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Aufgemalter Zebrastreifen darf nicht bleiben

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Der Zebrastreifen wurde nach Angaben der Polizei in der Nacht zum 1. Mai vor einer Bushaltestelle angebracht. Foto: dpa-Bildfunk/Polizeiinspektion Hermeskeil/Bernd Barthen

Der in der Hexennacht aufgemalte Zebrastreifen vor einer Bushaltestelle in Bonerath nahe Trier/Rheinland-Pfalz darf da nicht bleiben. "Die Idee war ja nicht schlecht", sagte Ortsbürgermeisterin Gabriele Terres am Montag (3. Mai 2021). Aber der aufgebrachte Fußgängerüberweg sei nicht konform - weder von der Breite her noch bei der Beschilderung. Zudem berge der nicht offizielle Streifen die Gefahr, dass sich Fußgänger:innen darauf verlassen könnten, während Autofahrer:innen sich nicht daran halten müssten.

Zebrastreifen auf Straße gemalt

In der Nacht zum 1. Mai hatten Unbekannte den Zebrastreifen mit nicht abwaschbarer weißer Farbe auf die Straße gemalt. Die Stelle sei als Unfallschwerpunkt nicht bekannt, hatte ein Sprecher der Polizei gesagt. Aber es gebe schon Leute, die auf der dortigen Kreisstraße zu schnell unterwegs seien, fügte die Ortsbürgermeisterin hinzu. Dort ist maximal Tempo 50 erlaubt. Bonerath ist eine kleine Gemeinde mit rund 260 Einwohner:innen im westlichen Rheinland-Pfalz.

Bürgermeisterin will mit Expert:innen sprechen

Terres kündigte an, sie werde das Gespräch mit Verkehrsexpert:innen der Polizei suchen, um zu klären, was für Möglichkeiten es denn für Bonerath an dieser Stelle gebe. Bislang sei ihr der Wunsch von Bürger:innen, dort einen Zebrastreifen anzubringen, nicht zu Ohren gekommen.

Noch keine Hinweise auf Täter:innen

Da die Farbe nicht abwaschbar sei, müsse man mit dem Landesbetrieb Mobilität klären, wie die weiße Farbe entfernt werden könnte. "Eine einfache Lösung könnte schwarze Straßenfarbe sein", vermutete sie. Die Polizei ermittelt wegen "Sachbeschädigung". Terres sagte, es sei für alle "klug, es als Scherz in der Hexennacht abzutun". Laut Polizei gab es am Montag noch keine Hinweise auf die Täter:innen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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