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Kontrollen zur Hexennacht: Nur wenige Verstöße gegen Ausgangssperre in Saarbrücken

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In Saarbrücken wurden an Hexennacht (30. April 2021) nur wenige Verstöße gegen die Corona-Verordnung festgestellt. Foto: BeckerBredel

Zwischen 18:30 Uhr und 0:30 Uhr kontrollierten die Beamt:innen der Vollzugspolizei und die Mitarbeiter:innen des Ordnungsdienstes in Saarbrücken die Einhaltung der Corona-Regeln, einschließlich Maskenpflicht, Ausgangssperre und dem Alkoholverbot

Schwerpunkte am Staden und im Nauwieser Viertel

Schwerpunkt der rund 150 Einsatzkräfte war die Innenstadt. Insbesondere an Grünanlagen wie dem Staden und dem Saarufer um das Staatstheater führten sie Kontrollen durch. Aber auch das Nauwieser Viertel und der St. Johanner Markt lagen im Fokus. 

Überwiegender Bevölkerungsteil halte sich an Bestimmungen

Wie Stadt und Polizei übereinstimmend berichten verlief der Einsatz sehr ruhig. "Insgesamt ist festzuhalten, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung die geltenden Bestimmungen einhielt", so das Landespolizeipräsidium in einer Pressemitteilung.

Etwa 40 Verstöße - insbesondere gegen Ausgangssperre

Die Menschen seien vor allem in kleinen Gruppen unterwegs gewesen und zeigten sich durchweg einsichtig, wenn die Einsatzkräfte sie ansprachen. Obwohl bei den rund 900 Kontrollen etwa 40 Verstöße festgestellt wurden, mussten Ordnungsdienst und Polizei keine Ordnungswidrigkeitsverfahren einleiten.

Meist hatten die betreffenden Personen gegen die aktuelle Ausgangssperre verstoßen. Allerdings trafen die Beamt:innen nach 22:00 Uhr kaum noch Menschen in der Innenstadt an. Nur noch vereinzelt seien Personen unterwegs gewesen. 

Mehrere Verfahren nach Verkehrskontrollen 

Auch bei zwei groß angelegten Verkehrskontrollen wurden 21 Verstöße gegen die Ausgangssperre registriert. Zudem mussten wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Fahruntüchtigkeit und Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz Verfahren eingeleitet werden. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Landeshauptstadt
- Pressemitteilung der Polizei im Saarland

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Ende der Priorisierung: Wer wird dann als nächstes geimpft?

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Laut Meinung des Ethikrat-Mitgliedes sollten unter anderem Eltern und Schüler:innen nach dem Ende der Priorisierung zuerst geimpft werden. Symbolfoto: Paul Zinken/dpa-Bildfunk

Wie der Humangenetik-Professor an der Uniklinik in Homburg und Mitglied des Deutschen Ethikrates, Wolfram Henn im Interview mit dem SR erklärte, müsse auch das Auslaufen der Impfpriorisierung kontrolliert ablaufen.

Schüler:innen, Eltern und andere sozial Gefährdete zuerst

Nach deren Ende müssten seiner Ansicht nach zunächst die sozial gefährdeten Menschen den Schutz erhalten. Dies seien etwa Schüler:innen eines gewissen Alters, Eltern, Menschen in beengten Wohnsituationen oder Personen, die aus beruflichen Gründen besonders gefährdet sind wie beispielsweise Verkäufer:innen.

Unfaire Vorteile für Bessergestellte verhindern

Wie Henn im Interview weiter erklärt müsse verhindert werden, dass Menschen, die finanziell, technisch oder auf andere Art besser gestellt sind, schneller an einen Termin kommen. Vielmehr müsse man solidarisch auf Schwächere zugehen. Dies könne etwa durch mobile Impfteams umgesetzt werden, die dort impfen, wo der Bedarf hoch ist. Auch Hausärzt:innen könnten eine gerechtere Verteilung mitgestalten. 

Impf-Situation wird sich bald umdrehen

Menschen, die erst sehr spät an der Reihe sind, rät das Ethikrat-Mitglied sich vor Augen zu führen, dass die Impfung der anderen am Ende allen nutzt. Zudem werde sich die Situation bald drehen: Statt vielen Interessenten auf wenig Impfstoff, gäbe es dann reichlich Vakzin, während die Menschen zum Impfen motiviert werden müssten. 

Betriebsärzt:innen tragen bald zum Fortschritt bei

Wie Henn dem SR abschließend berichtet, sei er zuversichtlich, dass bis Ende des Sommers alle Bürger:innen durchgeimpft sein können. Entscheidend seien dabei neben der Einhaltung der Lieferungen seitens der Hersteller, auch die Betriebsärzt:innen, die bald in Unternehmen die Impfungen aufnehmen sollen. 

Verwendete Quellen:
- Interview des Saarländischen Rundfunks

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Samstag

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Auch im Nauwieser Viertel gelten derzeit nächtliche Ausgangssperren und Alkoholverbot. Alle Nachrichten vom 1. Mai 2021 auf SOL.DE im Überblick. Symbolfoto: BeckerBredel

Erleichterungen für Geimpfte und Genesene im Saarland

Wer wird nach der Aufhebung der Priorisierung zuerst geimpft? 

Nach aktuellen Plänen soll die Impfpriorisierung in Deutschland im Juni aufgehoben werden. Dennoch muss im Anschluss eine gerechte Verteilung des Impfstoffes beachtet werden. Wie das aussehen könnte, erklärt ein Mitglied des Deutschen Ethikrates aus der Uniklinik Homburg: Wer wird nach Ende der Priorisierung als nächstes geimpft?

Nur wenige Verstöße gegen Corona-Regeln in der Hexennacht in Saarbrücken

Diese Corona-Regeln gelten aktuell im Landkreis Saarlouis

Seit Einführung der Bundes-Notbremse gibt es im Saarland keine einheitlichen Corona-Regelungen mehr. Wir zeigen euch, welche Corona-Vorschriften aktuell in Saarlouis gelten. Mehr dazu: Aktuelle Corona-Regeln im Landkreis Saarlouis

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Aktuelle Corona-Regeln im Landkreis Saarlouis

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Die aktuellen Corona-Regelungen des Landkreises Saarlouis findet ihr bei SOL.DE. Symbolfoto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jens Büttner

Die aktuellen Corona-Regeln im Landkreis Saarlouis

Im Landkreis Saarlouis lagen die Sieben-Tage-Inzidenzen in den vergangenen Tagen stets über der 100er-Marke, aber auch noch weit unter der 150er-Marke. Das hat zur Folge, dass die Bundes-Notbremse auf erster Stufe greift. Im Landkreis Saarlouis gelten damit aktuell die folgenden Corona-Regelungen:

Kontaktbeschränkungen

Private Treffen sind nur noch mit einer Person erlaubt, die nicht zum eigenen Haushalt gehört. Insgesamt dürfen sich maximal fünf Personen treffen – zu den beiden Haushalten gehörende Kinder unter 14 Jahren werden nicht dazu gezählt.

Ausgangssperren

Im Landkreis Saarlouis gelten aktuell Ausgangsbeschränkungen. Zwischen 22.00 und 05.00 Uhr darf man sich dann nur noch draußen aufhalten, wenn man dazu einen guten Grund hat. Ein solcher liegt laut Infektionsschutzgesetz unter anderem bei Notfällen oder beruflichen Gründen vor. Zwischen 22.00 und 24.00 Uhr ist es allerdings erlaubt, sich alleine draußen zu bewegen, zum Beispiel um spazieren oder joggen zu gehen.

Regelungen für den Handel

Für Kund:innen von Geschäften des täglichen Bedarfs (zum Beispiel Lebensmittelhandel, Apotheken, Drogerien, Banken, Tankstellen) ändert sich nichts. Die übrigen Läden dürfen nur noch Kund:innen herein lassen, die negativ auf das Coronavirus getestet worden sind und vorher bei dem Laden einen Termin gebucht haben (Click and Meet).

Außengastronomie muss schließen

Die Außengastronomie im Landkreis Saarlouis muss geschlossen bleiben. Abholen und liefern lassen ist hingegen weiterhin möglich.

Einschränkungen für Sport

Kontaktloser Individualsport darf nur noch alleine, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand betrieben werden. Ausgenommen sind Kinder, wenn sie draußen kontaktlos in Gruppen von maximal fünf Kindern trainieren.

Wechselunterricht in Schulen

Für die Schulen im Landkreis Saarlouis ändert sich vorerst nichts. Sie bleiben im Wechselunterricht.

Körpernahe Dienstleistungen zum Großteil untersagt

Körpernahe Dienstleistungen zu medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Zwecken sind weiter erlaubt. Besuche bei Friseur:innen oder bei der Fußpflege sind dabei aber nur mit negativen Corona-Tests möglich. Alle anderen körpernahen Dienstleistungen sind aktuell untersagt.

FFP2-Maskenpflicht

Im ÖPNV einschließlich Taxen gilt eine Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar). Außerdem soll das Verkehrsmittel höchstens mit der Hälfte der regulär zulässigen Fahrgastzahlen besetzt werden. Auch bei Dienstleistungen, die medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken dienen sowie in Friseurbetrieben und bei der Fußpflege müssen FFP2-Maske oder Masken mit ähnlicher Schutzwirkung getragen werden. Wer zum Friseur oder der Fußpflege will, braucht einen negativen Test.

Wie lange gelten die Vorschriften in Saarlouis?

Die Regeln werden erst wieder gelockert, wenn die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 100 liegt. Sie können aber auch verschärft werden, wenn der Wert über 150 beziehungsweise 165 geht.

Aktuelle Corona-Regeln hängen von Sieben-Tage-Inzidenz ab

Wer wissen möchte, welche Corona-Regeln aktuell in seinem Landkreis gelten, muss die Sieben-Tage-Inzidenzen des Robert-Koch-Instituts (RKI) im Auge behalten. Liegt die Inzidenz unter 100, dann gilt das sogenannte Saarland-Modell. Wird die Inzidenz von 100 an drei aufeinander folgenden Tagen überschritten, so greift die Corona-Notbremse des Bundes. Liegt der Wert an drei Tagen über 150, dann gibt es weitere Beschränkungen für den Einzelhandel, bei Werten über 165 werden die Schulen geschlossen. Einzelheiten dazu findet ihr unter: "Das sind die neuen Corona-Regeln im Saarland".

Damit in einem Landkreis die Corona-Regelungen wieder gelockert werden, muss die jeweils relevante Inzidenz-Grenze nach dem Bundesinfektionsschutzgesetz fünf Werktage hintereinander unterschritten werden. Damit der Wechsel von der Bundes-Notbremse zu den Erleichterungen des Saarland-Modells wieder vollzogen werden kann, muss in dem jeweiligen Landkreis also beispielsweise fünf Werktage hintereinander eine Inzidenz unter 100 vorherrschen.

Aktueller Ausblick für Saarlouis

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Saarlouis liegt aktuell noch über 100, aber weit entfernt von der 150er-Marke. So sind aktuell zwar keine weiteren Regelverschärfungen zu befürchten, aber auch vorerst noch keine Lockerungen in Sicht. Eine Rückkehr zum Saarland-Modell würde nämlich eine stabile Inzidenz von fünf Tagen unter einem Wert von 100 erfordern. Sollte das der Fall sein, werden wir hier rechtzeitig darüber informieren. Es lohnt sich auch ein täglicher Blick auf die aktuellen Corona-Zahlen des RKI, die SOL.DE jeden Tag veröffentlicht und anschaulich für euch zusammenstellt.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- eigene Berichte

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"Music Nights" in Blieskastel wegen Corona-Pandemie erneut verschoben

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Mit in Blieskastel dabei: Michael Schulte (links) und Milow. Fotos: Daniel Bockwoldt | Rainer Jensen/dpa-Bildfunk

Die ursprünglich für den kommenden Juni geplanten "Music Nights" in Blieskastel fallen in diesem Jahr erneut aus. Sie sollen im Sommer 2022 nachgeholt werden. 

"Music Nights" können erst im Juni 2022 stattfinden

Der bisherige Termin vom 4. bis zum 6. Juni 2021 wurde auf den 24. - 26. Juni 2022 verschoben. Das Festival war ursprünglich für das Jahr 2020 geplant. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte es bislang jedoch nicht stattfinden. Laut Veranstalter behalten die gekauften Tickets ihre Gültigkeit.

Diese Künstler:innen kommen nach Blieskastel

Auch das Line-up bleibt wie geplant. Demnach treten am Freitag Milow, Michael Schulte und Frau Wolf auf. Am Samstag folgt dann Heinz Rudolf Kunze, der auch seinen Hit "Dein ist mein ganzes Herz" performen dürfte. Den Abschluss bilden die Rock-Bands "Accept" und "Benediction" am Sonntag.

Weiterhin sind Karten an den bekannten Vorverkaufsstellen von Ticket Regional und Eventim zu haben. Außerdem wurde ein eigener Shop für die Music Nights in Blieskastel eingerichtet.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Veranstalters

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Saarland lockert Corona-Testpflicht und Quarantäne für Genesene und Geimpfte

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Wer alle erforderlichen Corona-Impfungen eines Vakzins nachweisen kann, muss im Saarland künftig keine Schnelltests mehr vorweisen. Symbolfoto: Christopher Neundorf/dpa-Bildfunk

"Wir nehmen in einem ersten Schritt bestimmte Einschränkungen für Geimpfte oder Genese zurück. Menschen, von denen nachweislich kein hohes Ansteckungsrisiko für andere ausgeht, wird durch den Wegfall der Testpflicht der Alltag etwas erleichtert", erklärte Ministerpräsident Tobias Hans.

Testpflicht für Geimpfte und Genesene entfällt

Ab dem kommenden Montag (3. Mai 2021) soll für vollständig Geimpfte und Genesene im Saarland die Corona-Testpflicht entfallen. Diese Personen können dann etwa Friseursalons oder Geschäfte, die Waren abseits des täglichen Bedarfs anbieten, ohne vorherigen Schnelltest betreten. 

Keine Quarantäne nach Reisen in Risikogebiete

Auch bei Quarantänemaßnahmen soll es Erleichterungen geben. Nach einem Aufenthalt in einem Risikogebiet entfällt für diese Personengruppe die Pflicht sich in häusliche Quarantäne zu begeben. Voraussetzung ist, dass es sich nicht um ein Virusvarianten-Gebiet handelt. 

Auch Geimpfte und Genesene müssen jedoch weiterhin allgemeine Vorsichtsmaßnahmen wie Masken und Abstand einhalten. "Weil aber das Risiko wissenschaftlich nicht völlig ausgeschlossen ist", so Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger. 

Wann gelten die Erleichterungen?

Dabei gelten Menschen als "vollständig geimpft", wenn sie alle erforderlichen Impfungen eines Corona-Vakzins nach den STIKO Kriterien erhalten haben und keine Symptome aufweisen. Bei Biontech, AstraZeneca und Moderna sind das zwei notwendige Impfungen, bei Johnson & Johnson nur eine. Nach der letzten Impfung müssen zudem mindestens 14 Tage vergangen sein. 

Als "genesen" gelten Personen, die nachweislich bereits mit dem Coronavirus infiziert waren. Der entsprechende PCR-Test muss jedoch mindestens 28 Tage zurückliegen, darf aber auch nicht älter als sechs Monate sein. Ein Antikörpertest zählt nicht als Nachweis. 

Auch in Pflegeeinrichtungen wird die Testpflicht gelockert

Obendrein wird die Testpflicht in Pflegeeinrichtungen gelockert. Sofern die Bewohner:innen genesen oder geimpft sind und in der Einrichtung eine Durchimpfungsquote von 90 Prozent vorliegt, muss nur noch einmal alle zwei Wochen getestet werden. Beschäftigte der entsprechenden Einrichtungen müssen nur noch einmal pro Woche einen Test durchführen, sofern sie ihre Immunität nachweisen können.

Hans fordert, Einschränkungen für Geimpfte zurückzunehmen

Dank dem Impfmarathon, so Hans könnten immer mehr Saarländer:innen von der Erleichterungen profitieren. Er fordert jedoch auch den Bund auf "die tief greifenden Grundrechtseinschränkungen" für Geimpfte zurückzunehmen. Dazu sollten bereits in der kommenden Woche die Weichen gestellt werden. 

Die geänderten Verordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie wurden bis zum 16. Mai 2021 verlängert.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Saarlandes

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Diese Regeln gelten am 1. Mai in Saarbrücken

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In Saarbrücken gilt auch am 1. Mai ein Alkoholverbot an bestimmten Plätzen. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Oliver Dietze

Die Landeshauptstadt Saarbrücken hat am gestrigen Freitag (30. April 2021) ein Alkoholverbot für belebte Plätze in der Stadt erlassen. "Wegen des hohen Besucheraufkommens und zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor der anhaltenden Verbreitung des Corona-Virus hat die Landeshauptstadt das Alkoholverbot in Bereichen der Innenstadt angepasst, um öffentliche Feiern zu verhindern", erklärte die Landehauptstadt die Neureglung. Mehr dazu unter: "Saarbrücken weitet Alkoholverbot aus und verlängert Maskenpflicht".

Strenge Regeln am 1. Mai in Saarbrücken

Für den 1. Mai sind die Regelungen in Saarbrücken extra noch verschärft worden. Zwischen 12.00 und 22.00 Uhr ist der Konsum von Alkohol an folgenden Orten untersagt:

Nauwieser Viertel

- Nauwieser Straße Hausnummer 23/50 bis Kreuzung Nassauerstraße
- Cecilienstraße Hausnummer 8/11 bis Kreuzung Nauwieser Straße
- Blumenstraße zwischen der Kreuzung Johannis- und Försterstraße
- Nassauerstraße 16 bis Kreuzung Nauwieserstraße
- Försterstraße ab Kreuzung Blumenstraße bis Kreuzung Nassauerstraße
- Nauwieser Platz
- Max-Ophüls-Platz

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Laut Angaben der Landeshauptstadt Saarbrücken gilt in diesen Bereichen des Nauwieser Viertels ein Alkoholverbot. Karte von der Landeshauptstadt Saarbrücken

Alkoholverbot in Grünanlagen

Hier gilt das Alkoholverbot zwischen 12.00 und 22.00 Uhr am Uferbereich und in den Anlagen entlang der Saar (Grünfläche "Am Staden" und Willi-Graf-Ufer), beginnend auf Höhe des Restaurants "Undine" bis zur Wilhelm-Heinrich-Brücke inklusive der Freitreppe Berliner Promenade. Der Regelungsbereich erfasst auch die Grünanlagen, einschließlich der dazugehörigen Wege- und Mauerflächen.

Im Bereich der Straße "Am Staden" bis zur abknickenden Straße "Obere Lauerpfad" gilt das Verbot zudem auf den uferseitig verlaufenden Bürgersteigen und Freiflächen einschließlich der Begrenzungsmauer zur Grünanlage hin. Des Weiteren gilt das Alkoholverbot am Tbilisser Platz, einschließlich der Begrenzungsmauer zur Grünanlage hin.

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Weitere Alkoholverbote entlang der Saar. Karte erstellt von der Landeshauptstadt Saarbrücken

Alkoholverbot im Deutsch-Französischen Garten

Am 1. Mai 2021 gilt auch im Deutsch-Französischen Garten ein Alkoholverbot von 12.00 bis 22.00 Uhr.

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Im Deutsch-Französischen Garten darf am 1. Mai 2021 ebenfalls kein Alkohol getrunken werden. Karte der Landeshauptstadt Saarbrücken

Alkoholverbot im Bürgerpark

Zudem darf im Bürgerpark Hafeninsel am 1. Mai 2021 zwischen 12.00 und 22.00 Uhr kein Alkohol konsumiert werden.

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Karte erstellt von der Landeshauptstadt Saarbrücken.

Verwendete Quellen:
- Informationen der Landeshauptstadt Saarbrücken

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Onlinewache der Saar-Polizei wird in Corona-Pandemie deutlich mehr genutzt

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Über die Onlinewache der Polizei im Saarland gehen täglich rund 31 Anzeigen ein. Symbolfoto: Harald Tittel/dpa-Bildfunk

Über die Onlinewache der Polizei im Saarland werden derzeit pro Tag durchschnittlich 31 Anzeigen gestellt. Das teilte das Landespräsidium der Deutschen Presseagentur mit. Das Portal hätte sich inzwischen etabliert.

Vor der Pandemie seien täglich nur rund sieben Anzeigen eingegangen, im ganzen Jahr 2019 wurden 2.494 online gestellt. Dagegen gingen im Jahr 2020 bereits 7.449 Anzeigen über das Portal ein. Zum Corona-Beginn in Deutschland im März 2020 und zu Anfang der zweiten Welle im vergangenen Herbst seien wurden besonders starke Steigerungen verzeichnet. 

Eine Online-Anzeige dauert knapp eine halbe Stunde

Seit Dezember 2018 können Bürger:innen über die Onlinewache bestimmte Straftaten von Zuhause oder auch unterwegs übers Internet anzeigen. Im Schnitt braucht man für eine Anzeige 29:31 Minuten. Ein Anruf oder persönlicher Besuch bei der Polizei ist nicht mehr nötig. "Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie bietet die Onlinewache eine Lösung zur Kontaktreduzierung und somit gleichermaßen Schutz für die Bürger:innen und die polizeilichen Einsatzkräfte", so das Präsidium.

Vor allem Betrugsdelikte werden online angezeigt

Knapp die Hälfte der Online-Anzeigen betreffen Betrugsdelikte. Auch Eigentumsstraftaten und Sachbeschädigungen seien Schwerpunkte. Nur Vereinzelt gingen Anzeigen mit Bezug zur Corona-Pandemie und den Maßnahmen ein. Delikte, die einen sofortigen Polizeieinsatz erfordern, sowie Gewaltstraftaten und Verkehrsunfälle können nicht online angezeigt werden.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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239 Corona-Neuinfektionen im Saarland - Inzidenz leicht gesunken

239 neue Corona-Infektionen im Saarland

Innerhalb eines Tages sind im Saarland insgesamt 239 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das geht aus den aktuellen RKI-Zahlen für Samstag hervor. Nach den jüngsten Angaben liegt die Sieben-Tage-Inzidenz hierzulande bei 141,4 (Vortag: 144,7).

Der aktuelle Stand in den Kreisen

Im Regionalverband Saarbrücken liegt die Inzidenz derzeit zum vierten Tag in Folge über der kritischen Marke von 165. Wie bereits am Freitag bekannt wurde, müssen damit die Schulen im Rahmen der Notbremse in den Distanzunterricht wechseln. In Kitas soll nur noch Notbetreuung angeboten werden. In den anderen Landkreisen bleibt es bei den bislang bestehenden Regeln. Auch der Kreis Neunkirchen überschreitet jedoch erneut die 165-Marke. 

Ein neuer Todesfall gemeldet

Seit Beginn der Pandemie zählte das RKI insgesamt 37.473 Corona-Fälle im Saarland. Am heutigen Samstag wurde zudem ein weiterer Todesfall gemeldet. Es handelt sich dabei um eine Person aus dem Saarpfalz-Kreis. Damit ist die Zahl der Saarländer:innen, die an oder mit dem Virus verstorben sind, auf 960 gestiegen. Laut RKI sind derzeit (geschätzt) 2.600 Menschen im Saarland aktiv mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Genesenen liegt bei rund 33.900 Personen. Laut Angaben des saarländischen Gesundheitsministeriums liegen zudem 163 Menschen im Krankenhaus, davon 60 auf der Intensivstation.

Notbremse: Das sind die neuen Corona-Regeln

Hinweis

Die Zahlen des RKI sind für die Bundes-Notbremse maßgeblich. Aufgrund von Meldeverzug können sie von den eigenen Daten der Saar-Kreise abweichen. Angaben über die Zahl der Testungen werden nicht gemacht.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Diese gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie stellt somit nicht dar, wie viele Menschen zum derzeitigen Zeitpunkt aktiv mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Inzidenz: Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Personen sich - gerechnet auf 100.000 Einwohner:innen - innerhalb einer Woche mit dem Coronavirus infiziert haben.

Zahl der Toten: Diese zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die mit oder an einer Corona-Infektion gestorben sind. Rechtsmediziner:innen schätzen, dass der überwiegende Teil der Corona-Toten wegen der Infektion verstarb.

Zahl der aktiven Infektionen: Diese Zahl stellt dar, wie viele Personen im Moment mit dem Coronavirus infiziert sind. Diese Zahl ist ein Schätzwert des RKI.

Zahl der Genesenen: Der Schätzwert gibt an, wie viele Menschen mit dem Coronavirus infiziert waren und ihre Infektion mittlerweile überstanden haben. Die Zahl stellt nicht dar, wie viele Personen an möglichen Spätfolgen (sogenanntes Long-Covid) leiden.

Verwendete Quellen:
- Robert-Koch-Institut
- eigene Recherche
- eigene Berichte

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Das Robert-Koch-Institut meldet 239 neue Corona-Fälle im Saarland. Symbolfoto: Bernd von Jutrczenka/dpa-Bildfunk

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Resonanz auf Landarztquote im Saarland weiter gestiegen - 109 Bewerbungen eingegangen

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Die Landarztquote im Saarland findet großen Anklang. Foto: dpa-Bildfunk/Armin Weigel

Landarztquote im Saarland: 109 Bewerbungen eingegangen

74 Frauen und 35 Männer, also insgesamt 109 Personen, haben sich beim saarländischen Landesamt für Soziales für eine Ausbildung als Landärztin und Landarzt beworben. Dazu sagte Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU): "Es freut mich sehr, dass wir nach dem tollen Start im vergangenen Jahr dieses Jahr noch mehr Bewerbungen verzeichnen konnten und die Landarztquote so viel Anklang gefunden hat". Nahezu zwei Drittel der Bewerbungen stammten aus anderen Bundesländern.

Jetzt geht es in die zweite Phase

Nach Angaben des Sozialministeriums werden in der zweiten Phase nun die besten 42 Bewerber:innen zu einem Gespräch eingeladen. Grundlagen hierfür: die Abiturnote, eine eventuell vorhandene Berufsausbildung sowie ein Test für medizinische Studiengänge. Die Gespräche sollen Anfang bis Mitte Juni stattfinden, hieß es.

21 Studienplätze werden vergeben

Insgesamt würden über die Landarztquote im kommenden Wintersemester 21 Studienplätze an der Universität des Saarlandes vergeben. Durch das Landarztquotengesetz sollen bis zu 7,8 Prozent der Studienplätze für Humanmedizin vorab an Bewerber:innen gehen, die sich verpflichten, nach Abschluss des Studiums und einer entsprechenden Facharztausbildung zehn Jahre in der hausärztlichen Versorgung in unterversorgten ländlichen Regionen im Saarland tätig zu sein. Das Gesetz trat im Mai 2020 in Kraft.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Mitteilung des Sozialministeriums Saar, 30.04.2021
- eigener Bericht

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Wie gut ist dein Saarländisch? Mach jetzt den Test!

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Wie gut ist dein Saarländisch? Grafik: red

Die Saar-Mundarten sind für Außenstehende oftmals nur sehr schwer verständlich. Französische Einflüsse, grammatikalische Besonderheiten und Variationen in der Aussprache sorgen bei Besuchern des Saarlandes für fragende Blicke.

Waschechte Saarländerinnen und Saarländer meistern das Ganze hingegen so schnell wie das Einmaleins. Oder etwa doch nicht? Teste dein Wissen jetzt!

Teil 1: Fleeschkäs, Fissääl, Fiedsje - Wie gut ist dein Saarländisch?

Teil 2: Pohdsche, Plümmo, Patt - Wie gut ist dein Saarländisch?

Teil 3: Bremborium, Buddik, Bux - Wie gut ist dein Saarländisch?

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