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Ab Donnerstag auch Buchung von kurzfristigen Impfterminen im Saarland möglich

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Im Bild zu sehen: das Impfzentrum Saarland-West. Foto: BeckerBredel

Buchungssystem für Impftermine wird erweitert

Laut Gesundheitsministerium wird das Buchungssystem für Impftermine im Saarland ab Donnerstag, 08.00 Uhr, um eine Anmeldung für kurzfristige Termine erweitert (Schalter auf der Webseite: "Buchung kurzfristig freier Impftermine"). Das geht aus einer Mitteilung vom Mittwoch (28. April 2021) hervor.

Den Angaben zufolge können sich allerdings nur Personen für einen kurzfristigen Termin eintragen, die bereits auf der Impfliste registriert sind. Bei der Anmeldung müsse man lediglich eine Mailadresse oder Handynummer angeben. Anschließend könne über eine Terminübersicht ein passendes Datum gewählt werden. Die kurzfristig freigewordenen Termine würden in allen Impfzentren des Saarlandes vergeben.

Neue Möglichkeit wegen Absagen

Im Saarland werden pro Tag etwa 500 Termine für eine Corona-Impfung abgesagt, so "SZ". Dank der Erweiterung im Buchungssystem sollen nun andere impfberechtigte Personen die Chance erhalten, schneller an einen Termin zu kommen.

"Um diese Terminlücken kurzfristig aufzufüllen, wurde seitens des Gesundheitsministeriums eine freie online Buchbarkeit, dieser abgesagten Termine, entwickelt. Ziel des 'Nachrückerverfahrens' ist es, kurzfristig durch Absagen oder Umbuchungen frei werdende Termine in den vier saarländischen Impfzentren schnellstmöglich wieder zu besetzen", so Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU).

Das Buchungssystem für die Corona-Impfung im Saarland findet ihr an dieser Stelle.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- Mitteilung des Saar-Gesundheitsministeriums, 28.04.2021

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Notbremse: Diese Regeln gelten ab sofort im Saarpfalz-Kreis

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Im Bild zu sehen: Homburg im Saarpfalz-Kreis. Foto: Wikimedia Commons/atreyu/CC3.0-Lizenz/Bild bearbeitet

Saarpfalz-Kreis: Notbremse ab Donnerstag

Mit Stand vom Dienstag (27. April 2021) hat sich der Saarpfalz-Kreis anhand der vom Robert-Koch-Institut (RKI) ausgewiesenen Daten drei Tage in Folge über dem Inzidenz-Schwellenwert von 100 bewegt. Das bedeutet: Auch im Saarpfalz-Kreis tritt die bundesgesetzliche Notbremse mit den verschärften Corona-Schutzregeln in Kraft. Wie die Pressestelle des Kreises informierte, gelten die im Gesetz bundeseinheitlich festgeschriebenen Maßnahmen ab Donnerstag (29. April 2021).

Dazu sagte Landrat. Dr. Theophil Gallo (SPD): "Wenn wir nun als letzter Landkreis im Saarland die Notbremse ziehen müssen, so war dies nur eine Frage der Zeit". Die Entwicklung der vergangenen Woche habe demnach "leider nichts anderes erwarten lassen". Gallo wünsche sich, "dass alle Bürgerinnen und Bürger die Notwendigkeit der Maßnahme akzeptieren, an einem Strang ziehen und sich an die verschärften Schutzregeln halten".

Verschärfte Corona-Regeln

Mit Inkrafttreten der Notbremse greifen ab Donnerstag verschärfte Corona-Regeln im Saarpfalz-Kreis. Hier gibt es die Übersicht:

Ausgangssperre

Zwischen 22.00 und 05.00 Uhr dürfen sich die Menschen im Saarpfalz-Kreis nur noch draußen aufhalten, wenn sie dazu einen triftigen Grund haben. Laut Infektionsschutzgesetz gehören dazu etwa Notfälle oder berufliche Gründe. Zwischen 22.00 und 24.00 Uhr ist es erlaubt, sich draußen zu bewegen - jedoch nur alleine. Möglich sind beispielsweise Spaziergänge. Auch Joggen ist erlaubt.

Weniger Kontakte

Private Treffen sind nur noch mit einer Person erlaubt, die nicht zum eigenen Haushalt gehört. Insgesamt dürfen maximal fünf Personen zusammenkommen – zu den beiden Haushalten gehörende Kinder unter 14 Jahren werden nicht dazu gezählt.

Termin-Shopping

In Geschäften des täglichen Bedarfs (beispielsweise Lebensmittelhandel, Drogerien, Apotheken, Banken und Tankstellen) ändert sich nichts. Die übrigen Läden dürfen hingegen nur noch Personen hereinlassen, die vorher einen Termin gebucht haben (Click and Meet) und einen negativen Corona-Test vorzeigen.

Außengastronomie

Mit Inkrafttreten der Notbremse muss im Saarpfalz-Kreis die Außengastronomie schließen. Liefern lassen und Abholen ist weiterhin möglich.

FFP2-Vorschrift

Ab Donnerstag müssen die Bürger:innen im Saarpfalz-Kreis FFP2-Masken im Friseursalon und bei anderen körperlichen Dienstleistungen tragen. Die verschärfte Maskenpflicht gilt ebenso im ÖPNV.

Notbremse: Das sind die neuen Corona-Regeln

Sport

Kontaktloser Individualsport darf nur noch alleine, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand betrieben werden. Ausgenommen von der Regelung sind Kinder - wenn sie in Außenbereichen kontaktlos in Gruppen von maximal fünf Kindern trainieren.

Schulen

Die Schulen bleiben weiterhin im Wechselunterricht.

Wie lange gelten die Vorschriften?

Wenn die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 100 liegt, werden die Regeln gelockert. Sie können allerdings ebenso verschärft werden, sollte der Wert über 150 beziehungsweise 165 gehen.

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- saarpfalz-kreis.de
- Verwendetes Foto: Wikimedia Commons/atreyu/CC3.0-Lizenz/Bild bearbeitet

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Auch das Saarland will Erleichterungen für vollständig Geimpfte

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"Ja, wir planen nicht nur, sondern wir denken laut darüber nach, dass wir eine Erleichterung für vollständig Geimpfte geben können", so Monika Bachmann. Fotos: (links) BeckerBredel | (rechts) dpa-Bildfunk/Ukrinform

Saarland will Erleichterungen für vollständig Geimpfte

Das Saarland befürwortet auch baldige Erleichterungen für Personen, die vollständig gegen Corona geimpft sind. "Wir warten ab und stehen in der Reihe, wie alle anderen auch, um dem Bundeskabinett und dem Bundestag nicht vorzugreifen. Aber wir gehen davon aus, das kommt jetzt alles sehr schnell", sagte die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) am Mittwoch in Saarbrücken. Zum Saarland: "Ja, wir planen nicht nur, sondern wir denken laut darüber nach, dass wir eine Erleichterung für vollständig Geimpfte geben können."

Hintergrund

Die Bundesregierung will nach einer Ankündigung von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kommende Woche einen Vorschlag machen, sodass eine Verordnung am 28. Mai vom Bundesrat beschlossen werden könnte. Einige Bundesländer wie Rheinland-Pfalz, Hessen und Bayern gehen ihre eigenen Wege und haben Verordnungen bereits entsprechend angepasst. Demnach müssen vollständig Geimpfte etwa bei einem Friseurbesuch keinen negativen Corona-Test vorweisen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Saarland-Nachrichten: Das sind die wichtigsten Meldungen vom Mittwoch

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Die wichtigsten Nachrichten aus dem Saarland vom heutigen Mittwoch (28. April 2021) findet ihr auf SOL.DE. Foto: BeckerBredel

Neue Corona-Zahlen: Saarbrücken über 165, St. Wendel unter 100

Das RKI meldet für das Saarland am Mittwoch (28. April 2021) insgesamt 236 neue Corona-Fälle. Die Inzidenz liegt derzeit bei 139,4. Das sind die neuesten Zahlen: "Corona im Saarland aktuell: Inzidenz in Landkreisen und RKI-Zahlen heute (28. April 2021)".

Läden müssen schließen: Das gilt ab sofort im Kreis Neunkirchen

Seit dem heutigen Mittwoch muss der Einzelhandel im Landkreis Neunkirchen schließen. Es wurde somit die zweite Stufe der Notbremse gezogen. Was das bedeutet: "Läden müssen schließen: Das gilt ab sofort im Kreis Neunkirchen".

Notbremse: Diese Regeln gelten ab Donnerstag im Saarpfalz-Kreis

Derzeit ist der Saarpfalz-Kreis der einzige Landkreis im Saarland, in dem die Corona-Notbremse noch nicht gezogen werden musste. Das ändert sich allerdings am morgigen Donnerstag (29. April 2021). Dann gibt es auch dort verschärfte Corona-Regeln. Was sich ändert: "Notbremse: Diese Regeln gelten ab Donnerstag im Saarpfalz-Kreis".

Weitere Corona-Fälle an Kitas und Schulen im Landkreis Saarlouis festgestellt

Das Gesundheitsamt des Landkreises Saarlouis hat kürzlich über weitere Corona-Fälle an Schulen und Kitas informiert. Das sind die betroffenen Einrichtungen: "Weitere Corona-Fälle an Kitas und Schulen im Landkreis Saarlouis festgestellt".

Ab morgen auch Buchung von kurzfristigen Impfterminen im Saarland möglich

Ab dem morgigen Donnerstag (29. April 2021) soll das Buchungssystem für Impftermine im Saarland ergänzt werden. Demnach seien ab dann auch Anmeldungen für kurzfristig freigewordene Impftermine - etwa aufgrund von Absagen - möglich. Allerdings kann nicht jede:r auf die Chance für einen schnellen Termin zurückgreifen. Weitere Informationen: "Ab morgen auch Buchung von kurzfristigen Impfterminen im Saarland möglich".

Auch das Saarland will Erleichterungen für vollständig Geimpfte

SaarlanFür Personen, die vollständig gegen Corona geimpft sind, befürwortet auch das Saarland baldige Erleichterungen. Hier gibt es das Statement von Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) dazu: "Auch das Saarland will Erleichterungen für vollständig Geimpfte".

Saar-Innenministerium fördert Corona-Kontrollen mit einer Million Euro extra

Die Ordnungsdienste in Saar-Kommunen erhalten eine Million Euro extra vom saarländischen Innenministerium. Das Geld soll unter andrem für mehr Corona-Kontrollen verwendet werden. Mehr: "Saar-Innenministerium fördert Corona-Kontrollen mit einer Million Euro extra".

Weitere Nachrichten zum Thema Corona:
- Querdenker-Szene: Verfassungsschutz beobachtet Teile der Corona-Protestbewegung
- Im Saarland steht noch immer Geld für Luftreiniger an Schulen zur Verfügung
- 1. Mai in Homburg: Stadt erlässt Alkoholverbot für diese Bereiche
- Stadt St. Ingbert sperrt Rohrbacher Weiher für 1. Mai
- Corona-Schnelltestzentrum am "Penny Markt" in Perl in Betrieb
- Altstadtfest Blieskastel und Open Air abgesagt

Brutaler Angriff in Saarbrücken: Grund war wohl nur Lappalie

Rund fünf Tage nach der brutalen Attacke auf einen Mann in Saarbrücken laufen die Ermittlungen der Polizei weiterhin. Ein Beamter äußert sich jetzt zum möglichen Grund für den Streit, den der Geschädigte schlichten wollte. Weitere Details: "Brutaler Angriff in Saarbrücken: Grund war wohl nur Lappalie".

Massiv bedroht und beleidigt: Kräfte der Feuerwehr Neunkirchen werden bei Einsatz angegangen

Die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr Neunkirchen sind bei einer nächtlichen Personenrettung massiv bedroht und beleidigt worden. Die Polizei musste sogar alarmiert werden, um die Einsatzkräfte zu schützen. Neunkirchens Oberbürgermeister Aumann und Beigeordenter Hans zeigen sich wütend über die Vorfälle und kündigten harte Strafen an. Mehr: "Kräfte der Feuerwehr Neunkirchen werden bei Einsatz angegangen".

Neunkirchen: Wilde Verfolgungsfahrt mit Polizei - Mann versteckt sich in Regenwasser-Rohr

In Neunkirchen ist die wilde Flucht eines 33 Jahre alten Autofahrers vor der Polizei in einem Regenwasser-Rohr geendet. Dem Mann werden gleich mehrere Straftaten zur Last gelegt. Die ganze Geschichte gibt es hier zum Nachlesen: "Neunkirchen: Wilde Verfolgungsfahrt mit Polizei - Mann versteckt sich in Regenwasser-Rohr".

Weitere Blaulicht-Meldungen:
- Bundespolizei Saarbrücken verhaftet gesuchten Straftäter - Körperverletzung, Diebstahl und mehr
- Blinde Zerstörungswut in Ensdorf: Unbekannte verursachen diverse Schäden an Schulen und Kitas

Kundgebung heute: BUND fordert Lärmschutz und Tempo 60 auf A620 in Saarbrücken

Die "Stadtautobahn" in Saarbrücken ist wegen des hohen Lärmpegels schon seit Jahren vielen Bürger:innen ein Dorn im Auge. Zum heutigen "Tag gegen Lärm" (28. April 2021) veranstaltet der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) daher eine Kundgebung, um die wiederholten Forderungen für Schutzmaßnahmen entlang der A620 zu unterstreichen. Der ganze Artikel: "Kundgebung heute: BUND fordert Lärmschutz und Tempo 60 auf A620 in Saarbrücken".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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1. Mai in Homburg: Stadt erlässt Alkoholverbot für diese Bereiche

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Am 1. Mai ist der Alkoholkonsum unter anderem an der Weiheranlage Jägersburg untersagt. Foto: Wikimedia Commons/atreyu/CC3.0-Lizenz/Bild bearbeitet

Alkoholverbot in Homburg am 1. Mai

An bestimmten Straßen und Plätzen in Homburg gilt am 1. Mai ein Alkoholverbot. Wie die Pressestelle der Kreisstadt am heutigen Mittwoch (28. April 2021) mitteilte, hat die Ortspolizeibehörde eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen. Diese untersagt den Verzehr von Alkohol.

Den Angaben zufolge ist die Allgemeinverfügung am 1. Mai zwischen 10.00 und 22.00 Uhr gültig. Sie umfasst folgende Bereiche:
- Weiheranlage in Jägersburg
- Stadtpark sowie den dazugehörigen Parkplatz des ehemaligen Freibads
- Areal auf dem Schlossberg

Im Zusammenhang mit der Regelung weist die Ortspolizeibehörde auf die Bußgeld-Vorschrift gemäß der Corona-Verordnung hin.

Kontrollen angekündigt

"Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsdienstes werden den ganzen Tag im gesamten Stadtgebiet unterwegs sein und die Einhaltung der Regeln kontrollieren", so die Pressestelle der Stadt. Dazu sollen auch "Hütten, Grillstellen und weitere beliebte Ausflugsziele in Homburg" gehören.

Darüber hinaus werde eine Einsatzzentrale eingerichtet, "die in ständiger Absprache mit der Vollzugspolizei und weiteren Rettungsdiensten sowie Behörden steht und kurzfristige Maßnahmen einleiten kann". Zudem kündigte die Stadt an, dass die Feuerwehr "Warndurchsagen bezüglich der geltenden Corona-Regeln über Lautsprecher im Stadtgebiet verkünden" werde.

Begründung der Maßnahmen

Zur Begründung der Maßnahmen hieß es: "Oberstes Ziel ist es – wie im vergangenen Jahr bereits ebenfalls – die Pandemie zu bekämpfen". Demgemäß sei es notwendig, die geltenden Regeln auch einzuhalten. Das Ordnungsamt hoffe auf das Verständnis der Menschen. Man solle sich an die geltenden Corona-Regelungen halten und weiterhin Kontakte möglichst gering halten.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Pressestelle der Kreisstadt Homburg, 28.04.2021
- Verwendetes Foto: Wikimedia Commons/atreyu/CC3.0-Lizenz/Bild bearbeitet

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Patryk Kubek

Brutaler Angriff in Saarbrücken: Grund war wohl nur Lappalie

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Die Täter malträtierten das Opfer an der Bushaltestelle am Saarbrücker Rathaus. Screenshot: Privat/SOL.DE

Nach dem brutalen Angriff auf einem 19-Jährigen an einer Bushaltestelle in Saarbrücken laufen die Ermittlungen der Polizei weiterhin. Zwar seien bislang keine weiteren Verdächtigen festgenommen worden, sagte Kriminaloberkommissar Sascha Heintz am heutigen Mittwoch (28. April 2021) auf SOL.DE-Anfrage. Die Beamt:innen seien aber guter Dinge, die Täter fassen zu können. Es habe mehrere Hinweise gegeben.

Gruppe greift jungen Mann an

Eine etwa siebenköpfige Gruppe hatte an der Haltestelle am Rathaus am späten Freitagabend einen jungen Mann geschlagen und getreten. Die Polizei sprach anschließend in einer Mitteilung von "einem selten gesehenen Maß an Brutalität, Hemmungslosigkeit und Kontrollverlust seitens der Angreifer". Das Video eines Augenzeugen bestätigt die Aussage: Zu sehen sind mehrere Personen, wie sie den offensichtlich wehrlosen Geschädigten malträtieren und beleidigen. Kurz nach dem Vorfall konnte die Polizei einen 17-Jährigen aus Saarbrücken festnehmen, so Oberkommissar Heintz. Ermittelt werde wegen gefährlicher Körperverletzung.

Trigger-Warnung: Das folgende Video zeigt Gewalt und kann unter Umständen belastend sein.

 

Opfer wollte Streit schlichten

Warum wurde der 19-Jährige überhaupt angegriffen? Er hatte nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen im Bus einen Streit zwischen der Tätergruppe und weiteren Personen schlichten wollen. Worum es in dieser Auseinandersetzung ging, wollte Heintz aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen. Nur so viel: Bei dem Grund für den Streit soll es sich um eine Lappalie gehandelt haben.

19-Jähriger aus dem Krankenhaus entlassen

Das Opfer erlitt bei der Attacke schwere Verletzungen am Kopf und Prellungen am Körper. Es konnte das Krankenhaus aber bereits am Tag nach der Tat wieder verlassen. Dauerhafte körperliche Schäden trägt der Geschädigte wohl nicht davon, schätzt Ermittler Heintz. Die psychischen Auswirkungen hingegen dürften den 19-Jährigen noch lange beschäftigen.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- eigener Bericht

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Stadt St. Ingbert sperrt Rohrbacher Weiher für 1. Mai

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Die Liegewiese am Glashütter Weiher (Rohrbacher Weiher) wird am 1. Mai 2021 gesperrt. Foto: G. Faragone

Rohrbacher Weiher in St. Ingbert wird für 1. Mai gesperrt

Die Stadtverwaltung St. Ingbert hat am heutigen Mittwoch (28. April 2021) angekündigt, die Wiese am Glashütter Weiher (vielen auch besser bekannt als "Rohrbacher Weiher") für den 1. Mai zu sperren. Von der Sperrung sind demnach auch die Sitzgelegenheiten sowie die Parkplätze am Weiher betroffen. Durch die Sperrung sollen Menschenansammlungen und sonstige nicht coronakonforme Zusammenkünfte verhindert werden.

Stadt kündigt Kontrollen an

Die Wege am Weiher sollen aber begehbar bleiben. Die Stadtverwaltung hat angekündigt, dass ein Sicherheitsdienst die Lage vor Ort überwacht, damit das Betretungsverbot eingehalten werde. Zudem würden im gesamten Stadtgebiet von St. Ingbert weitere Kontrollen von Orts- und Vollzugspolizei erfolgen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Stadt St. Ingbert vom 28.04.2021

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Altstadtfest Blieskastel und Open Air abgesagt

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Das Blieskasteler Altstadtfest wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Archivfoto: Chris Schäfer/SOL.DE

Absage Altstadtfest Blieskastel und Open Air auf dem Paradeplatz

Die Stadt Blieskastel hat das diesjährige Altstadtfest sowie das Open Air auf dem Paradeplatz im Juni abgesagt. In der Mitteilung der Stadt vom heutigen Mittwoch (28. April 2021) heißt es: "Feste mit Hunderten von Besucher:innen seien aufgrund der Corona-Regelungen in diesem Sommer so gut wie ausgeschlossen". Das Blieskasteler Altstadtfest soll genau wie das Open Air damit erst wieder im Jahr 2022 stattfinden.

Streaming-Formate und kleinere Veranstaltungen geplant

Für 2021 setze man hingegen auf Streaming-Formate und sobald es die aktuelle Situation wieder zulasse, auf "kleinere Veranstaltungen mit besonderer Atmosphäre". Man wolle dabei lokale Künstler:innen unterstützen. "Auch in der Altstadt von Blieskastel sollen durch Straßenkunst und –Kultur, in Abstimmung mit der Kaufmannschaft, Impulse gesetzt werden, um auch das Gewerbe, den Handel und die Gastronomie in Blieskastel zu unterstützen. Dadurch könnten die Menschen wieder Kunst und Kultur in Blieskastel genießen", heißt es abschließend in einer Mitteilung der Stadt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Stadt Blieskastel vom 28.04.2021

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Massiv bedroht und beleidigt: Kräfte der Feuerwehr Neunkirchen werden bei Einsatz angegangen

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Im Zuge der Eigensicherung forderte die Feuerwehr nach eigenen Angaben Polizeikräfte zur Unterstützung an. Foto: Facebook/@FFNK.INN

In der Nacht zum Ostersonntag (4. April 2021) wurden die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen zu einem Einsatz in der Hüttenbergstraße alarmiert. Konkret wurden die Feuerwehrleute von einem Notarzt wegen eines medizinischen Notfalls angefordert. Ein Patient musste aus dem dritten Obergeschoss eines Wohnhauses per Drehleiter gerettet und unverzüglich ins Krankenhaus gebracht werden. 

Feuerwehrleute werden bei Rettungseinsatz massiv bedroht und beleidigt

Noch während der laufenden Personenrettung kam es plötzlich zu massiven Bedrohungen und Beleidigungen der Feuerwehrkräfte. Einige Anwohner:innen beschimpften die ehrenamtlichen Helfer wüst aufgrund der "nächtlichen Ruhestörung". Dass es um die Rettung eines Menschen ging, war den pöbelnden Personen dabei offenbar egal. Eine Person bedrohte die anwesenden Feuerwehrkräfte sogar mit körperlicher Gewalt. Andere Personen filmten und blendeten die Einsatzkräfte, um diese bei ihrem Einsatz zu behindern.

Polizei muss angefordert werden

Da die Situation zu eskalieren drohte, mussten die Kräfte der Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes schließlich die Polizei alarmieren, um ihren Einsatz fortsetzen zu können. "Gleich zwei Streifenwagen waren nötig, um die pöbelnde Nachbarschaft unter Kontrolle zu bringen", heißt es in einer Mitteilung der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen. Nur so konnten körperliche Angriffe auf das Rettungspersonal verhindert und der Einsatz schließlich erfolgreich durchgeführt werden.

Oberbürgermeister Aumann wütend über die Vorfälle

Neunkirchens Oberbürgermeister Jörg Aumann und der zuständige Dezernent Thomas Hans zeigen sich wütend über die Vorfälle: "Eine Bedrohung und Beleidigung von Einsatzkräften – das nehmen wir so nicht hin!", erklärten die beiden am heutigen Mittwoch (28. April 2021) und kündigten Konsequenzen an. Hans bestätigte, dass infolge des Einsatzes bereits Strafanzeigen gegen die Personen gestellt wurden, die die Einsatzkräfte bedroht, beleidigt und behindert haben.

"Wir als Stadt stehen klar hinter unseren Einsatzkräften, die nicht nur ihre Zeit und Körperkraft investieren, sondern zuweilen bei schwierigen Einsätzen auch ihre eigene Gesundheit aufs Spiel setzen, um andere zu retten. Solche Menschen verdienen Respekt. Und Beleidigungen oder Angriffe gegenüber Hilfeleistenden lassen wir uns so nicht bieten. Im Übrigen werden Widerstand bzw. tätliche Angriffe gegen Hilfeleistende zurecht hart bestraft", sind sich Aumann und Hans einig.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Stadt Neunkirchen vom 28.04.2021
- Einsatzbericht der Freiwilligen Feuerwehr vom 04.04.2021

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Hunderte Spenden: JVA-Insassen im Saarland bereiten Brillen für Hilfsprojekt auf

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Hunderte Saarländer:innen spendeten alte Brillen für das Hilfsprojekt. Foto: MdJ/MK

Die erste Lieferung von über 600 aufbereiteten Brillen und 700 Gestellen wurde am Dienstag (27. April 2021) von Justizstaatssekretär Roland Theis und dem Leiter der JVA Saarbrücken, Pascal Jenal, an das Projekt "Brillen ohne Grenzen" übergeben. Sie wurden in der Arbeitstherapie der JVA Saarbrücken gereinigt, aufbereitet und vermessen. 

Hunderte Saarländer:innen spendeten Brillen

Hunderte Saarländer:innen haben sich an der Spendenaktion beteiligt.  Seit der Aufstellung der Sammelbox beim Saarländischen Oberlandesgericht im Dezember 2020 konnten die Bürger:innen nicht mehr benötigte Brillen an sämtlichen saarländischen Justizstandorten abgeben. Landesweit kamen mehr als 1.500 Sehhilfen zusammen. 

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Anstaltsleiter Pascal Jenal, Katharina Schneider (Arbeitstherapie der JVA Saarbrücken), Staatssekretär Roland Theis und Michaela Roos (Gudd Zweck u.G.) übergaben die Brillen an die Inititative "Brillen ohne Grenzen". Foto: MdJ/MK

Brillen gehen an ärmere Regionen der Welt

"Die breite Bereitschaft zur Unterstützung des Projekts hat unser aller Erwartungen weit übertroffen und uns sehr erfreut", erklärte Theis. "Während es für uns selbstverständlich ist, dass wir auf eine Sehhilfe zurückgreifen, wenn es nötig ist, ist dies in ärmeren Regionen der Welt nicht immer so. Dort sind Brillen zum Teil unbezahlbare Luxusartikel."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Blinde Zerstörungswut in Ensdorf: Unbekannte verursachen diverse Schäden an Schulen und Kitas

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In Ensdorf werden immer wieder Bildungseinrichtungen beschädigt. Fotos: Gemeinde Ensdorf, Symbolfoto Hintergrund: picture alliance/dpa | Friso Gentsch

Vandalismus an Bildungseinrichtungen in Ensdorf

Die Gemeinde Ensdorf berichtet aktuell über vermehrten Vandalismus sowie Einbrüche an Schulen und Kindergärten. So sollen unbekannte Täter:innen beispielsweise schon seit über zwei Jahren in regelmäßigen Abständen vorsätzlich die Fensterscheiben des Gemeindehortes mit Steinen einwerfen

Glasscheiben werden immer wieder eingeworfen

Die blinde Zerstörungswut habe seit November des vergangenen Jahres nochmal stark zugenommen und sich auch auf weitere Bildungs- und Betreuungseinrichtungen ausgeweitet. So wurden in Grundschule und Kindergärten zahlreiche Glasscheiben eingeworfen. Die Gemeinde berichtet in einer aktuellen Mitteilung unter anderem von "drei zerstörten Glasscheiben am Plattenbau der Grundschule, drei Scheiben der Klassensäle, einem Fenster der 'TuS-Geschäftsstelle' und eine Eingangstür zum Plattenbau im Bereich des großen Schulhofes".

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Vor allem Glasscherben werden in Ensdorf immer wieder eingeworfen. Fotos: Gemeinde Ensdorf

Diverse Einbrüche und Einbruchsversuche

Die eingeworfenen Scheiben sind laut der Gemeinde aber bei weitem nicht das einzige Ärgernis in Ensdorf. So kam es in der vergangenen Zeit auch immer wieder zu Einbrüchen oder zu Schäden durch Einbruchsversuche. So seien unbekannte Täter:innen in den Werkraum der Grundschule eingebrochen und haben einen Feuerlöscher gestohlen, diesen hinter der Turnhalle ausgelöst und erneut eine Scheibe zerstört. Auch die Tür der Schulturnhalle wurde bei einem weiteren Einbruchversuch stark beschädigt. Vor knapp zwei Wochen (am 14. April 2021) wurde auch an der Eingangstür des Jugendzentrums (wohl ebenfalls durch einen Steinwurf) ein Schaden verursacht.

Gemeinde bittet um Mithilfe und setzt Belohnung aus

Da der Vandalismus, der offenbar vorrangig an Schulen und Kindergärten ausgelebt wird, immer weiter zunimmt, bittet der Ensdorfer Bürgermeister Jörg Wilhelmy die Bevölkerung um Mithilfe. Vor allem die direkten Anwohner:innen der betroffenen Einrichtungen werden gebeten, Augen und Ohren offenzuhalten. Wer auffällige Beobachtungen zu den Tathergängen gemacht hat, soll sich bitte an das Ordnungsamt unter der Telefonnummer (06831)504130 wenden. Für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung der Täter:innen führen, setzt die Gemeinde Ensdorf eine Belohnung in Höhe von 200 Euro aus.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Gemeinde Ensdorf vom 28.04.2021

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"ZF macht es vor": Rehlinger besucht Firmen-Testzentrum in Saarbrücken

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Anke Rehlinger (SPD) machte sich ein Bild vom Testzentrum der ZF in Saarbrücken und ließ sich auch selbst testen. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

"Die Herausforderungen für Beschäftigte in Industrie- und Handwerksbetrieben sind besonders groß – Homeoffice ist hier schließlich nur in wenigen Arbeitsbereichen machbar", erklärte Rehlinger bei der Besichtigung des Testzentrums der ZF in Saarbrücken am Mittwoch (28. April 2021). Regelmäßige Tests seien der Schlüssel, um Mitarbeiter:innen mehr Sicherheit am Arbeitsplatz zu geben und die Pandemie einzudämmen. Unternehmen stünden in der Verantwortung, dies zu gewährleisten. 

Corona-Tests für Grenzpendler:innen und andere Beschäftigte

Seit März hat ZF ein eigenes Testzentrum in Saarbrücken etabliert. Insbesondere Pendler:innen aus Risikogebieten sollen so entlastet werden. Die Zahl der Grenzgänger:innen in dem Unternehmen ist hoch. Seit der Einstufung als Virusvariantengebiet müssen Beschäftigte aus dem Département Moselle beim Grenzübertritt einen negativen Test vorweisen. Nun können sich die Mitarbeiter:innen aus Frankreich direkt vor Ort regelmäßig testen lassen. Zudem erhalten alle ZF-Beschäftigten in Saarbrücken, die nicht im Homeoffice arbeiten, zwei Selbsttests pro Woche.

"Mit der Einrichtung unseres Testzentrums unterstützen wir das Vorhaben der saarländischen Landesregierung, die Grenzen offenzuhalten. Das ermöglicht es auch uns, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Wohnsitz in Frankreich an Bord zu behalten", so Alexander Wortberg, Leiter des ZF-Standorts Saarbrücken. Er sei überzeugt, dass der Großteil der Beschäftigten das Angebot nutzen werde.

Testzentrum könnte ab Mai auch für alle öffnen

Aktuell sind im Testzentrum der ZF in Saarbrücken noch Kapazitäten frei. Das Unternehmen, der Betreiber der Station und die Stadt Saarbrücken verhandeln daher die Öffnung des Standortes für die Öffentlichkeit. Dies könnte schon ab Mai an möglich sein.

"Gerne stellen wir unser Testgelände auch der Stadt für öffentliche Tests zur Verfügung", so Wortberg. Die günstige Lage in direkter Nachbarschaft zur grenznahen Goldenen Bremm und der Folsterhöhe komme sicher vielen Bürger:innen entgegen. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums

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Im Saarland steht noch immer Geld für Luftreiniger an Schulen zur Verfügung

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In den saarländischen Städten stehen noch übrige Mittel für den Kauf von Luftreinigern für Schulen zur Verfügung. Symbolfoto: Hauke-Christian Dittrich/dpa-Bildfunk

Zur Unterstützung der Kommunen hat das Innenministerium des Saarlandes insgesamt rund acht Millionen Euro an Pandemie-Leistungen zur Verfügung gestellt. Unter anderem sollten davon Luftreiniger und CO2-Melder für Schulen und Kitas beschafft werden. Allerdings sind noch etwa 2 bis 2,5 Millionen Euro übrig

Bouillon: Hohe Infektionsherde an Schulen

Bislang habe das Land etwa 450 Luftreiniger in zwölf Kommunen und 4.090 CO2-Messgeräte finanziert. "Ich kann nur alle Träger ermuntern, Anträge zu stellen", so Innen- und Bauminister Klaus Bouillon (CDU). Inzwischen stehe fest, was noch vor Monaten bestritten wurde: "nämlich dass hohe Infektionsherde in den Schulen existieren, teilweise mit Inzidenzen in Richtung 300". Auch darum werbe er für die Anschaffung der Geräte für schlecht belüftbare Klassenzimmer. 

Eine Million Euro extra für Corona-Kontrollen

Derweil stellt das Innenministerium für verstärkte Corona-Kontrollen in den Kommunen eine weitere Million Euro zur Verfügung. "Weil ohne Kontrollen kommen wir leider Gottes, das hat die Erfahrung gezeigt, nicht weiter", so Bouillon. Er bezieht sich in der Pressemitteilung auf die Vorfälle am St. Johanner Markt an vorvergangenen Wochenende. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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Saar-Innenministerium fördert Corona-Kontrollen mit einer Million Euro extra

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Das Innenministerium fördert Corona-Kontrollen in den Saar-Kommunen mit einer Million Euro extra. Foto: BeckerBredel

Im Zuge der Corona-Pandemie unterstützt das saarländische Innenministerium die Kommunen mit einer Million Euro zusätzlich für Vor-Ort-Kontrollen. Der Förderbetrag erhöht sich damit von 2,3 Millionen Euro auf 3,3 Millionen Euro. Das teilte das Ministerium in einer Pressemitteilung mit. Das Geld soll für private Sicherheitsdienste, zusätzliches Personal in den Kreis- und Ortspolizeibehörden sowie Fahrzeugleasing, das für verstärkte Kontrollen nötig ist, verwendet werden.

Bouillon: Mehr Kontrollen nach Vorfällen in Saarbrücken nötig

Innenminister Klaus Bouillon (CDU) erklärte, es sei wichtig hierfür Mittel bereitzustellen. "Die jüngsten Vorfälle im Land haben leider gezeigt, dass es immer noch Menschen gibt, die den Ernst der Lage nicht verstanden haben und mit ihrem verantwortungslosen Verhalten nicht nur ihre eigene Gesundheit, sondern auch die Gesundheit anderer aufs Spiel setzen."

Er bezieht sich damit auf Vorfälle in der Saarbrücker Innenstadt am vorvergangenen Wochenende. Bei Feiern von 400 bis 500 Menschen auf dem St. Johanner Markt waren massive Verstöße gegen die Corona-Regeln gemeldet worden. Zudem beleidigten einige Teilnehmer:innen die Polizei und bewarfen die Beamt:innen mit Flaschen: "Massive Corona-Verstöße und Angriffe auf Polizei am St. Johanner Markt in Saarbrücken".

Auch Schulen werden gefördert

Das gesamte Förderkontingent von acht Millionen Euro wird auch in anderen kommunalen Bereichen eingesetzt. So stehen etwa eine Million Euro für die Ausstattung von Schulen mit CO2-Messgeräten zur Verfügung. Auch der Erwerb von Luftreinigungsgeräten oder Abluftsystemen für schlecht belüftbare Klassenzimmer wird unterstützt. Insgesamt vier Millionen Euro sind dafür vorgesehen. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Innenministeriums
- eigene Berichte

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Kundgebung heute: BUND fordert Lärmschutz und Tempo 60 auf A620 in Saarbrücken

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Die "Stadtautobahn" in Saarbrücken soll mit Lärmschutz ausgestattet werden. Foto: BeckerBredel

"Die Lärmbelastung in Saarbrücken ist nicht nur Tag und Nacht für viele Bürgerinnen und Bürger bedrückend, sondern nimmt aufgrund des wachsenden Verkehrs auch noch weiter zu", so der BUND in einer Mitteilung. Über 3000 Saarbrücker:innen klagten über gesundheitliche Beschwerden, die auf den Lärm auf der A620 zurückgingen. 

Tempo 60, Flüsterasphalt und Lärmschutzwand gefordert

Der BUND plädiert daher  für mehr Lärmschutzmaßnahmen auf der Stadtautobahn in Saarbrücken zwischen Gersweiler Brücke und der Anschlussstelle Güdingen. Der Vorschlag: In beiden Fahrtrichtungen Tempo 60 einzuführen und die Strecke mit "Flüsterasphalt" ausstatten.

Zwischen der Anschlussstelle St. Arnual und der Wilhelm-Heinrich-Brücke solle zudem eine demontierbare Lärmschutzwand entlang der A620 gebaut werden. Auf der gegenüberliegenden Saarseite dieses Abschnittes befindet sich der beliebte Staden. Die Stützmauer unterhalb der Franz-Josef-Röder-Straße solle zudem begrünt werden. 

Kundgebung vor dem Rathaus in Saarbrücken

Um den Forderungen Nachdruck zu verleihen, veranstaltet der BUND zum heutigen "Tag gegen Lärm" am Mittwoch (28. April 2021) eine Kundgebung auf dem Gustav-Regler-Platz vor dem Saarbrücker Rathaus. Die Öffentlichkeit solle etwa über den Planungsfortschritt informiert werden. Bürgermeisterin Barbara Meyer-Gluche (Grüne) wurde als Rednerin geladen. Die Aktion beginnt um 16.00 Uhr und ist aufgrund der Corona-Pandemie auf 80 Teilnehmer:innen begrenzt. 

Petition beim Landtag eingereicht

Im Februar hatte der BUND bereits eine Petition für Lärmschutzmaßnahmen an der A620 beim saarländischen Landtag eingereicht. Diese forderte die verantwortlichen Stellen des Bundes im Saarland, des Landesverkehrsministeriums, des Landesbetriebes für Straßenbau und die Landeshauptstadt Saarbrücken auf, mit Beteiligung der Bürger:innen und der Umweltverbände geeignete bauliche Maßnahmen für den Lärmschutz auf der A620 zu planen und zu beschließenEine Antwort steht noch aus.

Verwendete Quellen:
- BUND

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Corona-Schnelltestzentrum am "Penny Markt" in Perl in Betrieb

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In Perl gibt es nun weitere Testmöglichkeiten. Foto: dpa-Bildfunk/Julian Stratenschulte

Weiteres Corona-Schnelltestzentrum in Perl

Am "Penny Markt" in Perl ist ab sofort ein neues Corona-Schnelltestzentrum in Betrieb. An der entsprechenden Bereitstellung weiterer Testkapazitäten habe man laut Bürgermeister Ralf Uhlenbruch (CDU) gearbeitet, "damit möglichst viele Menschen Gebrauch von Schnelltests machen können".

Uhlenbruch für Öffnungsmaßnahmen

Derweil sprach sich der Bürgermeister für "gezielte und kontrollierte Öffnungsmaßnahmen, wie sie im saarländischen Modellprojekt bereits getestet wurden" aus. Man müsse seiner Ansicht nach bestehende Chancen und Möglichkeiten nutzen, "um unseren Alltag der aktuellen Situation bestmöglich anzupassen". Das gesellschaftliche Leben müsse "Stück für Stück" wieder ermöglicht werden, so Uhlenbruch.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Gemeinde Perl, 28.04.2021

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Weitere Corona-Fälle an Kitas und Schulen im Landkreis Saarlouis festgestellt

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An Kitas und Schulen im Kreis Saarlouis gibt es weitere Corona-Fälle. Foto: Matthias Balk/dpa-Bildfunk

An Einrichtungen im Landkreis Saarlouis gibt es weitere Corona-Fälle. Darüber hat das zuständige Gesundheitsamt mit Stand vom gestrigen Dienstag (27. April 2021) informiert. Für mehr als 200 Personen sei Quarantäne angeordnet worden.

Fälle an Kitas und Schulen

Betroffen sind folgende Einrichtungen:
- Lebach: Theeltalschule: eine positiv getestete Person, keine weiteren Kontaktpersonen
- Wadgassen: Kita Sonnenschein (1 | 45)
- Dillingen: Sophie-Scholl-Gemeinschaftsschule (1 | 27)
- Dillingen: Albert-Schweizer-Gymnasium (1 | 68)
- Schaffhausen: Grundschule (1 | 14)
- Bous: Bisttalschule (1 | 13)
- Saarlouis: TGS BBZ (1 | 6)
- Saarlouis: KBBZ (2 | 18)
- Roden: Kita Christkönig (1 | 26)

Corona im Landkreis Saarlouis

Laut Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) beträgt die 7-Tages-Inzidenz im Kreis Saarlouis am heutigen Mittwoch 145,1 (Vortag: 143,6). Es gelten die Regeln der ersten Notbrems-Stufe. 7.509 Corona-Fälle gab es seit Beginn der Pandemie. Nach RKI-Angaben sind 144 Menschen in Verbindung mit dem Virus gestorben.

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- kreis-saarlouis.de

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Querdenker-Szene: Verfassungsschutz beobachtet Teile der Corona-Protestbewegung

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"Schluss mit dem Masken-Terror!" steht auf dem Schild eines Teilnehmers einer Demonstration der Initiative "Querdenken". Foto: dpa-Bildfunk/Christoph Schmidt

Verfassungsschutz beobachtet Teile der Querdenker-Szene

Das Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet Personen und Gruppen innerhalb der Querdenker-Bewegung. Das teilte das Bundesinnenministerium am Mittwoch in Berlin mit. Damit darf der Verfassungsschutz nun beispielsweise Daten zu bestimmten Personen aus der Szene sammeln. Insgesamt befürchtet die Behörde, dass die im Zuge der Proteste gegen die Corona-Maßnahmen verbreiteten Verschwörungstheorien auch nach dem Ende der Pandemie nicht verschwinden werden.

Da die Bewegung keinem der bisher bekannten Phänomenbereiche wie etwa Rechtsextremismus, Linksextremismus oder Islamismus zuzuordnen sei, sei eine neue Kategorie "Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates" geschaffen worden, teilte das Innenministerium mit. Die neue Kategorisierung ermögliche sowohl eine Bearbeitung als Verdachtsfall als auch als erwiesen extremistische Bestrebung, teilte das Ministerium mit.

Eskalationen würden provoziert

Legitime Proteste und Demonstrationen gegen die Corona-Politik würden dabei immer wieder, in jüngerer Zeit zunehmend, instrumentalisiert und Eskalationen provoziert, begründete das Ministerium die Entscheidung. Anmelder und Organisatoren von Demonstrationen - vor allem Protagonisten der Querdenken-Bewegung - "zeigen zum Teil deutlich, dass ihre Agenda über die reine Mobilisierung zu Protesten gegen die staatlichen Corona-Schutzmaßnahmen hinausgeht".

Verbindungen zu "Reichsbürgern" und "Selbstverwaltern" sowie Rechtsextremisten seien "in Kauf genommen oder gesucht, das Ignorieren behördlicher Anordnungen propagiert und letztlich das staatliche Gewaltmonopol negiert" worden. Dies sei insgesamt geeignet, das Vertrauen in die staatlichen Institutionen und seine Repräsentanten nachhaltig zu erschüttern.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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mjs

Neunkirchen: Wilde Verfolgungsfahrt mit Polizei - Mann versteckt sich in Regenwasser-Rohr

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Der Mann hatte sich laut Polizei in einem Regenwasser-Rohr versteckt. Fotos: (links) dpa-Bildfunk/Frank Rumpenhorst | (rechts) Pixabay

Mann bei Polizeistreife gesichtet

Bei einer Streife haben Einsatzkräfte der Polizei Neunkirchen am Montag (26. April 2021), gegen 16.15 Uhr, einen blauen "BMW" im Bereich der Bliesstraße gesichtet. Wie aus einer Mitteilung der Beamt:innen vom gestrigen Dienstag hervorgeht, konnte am Steuer des Wagens "ein 33 Jahre alter, polizeibekannter Mann aus Schiffweiler erkannt werden". Den Angaben zufolge war der Polizei zu dem Zeitpunkt bekannt, dass die Person per Haftbefehl gesucht wird.

Wilde Verfolgungsfahrt

Die Polizei nahm daraufhin die Verfolgung des Wagens auf, hieß es. Als der "BMW"-Fahrer das bemerkte, beschleunigte er stark - und unternahm somit einen Fluchtversuch. Im Verlauf "fuhr der 33 Jahre alte Beschuldigte völlig rücksichtslos, teilweise bis zu 130 km/h und vollständig auf die Gegenfahrspur", so die Polizei. Eine Vielzahl von Verkehrsteilnehmer:innen wurde durch den 33-Jährigen gefährdet, teilten die Beamt:innen ebenso mit.

Im Verkehrskreis Bliesstraße/Fernstraße beschädigte der Mann durch Überfahren einer Bordsteinkante schließlich die beiden linken Räder des "BMW". Infolgedessen wurde der Pkw langsamer - und der Abstand zur Polizei geringer, so die Angaben. "Um dem Polizeikommando trotzdem zu entkommen, fuhr er schlussendlich die Abfahrt der Anschlusstelle Neunkirchen-Oberstadt (Fahrtrichtung Luxemburg) in entgegengesetzter Richtung auf die Autobahn auf", teilten die Einsatzkräfte mit. Hierbei kollidierte der 33-Jährige mit einem Leitpfosten am Fahrbahnrand und stellte den Wagen letztlich im Einmündungsbereich zur Durchgangsfahrbahn der A8 ab.

Fluchtversuch und Versteck in Rohr

Anschließen flüchtete der Mann zu Fuß über die angrenzende Böschung in Richtung Waldgebiet "Kasbruchtal", hieß es. Um die Person zu finden, setzte die Polizei nach eigenen Angaben auf die Diensthundestaffel. Mithilfe dieser gelang es, den 33-Jährigen versteckt in einem Regenwasser-Rohr zu finden. Der Beschuldigte, der augenscheinlich unter dem Einfluss von Drogen stand, ließ sich widerstandslos festnehmen.

Haftbefehl verkündet

Im Anschluss durchgeführte Ermittlungen ergaben den Einsatzkräften zufolge: Der Mann ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Zudem war der "BMW" nicht zugelassen und die angebrachten Kennzeichen an dem Pkw waren gestohlen. Im Wagen selbst stellten die Beamt:innen eine "nicht unerhebliche Menge an Betäubungsmitteln" fest.

"Nachdem dem Beschuldigten auf der Dienststelle eine Blutprobe entnommen wurde, wurde er im Anschluss dem Bereitschaftsrichter in Saarbrücken zwecks Verkündung des Haftbefehls vorgeführt", so die Polizei. Derzeit befindet sich der 33-Jährige in der JVA Saarbrücken.

Die Polizei Neunkirchen sucht weiterhin Zeug:innen beziehungsweise Personen, die durch den Mann gefährdet worden sind. Hinweise an die Neunkircher Inspektion, Tel. (06821)203-113.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Neunkirchen, 27.04.2021

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Patryk Kubek

Neue Corona-Zahlen: Saarbrücken über 165, St. Wendel unter 100

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat binnen eines Tages 236 Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet. Die 7-Tages-Inzidenz lag den Angaben vom heutigen Mittwoch (28. April 2021) zufolge bei 139,4 (Vortag: 144,4).

So sieht es in den Kreisen aus

Im Landkreis Neunkirchen ist ab sofort nur noch Einkaufen via Click and Collect erlaubt. Der Saarpfalz-Kreis zieht am morgigen Donnerstag die Notbremse. Dann gibt es unter anderem Ausgangsbeschränkungen. In den übrigen Kommunalverbänden verändern sich die Regeln vorerst nicht.

Ein neuer Todesfall gemeldet

Laut RKI gab es seit Beginn der Pandemie im Saarland 36.616 Corona-Fälle. Ein neuer Todesfall wurde am heutigen Mittwoch gemeldet, damit sind insgesamt 955 Saarländer:innen mit oder an dem Virus gestorben. Die Behörde schätzt die Zahl der derzeit aktiven Infektionen auf etwa 2.400, die der genesenen Menschen auf 33.300.

Notbremse: Das sind die neuen Corona-Regeln

Hinweis

Für die Bundes-Notbremse sind die Zahlen des RKI maßgeblich. Die Daten können sich wegen Meldeverzugs von den eigenen Daten der Saar-Kreise unterscheiden. Über die Zahl der Testungen werden keine Angaben gemacht.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Inzidenz: Die 7-Tages-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich gerechnet auf 100.000 Einwohner:innen innerhalb einer Woche mit dem Coronavirus infiziert haben.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die an oder mit einer Corona-Infektion gestorben sind. Rechtsmediziner:innen schätzen, dass der überwiegende Teil der Corona-Toten wegen der Infektion verstarb.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie gibt an, wie viele Menschen im Moment mit dem Coronavirus infiziert sind. Diese Zahl ist ein Schätzwert des RKI.

Zahl der Genesenen: Der Schätzwert des RKI gibt an, wie viele Menschen mit dem Coronavirus infiziert waren und ihre Infektion mittlerweile wieder überstanden haben. Die Zahl zeigt nicht an, wie viele Menschen an möglichen Spätfolgen (Long-Covid) leiden.

Verwendete Quellen:
- Robert-Koch-Institut
- eigene Recherche

- eigene Berichte

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Die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Saarland ist gestiegen. Foto: Europa Press/Niaid/dpa-Bildfunk

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