{k}/{n}
Artikel {k} von {n}
14°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
14°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Wegen Corona: Saarländer:innen machen mehr Müll

image

Das Müllaufkommen ist im vergangenen Jahr im Saarland gestiegen. Foto: Jan Woitas/dpa-Bildfunk

Im Corona-Jahr 2020 haben Haushalte im Saarland mehr Müll produziert als in den Jahren zuvor. An Hausmüll (graue Tonne) seien im vergangenen Jahr nach vorläufigen Zahlen des Entsorgungsverbandes Saar 141.858 Tonnen angefallen, teilte die Landesregierung auf eine Anfrage der Landtagsabgeordneten Astrid Schramm (Linke) mit. Dies seien 4.362 Tonnen (oder gut drei Prozent) mehr als 2019 - und insgesamt in etwa so viel Tonnen Müll wie zuletzt im Jahr 2015.

Mehr Müll zu Hause produziert

Der Anstieg sei auch eine Folge der Corona-Pandemie: Menschen seien mehr zu Hause geblieben und hätten dort mehr Abfälle verursacht. Hinzu kommt nach Angaben der Saar-Landesregierung der Umstand, "dass der gesamte Abfall in Quarantäne-Haushalten über die Restmülltonne zu entsorgen ist". Auch getragene Einwegmasken gehörten in den Restmüll.

Mehr Sperrmüll

Offensichtlich ist in 2020 eifrig entrümpelt und gewerkelt worden: Das Sperrmüllaufkommen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 793 auf 51.937 Tonnen. Manche Wertstoffhöfe meldeten zudem deutliche Steigerungen bei Bauabfall wie gemischtem Bauschutt und Altholz. Dies erkläre sich damit, dass während der coronabedingten Einschränkungen vermehrt Renovierungsarbeiten zu Hause erledigt wurden, hieß es.

Regierung: Gibt kein Müllproblem

Auswirkungen auf die Entsorgung habe der Anstieg des Müllaufkommens nicht. "Es gibt kein Müllproblem", teilte die Regierung mit. Es werde davon ausgegangen, dass sich die Abfallzahlen nach der Pandemie wieder normalisieren würden.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein