermittlungen wegen Missbrauchsverdacht an Homburger HNO-Klinik eingestellt

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Ermittlungen wegen Verdachtsfällen des sexuellen Missbrauchs an der HNO-Klinik in Homburg hat die Saarbrücker Staatsanwaltschaft eingestellt. Foto: BeckerBredel

Ermittlungen wegen Missbrauchsverdacht an HNO-Klinik eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken hat ihre Ermittlungen wegen Verdachtsfällen des sexuellen Missbrauchs an der HNO-Klinik am Universitätsklinikum in Homburg eingestellt. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft teilte dazu am heutigen Mittwoch (21. April 2021) mit: Die Ermittlungen hätten nicht "zu Hinweisen auf die strafrechtliche Verantwortlichkeit von Personen" geführt. Es habe in diesem Zusammenhang sieben Verfahren gegeben. Zuvor hatte die "Saarbrücker Zeitung" darüber berichtet.

Verdachtsfälle 2019 bekanntgeworden

Die Verdachtsfälle in der Hals-, Nasen-, Ohrenklinik (HNO) waren in der zweiten Jahreshälfte von 2019 bekanntgeworden. Es ging dabei um auffällige Verletzungen bei Kindern. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sei nicht zu klären gewesen, ob festgestellte Verletzungen oder Auffälligkeiten die Folge von sexuellem Missbrauch waren - und ob es Zusammenhänge zwischen den Vorfällen gab.

In einem Fall sei ein Bezug zur Behandlung ausgeschlossen worden, weil die Auffälligkeiten bereits zuvor gewesen seien, hieß es. Die Einstellung der Verfahren erfolgte im Januar: Es habe keine weiteren "erfolgversprechende Ermittlungsansätze" gegeben.

Missbrauchsverdacht gegen verstorbenen Arzt

Zuvor war am Universitätsklinikum Homburg im Sommer 2019 ein Missbrauchsverdacht gegen einen 2016 gestorbenen Assistenzarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Homburg bekanntgeworden. Er soll von 2010 bis 2014 mehrere Kinder bei Untersuchungen sexuell missbraucht haben. Die Staatsanwaltschaft hatte damals wegen der Verdachtsfälle ermittelt - das Verfahren aber nach dem Tod des Arztes eingestellt.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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Mann schwer bei Unfall am Römerkastell verletzt - anderer Beteiligter versteckt sich vor Polizei

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Ein Mann kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Symbolfoto: Friso Gentsch/dpa-Bildfunk

Bei einem Unfall in Saarbrücken ist ein 62-jähriger Mann schwer verletzt worden. Einen zweiten Beteiligten konnte die Polizei in der Nähe des Crashs aufgreifen, teilten die Beamt:innen am heutigen Mittwoch (21. April 2021) mit.

Limousine kollidiert mit Kombi

Der Unfall habe sich demnach schon in der Nacht des Sonntags, gegen 02.50 Uhr, in der Nähe des Römerkastells ereignet. Im Einmündungsbereich Mainzer Straße/Eschbergerweg kollidierten eine weiße Limousine und ein grauer Kombi miteinander.

Beteiligter versteckt sich vor Polizei

Durch den heftigen Aufprall wurde der Kombi regelrecht umgestoßen und kam auf der Beifahrerseite zum Liegen. Die Limousine wurde stark frontal beschädigt. Ihr Fahrer flüchtete zu Fuß von der Unfallstelle, hinzugerufene Polizeikräfte konnten ihn aber stellen, als er sich hinter geparkten Fahrzeugen versteckte.

Mann ins Krankenhaus gebracht

Dem Saarbrücker wurde eine Blutprobe entnommen, um eine mögliche Fahruntüchtigkeit feststellen zu können. Er ist nach derzeitigem Kenntnisstand nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Der Fahrer des Kombis wurde schwer am Kopf verletzt. Er kam ins Krankenhaus. Die Ermittlungen dauern an.

Zeug:innen sollen sich bei der Polizei melden, Tel. (0681)9321233.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 21.04.2021

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Brutaler Raub in Wadern: Opfer muss operiert werden

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Der Angreifer bedrohte das Opfer mit einem Messer. Symbolfoto: Fotolia

Bei einem Raub in Wadern-Lockweiler ist in der Nacht auf den heutigen Mittwoch (21. April 2021) ein 19-Jähriger verletzt worden. Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter später fest.

Täter raubt Umhängetasche

Wie die Beamt:innen mitteilten, kam es kurz nach Mitternacht zu dem Vorfall. Nach Angaben des Opfers war es zunächst mit zwei weiteren Personen zu Fuß unterwegs, als ein flüchtiger Bekannter mit seinem Auto vorfuhr. Dieser sei ausgestiegen und habe dem 19-Jährigen dann wortlos ins Gesicht geschlagen. Die Begleiter des Opfers seien zu diesem Zeitpunkt bereits geflüchtet. Der Angreifer drohte dem Geschädigten auch mit einem Messer und forderte dessen Umhängetasche.

Opfer im Krankenhaus operiert

Nach einer kurzen Flucht wurde der 19-Jährige dann erneut attackiert. Der mutmaßliche Täter nahm die Umhängetasche an sich und flüchtete. Das Opfer musste später wegen seiner Verletzungen im Krankenhaus operiert werden. 

Polizei nimmt Mann fest

Die Polizei konnte den 24-Jährigen aufgrund der Angaben des Geschädigten bei seiner Wohnanschrift antreffen. Sie stellten auch das Diebesgut sicher. Der mutmaßliche Angreifer stammt aus Köln/Nordrhein-Westfalen, lebt derzeit aber in Wadern. Er wurde zur Dienststelle gebracht, wo er erheblichen Widerstand gegen eine Blutentnahme leistete. Den Mann erwarten jetzt Anzeigen wegen Raubes, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Führen eines Kraftfahrzeuges unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Nordsaarland, 21.04.2021

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Automat begräbt Mann in Saarlouis unter sich

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Die Männer wollten an den Inhalt des Getränkeautomaten. Foto: Ralf Hirschberger/dpa-Bildfunk

Ein Mann ist am Wochenende in Saarlouis-Lisdorf von einem 400 Kilogramm schweren Getränkeautomaten begraben worden. Das zeigen Aufnahmen aus einer Überwachungskamera, die der Polizei vorliegen, teilten die Beamt:innen am Dienstagabend (20. April 2021) mit.

Männer schütteln Automaten, der fällt plötzlich um

Der Unbekannte sei am späten Samstagabend in Begleitung eines weiteren Mannes unterwegs gewesen, als die beiden versuchten, durch Schütteln des Automaten in der Provinzialstraße an den Inhalt zu gelangen. Plötzlich fiel das Gerät aber um und begrub einen der Männer unter sich.

Unbekannter kann sich befreien - Polizei ermittelt

"Wie durch ein Wunder" habe sich Unbekannte allerdings selbst befreien können, schildert die Polizei. Er sei dann mit seinem Begleiter unerkannt geflüchtet. Ob der Mann verletzt wurde, ist derzeit nicht bekannt. Bei dem Vandalismus entstand Schaden in Höhe von rund 3.500 Euro, weswegen die Beamt:innen jetzt gegen die Unbekannten ermittelt.

Wer Hinweise geben kann, soll sich bei der Saarlouiser Inspektion melden, Tel. (06831)9010.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarlouis, 21.04.2021

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Neues Modellprojekt im Saarland soll Geschäftsideen und Gründungen vorantreiben

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Anke Rehlinger führt durch das "co:hub66". Foto: saarland.de

Neue Anlaufstelle für Gründer:innen im Saarland

Im Saarland soll das neue Modellprojekt "co:hub66" künftig Gründungen und innovative Geschäftsideen vorantreiben. Geplant sei, dass "co:hub66" das bisherige Angebot für Gründungswillige ergänzt und eine Anlaufstelle für Personen schafft, die nicht direkt von Uni oder Hochschule stammen oder Verbindungen dazu haben. In den nächsten zwei Jahren will die Regierung knapp eine Million Euro für das Vorhaben unter dem Motto "Vernetzen, machen, gründen" ausgeben.

Räumlichkeiten für Start-ups

In dem 850 Quadratmeter großen Erdgeschoss des HDI-Gebäudes am Saarbrücker Neumarkt sollen sich Start-up-Unternehmen und Gründer:innen mit etablierten Unternehmen zusammenfinden, um Produkte und Geschäftsmodelle zu entwickeln. "Der Ort soll neugierig machen, einladend und animierend wirken, sich dem Thema Gründung zu öffnen und den Weg bereiten zu neuen Geschäftsideen", sagte Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD). Vor allem nicht-technologische, digitale und kreativwirtschaftliche Geschäftsmodelle sollen dabei gefördert werden.

Kreative Köpfe und Tüftler:innen sollen nicht nur beraten, sondern auch mit etablierten Unternehmen vernetzt werden. Dafür werden neben technischer Ausstattung auch Räume zum Austausch und für Präsentationen zur Verfügung gestellt.

Eröffnung für Juli geplant

Laut Rehlinger wolle man mit diesem Modellprojekt auch zeigen, mit welchen Instrumenten man den Strukturwandel im positiven Sinne gestalten könne. Dabei solle ein Zeichen gesetzt werden, dass in einem solchen Wandelprozess neben Risiken auch Chancen stecken, "die von uns aktiv genutzt werden". Die offizielle Eröffnung ist für Juli geplant.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Mitteilung des saarländischen Wirtschaftsministeriums, 20.04.2021

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Über 170 neue Quarantäne-Fälle an Schulen und Kitas im Kreis Saarlouis

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An Kitas und Schulen im Kreis Saarlouis gibt es weitere Corona-Fälle. Foto: Matthias Balk/dpa-Bildfunk

Mit Stand vom gestrigen Dienstagnachmittag (20. April 2021) hat der Landkreis Saarlouis über mehrere Corona-Fälle an Kitas und Schulen informiert. Über 170 Personen wurden in Quarantäne geschickt.

Mehr als 170 Quarantäne-Anordnungen

Die größten Auswirkungen hatte eine Infektion an der Kita St. Josef in Diefflen. Alleine hier ordnete das Gesundheitsamt für weitere 47 Menschen häusliche Isolation an. Fälle registrierten die Behörden zudem an diesen Standorten:
- Fraulautern: Martin-Luther-King Schule (eine positiv getestete Person, für weitere 21 Personen wurde Quarantäne angeordnet)
- Fraulautern: Grundschule im alten Kloster (1 | 36)
- Dillingen: KBBZ (1 | 18)
- Dillingen: Sophie-Scholl-Gemeinschaftsschule (1 | 9)
- Saarlouis: Kita Metzer Wiesen (1 | 31)
- Saarlouis: Grundschule Vogelsang (1 | 12)

Zahlen für den Landkreis Saarlouis

Die 7-Tages-Inzidenz im Kreis Saarlouis lag am Dienstagabend bei rund 128 (Vorwoche: 123). Seit Beginn der Pandemie hat es hier 7.198 Fälle gegeben. 144 Menschen sind mit oder an einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Alle aktuellen Zahlen aus dem gesamten Saarland hier.

Verwendete Quellen:
- Landkreis Saarlouis: Corona-Ticker vom 20.04.2021
- eigener Bericht

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Mittwoch

263 Corona-Neuinfektionen gemeldet

Die Zahl der Corona-Infizierten ist um 263 gestiegen. Damit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz hierzulande bei 127,2. Alle aktuellen Daten im Überblick: "263 Corona-Neuinfektionen gemeldet".

Ausgangsbeschränkungen, Schulschließungen: Bundestag beschließt Notbremse

Das Gesetz für eine Bundes-Notbremse gegen die dritte Corona-Welle hat im Bundestag eine wichtige Hürde genommen. Eine Mehrheit der Abgeordneten stimmte für die Änderung des Infektionsschutzgesetzes. Das könnte sich jetzt bald ändern: "Ausgangsbeschränkungen, Schulschließungen: Bundestag beschließt Notbremse".

Saarbrücken weitet Maskenpflicht in der Innenstadt aus

Ab gilt in weiteren Teilen Saarbrückens eine Maskenpflicht. Das sind die betroffenen Bereiche: "Saarbrücken weitet Maskenpflicht in der Innenstadt aus".

Alkoholverbot und Maskenpflicht für Saarlouiser Innenstadt geplant

Außerhalb des gastronomischen Angebots in der Saarlouiser City will die Stadt ein Alkoholverbot und eine Maskenpflicht einführen. Hintergrund der geplanten Maßnahmen sind Vorfälle am Wochenende: "Alkoholverbot und Maskenpflicht für Saarlouiser Innenstadt geplant".

Über 170 neue Quarantäne-Fälle an Schulen und Kitas im Kreis Saarlouis

Wegen Infektionen mit dem Coronavirus an mehreren Kitas und Schulen hat das Gesundheitsamt des Landkreises Saarlouis über 170 Personen in Quarantäne geschickt. Das sind die betroffenen Einrichtungen: "Über 170 neue Quarantäne-Fälle an Schulen und Kitas im Kreis Saarlouis".

Dehoga Saar: Öffnung der Außengastronomie hat sich bewährt

Nach Einschätzung des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga hat sich die Öffnung der Außengastronomie im Saarland-Modell bewährt. Sorge bereitet dem Verband allerdings die geplante Bundes-Notbremse: "Dehoga Saar: Öffnung der Außengastronomie hat sich bewährt".

Ermittlungen wegen Missbrauchsverdacht an Homburger HNO-Klinik eingestellt

Ihre Ermittlungen wegen Verdachtsfällen des sexuellen Missbrauchs an der HNO-Klinik in Homburg hat die Staatsanwaltschaft Saarbrücken mittlerweile eingestellt. Hier gibt es die Begründung zum Nachlesen: "Ermittlungen wegen Missbrauchsverdacht an Homburger HNO-Klinik eingestellt".

Betreiberin von Bordellen verurteilt

Wegen Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung ist eine 52-Jährige zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Sie hatte in mehreren Bordellen im Saarland Prostituierte unter dem Deckmantel der Scheinselbstständigkeit beschäftigt: "Betreiberin von Saar-Bordellen verurteilt".

Automat begräbt Mann in Saarlouis unter sich

Zwei Unbekannte haben im Saarlouiser Stadtteil Lisdorf versucht, durch Schütteln eines Getränkeautomaten an dessen Inhalt zu gelangen. Dabei fiel das Gerät um und begrub einen der Männer unter sich. Jetzt ermittelt die Polizei gegen unbekannt. Mehr: "Automat begräbt Mann in Saarlouis unter sich".

Mann schwer bei Unfall am Römerkastell verletzt - anderer Beteiligter versteckt sich vor Polizei

Ein 62-Jähriger ist bei einem Crash am Saarbrücker Römerkastell schwer verletzt worden. Ein weiterer Beteiligter flüchtete zunächst vom Unfallort, wurde aber von Polizeikräften entdeckt. Zum Artikel: "Mann schwer bei Unfall am Römerkastell verletzt - anderer Beteiligter versteckt sich vor Polizei".

Mehr Blaulicht-News

- Brutaler Raub in Wadern: Opfer muss operiert werden
- Feuerwehren verhindern Schlimmeres bei Wohnhausbrand in Nalbach
- Brandstiftung nicht ausgeschlossen: Polizei bittet um Hinweise nach Feuer in Saarbrücken

Giesinger, Oerding und Horn treten am Bostalsee auf

Die Veranstalter des Strandkorb Open Air am Bostalsee haben drei weitere Künstler bekannt gegeben. Mit dabei sind diesen Sommer auch Max Giesinger, Johannes Oerding und Guildo Horn. Mehr: "Giesinger, Oerding und Horn treten am Bostalsee auf".

Waschbär Benjamin soll im Zoo Neunkirchen die Chance auf ein glückliches Leben bekommen

Waschbär Benjamin hat eine lange Leidensgeschichte hinter sich. Um ihm nun die Chance auf ein glückliches und artgerechtes Leben zu geben, will der Neunkircher Zoo eine Integrierung in die bestehende Waschbärengruppe wagen. Mehr: "Waschbär Benjamin soll im Zoo Neunkirchen die Chance auf ein glückliches Leben bekommen".

Neues Modellprojekt soll Geschäftsideen und Gründungen vorantreiben

Mit einem neuen Modellprojekt will das Saarland innovative Geschäftsideen und Gründungen vorantreiben. Zudem sollen neue Formen der Zusammenarbeit gefördert werden. Der Name des Vorhabens: "co:hub66". Zum Artikel: "Neues Modellprojekt soll Geschäftsideen und Gründungen vorantreiben".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Nachrichten aus dem Saarland gibt's immer auf SOL.DE. Foto: BeckerBredel

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263 Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Im Saarland sind zurzeit 2.703 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Dienstag (20. April 2021), 16.00 Uhr, veröffentlicht hat.

263 neue Corona-Infektionen im Saarland

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 263 auf jetzt 35.177. Am Dienstag der vergangenen Woche waren es 205 Neuinfektionen gewesen. Die 7-Tages-Inzidenz beträgt damit 133,1 (Vorwoche: 134,4).

Kein weiterer Todesfall gemeldet

Im Saarland ist kein weiterer Corona-Todesfall zu verzeichnen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, liegt somit bei 958.

178 Personen im Krankenhaus

Als geheilt gelten inzwischen 31.516 Menschen (+82). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 178 stationär behandelt (+1). Davon liegen 60 auf der Intensivstation (+2). 

So sieht es aktuell in den Kreisen aus

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
- Saarbrücken: 13.483 (+86 gegenüber dem Vortag)
- Merzig-Wadern: 2.922 (+19)
- Neunkirchen: 4.680 (+35)
- Saarlouis: 7.198 (+70)
- Saarpfalz: 4.035 (+26)
- St. Wendel: 2.859 (+27)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatient:innen: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

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Die aktuellen Corona-Zahlen im Saarland findet ihr bei SOL.DE. Symbolfoto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jan Woitas

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 20.04.2021
- Website des saarländischen Gesundheitsministeriums
- eigene Recherche
- eigener Bericht
 

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