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Versuchte Tötung mit Auto in Beckingen - Angeklagter (23) schweigt zum Prozessauftakt

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Im Bild zu sehen: das Landgericht Saarbrücken. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Angeklagter schweigt zum Prozessauftakt

Am heutigen Montag (3. Mai 2021) hat vor dem Landgericht Saarbrücken ein Prozess gegen einen 23-Jährigen begonnen. Der Angeklagte wollte mutmaßlich den Vater seiner Ex-Freundin mit einem Auto überfahren. Wie eine Gerichtssprecherin mitteilte, schwieg der Mann beim Prozessauftakt zu den Vorwürfen.

Der 23 Jahre alte Mann muss sich vor der Jugendkammer des Schwurgerichts verantworten. Ihm wird versuchter Totschlag in Tateinheit mit vorsätzlichem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr und Diebstahl in Tateinheit mit fahrlässigem Fahren ohne Fahrerlaubnis vorgeworfen.

Das sind die Beschuldigungen

Der Angeklagte wird beschuldigt, am 12. Dezember 2018 in Beckingen in das unverschlossene Elternhaus seiner ehemaligen Freundin eingedrungen zu sein und neben einer Geldbörse auch den Autoschlüssel des 55 Jahre alten Vaters entwendet zu haben. Dann soll er mit dem vor dem Haus stehenden Auto zu einem Mittäter nach Losheim gefahren sein.

Der Sohn der Familie folgte ihnen im eigenen Fahrzeug, verursachte wenig später jedoch einen Unfall. Laut Anklage kehrte der mutmaßliche Täter an die Unfallstelle zurück, wo inzwischen auch der Vater war. Daraufhin habe der mutmaßliche Täter Gas gegeben und sei mit ausgeschaltetem Licht gezielt auf den Mann, der auf der Fahrbahn stand, zugesteuert. Nur mit einem Sprung zur Seite habe sich der 55-Jährige retten können.

Fortsetzung am 18. Mai

Der Prozess wird am 18. Mai fortgesetzt. Es sind nach Gerichtsangaben noch drei weitere Verhandlungstage vorgesehen, ein Urteil könnte am 18. Juni fallen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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