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Lotto-Spieler aus dem Saarland macht Großgewinn

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100.000 Euro gehen in den Regionalverband Saarbrücken. Fotos: Pixabay | Inga Kjer/dpa-Bildfunk

Ein Glückspilz aus dem Regionalverband Saarbrücken darf sich über einen Großgewinn freuen. Er erzielte am gestrigen Mittwoch (21. April 2021) in der Lotterie "SUPER 6" den Hauptgewinn in der höchsten Klasse.

Damit bekommt der Spieler 100.000 Euro. Das Geld werde laut "Saartoto" schon in den nächsten Tagen überwiesen, da der Kunde seine persönlichen Daten hinterlegt hatte. Der Glückspilz ist die zweite Person aus dem Saarland, die in diesem Jahr einen Gewinn ab 100.000 Euro erzielt hat.

Hinweis: Glücksspiel kann süchtig machen. Informationen und Hilfe gibt es unter anderem bei der Landesfachstelle Glücksspielsucht Saarland.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung von Saartoto, 22.04.2021

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OVG des Saarlandes weist Eilantrag gegen Testpflicht in Ladenlokalen ab

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Im Saarland müssen Kund:innen bei Betreten von Läden derzeit einen negativen Corona-Test vorzeigen. Symbolfoto: BeckerBredel

Die Ladenbetreiberin vertreibt Telekommunikationsdienstleistungen, verfügt über eine technische Abteilung für Internetstörungen und bietet zusätzlich eine Paketstation an. Laut ihrem Antrag schränke die Testpflicht ihr Grundrecht auf Berufsausübungsfreiheit ein. 

Der Senat jedoch sah das anders. Die Interessen der Antragstellerin, Kund:innen ohne negativen Test einzulassen, müssten hinter dem gesamtgesellschaftlichen Ziel, die Pandemie einzudämmen zurückstehen. Im Vergleich zu einer vollständigen Schließung stelle die Testpflicht sogar das mildere Mittel dar.

Auch dass bestimmten Betrieben und Geschäften eine besondere Bedeutung und damit privilegierte Regeln zugestanden werden, sei kein Verstoß gegen den Gleichbehandlungssatz. Die entsprechenden Bereiche böten "existenzwichtige" Waren und Dienstleistungen an, die für die Versorgung der Bevölkerung und die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens an. 

Der Beschluss ist unanfechtbar.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des OVG

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Trumps Comeback auf Twitter

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Willkommen zum fruehstart Millennial-Update!
Ab jetzt fassen wir jeden Donnerstag die wichtigsten News des Tages hier kurz & prägnant für Euch zusammen. Dabei setzen wir den Schwerpunkt auf das, was Millennials wissen MÜSSEN: Das Neuste in Sachen Social Media & Big Tech.

Heute erfahren wir ...
... was the Donald wieder auf Twitter treibt.

Außerdem ...
... geht es heute um den Facebook Ad-Manager: Denn "This is, where the Magic happens". Bzw. die Manipulation.

Aber dazu gleich mehr.
Zunächst das Wetter: "Wechselhaft" wäre untertrieben. Denn es bleibt bei Regen, Graupel, Schnee, Sonne, Gewitter & Sturmböen. 7-14°C.

Updates frei Haus erwünscht?
Dann abonniere den fruehstart Newsletter kostenlos! 

Alle Infos dazu ...
... findet ihr unter fruehstart-newsletter.de. Also: Haut rein!

IRGENDWELCHE Fragen?
Dann schreibt sie uns jederzeit gerne an crew@fruehstart-newsletter.de 

 

Donald is back!

 

The Donald himself ...
... ist bei Twitter bekanntlich lebenslang gesperrt.

Aber er war es ja gar nicht.
Sondern sein "Schreibtisch". Der hatte nämlich gestern einen eigenen Twitter-Account.

Aha.
Die Anliegen von Büromöbeln (maximale Papierbelastung, Missbrauch durch "auf den Tisch hauen", Kampagnen für leichtere Monitore, Tipps zur Holzwurmhygiene ...) sucht man hier aber Vergebens. Der Tisch konzentrierte sich auf die Verlautbarungen seines Herrn: Er kopierte Trumps neue "Pseudo-Tweets" (Kurzbeiträge in Tweet-Länge, die er auf seinem neuen Blog veröffentlicht) ins echte Twitter.

Kindergarten pur!
Aber kann man ja mal probieren. Denn wer den Twitter-Chef Jack Dorsey kennt, der weiß: Er hätte seinen Quotenbringer vielleicht ganz gerne wieder an Bord. Denn Hipstertum & Zottelbart hin, Nasenring & Yoga her: Trump war seine "Rampensau": Er steigerte die "Time on App" & das Engagement der Twitter-User im Alleingang um mehrere Prozentpunkte. Und für Social Networks bedeutet sowas: Bares Geld!

Ganz so dummdreist, ...
... kann er den Donald dann aber doch nicht durchkommen lassen. Daher endet unsere Bildergeschichte ...
... wie sie enden musste: Damit @Jack Dorsey nicht behaupten kann, ihm sei das ja alles gar nicht aufgefallen, ließ die Twittergemeinde in den USA permanent #RemoveTrumpJack trenden. Und bald darauf war der Ofen dann auch wieder aus.

Und die Moral von der Geschicht?
Vergesst den lieben Donny nicht! Denn er hat sich mitnichten von seinen Influencer-Ambitionen verabschiedet.

Und sein neuer Blog ...
... mag vielleicht nicht, wie angekündigt, das größte und beste Social Network aller Zeiten sein. (Keine Ahnung, ob er das wirklich so gesagt hat. Aber wäre doch seltsam, wenn nicht.)

Er tut aber seinen Zweck:
Er kann darauf seine Verlautbarungen verbreiten. Und die sind in Tweet-Länge portioniert, damit jeder Jünger sie schnell & einfach in den Twitter-Kosmos einspeisen kann: Die entsprechenden Share-Button prangen auch schon neben jedem einzelnen Bonmot. Der "Schreibtisch-Account" war eventuell also nur eine Anleitung, wie Donny das gerne hätte.

Soviel zu Twitter.
Denn selbst wenn Trump dort irgendwie wieder seine alte (Omni-)Präsenz anknüpfen könnte, fehlt ihm immer noch Facebook. Dort war er persönlich zwar nicht allzu aktiv. Aber für seine Kampagnen war der dortige Ad-Manager eine Wunderwaffe: Hier konnten seine Spin-Doctors jedem potenziellen Trump-Wähler seine individuelle zusammengemischte Dosis Gift servieren (wie das funktioniert, besprechen wir heute unter READ THIS TODAY). 

Und hier ...
... ist das letzte Wort auch noch nicht gesprochen! Mark Zuckerberg wollte die Entscheidung über den Trump-Bann ja bequem an sein "Oversight-Bord" weiterreichen. Das tut ihm diesen Gefallen aber nicht - und spielt ihm den schwarzen Peter nun einfach wieder zurück: Facebook selbst müsse erstmal genauere Regeln für einen solchen Fall definieren, bevor man als "Gericht" darüber entscheiden könne.

Round II, FIGHT!!!
Denn wer denkt, der Donald lasse sich kampflos vom allmächtigen Ad-Manager ausschließen, der hat sich geschnitten: Druck auf die Social Media auszuüben, ist - neben Schmähkampagnen für untreue Republikaner - nämlich die Top-Prio seiner neuen "Öffentlichkeitsarbeit".

 

Klima: Geht doch!


Bislang ...

... war in der Klimapolitik jedes einzelne Kilo CO2-Reduktion ein eigenes Drama. 

Aber wenn man wirklich will, ... 
... ist es anscheinend doch gar nicht sooo schwer: Binnen einer Woche hat die Bundesregierung beschlossen, Schland einfach mal fünf Jahre früher klimaneutral zu machen.

Wie kommts?
Grüne im Umfragenhoch, deren Programm vom BVerG geadelt wird - das ergibt wohl die ultimative "Klimazange"

Aufhebung der Impfstoff-Patente: Geht auch?

 


Gar nicht so einfach!

Das hört man auch zu der Forderung, den Patentschutz für die Impfstoffe aufzuheben: mRNA ist so kompliziert ..., das kann nicht jeder ..., eh zu wenig Rohstoffe ...

Mag ja sein.
Aber selbst wenn: SCHADEN würde eine Aufhebung des Patentschutzes dann ja trotzdem nicht. Außer eben der Pharma-Industrie.

Was bislang fehlte ...
... ist ein "BVerG-Moment" - eine Autorität, die sagt: Machen! Und genau das wurde jetzt wohl erreicht: Die USA unterstützen dieses Anliegen auf einmal. Daher könnte auch hier nun alles ganz schnell gehen ...

GEWINNER DES TAGES

 

Sascha Lobo. Denn bislang kannte man ihn vor allem als Cyber-Schwurbler. In Merkels Spätphase zeigt er nun aber ein erstaunliches Gespür für die richtigen Wunden - und legt jedes Mal den Finger rein.

VERLIERER DES TAGES

 

Der Spiegel. Denn Humor ist bekanntlich keine deutsche Stärke. Aber wenn einem wirklich nichts besseres einfällt, sollte man das mit dem Cartoon vielleicht einfach lassen.

Made in China. Denn bislang hatten solche Produkte den Ruf, nicht sonderlich haltbar zu sein. Und dann baut man im Reich der Mitte mal eine nahezu unkapputbare Raketenstufe, die selbst den Wiedereintritt in die Erdathmosphäre übersteht - und nun ist es auch wieder nicht Recht ...

READ THIS TODAY

 

Im "Ad-Manager" ...
... sieht man Facebooks wahres Gesicht. Denn hier kann man seine Zielpersonen heraussuchen: Alter, Geschlecht, Interessen, Beziehungsstatus, "hat vor kurzem ein Auto gekauft" ...

Nebenbei ...
...lassen sich über ein paar Tricks auch bestimmte Einkommensschichten herauspicken: Apple-User haben meist die dickeren Taschen (man kann sogar die Besitzer neuerer Smartphones (jünger als zwei Jahre) herausfiltern). Oder man geht einfach über das Geo-Targeting - und zielt ausschließlich auf gewisse Wohnviertel. Über die Spracheinstellungen (Bsp. Deutsch plus Türkisch) findet man auch schnell bestimmte Communities. Selbst schwarze Amerikaner lassen sich dort recht schnell von ihren weißen Mitbürgern trennen.

Und das ist erst der Anfang.
Denn wenn Facebook einmal eine gewisse Anzahl von Menschen gefunden hat, die auf eine bestimmte Anzeige überdurchschnittlich gut reagieren, kommt die KI ins Spiel: Sie findet heraus, was genau diese Menschen gemeinsam haben. Und dann sie sucht sie andere Facebook-User, die dieses Muster teilen. 

Das ist Facebooks heiliger Gral.
Denn es hat einen Weg gefunden, unglaublich schnell und unglaublich billig herauszufinden, wer sich von welcher Message überzeugen lässt. Das ist der feuchte Traum aller Marketer (und aller Manager politischer Kampagnen). Kein Wunder hängen sie alle am Ad-Manager, wie der Chunky an der Nadel. 

Und es funktioniert auch mit Fake News.
Genau das hat Cambridge Analytica für Trump gemacht: Man hat große Mengen an Verschwörungsmärchen produziert. Und den Ad-Manager herausfinden lassen, welcher User welchen Blödsinn hören will.

Hier hilft auch noch der Algorithmus:
Denn der ist auf "Engagement" programmiert. Und je empörender ein Post, desto mehr Reaktionen löst er aus - und desto stärker wird er dann vollautomatisch weiterverbreitet ...

Und Keep in Mind:
Die Insta-Werbung läuft ebenfalls über besagten Ad Manager.

Die App Signal ...
... hat nun eine Facebook-Ad geschaltet, die zeigt, wie Facebook Ads funktionieren. Und bezeichnenderweise hat Facebook diese Ad gesperrt.

 

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Frühlingswetter im Saarland: Viel Sonnenschein zum Ende der Woche

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Im Saarland klettern die Temperaturen zum Wochenende (24./25. April 2021) auf bis zu 19 Grad. Foto: BeckerBredel

Der Deutsche Wetterdienst prophezeit dem Saarland ein frühlingshaftes Wochenende. Schon am Donnerstag (22. April 2021) erreicht das Thermometer im Saarland Höchstwerte von bis zu 15 Grad bei reichlich Sonnenschein. Auch in den kommenden Tagen ändert sich daran wenig. 

Während es in der Nacht zum Freitag (23. April 2021) noch zu leichtem Bodenfrost kommen kann, scheint tagsüber wieder die Sonne. Nur im Norden ist es zeitweise etwas wolkiger, mit Regen ist allerdings nicht zu rechnen. Die Temperaturen klettern auch bis zu 17 Grad. In der Nacht bleibt es klar, mit bis zu null Grad wird es jedoch auch frostig.

Viel Sonne und Temperaturen bis zu 19 Grad am Wochenende

Auch am Samstag (24. April 2021) ist es überwiegend sonnig. Abermals steigt das Thermometer, es wird bis zu 19 Grad warm. Dabei weht ein schwacher Wind aus dem Nordosten. Nachts ziehen wechselnd Wolken auf, es bleibt jedoch niederschlagsfrei. Die Temperaturen sinken nur noch auf minimal 2 Grad. 

Der Sonntag (25. April 2021) beginnt mit Sonne, später ziehen einige Wolken auf. Regnen soll es jedoch nicht. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 14 und 18 Grad. In der Nacht ist es erneut meist klar und niederschlagsfrei. Bei Tiefsttemperaturen von 2 Grad kommt es in Bodennähe verbreitet zu Frost.

Verwendete Quellen:
- Deutscher Wetterdienst

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Haus nach Brand in Ensdorf unbewohnbar

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Die Feuerwehr war mehrere Stunden vor Ort. Foto: BeckerBredel

Durch einen Brand ist ein Haus in Ensdorf unbewohnbar geworden. Die Feuerwehr war am Mittwochnachmittag (21. April 2021) stundenlang im Einsatz, teilten die Einsatzkräfte mit.

Personen konnten Haus verlassen

Das Feuer war wohl im Dachstuhl des Gebäudes in der Speßbergstraße ausgebrochen. Passant:innen informierten die Integrierte Leitstelle über dichten, schwarzen Rauch. Als die Feuerwehr an der Stelle ankam, hatten alle Personen das Haus schon verlassen.

Feuerwehr löscht Brand

Zusammen mit der Drehleiter der Saarlouiser Feuerwehr bauten die Einsatzkräfte einen ersten Löschangriff auf. Mehrere Trupps rüsteten sich mit schwerem Atemschutz aus und begannen im Inneren des Hauses, das Feuer zu bekämpfen. Im weiteren Verlauf musste das Gebäudedach geöffnet werden. Mit einem Lüfter wurde das Haus entraucht.

Einsatzticker: 12/2021 ___ Datum: 21.04.2021 Alarm: 15:03 Uhr Ort: Speßbergstraße, 66806 Ensdorf Stichwort: Brand...

Gepostet von Freiwillige Feuerwehr Ensdorf/Saar am Mittwoch, 21. April 2021

Gebäude nicht mehr bewohnbar

Zur Ursache des Brandes und der Schadenshöhe liegen derzeit keine Informationen vor. Das Gebäude ist laut Feuerwehr derzeit nicht mehr bewohnbar. Nachdem der Brand unter Kontrolle gebracht worden war, erfolgten noch umfangreiche Nachlöscharbeiten. Der Einsatz dauerte bis in den Abend. Vor Ort waren 75 Einsatzkräfte der Feuerwehr, der Polizei, des Rettungsdienstes, des Deutschen Roten Kreuzes und des Stromversorgers.

Verwendete Quellen:
- Facebook-Post der Freiwilligen Feuerwehr Ensdorf/Saar

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Patryk Kubek

Große Kontrolle von Polizei in Saarbrücken

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Polizei und Ordnungsamt waren mit mehr als 100 Kräften vor Ort. Foto: BeckerBredel

Nach den Vorkommnissen auf dem St. Johanner Markt hat es am späten Mittwochnachmittag (21. April 2021) eine großangelegte Kontrollaktion in Saarbrücken gegeben. Die Polizei war nach eigenen Angaben mit 110 Kräften vor Ort. Auch Mitarbeiter:innen des Ordnungsamts beteiligten sich.

Kontrollen wegen FCS-Spiel

Im Fokus der Beamt:innen war neben dem Markt und Orten, an denen viele Menschen zusammenkommen, auch das Ludwigsparkstadion. Hier habe die Polizei die Begegnung zwischen dem FCS und Waldhof Mannheim gesichert und typische Szenetreffs im Auge behalten. Darüber hinaus sei in der Innenstadt auf Ansammlungen von Fan-Gruppen geachtet worden, um Szenen wie am Samstagabend zu verhindern. Mehrere Hunderte Menschen hatten dort gefeiert, darunter auch Fußballfans. Diese hätten nach Polizeiangaben Beamt:innen beleidigt und sie mit Flaschen beworfen.

Polizei zieht positive Bilanz

Die Situation am Ludwigspark am Mittwoch habe sich "völlig problemlos" gestaltet, so Einsatzleiter Udo Schneider. Bei dem Spiel hätten sich nur wenige Anhänger:innen am Stadion und dem umliegenden Bereich gezeigt, sodass Maßnahmen der Polizei nicht erforderlich geworden seien.

Auch am Staden, an der Johanneskirche und am Hauptbahnhof zeigten sich die Beamt:innen. "Die Wirte und Gäste verhielten sich nach unseren Feststellungen nahezu alle regelkonform", so Schneider. Dort, wo es kleinere Beanstandungen gegeben hätte, sei man den Hinweisen gefolgt und den Einsatzkräften mit einem hohen Maß an Verständnis begegnet.

Maskenpflicht erweitert

Die Stadt zieht derweil weitere Konsequenzen aus den Vorfällen am Wochenende. So wird die Maskenpflicht in der Innenstadt ab sofort erweitert und gilt jetzt auch auf dem gesamten St. Johanner Markt. Die genauen Orte haben wir hier zusammengestellt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 21.04.2021
- eigene Berichte

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Unbekannte klauen teure Autos an zwei Orten im Saarland

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Die Unbekannten klauten auch einen Tesla wie diesen. Symbolfoto: Jörg Carstensen/dpa-Bildfunk

Unbekannte haben in der Nacht auf den heutigen Donnerstag (22. April 2021) an zwei Orten im Saarland teure Autos geklaut. Derzeit lasse sich zwar noch nicht sagen, ob zwischen den Taten in Ottweiler und Rehlingen-Siersburg ein Zusammenhang besteht, so die Polizei. Die Wagen waren aber beide mit einem Keyless-Go-System ausgestattet.

Teure Autos in Ottweiler und Hemmersdorf geklaut

Die Beamt:innen grenzen die Tatzeit für den Diebstahl in Ottweiler auf 21.30 bis 07.00 Uhr ein. Hier wurde ein schwarzer BMW X7 mit dem Kennzeichen NK-M 430 geklaut, der vor einem Privatanwesen geparkt war. Im zweiten Fall stahlen Täter:innen einen weißen Tesla Model S vor einem Privatanwesen im Rehlingen-Siersburger Ortsteil Hemmersdorf. Er hat das Kennzeichen SLS-HU 20. Der Diebstahl des Elektroautos ereignete sich zwischen 23.30 und 06.00 Uhr.

Tipps zum Umgang mit Keyless Go

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Autobesitzer:innen ihre Schlüssel innerhalb ihrer Wohnung in einem sicheren Behältnis aufbewahren sollen, wenn ihr Wagen mit einem Keyless-Go-System ausgestattet ist. Der Schlüssel sollte möglichst nicht in der Nähe des Wagens aufbewahrt werden, damit potenzielle Täter:innen die Funkdaten nicht abfangen können.

Hinweise gesucht

Zu den beiden jüngsten Diebstählen bittet die Polizei um Hinweise. Zeug:innen, die zu den Tatzeiten verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe der Tatorte bemerkt oder andere Auffälligkeiten beobachtet haben, sollen sich an den Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer (0681)9622133 wenden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Landespolizeipräsidiums, 22.04.2021

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Weitere Corona-Fälle an Schulen und Kita im Kreis Saarlouis

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Fälle wurden an Schulen und einer Kita registriert. Foto: Christoph Soeder/dpa-Bildfunk

Im Landkreis Saarlouis sind weitere Corona-Fälle an Schulen und an einer Kita aufgetreten. Das Gesundheitsamt ordnete für rund 50 Menschen Quarantäne an, teilte die Verwaltung am Mittwoch (21. April 2021) mit.

Fälle an Schulen und Kita

Infektionen wurden demnach hier festgestellt:
Bous: Bisttalschule (eine positiv getestete Person, für weitere neun Personen wurde Quarantäne angeordnet)
Saarlouis: Gemeinschaftsschule in den Fliesen (1 | 12)
Saarlouis: KBBZ (1 | 13)
Saarwellingen: Schule an der Waldwies (1 | 14)
Schmelz: Kita St. Josef (1 | Ermittlungen laufen noch)

Corona im Landkreis Saarlouis

Die 7-Tages-Inzidenz im Kreis liegt derzeit bei rund 139 (Vorwoche: 121). Seit Beginn der Pandemie gab es hier 7.265 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. An oder mit Sars-CoV-2 sind 144 Menschen gestorben. Alle aktuellen Zahlen aus dem gesamten Saarland finden sich hier.

Verwendete Quellen:
- Landkreis Saarlouis: Corona-Ticker April 2021

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mit dpa

Bundesrat stimmt Corona-Notbremse zu

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Der Bundesrat hat die Corona-Notbremse passieren lassen. Foto: Paul Zinken/dpa-Bildfunk

Nachdem der Bundestag der bundesweiten Corona-Notbremse bereits zugestimmt hat, lässt nun auch der Bundesrat die Gesetzesänderungen passieren. Seitens der Länderkammer wurde kein Einspruch gegen die neuen Regelungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie eingelegt. Sobald Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Gesetz unterzeichnet hat, kann es in Kraft treten

Diese Änderungen treten bei der Notbremse in Kraft

Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen die Schwelle von 100 überschreitet, sollen dort ab dem übernächsten Tag schärfere Maßnahmen gelten. Diese bleiben so lange in Kraft, bis die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen die 100 unterschreitet - dann werden die Extra-Auflagen am übernächsten Tag wieder aufgehoben. Die Corona-Notbremse beinhaltet folgende Regeln:

Private Kontakte

Ein Haushalt darf maximal eine weitere Person treffen. Kinder bis 14 Jahre sind ausgenommen. Die Kontaktbeschränkung gilt außerdem nicht für Treffen von Ehe- oder Lebenspartnern, sowie zur Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts. Bei Trauerfeiern nach Todesfällen dürfen bis zu 30 Personen zusammenkommen.

Ausgangsbeschränkungen

Zwischen 22.00 Uhr und 05.00 Uhr gelten Ausgangsbeschränkungen. Die eigene Wohnung oder das eigene Grundstück darf nicht mehr verlassen werden. Ausnahmen sind die "Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben oder Eigentum" wie etwa gesundheitliche Notfälle bei Mensch und Tier oder dringende medizinische Behandlungen. Bewegung an frischer Luft soll bis Mitternacht erlaubt bleiben, allerdings nur alleine und nicht in Sportanlagen.

In der Regel ausgenommen ist die Ausübung eines Berufs oder Mandats und die journalistische Berichterstattung. Auch zur Wahrnehmung von Sorge- oder Umgangsrecht, unaufschiebbarer Betreuung Unterstützungsbedürftiger oder Minderjähriger oder die Begleitung Sterbender, Versorgung von Tieren oder "ähnlich gewichtige und unabweisbare Zwecke" gelten Ausnahmen.

Freizeiteinrichtungen

Einrichtungen wie Schwimmbäder, Saunen, Diskotheken, Bordelle, Wellnesszentren, Solarien, Fitnessstudios, Ausflugsschiffe oder Indoorspielplätze müssen schließen.

Läden

Läden dürfen Kunden nur noch empfangen, wenn diese einen negativen Corona-Test vorlegen und einen Termin gebucht haben. Ab einer Inzidenz von 150 soll nur noch das Abholen bestellter Waren möglich sein (Click & Collect).

Ausgenommen von Schließungen oder starken Beschränkungen bleiben weiterhin der Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Zeitungsverkäufer, Buchhandlungen, Blumenläden, Tierbedarfs- und Futtermittelmärkte, Gartenmärkte und der Großhandel. Diese dürfen aber nur das übliche Sortiment verkaufen.

Für die zulässige Kundenanzahl gelten Grenzen in Abhängigkeit von der Verkaufsfläche. In geschlossenen Räumen müssen Kunden eine Maske auf FFP2-Niveau oder eine medizinische Maske tragen.

Kultur und Zoos

Theater, Opern, Konzerthäuser, Bühnen, Musikclubs, Kinos (außer Autokinos), Museen, Ausstellungen und Gedenkstätten müssen schließen, auch entsprechende Veranstaltungen sind untersagt. Die Außenbereiche von Zoos und botanische Gärten sollen für Besucher mit aktuellem Negativ-Test offen bleiben.

Sport

Nur kontaktloser Individualsport bleibt erlaubt, den man alleine, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Hausstands ausüben kann. Für Berufs- und Leistungssportler gibt es Ausnahmen. Für Kinder im Alter bis 14 Jahren soll Sport in Gruppen weiter möglich sein.

Gastronomie

Der Betrieb von Gastronomiebetrieben und Kantinen wird untersagt. Es gibt aber Ausnahmen etwa für Speisesäle in Reha-Zentren oder Pflegeheimen, die Versorgung Obdachloser oder von Fernfahrern. Die Abholung von Speisen und Getränken zum Mitnehmen bleibt erlaubt, ebenso die Auslieferung.

Körpernahe Dienstleistungen

Dienstleistungen mit körperlicher Nähe zum Kunden sind untersagt. Ausgenommen sind Dienstleistungen, "die medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken dienen sowie Friseurbetriebe und die Fußpflege". Dabei müssen in der Regel FFP2-Masken oder Masken mit gleicher Schutzwirkung getragen werden. Wer zum Friseur oder der Fußpflege will, muss ein höchstens 24 Stunden altes negatives Testergebnis vorweisen.

Nah- und Fernverkehr

Für Passagiere in Bus, Bahn und Taxi sind Masken mit FFP2-Niveau Pflicht, für Personal mit Kundenkontakt medizinische Masken. Möglichst soll nur die Hälfte der regulär zulässigen Passagiere mitfahren.

Tourismus

Die Vermietung touristischer Übernachtungsmöglichkeiten ist untersagt. 

Diese Regelungen gelten unabhängig von der Notbremse

Schulen

Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte müssen im Präsenzunterricht zweimal pro Woche getestet werden. Darüber hinaus gilt hier eine eigene Notbremse: Überschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 100, so wird Wechselunterricht ab dem übernächsten Tag Pflicht. Ab 165 wird ab dem übernächsten Tag der Präsenzunterricht in Schulen, Berufsschulen, Hochschulen, Einrichtungen der Erwachsenenbildung und ähnlichen Einrichtungen verboten.

Ausnahmen für Abschlussklassen und Förderschulen sind möglich. Diese Bremse gilt auch für Kitas, die Länder können aber Notbetreuung ermöglichen. Die Schulbremse tritt außer Kraft, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen den Schwellenwert von 165 wieder unterschreitet.

Arbeitsplatz

Unternehmen müssen zwei Corona-Tests pro Woche bereitstellen - das hat das Kabinett am Mittwoch beschlossen. Falls möglich, muss der Arbeitgeber seinen Angestellten Homeoffice ermöglichen und Arbeitnehmer müssen das normalerweise auch annehmen.

Geimpfte

Die Bundesregierung soll Erleichterungen für Geimpfte oder Menschen, bei denen zum Beispiel wegen einer vorigen Covid-19-Erkrankung von einer Immunisierung auszugehen ist, regeln können. Bundestag und Bundesrat müssen solchen Verordnungen zustimmen.

Weitergehende Regelungen

Weiterreichende Gebote und Verbote des Infektionsschutzes bleiben von der Notbremse unberührt. Gottesdienste sind von ihr ebenfalls nicht erfasst. Für Gebiete mit einer Inzidenz über 100 kann die Bundesregierung per Verordnung schärfere Auflagen erlassen. Bundestag und Bundesrat müssen aber zustimmen.

Alle Regelungen sind befristet bis maximal zum 30. Juni.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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AWO-Beschäftigte in Werkstätten für behinderte Menschen streiken

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Derzeit laufen die Tarifverhandlungen zwischen ver.di und AWO im Saarland. Einige Beschäftigte sollen am Freitag in Warnstreik treten. Symbolfoto (Tag der Pflege): Hendrik Schmidt/dpa-Bildfunk

Die Tarifverhandlungen der Gewerkschaft ver.di mit der AWO betrifft rund 5.200 Beschäftigte in etwa 300 Einrichtungen im Saarland. Die Forderung: Die aktuellen Tabellenentgelte des Tarifvertrags der Länder sollen übernommen werden. Diese Angleichung zum öffentlichen Dienst werde bereits seit Jahren eingefordert. Sie sei bereits 2019 Gegenstand der Tarifverhandlungen gewesen. 

AWO lehnt Forderungen strikt ab

Die Arbeitgeberseite habe nun jedoch die Forderung in der ersten Verhandlungsrunde strikt abgelehnt. Dabei habe die AWO Saarland vor wenigen Wochen selbst noch auf einer Landeskonferenz beschlossen, dass das Erreichen des Tarifniveaus des öffentlichen Dienstes die Tarifpolitik der Zukunft sei. 

Beschäftigte verdienen im Schnitt 200 Euro weniger

"Es kann nicht sein, dass für gleiche soziale Dienstleistungen unterschiedliche Lohnniveaus vorhanden sind",  so ver.di-Verhandlungsführer Mirko Gelfert. Die Aufgaben der AWO gehörten zur sogenannten Daseinsvorsorge des Staates. Dennoch verdienten die Beschäftigten im Durchschnitt bis zu 200 Euro weniger als die Mitarbeiter des Landes. "Es geht nicht, dass der günstigste Anbieter die Aufträge von Land, Landkreisen oder Gemeinden bekommt."

Warnstreik in Werkstätten am Freitag

Am kommenden Freitag (23. April 2021) sollen die Beschäftigten der AWO Saarland aus den Werkstätten für behinderte Menschen daher für 24 Stunden streiken. Der Warnstreik wird aufgrund der Corona-Pandemie von zu Hause durchgeführt. Eine öffentliche Kundgebung kann nicht stattfinden.

Notdienstvereinbarung konnte nicht getroffen werden

Die ver.di hatte für Notdienstarbeiten, die die Mindestbetreuung sichern und eine Gefährdung ausschließen, eine Vereinbarung angeboten. Diese konnte jedoch nicht mit der AWO festgemacht werden. "Wir werden dieses aber auch ohne die abgeschlossene Notdienstvereinbarung sicherstellen", so Mirko Gelfert.

"Gut funktionierende Arbeit am und für Menschen braucht motivierte Beschäftigte. Und die gibt es nicht zum TVöD light. Die Kolleginnen und Kollegen bei der AWO Saarland haben mehr Anerkennung verdient. Es geht um ver.diente Würdigung", erklärte der Verhandlungsführer abschließend. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der ver.di

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Notbremse verabschiedet: Tobias Hans sieht die Regelungen weiter kritisch

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Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans äußerte weiterhin Kritik an der Corona-Notbremse des Bundes. Archivfoto: BeckerBredel

Die Änderung des Infektionsschutzgesetzes hat am heutigen Donnerstag (22. April 2021) den Bundesrat passiert. Bei hohen Infektionszahlen treten demnach etwa Ausgangsbeschränkungen ab 22.00 Uhr und weitere Maßnahmen zur Vermeidung von Kontakten in Kraft: Bundesrat stimmt Corona-Notbremse zu

Hans: Notbremse setze Menschen ewigem Hin & Her aus

Wie der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans im nun im Bundesrat erklärte, müsse man sich jedoch fragen: "Wollen wir immer wieder stereotyp mit Lockdown antworten, mit Kontaktverboten oder Ausgangsbeschränkungen?" Das Land brauche eine Regelung, die nicht auf Dauer, Handel, Gewerbe, Kultur und Menschen einem "Hin und Her aussetzt"

Ende des Saarland-Modells sei herber Verlust

Vielmehr brauche es Instrumentarien wie das Saarland-Modell, durch die sich Bürger:innen beteiligen und testen lassen. "Es wäre ein herber Verlust, wenn solche Projekte künftig nicht mehr möglich wären. Auch deshalb sehe ich dieses Gesetz durchaus kritisch", so Hans.

Seit dem 6. April sind im Saarland viele Öffnungen möglich, sofern negative Tests vorgelegt werden. In einer Pressemitteilung erklärte der saarländische Ministerpräsident, das neue Gesetz sei eine "markante Zäsur in der Art und Weise, wie wir die Pandemie bekämpft haben". Ob diese auch wirksam ist, um die Pandemie zu bekämpfen, müsse sich noch zeigen.

Sieben-Tage-Inzidenz als Referenzwert nicht geeignet

Hans bezweifele, dass die 7-Tage-Inzidenz als Referenzwert für die grundrechtseinschränkenden Maßnahmen ausreiche. "Denn Länder, in denen viel getestet wird, haben bei gleichem Infektionsgeschehen eine höhere Inzidenz als diejenigen, in denen wenig getestet wird." Durch die Notbremse entfielen nun beispielsweise im Saarland Anreize, die Testmöglichkeiten wahrzunehmen. Der Ministerpräsident vermutet daher, dass die Regelungen noch "höchstrichterlich betrachtet werden". 

Kein Einspruch gegen Notbremse

Grundsätzlich bringe eine bundeseinheitliche Regelung jedoch große Vorteile. "Wir wollen keineswegs den Eindruck in der Bevölkerung befeuern, die Politik in Deutschland sei bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie handlungsunfähig", so Hans. Auch darum machten die Länder nicht von ihrem Recht Gebrauch im Vermittlungsausschuss Einspruch zu erheben

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur
- Pressemitteilung der Staatskanzlei des Saarlandes

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Fast 300 Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet

Im Saarland sind zurzeit 2.761 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus den Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand vom Mittwoch (21. April 2021), 16.00 Uhr, veröffentlicht hat.

294 neue Corona-Infektionen im Saarland

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 294 auf jetzt 35.471. Am Mittwoch der vergangenen Woche waren es 253 Neuinfektionen gewesen. Die 7-Tages-Inzidenz beträgt damit 137,3 (Vorwoche: 133,2).

Ein weiterer Todesfall gemeldet

Im Saarland ist ein weiterer Corona-Todesfall zu verzeichnen. Es handelt sich dabei um eine Person aus dem Saarpfalz-Kreis. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, liegt somit bei 959.

186 Personen im Krankenhaus

Als geheilt gelten inzwischen 31.751 Menschen (+235). Von den an Covid-19 erkrankten Patient:innen werden momentan 186 stationär behandelt (+8). Davon liegen 66 auf der Intensivstation (+6). 

So sieht es aktuell in den Kreisen aus

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise und den Regionalverband auf:
- Saarbrücken: 13.609 (+126 gegenüber dem Vortag)
- Merzig-Wadern: 2.949 (+27)
- Neunkirchen: 4.707 (+27)
- Saarlouis: 7.265 (+67)
- Saarpfalz: 4.065 (+30)
- St. Wendel: 2.876 (+17)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatient:innen: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

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Im Saarland wurden fast 300 Neuninfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Symbolfoto: Bodo Schackow/dpa-Bildfunk

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 21.04.2021
- Website des saarländischen Gesundheitsministeriums
- eigene Recherche
- eigener Bericht
 

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Verwendete Quellen:
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Verwendete Quellen:
- Bild

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