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Impfung der Ü-80-Gruppe zeigt Wirkung: Covid-Hospitalisierungsrate sinkt

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Durch die Impfung der Ü-80-Jährigen sinkt in Deutschland die Hospitalisierungsrate von Covid-Infizierten. Symbolfoto: Martha Asencio Rhine/dpa-Bildfunk

Seit Ende Februar stagniert die Rate der Klinikeinweisungen in Deutschland bei etwa sieben bis acht Prozent der gemeldeten Infizierten. Nachmeldungen seien für die aktuell niedrigste Zahl von vier Prozent nicht auszuschließen, heißt es laut der Deutschen Presse-Agentur seitens des Robert-Koch-Institutes. 

Anteil der Klinikeinweisungen seit erster Welle rückläufig

Auf dem Höhepunkt der ersten Welle hatte der Anteil der Klinikeinweisungen bei bis zu zwanzig Prozent der Infektionsmeldungen gelegen, in der zweiten Welle bei bis zu zwölf Prozent. Gesundheitsmanager:innen führten den niedrigeren Wert auf Lehren aus der ersten Welle und Fortschritte beim Vermeiden von schweren Krankheitsverläufen zurück. 

Hospitalisierungsrate bei über 80-Jährigen deutlich gesunken

Im Vergleich zur zweiten Welle sei die Zahl der Corona-Infektionen bei den über 80-Jährigen deutlich zurückgegangen, so das RKI. Die wöchentlichen Inzidenzen bei Menschen zwischen 80 und 90 Jahren lagen zuletzt bei 60 bis 74 pro 100.000 Einwohner:innen. Die Rate unterschreitet die anderer Altersgruppen damit erheblich. 

Impfung zeigt positive Effekte in Krankenhäusern

Der Rückgang lasse sich nur durch die Wirkung der Impfung erklären. Auch die aktuell deutlich reduzierte Hospitalisierungsrate sei auf die Impfung der Ü-80-Jährigen zurückzuführen, da diese früher einen Großteil der Krankenhauseinweisungen ausgemacht hätten.

Menschen auf Intensivstationen würden "immer jünger"

Dagegen seien in der jüngeren Altersgruppe von Menschen zwischen 35 und 59 mindestens genauso viele Patient:innen ins Krankenhaus eingeliefert worden wie in der zweiten Welle. Die Aufenthaltsdauer habe sich zumeist sogar verlängert, insbesondere auf den Intensivstationen. Wie Intensivmediziner:innen berichten, würden ihre Patient:innen im Vergleich zur ersten Welle "immer jünger".

Derzeit 167 Covid-Erkrankte in saarländischen Krankenhäusern

Aktuell liegen laut Register von Mediziner:innen und RKI rund 5.000 Menschen in Deutschland auf der Intensivstation. Mehr als die Hälfte davon (58 Prozent) muss künstlich beatmet werden. Im Saarland befanden sich zuletzt (29. April 2021) 167 Covid-Patient:innen im Krankenhaus, 60 davon auf der Intensivstation.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Eigene Recherche

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