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Tobias Hans erhält erste Impfung gegen Corona

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Im Bild zu sehen: Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU). Foto: BeckerBredel

Hans gegen Corona geimpft

Der 43 Jahre alte Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat am heutigen Montag (3. Mai 2021) die erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten. In der Julius-Leber-Kaserne in Berlin habe der Politiker das Vakzin von Moderna bekommen, so Regierungssprecher Alexander Zeyer in Saarbrücken. "Als Impfberechtigter der Priorisierungsgruppe 3 hat er wie alle Mitglieder des Verfassungsorgans Bundesrat ein Impfangebot des Bundes bekommen". Zuvor hatte die "SZ" darüber berichtet.

Impfung von Rehlinger steht noch aus

Derweil sagte ein Sprecher der stellvertretenden saarländischen Regierungschefin Anke Rehlinger (45): Die SPD-Politikerin habe sich für die Impfliste im Saarland angemeldet. Allerdings habe sie noch keinen Termin. "Bundesratsmitglieder konnten sich heute in Berlin impfen lassen, das hat Frau Rehlinger nicht in Anspruch genommen".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Neunkirchen: Mutmaßliche Menschenhändler festgenommen - Vorwurf des Handels mit Neugeborenen

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Die Tatverdächtigen sollen Handel mit Neugeborenen betrieben haben. Fotos: (links) dpa-Bildfunk/Daniel Reinhardt | (rechts) Pixabay

Mutmaßliche Menschenhändler in Neunkirchen festgenommen

Am vergangenen Donnerstagabend (29. April 2021) haben Beamt:innen des Dezernats für Zielfahndung in Neunkirchen einen 58-jährigen bulgarischen Staatsangehörigen und dessen 51-jährige Ehefrau festgenommen. Das geht aus einer aktuellen Mitteilung des Landespolizeipräsidiums Saarland vom heutigen Montagmittag (3. Mai 2021) hervor.

"Im Rahmen umfangreicher Ermittlungen brachten saarländische Beamte des Dezernats für Zielfahndung den Aufenthaltsort der Gesuchten in Erfahrung", hieß es. Den Angaben zufolge war das Ehepaar am Donnerstag mit einem Wagen in der Neunkircher Innenstadt unterwegs. Zielfahnder:innen sowie Kräfte der operativen Einheit nahmen die Verfolgung des Pkw auf und stoppten die Verdächtigen, so die Mitteilung der Polizei.

Vorwurf des Handels mit Neugeborenen

Den Angaben des Saar-Landespolizeipräsidiums zufolge wird den beiden Personen vorgeworfen, "als Mitglieder einer kriminellen Vereinigung Handel mit Neugeborenen betrieben zu haben". Bulgarische Behörden hatten den 58-Jährigen und die 51-jährige Frau mittels eines europäischen Haftbefehls zur Festnahme ausgeschrieben.

Der Mann und die Frau werden verdächtigt, "mindestens acht hochschwangere junge Frauen aus Bulgarien nach Griechenland gebracht zu haben", hieß es. Die neugeborenen Kinder sollen sie zum Weiterverkauf an andere Mitglieder:innen der Vereinigung übergeben haben. Im Gegenzug sei den Müttern Geld versprochen worden.

Verdächtige derzeit in Zweibrücken und Saarbrücken in Haft

Wie ebenso aus der Mitteilung des saarländischen Landespolizeipräsidiums hervorgeht, befinden sich die beiden tatverdächtigen Personen derzeit in Haft. Am Freitag (30. April 2021) wurden der 58-jährige Bulgare und seine Ehefrau "dem Amtsgericht in Saarbrücken vorgeführt und anschließend in die Justizvollzugsanstalten Saarbrücken und Zweibrücken gebracht".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums Saarland, 03.05.2021

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Fünfstelliger Geldbetrag erbeutet: Unbekannte brechen in McDonald's in Dudweiler ein

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In Dudweiler sind Unbekannte in das McDonald's-Restaurant eingebrochen und haben einen fünfstelligen Betrag erbeutet. Symbolfoto: picture alliance / dpa | Stefan Sauer

Einbruch in McDonald's-Filiale in Dudweiler

Laut Angaben der Polizei sind bislang unbekannte Täter:innen in der Nacht von Samstag auf Sonntag in das McDonald's-Restaurant in der Hedwig-Stalter-Straße in Dudweiler eingebrochen. Ersten Ermittlungen des Dezernats für qualifizierte Eigentumskriminalität zufolge hatten die Einbrecher:innen zunächst eine Zugangstür im Bereich des Drive-In-Schalters aufgehebelt, um das Innere des Fast-Food-Restaurants zu betreten.

Schaden im fünfstelligen Bereich

Im Gebäudeinneren bohrten sie dann ein Loch in eine Wand, um an einen dahinter montierten Tresor zu gelangen. Mit professionellem Werkzeug öffneten sie den Tresor und erbeuteten die darin gelagerten Tageseinnahmen, mit denen sie unerkannt vom Tatort flüchteten. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf mehrere zehntausend Euro.

Polizei sucht nach Hinweisen

Zeug:innen, die im Zusammenhang mit dem Fall Beobachtungen gemacht haben oder aus anderen Gründen Hinweisen zu den Täter:innen geben können, wenden sich bitte an den Kriminaldauerdienst (Telefonnummer: 0681/9622133).

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Landespolizeipräsidiums vom 03.05.2021

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Erneut wird ein Saarländer Lotto-Millionär

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Mehr als drei Millionen Euro gehen in den Landkreis Saarlouis. Fotos: Pixabay | Inga Kjer/dpa-Bildfunk

Ein Tipper aus dem Saarland hat am Wochenende bei der Lotterie "6aus49" richtig abgeräumt. Das geht aus einer "Saartoto"-Mitteilung vom heutigen Montag (3. Mai 2021) hervor.

Neuer Millionär im Landkreis Saarlouis

Den Angaben zufolge konnte ein Glückspilz aus dem Landkreis Saarlouis den Jackpot der Jubiläumsausgabe von Lotto "6aus49" (Samstag) knacken. "Mit einem einfachen Sechser hat der Lotto-Tipper eine Gewinnsumme von exakt 3.716.216 Euro gewonnen", hieß es.

Zweiter Millionen-Gewinn im Saarland

Das Saarland hat nun den zweiten Millionär für dieses Jahr bekommen. Ende April holte sich ein Spieler aus dem Regionalverband Saarbrücken den Jackpot in der Zusatzlotterie "Spiel 77". Der Gewinn: fast zwei Millionen Euro. "Damit steigt die saarländische Bilanz an Großgewinnen (ab 100.000 Euro) in diesem Jahr auf nunmehr vier", so "Saartoto".

Hinweis: Glücksspiel kann süchtig machen. Informationen und Hilfe gibt es unter anderem bei der Landesfachstelle Glücksspielsucht Saarland.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung von Saartoto, 03.05.2021
- eigener Bericht

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Ab sofort Erleichterungen für vollständig Geimpfte und Genesene im Saarland

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Das Saarland hat kürzlich in einer außerordentlichen Ministerratssitzung Erleichterungen für vollständig geimpfte und von einer Corona-Infektion genesene Menschen beschlossen. Foto: dpa-Bildfunk/Julian Stratenschulte

Erleichterungen für vollständig Geimpfte/Genesene im Saarland

Erst kürzlich hat die Saar-Landesregierung Erleichterungen für vollständig Geimpfte sowie Genesene auf den Weg gebracht. Diese Personengruppen "werden künftig mit Getesteten gleichgestellt", so die Angaben. Ab dem heutigen Montag (3. Mai 2021) ändert sich somit Folgendes:

Testpflicht entfällt

Wie die Landesregierung mitteilte, entfällt für vollständig Geimpfte und Genesene ab heute die Testpflicht. Diese Personengruppen könnten etwa ohne Testnachweis einen Termin in einem Friseursalon wahrnehmen. Gleiches gilt den Angaben zufolge "beim Betreten von Geschäften außerhalb des täglichen Bedarfs".

Quarantäne entfällt

"Zudem wird es auch im Bereich von Quarantänemaßnahmen Änderungen für Geimpfte und Genesene geben", hieß es. Ab heute gilt laut dem Beschluss: Vollständig Geimpfte und Genesene, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen sich nicht mehr in häusliche Quarantäne begeben. Diese Erleichterung greife jedoch nicht, wenn der Aufenthalt in einem Virusvarianten-Gebiet erfolgt ist.

Pflegeeinrichtungen

Eine Lockerung der Testpflicht gibt es den Angaben zufolge auch für Bewohner:innen von Pflegeeinrichtungen. Diese bestehe nur noch einmal alle zwei Wochen. Die Voraussetzung: Die Bewohner:innen müssten genesen oder geimpft sein sowie eine neunzigprozentige Durchimpfungsquote in der Einrichtung vorliegen. "Beschäftigte dieser Einrichtungen, die ihre Immunität nachweisen können, müssen nur noch einmal in der Woche verpflichtend einen Test durchführen", hieß es zudem.

Wann die Erleichterungen gelten

"Als vollständig geimpft gelten Personen, die alle erforderlichen Impfungen eines Impfstoffes nach den STIKO Kriterien erhalten haben und keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus aufweisen; nach den erforderlichen Impfungen müssen mindestens 14 Tage vergangen sein", geht aus einer Mitteilung der saarländischen Staatskanzlei hervor.

Als genesen gelten Personen hingegen, wenn sie nachweisen könnten, "dass sie bereits eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 durchgemacht haben, wenn die zugrundeliegende PCR-Testung mindestens 28 Tage und nicht länger als sechs Monate zurückliegt". Nicht als Nachweis gelte ein Antikörpertest.

Verwendete Quellen:
- saarland.de

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Hexennacht-Streich: Unbekannte stellen "Blitzer" in Wittersheim auf

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In Wittersheim stellten Unbekannte in der Hexennacht einen falschen "Blitzer" auf. Symbolfoto: Fredrik von Erichsen/dpa-Bildfunk

Am Ortsausgang von Wittersheim auf der Bundesstraße 423 in Richtung Erfweiler-Ehlingen fuhren viele Autofahrer:innen am vergangenen Wochenende vorsichtiger als bisher. Der Grund: Am 1. Mai tauchte über Nacht an der oftmals schnell befahrenen Strecke nahe der Mühle Hamm ein "Blitzer" auf.

"Blitzer" in Wittersheim ist nur eine Attrappe

Was den Vorbeifahrenden offenbar noch nicht bewusst ist: Bei dem Gerät handelt es sich um eine Attrappe. Die Bastelarbeit bestehe aus einer "gut gemachten" grauen Säule, die mit schwarzen Streifen beklebt ist. Das berichten die Rechtsanwälte Schatz & Kollegen auf Facebook. Wie die Saarbrücker Zeitung in Erfahrung brachte, wurde das Gerät bei keiner Behörde beantragt oder genehmigt

Hexennachtstreich zeigt Wirkung

Die gelungene Kopie wurde demnach von Unbekannten in der Hexennacht aufgestellt. In den sozialen Medien tauchten daraufhin Fotos und Videos auf, in denen Fahrer:innen, die die Stelle passieren, plötzlich bremsen oder vom Gas gehen. Wenn es nach dem Ortsvorsteher Wendelin Lonsdorf geht, würde der Blitzer stehen bleiben.

Die Saarbrücker Zeitung hat den Streich weiter unter die Lupe genommen: Den ganzen Artikel findet ihr auf saarbruecker-zeitung.de. (Hinweis: Der Beitrag gehört zum "SZ+"-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch gegebenenfalls registrieren oder eine Bezahloption wählen).

Im Saarland richten sich Streiche traditionell eher gegen Geschwindigkeitskontrollen. Die fünf kuriosesten Aktionen gegen Blitzer haben wir hier gesammelt

Verwendete Quellen:
- Rechtsanwälte Schatz & Kollegen auf Facebook
- Verkehrsverein Mandelbachtal auf Facebook
- Saarbrücker Zeitung

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Saarland plant Überbrückungshilfe für Studierende

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Studierende der saarländischen Hochschulen können in der Corona-Pandemie eine Überbrückungshilfe vom Land erhalten. Symbolfoto: Landeshauptstadt Saarbrücken

Insgesamt 300.000 Euro will die saarländische Landesregierung in kurzfristige Überbrückungshilfen für Studierende stecken. Das teilte die Staatskanzlei am Sonntag (2. Mai 2021) mit. 

Überbrückungshilfen für Studierende in Notlage

Der Landes-Fond diene dazu die Hilfen des Bundes zu ergänzen, mit denen nicht alle bedürftigen Studierenden erreicht würden. Durch die Unterstützung soll verhindert werden, dass Student:innen, die durch die Corona-Pandemie in einer finanziellen Notlage stecken, ihr Studium aufgeben.

Maximal 300 Euro Zuschuss je Monat

Die Hilfen sollen Studierenden an allen Hochschulen im Saarland zustehen. Nach einer Bedürftigkeitsprüfung steht je Antragsteller:in dann ein Zuschuss von maximal 300 Euro im Monat zur Verfügung. Aktuell studieren laut Immatrikulationszahlen im Saarland rund 24.000 Menschen. Vorlesungen und Seminare finden derzeit jedoch nur in Ausnahmefällen in Präsenz statt. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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Ab sofort kostenfreie Corona-Schnelltests ohne Termin in Europa-Galerie Saarbrücken

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In der Europa-Galerie in Saarbrücken kann man sich fortan ohne Termin kostenlos auf Corona testen lassen. Symbolfoto: BeckerBredel

Kostenfreie Corona-Schnelltests in der Europa-Galerie Saarbrücken

Am heutigen Montag hat in der Europa-Galerie in Saarbrücken ein neues Corona-Schnelltestzentrum eröffnet. Es handelt sich dabei um ein Zentrum der "MCS Health Services GmbH", das unter dem Namen "Mein Corona Schnelltest" betrieben wird. Hier können sich testwillige Personen fortan mindestens einmal pro Woche kostenlos auf eine Coronavirus-Infektion testen lassen.

Dafür müsse man laut einer aktuellen Mitteilung der Europa-Galerie lediglich mit einem Ausweisdokument nachweisen, dass man seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in Deutschland hat.

Zu diesen Zeiten könnt ihr euch testen lassen

Das Testzentrum in der Europa-Galerie Saarbrücken hat montags bis samstags in der Zeit von 9.00 bis 17.30 Uhr geöffnet

Kein vorheriger Termin notwendig

Ein vorheriger Termin ist nicht notwendig, um sich testen zu lassen. "Das Test-Prinzip läuft bis auf Weiteres nach dem Prinzip 'Einfach vorbeikommen und Testen lassen' heißt es dazu in einer aktuellen Mitteilung der Europa-Galerie. Das Testzentrum ist damit für spontane Besucher:innen geeignet, die sich kurzfristig zum Einkauf entschließen oder sich der Notwendigkeit eines solchen Tests nicht bewusst waren.

Registrierung erforderlich

Allerdings ist vor der Testung eine Registrierung erforderlich. Deshalb müssen alle Besucher:innen des Testzentrums bei der Anmeldung ein Ausweisdokument vorlegen. Besucher:innen können sich aber auch bereits vorab über die Website "meincoronaschnelltest.de" und der Standortwahl "Europa-Galerie Saarbrücken" oder über das Scannen eines QR-Codes mit der Smartphone-Kamera registrieren.

So viel Zeit solltet ihr mitbringen

"Die durchschnittliche Verweildauer in der Teststation beträgt, je nach Andrang, um die 10 Minuten, der eigentliche Abstrich dauert nur wenige Sekunden", heißt es in einer Mitteilung der Europa-Galerie. Etwa 15-30 Minuten soll es dann dauern, bis die Probe nach dem Abstrich ausgewertet sei und den Besucher:innen das Testergebnis per E-Mail mitgeteilt werde. Wer einen Ausdruck des Testergebnisses haben möchte, muss mit einer Wartezeit vor Ort von etwa 30 Minuten rechnen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Europa-Galerie Saarbrücken vom 03.05.2021

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Montag

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Die aktuellen Saarland-Nachrichten findet ihr bei SOL.DE. Symbolfoto: BeckerBredel

Aktuelle Corona-Zahlen im Saarland

Für den heutigen Montag (3. Mai 2021) meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) insgesamt 41 Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Saarland. Die Inzidenz liegt damit hierzulande aktuell bei 144,4. Alle weiteren Daten findet ihr in dieser Übersicht: Corona im Saarland aktuell: Inzidenz in Landkreisen und RKI-Zahlen heute

Im Landkreis Saarlouis drohen verschärfte Corona-Regelungen

Im Landkreis Saarlouis liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bereits am zweiten Tag in Folge über dem Wert von 150. Damit drohen dem Kreis verschärfte Corona-Regelungen. Mehr Informationen unter: Im Landkreis Saarlouis drohen verschärfte Corona-Regelungen

Ab heute Erleichterungen für vollständig Geimpfte und Genesene im Saarland

Ab dem heutigen Montag (3. Mai 2021) stellt die Saar-Landesregierung vollständig Geimpfte sowie Genesene mit Getesteten gleich. Für diese Personengruppen gibt es somit Erleichterungen, beispielsweise das Entfallen einer Testpflicht bei einem Besuch eines Friseursalons. Was sich sonst ändert: Ab heute Erleichterungen für vollständig Geimpfte und Genesene im Saarland

Einheitliche Regeln für Geimpfte in Sicht - Hans dringt auf eine schnelle Einigung

Mehrere Bundesländer (wie auch das Saarland) haben sie bereits, nun will der Bund nachlegen und einheitliche Erleichterungen für Geimpfte und Genesene auf den Weg bringen. Das sind die aktuellen Pläne: Einheitliche Regeln für Geimpfte in Sicht - Hans dringt auf eine schnelle Einigung

Weitere Corona-Fälle an Schulen und einer Kita im Kreis Saarlouis

Am Wochenende hat das Gesundheitsamt des Landkreises Saarlouis über weitere Corona-Fälle an Schulen und einer Kita informiert. Das sind die betroffenen Einrichtungen: Weitere Corona-Fälle an Schulen und einer Kita im Kreis Saarlouis

Ab sofort kostenfreie Corona-Schnelltests ohne Termin in Europa-Galerie Saarbrücken

Seit dem heutigen Montag (3. Mai 2021) gibt es in der Europa-Galerie in Saarbrücken ein Corona-Testzentrum, in dem sich Personen kostenfrei und ohne vorherigen Termin testen lassen können. Alle wichtigen Informationen dazu im Überblick: Ab sofort kostenfreie Corona-Schnelltests ohne Termin in Europa-Galerie Saarbrücken

Polizei Saarlouis löst Treffen von rund 25 Personen auf - Zu Kaffee und Kuchen verabredet

Auf dem Kleinen Markt in Saarlouis hat die Polizei am gestrigen Sonntag (2. Mai 2021) ein Treffen von etwa 25 Personen aufgelöst. Gegen diese wurden mehrere Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Mehr Informationen zu den Vorfällen unter: Polizei Saarlouis löst Treffen von rund 25 Personen auf - Zu Kaffee und Kuchen verabredet

Mehr News zum Thema Corona:
- Tobias Hans erhält erste Impfung gegen Corona

Erneut wird ein Saarländer Lotto-Millionär

Über den Jackpot im Spiel "6aus49" darf sich jetzt ein Tipper aus dem Landkreis Saarlouis freuen. Er hatte am Wochenende richtig viel Glück - und ist jetzt Millionär. Rund 3,7 Millionen Euro fließen auf das Konto des Gewinners: Erneut wird ein Saarländer Lotto-Millionär

Saarland plant Überbrückungshilfe für Studierende

Student:innen im Saarland sollen künftig mit einer kurzfristigen Überbrückungshilfe unterstützt werden. Die Gelder sollen Studierenden zugutekommen, die durch die Corona-Pandemie in eine finanzielle Notlage geraten sind. Saarland plant Überbrückungshilfe für Studierende

Wirtschaftsministerin Rehlinger fordert mehr Hilfen für Stahlbranche

Die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger hat die Bundespolitik hart für ihr bisheriges Nichthandeln im "Handlungskonzept Stahl" kritisiert: Wirtschaftsministerin Rehlinger fordert mehr Hilfen für Stahlbranche

Neunkirchen: Mutmaßliche Menschenhändler festgenommen - Vorwurf des Handels mit Neugeborenen

Einsatzkräfte des Dezernats für Zielfahndung haben in Neunkirchen zwei Personen verhaftet. Den mutmaßlichen Menschenhändlern wird vorgeworfen, Handel mit Neugeborenen betrieben zu haben. Ausführliche Informationen dazu unter: Neunkirchen: Mutmaßliche Menschenhändler festgenommen - Vorwurf des Handels mit Neugeborenen

Widerling belästigt junge Frauen in Studierendenwohnheim in Saarbrücken

Im Studierendenwohnheim am Waldhausweg in Saarbrücken kam es in den vergangenen Wochen wiederholt zu exhibitionistischen Taten, bei dem ein Mann gezielt vor jungen Frauen masturbierte. Laut Angaben der Polizei wurden die Taten wohl vom gleichen Täter begangen. Mehr dazu unter: Widerling belästigt junge Frauen in Studierendenwohnheim in Saarbrücken

Versuchte Tötung mit Auto in Beckingen - Angeklagter (23) schweigt zum Prozessauftakt

Vor dem Saarbrücker Landgericht hat ein Prozess gegen einen 23 Jahre alten Mann begonnen, der mutmaßlich den Vater seiner Ex-Freundin mit einem Auto überfahren wollte. Mehr unter: Versuchte Tötung mit Auto in Beckingen - Angeklagter (23) schweigt zum Prozessauftakt

Saarlouis: Ausgangsbeschränkung führt zur Verhaftung von 35-Jährigem

Weil ein 35-Jähriger nach Mitternacht in Saarlouis unterwegs gewesen ist, wurde er von der Polizei kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass gegen den Mann unter anderem ein Untersuchungshaftbefehl vorlag. Ihm werden gleich mehrere Delikte vorgeworfen: Saarlouis: Ausgangsbeschränkung führt zur Verhaftung von 35-Jährigem

Fünfstelliger Geldbetrag erbeutet: Unbekannte brechen in McDonald's in Dudweiler ein

In der Nacht von Samstag auf Sonntag (2. Mai 2021) sind unbekannte Täter:innen in das McDonald's-Restaurant in Dudweiler eingebrochen und haben einen fünfstelligen Bargeldbetrag erbeutet: Fünfstelliger Geldbetrag erbeutet: Unbekannte brechen in McDonald's in Dudweiler ein

Unbekannte Personen verwüsten Grabstätte auf Marpinger Friedhof

Auf dem Friedhof in Marpingen haben unbekannte Personen eine Grabstätte verwüstet. Die Polizei bittet um Hinweise zu dem Vorfall: Unbekannte Personen verwüsten Grabstätte auf Marpinger Friedhof

Zebrastreifen erwünscht! Unbekannte malen Übergang auf Straße

In Rheinland-Pfalz haben unbekannte Personen mit nicht abwaschbarer weißer Farbe einen Zebrastreifen auf die Straße gemalt. Nun sucht die Polizei nach sachdienlichen Hinweisen. Mehr unter: Zebrastreifen erwünscht! Unbekannte malen Übergang auf Straße

Zweibrücker Stadtfest auch 2021 wegen Corona abgesagt

Auch in diesem Jahr findet das Zweibrücker Stadtfest aufgrund von Corona nicht statt. Dafür soll es im Sommer 2021 eine kleine Alternative geben: Zweibrücker Stadtfest auch 2021 wegen Corona abgesagt

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Zweibrücker Stadtfest auch 2021 wegen Corona abgesagt

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Bilder wie diese wird es auch in 2021 in Zweibrücken nicht geben. Archivfoto: SOL.DE/Chris Schäfer

Zweibrücker Stadtfest 2021 abgesagt

Das Zweibrücker Stadtfest fällt auch 2021 ins Wasser. Über die Absage informierte die Rosenstadt auf ihrer Webseite: "Leider muss auch 2021 - das nun zweite Jahr in Folge - unser Stadtfest (Freitag, 23. Juli bis Sonntag, 25. Juli 2021) aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden". Zur weiteren Begründung hieß es: "Die aktuelle Situation macht es uns leider unmöglich das Stadtfest im üblichen Rahmen durchzuführen".

Open-Air-Reihe geplant

Als kleine Alternative plane die Stadt derzeit eine Corona-konforme Open-Air-Reihe für den Sommer 2021. Zu weiteren Details, etwa welche Künstler:innen auftreten sollen, liegen aktuell noch keine Informationen vor. Derweil steht fest, dass das Stadtfest 2022 vom 29. bis zum 31. Juli stattfinden soll.

Verwendete Quellen:
- zweibruecken.de

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Polizei Saarlouis löst Treffen von rund 25 Personen auf - Zu Kaffee und Kuchen verabredet

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Die Polizei war mit mehreren Einsatzkräften vor Ort. Screenshot: Facebook/Padde Engel

Treffen von rund 25 Personen in Saarlouis

Rund 25 Personen hatten sich nach Angaben der Polizei am gestrigen Sonntag mit Campingstühlen und -tischen auf dem Kleinen Markt in Saarlouis zusammengefunden. Die Gruppe habe angegeben, dass sie sich zu "Kaffee und Kuchen mit Freunden und der Familie" getroffen habe, so die Beamt:innen am Montagmorgen (3. Mai 2021).

Polizei löst Versammlung auf

Laut Polizei hatten die Teilnehmer:innen des Treffens weder Abstände eingehalten noch die Maskenpflicht beachtet. "Aus Gründen der Gefahrenabwehr und zur Verhinderung weiterer Verstöße erhielten die Personen aus dieser Gruppe Platzverweise", hieß es. Die Beamt:innen leiteten zudem mehrere Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarlouis, 03.05.021

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Versuchte Tötung mit Auto in Beckingen - Angeklagter (23) schweigt zum Prozessauftakt

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Im Bild zu sehen: das Landgericht Saarbrücken. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Angeklagter schweigt zum Prozessauftakt

Am heutigen Montag (3. Mai 2021) hat vor dem Landgericht Saarbrücken ein Prozess gegen einen 23-Jährigen begonnen. Der Angeklagte wollte mutmaßlich den Vater seiner Ex-Freundin mit einem Auto überfahren. Wie eine Gerichtssprecherin mitteilte, schwieg der Mann beim Prozessauftakt zu den Vorwürfen.

Der 23 Jahre alte Mann muss sich vor der Jugendkammer des Schwurgerichts verantworten. Ihm wird versuchter Totschlag in Tateinheit mit vorsätzlichem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr und Diebstahl in Tateinheit mit fahrlässigem Fahren ohne Fahrerlaubnis vorgeworfen.

Das sind die Beschuldigungen

Der Angeklagte wird beschuldigt, am 12. Dezember 2018 in Beckingen in das unverschlossene Elternhaus seiner ehemaligen Freundin eingedrungen zu sein und neben einer Geldbörse auch den Autoschlüssel des 55 Jahre alten Vaters entwendet zu haben. Dann soll er mit dem vor dem Haus stehenden Auto zu einem Mittäter nach Losheim gefahren sein.

Der Sohn der Familie folgte ihnen im eigenen Fahrzeug, verursachte wenig später jedoch einen Unfall. Laut Anklage kehrte der mutmaßliche Täter an die Unfallstelle zurück, wo inzwischen auch der Vater war. Daraufhin habe der mutmaßliche Täter Gas gegeben und sei mit ausgeschaltetem Licht gezielt auf den Mann, der auf der Fahrbahn stand, zugesteuert. Nur mit einem Sprung zur Seite habe sich der 55-Jährige retten können.

Fortsetzung am 18. Mai

Der Prozess wird am 18. Mai fortgesetzt. Es sind nach Gerichtsangaben noch drei weitere Verhandlungstage vorgesehen, ein Urteil könnte am 18. Juni fallen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Saarlouis: Ausgangsbeschränkung führt zur Verhaftung von 35-Jährigem

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Im Rahmen der Bundes-Notbremse gilt im Landkreis Saarlouis derzeit eine Ausgangsbeschränkung. Foto: BeckerBredel

Kontrolle in Saarlouis

Am Samstag (1. Mai 2021) haben Einsatzkräfte der Bundespolizei eine Kontrolle am Saarlouiser Bahnhof durchgeführt. Dabei stellten die Beamt:innen einen Mann fest, der trotz Ausgangsbeschränkung nach Mitternacht unterwegs war. Das geht aus einer aktuellen Mitteilung der Bundespolizeiinspektion Saarbrücken hervor.

35-Jähriger festgenommen

"Bei der fahndungsmäßigen Überprüfung stellte sich heraus, dass er mehrfach von der Staatsanwaltschaft Saarbrücken gesucht wurde", teilte die Polizei mit. Den Angaben zufolge lag gegen den 35-Jährigen ein Untersuchungshaftbefehl wegen Körperverletzung und einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie eine Aufenthaltsermittlung wegen Diebstahl vor. "Die nächsten vier Wochen verbringt er nun in der Justizvollzugsanstalt Ottweiler", hieß es abschließend.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Bundespolizeiinspektion Saarbrücken, 03.05.2021

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Wirtschaftsministerin Rehlinger fordert mehr Hilfen für Stahlbranche

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Die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger fordert vom Bund mehr Einsatz für die Stahlindustrie. Archivfoto: BeckerBredel

Vor einem für diesen Montag geplanten Treffen von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) mit Vertreter:innen der Stahlindustrie kommt aus dem Saarland schwere Kritik an der Bundespolitik. "Das Handlungskonzept Stahl feiert bald Jubiläum, passiert ist absolut gar nichts außer das Totreden in Arbeitsgruppen", sagte Saarlands Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) der Deutschen Presse-Agentur, um das Nichthandeln des Bundes zu kritisieren.

Wirtschaftsministerin Rehlinger fordert Hilfen für Stahlindustrie

"Wir brauchen erstens faire Wettbewerbsbedingungen in Brüssel, zweitens massive und schnelle Investitionen und drittens einen energischen Kampf der Bundeskanzlerin und ihres Bundeswirtschaftsministers Altmaier in Brüssel für die Stahlindustrie." Bei dem für Montag geplanten Branchentreffen mit dem Bundesminister erwarte Rehlinger, dass Altmaier "morgen mindestens einen der Punkte liefert, sonst dürfte das Treffen für ihn ungemütlich werden".

Das Bundeskabinett hatte im vergangenen Juli ein "Handlungskonzept Stahl" beschlossen, um die Branche zu stützen. Konkrete Finanzierungszusagen für die viele Milliarden Euro teure Umrüstung der Stahlwerke gibt es aber noch nicht.

Stahlindustrie drittgrößte Branche im Saarland

Die Stahlindustrie gehört nach Angaben des Verbands der Saarhütten mit rund 12.200 Beschäftigten neben dem Maschinenbau, dem Fahrzeugbau und der metallverarbeitenden Industrie zu den wichtigsten Branchen im Saarland.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Weitere Corona-Fälle an Schulen und einer Kita im Kreis Saarlouis

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Weitere Corona-Fälle an Schulen im Kreis Saarlouis sind jetzt bekannt geworden. Foto: Matthias Balk/dpa-Bildfunk

An einer Kita sowie mehreren Schulen im Landkreis Saarlouis sind neue Corona-Fälle registriert worden. Darüber hat das zuständige Gesundheitsamt mit Stand vom Samstag (1. Mai 2021) informiert. Für mehr als 20 Personen sei Quarantäne angeordnet worden.

Fälle an Kitas und Schulen im Kreis Saarlouis

Betroffen sind nach Angaben des Gesundheitsamts folgende Einrichtungen:
- Lebach, Pestalozzi Grundschule: 1 positiv getestete Person, für keine weiteren Personen wurde Quarantäne ausgesprochen
- Lebach, BBZ: (1 | 0)
- Lebach, Theeltalschule: (1 | 14)
- Lebach, Grundschule St. Michael: (1 | 0)
- Saarlouis, Robert-Schuman-Gymnasium: (1 | 0)
- Roden, Kita Christkönig: (2 | 2)

Corona im Landkreis Saarlouis

Wie aus den jüngsten Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervorgeht, beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Saarlouis am heutigen Montag 155,4 (Vortag: ebenso 155,4). Damit gelten die Regeln der ersten Notbrems-Stufe. Sollte der Wert an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten werden (das könnte theoretisch morgen der Fall sein), müssen die Geschäfte schließen. 7.735 Corona-Fälle gab es seit Beginn der Pandemie. Nach RKI-Angaben sind 144 Menschen in Verbindung mit dem Virus gestorben.

Verwendete Quellen:
- landkreis-saarlouis.de

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Einheitliche Regeln für Geimpfte in Sicht - Hans dringt auf eine schnelle Einigung

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"Die weitgehenden Grundrechtseinschränkungen dürfen kein Dauerzustand werden", sagte Tobias Hans. Fotos: (links) dpa-Bildfunk/Marijan Murat | (rechts) BeckerBredel

Einheitliche Regeln für Geimpfte in Sicht

Vollständig Geimpfte und von Covid-19 Genesene können sich wohl schon bald auf bundesweite Erleichterungen in der Corona-Pandemie freuen. Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) kündigte am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin" an, er halte es für realistisch, dass die entsprechende geplante Verordnung am Mittwoch ins Kabinett komme und Ende der Woche die Zustimmung von Bundestag und Bundesrat erhalten könne.

"Wir haben den Ehrgeiz, dass wir diese Zustimmung bekommen und für die Rechte der Bürgerinnen und Bürger wäre das auch richtig." An diesem Montag kommt das Corona-Kabinett mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und mehreren Minister:innen zusammen. Die nächste Bundesratssitzung ist Freitag.

Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) hatte zuvor einen Entwurf vorgelegt, über den sich die Bundesregierung bis "Anfang der Woche" intern habe abstimmen wollen. Vollständig Geimpften und Genesenen solle es demnach bundesweit künftig wieder möglich sein, "ohne vorherige Testung zum Beispiel Ladengeschäfte zu betreten, Zoos und botanische Gärten zu besuchen oder die Dienstleistungen von Friseuren und Fußpflegern in Anspruch zu nehmen". Zudem sollen sie sich nicht an die lokal geltenden Ausgangsbeschränkungen halten müssen. Maskenpflicht an manchen Orten und Abstandsgebote sollen aber für alle weiter gelten.

Hans dringt auf schnelle Entscheidung

Auch Saar-Ministerpräsident Tobias Hans dringt auf eine schnelle Einigung. "Die weitgehenden Grundrechtseinschränkungen dürfen kein Dauerzustand werden", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe am Montag. Es sei gut, dass "jetzt auch Bundes-Pläne auf dem Tisch liegen". Diese sollten in dieser Woche in Bundestag und Bundesrat verabschiedet werden. Neben dem Saarland hatten bereits mehrere Bundesländer wie Rheinland-Pfalz, Hessen, Bayern und Nordrhein-Westfalen vorab ihre Verordnungen angepasst und Geimpften sowie Genesenen mehr Freiheiten in der Corona-Pandemie zurückgegeben. Mehr dazu: "Ab heute Erleichterungen für vollständig Geimpfte und Genesene im Saarland".

Öffnungsplan gefordert

Der Städte- und Gemeindebund forderte derweil angesichts der zuletzt rückläufigen Zahl der Corona-Neuinfektionen von der Bundesregierung einen langfristigen Öffnungsplan. "Nach über einem Jahr Pandemie ist das Motto 'Wir fahren auf Sicht' kaum noch vermittelbar. Langfristige Perspektiven - wenn auch unter Vorbehalt sinkender Infektionszahlen - sollten jetzt auf den Weg gebracht werden", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der "Rheinischen Post". Bei möglichen Erleichterungen für vollständig Geimpfte sei eine langfristige Planung versäumt worden. Die Politik stehe deshalb nun unter enormem Zeitdruck.

Der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) geht davon aus, dass sich die zuletzt rückläufigen Neuinfektionszahlen auch in Kürze auf den Intensivstationen widerspiegeln werden. "Auf den Intensivstationen werden wir dieses rückläufige Infektionsgeschehen in einer Woche sehen können, davon sind wir überzeugt", sagte Gernot Marx der "Rheinischen Post". Die positive Entwicklung der Kennzahlen hängen nach seiner Ansicht unmittelbar mit den Maßnahmen der Bundes-Notbremse sowie dem deutlichen Fortschritt beim Impfen zusammen.

Von Entspannung auf den Intensivstationen könne aber weiterhin keine Rede sein. "Alle Menschen, die auf den Stationen arbeiten, sind weiterhin maximal gefordert", sagte Marx. Zuletzt hatten sich Expert:innen mit Blick auf das Infektionsgeschehen in Deutschland vorsichtig optimistisch gezeigt.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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Widerling belästigt junge Frauen in Studierendenwohnheim in Saarbrücken

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Die Polizei Saarbrücken warnt aktuell vor einem Mann, der junge Frauen in einem Studierendenwohnheim belästigt. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Patrick Seeger

In den vergangenen Wochen kam es im Saarbrücker Studierendenwohnheim am Waldhausweg zu zwei Fällen von exhibitionistischen Handlungen, bei denen jeweils eine junge Frau belästigt wurde. So soll ein Mann sich unaufgefordert entblößt und in der Öffentlichkeit masturbiert haben.

Mann belästigt 23-jährige Frau und verfolgt sie in Fahrstuhl

Der erste Fall ereignete sich bereits Ende März. Hier soll der Täter sich zur Mittagszeit gegen etwa 12.00 Uhr vor einer 23-jährigen Studentin unaufgefordert entblößt und im Anschluss vor dieser masturbiert haben. Der Mann verfolgte die junge Frau danach sogar noch bis in einen Fahrstuhl.  

Weitere Belästigung am 1. Mai 

Am Vormittag des vergangenen Samstags (1. Mai 2021) kam es dann zu einer weiteren Belästigung im Saarbrücker Studierendenheim. Gegen etwa 10.00 Uhr begab sich der Täter in die Gemeinschaftsräumlichkeiten des Wohnheims, entblößte sich und fing erneut an, vor einer jungen Frau zu masturbieren. Dieses Mal belästigte der Täter eine 21-jährige Bewohnerin des Wohnheims, die sich zu dem Zeitpunkt alleine in den Gemeinschaftsräumlichkeiten aufgehalten hatte. 

Beschreibung des Täters

Laut Angaben der Polizei wurden beide Belästigungstaten wohl durch den selben Täter begangen. Es handele sich demnach um einen Mann, der wie folgt beschrieben wird:
- etwa 20 bis 23 Jahre alt
- etwa 1,60 bis 1,65 Meter groß
- helle Haut
- schlanke, sportliche Figur
- hellbraune Augen
- trug bei beiden Taten jeweils Sportkleidung

Polizei Saarbrücken sucht nach Zeug:innen und Hinweisen

Die Polizei bittet Zeug:innen der Vorfälle sowie weitere Personen, die den Täter beobachtet oder verdächtige Wahrnehmungen im Bereich des Studierendenwohnheims gemacht haben, sich mit der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt unter der Telefonnummer (0681)93210 in Verbindung zu setzen. Hinweise nimmt auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Saarbrücken vom 03.05.2021

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Zebrastreifen erwünscht! Unbekannte malen Übergang auf Straße

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Der Zebrastreifen wurde nach Angaben der Polizei in der Nacht zum 1. Mai vor einer Bushaltestelle angebracht. Foto: dpa-Bildfunk/Polizeiinspektion Hermeskeil/Bernd Barthen

Unbekannte malen Übergang auf Straße

Jemandem fehlte da wohl ein Zebrastreifen: In Bonerath nahe Trier/Rheinland-Pfalz haben unbekannte Personen mit nicht abwaschbarer weißer Farbe einen Fußgängerübergang auf die Straße gemalt. Wie ein Polizeisprecher sagte, handle es sich um einen Zebrastreifen, der in der Nacht zum 1. Mai vor einer Bushaltestelle angebracht worden sei.

"Als Unfallschwerpunkt ist die Stelle meines Wissens nicht bekannt", so der Sprecher weiter. Aufgrund der "Sachbeschädigung" sucht die Polizei nun nach sachdienlichen Hinweisen. Bonerath ist eine kleine Gemeinde mit rund 260 Einwohner:innen im westlichen Rheinland-Pfalz.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Im Landkreis Saarlouis drohen verschärfte Corona-Regelungen

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In Saarlouis droht das Eingreifen der zweiten Stufe der Corona-Notbremse. Symbolfoto: BeckerBredel

Im Landkreis Saarlouis lag die Sieben-Tage-Inzidenz am heutigen Montag (3. Mai 2021) bereits am zweiten Tag hintereinander über einem Wert von 150. So meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) sowohl für den Sonntag als auch den Montag eine Inzidenz von 155,4.

Regelverschärfungen im Landkreis Saarlouis drohen

Sollte die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Saarlouis auch am morgigen Dienstag (4. Mai 2020) über dem Wert von 150 liegen, so würde die zweite Stufe der Bundes-Notbremse greifen. Das hätte weitere Verschärfungen der Corona-Regelungen für den Einzelhandel zur Folge, die dann bereits am Donnerstag (6. Mai 2021) in Kraft treten würden.

Läden müssten schließen: Click-and-Collect-Shopping im Einzelhandel droht

Sollte die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Saarlouis auch am morgigen Dienstag (4. Mai 2021) über 150 liegen, so wäre in der Stadt Saarlouis sowie in Dillingen, Lebach und den Gemeinden Bous, Ensdorf, Nalbach, Rehlingen-Siersburg, Saarwellingen, Schmelz, Schwalbach, Überherrn, Wadgassen und Wallerfangen nur noch das sogenannte Click-and-Collect-Shopping erlaubt. Wer Waren einkaufen will, muss sie also vorher bestellen und darf sie dann nur noch abholen. Richtiges Shoppen im Geschäft ist hingegen nicht mehr möglich.

Diese Läden dürften weiter offen bleiben

Von den Regelverschärfungen explizit ausgenommen sind aber unter anderem die Läden des täglichen Bedarfs so wie weitere Dienstleistungen. Laut des Infektionsschutzgesetzes zählen dazu:

- Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung
- Getränkemärkte
- Reformhäuser
- Babyfachmärkte
- Apotheken
- Sanitätshäuser
- Großhandel
- Banken
- Sparkassen
- Fahrradwerkstätten
- Autowerkstätten
- Poststellen
- Drogerien
- Optiker:innen
- Hörakustiker:innen
- Tankstellen
- Stellen des Zeitungsverkaufs
- Tierbedarfsmärkte
- Futtermittelmärkte
- Gartenmärkte (nur mit negativem Test)
- Blumenläden (nur mit negativem Test)
- Buchläden (nur mit negativem Test)

Saarlouis wäre dritter Saar-Landkreis mit verschärften Regeln für Einzelhandel

Die zweite Stufe der Notbremse wurde bereits im Landkreis Neunkirchen und im Regionalverband Saarbrücken gezogen. In letzterem sind sogar seit dem heutigen Montag (3. Mai 2021) die Schulen und Kitas geschlossen: "Offiziell bestätigt: Regionalverband Saarbrücken muss Schulen und Kitas schließen". Der Landkreis Saarlouis wäre damit bereits der dritte Kreis im Saarland, der Läden im Einzelhandel aufgrund gesteigerten Infektionsgeschehens schließen müsste.

Alle aktuellen Corona-Zahlen aus dem Saarland findet ihr hier: "Corona im Saarland aktuell: Inzidenz in Landkreisen und RKI-Zahlen heute".

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- eigene Berichte

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Corona im Saarland aktuell: Inzidenz in Landkreisen und RKI-Zahlen heute

41 neue Corona-Infektionen im Saarland

Insgesamt 41 Neuinfektionen mit dem Coronavirus sind innerhalb eines Tages im Saarland gemeldet worden. Wie ebenso aus den jüngsten RKI-Daten mit Stand vom heutigen Montag hervorgeht, liegt die Sieben-Tage-Inzidenz hierzulande aktuell bei 144,4 (Vortag: 144,7).

Das ist der aktuelle Stand in den Kreisen

Im Regionalverband Saarbrücken greift ab heute die dritte Stufe der Bundes-Notbremse. Nach Angaben des Saar-Bildungsministeriums müssen damit die Schulen schließen. Zudem wechseln die Kitas in eine Notbetreuung. Alle Informationen dazu gibt es an dieser Stelle: "Regionalverband Saarbrücken muss Schulen und Kitas schließen". In allen anderen Landkreises bleibt es bei den derzeit gültigen Regelungen. Saarlouis überschreitet jedoch die Inzidenz von 150 zum zweiten Tag in Folge. Sollte der Wert an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten werden, müssen die Geschäfte schließen.

Ein weiterer Todesfall registriert

Seit Pandemie-Beginn zählte das RKI insgesamt 37.712 Corona-Fälle im Saarland. Am Montag wurde ein weiterer Todesfall gemeldet. Die Zahl der Saarländer:innen, die mit oder am Coronavirus verstorben sind, liegt somit bei 961. Das RKI gibt für die im Saarland aktiv mit dem Virus infizierten Menschen derzeit einen Schätzwert von 2.700 an. Den Angaben zufolge liegt die Zahl der genesenen Personen bei rund 34.100.

Hinweis

Maßgeblich entscheidend für das Greifen der Bundes-Notbremse sind die RKI-Zahlen. Diese können allerdings - aufgrund von Meldeverzug - von den Daten der Saar-Kreise abweichen. Über die Zahl der Testungen liegen seitens des RKI keine Angaben vor.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Stellt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus dar. "Zahl der Fälle" gibt somit nicht an, wie viele Personen zum aktuellen Zeitpunkt aktiv mit dem Virus infiziert sind. Verstorbene und genesene Menschen werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Inzidenz: Gibt an, wie viele Personen sich - gerechnet auf 100.000 Einwohner:innen - innerhalb einer Woche mit dem Coronavirus infiziert haben (daher auch Sieben-Tage-Inzidenz).

Zahl der Toten: Gesamtzahl der Personen an, die an oder mit einer Corona-Infektion verstorben sind. Rechtsmediziner:innen schätzen, dass der überwiegende Teil der Corona-Toten wegen der Infektion verstarb.

Zahl der aktiven Infektionen: Gibt an, wie viele Menschen momentan mit dem Coronavirus infiziert sind. Diese Zahl ist ein Schätzwert des RKI.

Zahl der Genesenen: Der Schätzwert des RKI gibt an, wie viele Personen mit dem Coronavirus infiziert waren und ihre Infektion mittlerweile überstanden haben. Der Wert stellt jedoch nicht dar, wie viele Menschen an möglichen Spätfolgen (Long-Covid) leiden.

Verwendete Quellen:
- Robert-Koch-Institut
- eigene Recherche
- eigene Berichte

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Das RKI meldet 41 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Foto: dpa-Bildfunk/Martin Schutt

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